Die Dunklen Zeiten Kurze Fragen, kurze Antworten (Die Dunklen Zeiten)

Allgemeines zu Aventurien, Myranor, Uthuria, Tharun, Den Dunklen Zeiten & Co.
Ohrenbär
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Die Dunklen Zeiten)

Ungelesener Beitrag von Ohrenbär » 04.03.2017 17:31

Danke, ihr habt sehr geholfen! (Nach dem Abenteuer werde ich gleich mal suchen.)

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Savertin Delazar
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Die Dunklen Zeiten)

Ungelesener Beitrag von Savertin Delazar » 12.08.2018 17:35

Mit welcher/welchen irdischen Kulturen kann man Alhanien am besten vergleichen um sich Inspirationen zu holen? Das bosparanische Reich ist ja beispielsweise an die Römer angelehnt.

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Frostgeneral
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Die Dunklen Zeiten)

Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 12.08.2018 22:58


Ich finde die Alhanier sind bisschen ägyptisch angehaucht mit ihren Zauberpriesterinnen, Pendeln und Bienen.
Heute sind die Norbarden sehr Roma/Sinti nah bzw. pflegen einen "Zigeuner" Stil mit fahrendem Volk.
Damals noch nach ihrer Flucht aus dem Arabisch-Tulamidischen Raum von den Kophta und Mudramul sind sie der Kultur noch nah.

Ägypten mit Mumien, Gräbern (siehe Gruft der Königin) und Felsenstädten wie Ysel-leah und Bey el unk oder WarHunk.
Vor allem sind sie matriarchisch wie die Aranier heute.

In den Romanen werden sie ganz gut dargestellt


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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 13.08.2018 12:09

Einige Darstellungen/Ideen (Schlangenpriesterinnen, Bienenkult) bzgl. Al'Hani sind wahrscheinlich durch die minoische Kultur inspiriert. Die Handels-/Vertragsorientierte Art der Außenpolitik könnte minoisch oder phönizisch angelehnt sein. Die Dominanz weiblicher Herrscherinnen könnte auf Kush (Oberägypten/Sudan) zurückgehen, was zeitlich auch besser zu Rom/Bosparan passen würde [finde aber, dass Kush sonst besser zu Aranien passen würde]. Rasierte Köpfe (was die Norbarden immer noch tun) sprechen für einen Bezug zu Ägypten.

Die Beni Nurbad könnten aber auch an Beschreibungen der Skythen (oder anderer Völker in der südlichen Ukraine bzw. in Südrussland angelehnt sein.

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Savertin Delazar
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Ungelesener Beitrag von Savertin Delazar » 13.08.2018 22:09

Danke euch für die zahlreichen Ideen. Da kann ich wohl recht viel nachlesen und mir teilweise auch jetzt schon ein besseres Bild machen! :)

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milamber81
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Ungelesener Beitrag von milamber81 » 07.06.2019 17:45

Die Dunklen Zeiten kennen ja ihre eigenen Repräsentationen. Gibt es denn irgendwo (in Abenteuern, Botenartikeln, alte oder aktuelle Regelwerke, Myranor, Dunkle Zeiten, Aventurien, Uthuria und was weiß ich noch) offizielle Angaben dazu, ob "moderne" aventurische Magiewirker gewisse Erleichterungen darauf haben, diese altertümliche Magie zu erlernen? Also Gildenmagier kopthanische oder güldenländische Zauber, Hexen satuarische Magie oder ähnliches? Zählen diese offiziell alle ganz einfach nur als Fremdrepräsentationen, so dass auch die Ähnlichkeit der Repräsentationen keinen Einfluss auf die Lernkosten hat, oder gibt es irgendwo im weit verteilten DSA-Sammelsurium Regelstellen, die der teils nahen Verwandtschaft doch Rechnung tragen?
Da ich persönlich nichts derartiges gefunden habe, wäre ich über nen Seitenverweis dankbar, und sei es nur grob in Richtung Werk und ungefährer Seitenbereich. Da ich nämlich erst kürzlich wieder darüber gestolpert bin, dass einer der Vorteile der SF nandusgefälliges Wissens NUR bei den Kosten der SF Kulturkunde steht, möchte ich nicht ausschließen, dass irgendwo schon mal was dazu geschrieben wurde, was mir bei meiner Suche dann entgangen ist. Danke im voraus für die Mühe und die Lesezeit^^
Krieg ist nur die Fortsetzung der Staatspolitik mit anderen Mitteln.

Carl von Clausewitz (1780-1831)

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LordShadowGizar
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Ungelesener Beitrag von LordShadowGizar » 10.06.2019 10:50

Dem Wahnwitz zum Gruße!

@milamber81 Ich könnte schwören das ich eine Stelle kannte, in der Stand das diese Fremdrepräsentation sind und zu welcher Spalte man diese Steigert... aber ich finde sie beim besten willen nicht! (*) :grübeln: :ups: :grübeln:

Jedenfalls kann ich als Indiz erwähnen das die myranische 'Optimatik zur Gildenmagischrn' so wie das Haus 'Icemna zur Hexischen' gegenseitig als Fremdrepräsentation gelten, die so nahe mit einander verwand sind das man sie nur mit 1er Spaltenverschiebung steigen muss. So würde ich das auch bei der güldenländischen, kopthanischen und satuarischen Repräsentation handhaben.

So long and thanks for all the Fish.

Stefan Fritsch
alias:
LordShadowGizar

(*):Show
Der Grund warum ich mich daran erinnere ist, das ich mich damals ziemlich aufregte weil Güld./Kopth.->Gild.= Fremd 1Spalte war, die Satu.->Hex.= Fremd 2Spalten war... während die noch älteren Opti.->Gild. und Icem.->Hex. = beide Fremd mit 1Spalte waren... aber da ich dazu gerade keinen nachweis liefern kann ist diese Behauptung erst mal im Spoiler.
Diese Welt mit ihren Regeln ist wie Wachs in meinen Händen! Und mein Wahnwitz wird sie formen...

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Iwanomi
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Ungelesener Beitrag von Iwanomi » 22.10.2019 15:16

color=#FF0000

Hallo zusammen,

gibt es eine Aufstellung bosparanischer Patrizierfamilien ?

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Frostgeneral
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Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 22.10.2019 16:36


Offiziell nicht, viele Familiennamen sind erst später gegründet worden,
bei der Familie vom Berg weiß man aber, dass sie eine der Ältesten ist und auch in den DZ existierte.

Orientiere dich bei der Namensfindung lieber bei einem röm. Namen-Generator.
Vorname-Familienname-Ehrenname

Gaius aus der Familie der Julier, dessen Vorfahre einen Elefanten getötet hat
Gaius Julius Caesar.

Es gibt meines Wissens noch ~10 latinische Vornamen, die sich alle wiederholen.
Viel wichtiger dann immer die Familie der Julier, die viel mehr über eine Person und sein Umfeld aussagt.

https://www.fantasynamegenerators.com/roman_names.php

Zuletzt geändert von Frostgeneral am 22.10.2019 17:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Khadan Calleano
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Ungelesener Beitrag von Khadan Calleano » 22.10.2019 17:01

Aventurische Namen Seite 23.
Da hast du mehrere bosparanische Patrizierfamiliennamen. Brauchst du die Namen oder geht es dir um deren Hintergründe?

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Iwanomi
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Ungelesener Beitrag von Iwanomi » 23.10.2019 10:58

Vielen Dank für die Namen.

In der Tat ging es mir aber eher um einen Hintergrund. Zumindest in Kurzform.
Laut dem Vorteil "Comes" kommt man aus einer der führenden Familien des Reiches und alleine der Name kann schon Türen öffnen.

Daher dachte ich es müsste ja zumindest irgendwo eine Auflistung der führenden Familien des Reiches geben.

Hintergründe ausdenken und Namen vergeben kann ich schon alleine ;-)

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 23.10.2019 15:32


Stehen bei den Bosparanischen Namen in OiC aus der DDZ-Box. Familiennamen haben eigentlich nur die Adligen (Comes). Einige davon (z.B. Berlinghân oder Galahan) gehören heute immer noch zum Hochadel, v.a. im Lieblichen Feld.

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 23.10.2019 20:04

So eine Auflistung ist mir auch nicht bekannt. Ich befürchte, da musst du selber improvisieren. Ich hab es gerade nicht zur Hand, aber vielleicht steht auch was im Reich des Horas dazu. Der Hochadel ist auf S.43-46 und 74-76 (gemäß Liebliches Feld Wiki) beschrieben.

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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 27.06.2020 23:42


color=#00FFFF
Ich hätte eine Frage bezüglich der Entwicklungsstufe von Ur-Tulamien im Vergleich zu Kulturen von denen sie inspiriert wurden:
Welches Material nutzen sie primär für Waffen, Rüstigen und Werkzeuge?
Das Ägyptisch angehauchte legt ja eher Bronze und weniger Eisen nah.
Andererseits ist Aventurien in vielen Aspekten anders.

Gibt es Quellen die etwas darüber Aussagen?
Krieger retten Prinzessinnen,
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 28.06.2020 11:23


Die Tulamiden der DDZ konnten definitv Stahl verarbeiten (würde sie da sogar als fortschrittlicher betrachten als die Bosparanier, einfach weil sie das bessere Verhältnis zu den Zwergen haben). OiC 46ff sagt ein bisschen was darüber aus, was an Waffen/Rüstungen verfügbar ist (mit ähnlichen Stats wie 1000BF). (BtW: auch im Ägypten zur Ptolemäerzeit wurde Stahl verwendet... und von den Persern, Phöniziern etc. auch; selbst die Hethiter und Mitanni, die im zweiten vorchristlichen Jahrtausend aktiv waren, hatten schon Stahl).



Endurium dürften die Urtulamiden nicht (bzw. nur aus Beutestücken) gehabt haben, da Maraskan Bannland für sie war.

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 30.06.2020 16:07

Denderajida_von_Tuzak hat geschrieben:
28.06.2020 11:23

Die Tulamiden der DDZ konnten definitv Stahl verarbeiten (würde sie da sogar als fortschrittlicher betrachten als die Bosparanier, einfach weil sie das bessere Verhältnis zu den Zwergen haben). OiC 46ff sagt ein bisschen was darüber aus, was an Waffen/Rüstungen verfügbar ist (mit ähnlichen Stats wie 1000BF). (BtW: auch im Ägypten zur Ptolemäerzeit wurde Stahl verwendet... und von den Persern, Phöniziern etc. auch; selbst die Hethiter und Mitanni, die im zweiten vorchristlichen Jahrtausend aktiv waren, hatten schon Stahl).

Endurium dürften die Urtulamiden nicht (bzw. nur aus Beutestücken) gehabt haben, da Maraskan Bannland für sie war.
Zu Mal mir auch (fast) keine Bezüge der Ägypter zu den Ur-Tulamiden bekannt sind.
Bzgl. des Enduriums: Anscheinend konnte die Urtulamiden doch Endurium schmieden: Sahil al'Râad (außer man ist der Ansicht, dass wenn man um 570 v. BF geboren wurde, kein Urtulamide mehr ist). Aber wäre tatsächlich interessant woher das Endurium stammt. Es wird aber wohl auch Endurium außerhalb Maraskans (Yetiland, Güldenland) geben, sonst könnten es die Zwerge ja auch nicht schmieden (bzw. hätten es nicht gelernt).

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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 16.01.2021 22:50


color=#400080

Vor dem Hintergrund der eher Patriarchischen Kultur der Tulamidenlande hätte ich eine Frage.
Wie verbreitet/üblich/möglich waren weibliche Kophtanim in den DDZ?

Der Quellenband "Land der ersten Sonne" zeigt die tulamidische Kultur in diesem Aspekt in einem Ungleichgewicht, dass ich so stark nicht erwartet hätte.
In den Dunklen Zeiten war deutlich weniger güldenländisches (oder mittelreichisches) Gedankengut in den Köpfen der Menschen vertreten als es 10xx BF der Fall ist, wodurch dieses Ungleichgewicht noch stärker ausfallen würde (oder?).

Gibt es dazu eindeutige Informationen?
Gab es vielleicht sogar weibliche Magiermogule/Magokratinnen?


Edit:
Die Regel des Patriarchats existiert angeblich seit Bastrabun ist aber nicht unbrechbar (=> es mag Ausnahmen geben).
Mehr hab ich bislang nicht gefunden
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 31.01.2021 10:08


Mehr als den kurzen Absatz in: "Im Banne des Diamanten", S. 50/52 gibt es dazu auch nicht. Es gibt - v.a. im Erbrecht - ein strenges Patriarchat. Je nach Sippe oder Region können Frauen aber auch weniger benachteiligt oder gleichberechtigt sein. Man könnten nun sicherlich Entwicklungslinien zum Status quo des Aventuriens der bespielten Gegenwart ziehen und Mutmaßungen darüber anstellen, welche Sippen (bzw. Bevölkerungsgruppen) oder Regionen genau gemeint sein könnten. Aber das sprengte zweifellos den Rahmen dieses Threads.
Nur so viel noch: Magische Begabung ist selten und war in den Tulamidenlanden schon immer gleichbedeutend mit Macht und Herrschaftsansprüchen. Dies muss umso mehr dann gelten, wenn die Begabung über mehrere Generationen in der eigenen Familie auftritt, was leicht als (z.B.) auf dieser Familie liegender Segen einer beliebigen Gottheit, Nähe zu Dschinnen o.Ä., jedenfalls legitimierend für Machtpositionen gelesen werden kann. Nichts spricht dafür, hier Regeln eines etwaigen Patriarchats anzunehmen.

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Hina
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Ungelesener Beitrag von Hina » 10.02.2021 18:37

Kennt jemand eine aventurische Karte des Lieblichen Feldes aus den Dunklen Zeiten? In der Box finde ich nur eine ganz Aventuriens. Ich wuerde sie gerne fuer Die Unsichtbaren Herrscher verwenden.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 20.02.2021 00:23

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
16.01.2021 22:50

color=#400080

Vor dem Hintergrund der eher Patriarchischen Kultur der Tulamidenlande hätte ich eine Frage.
Wie verbreitet/üblich/möglich waren weibliche Kophtanim in den DDZ?

Der Quellenband "Land der ersten Sonne" zeigt die tulamidische Kultur in diesem Aspekt in einem Ungleichgewicht, dass ich so stark nicht erwartet hätte.
In den Dunklen Zeiten war deutlich weniger güldenländisches (oder mittelreichisches) Gedankengut in den Köpfen der Menschen vertreten als es 10xx BF der Fall ist, wodurch dieses Ungleichgewicht noch stärker ausfallen würde (oder?).

Gibt es dazu eindeutige Informationen?
Gab es vielleicht sogar weibliche Magiermogule/Magokratinnen?


Edit:
Die Regel des Patriarchats existiert angeblich seit Bastrabun ist aber nicht unbrechbar (=> es mag Ausnahmen geben).
Mehr hab ich bislang nicht gefunden

Möglich müsste es sein.
a) die Matriarchal-Mutterherrschaftliche Struktur in Aranien (Haranija) gab es damals schon
b) das Diamantene Sultanat wurde auch mal von Frauen regiert (Diamantenes_Sultanat/Herrscher)
c) die Mudramulim sind nicht nur in der Gildenmagie, sondern auch in den ZaubertänzerInnen aufgegangen - diese Kunst wurde also definitiv auch von Frauen ausgeübt.



Edit: A'sar al'Abastra müsste in ihrer DDZ-Inkarnation weibliche Kophta gewesen sein.

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Ungelesener Beitrag von Perujian » 23.02.2021 14:01

Gibt es irgendwo einen Hinweis auf den Sternenhimmel in den Dunklen Zeiten? War der Zwölferkreis genauso wie "heute"? Wurden die Sternbilder anders benannt bzw. andere Sterne zu Sternbildern zusammengefasst? Mich würden v.a. die Tulamiden mit ihrer Sternendeutung dabei interessieren...

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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 23.02.2021 21:44

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
16.01.2021 22:50

Der Quellenband "Land der ersten Sonne" zeigt die tulamidische Kultur in diesem Aspekt in einem Ungleichgewicht, dass ich so stark nicht erwartet hätte.
In den Dunklen Zeiten war deutlich weniger güldenländisches (oder mittelreichisches) Gedankengut in den Köpfen der Menschen vertreten als es 10xx BF der Fall ist, wodurch dieses Ungleichgewicht noch stärker ausfallen würde (oder?).

Gibt es dazu eindeutige Informationen?
Gab es vielleicht sogar weibliche Magiermogule/Magokratinnen?

Edit:
Die Regel des Patriarchats existiert angeblich seit Bastrabun ist aber nicht unbrechbar (=> es mag Ausnahmen geben).
Mehr hab ich bislang nicht gefunden
Ja, die Hintergründe warum dieses Ungleichgewicht besteht, ergeben sich aus dem "Machwerk" einiger Autor*innen und halten wie so häufig die Begegnung mit der restlichen Beschreibung der Welt in Abenteuern etc. nicht stand. Ist aber ein anderes Thema. Ich würde es an der Stelle nicht so streng sehen, wie es einem weisgemacht werden soll.
Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
16.01.2021 22:50

Vor dem Hintergrund der eher Patriarchischen Kultur der Tulamidenlande hätte ich eine Frage.
Wie verbreitet/üblich/möglich waren weibliche Kophtanim in den DDZ?
Ich würde sagen verbreitet. Zum einen existiert in Ordnung im Chaos bei den Satutöchtern als Voraussetzung dass diese ausschließlich aus Frauen bestehen. Die unmittelbar vorher aufgeführten tulamidischen Magier (Kophtanim & Mudramulim) haben keinerlei Einschränkung hinsichtlich des Geschlechts in den Voraussetzungen gelistet.
Zum Anderen gibt es bspw. die Schule des Erhaben Blicks in El'Burum, es würde mich sehr wundern, wenn dort keine Frauen zugelassen worden wären.

Perujian hat geschrieben:
23.02.2021 14:01
Gibt es irgendwo einen Hinweis auf den Sternenhimmel in den Dunklen Zeiten?
War der Zwölferkreis genauso wie "heute"?
Wurden die Sternbilder anders benannt bzw. andere Sterne zu Sternbildern zusammengefasst?
Mich würden v.a. die Tulamiden mit ihrer Sternendeutung dabei interessieren...

Ja, im Bann des Diamantenen Seite 13
Von der Konstellation der Sterne, vermutlich ja.
Ja wurden sie, insbesondere bei den Tulamiden, aber auch in heutiger Zeit gibt es bei einigen Sternzeichen unterschiedliche Interpretationen (Palme, Schröter, Kamel etc.)
Die Ur-Tulamiden hatten 11 Monate und damit einhergehend 11 Tiermonate. Ob die dazugehörigen Sternbilder mit den Tiermonaten übereinstimmen sollen steht nicht explizit im IBdD, ich gehe aber davon aus. Da Teile des Kalenders von den Echsen übernommen wurden, sind auch einige Reptilien unter den Tieren, wie Schlinger, Alligator etc. (Seite 13f).

Bzgl. der Wandelsterne/Planeten gibt es keine offiziellen Hinweise. Ich habe damals in meiner inoffiziellen Spielhilfe (unter Mithilfe von @Timonidas) folgende Umbenennung festgelegt:

Da häufig bestimmte Eigenschaften und Prinzipien mit den Planeten verbunden waren, die sich auch bei bestimmten Gottheiten wiederfanden, wurden die Planeten nach eben jenen Wesenheiten benannt. In den Anfängen der tulamidischen Sternenbetrachtungen wurden hierfür die sumerischen Bezeichnungen wiederverwendet. Recht früh wurden diese aber durch tulamidische Gottheiten bzw. deren Bezeichnungen ersetzt. Die meisten dieser Bezeichnungen haben sich bis heute erhalten: Konkret sind dies Aves, Kor, Levthan, Nandus und Marbo. Die anderen vier Xeledon, Horas, Ucuri und Simia unterlagen in der tulamidischen Geschichte häufiger einem Deutungswandel und einer Umbenennung. So wurde und wird Ucuri durch Rashtul und Horas durch seinen Sohn Bastrabun ersetzt. Simia hat sich in neuerer Zeit durch den Einfluss der Zwerge mittlerweile auch bei den Tulamidistani durchgesetzt, doch in der Vergangenheit wurde er häufig auch durch einen der Flussgottheiten ersetzt. Xeledon als Wandelstern (nicht als Alveraniar) war den Sumerern schon bekannt oder wurde zumindest vermutet. Heutzutage sieht man die Planeten Marbo und Xeledon bei den Tulamidistani als zwei Aspekte der gleichen Gottheit an. So interpretierten sie Marbo als Maha Bor und Xeledon als Umm Ghulshach. Die UrTulamidistani setzten Xeledon mit Bylmazar gleich, während er in Elem als Sz'yss'ssar angesehen wurde.

Falls dich die Astronomie & Astrologie bei den Tulamiden oder im Allgemeinen interessiert, kann ich dir das Kapitel Astronomie & Zauberei in meiner kostenlosen, inoffiziellen Spielhilfe nahelegen (siehe Signatur)

Viele Grüße
Shirwan

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