Bezug zu Pardona schaffen

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MoonDaughter
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Ungelesener Beitrag von MoonDaughter » 15.12.2021 22:35

Es gibt ja bei vielen wichtigen NPCs in der G7-Kampange die Möglichkeit, im voraus einen Bezug zu ihnen zu schaffen durch Abenteuer, die vor der eigentlichen Kampagne gespielt werden (Raidri beim Donnersturm-Rennen, Galotta in "mehr als 1.000 Oger", Liscom in "Staub und Sterne"...). Wüsste jemand, wie das bei Pardona möglich wäre? Also, wenn man nicht die komplette Phileasson-Saga spielen will...
Wer Fehler findet darf mir gerne eine nette PN schicken damit ich dazu lernen kann.

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Aeolitus
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Ungelesener Beitrag von Aeolitus » 15.12.2021 22:42

Also, wenn man nicht die komplette Phileasson-Saga spielen will...
... eine abgespeckte Variante spielen? :) Ist halt schon das Pardonawerk schlichthin. Vielleicht nur die Expedition zum Himmelsturm? Da lernt man auf jeden Fall schon mehr als genug über sie. Dazu vielleicht noch ein Finale, bei dem sie zumindest im Hintergrund auftaucht oder so...

Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 15.12.2021 23:18

Pardona hat hier ihren ersten offiziellen Auftritt außerhalb des Himmelsturms. Und den Zweiten nach der Phileason.

Wenn die Spieler(!) die Phileason nicht kennen dann würde ich hier die Informationen bzw. den „Bezug“ zur Abwechslung erst im Nachhinein herstellen lassen durch einen Reisebericht o.Ä. den sie erst Später finden. Oder bei entsprechendem „Background“ auch bei bestehen stark erschwerter Proben auf passende Wissenstalente.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 16.12.2021 08:45

Der Auftritt Pardonas ist eindeutig als Schmankerl für die Gruppen gedacht, die auch Phileasson gespielt haben. Für Gruppen ohne Bezug zu Pardona würde ich sie streichen und durch Glorana ersetzen. Die hat in der G7 "by the book" ohnehin zu wenig Screentime für eine spätere Heptarchin und alle wesentlichen Elemente der Antagonistin passen auch zu ihr:
- Sie kann als verführerische Frau auftreten
- Es macht Sinn, dass sie als böse Hexe einen Praiosgeweihten und Luzelin quält
- Sie kann über einen Kessel der Urkräfte verfügen oder einen Kessel mit ähnlichen Fähigkeiten herstellen.

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Skyvaheri
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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 16.12.2021 10:17

Ich glaube nicht, dass das nötig ist Pardona vorher bekannt zu machen. Dafür ist sie mMn tatsächlich viel zu unwichtig für die Borbarad-Kampagne.

@Alrik Normalpaktierer Gute Idee!

Ich würde lieber hergehen und diverse "total unwichtige" NSCs die in der Kampagne vorkommen, wie beispielsweise die Drachenpforter Schützen, oder andere "potentielle" Weggefährten vorher einführen, damit deren Tode oder deren Überleben den Spielern wirklich am Herzen liegt und die Spieler einen Bezug zu diesen NSCs aufbauen. Das bringt soo unglaubliche Spannung und Herzschmerz bei jeglichen späteren Kämpfen, weil jeder "gemochte" NSC der draufgeht wie ein Stich ins Herz der Spieler wird - und fast wie ein eigener Char-Tod.

Damit bekommt man eine Riesen-Menge Drama und Motivation in die Kampagne und zwar auf einer ganz anderen Ebene.

Bspw. wurde Dana Horger bei uns eine NSC-Heldin während der Ogerschlacht! (Mit Kriegsbogen statt Gandrasch!)

Dann haben die Helden sie wieder getroffen im Bogenschuss-Wettbewerb in Baliho... iirc hat sie gegen den Spieler-Elfen-Schützen im fairen Würfelduell gewonnen... ;)

Und als sie dann mit den Drachenpforter Schützen zusammen den Kessel verteidigt haben... oder später in der 3. Dämonenschlacht... :wink:

Sky
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Azazyel
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Ungelesener Beitrag von Azazyel » 16.12.2021 11:51

Ich bin hier im Forum schon mehrmals auf den Vorschlag gestoßen, Pardona durch Glorana zu ersetzen. Und wieder war ich drauf und dran, mein demnächst anstehendes UG umzuplanen und das tatsächlich so zu machen.

Die Punkte, die @Alrik Normalpaktierer hier nennt, sind sehr gut und valide. Ich denke auch, dass eigentlich eine bessere Erzählung draus würde, wenn eine spätere Heptarchin Borbarad beschwört, und die Hassbeziehung zu Luzelin wertet das ganze noch deutlich auf. Aber ich denke, ich bleibe bei Pardona und möchte kurz die Gründe nennen:
  • Der Namenlose ist vielleicht nicht Thema in der Kampagne, aber mit Blick auf die Gesamterzählung von DSA wäre es schwer vorstellbar, warum er sich so gar nicht für die Borbaradkrise interessiert. So aber mischt er sich anfangs ein, bringt die Dinge ins Rollen und sieht danach zu, wie das Mittelreich geschwächt wird und große Teile Aventuriens in jahrelanges Chaos gestürzt werden. Wenig Aufwand, viel Ergebnis, für ihn als gefesselte und daher zwangsweise intrigierende Gottheit angemessen.
  • Die Vampire sind für mich der Hauptgrund, bei Pardona zu bleiben. Wie Pardona selbst sind sie Wesen des Namenlosen. Gerade wegen des Hauptplots des Abenteuers, in dem die Vampirplage nicht einfach nur da ist, um von den Helden gejagt zu werden, sondern alles aus gutem Grund passiert, finde ich UG als Abenteuer so genial. Pardona hat einen exzellenten Plan, wie sie Borbarad einen Körper verschaffen wird (ob es aber gut war für sie und ihre Ziele, bleibt nach dem Finale offen. Ich verweise da aber auf meinen ersten Punkt).
  • Pardona ist um Welten mächtiger, als Glorana es je sein könnte. Was sie hier abzieht, sollten andere Antagonisten nicht einfach so nachahmen können, zumindest meiner -ganz subjektiven- Meinung nach. Zugegeben, mit einem Kessel wäre sowas möglich, dann sollte man sich aber überlegen, wie sie daran kommt.
Ich werde es vermutlich so machen, wie es @Herr der Welt in einem anderen Subthread vorschlug und die Vergabe des Zweiten Zeichens nicht in UG stattfinden lassen. Stattdessen nutze ich Zeichen der Macht dafür, da es plottechnisch passt wie die Faust aufs Auge, dem 2. Zeichen so mehr Aufmerksamkeit verschafft (inklusive einer passenden Aufgabe mit Bündnis der Wacht) und obendrein eine etwas merkwürdige Antagonistin hat, die man ohnehin umschreiben sollte, sodass sie auch gleich für Glorana arbeiten könnte (mit noch mehr Aufwand kann man sie vlt auch durch Glorana ersetzen). Nur so als Denkanstoss, wo man Glorana noch einbinden könnte.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 16.12.2021 14:56

Hm naja, der Namenlose profitiert eigentlich nicht von der Borbarad-Krise, da Intrigen auf Planbarkeit ausgelegt sind und die chaotischen Verhältnisse der Heptarchien kaum vernünftige Intrigen zulassen. Wie du schreibst, kann der NL wie auch Pardona aus einer Absicht handeln, die von Borbarad letztlich zunichte gemacht wird. Als Erzählung funktioniert es so herum, aber als Erfolg für den NL würde ich die folgenden Jahre nicht verkaufen.

Der Kessel könnte in eurer Runde einfach der Koscher Krötenpott sein, den Glorana dort abgezogen hat. Im offiziellen Aventurien steht der noch im Kosch, hat aber glaube ich keinen weiteren Auftritt nach der 7G. Gloranas "Zirkel der schwarzen Kröte" impliziert ja, dass auch sie eine "Tochter der Erde" war - richtig festgelegt ist es glaube ich nicht - dann sollte es ihr ein Leichtes sein, die Koscher Zirkel zu infiltrieren und das Artefakt abzugreifen.
Oder im Rhorwed hüten die Hexen eben von alters her einen zweiten Kessel der Urkräfte. Diese sind ein Geschenk Tsatuarias. Das sprengt doch nicht die Vorstellungskraft?!
Schlussendlich vergehen zwischen dem "Zeichen der Kröte" und UG ein paar Jahrzehnte. Ich finde, dass Glorana in der Zeit noch ein paar vom Hintergrund nicht gesetzte magische Großtaten vollbracht haben müsste, um nachher in einer Liga mit Xeeran, Galotta und Rhazzazzor zu spielen. Die Erschaffung oder die Erbeutung eines solchen Kessels könnte dazu gehören.

Dass die Vampire gut zu einer Verbindung zum NL passen, stimmt.

Benutzer 23325 gelöscht

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 23325 gelöscht » 16.12.2021 18:03

Die Einmischung Pardonas finde ich aus den oben von Azazyel Gründen schon gut und richtig.

Für den Namenlosen spielt es keine Rolle, ob Borbarad Pardonas Angebot annimmt oder nicht. Die Gestaltwerdung Borbarads ist schlussendlich IHM zuzuschreiben, und Borbarads Wirken bindet die Kräfte der Schöpfung, was dem Namenlosen nur in die Hände spielen kann. Ob Borbarad alleine oder zusammen mit Pardona wirkt, ist hier letztlich gleichgültig. Das ist imo die einzig logische Lesart der Ereignisse, denn (kontrafaktisches Argument) wäre es anders, hätte der Namenlose nicht interveniert :)

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Ungelesener Beitrag von Die dreiköpfige Echse von Nabuleth » 16.12.2021 19:50

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
16.12.2021 14:56
Gloranas "Zirkel der schwarzen Kröte" impliziert ja, dass auch sie eine "Tochter der Erde" war - richtig festgelegt ist es glaube ich nicht
Hab grad in der Wiki nachgesehen: https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Zirk ... Kr%C3%B6te

Niniax ist das einzige Mitglied des Zirkels, bei dem eine Mitgliedschaft bei den Töchtern der Erde gesichert ist. Andere Mitglieder haben Schlange, Katze (2x) oder Eule als Seelentier. Bei Glorana ist kein Seelentier und keine Schwesternschaft angegeben.

Es ist aber für die Infiltration Weidener Zirkel weitgehend unerheblich, ob Glorana eine Tochter der Erde ist - es ist weder ungewöhnlich, dass ein Zirkel Angehörige verschiedener Schwesternschaften enthält noch sind alle Hexen in Weiden Krötenhexen, s. Luzelin (Nachtschöne) oder Gwynna (Schwester des Wissens).

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Hina
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Ungelesener Beitrag von Hina » 16.12.2021 20:19

Vor allem ist der Moment, in dem Borbarad das Angebot Pardonas zurueckweist, narrativ so bedeutsam, dass ich nicht empfehlen wuerde darauf zu verzichten. Damit wird schlagartig klar, dass man es nicht mit einem x-beliebigen Schwarzmagier zu tun hat, sondern einer ungleich maechtigeren & weitblickenderen Entitaet.

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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 16.12.2021 22:27

/edit: Einen Punkt, den man noch für Glorana machen könnte, habe ich vergessen: Das Setting des Abenteuers mit Schnee und Eis passt als Leitmotiv gut zu ihrem späteren Splitter.
Die dreiköpfige Echse von Nabuleth hat geschrieben:
16.12.2021 19:50
Es ist aber für die Infiltration Weidener Zirkel weitgehend unerheblich, ob Glorana eine Tochter der Erde ist - es ist weder ungewöhnlich, dass ein Zirkel Angehörige verschiedener Schwesternschaften enthält noch sind alle Hexen in Weiden Krötenhexen, s. Luzelin (Nachtschöne) oder Gwynna (Schwester des Wissens).
Es geht ja auch nicht um die Infiltration eines Weidener Zirkels, sondern desjenigen Koscher Zirkels, der den "Koscher Krötenpott" bewahrt. Sowohl der Name als auch die Dominanz der "Töchter der Erde" im Kosch legen nahe, dass es für eine Krötenhexe deutlich einfacher als für eine Katzenhexe wäre, in die Nähe dieses Kessels der Urkräfte zu kommen.

@Hina Klingt auf Anhieb plausibel, aber je länger ich darüber nachdenke, desto schwächer finde ich das Argument.

1. Die narrative Bedeutsamkeit verpufft ja total, wenn die Gruppe erstmal "Hä, wer ist das?" fragen muss. Genau um dieses Problem geht es hier ja.
Im verschneiten Weiden und einem ohnehin komplexen Abenteuer noch nebenbei die Geschichte vom Fall der Hochelfen und Pyrdacors und des Namenlosen Listen zu platzieren, obwohl das alles für den Plot keine (und für die restliche 7G kaum) Bedeutung hat, halte ich nicht für elegant lösbar.

2. Das Angebot und seine Ablehnung sind nicht so bedeutend, weil es von Pardona kommt, sondern weil es vom Namenlosen kommt.
Wer es überbringt, ist zweitrangig. Pardona als "Zunge des Namenlosen" ergibt innerweltlich Sinn. Aber - falls nicht andere Namenlosenverehrende der Gruppe aus früheren Abenteuern bekannt sind - das kann auch eine weniger voraussetzungsreiche Figur übernehmen.
Wenn man Glorana keinen Schwenk als Namenlosengeweihte verpassen will - das ist die Lösung mit dem geringsten Überarbeitungsaufwand -, stellt man ihr eben noch einen solchen zur Seite. Das kann ein beliebig ausgedachtes "Auge des Namenlosen" sein, das die Koordination der Vampire und die Beschwörung des Grakvaloths übernimmt, während Glorana sich um den Kessel kümmert, Luzelin verhöhnt etc.
Wenn es eine kanonische Figur sein soll, böte sich zudem Perdan Warfal an, der - aber das nur am Rande - von den Spielwerten auch Pardona an Macht überlegen ist. Dann kann man auch zeigen, wie sich Glorana von Borbarads Selbstbewusstsein beeindruckt, wieder vom Namenlosen als Verbündeten abwendet.
Über einen regional seit längerem tätigen Namenlosengeweihten ließen sich im Laufe des Abenteuers glaubwürdig Gerüchte streuen. Und in der finalen Konfrontation ist ein Mensch mit fehlenden Körperteilen, ohne Schatten oder mit einem Strudel aus Schwärze statt einem Auge allemal schneller als Bösewicht zu erfassen als eine überderisch schöne Elfe.

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Nagamasa
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Ungelesener Beitrag von Nagamasa » 17.12.2021 18:35

Pardona durch Glorana zu ersetzen halte ich persönlich auch aus einigen der schon ausgeführten Gründen für kritisch. Vor allem weil sie viel als oberste Dienerin des Namenlosen viel narratives Gewicht mitbringt und mir aus der G7 am eindrücklichsten im Gedächtnis geblieben ist.

In unserer G7 Runde hat der Meister nach und nach Hinweise fallen lassen, die auf mehrere Mächte hindeuten, welche gegen das Mittelreich und die zwölfgöttliche Ordnung vorgehen. Damit konnte man auch die Untätigkeit des Mittelreiches in einigen späten Abschnitten der Kampagne erklären, obwohl die Helden schon lang vor dem Eintreffen des Bethaniers gewarnt haben. Die Borbarads Anhänger waren dabei neben den Agenten des Namenlosen nur eine Gruppe, die aber mit der Zeit immer stärker in den Fokus rückten. Die Praioskirche und die KGIA haben den Helden im Lauf der Kampagne oftmals Gehör geschenkt, da es sich bei ihnen um verdiente Recken handelte und sich immer erkundigt, wie man unserer Ansicht nach gegen diese Mächte vorgehen kann. Leider wussten das unsere Charaktere auch nicht immer genau, da sie die Kampagne ja nicht kannten.^^ Aber wichtig war das gezeigt wurde, dass es viele verschiedene Bedrohungen gibt, mit denen sich das Reich auseinandersetzen muss und das sie nicht blind sind, aber die eigenen Ressourcen auf das drängendste Problem priorisieren müssen.

Pardona ist bei uns ohne den Phileasson Bezug als wichtige Agentin des Namenlosen im Norden aufgetaucht. Bei einem AB im Norden stießen wir auf Leute die bereits mit ihr zu tun hatten, Nivesen, Firnelfen und andere die uns etwas von ihr berichten konnten, aber natürlich dachten die Charaktere, das dies in erster Linie ein Problem für den Norden darstellte. Nachdem wir einige von ihren Schergen bekämpft hatten und irgendwann im späteren Verlauf der Kampagne nach Weiden kamen, war sie uns zumindest als eine Gegenspielerin im Hintergrund ein Begriff.

In der G7 tauchten schließlich einige Elfen auf, welche uns bereits frühzeitig berichteten, das Pardona etwas plante und das etwas Furchtbares geschehen würde. Auch mein Elf hatte in der Zeit unheilvolle Visionen von einem nahenden Übel. Aber da die Vorgänge um die Vampire in Weiden erst einmal Vorrang hatten, kümmerten wir uns zunächst darum und hielten uns die Option in den Norden aufzubrechen noch offen. Als wir im Laufe des ABs schließlich nach und nach die Puzzlestücke zusammensetzen konnten und herausfanden, dass Pardona involviert war, war uns der Ernst der Lage erst recht bewusst.

Ich fand es damals recht stilvoll wie unser Meister das gemacht hat, aber das erfordert natürlich einen recht langen Vorlauf wie bei uns, vielleicht ist die eine oder andere Idee wie das mit den Elfen oder das kleine Zusatz AB im Norden auch etwas für dich. :)

Benutzer 23325 gelöscht

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Ungelesener Beitrag von Benutzer 23325 gelöscht » 18.12.2021 09:49

*snip*
Zuletzt geändert von Benutzer 23325 gelöscht am 19.01.2022 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

Alrik Normalpaktierer
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Ungelesener Beitrag von Alrik Normalpaktierer » 18.12.2021 11:10

Zwei gangbare Vorschläge!
Wenn @MoonDaughter vor der G7 zwei Jahre selbstgeschriebene Abenteuer spielt, die sich um Pardona drehen, und/oder ihre ganze Runde vorab die gerade in Erscheinen begriffene Pardona-Romanreihe gelesen hat, ist ihr Problem in der Tat gelöst.

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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 18.12.2021 17:31

Würde auch dafür plädieren, Pardona in UG zu lassen - wenn ihr Glorana schon mal einführen wollt, würde sich irgendwas im Bornland mMn dafür auch (oder sogar besser) anbieten, und dann natürlich der Fall von Bjaldorn, die Belagerung von Kurkum (mit den zufrierenden Gräben), u.s.w, wo deren Zuwendung zu Nagrach und die Stärke ihres Paktes deutlich werden kann.

für Pardona sprechen:
- sie kann als sehr prominente Vertreterin des NL glaubwürdig ein entsprechendes Angebot des Namenlosen an Borbarad unterbreiten (eine Person, die bisher nie als repräsentantin des NL in Erscheinung getreten ist, kann das schlechter)
- sie finde ich als Mastermind hinter Vampiren wesentlich glaubwürdiger als ein Hexe
- bei ihr ist klarer, warum sie in der Prophezeihung als die "Verderberin der Leiber" betitelt wird. Mit welcher Begründung sollte der Titel auf Glorana zutreffen


Wenn du mehr Informationen über P einführen willst (ohne sie selbst persönlich im Vorfeld bekannt zu machen):
- du kannst die künftigen Gezeichneten auf Phileason treffen lassen (der ist gegen Ende des Orkensturm im Mittelreich), oder auf seinen Skalden, oder auf Gelehrte/Wirte, die ihm begegnet sind und über Teile der Reise Bescheid wissen (Außer im Thorwal'schen bspw. in Gelehrtenstädten wie Punin, Khunchom, Festum, Al'Anfa/Mirham, in westlichen Hafenstädten zwischen Olport und Brabak, oder in Reisestationen wie Norburg, Vallusa, Ysilia, Südmaraskan, Khunchom/Fasar oder dem südlichen Horasreich)
- du kannst sie auf Quellen über Chimärologie stoßen lassen (bspw. in Staub und Sterne, in Liscoms Turm in AoE, in Bastrabuns Bann, in SiZ,...), die Pardona als eine der bedeutendsten Chimärenerschaffer-/innen der aventurischen Geschichte bezeichnet, möglicherweise begabter als die Magiermogule, die alten Echsen oder sogar Borbarad selbst...
- du kannst Elfen Legenden über Bhardona kennen/erzählen lassen

Kensei
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Ungelesener Beitrag von Kensei » 20.12.2021 21:49

MoonDaughter hat geschrieben:
15.12.2021 22:35
Es gibt ja bei vielen wichtigen NPCs in der G7-Kampange die Möglichkeit, im voraus einen Bezug zu ihnen zu schaffen durch Abenteuer, die vor der eigentlichen Kampagne gespielt werden (Raidri beim Donnersturm-Rennen, Galotta in "mehr als 1.000 Oger", Liscom in "Staub und Sterne"...). Wüsste jemand, wie das bei Pardona möglich wäre? Also, wenn man nicht die komplette Phileasson-Saga spielen will...

A'Sar al'Abastra "die Ewige" ist auf der Suche nach Pardona "die alles vergiftet" um sie umzubringen.
Mit ihr kann an da kleinere Abenteuer spielen die sich um die Hinterlassenschaften von Pardona drehen um die Helden an Pardona ran zu führen.
Ausräuchern eines verborgenen Namenlosen Heiligtums Kults etc Die Helden bekommen so ne Ahnung von Pardona wissen aber noch nicht wer sie wirklich ist. Da tobt ein weiterer ewiger Krieg zweier Unsterblichen aus einem anderen Äon die keine Gefangenen machen.
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A'Sar über Pardona
"Weiß ich doch von einer, die ebenfalls von Pyrdacor erschaffen wurde, ihm zu dienen, die ihn verriet, um mit noch finstereren Mächten einen Pakt einzugehen. Sie ist kalt wie das Eis, und ihre Seele schwarz. Wie ich über Djinne gebiete, beherrscht sie Dämonen, und ihre Macht ist groß."
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Pyrdacor zu A'Sar
"ES SEI. Du hast dich von Mir abgewandt, wie deine Schwester es vor dir tat, und Mein Fluch soll auch über dich kommen.
Deiner Seele ist Ewigkeit gegeben, und ewig soll sie sein. Doch du bist Mensch, und wie die Menschen sollst du Staub sein, ein Nichts, ein NIEMAND!
"

Almadaner Jones
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Ungelesener Beitrag von Almadaner Jones » 26.12.2021 21:06

Um Pardona prä G7 einzuführen, ohne die Phili-Saga selbst zu spielen, würde sich mMn ein Abenteuer mit Bezug zur Saga anbieten, z.B. ein modifiziertes „Hort in der Tiefe:
Pardona sucht ein Hochelfen-Artefakt aus Beorns versunkenem Schatz und schickt dafür einen Trupp Shakagra aus. Die Helden könnten gemeinsam mit einem Mitglied von Phileassons Mannschaft auf der Suche sein, und so Hintergründe zu Pardona und der Wettfahrt erhalten. Eventuell gibt man Pardona im Finale
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am Hof des Flussvaters
noch einen persönlichen übermächtigen Auftritt.

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