Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.

Welches Reich magst du am wenigsten?

Mittelreich
17
8%
Horasreich
39
17%
Bornland, Nostergast
19
9%
Al'Anfa + Süden
20
9%
Tulamidenlande (Novadis, Aranier)
14
6%
Die Schwarzen Lande
16
7%
Maraskan (Shikanydad)
33
15%
Thorwal
20
9%
Barabarenkulturen (Ferkina, Trollis, Orks, Fjarninger)
30
13%
anderer Favorit
15
7%
 
Abstimmungen insgesamt: 223

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Lanzelind
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Ungelesener Beitrag von Lanzelind » 10.08.2017 21:23

Und auch die Herren sind so fein herausgeputzt, dass es eine Augenweide ist. :Maske:

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Amat von Lowangen
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 11.08.2017 12:52

Ich habe in Faras Umfrage ebenfalls abgestimmt und möchte alle ermutigen, es ebenfalls zu tun.

Rhanaya
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 13.08.2017 18:33

Die Umfrage sollte evtl. nach Vorne in den erste Post, sonst geht sie unter.

Weiden ganz vorne wer hätte es gedacht?

Horasreich und Kalifat knapp hinter Schwarzen Landen Ablegern, erstaunlich.

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Melcher von Ibenburg
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Ungelesener Beitrag von Melcher von Ibenburg » 13.08.2017 22:42

Rhanaya hat geschrieben:
13.08.2017 18:33
Die Umfrage sollte evtl. nach Vorne in den erste Post, sonst geht sie unter.
Wäre ich auch dafür.
Rhanaya hat geschrieben:
13.08.2017 18:33
Horasreich und Kalifat knapp hinter Schwarzen Landen Ablegern, erstaunlich.
Ähm... Welche Umfrage hast du denn gelesen, wenn ich mal fragen darf?
"Kalifat" gibt es doch gar nicht :grübeln: Und wenn du die Tulamidenlande mit Kalifat meinst, dann würde ich in die Zahlen oben, ganz frei versteht sich, rein interpretieren, dass zwischen 5% und dem absoluten Spitzenreiter mit 18% doch mehr als "knapp" Luft ist. Erstaunlich mit dem HR ist es ja auch nicht wirklich, da es bei der ersten Umfrage vor über 10 Jahren ja bereits genauso ausging. Sollte man mal von Seiten der Redaktion das Setting dort umkrempeln, denke ich.

Gorbalad
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 13.08.2017 22:47

@Melcher von Ibenburg
Ich tippe mal auf Faras Damion @ Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

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Melcher von Ibenburg
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Ungelesener Beitrag von Melcher von Ibenburg » 13.08.2017 23:20

Gorbalad hat geschrieben:
13.08.2017 22:47
@Melcher von Ibenburg
Ich tippe mal auf Faras Damion @ Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens
Ahso. Auslagern finde ich in dem Fall dann aber nicht sinnvoll. Übersieht man, wie ich eben, leicht. Denke nicht das nochmal alle 152 Teilnehmer, die bisher abgestimmt haben, nun nochmal abstimmen werden, was das zweite Ergebnis ausgelagert dann verfälscht. Ferner verfälscht/beeinflusst auch das bisherige Ergebnis oben das Abstimmverhalten der zweiten Abstimmung im doodle. Wir können ja gern in 10 Jahren nochmal mit detaillierten Regionen abstimmen.

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 14.08.2017 07:01

Melcher von Ibenburg hat geschrieben:
13.08.2017 22:42
Sollte man mal von Seiten der Redaktion das Setting dort umkrempeln, denke ich.
Weil nicht mal 20% der Spieler die Region am wenigsten mögen? Da kann man wohl auch deutlich mehr falsch als richtig machen und dann wieder ins Fettnäpfchen treten. Neu gemacht wird die Region ohnehin mit DSA5. Da jetzt jede Region ihre unsterblichen Superkräfte hat, ist der Horas auf dem Thron auch nicht mehr so exotisch, würde ich behaupten. Immerhin haben Andergast und Nostria den Fluch von Unsterblichen und einen Haufen Tierkönige, die den Krieg mittragen, Albernia ist quasi ein halbes Feenreich, im Bornland "erwacht" das gesamte Land samt Riesen, unsterblicher Goblinschamanen-Königin und Drachenreitern.

Ich bin mir sicher, in diesem Kontext wird sich das Horasreich gut einfügen :)
Ein toller Rollenspielblog mit Geschichtskrümeln, Waffenkunde und vielem mehr: Besucht das Donnerhaus!

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Nagamasa
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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 14.08.2017 08:29

Sumaro hat geschrieben:
14.08.2017 07:01
Weil nicht mal 20% der Spieler die Region am wenigsten mögen? Da kann man wohl auch deutlich mehr falsch als richtig machen und dann wieder ins Fettnäpfchen treten. Neu gemacht wird die Region ohnehin mit DSA5. Da jetzt jede Region ihre unsterblichen Superkräfte hat, ist der Horas auf dem Thron auch nicht mehr so exotisch, würde ich behaupten. Immerhin haben Andergast und Nostria den Fluch von Unsterblichen und einen Haufen Tierkönige, die den Krieg mittragen, Albernia ist quasi ein halbes Feenreich, im Bornland "erwacht" das gesamte Land samt Riesen, unsterblicher Goblinschamanen-Königin und Drachenreitern.

Ich bin mir sicher, in diesem Kontext wird sich das Horasreich gut einfügen :)
Ist das überspitzt formuliert oder tatsächlich so?
Ganz aktuell bin ich nicht mehr...

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 14.08.2017 08:32

@Sumaro Wenn das DSA4-Horasreich gut zu den anderen Gebieten nach DSA5 passt... Wie wird dann das DSA5-Horasreich aussehen?

Rhanaya
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Ungelesener Beitrag von Rhanaya » 14.08.2017 09:18

Der Horas hat doch Dere weite Ambitionen, muss eine Drachenverschwörung sein.

Neu-Bosparan unter Drachen? Argh, ich sehe schon Pyrdacor Flügelflattern.

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Melcher von Ibenburg
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Ungelesener Beitrag von Melcher von Ibenburg » 14.08.2017 21:04

Ca. 20% der Teilnehmer an der Umfrage finden das HR nicht gut, so das ungefähre Ergebnis. Dies seit nun mehr wohl ebenfalls Ca. 12 (irdischen) Jahren.

Ich zitiere mal von weiter oben, weil ich es besser nicht sagen könnte:
Jadoran hat geschrieben:
10.08.2017 11:15
Dazu kommt, dass die Anteile von "Italien der Renaissance", "Frankreich unter dem Sonnenkönig", "Horatio Hornblower England" und "Freie NIederlande" so stark gemischt sind
Es ist halt die Frage, ob man den geschundenen Esel tot reitet oder endlich mal was ändert. Gerade du musst ja wissen, dass dafür nicht und ausschließlich sich die Redaktion verantwortlich zeichnet. Mir und mit Sicherheit auch dir ist bekannt, dass eben nicht nur die böse böse Redaktion dafür verantwortlich ist, was da in den letzten Jahren so passierte. Da wären wir auch schon bei dem Wahnwitz dieses Lehens- und Feudalsystems. Das wir beide ja ganz gut kennen. Eine Entwicklung, die irdisch sicher über mehrere Generationen verlief (Abschaffung des Landadels), kann nicht hoppla hopp und schon gar nicht parallel mit zig "Ausnahmen" verlaufen. Da wird's dann leicht unlogisch. Dinge die heute gesagt werden gelten Morgen bereits nicht mehr usw. Genaueres erspare ich uns jetzt mal.

Kurzum, wenn du meinst
weil jetzt 20% der Spieler...
zeigt das eigentlich schon ganz gut wo der Hase im Pfeffer liegt. Geht es darum eine Region für das breite Publikum der Spielerschaft zu schaffen, die gerne ihre Spielabende in der Region zubringen, oder um einen Sandkasten für eine elitäre Minderheit, der etwas der rote Faden zu fehlen scheint und die per se immer alles richtig machen und eben.....lieber Esel totreiten?

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Madalena
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 14.08.2017 22:13

Melcher von Ibenburg hat geschrieben:
14.08.2017 21:04
Kurzum, wenn du meinst
weil jetzt 20% der Spieler...
zeigt das eigentlich schon ganz gut wo der Hase im Pfeffer liegt. Geht es darum eine Region für das breite Publikum der Spielerschaft zu schaffen, die gerne ihre Spielabende in der Region zubringen, oder um einen Sandkasten für eine elitäre Minderheit, der etwas der rote Faden zu fehlen scheint und die per se immer alles richtig machen und eben.....lieber Esel totreiten?
Naja, 20% sind halt auch nur 20%. Und 80%, die offenbar keine fundamentalen Probleme mit dem Setting haben sind auch keine elitäre Minderheit.

Zumal in der Doodle-Umfrage mehr User die Region explizit mögen, als sie explizit nicht mögen. So unattraktiv scheint die Region also gar nicht zu sein.

Jadoran
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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 14.08.2017 22:47

Hinzu kommt noch, dass die gut 20% nicht die Spielerschaft allgemein, sondern nur wir stimmwilligen Hanseln aus diesem Forum sind (wobei ich für bzw. gegen Maraskan gestimmt habe)... so wichtig ich mich nehme, wenn Ulisses von uns paar Leutchen leben müsste, dann wäre DSA wahrscheinlich heute eine 1-Man-Show
Dreck vorbeischwimmen lassen

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Melcher von Ibenburg
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Ungelesener Beitrag von Melcher von Ibenburg » 15.08.2017 00:14

Jadoran hat geschrieben:
14.08.2017 22:47
Hinzu kommt noch, dass die gut 20% nicht die Spielerschaft allgemein, sondern nur wir stimmwilligen Hanseln aus diesem Forum sind (wobei ich für bzw. gegen Maraskan gestimmt habe)... so wichtig ich mich nehme, wenn Ulisses von uns paar Leutchen leben müsste, dann wäre DSA wahrscheinlich heute eine 1-Man-Show
Sehe ich ebenso, deshalb die "Bestandsaufnahme" ganz zu Beginn meines Postes
Ca.20% usw.
Madalena hat geschrieben:
14.08.2017 22:13
Melcher von Ibenburg hat geschrieben:
14.08.2017 21:04
Kurzum, wenn du meinst
weil jetzt 20% der Spieler...
zeigt das eigentlich schon ganz gut wo der Hase im Pfeffer liegt. Geht es darum eine Region für das breite Publikum der Spielerschaft zu schaffen, die gerne ihre Spielabende in der Region zubringen, oder um einen Sandkasten für eine elitäre Minderheit, der etwas der rote Faden zu fehlen scheint und die per se immer alles richtig machen und eben.....lieber Esel totreiten?
Naja, 20% sind halt auch nur 20%. Und 80%, die offenbar keine fundamentalen Probleme mit dem Setting haben sind auch keine elitäre Minderheit.

Ich meinte nicht die Teilnehmer in der Umfrage mit Minderheit.

GrisGris
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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 15.08.2017 08:44

Ich will auch darauf aufmerksam machen, dass nicht die gesellschaftliche oder politische Unstimmigkeit des HR dafür verantwortlich sein muss. Erstens ist ein Intrigensetting für einen SL wesentlich aufwendiger zu inszenieren und daher für unerfahrene SLs eher unattraktiv und zweitens gibt es einen wohl nicht unerheblichen Teil der Spielerschaft, die zu Typen von Helden neigen, die für dieses Setting eher ungeeignet sind. Der verrohte Wildnisläufer, die naturnahe Elfe oder der Haudraufkrieger (inklusive eher barbarischer Streiter) sind damit schwerer zu vereinbaren oder glänzen wesentlich seltener, was dann generell zu einer "Mag ich nicht"-Haltung führen kann, die jedoch eher eine "Damit kann ich nichts anfangen"-Haltung wiedergibt.

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 15.08.2017 09:02

Das sehe ich ähnlich. Wir spielen sehr gerne im Horasreich weil wie dort Typen aud dem Mantel & Degen-Setting verorten können. Die gesellschaftlichen oder politischen Unstimmigkeit ignorieren wir dabei problemlos (so wie die im restlichen Aventurien auch).
Ich finde gerade die vielen unterschiedlichen Spielwiesen in Aventurien gut und fände es gar nicht nett eine davon umzuschreiben nur um das Gesamtbild "stimmiger" zu machen.
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Ungelesener Beitrag von Amat von Lowangen » 15.08.2017 15:55

@GrisGris bringt einen guten Punkt auf: Das Horasreich ist nicht nur zum Heulen unstimmig, sondern als technologisch in absolut jedem Gebiet führendes Reich auch für besonders viele klassische Heldentypen ungeeignet.
Um das Horasreich fairer verurteilen zu können, wäre es interessant zu wissen ob in anderen Spielwelten das jeweils fortschrittlichste Reich ebenfalls das unbeliebteste Reich ist. Ich weiß leider von keinem anderen Spielsystem, in dem der Fehler gemacht wurde, ein völlig überpowertes Renaissance-Reich in ein Mittelaltersetting zu stecken. Vielleicht kennt sich ja jemand gut genug mit D&D, Splittermond oder ähnlichem aus, um zu sagen ob deren Horasreiche auch so unbeliebt sind?

Benutzer 19802 gelöscht
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Ungelesener Beitrag von Benutzer 19802 gelöscht » 15.08.2017 16:45

Amat von Lowangen hat geschrieben:
15.08.2017 15:55
Vielleicht kennt sich ja jemand gut genug mit D&D, Splittermond oder ähnlichem aus, um zu sagen ob deren Horasreiche auch so unbeliebt sind?
Mit Splittermond kenne ich mich nicht aus aber dafür sehr gut mit D&D-Hintergrundwelten.

In den Spielwelten Eberron und die Vergessenen Reichen gibt es auch sehr unterschiedliche Entwicklungsstufen aber dort sind die Renaissance-Regionen mit Luntenschlosswaffen, Zeppelinen und Dynamit scheinbar sehr beliebt wenn man den Umfragen in amerikanischen Foren glauben schenkt.

Ich denke für Amerikaner ist es weniger ein Problem weil dort die meisten Pen and Paper-Spieler den typischen Mittelalter-Renaissance-Mix mit vereinzelten Steampunk-Elementen aus unzähligen Fantasy-MMORPGs gewohnt sind und diese ebenfalls zusätzlich spielen. :grübeln:

Und auch ich bekenne mich dazu schuldig einen kleinen Anteil von Renaissance-Elementen in meinem Aventurien als Bereicherung zu empfinden.

Ich habe auch bereits einige male mit einer Spielgruppe Aventurien mit Pathfinder-Regeln bespielt was erstaunlich gut funktioniert. Es ist natürlich nicht so maßgeschneidert und stimmig wie Ilaris sich dafür eignet (welches ich an dieser Stelle ebenfalls empfehlen möchte, ich habe außer D&D 3.5 und Pathfinder noch nie ein so gut durchdachtes Regelwerk wie Ilaris gesehen) aber wenn man ein großer D&D-Fan ist und kleinere Brüche mit dem Offizielen Kanon und Metaplot aktzeptiert macht es riesengroßen Spaß.

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Cifer
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Ungelesener Beitrag von Cifer » 15.08.2017 17:41

Amat von Lowangen hat geschrieben:
15.08.2017 15:55
Ich weiß leider von keinem anderen Spielsystem, in dem der Fehler gemacht wurde, ein völlig überpowertes Renaissance-Reich in ein Mittelaltersetting zu stecken. Vielleicht kennt sich ja jemand gut genug mit D&D, Splittermond oder ähnlichem aus, um zu sagen ob deren Horasreiche auch so unbeliebt sind?
Bei Splittermond wäre es am ehesten der Mertalische Städtebund, der quasi den italienischen Rennaissance-Stadtstaaten entspricht (und mit Franz Janson auch einen der aventurischen Horasreichfans zum Hauptautor hat). Das Setting finde ich soweit recht gut, wobei es im Gegensatz zum Horasreich eben kein besonders geeintes Reich ist - damit der Bund tatsächlich mal mit einer Stimme spricht, muss schon einiges passieren, sonst gibt es eher Kleinkrieg untereinander.
Freiheit aus Schmerz.
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Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 15.08.2017 17:55

@technologisch fortschrittliche Reiche
In vielen klassischen Fantasywerken sind technologisch überlegene Reiche o.ä. ganz klar im Niedergang begriffen, oder nur noch in der Artefaktsammlung der Helden präsent:
- bei Moorcock Melniboné
- bei Robert E. Howard alles aus dem Thurian Age (Atlantis usw.)
- bei Tolkien das Erbe der Noldor, Numenorer usw.
Das ist auch in der Science Fiction ein beliebtes Element - die aktive Außenwirkung der Horasier ist hingegen ziemlich einmalig.

Gemeint ist, dass die Thorwal bombardieren, im Eismeer fischen, in Andergast politisieren, über Zyklopeninseln, Grangor und Almada das MR beeinflussen, über Drôl in Mengbilla und natürlich im Südmeer/Al'Anfa mitmischen usw.

@Intrigen Setting
Ob sich ein gut strukturiertes, kompaktes und dicht bevölkertes Reich mit hervorragend kompetenter Verwaltung, superbeliebtem Herrscher, türmewinkender Informationsweitergabe usw. wirklich besser für Intrigenplots eignet als andere Settings, möchte ich bezweifeln.
Solche Intrigendinge kennen wir halt mit Mantel&Degen, weil wir alle Die Drei Musketiere gelesen oder in X-fachen Verfilmungen gesehen haben. Warum das in Angbar oder Khunchom nicht ähnlich laufen soll, ist aber rein die Auswahl des SL, wo er seine Intrigen laufen lässt.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 15.08.2017 23:20

Also ich hab lange Zeit einen großen Bogen um das Horasreich gemacht und hätte bis vor kurzem ohne zu zögern wieder das Horasreich in der Umfrage zur unbeliebtesten Region ausgewählt.

Aber ich muss sagen, seit letztem Jahr besitze ich die Spielhilfe Reich des Horas und seit dem begeistert mich das Horasreich mehr als dass es mich abstößt.

Den Autoren ist es meiner Meinung gelungen ein Spielszenario zu schaffen, das vielseitig ist, sich gut in das Szenariengefüge von DSA einpasst und bei dem ich als Meister selbst in der Hand habe wie fortschrittlich das Land für meine Spielrunde sein soll.
Also ganz so wie sie es in ihrem Vorwort versprechen.

Dazu muss Ich sagen ich möchte keine drei Musketiere in meinem Aventurien, sogar Plattenpanzer haben wir verbannt.

Und doch gelingt es leicht mit dem Horasreich die Faszination der oberitalienischen Frührennaissance, mit einem selbstbewussten Dante und einem pulsierenden Florenz nach Aventurien zu holen, ohne einen Stilbruch hinnehmen zu müssen. Ich hab dabei die Freiheit den Zivilisationstand des Horasreich auf die Zeit von Barbarossa und den Mailänder Städtebund zurück zu schrauben und Balihoer Krieger im Dienst eines ehrenvollen Condottiere auftreten zu lassen ohne das Spielszenario merklich zu stören.
Ich könnte jetzt noch von den Anleihen bei der Seemacht Venedig schwärmen, das auch so ein zeitloses aber Modernität versprühendes Thema ist, aber ihr wisst hoffentlich bereits was ich meine :)

Also, obwohl alle meine Helden aus Weiden kommen und Ritter oder Edelknechte sind, wir sind Fan von diesem vielseitigen, inspirierenden, zeitlos-modernen Horasreich, das da geschaffen wurde.

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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 16.08.2017 08:49

Märzhäsin hat geschrieben:
15.08.2017 16:45
Ich denke für Amerikaner ist es weniger ein Problem weil dort die meisten Pen and Paper-Spieler den typischen Mittelalter-Renaissance-Mix mit vereinzelten Steampunk-Elementen aus unzähligen Fantasy-MMORPGs gewohnt sind und diese ebenfalls zusätzlich spielen.
Das dürfte schon allein im Sprachgebrauch verwurzelt sein. Eine "Renaissance Faire" ist zumindest im amerikanischen Sprachgebrauch (in UK ist es womöglich anders) ein beliebiger Mischmasch aus Mittelalter und Renaissance. Der "gewöhnliche" Amerikaner ist nicht in der Lage frühmittelalterliches Setting und ein Renaissance-Setting ausreichend zu differenzieren, es sei denn er hat sich mit dem Thema befasst. Das soll keine Kritik am dummen Amerikaner sein. Meine historischen Kenntnisse zu den verschiedenen Epochen Chinas liegt beispielsweise auch nur sehr bruchstückhaft vor - dasselbe könnte man über mich bezüglich der Geschichte des nordamerikanischen Kontinents zurecht vorwerfen und über Arfika und Südamerika will ich gar nicht anfangen. Da sind selbst die oben vorhandenen bruchstückhaften Informationen rar.

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Ungelesener Beitrag von Madalena » 16.08.2017 08:57

Ich bin mir sicher auch in Deutschland würden viele den Unterschied zwischen Mittelalter und Renaissance nicht mal dann bemerken, wenn eine Jahreszahl dran steht. :wink:

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Ungelesener Beitrag von Eadee » 16.08.2017 09:13

:grübeln: wie? Renaissance ist nicht das französische Wort für Mittelalter?
"Reasoning will never make a Man correct an ill Opinion, which by Reasoning he never acquired"
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GrisGris
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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 16.08.2017 09:47

Madalena hat geschrieben:
16.08.2017 08:57
Ich bin mir sicher auch in Deutschland würden viele den Unterschied zwischen Mittelalter und Renaissance nicht mal dann bemerken, wenn eine Jahreszahl dran steht.
Ui, mit Jahreszahlen tu ich mir aber auch ungleich schwer. Ich habe für verschiedene Epochen verschiedene semantische Bereiche - im besten Fall ein ungefähres Verständnis wie die Weltbühne oder die Bühne Europa zu dieser Zeit ausgesehen hat, was verschiedene Epochen definiert hat (Erfindungen, Zeitgeist, Schlachten [inklusive vorherrschende Waffengattungen und daraus resultierende Taktiken], politisches Denken und Walten, religiöse Veränderungen, Eroberungen, bestechende Personen daraus, die Beziehungen der mächtigen Nachbarn untereinander) und was wiederum aus diesen Epochen resultierte, aber ich würde beispielsweise erkennen, dass der Wikingerkrieger neben einem Degenfechter oder aber (um jetzt einen aventurisch weniger vorbelasteten Vergleich zu bemühen) der klassisch-altertümliche Ritter neben dem Armbrustschützen eben historisch deplatziert ist, oder aber, dass Kartoffeln bei einem Mittelalteressen eher weniger verloren haben (hat sich so zugetragen). Es hilft, wenn man Simplicissimus und Macchiavelli gelesen hat, um zu bemerken, dass man sich in gänzlich unterschiedlichen Gesellschaften bewegt (wenngleich fiktionale Literatur da als Vergleichswert für tatsächliche, rationale, politische Überlegungen herhaltet). Da setzt halt der hermeneutische Zirkel ein...

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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 16.08.2017 09:50

Amat von Lowangen hat geschrieben:
15.08.2017 15:55
Um das Horasreich fairer verurteilen zu können, wäre es interessant zu wissen ob in anderen Spielwelten das jeweils fortschrittlichste Reich ebenfalls das unbeliebteste Reich ist.
Die Wortwahl "verurteilen" im Gegensatz zu "beurteilen" lässt darauf schließen, dass du zumindest unbewusst auf ein bestimmtes Ergebnis hinzielst ;)
Zuletzt geändert von GrisGris am 16.08.2017 09:51, insgesamt 1-mal geändert.

Ardor
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Ungelesener Beitrag von Ardor » 16.08.2017 09:50

Vasall hat geschrieben:
15.08.2017 23:20
Aber ich muss sagen, seit letztem Jahr besitze ich die Spielhilfe Reich des Horas und seit dem begeistert mich das Horasreich mehr als dass es mich abstößt.
Ich finde auch, das "RdH" da ein Schritt in die (für mich) richtige Richtung war.
Vasall hat geschrieben:
15.08.2017 23:20
Dazu muss Ich sagen ich möchte keine drei Musketiere in meinem Aventurien, sogar Plattenpanzer haben wir verbannt.
Ganz verzichten aufs Horasreich möchte ich - trotz Stimme hier - auch nicht. Ich werde es wohl so lösen, dass ich allgemein den Powerlevel angleiche (z.B. thorwal früher mit Winddrachen und massiver Magieunterstützung "aufrüsten").

Was ich witzig finde (ich nehme an, das ist Inhalt des Kampagen um den Krieg der Drachen?) ist die Begründung, warum Perücken jetzt auf einmal nicht mehr getragen werden - wegen einer Verschwörung von Perückenträgern. :P (Aber vielleicht mag mich ja ein Eingeweihter per PN über die Hintergründe aufklären um hier nicht zu viel herumzuspoilern).
Amat von Lowangen hat geschrieben:
15.08.2017 15:55
Um das Horasreich fairer verurteilen zu können,
Diese Formulierung hat mich sehr amüsiert - danke dafür! :lol:

@Melcher von Ibenburg : Verstehe ich es richtig, dass Du die Ursache für divers Elemente die eben gewisse Spieler/Spielleiter am Horasreich stören im horasischen Briefspiel und dessen Einfluss auf die offizielle Gestaltung der Region siehst?

GrisGris
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Ungelesener Beitrag von GrisGris » 16.08.2017 10:03

Ardor hat geschrieben:
16.08.2017 09:50
Ganz verzichten aufs Horasreich möchte ich - trotz Stimme hier - auch nicht.
Gibt es dafür auch wirklich eine Notwendigkeit? Aventurien ist eine Spielwiese von verschiedenen Genres und jedes Genre spricht die eine Gruppe (mehr) an, eine andere weniger oder eben gar nicht. Regionalpolitisch braucht kein DSAler um seine Lieblingsregion zittern, eben weil dieselbe ein Setting vorgibt und als solches, wenn auch nur ein kleiner Rückhalt besteht, erhalten bleiben wird. Selbst unter anderer Flagge bleibt eine Region im Groben was sie ist. Es fällt mir momentan ausschließlich Oron ein, das als Settingsplatz von der Landkarte getilgt wurde, wobei man da weiterhin das Themengebiet bespielen kann - nur halt eher im örtlichen Untergrund. Der Status Quo bleibt mit ein bisschen Brechen und Biegen wohl so wie er ist erhalten. Wer nun Tobrien ins Feld führen möchte, der sollte sich ins Bewusstsein rufen, dass es einige andere Landstriche gibt, die gamistisch problemlos jene Funktionen für eine Gruppe erfüllen können, die zuvor Tobrien gewährleistet hat...

Wer sich am HR abstößt, verändert es auf seinem Aventurien oder macht in seinem Spiel einen Bogen darum. Für eine Gruppe Abenteurer gibt es mehr als genug sinnvolle Betätigungsfelder abseits dieses Reiches, auch wenn man als Motivation der Charaktere eine politische Verbindung zu einem Feind des HR hat, weil jeder Feind des HR auch an anderen Fronten seine Interessen durchzusetzen versucht. Beispielsweise nehme man eine MR-reichstreue Gruppe, die die Schattenlande nicht bespielen will. Das Prestige eines Reichsmagiers kann in der Grenzverteidigung in Greifenfurt oder Weiden ebenso sehr wachsen wie an der Grenze zu Schwarztobrien, Gleiches gilt für den ODL...

Andwari
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Ungelesener Beitrag von Andwari » 16.08.2017 10:34

@Renaissance
Der Begriff mag für die Rückbesinnung der Liebfelder auf die glorreiche Vergangenheit unter einem Horaskaiser zwar eingänglich sein - aber stört das wirklich? Ich glaube nicht, dass beim Horasreich Malerei, Bildhauerei und Baukunst in der Kritik der Spieler stehen. Irdisch ist Renaissance als kunstgeschichtliche Epoche ab ca. 1420 (Italien), in Deutschland erst deutlich später (1520) und bis etwa 1610.

Die Entlehnungen des HR sind öfter aus der Spätzeit dieser Epoche - und aus noch deutlich späteren Zeiten. Auch wenn das z.T. zurückgefahren wurde, schaut doch noch einiges durch, was halt aus dem 17ten Jhdt. stammt. Und es geht nicht um Kunstgeschichte, sondern doch eher um technologische Dinge, oder?

Ein Condottiero Frundsberg (1473-1528) fällt mMn auch im MR nicht aus der Zeit, so lange er sich in Almada oder Garetien bewegt. Dort kann man auch "neue" Ritter, inspiriert von einem Franz von Sickingen oder Götz von Berlichingen platzieren - die aber unter anderen Vorzeichen stehen, denn in Aventurien zerfallen die großen Territorien eher als dass sie sich bilden und ein allgemeiner Landfriede wurde gerade abgeschafft (nach vmtl. 1½ Generationen seit Reto, in denen der nie richtig funktionierte) und wird nicht zunehmend durchgesetzt.

Man könnte viele Elemente und Entlehnungen des HR irdisch deutlich früher platzieren. Beispiel: Die Republik Venedigs war schon in der Kreuzzugszeit und bei Friedrich Barbarossas Italienpolitik (1100) ein wichtiger Faktor. Die Blütezeit ist eher 14tes-15tes Jhdt und Venedigs Endpunkt als bedeutende acht ca. um die Seeschlacht von Lepanto (1571). Da hatten schon in den 100 Jahren zuvor zunehmend andere Akteure mehr die Politik bestimmt.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 16.08.2017 11:49

Andwari hat geschrieben:
16.08.2017 10:34
Man könnte viele Elemente und Entlehnungen des HR irdisch deutlich früher platzieren.
Ja genau das meinte ich.
Es funktioniert einfach prima das Horasreich auf dem zivilisatorischen Stand z.B. des irdischen Lombardenbundes zu spielen ohne die Modernitätsidee zu zerstören. Dante als Vertreter der Frührenaissance lebte z.B. bereits um 1300, da existierten Ideen der Renaissance lange bevor in Deutschland ein Frundsberg geboren wurde.
Dieses irdische real gewesene Nebeneinander von Renaissance-Inspiration und Mittelalterlichem Traditionsbewusstsein funktioniert seit Reich des Horas einfach auch gut in Aventurien.
Und genau auf diese Offenheit und Vielseitigkeit im Machtniveau formulieren die Autoren von RdH im Vorwort als ihre Zielsetzung. Und das funktioniert ganz gut wie ich finde.

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