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Laske Hjalkason
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Ungelesener Beitrag von Laske Hjalkason » 29.01.2020 11:38

ANTWORT:

Nein.

Ob ein Rondrageweihter eine magische Waffe oder eine aus magischem Metall akzeptiert kann man nicht pauschal sagen. Das liegt eher an seiner persöhnlichen Sichtweise, bzw. wie er erzogen wurde und welche Erfahrungen er gemacht hat.
Es gibt glaube 2 Hauptströmungen in der Rondrakirche Traditionalisten und Salutaristen, wobei letztere pragmatischer und offener sind. Da kann man sich vielleicht etwas vororientieren. Wobei ich mir selbst einen Traditionalisten mit einem alten Schwert aus Schwarzstal vorstellen kann.

Denke ein Spieler muß selbst entscheiden was für seinen Rondrageweihten noch geht und warum. Auch die Magie der Klinge kann ja sehr unterschiedlich sein.
Macht die Klinge vielleicht einfach magischen Schaden und ist unzerbrechlich? Why not?
Oder ist die Klinge verflucht? Oder birgt heimtückische Magie? Dann wohl eher nicht.

Rondrakamm aus 100% Endurium
Das halte ich für keine gute Idee.
1 Stein Endurium kostet 12.000 Dukaten und mehr. Der Rondrakamm wiegt 2 Stein. Also läuft man da mit einem Schwert rum das einen Materialwert einer Baronie hat. Deckt BB6 denn 24.000 Dukaten?
Es gibt keinen Grund aus dem Endurium eine Klinge zu formen nur wegen der paar Verbesserungen. Für ein paar Duzend Artefakte kann man viel geschickter legieren.

Das Enduriumschwert brauch man erst wenn man es mit 40 Ferdocker Lanzenreiterinnen aufnehmen will. :wink:
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ledaeth
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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 29.01.2020 11:54


Besonderer Besitz gilt als einer der schlechtesten Vorteile, den man wählen kann.
Besonderer Besitz 6 kostet 6x7= 42 GP (wenn adlig günstigstenfalls 5+6x3= 23 GP). Das ist ne Menge Holz, dafür könnte man sich mehrere bessere Vorteile holen. Sollte man sich gut überlegen, ob es das wert ist.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Mimj
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Ungelesener Beitrag von Mimj » 29.01.2020 12:16

Wie bereits gesagt hängt vom individuellen Geweihten ab, wobei ich bei einer Verzauberten Waffe tendenziell Probleme sehen würde, bei eine Waffe aus Endurium eher nicht.

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 29.01.2020 17:30

color=#BF4000

Teil 1: In einigen Publikationen wird angemerkt, dass die Tulamiden eigenen Bezeichnungen für ihre Monate hatten und teilweise noch verwenden (wie die Thorwaler und Zwerge heute noch). Kennt einer die offiziellen Bezeichnungen für diese? Ich konnte hierzu nichts finden.

Teil 2: Da die Tulamiden die Wandelsterne/Planeten (außer wahrscheinlich Xeledon) schon seit jeher kennen, frage ich mich, wie sie diese vorher genannt haben. Horas oder Ucuri hießen (heißen?) bei denen bestimmt anders. Kennt ihr das was Offizielles? Auf die sumerrischen Bezeichnungen der Planeten würde ich ungern zurückgreifen wollen.

Teil 3: Ist die Sternenleere eigentlich wörtlich zu verstehen? Gibt es also einen Bereich auf der Ekliptik, der gar keine Fixsterne aufweist? Unabhängig davon: Wird diese Bereich der Ekliptik tatsächlich dem Namenlosen zugeordnet (also aus geozentrischer Sicht der Bereich der Ekliptik der während der fünf namenlosen Tage von der Sonne durchwandert wird) oder geht es ausschließlich nur um die 5 Tage ohne Ekliptikbezug (fände ich irgendwie unpassend). Hintergrund der Frage: Die Wandelsterne können ja unabhängig vom Datum diesen etwaigen, namenlosen Teil der Ekliptik durchwandern, was zu entsprechenden astrologischen Deutungen führen kann. Aber nur, wenn dieser Bereich tatsächlich dem Namenlosen zugeordnet wäre.
Einen Tulamiden spielen - Eine Spielhilfe zum Spiel in Tulamidistan mit persischen Bezügen

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 29.01.2020 22:24


Zu 1+2: Ich kenne da auch keine Quelle (Vieleicht in Niboras Vermächtnis, liegt mir aber derzeit nicht vor)
Zu 3: Ja. Das Sterndeutekapitel in der 'Enzykopaedie Aventuria' zählt die Sternenleere als eigenständiges Sternbild mit den Attributen Zerstörung & Böses. Sternenleer ist es nur im zwöflerkreis der sich genau einmal pro Jahr dreht. Die übrigen Sternbilder haben abweichende Drehperioden und verschieben sich damit relativ zum Zwölferkreis.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 29.01.2020 22:41

Tulamidische Namen für die Monate kenne ich auch nicht. Ich würde mich dabei auch erstmal fragen, was für Monate sie denn hatten. Ob sie vielleicht den aktuellen mit zwölf Monaten erst nach der Eroberung durch die Bosparaner aufgedrückt gekriegt haben, und vorher einen Mondkalender verwendet haben könnten wie die Ferkinas heute noch. Ob dazu etwas in DDZ steht, was die Tulamiden damals für einen Kalender hatten, das weiß ich nicht. (An sich könnten ja auch die Bosparaner vor Silem-Horas ebenfalls noch ein anderes System gehabt haben.

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 30.01.2020 00:32

Die Novadis haben auch einen modifizierten Mondkalender. Löwe & Rabe I. S. 30. Je 8 Gottesnamen zu 9 Tagen bilden 2 Mondzyklen zu 56 Tagen. (Ja der Fehler steht da so. 8*9=72, das ist aber kein Vielfaches von 28) Das Jahr beginnt am 23. Boron und fünf Rastullahellah sind als Fülltage über das Jahr verteilt. Der Kalender dürfte aber für die übrigen Tulamiden nicht massgebend sein. Da bei den Tulamiden die 13 als Glückszahl gilt (Die Wüste Kohm die Echsensümpfe S. 37) währe sogar ein Lunisolarkalender mit 13*28+1 Tag denkbar.

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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 03.02.2020 10:41


color=#008000
Gibt es genauere Quellen über die Kinder von Zordan Erillion von Hohenstein oder eventuelle Geschwister von ihm?

Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 04.02.2020 21:44


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Hina
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Ungelesener Beitrag von Hina » 04.02.2020 22:50

Als Mitglied der Schwertzugaktion findest Du hier noch Naeheres: http://www.janiesch.de/schwertzug/mitst ... zordan.htm Gehe aber nicht davon aus, dass seine dort auch nicht namentlich genannten Kinder irgendwo sonst eine Rolle spielen.

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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 05.02.2020 09:45

FRAGE:

Welche (bekannten/verbreiteten) Amts- und/oder Titularadel gibt es in Al'Anfa bzw. Südaventurien?

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Rübezahl
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Ungelesener Beitrag von Rübezahl » 08.02.2020 19:30

color=#0000BF Wieviel kostet ein Stein Endurium im Güldenland?

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 08.02.2020 20:06

Laut Myranischem Arsenal 145 kostet eine reine Enduriumwaffe das fünfzigfache des Listenpreises. Geht man nach der Berechnung aus Myranisches Zauberwerk, kostet eine Unze Endurium 512 Aureal. Laut Myranor Hardcover erhält man ein Stein Endurium bereits für 500 Aureal - geht man nach dem myranischen Meisterschirm kostet ein Stein 10.000 Aureal.
Such dir irgendwas aus. ^^

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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 08.02.2020 23:36

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.02.2020 09:45
Welche (bekannten/verbreiteten) Amts- und/oder Titularadel gibt es in Al'Anfa bzw. Südaventurien?

Ich wüsste keinen. Jedenfalls keinen offiziell genannten Titel, und schon gar keine Liste mit mehreren verschieden hochrangigen Titeln wie im Horasreich. Es gibt irgendwo eine Aussage, dass Al'anfa zahlreiche klangvolle Titel für Armee- und Flottenoffiziere und vielleicht auch andere Amtsträger hat. Aber keine Liste davon. Außerdem ist das ja kein Adel, wenn es Offiziersränge sind.

Man sollte vielleicht auch bedenken, dass der Adel in Südaventurien eine viel geringere Rolle spielt als im Mittelreich, Andergast oder Bornland. Formal gesehen (für die Adligen-Reiche) gehört Al'Anfa zum Königreich Mirham. Faktisch hat der König von Mirham nix zu sagen. Also, man kann sich sonstwas für einen Titel ausdenken, den einem der König von Mirham oder Brabak oder die Kemi-Königin verliehen haben soll, aber den kennt dann keiner, und es leitet sich kein Ansehen und keine Autorität draus ab. Ungefähr wie erster Hofmarschall zu Engasal.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 10.02.2020 10:35

chizuranjida hat geschrieben:
08.02.2020 23:36
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.02.2020 09:45
Welche (bekannten/verbreiteten) Amts- und/oder Titularadel gibt es in Al'Anfa bzw. Südaventurien?

Ich wüsste keinen. Jedenfalls keinen offiziell genannten Titel, und schon gar keine Liste mit mehreren verschieden hochrangigen Titeln wie im Horasreich. Es gibt irgendwo eine Aussage, dass Al'anfa zahlreiche klangvolle Titel für Armee- und Flottenoffiziere und vielleicht auch andere Amtsträger hat. Aber keine Liste davon. Außerdem ist das ja kein Adel, wenn es Offiziersränge sind.

Man sollte vielleicht auch bedenken, dass der Adel in Südaventurien eine viel geringere Rolle spielt als im Mittelreich, Andergast oder Bornland. Formal gesehen (für die Adligen-Reiche) gehört Al'Anfa zum Königreich Mirham. Faktisch hat der König von Mirham nix zu sagen. Also, man kann sich sonstwas für einen Titel ausdenken, den einem der König von Mirham oder Brabak oder die Kemi-Königin verliehen haben soll, aber den kennt dann keiner, und es leitet sich kein Ansehen und keine Autorität draus ab. Ungefähr wie erster Hofmarschall zu Engasal.
Jagut, das hatte ich auch schon gelesen.

Wir haben uns gefragt, wir man einen Helden mit der Kultur Südaventurien den Vorteil Amtsadel geben kann, aber der trotzdem auf Reiseabenteuerleben gehen kann.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 10.02.2020 14:49

Prinz/Prinzessin von Mirham, Brabak oder Kemi, bzw Großsultanssohn von Selem oder Mengbilla (oder wie da der Obermotz heißt) müsste eigentlich gehen. Wenn's nicht der/die Erstgeborene oder aus anderen Gründen Erbe der Krone ist, kann so jemand ohne wichtige Aufgaben sein, oder auch zum eigenen Schutz oder als sowas wie Botschafter/in in ferne Länder geschickt werden. Aber Prinz(essin) ist doch eher ein anerkannter Titel.

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 14.02.2020 20:29

Haketau hat geschrieben:
30.01.2020 00:32
Die Novadis haben auch einen modifizierten Mondkalender. Löwe & Rabe I. S. 30. Je 8 Gottesnamen zu 9 Tagen bilden 2 Mondzyklen zu 56 Tagen. (Ja der Fehler steht da so. 8*9=72, das ist aber kein Vielfaches von 28) Das Jahr beginnt am 23. Boron und fünf Rastullahellah sind als Fülltage über das Jahr verteilt. Der Kalender dürfte aber für die übrigen Tulamiden nicht massgebend sein. Da bei den Tulamiden die 13 als Glückszahl gilt (Die Wüste Kohm die Echsensümpfe S. 37) währe sogar ein Lunisolarkalender mit 13*28+1 Tag denkbar.
Ich hatte die Gelegenheit in DDZ nachzugucken und da steht es dann tatsächlich drin, zumindest die Monatsnamen. Kurzfassung: Die Tulamiden hatten 11 Monate zu je 33 Tagen (und wahrscheinlich Ausgleichstage). Sie hatten einen Sonnenkalender, gezählt wurden aber nicht die Tage, sondern die Nächte. Alles in allem sieht das nach einem Kuddelmuddel aus ägyptischen (?) (hier: echsischen) Kalender mit (wie für DDZ üblich) persischer (Ur-Tulamiden) Vermengung aus, wobei ihnen dann bei der Adaption ein dummer Fehler unterlaufen ist.
Die bosparanische Wocheneinteilung orientiert sich im Wesentlichen stark an dem der Römer und hat 6 Doppelmonate , wobei es aufgrund der schrägen Wochen zu Monatseinteilung auch mal Ausgleichsmonate für die nicht 6 Hexatéer Gottheiten gibt.

Bzgl. der 13: Das wurde in LdeS (S. 42) zumindest stark revidiert und ist anscheinend nur noch für die Novadis eine Glückzahl.

chizuranjida hat geschrieben:
10.02.2020 14:49
Aber Prinz(essin) ist doch eher ein anerkannter Titel.
Ich weiß gar nicht, ob die Brabaker so tulamidisch orientiert sind, aber im Orient, gerade bei den Persern wurde der Begriff des Prinzen recht inflationär genutzt und bezeichnete eigentlich nur Kinder von hohen Würdenträgern, sei es Beamte/ Satrapen, Vasallenkönige etc. Ich könnte mir vorstellen dass das bei den Tulamiden ähnlich gehandhabt wird, zumindest für die Aranieri wurde dies zumindest jetzt offiziell so festgelegt.
In Al'Anfa gibt es doch die Paligans, die als Vizekönige des Weiteren selber mit zahlreichen Titeln ausgestattet sind und bestimmt für ein paar Dublonen auch Titel vergeben.
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 14.02.2020 22:30

Zum südaventurischen Adel, da ist mir noch mehr eingefallen:
Falls das Horasreich immer noch einige Waldinselkolonien beansprucht - die haben ja nun klar Titularadel. Also, ein Horasier könnte Cavalliere di Taka-Tuka vom Admiral-Sanin-Archipel sein. Oder Comto der Jaguarinseln, oder was auch immer einem für ein Inselname einfällt, den nur mal irgendwer in Grangor gehört und notiert haben muss, um schonmal Anspruch drauf zu erheben.
Vom Selbstverständnis her haben die Miniwatu auch Adel. Man könnte also auch einen Prinzen, eine Prinzessin, einen Fürstensohn oder eine Fürstentochter der Miniwatu spielen. Ob so jemand in Nord- oder Mittelaventurien als adlig anerkannt wird, ist eine andere Frage. Wenn sich damit für eine Kolonialmacht ein Anspruch auf eine Insel begründen ließe, vielleicht.

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Sibylla
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Ungelesener Beitrag von Sibylla » 19.02.2020 12:23

Ist bekannt, von welchem Hafen (Perricum/Beilunk...) die Priesterkaiser 466 zu ihrem Exil nach Jilaskan geschickt worden sind bzw von wo aus sie abgesegelt sind? In der Historia (S. 219) finde ich nichts dazu.

color=#4040FF

Ich habe es, ich kann meine eigene Frage beantworten: Aventurischer Bote Nr. 59, S. 10-12: "Der Rat der Geweihten und Grafen"; erst auf der zweiten Seite kommt (mit winziger, winziger, winziger Überschrift über dem Absatz "Vom Zug des Boten des Lichts". Das habe ich sicher 8mal überlesen... :oops:
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 21.02.2020 09:12


Heyo, bezüglich Slaverei hätte ich eine Frage:
Wäre es rechtens (oder von den örtlichen Autoritäten so empfunden) Räuber die einen angreifen zu versklaven (also ohne Richter etc. an den nächsten Sklavenhändler verkaufen oder selbst als Sklaven "führen")?

Die Frage bezieht sich weniger auf das Mittelreich als auf die Tulamidenlande, Khom und den Tiefen Süden
color=#800080
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Ungelesener Beitrag von Horasischer Vagant » 21.02.2020 10:09

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
21.02.2020 09:12
Tulamidenlande, Khom und den Tiefen Süden
Es wird sicher das eine oder andere Mal so vorkommen! Wirklich Rechtens ist es aber sicher nicht, weil ja Straftat nicht gleich Straftat ist und so unterschiedliche Bestrafungen vorgesehen sind bzw. es nicht unbedingt gleich lebenslange Sklaverei rechtfertigt!
Es ist auch die Frage ob Räuber auch gute Sklaven abgeben – aber für den Steinbruch oder die Galeere sollte es reichen!
Besuche mit Deinem Helden das Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

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Ungelesener Beitrag von Jadoran » 21.02.2020 10:10


Es kommt immer drauf an. Im generischen Tulamidistan würde ich sagen: Der Angegriffene hat das Recht dazu, er muss sich aber in der nächsten Stadt bei einem Kadi oder beim nächsten Potentaten das Siegel dazu holen, und wahrscheinlich hat ein Potentat auch ein faktisches Vorkaufsrecht.
Sofern der Angegriffene nicht selbst aussieht wie ein Räuber oder Menschenjäger (wobei letztere wahrscheinlich ihre Verbindungen haben...) wäre das in meinem Aventurien eine (gebührenpflichtige) Formsache. Jedenfalls mal den Standardfall angenommen: Räuber überfallen Karawane, die macht Gefangene. Kaufleute haben SO 9+, Gefangene sehen nach SO 5- aus.
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Ungelesener Beitrag von die Galante » 21.02.2020 16:32

color=#FF0000 Macht das Horasreich Walfang? Oder ist das nur bei den Thorwalern verboten?

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Ungelesener Beitrag von Sibylla » 21.02.2020 20:02

Schau mal in "Kreaturen des Schwarzen Auges", S. 78 (linke Spalte) : "Wale und Delphine im Spiel: Als Meister können Sie Wale und Delphine entweder als Begleiter auf den Meeren erscheinen lassen, wo ihr Erscheinen sicher Erstaunen hervorrufen wird [...] oder Sie können die Helden an einer Jagd auf die Riesen der Meere teilnehmen lassen."
Und dann für dich besonders interessant: S. 78 (rechte Spalte): ""Dies führt nicht nur dazu, daß Verkäufer von Walbeinschnitzereien schon häufiger von Thorwalern zusammengeschlagen wurden, nein, die Walfangschiffe aus dem Lieblichen Feld oder dem Mittelreich werden selbst als Beute angesehen."
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 21.02.2020 23:30

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
21.02.2020 09:12

Wäre es rechtens (oder von den örtlichen Autoritäten so empfunden) Räuber die einen angreifen zu versklaven (also ohne Richter etc. an den nächsten Sklavenhändler verkaufen oder selbst als Sklaven "führen")?


Das wird nach Gegend unterschiedlich sein.
Im Mittelreich dürfen Menschen sowieso nicht versklavt werden und Zwerge nur von anderen Zwergen. Mit Orks oder Goblins könnte man das aber wahrscheinlich machen.
In Aranien ist das ziemlich sicher illegal. Da müsste man die Räuber vor eine/n Kadi bringen. Falls sie dort zu einem Schmerzensgeld verurteilt werden, das sie nicht zahlen können, dann könnten sie auf Anweisung des Gerichts versklavt werden.
Im Kalifat ist es formalrechtlich vermutlich ähnlich, aber der Staat hat viel weniger Macht, das durchzusetzen. In der Praxis wird es mehr darauf ankommen, ob die Räuber irgendwen kennen oder sich als gute Rechtgläubige und die Angegriffenen als ungläubige Fremde darstellen können.
Im eigentlichen Tulamidenland ist das Recht von Stadt zu Stadt verschieden und sieht immer genau so aus, wie der örtliche Stadtstaatenherrscher oder sonstige Warlord gerade beschließt. Also tendenziell: ja, geht.
Al'Anfa ist formal auch ein Rechtsstaat mit Gesetzen und Gerichten für sowas, aber wo kein Kläger da kein Richter, also: Wenn die versklavten Räuber keine Beziehungen haben, keinen Fürsprecher, niemanden der bezeugt dass sie Bürger sind und diese Fremden böse, und keinen Anwalt, dann wird man wahrscheinlich damit durchkommen. Wenn sie sich erfolgreich als Sklavenwiedereinfänger oder Söldnerrekruteure aufspielen können, die diese verdächtigen Fremden ins Visier nehmen durften - dann nicht.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von Sibylla » 25.02.2020 21:40

Es gibt doch eigentlich Zahlen für alles - wo finde ich Zahlen zu den Verlusten der Zivilisten in der Borbaradkrise? Bzw. wo finde ich Angaben zu den Einwohnerzahlen des Mittelreichs 1019 vs. 1021? (die Zahlen der Verluste in den größten Schlachten sind ja grob bekannt).(die wiki gibt da nicht ausreichend her)
color=#00BF00
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 26.02.2020 01:55

Am ehesten sollte in der Geographia Aventurica dazu was stehen, aber die habe ich nicht. Stand Land der Ersten Sonne hatte das Tulamidenland inclusive Aranien, wenn ich mich recht erinnere, etwa ein Viertel der aventurischen Gesamtbevölkerung (von etwa 4 Millionen, soweit ich mich erinnere) und das Mittelreich etwa die Hälfte. Ich glaube nicht, dass es Zahlen zu Verlusten an Zivilisten durch die Borbaradkrise gibt oder dass sich da überhaupt jemals jemand näher mit befasst hat. In "Schattenlande" und "Von eigenen Gnaden" scheint das zurückzuerobernde Land ja noch allerhand Einwohner zu haben.

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Ungelesener Beitrag von Yendurech » 29.02.2020 02:12

Gibt es eine ingame Erklärung, wo der Name des Kontinents Aventurien herkommt?

Haketau
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Ungelesener Beitrag von Haketau » 29.02.2020 02:53

Ja. Die güldenländischen Entdecker haben in 1492 vBF nach Aves, dem Schutzgott des Reisens, benannt.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 29.02.2020 11:58

FRAGE:
Gibt es Irgendwo allgemeine Regeln zum Waffenrecht?
Und ich meine jetzt nicht, dass man Privilegien braucht, um Langschwerter und noch längere Klingen zu führen, sondern ob es irgendwo angaben gibt, welche Waffen idR. An Stadttoren abgenommen werden, und welche nicht.

Da das ja eher Fluff als Regel ist, ist mir jede Quelle recht, unabhängig der Edition :)


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