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Der Archipel der Rochen

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Madara Thiralion
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Efferd und Krakon zum Gruße, wertes Forum!

Ich beschäftige mich momentan mit dem Archipel der Rochen:
Bahamuths Ruf s. 91 hat geschrieben:Unter diesem Namen ist das gesuchte Archipel – eine kleine Gruppe winziger Inseln – heute noch bekannt, auch wenn die Kenntnis um seine Existenz nicht sehr geläufig ist. Es liegt gute 200 Seemeilen östlich der Zwergeninsel Kibrom und tauchte das erste Mal dank der Perlenmeerexpedition der Seeadler von Beilunk im gängigen Kartenwerk auf. Daher kann man seine Lage sowohl bei Sanin als auch bei seiner ehemaligen Kartographin und heutigen Draconiterin Neetya von Perricum in Erfahrung bringen sowie in jeder gut sortierten Kartothek einsehen.
Seinen Namen verdankt die Inselgruppe der Unzahl an Blutrochen, die sich in seiner Nähe tummeln (und die von der Präsenz ihres gefangenen Tierkönigs angezogen werden). Dies ist umso bemerkenswerter, gelten diese Fische doch gemeinhin als Einzelgänger.
Bahamuths Ruf s. 93 hat geschrieben:Das Archipel der Rochen besteht aus neun kleinen Inseln, die ringförmig eine blaue Lagune von durchschnittlich 250 Schritt Durchmesser umschließen. Seetangfelder umgeben die Inseln, dazwischen blühen Seerosen. Zwischen den Inseln erstrecken sich Korallenriffe und Untiefen, so dass es einem größeren Schiff nicht möglich ist, zur Lagune im Zentrum vorzudringen. Die Lagune selbst wiederum fällt steil und schlagartig ab, als wären die Inseln nur der Rand eines Meerestrichters. Zahlreiche Meerestiere haben hier einen ruhigen und geschützten Lebensraum gefunden, vor allem Rochenwürmer.
Aber "beschäftige mich mit" ist eigentlich ein starker Euphemismus, da abseits des zitierten Texts aus Bahamuths Ruf scheinbar nichts zu diesem Archipel existiert. Zumindest finde ich sonst nichts. In Efferds Wogen findet sich nichts, im Lexikon findet sich nichts, in der Geographia findet sich nichts, ja nicht einmal einen Eintrag im Wiki Aventurica gibt es.

Dazu kommt noch, dass Efferds Wogen dem Abenteuer aktiv widerspricht, zumindest was den Tierkönig der Rochen angeht:
Efferds Wogen s. 42 hat geschrieben:Neben dem Walkönig kennt man noch vor allem die Haikönigin, die jedoch von Krakoniern bezwungen wurde, die Quallenkönigin, die im Südmeer umhertreibt, sowie König und Königin der Rochen, die in ewiger Liebe und Gemeinschaft seit Anbeginn der Zeit durch die Meere gleiten.

Mir stellen sich folgende Fragen:

1) Weiß jemand von irgendeiner anderen Quelle, in der diese Inselgruppe erwähnt oder gar beschrieben wurde?

2) Hat vielleicht irgendjemand hier im Forum diese Inseln über ihre ungefähre Position und Anzahl hinaus ausgearbeitet?
Alles, was offiziell gesetzt scheint, sind Position ("gute 200 Seemeilen östlich der Zwergeninsel Kibrom"), Anzahl und Anordnung ("neun Inseln, die ringförmig eine blaue Lagune von durchschnittlich 250 Schritt Durchmesser umschließen") und ganz vage die Größe ("klein" bzw "winzig").
Was ist mit der Küste - flacher Sand/Kies oder schroffe Felsen? Gibt es Vegetation? Wenn ja, welche? Wären die Inseln dauerhaft besiedelbar? Gibt es Riffe, oder kann man gut anlanden?
Zuletzt geändert von Madara Thiralion am 17.05.2020 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Madara Thiralion hat geschrieben: 17.05.2020 20:11 1) Weiß jemand von irgendeiner anderen Quelle, in der diese Inselgruppe erwähnt oder gar beschrieben wurde?
Ich leider nicht, allerdings müsste es der Archipel sein, aber da hat wohl das Lektorat geschlampt Klugscheißermodus wieder aus :censored:

Was die Tierkönige angeht:
Der Hintergrund ist nicht immer ganz klar, es gibt aber wohl manchmal Tierkönige von ganzen Familien, etwa den Adlerkönig, aber mit Larka und Chwaraz gibt es Tierkönige verschiedener Arten. Bahamuts Ruf bezieht sich nur auf den Blut-Rochenkönig.
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Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben: 17.05.2020 20:31 Ich leider nicht, allerdings müsste es der Archipel sein, aber da hat wohl das Lektorat geschlampt Klugscheißermodus wieder aus
Stimmt. Man lernt nie aus.

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben: 17.05.2020 20:31 Was die Tierkönige angeht:
Der Hintergrund ist nicht immer ganz klar, es gibt aber wohl manchmal Tierkönige von ganzen Familien, etwa den Adlerkönig, aber mit Larka und Chwaraz gibt es Tierkönige verschiedener Arten. Bahamuts Ruf bezieht sich nur auf den Blut-Rochenkönig.
Da hast du Recht, ich habe anscheinend da was überlesen:
Bahamuths Ruf s. 92 hat geschrieben:Der Blutrochenkönig Vaotorr – der nicht mit dem Königspaar der Rochen (Efferd 42) zu verwechseln ist, zu unterschiedlich sind die Gattungen – ist der Erste und Mächtigste seiner Art.
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion »

Madara Thiralion hat geschrieben: 17.05.2020 20:11 2) Hat vielleicht irgendjemand hier im Forum diese Inseln über ihre ungefähre Position und Anzahl hinaus ausgearbeitet?
Alles, was offiziell gesetzt scheint, sind Position ("gute 200 Seemeilen östlich der Zwergeninsel Kibrom"), Anzahl und Anordnung ("neun Inseln, die ringförmig eine blaue Lagune von durchschnittlich 250 Schritt Durchmesser umschließen") und ganz vage die Größe ("klein" bzw "winzig").
Was ist mit der Küste - flacher Sand/Kies oder schroffe Felsen? Gibt es Vegetation? Wenn ja, welche? Wären die Inseln dauerhaft besiedelbar? Gibt es Riffe, oder kann man gut anlanden?
Hat nie jemand, der Bahamuths Ruf gespielt hat, sich mal mehr Gedanken über das Archipel gemacht?
Mich verwundert beispielsweise die Angabe zur Lage sehr - "200 Seemeilen östlich von Kibrom" - wieso nicht eine Richtung und Entfernung von Gipflak angeben, wo die Lage ohnenhin schon östlich der Nordspitze von Maraskan zu sein scheint?
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral »

Ich habe vor 3 Wochen dort Vaotorr befreien lassen, ich kann dir die Karte dazu in den Download Bereich stellen morgen.

Ich habs unbestimmt weiter nach Norden geschoben, grob 150 Meilen entfernt von Rulat.
Sanin hatte das ja damals sehr weit draußen entdeckt, siehe Flufftext bei Bahamut

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Madara Thiralion
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Frostgeneral hat geschrieben: 22.05.2023 20:31 Ich kann dir die Karte dazu in den Download Bereich stellen morgen.
Danke, das wäre klasse!
Frostgeneral hat geschrieben: 22.05.2023 20:31 Ich habs unbestimmt weiter nach Norden geschoben, grob 150 Meilen entfernt von Rulat.
Sanin hatte das ja damals sehr weit draußen entdeckt, siehe Flufftext bei Bahamut
Mir geht es auch darum, dass das Archipel nicht so nahe an der Küste ist, wie es das laut offiziellen Angaben wohl sein müsste.
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Madara Thiralion hat geschrieben: 22.05.2023 19:11 Mich verwundert beispielsweise die Angabe zur Lage sehr - "200 Seemeilen östlich von Kibrom" - wieso nicht eine Richtung und Entfernung von Gipflak angeben, wo die Lage ohnenhin schon östlich der Nordspitze von Maraskan zu sein scheint?
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Ich stimme dir zu, die Position sieht sehr quatschig aus.
2000 Meilen wären sinnvoller, sonst ist das Archipel mit 16 Stunden Seereise vom Festland aus einfach zu erreichen...
Das Archipel der Rochen
»Wir kamen kaum in Sichtweite der kleinen Inselgruppe, da sprangen uns gleich zwei (sic!) Rochenwürmer an Deck. Jetzt weiß ich,
was Efferd an diesen garstigen Tieren findet: sie sind ebenso wü-
tend wie der Alte Gott im Sturmmond. Fünf gute Mädels und
Jungs verloren, bevor die Biester wieder im Wasser waren. Notiz:
Das Archipel der Rochen künftig weiträumig meiden.«

—aus dem Logbuch der Trireme Seeadler von Beilunk,
veröffentlicht in Von den Küsten und Häfen des
Perlenmeeres, ihren Vorteilen und Widrigkeiten, 1004 BF
Naja...
Ich habe mal das hier draus gemacht:




Wirklich viel zu tun ist da eben nicht. Ich kann dir die Karte gerne in größer geben, PM dazu an mich.
Ich kann dir bei Wunsch auch noch mehr Bäume geben, ich fand aber so weit draußen Bäume oder Palmen nicht sonderlich Sinnvoll

Oben links ist keine vollwertige 10. Insel sondern ein Riff mit Muschelbank

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ChaoGirDja
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Frostgeneral hat geschrieben: 23.05.2023 15:23Ich stimme dir zu, die Position sieht sehr quatschig aus.
2000 Meilen wären sinnvoller, sonst ist das Archipel mit 16 Stunden Seereise vom Festland aus einfach zu erreichen...
An der Stelle möchte ich mal kurz einklinken.
Etwa 16 Stunden strickt nach Ost klingt sicher erstmal nicht viel. Was dabei jedoch übersehen wird ist, das dies Rund 16 Stunden fahrt über das offene Meer sind. Und auch nur Sinnvoll angegangen werden können, wenn man sie mit einer Nachfahrt beginnt... Sonst kommt man u.U. nämlich im Dunkeln an. Da die Aventurier aber so gut wie ausschließlich Küstenseefahrt betreiben, ist das nichts was sie nicht ohne Not machen. Zufällig vorbeikommen, wird dort also eher niemand.
Und wenn dort tatsächlich so wenig zu finden ist, wie auf deiner Karte Frostgeneral zu sehen ist... Dann hat Otto normal Seefahrer keinen Grund dort hin zu fahren. Noch dazu wenn sie dort auch noch zusätzlich damit rechnen müssen, das sie es mit Mostren zu tun bekommen.
200 Meilen weit draußen auf See, ist somit eigentlich absolut ausreichend abstand. Nah genug dran, um es eben halt doch mit einem Nachsprung erreichen zu können, aber weit genug Weg um nicht einfach mal eben so erreicht zu werden. Und auch nicht so weit weg, das es nur noch von Horasiern mit ihrer beginnenden "Hochseetechnologie" erreichbar zu ist.
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Madara Thiralion
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Frostgeneral hat geschrieben: 23.05.2023 15:23 Ich stimme dir zu, die Position sieht sehr quatschig aus.
2000 Meilen wären sinnvoller, sonst ist das Archipel mit 16 Stunden Seereise vom Festland aus einfach zu erreichen...
2000! Das wiederum wäre ein bisschen viel, da sind wir ja bei dem kleinen Planet Dere schon im Riesland.
Frostgeneral hat geschrieben: 23.05.2023 15:23 Ich kann dir die Karte gerne in größer geben, PM dazu an mich.
Danke für das Angebot, aber diese Auflösung genügt für meine Zwecke völlig.
Frostgeneral hat geschrieben: 23.05.2023 15:23 Ich kann dir bei Wunsch auch noch mehr Bäume geben, ich fand aber so weit draußen Bäume oder Palmen nicht sonderlich Sinnvoll
Das ist die Frage. Haben wir hier Ozeanographen oder Geologen oder sowas im Forum? Ich weiß nicht ganz, wie realisitisch ein solches Archipel aus Sandbänken ist. Es wird mit dem Loch in der Mitte als "Rand eines Meerestrichters" beschrieben, was in mir Zweifel aufkommen lässt, dass das Meer drum herum sonderlich flach ist - klingt mehr wie er obere Rand eines erloschenen Vulkankegels für mich. Ich würde deswegen eher von Felsinseln als von Sandbänken ausgehen. Was di Vegetation angeht, hilft das aber wohl nicht viel... wenn die Lagune in der Mitte nur 250 Schritt Durchmesser hat, dann können die Inseln nicht sonderlich viel Fläche haben, und übermäßig hoch aufragend scheinen sie auch nicht zu sein. Es ist fraglich, ob sie überhaupt die nötige Erde für anständige Vegetation haben.
ChaoGirDja hat geschrieben: 23.05.2023 20:17 200 Meilen weit draußen auf See, ist somit eigentlich absolut ausreichend abstand. Nah genug dran, um es eben halt doch mit einem Nachsprung erreichen zu können, aber weit genug Weg um nicht einfach mal eben so erreicht zu werden. Und auch nicht so weit weg, das es nur noch von Horasiern mit ihrer beginnenden "Hochseetechnologie" erreichbar zu ist.
Das Problem ist weniger, dass es so nahe an Kibrom ist, sondern dass das Archipel, wenn man die offizielle Angabe nimmt, nahezu in Sichtweite von Gipflak an der Nordspitze Maraskans sein sollte - da fragt man sich, wieso man nicht "10 Meilen Nordöstlich von der Nordspitze Maraskans" gesetzt hat, und der Trip von dort sollte dann tatsächlich mit einem Fischerboot drin sein. Vielleicht könnte man das Archipel einfach 30 Meilen nach Nord/Nordost verschieben?
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Madara Thiralion hat geschrieben: 23.05.2023 22:46 Das ist die Frage. Haben wir hier Ozeanographen oder Geologen oder sowas im Forum?
Ich bin keins von beiden. Hält mich aber natürlich nicht davon ab, meinen Seetang dazu zu geben. Aye!
1. Ist ein Archipel mit Sand oben immer zwangsweise komplett aus Sand? Ich meine bis unten zum Sockel der Insel? Kann doch auch sein, dass die Inseln felsig sind und Sand angeschwemmt und/oder angeweht wurde? Dann noch von Vögeln zugeschi**en und dann könnte, wenn es nicht zu zugeschi**en ist, auch Humus für Bewuchs entstehen.
2. Und nur weil die Inseln winzig sind, können sie ja dennoch auch eine gewisse Höhe haben, vor allem, wenn man annimmt, dass es sich um einen Vulkankrater handelt.
3. Es kann aber bezüglich des Meerestrichters auch eine normale Insel gewesen sein, die durch die Gefangennahme des Tierkönigs so verändert wurde. Deswegen vlt. auch die beschriebenen Seetangfelder und Seerosen. Ich meine, hey Fantasy, magische Welt und so.
4. @Größe der Inseln. Nun, wir haben 250 m Durchmesser. Somit haben wir einen Ring von 785 m, an den die Inseln sozusagen anschließen können. Das ist sozusagen der innere Perimeter der Inseln. Wenn man diesen Ring jetzt durch 9 teilt, können die Inseln an diesem inneren Perimeter max. 87,2 m haben. Und dann würden sie sich berühren. Es steht aber geschrieben, dass sich dazwischen Korallenriffe und Untiefen erstrecken, die größere Schiffe daran hindern, zwischen den Inseln durchzufahren. Das bedeutet im Umkehrschluß, dass mind. die Breite eines solchen Schiffes plus Manöverierspielraum gegeben sein muss. Sagen wir 10 m. (Was wahrscheinlich eh zu wenig ist, für einen verantwortunsbewussten Kapitän, der nicht auf der Costa Concorida gedient hat.) Dann bleiben noch 77,2 m. Das ist wirklich winzig. Selbst wenn die Inseln 3x so lang wie breit sind, sind es immer noch nur etwas mehr wie 3 Footballfelder.

Unterm Strich gibt es wie so oft zu wenig Angaben, um sinnvoll Schlüsse ziehen zu können. Was ich schade finde, denn ich mag solche Detektivaufgaben gerne.

Gruß
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Krak hat geschrieben: 24.05.2023 15:45 1. Ist ein Archipel mit Sand oben immer zwangsweise komplett aus Sand? Ich meine bis unten zum Sockel der Insel? Kann doch auch sein, dass die Inseln felsig sind und Sand angeschwemmt und/oder angeweht wurde? Dann noch von Vögeln zugeschi**en und dann könnte, wenn es nicht zu zugeschi**en ist, auch Humus für Bewuchs entstehen.
Das mit dem Sand weiß ich nicht, aber die Vogel-Hinterlassenschaften sind eine Sache, die ich bisher nicht genug bedacht habe. So könnten definitiv Pflanzensamen auf die Insel kommen. Die Frage ist, ob sich das Zeug als Boden für Pflanzen überhaupt eignen kann?
Krak hat geschrieben: 24.05.2023 15:45 2. Und nur weil die Inseln winzig sind, können sie ja dennoch auch eine gewisse Höhe haben, vor allem, wenn man annimmt, dass es sich um einen Vulkankrater handelt.
Deswegen auch die Sand-Frage. Wenn das quasi nur Sandbänke sind, dann könnten die nicht viel höher als zwei Meter sein, am höchsten Punkt, und sollten regelmäßig komplett überspült werden. Wenn das felsige Gipfelstücke eines versunkenen Berges sind, dann könnten die durchaus ein Dutzend Meter oder mehr aufragen, und ggf. sogar Süßwasserteiche (mit Regenwasser) haben. Das könnte Vegetation begünstigen.
Krak hat geschrieben: 24.05.2023 15:45 Deswegen vlt. auch die beschriebenen Seetangfelder und Seerosen. Ich meine, hey Fantasy, magische Welt und so.
Das hab ich vorher nicht bemerkt aber der Punkt der Seerosen ist komisch. Ich hab mal fünf Minuten im Internet recherchiert, und demnach gibt es keine Seerosen in salzigen Gewässern, geschweige denn im Meer. "Seerosen" kommt von "Seen" und nicht von der "See", im Sinne von Meer. Es sei denn, es sind Seeanemonen gemeint, aber die würden nicht blühen, und sie wären ja unter dem Tang... und der Tang sollte eigentlich kein Korallenriff begünstigen, da es den Lichteinfall stört, oder?
Krak hat geschrieben: 24.05.2023 15:45 @Größe der Inseln [...]
Nun, wir könnten die Größe einfach ein bisschen raufsetzen, bei der geringen Beschreibungsdichte wäre das nicht tragisch. Aber dennoch werden das keine großen Inseln, und so oder so sollten die nicht groß genug für größere Säugetiere sein, schätze ich. Hauptsächlich Vögel, das maritime Biotop drum herum und vielleicht Pflanzen, Insekten, und Spinnen.
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Madara Thiralion hat geschrieben: 23.05.2023 22:46Das ist die Frage. Haben wir hier Ozeanographen oder Geologen oder sowas im Forum? Ich weiß nicht ganz, wie realisitisch ein solches Archipel aus Sandbänken ist. Es wird mit dem Loch in der Mitte als "Rand eines Meerestrichters" beschrieben, was in mir Zweifel aufkommen lässt, dass das Meer drum herum sonderlich flach ist - klingt mehr wie er obere Rand eines erloschenen Vulkankegels für mich. Ich würde deswegen eher von Felsinseln als von Sandbänken ausgehen. Was di Vegetation angeht, hilft das aber wohl nicht viel... wenn die Lagune in der Mitte nur 250 Schritt Durchmesser hat, dann können die Inseln nicht sonderlich viel Fläche haben, und übermäßig hoch aufragend scheinen sie auch nicht zu sein. Es ist fraglich, ob sie überhaupt die nötige Erde für anständige Vegetation haben.
Bin jetzt auch keiner von beiden...
Aber solcherlei Phänomene gibt es tatsächlich. Google mal nach "großes blaues Loch", als Beispiel.
Letztlich sind das sog. Dolinen, nur unter Wasser. Und die Inseln rundherum sind auch nicht sonderlich hoch und dennoch dicht Bewachsen.
Ich denke aber auch, ganz wie Krak es ja auch sagt: Mach dir nicht zu viele Gedanken über sowas. Solange es cool ist und man nicht fürchten muss das einer der Mitspieler spontan sagt "ÄHHH??? Das gibt'S doch ganricht!!!" (da muss man seine Mitspieler halt für kennen ^^ ), ist alles gut.

Madara Thiralion hat geschrieben: 23.05.2023 22:46Das Problem ist weniger, dass es so nahe an Kibrom ist, sondern dass das Archipel, wenn man die offizielle Angabe nimmt, nahezu in Sichtweite von Gipflak an der Nordspitze Maraskans sein sollte - da fragt man sich, wieso man nicht "10 Meilen Nordöstlich von der Nordspitze Maraskans" gesetzt hat, und der Trip von dort sollte dann tatsächlich mit einem Fischerboot drin sein. Vielleicht könnte man das Archipel einfach 30 Meilen nach Nord/Nordost verschieben?
Nur nach Nord sollte da reichen.
Ich denke aber, das dies nicht nötig ist. Nach dieser Karte sind es bis nach Maraskan rund 60 Meilen. Das ist immer noch ausreichend Abstand, damit ein Fischerboot dort nur sehr sehr selten aus versehen vorbei kommt. Und die Inseln dürften, der Beschreibung nach, tatsächlich ziemlich Flach sein. So das man sie auch von den Fischgründen aus nicht wird sehen können. Handelsschiffe und co. gibt es in diesem Bereich bereits keine mehr, da die Ostseite Maraskans von diesen nicht angefahren wird (zum einem ist der Weg im Westen kürzer und zum anderen ist die See auf der Ostseite... Nicht unbedingt ruhiges Fahrwasser. Zur Zeit des AB's sogar noch "Blutig") und der Weg zum Kontinent in die andere Richtung führt.
Das fügt diesen Inseln mEn sogar noch ein gutes Stück reiz hinzu. Da sie sich buchstäblich "gleich unter dem Horizont" verstecken.
Das könnte mich mir sogar als Beschreibung eines altes Fischers am Nordkap von Maraskan vorstellen...
"Ein Insel voller Rochen sucht ihr? .... Tja... Eigentlich ganz einfach zu finden. Ihr steigt in ein Bod und fahrt streng... wie sagt ihr Garetianis doch gleich? "Gen Efferd". Gleich hinter dem Horizont liegt diese Inselgruppe. Doch gebt acht, dort gibt es auch deutlich aggressiveres Getier, als die Rochen. Hat mich einen halben Fuss gekostet!" *er legt sein Bein demonstrativ auf einen Hocker* "Bin deswegen nie wieder hin gefahren. Und da ich bisher auch keiner Gefragt hat, hab ich's auch keinem Gesagt. Is besser so."
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Bei Bahamuts ruf steht auch was da unten in dem Loch ist.
Der Käfig von einem Avatar Kors, dem König der Blutrochen.
Das Gefängnis wurde von Morda entworfen und ich meine die Seeelfen haben die Schlüssel dafür entworfen zum Öffnen. So hab ich es zumindest verstanden. Verbunden ist das ganze mit Schlüssel des Wassers, sprich besonders rein und nicht salzig.
Das könnte deinen Helden auch auffallen. Dass sie eben dort in der Nähe Süßwasser haben

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Madara Thiralion hat geschrieben: 23.05.2023 22:46 Das ist die Frage. Haben wir hier Ozeanographen oder Geologen oder sowas im Forum? Ich weiß nicht ganz, wie realisitisch ein solches Archipel aus Sandbänken ist.
Ich bin selbst kein Geologe und hab auch das AB nicht gespielt, ABER habe mal den Freund gefragt, der ist Geologe:

Solche Inseln entstehen meistens durch Unterwasservulkanismus. Deshalb bestehen die aber vorallem aus Vulkangestein, Sand und sowas muss sich ja erst bilden.
Inspirieren lassen könnte man sich da von Vulkanarchipeln wie zb. Hawai'i oder der Insel Surtsey. Gerade letzteres wäre sicherlich eine coole Inspiration für so ein unberührtes Archipel.
Nahema Tamerlain ist genderqueer.
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ChaoGirDja hat geschrieben: 24.05.2023 19:30 Ich denke aber auch, ganz wie Krak es ja auch sagt: Mach dir nicht zu viele Gedanken über sowas. Solange es cool ist und man nicht fürchten muss das einer der Mitspieler spontan sagt "ÄHHH??? Das gibt'S doch ganricht!!!" (da muss man seine Mitspieler halt für kennen ^^ ), ist alles gut.
Naja, zum einen habe ich "solche" Mitspieler, und zum anderen kann ich mir vorstellen, dass die da einen Beobachtungsposten einrichten würden, und die Gelegenheit will ich ihnen nicht kategorisch verwehren, indem ich da nur ein paar flache Sandbänke ohne irgendwas hinklatsche.
ChaoGirDja hat geschrieben: 24.05.2023 19:30 Aber solcherlei Phänomene gibt es tatsächlich. Google mal nach "großes blaues Loch", als Beispiel.
Das ist eine schöne Illustration, wie die Lagune aussehen sollte.
Frostgeneral hat geschrieben: 24.05.2023 20:09 Das Gefängnis wurde von Morda entworfen und ich meine die Seeelfen haben die Schlüssel dafür entworfen zum Öffnen. So hab ich es zumindest verstanden. Verbunden ist das ganze mit Schlüssel des Wassers, sprich besonders rein und nicht salzig.
Zauberkönig Morda hat die Dinger erschaffen, die Elfen haben die nur gefunden. Der Reif ist sogar aus Krakensilber, dem dämonischen Raffinat der Charyptoroth. Ich glaube nicht, dass ich mit der Methode an besonders "reines" Wasser herankommen will :D
affinno hat geschrieben: 24.05.2023 20:31 Solche Inseln entstehen meistens durch Unterwasservulkanismus. Deshalb bestehen die aber vorallem aus Vulkangestein, Sand und sowas muss sich ja erst bilden.
Inspirieren lassen könnte man sich da von Vulkanarchipeln wie zb. Hawai'i oder der Insel Surtsey. Gerade letzteres wäre sicherlich eine coole Inspiration für so ein unberührtes Archipel.
Hey, das könnte heißen, dass wir SCHWARZEN VULKANSAND da haben, das wäre extra cool!
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Ungelesener Beitrag von Krak »

Madara Thiralion hat geschrieben: 24.05.2023 18:44
Krak hat geschrieben: 24.05.2023 15:45 @Größe der Inseln [...]
Nun, wir könnten die Größe einfach ein bisschen raufsetzen, bei der geringen Beschreibungsdichte wäre das nicht tragisch. Aber dennoch werden das keine großen Inseln, und so oder so sollten die nicht groß genug für größere Säugetiere sein, schätze ich. Hauptsächlich Vögel, das maritime Biotop drum herum und vielleicht Pflanzen, Insekten, und Spinnen.
Dann musst Du halt den Radius der Lagune ein wenig raufsetzen. Ich habe eh den Eindruck, dass man sich da nicht wirklich konkrete Gedanken gemacht hat, weil "sich erstreckende Korallenriffe" hören sich für mich nach mehr als 10 Meter an. Und wie ich schon geschrieben habe, würde man mit einem selbst kleineren Schiff nicht durch eine Engstelle von 10 m fahren wollen. (Ein wenig Physik des Segelns im Spoiler, falls Deine "Mitspieler das brauchen. :ijw: )
Spoiler
Man muss ja bedenken, dass man da nicht mit Höchstgeschwindigkeit durchsegeln kann, weil ein Schiff keine Bremsen hat und man somit recht schnell am gegenüberliegenden Rand der Lagune landet. Wenn man aber langsam durch die Engstelle segelt, ist man anfälliger für die Meeresdrift. Grundsätzlich hält ein Schiff Kurs über den Kiel. Der entfalltet aber seine Wirkung über den sog. Lateralplan. Das ist grob gesagt, die Fläche des Kiels und des Bootes unter Wasser, die verhindert, dass das Boot zur Seite driftet, wenn der Wind von der Seite kommt. Dadurch wird auch erst das Kreuzen am und gegen den Wind möglich.
Also ist es wohl vernünftig, die Beschreibung als Grundlage zu nehmen und den eigenen Vorstellungen und dem gewünschten Maß an Realismus anzupassen.

@ Beobachtungsposten: Da können die Inseln auf einer Seite hoch aufragen und auf der anderen Seite Sandbänke sein. So ein Vulkankrater ist ja nicht immer vollkommen regelmäßig.

Gruß
Krak

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Madara Thiralion hat geschrieben: 24.05.2023 22:54
ChaoGirDja hat geschrieben: 24.05.2023 19:30Ich denke aber auch, ganz wie Krak es ja auch sagt: Mach dir nicht zu viele Gedanken über sowas. Solange es cool ist und man nicht fürchten muss das einer der Mitspieler spontan sagt "ÄHHH??? Das gibt'S doch ganricht!!!" (da muss man seine Mitspieler halt für kennen ^^ ), ist alles gut.
Naja, zum einen habe ich "solche" Mitspieler, und zum anderen kann ich mir vorstellen, dass die da einen Beobachtungsposten einrichten würden, und die Gelegenheit will ich ihnen nicht kategorisch verwehren, indem ich da nur ein paar flache Sandbänke ohne irgendwas Hinklatsche.
Was sollten sie denn von dort aus Beobachten wollen?
Dort in der Gegend ist doch nichts...

Bitte beachten: Die Horizontlinie berechnet sich abstrahierte nach der Formel: ~ 3.75 * Wurzel(Sichthöhe) (abstrahiert, weil da Spieglungen und co. nicht berücksichtigt werden. Und Natürlich weil Dere etwas kleiner als die Erde ist und der Vorfaktor mit dem Erdradius berechnet wurde). Wie weit man Objekte dahinter noch sehen kann, hängt von ihrer eigenen Größe ab. Allerdings sind aventurische Schiffe jetzt nicht alt so hoch... Das müsste schon sehr hoher Aussichtspunkt sein und ein wirklich großes Schiff, damit man das von der Inselgruppe aus noch in Sinnvoller Distanz sehen kann.
Ich hab mal mit den Zahlen Gespielt: Um einen Mast von 30 Meter sehen zu können, der von der Nordspitze Maraskans aus los fährt, müsste der Aussichtspunkt auf etwa 100 Metern höhe sein. Ich halte es schon für Unwahrscheinlich das ein so großes Schiff in diesem Bereich herum fährt...
(Anmerkung: Ich hab nicht viel zu der Frage finden können, wie hoch die Hauptmasten von Segelschiffe dieser Ära werden können. Es scheint aber halbwegs realistisch zu sein, wenn man sagt: Der Hauptmast in etwa so hoch, wie das Schiff lang ist. Daher die 30 Meter. Das scheint so ziemlich die kleinste Länge eine Shivone zu sein)
Und natürlich würde man von einem so hohen Mast aus, einen 100 Meter hohen Berg in 60 Meilen Distanz sehr gut sehen können. Erst recht, wenn man sich ein paar Kilometer von der Küste entfernt. Natürlich kann der Berg um so kleiner sein, je höher der Ausguck ist. Aber dessen Höhe sind halt harte Grenzen gesetzt...

TldR: Wenn die Inselgruppe so hoch währe, das man von einem Ausguck dort aus etwas Sinnvolles sehen kann... wäre sie nicht so unbekannt wie sie es ist. Denn dann würde man sie auch von den küstennahen Gewässern aus sehen können.
Und das sollten den Helden eigentlich auch klar sein...
Dabei ist es egal, wie weit man sie, und in welche Richtung man sie, verschiebt.
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Alrik Schwarzleser
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Der Archipel der Rochen

Ungelesener Beitrag von Alrik Schwarzleser »

Die Faustformel "Hauptmasthöhe = Kiellänge" stammt mWn aus dem "Age of Sail", zu dieser Zeit wurden Masten bereits aus mehreren einzelnen Stücken zusammengesetzt, ob man das zur Zeit der Entdecker 200 Jahre früher auch schon getan hat, weiß ich gerade nicht, aber wenn nicht, dürften die Masten eher etwas kürzer ausfallen. Diese Faustformel hat aber mWn vor allem technische Gründe "so hoch wie möglich, ohne das das Schiff instabil wird", da die Masthöhe unter anderem die Krängung (das seitliche Neigen des Schiffskörpers) beeinflusst. Masten, deren Höhe die Kiellänge deutlich übersteigt, erhöhen also bei ungünstigen Windverhältnissen - insbesondere beim Kreuzen - das Risiko zu kentern, zeitgleich erhöht jedes zusätzliche Segel den Personalbedarf, zudem können höhere Masten leichter brechen. Unter anderem deshalb werden üblicherweise bei Sturmwarnung die Segel von oben beginnend eingeholt - setzt man keine speziellen Sturmsegel (die i.d.R. aus schwererem Tuch sind) dient üblicherweise das Groß- oder das Marssegel (1. bzw. 2. Segel des Großmastes, die Zählung erfolgt immer von unten) als Sturmsegel.
Zuletzt geändert von Alrik Schwarzleser am 24.09.2023 01:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion »

ChaoGirDja hat geschrieben: 25.05.2023 19:57 Was sollten sie denn von dort aus Beobachten wollen?
Dämonenarchen. Die sind recht hoch, weil sie über das Wasser laufen. Wenn wir den höchsten Punkt der Insel auf 50 Meter setzen, sollte man schon einige Meilen im Umfeld was sehen können. Und natürlich hat das Grenzen, aber ein eher kleiner abgedeckter Bereich ist immer noch besser als gar kein abgedeckter Bereich.
Alternativ, vielleicht wollen sie ein kleines Versorgungsdeport einrichten? Irgendwann ein Ferienhaus einrichten? Einen Schatz verstecken? Ich muss bei denen auf alles gefasst sein^^
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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Kommt drauf an wie hoch die sind... Höher als eine Shivone schätze ich die auch nicht.
Und dann wären die, bei 60 Metern (50 Grunlevel, 10 Meter Ausguck) auf etwa 50 Meilen zu sehen.
Ob das jetzt so viel bringt...

Gegen letzteres spricht dann eher nichts. So man mit diesen Monstern dort fertig wird ^^;
Is ja kein Ferienparadies da.
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Madara Thiralion
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Ungelesener Beitrag von Madara Thiralion »

ChaoGirDja hat geschrieben: 25.05.2023 21:20 Gegen letzteres spricht dann eher nichts. So man mit diesen Monstern dort fertig wird ^^;
Is ja kein Ferienparadies da.
Die Blutrochen-Situation könnte sich ohne den Tierkönig verbessern. Und wenn nicht, dann hat man da immerhin seine Ruhe. Aber ja, beim Baden wäre ich vorsichtig^^
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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Hier gibt es nichts zu sehen o.o
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Frostgeneral
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral »

Ihr braucht keine Formel.
In Efferds Wogen steht, dass Horizont 30 km sind.
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KleinerIrrer
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Ungelesener Beitrag von KleinerIrrer »

Ich habe nicht Alles gelesen. Ich denke der Autor des Abenteuers stellt sich eher ein Atoll vor, als einen Archipel. (Oder vielleicht kann man ein Atoll auch als Spezialfall eines Archipels ansehen..) Eine Google Bilder suche bietet Inspiration.

Ich glaube ein Atoll braucht aber eigentlich Korallen, was in dieser Klimazone evtl keinen Sinn macht.

Vulkankrater im Meer ohne Korallen sind glaube ich selten so flach, dass der Rand aus so vielen einzelnen Inseln bestehen würde wie beschrieben. Vielleicht ist das für das Abenteuer aber auch gar nicht nötig?

Ich hänge drei Bilder an.
1) Vulkankrater ohne Korallen
2) Vulkankrater mit Korallen (Atoll)
3) Größeres Korallenriff mit Loch ("Great Blue Hole" vor Belize. Das Loch hat 318m Durchmesser und ist wohl eine ehemalige Gletscherhöhle.)
Dateianhänge
Download (1).jpeg
Download (1).jpeg (7.33 KiB) 1431 mal betrachtet
images.jpeg
images.jpeg (5.08 KiB) 1432 mal betrachtet
Lighthouse-Reef-Atoll-in-Belize.jpg
Zuletzt geändert von KleinerIrrer am 26.05.2023 14:51, insgesamt 2-mal geändert.

Vasall
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Der Archipel der Rochen

Ungelesener Beitrag von Vasall »

Ein Archipel meint nur eine Ansammlung kleiner Inseln.
Deren Ursprung ist dabei nicht festgelegt. Das können Rundhöcker von Gletscherschliff sein, Karst- oder Vulkankegel, oder eben auch Korallenbänke, oder Kombinationen daraus.
Bei der Beschreibung in Bahamuts Ruf muss man unweigerlich an ein Atoll denken.
Doch ausgerechnet diese Form des Archipels ist für die Nordspitze Maraskans aufgrund der fehlenden tropischen Bedingungen eigentlich ausgeschlossen. Klarer Fehler des Autors.

Um die Immersion auch naturwissenschaftlich begeisterter Mitspieler einigermaßen zu wahren, könnte man vielleicht eine Erklärung finden, die sich nicht ganz so arg mit dem Hintergrund beißt und zugleich dem Ort noch etwas Mystisches gibt.
Mein Vorschlag wäre, dass es sich hier um ein Vulkanarchipel handelt, wie Eingangs bereits vorgeschlagen. Kann ja gut mit dem Vulkanismus Maraskans zusammen hängen. Einst ein Kegel eines größeren Vulkanmassivs (zur Inspiration), der bei einem Ausbruch die Wasseroberfläche durchdrang und einen Krater bildete. Durch den übermäßigen Ausstoß von Lava und Aschegasen brach die Magmakammer bald wieder zusammen, die Brandung setzte dem Kraterrand aus lockeren Pyroklasten zu und der Vulkan versank wieder im Meer.
Um auch die im Abenteuer gesetzten Korallenriffe zu erklären, könnte man auf Kaltwasser Steinkorallen verweisen, wie sie z.B. vor der Küste Norwegens tief gelegene biogene Riffe mit zehner Meter Mächtigkeit ausbilden. Diese fanden in der Tiefe am Kraterrand in kühlen Meeresströmungen gute Bedingungen und ausreichend Halt sich dauerhaft anzusiedeln. Zur Erklärung, dass die Korallen nun Nahe der Oberfläche gefährliche Riffe bilden, müssen diese ja aktuell nicht mehr lebendig sein. Die Magmakammer unter dem Archipel ist einfach immer wieder aktiv. Wie ein schnaufender Riese hebt sie von Zeit zu Zeit den alten Vulkankrater und damit die darauf angesiedelten Tiefseekorallen an, oder alles versinkt wieder im Meer (das kann ja ruhig etwas mystisches haben und in unnatürlich knapp bemessenen Perioden passieren) und entzieht sich jedweder Entdeckung oder gar Besiedlung durch Mensch und Natur. Im Zentrum des Kraters steigen nun - bei erhöhter Aktivität - stetig Thermalwasser auf und bilden eine malerische blaue Süßwasserlagune. Doch darunter verborgen steigern die heißen, ätzenden Wasser das Martyrium des im Krater gefangenen Rochenkönigs ins Unerträgliche...

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja »

Frostgeneral hat geschrieben: 26.05.2023 05:49Ihr braucht keine Formel.
In Efferds Wogen steht, dass Horizont 30 km sind.
Definition gesetzt
Okay :D
Das hab ich dann wohl in EW übersehen ^^;
(und macht auch iwi keinen Sinn.. aber egal)
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Tetsu
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Ungelesener Beitrag von Tetsu »

ChaoGirDja hat geschrieben: 26.05.2023 16:04 Okay :D
Das hab ich dann wohl in EW übersehen ^^;
(und macht auch iwi keinen Sinn.. aber egal)
Ist höchst wahrscheinlich ein weitere Effekt den wir der aventurischen Landluft (In diesem Fall halt Seeluft) zu verdanken haben. In diese Schublade würde ich die Setzung jedenfalls sortieren.

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Taliesin Sandstroem
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Ungelesener Beitrag von Taliesin Sandstroem »

Hier mal meine Version des Archipels, schnell handgezeichnet und ein bisschen coloriert:

Bild

Verortet habe ich den Archipel hier:

Bild

Krak
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Madara Thiralion hat geschrieben: 22.05.2023 19:11 Mich verwundert beispielsweise die Angabe zur Lage sehr - "200 Seemeilen östlich von Kibrom" - wieso nicht eine Richtung und Entfernung von Gipflak angeben, wo die Lage ohnenhin schon östlich der Nordspitze von Maraskan zu sein scheint?
Eine recht banale Vermutung wäre, dass man auf der Karte mit dem Titel "Schildlande" aus dem Kartenpaket die Insel Maraskan nicht sieht. Vlt. hat der Autor sich einfach die Karte angesehen und gedacht, da passt die Insel gut hin, da ist ja nur das Perlenmeer.

Ein anderer Denkanstoß geht davon aus, dass "östlich von Kibrom" ja nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass es exakt 90° östlich liegt. Die Himmelsrichtungen werden ja nicht immer ganz exakt benutzt. Die nächste irdische Unterteilung wäre z.B. Nordost oder dann noch genauer Nordnordost oder Ostnordost. Das kennt man ja teilweise aus dem Fernsehen. Wenn man also jetzt eine gewisse Unschärfe unterstellt, bekäme man pro Grad Abweichung nach Norden etwa 4,4 Meilen Abstand von Maraskan. Das wären, wenn man jetzt die Hälfte zwischen Ostnordost und Ost als Grenze für noch zu Osten gehörend annimmt, gut 11 Grad, also gut 44 Meilen über der 90°-Linie.

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