Kinderarmut in Aventurien

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
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Alessya
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Alessya » 25.11.2018 13:48

Hallöchen alle zusammen :ijw:

Vor kurzem ist bei uns eine Diskussion zum Thema Erbschaft in Aventurien (speziell im Mittelreich) aufgekommen, wobei mir aufgefallen ist, dass es tatsächlich kaum Erben gibt. Damals wurden Boten oder Abenteuer genutzt, um neue NPCs einzuführen, jetzt fallen einem kaum neue Namen auf (oder wenn doch sind sie nach dem Abenteuer schon wieder vergessen).

Zählen wir doch mal auf:

1. Rohaja von Gareth: keine Kinder, wahrscheinlich unfruchtbar durch Fluch (den man hoffentlich bald bricht); dadurch ebenfalls keine Erben für Rondrigan Paligan; Schwester Yppolita hat weder Ehemann noch Kinder, obwohl das augenblicklich die oberste Priorität sein sollte

2. Khadan Firdayon: Verlobte tot, keine Kinder; es stellt sich die Frage, ob er als Drachling überhaupt zeugungsfähig ist oder, wie sein Onkel Timor, unfruchtbar (damit würde er sich in die Reihe der unfruchtbaren Herrscher einreihen)

Die beiden Herrscherhäuser sind damit schon merklich ausgedünnt. Statt jetzt die vielen Kinder heranzuzüchten, die man in einigen Jahren für schöne Intrigenplots nutzen kann, passiert einfach gar nichts. Was könnte man alles aufziehen, wenn man genug Prinz/essinen hätte, die allesamt ein Stück vom Kuchen haben wollen. Stattdessen läuft es wohl wieder auf einen Zwilling-wechsel-dich-Plot heraus, der mit persönlich eher weniger zusagen würde.

Aber die Kinderarmut geht ja weiter:

1. Im Mittelreich: Albernia und Kosch (nur 1 Erbe), Warunk (unverheiratet und kein Erbe), Weiden (1 unverheirateter Erbe, außerdem eine Schwester, die als Ifirngeweihte nur mit Vogt regieren dürfte), Tobrien (1 unverheirateter Erbe, der sich an der Front in stetige Gefahr begibt und bei dessen Tod Tobrien eventuell an Weiden fallen könnte), Almada (kein Erbe, der Fürst ist ein alter Mann, der wohl bald draufgeht)

Gerade bei Weiden und Tobrien frage ich mich, wie sie den einen neuen Erben produzieren wollen. Welches Herzogtum würde das Kind der zwei Herrscher denn erben? Denn beide kriegt es ja nicht, wenn ich mich richtig erinnere (wobei der Anspruch wieder ein wenig Konfliktpotential ins Mittelreich bringen würde)

2. Aranien hat nur einen einzigen Erben, der langsam alt genug ist, um als richtiger NPC aufgebaut zu werden

3. In Al'Anfa ist Amir (leider) unverheiratet, genauso wie Amira, die dazu auch keine Kinder hat; ebenso Oderin, der ja einen Erben benennen könnte (oder Nachfolger, das ist vielleicht das bessere Wort), das aber nicht tut

4. Andergast und Nostria: Yolande ist zwar verheiratet, hat aber kein Kind; Wendelmir hat ein Kind, ist aber nicht verheiratet

etc.

Was ich damit sagen will... gerade jetzt, wo metaplotmäßig nur wenig passiert, wäre die richtige Zeit, um die Kinder langsam heranwachsen zu lassen. Später, wenn der MP dann richtig durchstartet, hätte man einen Haufen von jungen, frischen Personen, die man mit allen möglichen Agenden gegeneinanderhetzen könnte. Jetzt gerade hat man beinahe nix.
Stattdessen lese ich im Boten Werbung, Kochrezepte oder irgendeinen Artikel zu einem Miniabenteuer, der (für mich!) nur mäßig interessant ist. Warum nicht in jedem Boten mal ein neues Kindchen einführen (wie man es beispielsweise mit den Nordmarken schon gemacht hat). Oder ganz kurz erwähnen, dass z.B. in Warunk Hochzeit gefeiert wurde. Dann hätte man bald wieder eine Riege neuer NPCs, die gerade wirklich fehlen (aber das ist ein anderes Thema).

So. Sorry für den Rant, aber das musste ich mal loswerden. :oops:

Wie steht ihr denn dazu? Müsst ihr sowas aus dem Boten erfahren? Oder reicht es, wenn der Erbe einfach später irgendwann in einem Abenteuer auftaucht?
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AngeliAter
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 25.11.2018 13:57

Ach, dann wird irgendein Bastard aus irgendeiner Seitenlinie herbeigezaubert, ganz schnell legitimisiert und auf den jeweiligen Thron gebrecht.
Als Konsequenz darauf wird er von einigen Untergebenden nicht anerkannt, ein Krieg um die Thronfolge bricht aus und schon haben wir für die nächsten 5 Jahre ein GoT. Weitere 5 Jahre später werden wir alle sagen das sowas total unrealistisch ist und bestreiten, das wir jemals damit hätten Spaß haben können.
Oder aber, DSA macht einen erneuten Zeitsprung für DSA6 und man braucht einfach keine Thronfolger aufbauen weil je nach Zeitraum dann einfach x-beliebige verfügbar sind.
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Jadoran
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Jadoran » 25.11.2018 14:24

Ich fürchte, DSA-Redax denkt einfach nicht so... dynastieorientiert. Die Herangehensweise "Häuser" mit mehr als Papa, Mama, dem bösen erbschleicherischen und dem lieben zu rettenden Kind auszustatten - so überhaupt, ist praktisch nicht existent. Wie Du geschrieben hast, sind die meisten Herrscherpaare irgendwie "Dinks" oder gar faktisch Singles. Hat vielleicht auch was mit dem RL-Umfeld vieler Autoren zu tun, keine Ahnung.

Ich bin mir aber sicher, wo nötig, werden Kinder einfach als immer schon existent gesetzt. Bei Rohaja gibts dann vielleicht ein wegen *Prophezeiung* verheimlichtes. Ob Aventurien unbedingt GoT-artiger werden muss lasse ich mal dahin gestellt, das macht sicher nicht alle glücklicher.
Mir ist das Erwähnen von Herrschernachwuchs im Boten nicht besonders wichtig, obwohl ich ihn zugegebenermassen derzeit extrem langweilig und nur als Werbung emfinde. Ein langsames Hochzüchten von jungen Hochadligen über den Boten wäre allerdings eine Strategie, um die in Abenteuern und Hintergrundbänden "belastbarer" darzustellen. Aber dazu müsste in Aventurien auch mal "Geschichte ohne Helden" stattfinden dürfen.
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DnD-Flüchtling
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 25.11.2018 16:40

Bin ich der einzige, der bei dem Titel in erster Linie an "arme Kinder" und nicht an "arm an Kindern" gedacht hat? :grübeln:

Ich denke, Jadoran liegt ganz richtig damit, dass er den Autoren unterstellt, dass die hier einfach ihre eigenen Prioritäten auf die NSCs übertragen haben - sonst wäre ihnen wahrscheinlich selber eingefallen, dass Rohaja im Grunde ab ihrer Krönung schon von Amts wegen auf Partnerschau hätte sein müssen, und nicht mit dem modernen "ich heirate für die Liebe und kriege 1-2 Kinder"-Ansatz an die Sache gegangen wäre.

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chizuranjida
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 25.11.2018 17:31

Alessya hat geschrieben:
25.11.2018 13:48
Was ich damit sagen will... gerade jetzt, wo metaplotmäßig nur wenig passiert, wäre die richtige Zeit, um die Kinder langsam heranwachsen zu lassen. Später, wenn der MP dann richtig durchstartet, hätte man einen Haufen von jungen, frischen Personen, die man mit allen möglichen Agenden gegeneinanderhetzen könnte. Jetzt gerade hat man beinahe nix.
Dafür müsste der Metaplot für alle betroffenen Familien/Dynastien/Reiche aber jetzt festgelegt werden, denn wenn man jetzt zB eine Hochzeit für Yppolita ansetzt, dann ist damit ja die Setzung schon getroffen.
Und selbst, wenn der Metaplot im Groben schon stehen sollte, müssten Autoren, die Zeit hätten, sich darum zu kümmern, von diesen Setzungen erstmal erfahren, denn sie müssen dann ja alles passend dazu entwickeln.

Im Grunde stimme ich dir zu, dass es gut wäre, sich jetzt um die diversen Herrscher zu kümmern und mögliche Nachfolger, Neider und Intriganten zu setzen, aber ob das Gelegenheits-Autoren im Boten ohne zentralen Masterplan tun sollten? Nachher ist der halbe bornische Adel mit Maraskanern verbandelt, die Erben von Khunchom sind Novadis, und in Weiden erbt ein tsageweihter Schelm, oder wie auch immer.
Alessya hat geschrieben:
25.11.2018 13:48
Rohaja von Gareth: keine Kinder,
Jedenfalls
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keine ehelichen.
Alessya hat geschrieben:
25.11.2018 13:48
In Al'Anfa ist Amir (leider) unverheiratet, genauso wie Amira, die dazu auch keine Kinder hat; ebenso Oderin, der ja einen Erben benennen könnte (oder Nachfolger, das ist vielleicht das bessere Wort), das aber nicht tut
Amira könnte im Prinzip inzwischen Kinder haben, oder gab es in den letzten Jahren einen Boten-Artikel, dass sie keine habe? Zumindest als sie durch Uthuria getourt ist würde das ja wohl niemandem aufgefallen sein.

Amir kann locker 3W20 uneheliche Kinder haben, über halb Aventurien verteilt. (Was ich auch mal ganz lustig fände, davon ein paar auszuarbeiten.)
Edit: ... und es kann gut sein, dass er sich bei einigen hinreichend sicher ist, dass er der Vater ist, dass er sie auch anerkennen würde. Die kleine Marbodane, die er mit dieser hinreißenden Novizin hat; die kleine Ankhes-en-Uthar von der kem'schen Sklavin, die seine Wäsche macht, ...
Dazu auch Enkel durch seinen halbelfischen Sohn. Für den Posten als Kirchenoberhaupt ist sowieso Amira vorgesehen, wie es aussieht, und ansonsten kann ja von den unehelichen Kindern genausogut jemand Borons Ruf hören.

Was Oderin angeht bin ich sehr gegen einen Nachfolger, sondern würde mich freuen, wenn Al'anfa zur Oligarchie zurückkehren könnte, aber das ist Geschmackssache. Außerdem wurde Cäsar auch von einem Neffen beerbt, der nicht unbedingt gleich Kandidat Nummer 1 gewesen war.

Was Yppolita angeht fällt mir immerhin eine mögliche Erklärung ein, warum die nicht aus dynastischen Gründen zwangsverheiratet wird: Sobald die ein eheliches Kind hätte, wäre Rohaja ersetzbar. Also ist vielleicht gerade Schwesterherz im Interesse ihres eigenen Lebens- und Machterhalts massiv dagegen, dass die heiraten darf.
Oder Redaktion und Briefspiel sind sich noch nicht einig, ob sie mit einem Rabenmund-Vetter durchbrennt oder von Omi mit Amir verkuppelt wird. :P Wenn sie nicht am Kalifenhof endet oder sowas. :grübeln:
Zuletzt geändert von chizuranjida am 25.11.2018 23:26, insgesamt 2-mal geändert.
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Sumaro
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.11.2018 17:58

Ich dachte auch zuerst an arme Kinder.

Und ich denke, dass Aventurien das gar nicht leisten will, bzw. die Redaktion. Klar würde es mehr Kinder brauchen, um sinnvoll eine Dynastie aufzubauen, es bräuchte auch mehr Brüder und Schwestern, um den Adel zu erhalten, aber sind wir mal ehrlich, mehr Adel kann die winzige Bevölkerung Aventuriens auch gar nicht mehr versorgen. Also grundsätzlich ist es doch so, eigentlich braucht es aventurisch nur 1-2 Kinder und Erben, es gibt kaum Kindersterblichkeit (simulationistischer Ansatz) und noch viel wichtiger, es gibt keine zufälligen Tode. Die Spielwelt ist nur eine bunt bemalte Bühne und auf dieser sterben nur die Personen, die auch sterben sollen. Niemand stirbt durch ein Unglück oder durch einen Unfall oder eine Krankheit, nur durch die Feder eines Autors können solche wichtigen Personen sterben und da sie bis dahin unsterblich sind, können sie auch problemlos nur wenige Kinder haben.

Die Illusion einer Spielwelt, die mehr als bunt bemalte Bühne ist, ist doch letztlich so durchsichtig, dass man sich bei solchen Fragen immer gleich darauf berufen sollte, was man sieht. Aventurien funktioniert nur, weil man es will. Es gibt keinen logischen Grund, es gibt keine Zusammenhänge, es gibt keine Kausalität und Plausibilität, es ist einfach eine willkürliche Landschaft aus Szenarien an denen man sich bedienen sollte. Daher braucht es auch keine Dynastien und keine Kinder und keine Pläne. Die Geschichten, die man in Aventurien bespielt sind nämlich fast immer nach dem gleichen Schema aufgebaut. Finde den bösen Buben und verhindere seinen Plan. Viel mehr Vielfalt gibt es nicht, weil die Welt diese Belastung auch nicht ertragen könnte. Ergo, keine Kinder, weil Kinder sind Arbeit und belasten die Spielwelt und ohnehin brauchen nur Sterbliche Kinder. :)
Ein toller Rollenspielblog mit Geschichtskrümeln, Waffenkunde und vielem mehr: Besucht das Donnerhaus!

Denderajida_von_Tuzak
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 25.11.2018 22:15

Wirklich dramatisch ist die Lage doch nur bei den "von Gareths", mit zwei Schwestern Mitte 30 ohne Kinder und Barnhelm von Rabenmund als nächstem Erben (zumindest mMn, hatten wir mal diskutiert), der von ihr schon mal als Kronvogt der Kaisermark installiert wurde. Die anderen Hochadligen (Firdayon, Ehrenstein, Löwenhaupt,...) sind ja alle noch relativ jung (Anfang bis Mitte 20). Also in dem Alter, wo man heiraten kann (und als Erbe vielleicht auch sollte), aber wo es noch nicht komisch ist, unverheiratet/kinderlos zu sein.

Gorbalad
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 26.11.2018 07:53

Wahrscheinlich kommt demnächst ein Abenteuer, wo es darum geht, dass Yppolita von Nahema an ihren (vielleicht-)Ex Hasrabal verkuppelt werden soll...

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Nasreddin
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Nasreddin » 26.11.2018 11:05

Alessya hat geschrieben:
25.11.2018 13:48
2. Aranien hat nur einen einzigen Erben, der langsam alt genug ist, um als richtiger NPC aufgebaut zu werden
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Technisch gesehen hat das aranische Königshaus 2 Kinder, Amaryd den du erwähntest und Dassareth. Letztere ist das Kind von Dimiona von Zorgan die in Eleonoras Körper mit vermutlich ihrem Bruder das Kind gezeugt hat, offiziell ist sie für Tod erklärt, wächst aber bei Jashild saba Dalilah auf die sich als die leibliche Mutter ausgibt. Gerade das kann wenn man will in einigen Jahren wieder als Plotaufhänger für einen Bürgerkrieg in Aranien nutzen

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Gargaret
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Gargaret » 26.11.2018 12:33

Hallo Alessya,

ja das ist mir auch schon aufgefallen. Hinsichtlich der Erben des Kaiserthrons im Mittelreich wurde das ja schon mal ausführlich diskutiert (für das Haus Garteh sehe ich inzwischen wenig Hoffnung, aber die Rabenmunds sind ja Kinderreich :Maske:), aber auch in anderen Reichen und Provinzen sind die Hauptlinien erkennbar dünn. Tja, woran liegt das, gute Frage. Ich glaube auch, wie ja diverse Vorredner, dass irgendwelche irdischen Vorlieben und Vorstellungen der Autoren eine Rolle spielen könnten, aber vielleicht gibt es auch einfach kein Problembewusstsein.

Das ist aber eine recht neue Entwicklung. Brin z.B. war schon mit 14 verlobt, ein in einer gefährlichen, mittelalterlichen Welt ein normales Alter. Mit 20 oder 22 sollten dann auch schon ein oder zwei Kinder da sein um die Dynastie zu sichern. Später in der DSA Entwicklung schien dann eine Art Ein-Kind-Politik mit Spätheirat in den Adelshäusern in Mode zu kommen.

Klar kann es immer mal das ein- oder andere Reich geben, wo die Nachfolge unsicher ist, aber zur Zeit sind es ja tatsächlich fast alle.

Zur Kritik am Aventurischen Boten: Sicher ein eigenes Thema, aber es fällt schon auf, dass der Bote inhaltlich recht dünn zur Zeit ist...

Viele Grüße

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Bullf
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Bullf » 26.11.2018 13:02

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
25.11.2018 16:40
Bin ich der einzige, der bei dem Titel in erster Linie an "arme Kinder" und nicht an "arm an Kindern" gedacht hat? :grübeln:
Ich auch! Und da ich mich nicht für den aktuellen Metaplot interessiere, wäre diese Diskussion auch deutlich interessanter gewesen.
Wenn Elfen Elfen helfen helfen, helfen Elfen Elfen helfen.

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hexe
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von hexe » 26.11.2018 13:33

Gorbalad hat geschrieben:
26.11.2018 07:53
an ihren (vielleicht-)Ex Hasrabal verkuppelt werden soll...
Wir in Tulamidistan haben dank Harem zumindest keine Probleme damit genügend Kinder in die Welt zu setzen. Hasrabal könnte in jedes aventurisches Herrscherhaus einen Nachkommen verheiraten...

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Sahib
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Sahib » 26.11.2018 13:58

hexe hat geschrieben:
26.11.2018 13:33
Gorbalad hat geschrieben:
26.11.2018 07:53
an ihren (vielleicht-)Ex Hasrabal verkuppelt werden soll...
Wir in Tulamidistan haben dank Harem zumindest keine Probleme damit genügend Kinder in die Welt zu setzen. Hasrabal könnte in jedes aventurisches Herrscherhaus einen Nachkommen verheiraten...
#HaremFeminismus, jede Frau kann ein Kind bekommen.

Andwari
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Andwari » 03.12.2018 19:15

Was mich am aventurischen Adel eher stört ist der Mangel an (mitwachsenden) nennenswerten familiären Bündnissen, Grüppchenbildung usw. - da wurde mal anno dunnemals durchaus was aufgebaut, aber das endet jetzt schlicht alternativlos, weil überhaupt nicht mehr genug Leute übrig sind um mögliche Konkurrenz zu sein:

Nicht nur im Kaiserhaus sieht es ganz düster aus, auch die Fürstenhäuser (und da nicht nur die Rabenmunds) haben so viel "Substanz" eingebüßt, dass man kaum noch für jeden Posten daheim einen Namen nennen kann. Wo gibt es denn überhaupt noch die luxuriöse Situation (wie zu des seligen Bären Zeiten), dass man nicht nur selbst Provinzherr sein kann, sondern noch
- eine politikerfahrene ältere Verwandte (Mama) in der Hinterhand hat
- eine Grafschaft an die Schwester geben kann
- ein theoretisch erbfähiges Familienmitglied als Minnesänger unterwegs ist
- ein ebenfalls theoretisch erbfähiges Familienmitglied an irgendeinen Schurken verheiratet wird
- ein zu möglichen Bündniszwecken sinnvoll verheiratetes nahes Familienmitglied tüchtige Kinder erzeugt (als Ersatz-Helden brauchbar)
- man entferntere Verwandtschaft (mit demselben Familiennamen) noch für wichtige Ämter besetzen kann?

"Prinz" Brin hatte mit Mitte 20 immerhin drei legitime Kinder in die Welt gesetzt, bevor seine eigene Bewährungsprobe als Reichsbehüter usw. überhaupt anfing - da war der in den Jahren 1010-1021 BF mit 26-37 Lenzen immer noch "jung" und hätte ja durchaus noch 50 weitere Jahre herrschen können. Die Autoren wollen da z.T. auch einfach schnell vllt. zu viel Wechsel - auch so ein Herrscherkind braucht halt 20 Jahre, bis es selbst als Erwachsener voll handlungsfähig wird und muss da immer noch verheiratet werden und etwas Ruhe kriegen um selbst W3+1 Kinder zu erzeugen, bevor man den wieder absägen kann.

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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 04.12.2018 12:13

Tja, das ist halt wieder das Problem, dass Aventurien statt eines GRRM nur einen Schwarm mittelmäßiger bis unterdurchschnittlicher Fantasy-Autoren hat, die die meisten Probleme, die eine echte Adelsynastie plagen würden, gar nicht erst auf dem Schirm haben.

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AngeliAter
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 04.12.2018 15:05

Aber wenn dann wieder jede Familie bis ins kleinste Detail ausgearbeitet wird, beschweren wir uns alle wieder weil es keine Freiräume für den SL geben würde.
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 04.12.2018 15:11

Unsere Gruppe geht einfach davon aus, dass viele Kinder, Bastarde, Neffen, Schwippschwägerinnen etc. offiziell nicht erwähnt werden um dem Spielleiter freie Hand zu lassen sojemanden mal auftauchen und vielleicht auch wieder verschwinden lassen zu können. Die Autoren der Abenteuer/Kampagnen erwähnen ja eh nur das, was für ihre Geschichte gerade wichtig ist.
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 04.12.2018 18:34

@Desiderius Findeisen
Es geht mMn zunächst nicht um Bastarde und Schwippschwägerinnen - sondern erstmal um den Baustein "...ist standesgemäß verheiratet mit XYZ und hat W3 Kinder im Alter von ..." - sowas für sein Aventurien in Masse dazuzuerfinden braucht einiges an Loslösung vom offiziellen Plot, wenn da eben gar nix steht. Ehegatten und erbberechtigte Sprösslinge sind eine schwerwiegendere "Eigenkreation" als irgendwelche Bastarde.

Während zu Beginn der "Lebendigen Geschichte" von DSA viele der "Mächtigen" halt etwas älter als die jugendlichen Gossenhelden waren (30-40 Jahre), so kann man inzwischen oft schon vermuten, dass ein Gruppenmitglied mit einem Enkel der gerade relevanten Baronin auf der Kriegerakademie, Knappenschule o.ä. war oder gemeinsam auf Kriegszug irgendwohin mit der Verwandtschaft - ein Adel mit seinen familiären Bindungen, der konsequent nicht erwähnt wird, existiert nicht. Sich da komplett auf "mach dir's selbst" zurückzuziehen, ist eher unbefriedigend.

Ja, bei der Menge an zwischendurch "vergessenen" NSC verschiedener nicht so präsenter Regionen wäre es vmtl. vermessen, so was zu erwarten.

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Desiderius Findeisen
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 04.12.2018 19:36

Andwari hat geschrieben:
04.12.2018 18:34
Es geht mMn zunächst nicht um Bastarde und Schwippschwägerinnen - ...
Klar, deswegen habe ich die Liste ja mit Kinder begonnen :wink:
Wahrscheinlich hat man bei Erstellung der Spielhilfen ein einschränkendes Überangebot an Familienmitgliedern und Beziehungsgeflecht befürchtet und dich damit zurückzuhalten, oder niemand hatte Lust sich genug damit zu beschäftigen, dass es stimmig wirkt (wahrscheinlich Letzteres :grübeln: ).
In Abenteuern gibt es eh nur das, was gerade für die Geschichte gebraucht wird.
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Ungelesener Beitrag von Thorgrimma » 31.12.2018 11:53

Ich kann der Threaderstellerin nur zustimmen. Mich stört auch schon lange, dass viel zu sehr die derzeitige Heirats- und Liebespolitik übernommen wird, nämlich frühestens Ende 20 ein Kind bekommen, maximal 2 und auch nur mit einem Partner, den man liebt. Das passt für mich überhaupt nicht in ein Feudalsystem, bei dem der Machterhalt durch viele Nachkommen und Heiratspolitik gesichert wird...

Da wir derzeit auch viel mit dem Material der Briefspieler spielen, was Adelsgeflechte angeht, muss ich sagen, dass die wenigen Kinder sich nicht nur auf die Hochadeligen beschränken. Auch auf Barons-, Edlen- und Ritterebene scheint der Nachwuchs ziemlich mau zu sein. Viele regierende Adelige sind nicht verheiratet (oder erst total spät) und haben wenn dann auch nur wenige Kinder... Hier haben wir ja ein semioffizielles System, bei dem sich die Leute eigentlich austoben könnten und nicht darauf Rücksicht nehmen müssten, dass nicht alles zu sehr ausgearbeitet wird.

Ich kann mir das nur so erklären, dass die Leute (auch Briefspieler) lieber auf Abenteuer gehen als für Kinder da zu sein (und auch nicht an Ammen und Kinderburschen denken) und sich kaum vorstellen können, ihre Figuren schon mit 16 zu verloben und mit 18 zu verheiraten.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn wieder wie Alara, Answin und Brin die Leute mit 16 verheiratet werden würden oder zumindest da schon nach Heiratskandidaten Ausschau gehalten wird!

Ich will das jedenfalls für meine Helden anders gestalten: Mein früherer adliger Hauptheld hatte ab 20 schon Nachwuchs und insgesamt 4 Kinder, meine jetzige Heldin war ab 19 schwanger und plant jetzt mit 27 das 4. Kind... Und nichts machte mir mehr Spaß, als als Adliger die Heiratspolitik zu planen und die Kinder möglichst nach oben und geschickt zu verloben und zu verheiraten... (wenngleich auch nicht alles dabei glatt lief, aber so ist das eben).

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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 01.01.2019 01:20

hexe hat geschrieben:
26.11.2018 13:33
Wir in Tulamidistan haben dank Harem zumindest keine Probleme damit genügend Kinder in die Welt zu setzen. Hasrabal könnte in jedes aventurisches Herrscherhaus einen Nachkommen verheiraten...
Auch was die Heiratspolitik angeht haben tulamidische Männer einen Vorteil: die können gleich bei mehreren Familien einheiraten. Ob sie mit den betreffenden Frauen gut auskommen ist auch egal, fürs Vergnügen kann man sich ja noch beliebig viele Sklavinnen anschaffen. Und nach tulamidischem Recht sind deren Kinder zudem ebenfalls erbberechtigt, ohne irgendwelche Bastard-Probleme wie im Mittelreich.

Ja, eigentlich müsste man da mal mehr draus machen und Hasrabal (oder auch andere wichtige Leute - Selo von Khunchom, Ruban ibn Dhachmani, Mhanach ter Goom, Mharbal al-Tosra, ...) etliche Töchter oder Enkelinnen allerlei Adligen und Handelsfürsten aufnötigen lassen.
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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 01.01.2019 20:05

hexe hat geschrieben:
26.11.2018 13:33
Wir in Tulamidistan haben dank Harem zumindest keine Probleme damit genügend Kinder in die Welt zu setzen.
das macht es bei genauerer Betrachtung nicht besser. Das Geschlechterverhältnis ist ja weiterhin 1 zu 1. Für jede zusätzliche Frau im Harem fehlt dafür eine woanders.

Das ganze Problem liegt meiner Meinung nach einfach darin, dass Aventurien zwar von weitem nach Mittelalter aussieht, bei näherer Betrachtung aber einfach nur ein Abbild unserer modernen Gesellschaft ist. Dass da hinten und vorne nix zusammen passt ist eigentlich kein Wunder.

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Na'rat
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 01.01.2019 20:46

Nebenher verschenkt man halt auch noch Plot, wenn man sich man mal über die Ehe von Kaiserdrache und Lesbe nachdenkt oder warum jungfräuliche und mittlerweile alternde Kaiserin zu Gareth noch keinen Nachwuchs in die Welt gesetzt hat, auch die Legitimität des Nachwuchses zwischen Firnelfe und Patriarchen könnte einiges an borongefälligen Konfliktstoff nach sich zu ziehen oder die thorwalsche Königsfamilie, da wäre jeder Nachwuchs Grund genug zum Aufstand.

Haremspolitik wäre auch hochinteressant.
Mindergeist hat geschrieben:
01.01.2019 20:05
das macht es bei genauerer Betrachtung nicht besser. Das Geschlechterverhältnis ist ja weiterhin 1 zu 1. Für jede zusätzliche Frau im Harem fehlt dafür eine woanders.
Wenn der Sultan oder Superreiche sich einen Harem halten reißt das nirgendwo eine Lücke. Mehrere Frauen zu haben, setzt ja auch die Möglichkeit voraus diese überhaupt unterhalten zu können. Die Möglichkeit haben große Teile der Bevölkerung schlicht nicht.

Sklavinnen und Sklaven sind auch noch so ein Thema, die sollten in Aventurien eher Mangelware und daher entsprechend selten sein (so ohne Eroberungskriege, ausgedehnte Piraterie und oder ausgedehntes Hinterland). Was Sklavin, zumal jung aber nicht zu jung, fruchtbar und idealerweise ansehnlich, zu was ziemlich seltenen macht.

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hexe
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von hexe » 01.01.2019 21:04

Mindergeist hat geschrieben:
01.01.2019 20:05
das macht es bei genauerer Betrachtung nicht besser. Das Geschlechterverhältnis ist ja weiterhin 1 zu 1. Für jede zusätzliche Frau im Harem fehlt dafür eine woanders.
Es geht hier ja nicht um den Pöbel, sondern zum den Nachwuchs von Herrschenden. Wenn Sultan X 10 Frauen/Konkubinen/etc hat, kann er die alle innerhalb eines Monats alle schwängern oder zwei, wenn es nicht gleich kappt. Neun Monate später hat er entsprechend viele Kinder. Vielleicht etwas weniger, da Abgänge zwar tragisch, aber normal sind. Damit hat er schnell mehr Kinder als das Kaiserpaar, das hier wenig parallelisieren kann.

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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 01.01.2019 21:10

wenn man nur auf den Hochadel schaut stimmt das wohl. Die Geburtenrate ist allerdings auch in den unteren Schichten viel zu niedrig um für eine mittelalterliche Welt plausibel zu sein.

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Na'rat
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 01.01.2019 21:24

Ist halt die gesunde aventurische Luft. Da überleben viel mehr Kinder die ersten Lebensjahre. Um jetzt mal ein wenig kleinlich zu sein, was die Geburtenrate angeht.

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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 01.01.2019 22:04

nichtmal das löst die Widersprüche. Die Raubzüge der Wikinger wurden dadurch gespeist dass die Bevölkerung ständig so stark gewachsen ist dass das verfügbare Ackerland nicht mehr gereicht hat. In Aventurien machen die Thorwaler ihre Raubzüge ... einfach weil.

Nur mal als ganz spontanes Beispiel.

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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 02.01.2019 08:37

Aventurien hat neben der gesunden Luft und auch sonst spätestens durch Magie und Karma geringeren Kindersterblichkeit (mittelalterliche Verhältnisse will da wohl auch kaum jemand wirklich thematisieren) auch noch deutlich bessere Aufklärung, Verhütungsmittel und Akzeptanz nichtheterosexueller Beziehungen als das irdische Mittelalter.

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Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 02.01.2019 12:11

nicht nur bessere als das irdische Mittelalter, Aventurien ist bei alldem sogar weiter als wir heute in der modernen Zeit sind :rolleyes:

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hexe
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Kinderarmut in Aventurien

Ungelesener Beitrag von hexe » 02.01.2019 12:28

Ja. Wer irdisches Mittelalter spielen will, der ist in Aventurien völlig falsch.
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