Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

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Omethiklan
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Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Omethiklan » 30.09.2010 13:56

Hallo zusammen! In unserer Runde stehen demnaechst die Namenlosen Tage vor der Tuer, und die Spieler ueberlegen, ob ihre Helden die Reise zurueck nach Trallop wagen koennen und welche Risiken wohl bestehen, wenn sie das Ziel bis zum 1. NT nicht erreichen sollten...

Die Diskussion wird momentan als Metadiskussion gefuehrt, und es treffen die Meinungen von DSA-Veteranen, Gelegenheitsspielern und Neulingen aufeinander. Dabei wurde klar: Jeder hat ein anderes Bild davon, was an den NT so passieren kann.

Meiner eigenen Meinung und meines Wissens nach ist die Macht des Namenlosen Gottes an diesen Tagen in ganz Aventurien spuerbar, unheimliche Phaenomene verschiedenster Natur werden beobachtet, und jeder, der seine Sinne beisammen hat und/oder nicht Kultist des Namenlosen ist, sucht die menschliche Gemeinschaft an einem sicheren Ort und harrt des 1. Praios.

Nun meint aber der Spieler eines Gjalskers, die NT seien in den Gjalskerlanden gar kein Thema, und bei den Novadis gelte der 1. NT als 3. Rastullahellah als Feiertag. Gibt es in diesen Landen also gar keine seltsamen Vorkommnisse zur Zeit der Sternenleere am Himmel?

Meine Frage an Euch daher: Wie sieht das Phaenomen "Namenlose Tage" in Eurem Aventurien aus? Sind sie aventurien- oder gar dereweit spuerbar? Sind sie ein lokal begrenztes Phaenomen? (Und wenn ja, warum?) Passieren die schlimmen Dinge waehrend dieser Tage nur dort, wo eine erhoehte Heldendichte zu verzeichnen ist, oder kriegt potentiell jeder Aventurier die NT zu spueren? Passieren nur dort unheimliche Dinge, wohin Kultisten oder gar der Namenlose selbst gerade ihre/seine Aufmerksamkeit hinlenken? Oder nur an Orten, an denen aufgrund frueherer Geschehnisse besonders leicht ueberderische Phaenomene auftreten? Und wie extrem duerfen diese Phaenomene sein? (Um einen Spieler zu zitieren: "'Keiner verläßt das Haus, denn auf Straßen, in Wald und Flur tanzen leibhaftige Dämonen Ringelrein' bis hin zu 'Wer dann Alkohol trinkt, kann mit 'nem echt schweren Kater rechnen'".)

Bin gespannt auf Eure Antworten - danke schon jetzt!

EDIT: Rechtschreibung
Zuletzt geändert von Omethiklan am 30.09.2010 14:06, insgesamt 1-mal geändert.

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Nachtwind
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Nachtwind » 30.09.2010 14:03

Ich hatte bis auf das allseits bekannte Abenteuer selben Namens noch nichts mit dem NT zu tun.

Ich persönliche würde aber sagen, das es einen realen Grund geben muss, warum jeder Zwölfgöttergläubige dieses Tage meidet, wie der Teufel das Weihwasser.

Ich bin da seit DSA4 kein Experte mehr, aber könnte man sagen das der kollektive Glaube in den zwölfgötterlichen Landen dazu führt das dämonische Entitäten leichteren Zugang bekommen?

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Na'rat
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 30.09.2010 14:07

Nimmt man diverse Publikationen zu dem Thema, zuletzt in Von eigenen Gnaden, ernst sind die Namenlosen Tage ganz kurz vor dem Weltuntergang.
Setzt man den Einfluss des Namenlosen in Relation zu dem Einfluss der übrigen Götter gehört das deutlich noch unten geregelt. Ist ja nicht so als sei der Einfluss der Zwölf den ganzen Rest des Jahres deutlich spürbar sei oder der Namenlose während dieser Zeit lahm gelegt ist.

Übernatürliches gibt es bei mir nur in absoluten Ausnahmen. Das der Mensch zwischen den Jahren häufiger über die Stränge schlägt hat nichts mit dem Namenlosen sondern nur mit der Wahrnehmung dieser Tage zu tun.
An einem Freitag dem 13. soll es ja auch vermehrt zu Zwischenfällen kommen.

Einzig Kultisten entfalten während dieser Zeit sinnvollerweise gesteigerte Aktivität.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Zorni » 30.09.2010 14:14

Bei uns ist es auch eher ein extremer Volksaberglaube, den natürlich die Bösen® für sich ausnutzen können, als ein völlig durchgeknalltes Aventurien für ein paar Tage :)

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Eumel Schlangenzunge » 30.09.2010 14:18

Ohne die WdG zu besitzen noch jemals gelesen zu haben und ohne also zu wissen, ob sich seit DSA3 viel geändert hat, sind insbesondere die NT ein Phänomen, das Du als Spielleiter für oder mit Deiner Gruppe entscheiden musst - mMn!!

Das vermehrte Auftreten unnatürlicher Phänomene kann als gesetzt angenommen werden, ob das eine reisende Heldengruppe tangiert, bleibt dahingestellt.
Die letzte/einzige Regel an die ich mich erinnern kann, war, dass in den NT keine Helden/Charaktere/SC geboren werden, aus dem Umkehrschluß heraus, dass Aventurier, die in den NT geboren werden, niemals Helden werden...
Ich würde die NT als gesamtaventurisches Phänomen annhemen, in Kulturkreisen, die andere Götter anbeten, heißen diese Tage dann einfach anders.
Ansonsten sind NT doch eine super Gelegenheit, die Gruppe mit ungewöhnlichen Monstern/Problemen/Krankenheiten zu konfrontieren, ohne sich einer Erklärungsnot zu unterwerfen, falls man das als SL überhaupt tut...

Du kannst auch einfach Deinen Spielern zuhören, und schauen, was sie erwarten. Vielleicht haben sie selbst auch die besten Ideen für Ereignisse während der NT...

EDIT
----

Was Na'rat zum Freitag den 13. geschrieben hat sollte ebenfalls Beachtung finden, die sich selbst erfüllende Prophezeiung hat auch in Aventurien Platz.
Zuletzt geändert von Eumel Schlangenzunge am 30.09.2010 14:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 30.09.2010 14:18

Waren das nach der Reform des aventurischen Sternenhimmels nicht nurnoch die täglichen 20 namenlosen Minuten oder so ähnlich? :wink:
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ore
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ore » 30.09.2010 14:58

@Torben, wenn man es will das ein Sternzeichen im Zenit steht ja. Aber korrekter sind es dann die täglichen 2x10 Minuten.

Wenn man allerdings wie in der irdischen Astrologie ursprünglich nimmt in welchem Zeichen Mittags die Praoisscheibe steht, dann gibt es noch echte "namenlose Tage" und Göttergeschenke.

Erklären würde ich es damit, das Praios Blick auf Recht und Unrecht durch das Sternbild, das Mittags dahinter steht, beeinflusst wird. Wenn da Namenloses Wirken dahintersteht... naja Pech gehabt oder so ähnlich.
Ares sagt: Schelme sind Sportwagen mit 500 PS, die nur im ersten Gang gefahren werden dürfen.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von myrkur » 30.09.2010 15:32

Disclaimer: Ich kenne mich bei dem Thema nun wirklich nicht aus, hab auch noch kein AB gespielt wo die namenlosen Tage thematisiert werden, und im Regelwerk nur dann und wann davon gelesen, dass es sei gibt, aber nicht, was da genau abgeht.
Das Folgende sind also auch nur Spekulationen.


Mir kam dazu in den Sinn, dass Geweihte während der Namenlosen Tage eine Erschwernis(+7) auf alle Liturgiekenntnisproben bekommen. Grund genug, davon auszugehen, dass der Zusammenhang auch derisch bekannt ist, und die Namenlosen Tage daher ihren Ruf als gottverlassene Zeit bekommen haben.
Geht man noch davon aus, dass umgekehrt die Geweihten des Namenlosen den selben Wert als Erleichterung oder gar Bonus auf ihr karmales Wirken bekommen, dann reicht dieser Umstand ja bereits dafür aus, dass diese Zeit sich wohl dadurch auszeichnet, dass das Wirken namenloser Kulte vermehrt an die Oberfläche dringt und sich entfaltet.
Überall dort, wo also Diener des Namenlosen unterwegs sind werden also recht wahrscheinlich üble Dinge passieren. Deren Häufung zu dieser Zeit sicher auch nicht unbemerkt bleibt.
Ich würde die Namenlosen Tage also so behandeln, dass sie nur da wirklich spürbare Auswirkungen habn wo göttliches bzw. namenloses Wirken davon beeinflusst wird und natürlich im abergläubisch-furchtsamen Verhalten der Bevölkerung zu dieser Zeit.
Evtl. kann man auch noch durch Wetter und Verhalten von Tieren der Umgebung oder dergleichen für eine unheilsschwangere Atmosphäre sorgen, um die Spieler auch spüren zu lassen, dass es sich durchaus um eine besondere Zeit handelt, wenngleich trotzdem nicht unbedingt etwas schlimmes passieren muss.

Achja: Dämonenbeschwörungen können ja auch durch Sternkonstellationen erleichtert oder erschwert werden, nach SL Entscheid. Es liegt wohl nahe, dass während der NT auch solche Dinge erleichtert sind, also kann es auch durch Toten- und Dämonenbeschwörer und in direkter Umgebung der schwarzen Lande Auswirkungen haben. Aber wie gesagt sind die NT nur begünstigende Umstände für böse Burschen, die aber keinen Effekt haben, wenn es niemanden gibt, der sie nutzt.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 30.09.2010 15:49

Insgesamt handelt es sich bei den namenlosen Tagen um ein gottlob nicht vollkommen festgeschriebenes Phänomen.

Wie Na'rat treffend angeführt hat, werden die Auswirkungen in verschiedenen Publikationen, sofern berücksichtigt, recht unterschiedlich beschrieben. Daraus lässt sich ableiten, dass die namenlosen Tagen inneraventurisch recht starken Schwankungen (sowohl zeitlich als auch örtlich) unterliegen, was den Grad des Unheils betrifft. Diese Unberechenbarkeit ist meiner Ansicht nach nicht nur sehr stimmungsvoll, sondern lässt dem Meister auch dankbarerweise weitestgehend freie Hand.
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Varana » 30.09.2010 20:29

Zumal die Namenlosen Tage in Abenteuern fast immer genau dann beschrieben werden, wenn sie den Helden Probleme bereiten sollen. Daß Abenteuer wie "Tage des Namenlosen" den aventurischen Standard darstellen, halte ich für Unsinn. Erst recht, wenn das auch noch in Kulturen so sein soll, denen die Namenlosen Tage kosmologisch piepegal sind.

Was die Novadis angeht: das sind solche. Sie kennen den Namenlosen ja prinzipiell, messen ihm aber keine so große Bedeutung zu, und die Namenlosen Tage gibt es in ihrem Kalender schlicht und einfach nicht. Der 3. Rastullahellah am 1. Namenlosen ist ein eher wenig bedeutender Feiertag und gilt als Tag der Blutrache, also durchaus ein wenig düster, aber sonst sind das ganz normale Tage wie alle anderen auch. Wenn da ständig die Welt untergehen würde, hätte man das dann doch wohl schon mal mitgekriegt.

Ich persönlich würde daher mir erstens nicht Abenteuer als Vorbild für das nehmen, was jährlich so abgeht, und die wirklich unglücklichen Effekte auch auf die zwölfgöttlichen Gebiete beschränken.
Das heißt nicht, daß die einen Gjalsker oder Novadi im Mittelreich nicht betreffen würden. Er ist vielleicht gefeit vor "psychologischen" Unglücken und selbsterfüllenden Prophezeiungen, aber objektive ungünstige Ereignisse betreffen ihn genauso. Wieviel vom Unglück der Namenlosen Tage nun Psychologie und wieviel tatsächliche Ereignisse sind, läßt sich nicht verallgemeinern - da müßtet ihr euch wirklich zusammensetzen und einen Konsens finden.

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Wurm
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Wurm » 30.09.2010 23:41

In harten Regeln sind die NLT nichts anderes als hohe Feiertage des NL und geben dessen Geweihten Boni. Außerdem ist jede Kreatur, die da geboren wurde ein armes, verfluchtes Wesen (Mißgestaltung, geistige Störungen). Das war's.

Wenn eine Häufung von seltsamen Phänomenen, dann eine leichte. Man könnte sagen, sämtliche große Wunder des NL (in welcher Rate auch immer die kommen mögen) passierten in jenen 5 Tagen des Jahres. Kann also vorkommen (allen ortens, muss aber nicht und ist mal sicher nicht an der Tagesordnung)

Im flauschigem Hintergrund: Der 12göttergläubige meint, dass jedes mal nur Praios' Gnade ihn vor der Wut des 13ten bewart. Zudem muss ja nun jeder, der in den pösen Tagen rumschleicht ein fieser Kultist sein und gehört erschlagen!

Ein aventurienweites Vorkommen teuflischster Vorgänge kann kaum gesetzt sein, denn Kulturen denen die NLT wurscht sind werden auch nicht jährlich ausgerottet (Orks, Novadis, Grolme, z.B:).

Im übrigen enthält auch das genannte Abenteuer keinesfalls phantastische Phänomene am laufenden Band. Meisterinformationen zu: "Die Tage des Namenlosen": Das meiste der Vorkommnisse ist menschengemacht. Einzig diese spacigen unsichtbaren Hunde wären zu nennen, iirc.

Eine mutige Heldengruppe kann durchaus beschließen zu reisen.
"Um uns'res hohen Ziele zuwillen! Wir fürchten weder Niederhöllen noch Kultistengeschmeiß! Bei Praios, erschlagt jeden den wir treffen, es muss ein Feind sein! Voran!"
:devil:

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Edit: Rechtschreibung
Zuletzt geändert von Wurm am 30.09.2010 23:43, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von teclis2000 » 01.10.2010 15:48

ore hat geschrieben:@Torben, wenn man es will das ein Sternzeichen im Zenit steht ja. Aber korrekter sind es dann die täglichen 2x10 Minuten.

Wenn man allerdings wie in der irdischen Astrologie ursprünglich nimmt in welchem Zeichen Mittags die Praoisscheibe steht, dann gibt es noch echte "namenlose Tage" und Göttergeschenke.

Erklären würde ich es damit, das Praios Blick auf Recht und Unrecht durch das Sternbild, das Mittags dahinter steht, beeinflusst wird. Wenn da Namenloses Wirken dahintersteht... naja Pech gehabt oder so ähnlich.
Ich habe auch immer das gleiche Problem wie Torben, wenn ich an die Sternenleere denke. Aber diese sinnvolle Umsetzung werde ich mir merken!
Wurm hat geschrieben:Außerdem ist jede Kreatur, die da geboren wurde ein armes, verfluchtes Wesen (Mißgestaltung, geistige Störungen). Das war's.
Jede? Naja, ich würde das auch alles nicht so eng sehen...

Allerdings hat der an den Namenlosen Tagen Geborene nicht die "schützende Hand" von einem der Zwölfen über sich (was auch immer das jetzt genau bedeutet), sondern ist unheilvollen Mächten leichter ausgesetzt (was auch viel Spielraum lässt)...

Ich denke, dass "böse (TM)" die Tage zu ihrem Vorteil nutzen können und schlimme Auswirkungen dann vor allem durch deren Wirken entfaltet werden.

Spontan fallen mir folgende Publikationen (dich ich teilweise nur als Spieler erlebt habe, deswegen müssen nicht alle MIs stimmen) ein:

Meisterinformationen zu: "Die Tage des Namenlosen": Die Hochgeweihten des Namenlosen wollen in der Nähe den Siebengehörnten Shihayazad beschwören (was auch klappt - nur mit der Beherrschung hapert es bekanntlich ja) und die Praios-Scheibe auf ewig verdunkeln.
Meisterinformationen zu: "Bis ans Ende (Drachenchronik)": Man befindet sich auf einer Burg des seltsamen Sohns eines paktierenden Vorbesitzers, wo noch nicht wieder alles im Reinen ist. Zudem ist in der Nähe der Dämonenzitadelle und wird bald mit Pardona konfrontiert, die irgendwo in der Gegend zu sein scheint.
Meisterinformationen zu: "Zeit der Gräber (alter DSA-Roman)": Hier ist ein "Kind des Namenlosen" irgendwo in den Totensümpfen unterwegs...
Meisterinformationen zu: "Von eigenen Gnaden": Der Finstermann treibt sein Unwesen in der Wildermark.

Man kann zumindest annehmen, dass die Auswirkungen nicht unbedingt nur von den Namenlosen Tagen selbst, sondern durchaus auch durch die Anwesenheit von mächtigen Anhängern des Namenlosen ausgehen.


EDIT: Was mich immer wundert, ist dass die Setzung "Namenloser vs. Erzdämonen" in diesem Zusammenhang des öfteren ignoriert wird.
Zuletzt geändert von teclis2000 am 01.10.2010 15:55, insgesamt 3-mal geändert.

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ChaoGirDja
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 01.10.2010 20:00

Na'rat hat geschrieben:Nimmt man diverse Publikationen zu dem Thema, zuletzt in Von eigenen Gnaden, ernst sind die Namenlosen Tage ganz kurz vor dem Weltuntergang.
Was man in VeG zu lesen bekommt, ist nichts anderes als die Vorboten eins mehr oder weniger ganz normalen Hochsommergewitters. Nach langen Tage des Sonnesscheines und der Hitze entwickelt sich ein schönes "kleines" Gewitter in der Atmosphäre...
Das sollte man sich mal ganz klar durch den Kopf gehen lassen: Die NL-Tage liegen mitten im Jahr, mitten im Hochsommer, das sind die heißesten Tage des Jahres.
Da sieht man idT schon mal Dinge... Und ein plötzlich Wechsel von drückender schwüler Hitze, zu einem kräftigen Sommergewitter mit warmen Regen ist ganz normal (tatsächlich ist eine drückende und schwüle Hitze sogar ein Vorbote eines solches Gewitters).
Das einzige "ungewöhnliche" daran ist, das der Plot zum Finsterman an sie gekoppelt ist. Nur hat der nichts mit den NL-Tagen als solche zu schaffen, sondern schlicht mit der damit Verbunden Sternenkonstelation (denn die haben auf Dere wirklich was zu sagen).
Ebenso sagt das Abenteuer, das es am MEISTER ist ob irgendwas passiert. Was ebenfalls nicht unterschlagen werden darf.
Mal ganz davon abgesehen, das in der Wildermark zu der Zeit noch etwas ganz anderes seine Finger im Spiel hat, die ebenso die NL in diesem AB, so der SL es will, beeinflussen (die vor allem die extremen Ereignisse, falls der SL sie Nutzt, des NL-Tage-Übersichtskasten erklärt).
Na'rat hat geschrieben:Übernatürliches gibt es bei mir nur in absoluten Ausnahmen.
Nicht nur bei dir, im offiziellen Aventurien ebenso.
Na'rat hat geschrieben:Das der Mensch zwischen den Jahren häufiger über die Stränge schlägt hat nichts mit dem Namenlosen sondern nur mit der Wahrnehmung dieser Tage zu tun.
An einem Freitag dem 13. soll es ja auch vermehrt zu Zwischenfällen kommen.

Einzig Kultisten entfalten während dieser Zeit sinnvollerweise gesteigerte Aktivität.
Hier gehen wir dann wie der dakor :)

@teclis2000
Der Finsterman hat nichts mit dem NL zu tun...

@Omethiklan
Deine Frage ist nicht so einfach zu Beantworten.
Wir können und müssen aber eines Festhalten:
Die NL-Tage sind weder allen Kulturen Aventuriens bekannt, noch Dereweit (soweit wir das abschätzen können) von Bedeutung.
Sie entstammen zunächst einmal dem 12G-Mythos, da man Auffälligerweise nicht in der Lage ist das Jahr glatt in 12 gleichmäßige Teile zu unterteilen. Das ist rein Mythologisch seltsam, wenn man von 12 wahren Götter ausgeht. Nun kennt man aber da ja noch den bösen Widersacher der 12, den NL. Und nichts liegt näher, als diese Phänomen ihm in die Schuhe zuschieben und damit die überzähligen Tage als "unheilvoll", ja sogar "Unheilig" zu bezeichnen.
Wenn man aber schon glaubt, das diese Tage nicht gut sein, dann setzte das "Freitag der 13te"-Phänomen ein. Weil man glaub das was passieren muss, passiert auch was (es sind angeblich tatsächlich abergläubische Menschen, denen an diesem Freitag vermehrt etwas passiert...). Sie es auch "Überachtsamkeit", oder sonst was. Das schränkt ein und blockiert einen auch (weswegen Geweihte eines Kultes, die die NL-Tage kennen, idT Einbußen erleiden; In Myranor kennt man dieses Problem z.B. nicht)
Natürlich klappt das auch andersherum: Für NL-Anhänger sind das Feiertage, Glückstage, ja sogar "Heilige" Tage. Was sie entsprechen beflügelt (weswegen ihnen das Mirakeln entsprechend einfach fällt).
Alles weitere zu den Tage ist Aberglaube, und geschicktes Ausnutzen desselben.

Natürlich werden NL-Anhänger aktiver, wenn sie sich Grade im Glück, und andere im Unglück, glauben. Ebenso andere Gestalten, die von der, mehr oder minderen, Lähmung der 12G-Gläubigen Bevölkerung profitieren wollen.
Das "Problem" dabei ist nur: Genau solche Ereignisse sind das täglich Brot der Helden.
Und somit bekommt man in Abendteuern die NL-Tage eigentlich nur dann mit, wenn etwas passiert. Und das Verzerrt natürlich den Blick ungemein...
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 02.10.2010 11:50, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von teclis2000 » 01.10.2010 22:18

ChaoGirDja hat geschrieben:@teclis2000
Der Finsterman hat nichts mit dem NL zu tun...
Das habe ich auch nicht behauptet. Trotzdem nutzt er insbesondere die Namenlosen Tage um sein Unwesen zu treiben...
Siehe auch meinen letzten Kommentar im letzten Post.

EDIT: Aber über die ganzen MIs zum Finstermann (Sternenkonstellationen etc.) weiß ich nicht bescheid, da ich die Kampagne als Spieler erlebt habe.
Ich habe nur mitbekommen, dass er an den Namenlosen Tagen zugeschlagen hat.
Zuletzt geändert von teclis2000 am 01.10.2010 22:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 01.10.2010 22:31

teclis2000 hat geschrieben:Das habe ich auch nicht behauptet. Trotzdem nutzt er insbesondere die Namenlosen Tage um sein Unwesen zu treiben...
Siehe auch meinen letzten Kommentar im letzten Post.
Um... das war genau der, der mich zu diesem Post verleitet hat...
Hab ich wohl was missverstanden ^^

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Oscar » 02.10.2010 11:19

Was, um Henkers Willen, soll "idT" heißen? :???:

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 02.10.2010 11:47

In der Tat :D

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.10.2010 12:31

Um mal ein wenig zu zitieren:
"Es liegt bei Ihnen [dem Spielleiter], ob Sie die Namenlose Tage relativ ereignislos passieren lassen und nur ein unterschwelliges Gefühl der Angst und Bedrohung erzeugen oder ob Sie konkrete Unglücke und Gefahren ... einbauen möchten.

Mögliche Ereignisse: Panik bei Tieren, Halluzinationen, Traumata brechen auf, Anfälle von Wahnhaftigkeit
...
Brunnen trocknen aus, schwere Alpträume, Selbstzweifel, Greis oder Kind stellt das Atmen ein
...
Plage von Käfern, Asseln, Feuerfliegen oder Heuschrecken, Vorräte werden befallen, Vieh geht durch, Feuer bricht aus
...
Sturzregen, Diebstahl, Raub, Vergewaltigung, Totschlag, Geister gehen nachts um
...
Freunde zerstreiten sich, Unglücksfall ... Toten, dämonische Schemen, Erdbeben"
VeG S. 33.

Fassen wir zusammen: Die Gemeinschaft zerbricht, Vorräte, Vieh, die Ernte werden vernichtet, Menschen werden wahnsinnig, die Toten gehen um, die Erde bebet.
Steht in keinem Verhältnis zu dem was die Zwölf den Rest des Jahres leisten. Entweder das oder ein weiteres Beispiel für falsch gelegte Schwerpunkte in dem Abenteuer. Hätte man den Platz doch besser für handfeste Fakten nutzen können und sollen.
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.10.2010 12:40, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Talasha » 04.10.2010 12:51

So wie ich das was ich hier bißher gelesen habe verstehe erhöhen die Namenlosen Tage nur die Wahrscheinlichkeit dieser Ereignisse.
Sir Isaac Newton ist der tödlichste Bastard im ganzen Weltraum!

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.10.2010 12:54

Habe ich was anderes geschrieben? Aber auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit macht keinen Sinn, ist ja nicht so als ob an den restlichen 360 Tagen des Jahres eine erhöhte Wahrscheinlichkeit existiert das im Sinne des jeweiligen Zwölfgottes gehandelt wird, z.B. im Boron alle Geister verschwinden oder diese weniger werden, es im Rahja zu keinen bzw. weniger Vergewaltigungen kommt, im Praios weniger Gesetze gebrochen werden usw.
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.10.2010 12:56, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.10.2010 13:04

@Na'Rat
Das sind VORSCHLÄGE für MÖGLICHKEITEN!
Kein ZWANG sie alle und auf einmal über die Leute hereinbrechen zu lasen!
Nochmal: Es sind mögliche(!!) Ereignisse. Weder müssen sie Auftreten, noch alle!!
Noch dazu, fallen die meisten davon unter das "Freitag der 13te" Syndrom, bzw. unter die üblichen Folgen, wenn man sich bei 40 Grad im Schatten ängstlich und bei geschlossenen Läden in Häusern mit brennenden Kerzen verbarrikadiert (was zu den üblichen Vorgehensweisen der 12G-Gläubigen während dieser Zeit gehört) und sich um nichts mehr kümmert.
Das meiste davon, ist also eher etwas ganz normales.

Und zweitens haben die Ereignisse, die über das Normale hinaus gehen, mit ziemlicher Sicherheit einen ganz anderen Ursprung, als dieses Datum... Wie jeder wissen sollte, der das AB gelesen hat.
Meisterinformationen zu: "VeG": Denn Belhalhar hat einen deutlichen Einfluss während dieser Zeit auf die Wildermark. Ein Einfluss, der die extremsten Ereignisse leicht Erklären kann. Wenn man sie denn nutzt. Den die Sternenkonstelaion zu den NL-Tage errleichter es höllischem durchaus, auf Dere aktiv zu werde.

Wichtig ist: Keines der Ereignisse muss eintreten und keines davon MUSS jedes mal an den NL-Tagen eintreten (wobei Brände nicht selten sein werden und auch ein trocken fallender Brunnen nicht unwahrscheinlich ist, tote gibt es so oder so das ganze Jahr über und solche Bedingungen sind nicht gesund für alte und junge Menschen... Es gibt schon ein paar Dinge, die auftreten. Nur hat das nur indirekt was mit den an zu tun)
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 07.04.2018 20:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.10.2010 13:15

ChaoGirDja hat geschrieben: Das meiste davon, ist also eher etwas ganz normales.
Da haben wir wohl andere Vorstellungen von normal.
ChaoGirDja hat geschrieben: Und zweitens haben die Ereignisse, die über das Normale hinaus gehen, mit ziemlicher Sicherheit einen ganz anderen Ursprung, als dieses Datum... Wie jeder wissen sollte, der das AB gelesen hat.
Meisterinformationen zu: "VeG": Denn Belhalhar hat einen deutlichen Einfluss während dieser Zeit auf die Wildermark. Ein Einfluss, der die extremsten Ereignisse leicht Erklären kann. Wenn man sie denn nutzt. Den die Sternenkonstelaion zu den NL-Tage errleichter es höllischem durchaus, auf Dere aktiv zu werde.
Doof nur das im AB was anderes steht. Wobei natürlich auch hier jede Verhältnismässigkeit fehlt. Ist ja nicht so das es in Gareth, größter Praios- und Hesindetempel, besonders praios- oder hesindefromm zu ginige.
ChaoGirDja hat geschrieben: Wichtig ist: Keines der Ereignisse muss eintreten und keines davon MUSS jedes mal an den NL-Tagen eintreten (wobei Brände nicht selten sein werden und auch ein trocken fallender Brunnen nicht unwahrscheinlich ist, tote gibt es so oder so das ganze Jahr über und solche Bedingungen sind nicht gesund für alte und junge Menschen...
...
Das sind VORSCHLÄGE für MÖGLICHKEITEN!
Kein ZWANG sie alle und auf einmal über die Leute hereinbrechen zu lasen!
Nochmal: Es sind mögliche(!!) Ereignisse. Weder müssen sie Auftreten, noch alle!!
:rolleyes:.
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.10.2010 13:20, insgesamt 1-mal geändert.

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ChaoGirDja
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.10.2010 13:22

Na'rat hat geschrieben:
ChaoGirDja hat geschrieben:Das meiste davon, ist also eher etwas ganz normales.
Da haben wir wohl andere Vorstellungen von normal.
Klar, wenn man meint alles auf einmal kommen lassen zu müssen oder einfach nicht bedenkt was heißt im Hochsommer sich in Häusern zu verbarrikadieren...

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Muhadib
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Muhadib » 04.10.2010 13:43

Na'rat hat geschrieben:Aber auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit macht keinen Sinn, ist ja nicht so als ob an den restlichen 360 Tagen des Jahres eine erhöhte Wahrscheinlichkeit existiert das im Sinne des jeweiligen Zwölfgottes gehandelt wird, z.B. im Boron alle Geister verschwinden oder diese weniger werden, es im Rahja zu keinen bzw. weniger Vergewaltigungen kommt, im Praios weniger Gesetze gebrochen werden usw.
Ist im Monat des jeweiligen Gottes nicht die Liturgiekenntnisprobe erleichtert? Irgendwie scheint es da durchaus eine gestärkte Göttlichkeit bzw. erleichterter Kontakt zu ihr zu geben.
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Theaitetos
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 04.10.2010 13:47

Na'rat hat geschrieben:Aber auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit macht keinen Sinn, ist ja nicht so als ob an den restlichen 360 Tagen des Jahres eine erhöhte Wahrscheinlichkeit existiert das im Sinne des jeweiligen Zwölfgottes gehandelt wird, z.B. im Boron alle Geister verschwinden oder diese weniger werden, es im Rahja zu keinen bzw. weniger Vergewaltigungen kommt, im Praios weniger Gesetze gebrochen werden usw.
Das stimmt nicht. Die Sternenkonstellationen im Mond einer jeweiligen Gottheit haben Einfluss auf dämonische Wesen und ihre Beschwörung. In den NL Tagen geht dieser Schutz durch die Zwölfe Alverans verloren und die Sternenleere erlaubt es der 7ten Sphäre mehr chaotischen Einfluss zu nehmen: der Dämonenbaum erstarkt leicht und kann Erdbeben verursachen, Kraftlinien weißen mehr orthosphärische Einflüsse auf und an ihnen entlang beeinflusst das Tiere und Menschen in krankhafter/wahnhafter Weise, etc.

Die dort beschriebenen Möglichkeiten sind ja nicht alles Auswirkungen karmaler Kraft des NL, denn auch dessen Kräfte wirken ordnend. Aber während die Zwölfe ihre karmalen Auswirkungen darauf fokussieren die Schöpfung zu erhalten und die Große Bresche zu halten, macht der NL das nicht sondern strebt mit allem nach Macht auf Dere, weswegen es Dämonischem in den NL Tagen einfacher fällt und Auswirkungen der NL-Kräfte auf Deren ungleich stärker sind als die der 12e während ihren Monden.

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Na'rat
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.10.2010 13:50

@ Theaitetos:

Ja, -1. An den Namenlosen Tagen hingegen +7. Wovon dann der Rest der Bevölkerung gänzlich unbeeinflusst bleibt.

@ Theaitetos:

Ich bin gespannt. Nenne Beispiele, sagen wir fünf, die den verstärkten Einflusses eines Zwölfgottes in seinem jeweiligen Monat zeigen.
In den NL Tagen geht dieser Schutz durch die Zwölfe Alverans verloren und die Sternenleere erlaubt es der 7ten Sphäre mehr chaotischen Einfluss zu nehmen: der Dämonenbaum erstarkt leicht und kann Erdbeben verursachen, Kraftlinien weißen mehr orthosphärische Einflüsse auf und an ihnen entlang beeinflusst das Tiere und Menschen in krankhafter/wahnhafter Weise, etc.

Die dort beschriebenen Möglichkeiten sind ja nicht alles Auswirkungen karmaler Kraft des NL, denn auch dessen Kräfte wirken ordnend.
Irgendwie sehe ich da einen Widerspruch karmale Kraft = mehr Chaos!?

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Theaitetos
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 04.10.2010 14:49

Na'rat hat geschrieben:
Ich bin gespannt. Nenne Beispiele, sagen wir fünf, die den verstärkten Einflusses eines Zwölfgottes in seinem jeweiligen Monat zeigen.

Irgendwie sehe ich da einen Widerspruch karmale Kraft = mehr Chaos!?
Nein, denn die karmale Kraft, die gegen die Dämonen gerichtet ist, nimmt in den NL Tagen ab, weswegen auch mein Beispiel mit den Zwölfen, die die Schöpfung vor den Dämonen zu schützen trachten, und dem NL, der lieber Macht auf Dere erlangt:

Der verstärkte Einfluss der 12e in ihren Monden kennzeichnet sich dadurch, dass weniger dämonischer Einfluss als normal (und normal sind in diesem Fall die NL Tage) in den Sphären zu spüren ist; sozusagen hat im Praios-Mond Praios die Wacht gegen das Chaos, im Rondra-Mond Rondra, ... und in den NL-Tagen liegt die Wacht gegen Dämonen am NL, der dies aber nicht tut, sondern lieber seine Kräfte auf den Erwerb von Macht in der dritten Sphäre als Schutz gegen die siebte aufwendet. Daher können chaotische Kräfte in den NL-Tagen mehr Einfluss in den inneren Sphären gewinnen und es kommt zu einer Vielzahl der o.g. möglichen Auswirkungen. Und gleichzeitig kommt es zu mehr NL-Auswirkungen, da dieser ja nicht mit der 7. Sphäre okkupiert ist.
Zuletzt geändert von Theaitetos am 04.10.2010 14:50, insgesamt 1-mal geändert.

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ChaoGirDja
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 04.10.2010 14:54

Wobei man festhalten muss:
Ein nicht unerheblicher Teil der Eingerisse in VeG hat nichts mit Karmalen, oder Chaotischen Einflüssen zu tun!
Was übrig bleibt, ist dann auch nicht mehr als an den anderen Tagen. Es fällt nur eher auf, da die 12G-Gläubigen an diesen Tagen besonders sensibilisiert sind und nebenbei noch andere besch*** Dinge tun, die man besser lassen sollte im Hochsommer (wie eben u.A. sich zu verbarrikadieren und alle Läden zu zu machen, während draußen die Temperaturen auf über 30 Grad klettern).

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Na'rat
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 05.10.2010 13:38

Theaitetos hat geschrieben: normal sind in diesem Fall die NL Tage
Was zu belegen wäre.

So wie Du es ausdrückst ist es nicht der Namenlose der sein Unwesen treibt sondern die Dämonen, trotz allen Karmas - das ja immer ordnede Kraft habe - des Namenlosen.

ChaoGirDja hat geschrieben: Ein nicht unerheblicher Teil der Eingerisse in VeG hat nichts mit Karmalen, oder Chaotischen Einflüssen zu tun!
Dann lies nochmal was ich zitiert habe.

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Radames
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Re: Die Tage des Namenlosen - ein ueberschaetztes Phaenomen?

Ungelesener Beitrag von Radames » 05.10.2010 14:35

Nur hat sich der NL nicht nur einmal auch mit den Dämonen verbündet. So hat er ja auch Borbarad ein Bündnis angeboten, wohl wissend, dass dieser "der Dämonenmeister" ist. Bzw nutzt er gerne mal die Dämonen als Werkzeug, um die zwölfgöttliche Ordnung zu schwächen und vielleicht dereinst mal durch seine eigene ersetzen zu können. Wieso sollte er also genauso gut wie bspw Praios aufpassen, dass keine Dämonen auf dere erscheinen? Es ist ja nicht so, dass die Erzdämonen mit allen ihren Dämonen plötzlich auf Aventurien anrücken.
Zuletzt geändert von Radames am 05.10.2010 15:18, insgesamt 1-mal geändert.
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