Answin did nothin' wrong

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Na'rat
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Answin did nothin' wrong

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 10.09.2019 23:18

Frostgeneral hat geschrieben:
10.09.2019 22:36
Mir geht es um eine Motivation des Bösewichts.
Und welche Funktion soll dieser erfüllen? Wie weit willst du dich von der Vorlage lösen? Wann willst du dich von der Vorlage lösen?

Zumal sich niemand als Böse sieht, selbst Massenmörder wie Borbarad oder Kriegstreiber wie die Amenebrut wollten ja nur gutes.

Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 10.09.2019 23:28

Jeordam, so krass ist das nicht nötig. Kaiser Answin könnte die von Gareths ja auch begnadigen, es sind ja seine Großnichten... und einen seiner Söhne/Enkel mit Rohaja, eine Enkelin mit Selindian verheiraten...

Schöner Nebeneffekt, dass Answin auf dem Thron sitzt, wäre dass der Fluch, der auf Reto und seinen Nachkommen liegt, gebrochen wäre.

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 10.09.2019 23:49

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
10.09.2019 18:43
Eine weitere Fraktion, die mir noch einfallen würde, sind albernische Separatisten (z.B. die Fenwasian), die befürchten, dass mit einer Ehe zwischen Brin und Emer Albernia fest ans Reich gekettet würde... wobei ich bei denen Gift nicht für das Mittel der Wahl halten würde.
Genau darüber wird im Abenteuer
SpoilerAnzeigen
der albernische Koch in die Geschichte hineingezogen. Der ist Separatist. (Und als Bauernopfer eingeplant.)
Was machte eigentlich Nahema in der ganzen Zeit? Nicht sehr lange später spielt sie ja eine große Rolle am Hof und treibt zB Galotta zu den Bösen, im Grunde einfach nur zum Spaß. (Die nachträglichen Details aus den Romanen dazu kenne ich nicht.)
Ist sie bei dem Attentat noch nicht am Hof? Oder könnte man sie da auch schon einbinden? Sie soll ja aus Khunchom stammen; ein Sandviperngift ist ihr vielleicht bekannt, und Bezugsquellen könnte sie haben.
Wenn Answin unschuldig sein soll: Eine erste Aktion Nahemas gegen Galotta? "Seht alle her, dieser Idiot von einem Hofmagier kann kein Gift heilen"?
(Im Abenteuer hat übrigens Cuano einen Hofmagier, während für den Kaiserhof kein potentieller magischer Heiler berücksichtigt ist, soweit ich sehe.)
Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
10.09.2019 23:28
Schöner Nebeneffekt, dass Answin auf dem Thron sitzt, wäre dass der Fluch, der auf Reto und seinen Nachkommen liegt, gebrochen wäre.
Huch? Was denn fürn Fluch?
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 11.09.2019 00:33

chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Huch? Was denn fürn Fluch?
Nur ne Vermutung, aber dass kein herrschender "von Gareth" seit Reto einen natürlichen Tod gestorben ist? :dance: :borbi: :Maske:

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 00:40

Ist das nicht diese dämliche Prophezeiung, nach der Reto Selinde als Hal großzieht? Obwohl das auch nur wenig Sinn ergibt, da bei Ihrer Geburt Retos Griff nach dem Thron und ein deshalb benötigter männliche Erbe noch nicht absehbar war.
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Jeordam
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 11.09.2019 02:39

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
10.09.2019 23:28
Jeordam, so krass ist das nicht nötig. Kaiser Answin könnte die von Gareths ja auch begnadigen, es sind ja seine Großnichten... und einen seiner Söhne/Enkel mit Rohaja, eine Enkelin mit Selindian verheiraten...
Schwierig genug, als Thronräuber, mittelbare Häretiker, theologisch für alles seit dem Orkensturm verantwortliche (einschliesslich G7 und JdF). Aber nicht das echte Problem: Fies sind die anderen Punkte.

Zum Beispiel Alrik Custodias aus Gratenfels treten und durch Lanores Kind zu ersetzen, Praiodane von Falkenhain wieder als Gräfin von Baliho einsetzen und dafür die Nordfalks entlehnen, tausendfach quer durchs Mittelreich wiederholt.
Oder das die letzten zwei Lichtboten plötzlich Häretiker sind.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 11.09.2019 03:05

Nun, bei vielen der Betroffenen kann man mit "Falscher Herrscher, aber richtige Entscheidung" argumentieren.

In anderen Fällen findet sich sicher eine gute Erklärung, warum die Täuschung nicht auffiel, denn wenn selbst die Kirche des Praios vom Haus Gareth betrogen werden konnte... da wird es doch sicherlich eine Person im Hintergrund geben, die Schuld an allem Übel ist. Warte! Hatten wir da nicht eine bekennende Al'Anfanerin, die den Götterfürsten leugnet und behauptet, Boron sei der Götterfürst? Und die ist dann auch noch direkt in den gesamten Komplott involviert. Jagd die Hexe!


Und immerhin.... eine Praiodane von Falkenhain hat sich später ja nur zu gerne dem Dämonenmeister angeboten, selbiges gilt für den vermutlich zu Unrecht verschmähten Haffax... Es war einfach Praios Wille, dass diese Personen aus dem Amt entfernt werden. :grübeln:

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 11.09.2019 07:15

Wolfio hat geschrieben:
10.09.2019 16:02
(So am Rande: Wäre die Überlegung nicht bei "Jahr des Feuers" besser aufgehoben? Gibt ja ein Unterforum dazu)


Zum Thema:
Ich würde die Borbaradianer noch nicht völlig abschreiben. Liscom und Vestor sind beide schon deutlich vor der 1002 BF Anhänger dieses Kultes, der (zumindest war es bei uns so) auch die Herrschaft des Adels als überkommen ansieht
Who the fuck ist Vestor?

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 07:18

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Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 11.09.2019 07:41

Herz des Reiches gibt auf den letzten Seiten in den Meisterinformationen Argumente für und wieder die von Gareths.
Rechtlich ist die Sache unklar, denn es sollte immer derjenige in möglichst direkter Blutlinie zum Vorgängerkaiser den Thron besteigen.
Der- oder Diejenige hat das größte Potential das 'Kaiserheil' zu erben. Alles andere, wie etwa das Verbot der Kaiserwürde für Frauen, sind menschliche Gesetze, die vor Praios nicht unbedingt Bestand haben müssen.

Ob Praios den Kaiser oder eben auch eine Kaiserin durch die Salbung als seinen Champion auf Deren akzeptiert und diesem Menschen Ucuris Funke übermittelt und ihn so über andere Menschen erhebt ist ja keineswegs klar.
Die Praioskirche tut gut daran genau zu Beobachten wie wirkmächtig das Kaiserheil eines Kaisers ist, denn es kann als Legitimation des Kaisers vor Praios gedeutet werden und unrechtmäßige Kaiser verraten.

Ein überstandener Mordanschlag kann vor der Kirche als Beweis des Kaiserheils dienen und so den Anspruch eines Kaisers stark festigen.

Vielleicht wäre Praios selbst also in der Sache noch ein interessanter Player. :grübeln:

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 07:57

Da das Kaiserheil ja mittlerweile in Regeln gefasst wurde und zB Minderpakte brechen kann, wäre es mal interessant zu erfahren, wer es denn wirklich hat/hatte.
Rohaja ist gesetzt - was ist mit dem Horas? Besitzt er es? Hatten es Hal I. und Hal II. oder sogar Answin? Ist das Kaiserheil vielleicht der Grund, wieso Answin in RdK jünger und gesünder zu werden scheint?

Aber ich denke mal, dass da von offizieller Seite nichts kommen wird.
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Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 11.09.2019 08:28

Das Kaiserheil kann man sich nach gängiger Auslegung in HdR ja offenbar auch durch besondere Fähigkeit oder Unfähigkeit verdienen bzw. verwirken.
Wenn Rohaja es hat ist das zwar ein starkes Indiz dafür, dass ihre Vorfahren es ihr vererbt haben, aber die Vererbung ist wohl keine Gewissheit. Vielmehr die heilige Salbung zum Kaiser und dessen Akzeptanz durch Praios.

Wo wird das denn regelseitig aufgegriffen? Mit DSA5?

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Ungelesener Beitrag von Eldoryen Gammensliff » 11.09.2019 09:01

@Vasall
Würde mich auch interessieren. Hab sowas noch nie gehört.

Gruß.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 09:10

Wenn ich daheim bin kann ich es gerne zitieren, es steht am Anfang von Die verlorenen Lande bei Rohajas Beschreibung.
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 11.09.2019 09:55

chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Nicht sehr lange später spielt sie ja eine große Rolle am Hof und treibt zB Galotta zu den Bösen, im Grunde einfach nur zum Spaß. (Die nachträglichen Details aus den Romanen dazu kenne ich nicht.)
Kurzer Einwand: WIMRE (aber es ist wirklich sehr lange her) heißt es in dem Abenteuer, dass Galotta im Grunde schon böse gewesen ist und die Demütigung ihm nur einen Vorwand bot, komplett auszurasten.

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 10:09

Welches Abenteuer meinst Du? Ich habe nur die Romane gelesen, aber die sind ja auch eine Sache für sich.
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Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 11.09.2019 10:17

@Jeordam

Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass alle Entscheidungen des Hauses Gareths seit Hal automatisch ungültig werden. Natürlich können sie von einem Kaiser Answin rückgängig gemacht werden - und nach seiner Krönung zum Kaiser beginnt er ja gleich mal damit, dass er einige Halsche Neuadelige entlehnt.

Aber man darf nicht vergessen, dass vor allem gilt: Kaiser ist, wer sich als Kaiser durchsetzt. Nichts anderes hat Baduron (bzw. Perval, sein Vater wurde ja nie Kaiser) gemacht. Er war einfach der erfolgreichster aus einem Haufen von Thronanwärter deren Ansprüche alle nicht eindeutig waren, weil die Raulsche Erbfolge sehr diffus formuliert sein dürfte.

Hal war Zeit seines Lebens anerkannter Kaiser, ja man kann die Rechtmäßigkeit seiner Entscheidungen in Frage stellen, doch wird das eher ein mühsames Beackern als ein "Schnipp, alles ungültig" sein, schon alleine um ein Chaos zu verhindern. Aber es stimmt: Argument und eine Antriebsfeder von Answin ist, die Rechte und Ansprüche des alten Adels zu vertreten.

Was die Praisokirche betrifft: egal welche Fähigkeiten man den Geweihten in den einzelnen Regeleditonen mit Liturgien und Entrückung zuspricht, die aventurische Geschichte zeigt, dass sie alles anderes als unfehlbar sind.

Sie haben selbst die raulsche Erbfolge gebrochen als der erste Bote des Lichts die Szepter vereint hat und zum Priesterkaiser wurde. In der kaiserlosen Zeit fanden sich auch immer wieder Geweihte, die bereit waren, einzelne "Kaiser" zu salben (in "Herzogtum Weiden" ist so eine "Krönung", wenn ich mich nicht irre, beschrieben).

Perval wurde gesalbt, Cella wurde gesalbt (obwohl auch eine Aufweichung der Rauslchen Erbfolge), Reto - im Prinzip ein Thronräuber - wurde gesalbt. Answin auch, sogar vom selben Geweihten (auch wenn das damals nur der müde Gag mit dem verkalkten Priester war, der jeden krönt, der ihn unterkommt).

Ich folgere daraus: in der Praioskirche finden sich immer wieder Realpolitiker, die eher gegebene Machtverhältnisse absegnen (sofern sie nicht eindeutig gegen die Zwölfgötterlehre sind wie in den Schwarzen/Schattenlanden) als einem Idealherrscher zu salben, der sich militärisch/politisch nicht durchsetzen kann.

Sprich: am Ende von Jahr des Feuers kann - bei offenen Ende - der/die Kaiserin Answin, Hal II, Rohaja oder Jast Gorsam heißen, wenn der/diejenige die entsprechende Unterstützung durch den Adel hat.

@Nepolemo ya Dolvaran : DnD-Flüchtling meint "Mehr als 1000 Oger" nehme ich an.

@Frostgeneral: Was meinst Du mit "Der 2. Roman ist nicht erschienen"? Du meinst den 3. Answin-Roman, oder? Der 2te ist ja erschienen, heißt "Macht" und enthält den alternativen Ablauf der "Verschwörung von Gareth". Oder meinst Du, in DEINER DSA-Welt ist er nicht erschienen ;-)

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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 11.09.2019 11:27

Ardor hat geschrieben:
11.09.2019 10:17
Cella wurde gesalbt (obwohl auch eine Aufweichung der Rauslchen Erbfolge)
Nö, nur Bardo wurde gesalbt, bei Cella haben sich die Praioten geweigert. Darum musst Bardo selbst seiner Schwester die Krone aufsetzten. Wegen dieser Beleidigung wurden alle Praioten aus dem Palast verbannt. Darum war die Praioskirche auch mehr als froh Reto salben zu können, weil sie dadurch wieder zur Staatskirche Nummer 1 wurden.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 11.09.2019 11:29

Ardor hat geschrieben:
11.09.2019 10:17
@Jeordam Es ist wohl nicht davon auszugehen, dass alle Entscheidungen des Hauses Gareths seit Hal automatisch ungültig werden. [...] Hal war Zeit seines Lebens anerkannter Kaiser, ja man kann die Rechtmäßigkeit seiner Entscheidungen in Frage stellen, doch wird das eher ein mühsames Beackern als ein "Schnipp, alles ungültig" sein, schon alleine um ein Chaos zu verhindern. Aber es stimmt: Argument und eine Antriebsfeder von Answin ist, die Rechte und Ansprüche des alten Adels zu vertreten.
Das ist ganz grundsätzlich so. Zwischen 1918 und 1949 hat Deutschland dreimal das System gewechselt, trotzdem wurde nicht jedes Mal alles komplett über den Haufen geworfen, was vorher gewesen ist (die Nazis haben zB de jure die Weimarer Verfassung nie außer Kraft gesetzt).
@Nepolemo ya Dolvaran : DnD-Flüchtling meint "Mehr als 1000 Oger" nehme ich an.
Korrekt.

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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 11.09.2019 11:32

Ja, dann meinte ich den dritten^^

____

Apropos Kaiser und wer es eigentlich wird oder werden sollte:
Da wir aktuell aufmerksam den Boten verfolgen, wird dort auch schon vermutet, wer bei einem plötzlichen Ableben von Rohaja Erbberechtigt ist.
Von ihrem Sohn weiß offiziell niemand, außer ein paar Helden.
Nach der Schlacht mit Rhazzazor ist sie unfruchtbar.
Ihre Schwester lebt noch (eigentlich nicht mehr in Verbannung, aber Erwähnung findet sie halt auch nicht).
Ihr Bruder ist tot.
Answin der Ältere ist mittlerweile auch Muß

Wird eventuell noch mal sehr spannend, ich glaube der Metaplot im Boten deutet zumindest etwas in die Richtung an.
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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 11.09.2019 11:41

@Ardor
Answin muss gar nicht mit Entlehnungen starten - jeder damals Entlehnte oder entsprechende Erbe wird seinen Anspruch anmelden und gegebenfalls mit Waffengewalt einfordern. Verbündete gibt es genug.
Gleichzeitig werden die zu Unrecht Belehnten das auch wissen und vorsorglich Kahlschlag im Stammbaum betreiben.
Was wiederum die Entlehnten wissen und sich mit Schwertern umgeben...

@Kaiserheil
Es gibt IT eine interessante Korrelation zwischen Katastrophen und Hal+ Nachfolgern auf dem Thron.
- Die üblichen Katastrophen inklusive Ogerzug während Hals Regierungszeit.
- Der Zweite Orkenzug betrifft das Mittelreich erst nach Brins Machtübernahme ernsthaft.
- Die Borbaradinvasion findet kurz vor Brins Kaiserkrönung statt und wird am Tag, nachdem er gestorben ist, besiegt.
- Das JdF fällt mit Rohajas Kaiserkrönung zusammen.
Das Kaiserheil scheinen sie definitiv nicht zu haben.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 11:47

Ich behaupte einfach mal ganz frech, dass es keinen Metaplot im Boten gibt - wenn es überhaupt einen für Aventurien gibt. Die Theaterritter-Kampagne war ein Sturm im Wasserglas, der nichts geändert hat, die Donnerwacht-"Kampagne" hat nichts geändert usw. Nächstes Jahr sind es 6! Jahre DSA5 und es ist nichts passiert, es gibt nur 3 RSH und die nächste scheint nur durch crowdfunding realisierbar zu sein etc..
Die Textversatzstücke der Ausgaben in den letzten 2+ Jahren sind an Gehaltlosigkeit kaum zu überbieten, Entweder sind die Artikel Werbung für irgendwelche neuen DSA5-Bücher, wie etwa das Aftauchen neuer Kreaturen für das Xte Bestarium oder völlig irrelevant und mit Meisterinformationen, die den Text quasi wiederholen - es gab schon einen Grund, weshalb diese bei der Umstellung auf das neue Botenformat weggelassen wurde - es steht nichts Vernünftiges drin. Dass diese durch den Protest wieder eingefügt worden sind ist ja schön und gut, hilft nur nichts, wenn sie nutzlos sind.

Bezüglich Rohajas Nachfolger:
Wenn man davon ausgeht, dass Rohaja die rechtmäßige Kaiserin ist, dann erbt natürlich Ihre Schwester - die aber nicht selbst regieren dürfte, da magisch, also einen Verwalter regieren lassen müsste. Ansonsten eben Yppolitas eventuelle Kinder.
Würde man Retos Linie ausschließen, dann müsste es wohl Storko von Gareth sein, über 90 und kinderlos.
Jeordam hat geschrieben:
11.09.2019 11:41
Das Kaiserheil scheinen sie definitiv nicht zu haben.
Laut offizieller Satzung eben doch. Ob gerechtfertigt oder nicht.
Rohaja ist ja aber nach Willen der Redax auch "die Heldenkaiserin, die fast alles was sie sich vornimmt auch erreicht"...
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 11.09.2019 12:12

Wolfio hat geschrieben:
11.09.2019 00:33
chizuranjida hat geschrieben:
10.09.2019 23:49
Huch? Was denn fürn Fluch?
Nur ne Vermutung, aber dass kein herrschender "von Gareth" seit Reto einen natürlichen Tod gestorben ist? :dance: :borbi: :Maske:
Hab in Erinnerung, dass Retos Schwiegervater ihn verflucht hätte als er von jenem umgebracht wurde... weiß aber nicht mehr, wo ich das her habe... so ein fluch könnte auch beinhalten, dass sie von engen Angehörigen verraten werden (Hal durch Answin, Brin durch Hal und Answin, Rohaja durch Yppolita und Selindian,...) und ihre Reiche in Trümmer fallen...

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Ungelesener Beitrag von Vasall » 11.09.2019 12:13

Jeordam hat geschrieben:
11.09.2019 11:41
@Kaiserheil
Es gibt IT eine interessante Korrelation zwischen Katastrophen und Hal+ Nachfolgern auf dem Thron.
- Die üblichen Katastrophen inklusive Ogerzug während Hals Regierungszeit.
- Der Zweite Orkenzug betrifft das Mittelreich erst nach Brins Machtübernahme ernsthaft.
- Die Borbaradinvasion findet kurz vor Brins Kaiserkrönung statt und wird am Tag, nachdem er gestorben ist, besiegt.
- Das JdF fällt mit Rohajas Kaiserkrönung zusammen.
Das Kaiserheil scheinen sie definitiv nicht zu haben.
Oder sie haben das Kaiserheil definitiv und Praios selbst sorgt mit Phexens Hilfe dafür, dass immer wenn das Reich am größten bedroht wird auch ja ein tüchtiger von Gareth die Gefahr abwendet ;)
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 11:47
Bezüglich Rohajas Nachfolger:
Wenn man davon ausgeht, dass Rohaja die rechtmäßige Kaiserin ist, dann erbt natürlich Ihre Schwester - die aber nicht selbst regieren dürfte, da magisch, also einen Verwalter regieren lassen müsste. Ansonsten eben Yppolitas eventuelle Kinder.
Laut die Reisende Kaiserin...
es folgt ein Spoiler zur Familienplanung RohajasAnzeigen
...ist genau das Rohajas Strategie

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Nepolemo ya Dolvaran
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 11.09.2019 12:17

Vasall hat geschrieben:
11.09.2019 12:13
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
11.09.2019 11:47
Bezüglich Rohajas Nachfolger:
Wenn man davon ausgeht, dass Rohaja die rechtmäßige Kaiserin ist, dann erbt natürlich Ihre Schwester - die aber nicht selbst regieren dürfte, da magisch, also einen Verwalter regieren lassen müsste. Ansonsten eben Yppolitas eventuelle Kinder.
Laut die Reisende Kaiserin
es folgt ein Spoiler zur Familienplanung RohajasAnzeigen
ist genau das Rohajas Plan
Endlich mal jemand aus dem Hause Gareth, deren Plan auch noch dem geltendem Recht entspricht! :censored:
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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 11.09.2019 12:18

Wobei Yppolita auch keine Kinder hat (und nicht mehr so viel Zeit, sie ist ja auch schon Mitte 30...).

Nummer 2 der Thronfolge ist mMn ein Rabenmond, der kommt noch vor Storko. Hatten wir aber vor nicht allzulanger zeit unter Kinderarmut schon mal als Diskussion...

Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 11.09.2019 13:10

@Jeordam: Das Thema hatten wir ja so, aber soweit ich die auch die Regional-Wikis durchsucht habe dürfte es sich bei den an den halschen Neuadel vergebenen Lehen um Fälle von Lehensheimfall gehandelt haben. Ja, es gab/gibt mehrere die Titel/Lehen beansprucht haben, aber eben niemanden mit eindeutigen, unbestrittenen Anspruch. Wenn Du Beispiele für regelrechte Entlehnungen hast, gerne immer her damit (auch per PN). Immer gut zu wissen.

Ob/wie dann das große Hauen und Stechen beginnt ist auch eine Frage, wie stark die jeweilige Zentralmacht ist, ob da wie unter Hal/Reto Fehdeverbote durchgesetzt werden (können) oder ob man es den Adel überlässt, hier ganz den Weg Rondras zu gehen. Wäre aber kein Zeichen eines starken, fähigen Kaiser Answins, wenn er hier nicht schlichtend eingreift.

Außerdem kann das natürlich ein Anlass sein, den Neuadeligen zu bekriegen, weil seine Belehnung ja von einem/r unrechtmäßigen/r Kaiser/in vorgenommen wurde. Aber vielmehr ist das wohl eine Frage der Stärke der Zentralmacht - ein Grund findet sich immer und sei es eben, das es sich um einen dahergelaufenen Gemeinen handelt.

Tja, die Sache mit dem Kaiserheil. Ist das Reich deswegen vor jeden Schaden geschützt oder besagt es nur, ob die Bedrohung abgewendet werden kann? Oger - gestoppt, Orks - zurückgedrängt, Borbarad - gefallen. Jahr des Feuers: zwei Heptarchen vernichtet. Klar, ist es ein innerweltlicher Grund das Kaiserheil anzuzweifeln (und zumindest beim Ogerzug ist Hal ja alles andere als unschuldig), aber außerweltlich/erzählerisch ist ja da das Ding mit Ende/Beginn eines Zeitalters und den damit verbundenen Umwälzungen. Das heißt, solche Dinge lassen sich nicht ganz verhindern, aber es liegt an der Fähigkeit des Herrschers, wie das Reich durch diese Zeiten steuert.

@Denderajida_von_Tuzak: das tückische an der Raulschen Erbfolge ist, dass sie offenbar nur bis zur direkten Folgegeneration geregelt ist. Samia von Gareth war älter als Storko, deswegen war ihr ältester Sohn - eben Answin - der nächste Thronerbe, für den Fall das Reto keinen Sohn vorweisen konnte. (hüstel) Nach Rohajas hypothetischen legitimen Kindern (jetzt gehts ja auch in weiblicher Linie DIREKT weiter) kommen Yppolitas hyphotetische Kinder - ab da ist es nicht mehr genau geregelt.

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DnD-Flüchtling
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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 11.09.2019 13:10

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
11.09.2019 12:18
Wobei Yppolita auch keine Kinder hat (und nicht mehr so viel Zeit, sie ist ja auch schon Mitte 30...).
Das ist auch so eine Sache, die man immer schnell vergisst - ingame vergeht ja auch Zeit.

Das letzte Mal ist mir das bei World of Warcraft bewusst geworden, als ich hochgerechnet hatte, dass Jaina Proudmoore auch schon auf die 50 zugehen dürfte dürfte (Mitte 20 zur Zeit von Warcraft III, ca. 30 zu Beginn von World of Warcraft, und ingame sind seitdem ebenfalls mindestens die 15 Jahre vergangen, die das Spiel alt ist...).

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 11.09.2019 13:25

Reto der Erneuerer war derjenige, der den kompletten Aufbau des Reichs umgeworfen hat. Seine Umgestaltungen haben neue Mächtige (seine Kriegskumpels) hervorgebracht und sicher alte an Bedeutung massiv gemindert. Im Vergleich dazu durfte Hal nur noch Kleinigkeiten verteilen, nämlich die dann noch freien Baronien und Güter.

Die Fürsten- und Grafenfamilien des MR sind kaum fassbar, weil die Briefspiel-Belehnungen fast überall eine Vielzahl von Baronen hervorgebracht haben, deren Verbindung zu den eigentlich Mächtigen nur wenig ausgeprägt sind. Die (500) Barone sind allerdings die Höchstrangigen, deren Macht halbwegs fassbar ist - ein Graf kann wenig mehr oder deutlich mächtiger sein, ein Provinzherr wäre eigentlich davon abhängig, auf wie viele seiner handvoll Grafen, paar Dutzend Barone und wenige hundert begüterte Adelige er sich wie stark verlassen kann. Bindungen und Allianzen über Generationen bringt DSA nicht zustande, da fehlt einfach auch Masse.

Wer will kann gerne versuchen, das Machtpotential einer wichtigen Adelsfamilie aufzudröseln - für Eberstamms, Streizigs oder Bennains ist das mMn erschreckend dünn - dafür dass die eigentlich seit vielen Generationen unterwegs sind. Ich schätze, dass von den 500 Baronen nach Abzug aller den großen Familien klar Zuzuordnenden noch 300-400 bleiben, über deren Loyalität und Familienbande wenig ausgesagt ist = zu viel mMn.

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Ungelesener Beitrag von Jeordam » 11.09.2019 13:48

@Ardor
In dem Fall meine ich aber nicht den neu belehnten Halschen Neuadel, sondern ganz konkret die von dem Thronräuber Brin auf Rulat eingekerkerten oder sonstwie entlehnten Answinisten.
Für alle meine Aussagen bezüglich des Kampfsystems von DSA 4 gelten folgende Axiome:
1. Ein professioneller Kämpfer kann die in seiner Ausbildung gelernten Sonderfertigkeiten sinnvoll einsetzen.
2. Die Stochastik von DSA-Würfelergebnissen entspricht der Stochastik gleichverteilter Würfel.

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