Abenteueraktion 2019: Spiel der Elemente! Einsendeschluss am Sonntag den 15.9!

 

 

 

Logik in UG - Das Almadine Auge

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Fianna Tannwall
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Logik in UG - Das Almadine Auge

Ungelesener Beitrag von Fianna Tannwall » 20.08.2019 09:41

Heil Sankt Borbarad,
äh den zwölfen zum Gruße natürlich :P

Ich hab eine Frage die sich auf das Abenteuer Unsterbliche Gier aus der 7G bezieht, also achtung im folgenden gibt es Spoiler^^

Ich habe zum Meistern den Band Rückkehr der Finsternis und meine Gruppe wird demnächst in Unsterbliche Gier starten, allerdings glaube ich eine gewaltige Logiklücke gefunden zu haben, zu welcher ich bisher in keinem Forum o.ä. auch nur eine Erwähnung gefunden habe. Es könnte also sein dass ich etwas übersehen habe.

Recht früh in dem Abenteuer soll den Helden die Elfe Pardona begegnen, sie wird der ersten Gezeichneten das Almadine Auge auf die eine oder andere Weise abnehmen. Laut Abenteuer erhält die erste Gezeichnete das Almadine Auge dann nach dem Finale zurück da es für das Ritual zur Fleischwerdung Borbarads benötigt wird.

Nun zu erst einmal wird in den Szenen zum Ritual und danach nirgends das Auge erwähnt, als wäre es vergessen worden.
Ganz anders sieht es aber im gesamten Abenteuer aus, denn dort wird es ständig erwähnt, aber im Besitz der ersten Gezeichneten, so soll die erste Gezeichnete den Nachtschattenturm evtl. durch das Almadine Auge finden und dort auch die Fleischwerdung Borbarads durch das Auge aus einer ganz anderen Perspektive erleben...

Wie soll das möglich sein wenn das Auge doch in Pardonas besitz ist und für das Ritual verwendet wird?
und wie klappt das dann überhaupt mit dem Auge, drückt die erste Gezeichnete sich den Rubin einfach wieder *flupp* in die Augenhöhle hinein und alles ist wieder gut?! xD

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Desiderius Findeisen
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 20.08.2019 13:04

Die ursprüngliche Kampagne (DSA 3) war noch ohne diesen „Augenklau“.
Bei der Überarbeitung zu DSA 4 fand es wohl ein Autor cool das einzubauen. Allerdings wurden viele Texte halt übernommen ohne darauf zu achten.
Ich würde das Klauen des Auges weglassen.
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Fianna Tannwall
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Ungelesener Beitrag von Fianna Tannwall » 20.08.2019 13:06

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
20.08.2019 13:04
Ich würde das Klauen des Auges weglassen.
Ohne den Augendiebstahl finde ich allerdings dann das Auftreten Pardonas etwas überflüssig, was sollte sie denn sonst von den sterblichen wollen?
Dann könnte man den auch direkt weglassen, allerdings fehlt dann fast allen Helden der Bezug zu Pardona (Nur zwei meiner Spieler und da auch nur eine Heldin kennen Pardona aus der Phileasson Saga)

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Fiieri
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Ungelesener Beitrag von Fiieri » 20.08.2019 13:24

Du könntest sie nur temporär das Zeichen stehlen lassen: nach ein bis zwei Tagen kehrt es zurück zum Gezeichneten und bringt ihm Visionen eines Rituals, für das es kurzzeitig verwendet wurde als temporären Fokus oder derartigem.

Diese Eindrücke können dann ganz gut schonmal deine Helden zum spekulieren einladen, ob vielleicht doch noch mehr in Weiden umgeht als nur Vampire oder ob die Vampirplage vielleicht gar was mit Pardona zu tun haben könnte :)

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 20.08.2019 13:36

Fianna Tannwall hat geschrieben:
20.08.2019 13:06
Desiderius Findeisen hat geschrieben:
20.08.2019 13:04
Ich würde das Klauen des Auges weglassen.
Ohne den Augendiebstahl finde ich allerdings dann das Auftreten Pardonas etwas überflüssig, was sollte sie denn sonst von den sterblichen wollen?
Dann könnte man den auch direkt weglassen, allerdings fehlt dann fast allen Helden der Bezug zu Pardona (Nur zwei meiner Spieler und da auch nur eine Heldin kennen Pardona aus der Phileasson Saga)
Naja sie ist immerhin die Antagonistin dieses Abenteurs ;)

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Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 20.08.2019 14:02

Am Ende wird das Auge als zu finden tatsächlich nicht erwähnt, und der 1. Gezeichnete weiß sogar, weil er das Auge hat, ausdrücklich, dass er am Turm richtig ist.
Allerdings ist der Raub des Auges auch nur eine eine Möglichkeit, wie das AB angibt, an der Stelle werden ja verschiedenen Dinge, die geschehen könnten, genannt, das Auge stehlen ist eigentlich Pardonas Ziel, aber nicht zwingend so umsetzbar. Es kann also daher sein, dass das Auge gar nicht geholt wird, aber falls doch, wäre es natürlich nur angemessen gewesen, den Fund des Auges im Turm noch mal kurz zu erwähnen, sowie seine Funktion im Ritual (und ob es einen Unterschied macht, ob es dabei ist oder nicht).

Im Prinzip hat man ja vorher genügend Zeit, die hellseherischen Möglichkeiten des Auges - oder auch nur die üblichen Zauber, so vorhanden - zu nutzen für die wichtigen Hinweise auf die Kraftlinien.
Bei uns hat sich Pardona das Auge geholt, hat sich aber mit so aufwendigem Killefitt wie Becircung eines Menschen (sie nimmt Menschen ja nicht mal richtig ernst, es sind laut AB "Nagetiere" für sie) erst gar nicht abgegeben - wenn ein großer Drache unerwartet auf offener Weide anfliegend erscheint, hat man dem sehr wenig entgegenzusetzen, vor allem einem so klugen und zauberstarkem Drachen, hat sich den 1. Gezeichneten gepackt und ihm ein Stückchen weiter das Auge rausgeholt.
Das gab es erst im Nachtschattenturm wieder, als der Kessel bei der Fleischwerdung Borbarads zerschmolz und das Auge darunter zum Vorschein kam. Sein Träger hatte es mitgenommen und sich dann außerhalb des Turms mit beiden Händen vor das Auge gehalten, nicht hinein gestoßen, und als er die Hände wegnahm, saß der Stein wieder im Auge, allerdings noch unter der Haut und das Auge sah aus wie dick geschwollen, einige Stunden später wie dick vernarbt, am nächsten Tag war die Schwellung fort, und das Auge auch wieder sichtbar und aktiv.
Zuletzt geändert von Nightcrawler am 20.08.2019 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

Unsere 7G ab AoE 1533,42 h (gekürztes SiZ & Siebenstreich) - beendet!

Hotzenplotz
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Ungelesener Beitrag von Hotzenplotz » 20.08.2019 15:42

Nightcrawler hat geschrieben:
20.08.2019 14:02
Allerdings ist der Raub des Auges auch nur eine eine Möglichkeit, wie das AB angibt [...]
Eben, es ist die Option, die eintritt, wenn die Helden so gar nichts bemerkt haben. ;)

Zum Auftritt Pardonas:
Der Auftritt Pardonas ist nicht aus logischen Schlussfolgerungen der Handlungen ihrer Figur entstanden, sondern aus dem Willen des Autors, die Antagonistin hier auftauchen zu lassen, was dramaturgisch natürlich Sinn macht. Wenn die SpielerInnen sich ein wenig in den authorstance begeben möchten, werden sie vermutlich auch daran Spaß haben, wenn sie den Braten längst gerochen haben. ;)

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 20.08.2019 17:20

Sinn der Szene ist es, den SC die Macht ihrer Feinde aufzuzeigen, auch wenn das in einer durchaus DSA-typischen Nonchalance geschieht. So etwas muss man mögen, ansonsten würde ich die Szene einfach streichen. Das Finale lebt auch von der Steigerung: Erzvampir, Grakvaloth, Pardona. Sie vorher einzuführen kann also auch antiklimaktisch wirken.

Wenn man Spuren zu Pardona legen will, kann man auch Nachtalben als ihre Agenten auftauchen lassen, v.a. wenn mindestens ein SC Pardona schon kennt. Dann kann die Gruppe (sofern ihnen das Abenteuer noch unbekannt ist) knobeln, was Vampire (die man auch nicht unbedingt kennen muss), Pardona und Borbarad miteinander zu tun haben könnten. Das passt auch insofern besser, als Pardona die SC weitgehend egal sein dürften. Letztlich werden sie ihre Pläne auch nicht unterbinden können (und mit der Szene scheitern sie quasi zweimal).

Aber auch Pardona muss das Wesen der Zeichen nicht (so detailliert) kennen. Vielleicht kann sie das Auge stehlen, nur um zu bemerken (was auch für den Gezeichneten eine interessante Erfahrung sein kann), dass das (Almadine) Auge nachwächst, während das gestohlene einfach vergeht oder wirkungslos wird. Die Zeichen und die Gezeichneten sind eben sehr eng miteinander verbunden. Jedenfalls bräuchte auch eine Pardona mehr Aufwand, um sie zu separieren - und die Zeit und Ressourcen hat sie derzeit nicht.

Dass der Gezeichnete das Auge im Finale zurückerhält, wäre auch möglich. Vielleicht gibt es ihm Borbarad persönlich zurück, der ja ein besonderes Interesse gerade am Ersten Gezeichneten hat. Das kann unter den SC auch für Irritationen sorgen. Der Verführungscharakter Borbarads kann sich für den Ersten Gezeichneten bis zum Finale als schwere Hypothek erweisen. Zumal so auch nochmals die Machtverhältnisse deutlich werden: Borbarad gibt zurück, was Pardona geraubt hat.

Notwendige Hellsichtserkenntnisse können - wenn das nicht gerade Steckenpferd eines SC ist, der ansonsten nicht glänzen kann (das ist ja normalerweise nicht die spannendste Beschäftigung) - von kompetenten NSC erfolgen. Luzelin vom Blautann oder Gwynna die Hex' (zumal als uralte Eigeborene aus der Schwesternschaft des Wissens) wären gut Kandidaten. Zur Not kann auch Pandlaril ein Zeichen geben; in der G7 dürfen auch die ganz Großen mitspielen.

McBaine
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Ungelesener Beitrag von McBaine » 21.08.2019 22:18

Bei uns hat sich Pardona das Auge nach der Bezirzung des ersten Gezeichneten aus dessen Augenhöhle geholt, es magisch analysiert um eine Verbindung zu Borbarad (als Fokus/Paraphernalia) zu haben (was ihr Ritual ja benötigt) und es dann achtlos neben dem halb bewußtlosen Helden einfach zu Boden fallen lassen, nachdem sie erfahren hatte, was sie wollte. Ein mitnehmen des Auges war unnötig.

Belzedar
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Ungelesener Beitrag von Belzedar » 12.09.2019 16:11

Bei uns hat Pardona nur das Sykarian des ersten Gezeichneten für das Ritual benötigt. Ich habe die Szene demnach sehr ähnlich wie vorgeschlagen eingebaut. Unser erster Gezeichneter hat mit der Elfe geschlafen und sie hat ihm das Sykarian mit einem modifizierten Levthans Feuer geraubt. Da sich beide sympathisch waren hat Pardona (alias Lysira) den Helden nicht getötet, denn das Auge auf einem Träger zu wissen den man schon getroffen hat, sah sie als Vorteil an.
Der "Aha"-Effekt bei meinen Helden war genial, als unser Elf im Finale seine Bettpartnerin wiedererkannte, denn bis zu dem Zeitpunkt war Lysira eine Kuriosität am Wegesrand geblieben, während man auf der Suche nach Pardona war.

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