Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

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Acenoid
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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Acenoid » 27.11.2017 21:20

Hallo!

Zunächst eine kurze Spoilerwarnung für andere G7 Spieler!
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Ich habe das "Glück" mit den Fähigkeiten des 2. Gezeichneten "ausgestattet" worden zu sein.

Unsere Gruppe spielt nun schon ein Weilchen und ich habe hier und da versucht meine neuen Fähigkeiten einzusetzen. Damit Ihr einschätzen könnt wie weit unsere Gruppe schon ist: Wir spielen gerade Bastrabuns Bann und führen archeologische Expeditionen durch.

Die Gabe Seelentier abgesehen erscheint mir irgendwie nicht sehr hilfreich - abgesehen von dem Crunch Vorteil für die Erleichterung der Überzeugen / Überreden Proben. Ich erkenne das Seelentier -- Pferde, Schlangen ecetera auch wenn ich mit gelungener zB +7 Tierkundeprobe das Getier ein wenig eingrenzen kann, kann ich mit dem Tier an sich nicht viel anfangen. Hat es immer etwas mit den 12 Göttern zu tun? Also die Deutung des Seelentieres fällt mir schwer. Gibt es "öffentliches" bzw den Spielern zugängliche Informationen, die ich mir noch aneignen kann? Es ist ein bisschen ärgerlich, da ich das Gefühl habe, meine Gabe überhaupt nicht zum Vorteil der Gruppe nutzen zu können.

Ich habe auch die Prophezeihen Gabe erhalten. Doch hier habe ich auch bisher nur nur kryptische bis (meiner Ansicht nach) nutzlose Botschaften erhalten. Das Steigern dieser Gabe war zimlich teuer und ich habe da schon einen 7er Wert drin, damit ich mir eben ein paar verwertbare Clues / Tipps erhofft habe. Aber irgendwie kommt da gar nichts bei rum. Hier ebenfalls ein paar Spieler Tipps, wie ich vielleicht meine Prophezeien Probe im Vorfeld besser planen kann. Zb durch eine bessere Fragestellung.
Bis dann :)

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Skyvaheri
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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 27.11.2017 23:14

@Acenoid Nein, ich werde nicht an dieser Stelle mit Dir über die Fähigkeiten Deines Zeichens diskutieren.

Warum?

Weil
a) dies ein Unterforum vor allem für Spielleiter ist
b) jeder Spielleiter jedes Zeichen anders interpretiert und ausgestaltet
c) wir bei Spieler-Aussagen überhaupt nicht wissen, ob und welches ("höhere") Ziel der Spielleiter desjenigen verfolgt (das dann ggf. durch Empfehlungen torpediert wird)
d) Spieler nur ihren kleinen Part in der G7 sehen und den ggf. aufgrund mangelnder Infos ganz anders interpretieren als ihr SL.

Daher: Wenn Du mit Deinem Zeichen unzufrieden bist, dann sprich zuerst outgame mit Deinem Spielleiter. Erklär' ihm was Dich genau stört und warum. Die Zeichenvergabe sollte (das zeigt die gesammelte Erfahrung hier im Forum) zu allererst auf den Spieler und dann erst auf den Charakter passen. Vielleicht liegt da bei Dir schon der Fehler - aber das können wir (noch) nicht beurteilen.

Ich will auch mit Dir als Spieler nicht über die Vergabe der Zeichen in Deiner Runde diskutieren. Das mache ich höchstens mit Deinem SL, nachdem er die Chars und die Vorlieben der Spieler vorgestellt hat.

Wenn Du hier Hilfe willst, weil Du Dein Zeichen für unnütz hälst, dann mach hier Dein Statement (das hast Du schon getan), schick uns Deinen Spielleiter und lass uns den Rest mit diesem besprechen.

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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von StipenTreublatt » 28.11.2017 12:38

Der 2. Gezeichnete in unserer Runde hatte sehr viel Spaß mit seinem Zeichen... die besten Einsatzmöglichkeiten kamen aber erst ein ganzes Stück nach Bastrabuns Bann.
Aufgeben ist was für Schwächlinge.--Melek ibn Cherek, Richter der neun Streiche

FrumolvomBrandefels
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Ungelesener Beitrag von FrumolvomBrandefels » 28.11.2017 17:52

Wenn Du hier Hilfe willst, weil Du Dein Zeichen für unnütz hälst, dann mach hier Dein Statement (das hast Du schon getan), schick uns Deinen Spielleiter und lass uns den Rest mit diesem besprechen.
Manchmal hat ein Spielleiter aber auch eine Idee, bzw. will dem Spieler was bieten, jedoch durchblickt der Spieler das Ganze nicht oder hat eine andere Perspektive. Daher nutzt er die ihm gegebenen Möglichkeiten nicht und der Meister fragt sich warum. Kann durchaus auch Rollenspieltechnische Gründe haben (Charakter hat andere Interessen)
Wie gut sich ein Zeichen in den Helden einfügt, ist eine andere Sache. Aber auch der Meister muss Kompromisse bei der Zeichenvergabe machen.

Deshalb am besten dem Meister - wie bereits erwähnt outgame - Fragen, ob du die Möglichkeiten richtig interpretierst. Vor allem mit einer Gabe wie Prophezeihen benötigt der Spieler immer eine Zusammenarbeit mit dem Meister.

@Deutung des Seelentiers:

Jedes Tier hat Gute und Schlechte Eigenschaften. Es gibt da kein Gut - Böse Schema. Sind beim Zauber schön erklärt.
Einsatzmöglichkeiten sind reichlich, das braucht aber etwas Phantasie ;)

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B.O.B.
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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 28.11.2017 17:57

Die Seelentiere sind Darstellungen der üblicherweise mit dem Tier assoziierten Eigenschaften. Diese sind variieren durchaus je nach Kultur der Person. Du hast in sofern Recht, daß in Zwölfgöttergläubigen Regionen der Zusammenhang zu den Göttern und deren heiligen Tieren durchaus besteht, aber auch hier gibt es durchaus regional-kulturelle Unterschiede.

Bei jemandem mit Seelentier Fuchs beispielsweise sind phexische Wesenszüge sicherlich die einfachste Deutung; das selbe gilt aber zum Beipiel auch für Mungos auf Maraskan, Fledermäuse im südaventurischen Raum oder teilweise sogar Ratten in tulamidisch geprägten Gebieten, weil diese Tiere jeweils in ihrem Kulturraum ebenfalls mit Phex assoziiert werden.
Ein Pferd als Seelentier kann durchaus einen Rahjabezug haben. Deutlich mehr in Regionen mit ausgeprägter Rahjaverehrung; andererseits gibt es da je nach Rasse/Region durchaus unterschiedliche Ausrichtungen: Trolloper stehen eher für Stärke, tulamidische Shadifs gelten als edel und klug, und so manches Pony oder "Arbeits"-pferd steht vorallem für Ausdauer und/oder Genügsamkeit.

Dementsprechend waren hilfreiche Talente/Fähigkeiten bei uns auch meist Kulturkunde und Wissenstalente, wenn es darum ging eine grobe Richtung für ein Seelentier zu bekommen, wenn der Spieler keinen Plan hatte, während der Charakter sowas durchaus wissen könnte.

Es gibt in den Anhängen der "Beispiel-NPC-Bände" (Granden, Gaukler und Gelehrte / Krieger, Krämer und Kultisten / Söldner, Skalden, Steppenelfen) jeweils lange Listen an Seelentieren und möglichen Deutungen. Wenn du mit den Tieren selber so gar nichts anfangen kannst, frag mal deinen Spielleiter danach.

PS @ Skyvaheri: Gibt's da irgend'ne Form von Vorgeschichte, die ich verpaßt hab? Ansonsten empfinde ich diesen "Mit dir red ich nicht, du bist nur Spieler. Wenn du was wissen willst, schick jemanden vorbei, der Ahnung hat...."-Ton als a) unnötig aggressiv und b) ziemlich unangemessen für eine Antwort. *grübel*

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Skyvaheri
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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 28.11.2017 19:39

@B.O.B. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass hier ein Spieler will, dass man ihm Hintergründe über sein Zeichen erklärt, mit höchster Wahrscheinlichkeit ohne Wissen seines Spielleiters?

Dass sich sein SL ggf. Gedanken darüber gemacht hat, wer welches Zeichen bekommt und warum? Dass die Spieler/Charaktere im Spiel herausfinden sollen, was es mit den Zeichen auf sich hat und Du gerade dieses Ansinnen zerstörst, weil Du dem "jammernden" Spieler Meisterinformationen gibst?!

Ehrlich gesagt finde ich da eher Dein vermeintlich hilfreiches Erklären unangemessen.

Mit Spielern diskutiert man kein SL-Infos. Punkt. Schon gar nicht, bevor der betroffene SL die Chance hatte, seine Sicht der Dinge darzulegen.

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 28.11.2017 23:32

Nein, darüber hab ich nicht nachgedacht. Und je länger ich es jetzt tue, desto absurder scheint mir die Idee.

Hier hat ein Spieler ausdrücklich andere Spieler um ihre Erfahrung gebeten und dabei als einen Punkt erwähnt, daß er mit den Seelentieren absolut nichts anzufangen weiß und nicht einmal grob eine Vorstellung hat, wie diese zu deuten sind. Und er hat explizit gefragt, welches Spielern zugängliche Wissen ihm hier weiterhelfen könnte. [ZITAT siehe unten]

Exakt darauf habe ich geantwortet; ohne Meisterinformationen, die ich im übrigen gar nicht kenne.

Wenn eine Information, die für jeden Elfenspieler zum Grundkonzept seines Charakters gehört und die jeder andere z.B. unter dem Zauber "Seelentier erkennen" nachlesen kann für dich kampagnenspezifisches SL-Wissen ist, bin ich ehrlich gesagt sprachlos. Ich nehme dann mal an, daß deine Spieler auch keinen Blick ins LC werfen dürften, um 'ne Ahnung zu haben, was es überhaupt an Zaubern für sie gibt? Sie könnten schließlichen deine gesamten tiefsinnigen Pläne zur G7 durch einen unglaublich unfairen Wissensvorteil untergraben. Ihre eigenen Regeln dürfen sie aber schon kennen, oder? Also natürlich nur für den einzigen Charakter, weil Zweitcharaktere sind so natürlich nicht drin... Gott bewahre, daß der Spieler eines Kriegers auf Grund eines früheren Charakter z.B. Grundwissen über Magie besitzt und es mutwillig gegen den Spielleiter einsetzt. Denn Trennung von Spieler- und Charakterwissen existiert ja offenbar nicht.

Und wenn ein Spieler auf der Suche nach Informationen (nochmal: explizit Spielerinformationen) um Hilfe bittet, erscheint dir das als "Jammern", offenbar mit dem Ziel hinter dem Rücken seines Spielleiters Vorteile zu erlangen? Ernsthaft?

Ich würde ganz ehrlich gerne wissen, was dich auf den Gedanken gebracht hat, daß Spieler a) der Gegner sind, der versucht deine mühevolle SL-Arbeit zunichte zu machen und/oder b) möglichst entmündigt gehören, da sie sich sonst aus eigener Dummheit/Bosheit das Spiel zerstören. Über die Motivation eine öffentlich in einem öffentlichen Foren gepostete Frage sinngemäß mit " Nein, dir antworte ich nicht, weil..." zu beantworten kann ich nur spekulieren. Hab ich das "Privatbesitz von..."-Schild am Eingang des G7-Unterforums übersehen?

Aber bevor ich mich hier noch weiter aufrege und eventuell auf die Idee komme weiterhin "unangemessen Meisterinformationen mit Spielern zu diskutieren" bin ich hier raus.

Ich hab die G7 in heutiger Form nämlich übrigens auch nur als Spieler gespielt und hab ja offenbar damit nicht das Recht mich in diesem "Unterforum für Spielleiter" zu äußern. Danke, daß du mich über meinen Irrtum aufgeklärt hast. Ich wünschte, dies hätte so in den Forenregeln gestanden...


Acenoid hat geschrieben:
27.11.2017 21:20
Ich erkenne das Seelentier -- Pferde, Schlangen ecetera auch wenn ich mit gelungener zB +7 Tierkundeprobe das Getier ein wenig eingrenzen kann, kann ich mit dem Tier an sich nicht viel anfangen. Hat es immer etwas mit den 12 Göttern zu tun? Also die Deutung des Seelentieres fällt mir schwer. Gibt es "öffentliches" bzw den Spielern zugängliche Informationen, die ich mir noch aneignen kann? Es ist ein bisschen ärgerlich, da ich das Gefühl habe, meine Gabe überhaupt nicht zum Vorteil der Gruppe nutzen zu können.

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 29.11.2017 00:57

@B.O.B. Ich weiß nicht was Dich treibt hier auf den Kreuzzug für (von mir) unterdrückte Spieler zu reiten, aber Deine Unterstellungen mir gegenüber sind schlicht falsch.

Ich bin ganz sicher nicht der "Feind" meiner Spieler und wenn Du Dir mal die Mühe machen würdest, meine Posts in diesem speziellen Unterforum zu lesen, würdest Du das auch sehen.

Ich habe in der Tat damals meinen Spielern die G&D Box verboten als sie neu herauskam und den Geweihten-Spielern alle nötigen Regeln kopiert, damit sie vollumfänglich spielfähig sind. Keiner der Spieler kannte aber die neuen Regeln und Fähigkeiten zu den Dämonen unter DSA 4.0 - und ganz ehrlich: das hat einen erheblichen Teil zu Überraschung, Schock und Wow-Szenen beigetragen. Etwas was man mit einer "Trennung von Spieler- und Charakterwissen" niemals in dieser Intensität hätte erreichen können - und ganz sicher nicht zum Nachteil der Spieler, wie Du mir hier unterstellst.

Tatsächlich gehe ich (wohlmeinend) davon aus, dass sein SL eventuell ähnlich viel Zeit und Vorbereitung in die Kampagne gesteckt hat, wie ich das damals getan habe und viele andere G7-SL es tun. Das wissen wir aber nicht. Wir wissen auch nicht, wie das Verhältnis zwischen Spieler und SL ist und alleine deswegen gebietet es ein gewisser Respekt vor der Arbeit eines anderen SL, dass man diesen zu Wort kommen lässt, bevor man dem Spieler beipflichtet, oder ihm "sein" Zeichen erklärt, das ggf. in dieser Runde ganz andere Aspekte hat wie im Buch.

Tatsache ist doch, dass der Spieler mit seinen Zeichen nicht zufrieden ist und damit nichts anfangen kann. Tatsache ist aber auch, dass die Zeichen in den seltensten Fällen 1:1 by book verwendet werden.

Der wichtigste, sinnvolle Rat ist, dass er das mit seinem Spielleiter hatte besprechen sollen. Und genau den habe ich ihm gegeben. Zudem kann der SL das Zeichen ändern, tauschen, was auch immer - etwas was der Spieler alleine nicht kann. Das muss man aber mit dem SL besprechen, nicht mit dem unzufriedenen Spieler.
Ich glaube langfristig kann man die Zufriedenheit des Spieler wesentlich besser erhöhen, wenn der SL "richtig" mit ihm umgeht, ihm das "richtige" Zeichen ggf. mit angepassten Fähigkeiten gibt und nicht dadurch, dass man ihm "sein" Zeichen erklärt und meint, dass er deswegen mehr Spaß bekommt. Der SL hat "die Macht" es zu ändern. Der Spieler alleine nicht. Deswegen möchte ich das "Problem" lieber mit dem SL diskutieren, als dem Spieler Ratschläge und Erklärungen zu geben, die ggf. einfach falsch sind.

Vielleicht muss man dazu die Anfrage aber aus SL-Sicht betrachten und nicht aus Spieler-Sicht... :wink:

Noch eine Anmerkung zum "Spieler im Spielleiterforum": Hier gibt es teilweise schon massive Spoiler zur Kampagne alleine in den Titeln der Threads. Deswegen sollten aktive Spieler der Kampagne hier gar nicht erst hereinschauen. Es könnte gut sein, dass sich ein Spieler selbst dadurch den Spaß an der Kampagne reduziert, weil er "Geheimnisse" erfährt, die erst während der Kampagne offenbar werden.
Ja, wenn man seine Probleme diskutieren will, ergibt sich dadurch ein Henne/Ei Problem - deswegen ja die Aufforderung den SL hierher zu schicken.

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B.O.B.
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Ungelesener Beitrag von B.O.B. » 29.11.2017 03:15

Skyvaheri hat geschrieben:
29.11.2017 00:57
@B.O.B. Ich weiß nicht was Dich treibt hier auf den Kreuzzug für (von mir) unterdrückte Spieler zu reiten, aber Deine Unterstellungen mir gegenüber sind schlicht falsch.
Wenn du das wissen möchtest, und weil mein Reaktion vielleicht nicht die netteste war, will ich dann noch ein einziges Mal versuchen, meine Meinung und was mich an deiner Antwort extrem stört, so sachlich und ausführlich wie möglich darzustellen; ohne jegliche Form von Sarkasmus und Ironie, zu der ich leider neige, wenn ich mich ärgere.


1) Hier hat ein Spieler ausdrücklich eine Frage an andere Spieler in der selben Situation wie er selbst gestellt und um Hilfe gebeten.

Deine Antwort beginnt ohne Umschweife mit "Nein, ich werde nicht an dieser Stelle mit Dir über die Fähigkeiten Deines Zeichens diskutieren." Warum antwortest du ihm dann überhaupt? Ich bin also erst einmal (zu deinen Gunsten) davon ausgegangen, daß es eine vorrangegange Diskussion zwischen euch gibt und ihr euch kennt. Da dies offenbar nicht so ist, hast du also einer dir unbekannten Person, die dich nicht angesprochen, sondern um die Hilfe anderen Spieler gebeten hat sinngemäß gesagt: "Mit dir (als Spieler) red ich nicht. Du hast hier nichts zu suchen. Wenn du Hilfe willst, schick deinen Spielleiter vorbei." Und du hast auch noch netterweise innerhalb dieses Post vom "ich" ins "wir" gewechselt.
Also bitte erkläre mir, mit welcher Autorität du ihm das (in äußerst rüden Ton) in seinem eigens erstellten Thread an den Kopf wirfst und ebenfalls mit welcher Autorität du für die Allgemeinheit sprichst.


2) Das zu Grunde liegende Problem, ist in der Frage sehr offensichtlich. Der Charakter hat das Zeichen nicht erst seit gestern. Der Charakter kann das Zeichen einsetzen und die Seelentiere seiner Mitmenschen erkennen und der Charakter kann diese offenbar auch deuten, denn der Spieler erhält wie erwähnt Erleichterungen auf Überzeugen/Überreden-Proben seines Charakters. Er profitiert also von regeltechnischen Auswirkungen, wie sie beim z.B. Zauber "Seelentier erkennen" beschrieben sind (und ich nehme an, analog auch beim 2. Zeichen).
Lediglich der Spieler kann das ganze Seelentierkonzept scheinbar bisher nicht so recht fassen (" Hat es immer etwas mit den 12 Göttern zu tun? Also die Deutung des Seelentieres fällt mir schwer.") und bittet um Hilfe, zu verstehen, wie Seelentiere in Aventurien funktionieren und was er rollenspielerisch damit konstruktiv anfangen kann (ein Wissen das, wie oben verdeutlicht sein Charakter bereits hat).
Meine Antwort war hier allgemeiner und weniger umfangreich als der Text einer regeltechnischen Fähigkeit, die sein Charakterdes Spieler bereits beherrscht!

Was für eine Meisterinformation zu den Fähigkeiten des eigenen Charakters soll das denn bitte sein, die dem Charakter bekannt ist, dem Spieler des selbigen aber verheimlicht werden muß? Das ist als würde ich einem Spieler erzählen, daß sein Charakter dank entsprechendem Talentwert ein begnadeter Reiter ist, der seinem Tier auch unter Druck noch Höchstleistungen abverlangen kann, aber ihm als Spieler dürfte ich aus Dramaturgiegründen die Frage, ob es realistisch ist zu versuchen die 2 Meter breite Schlucht zu überspringen, nicht beantworten. Trennung von Spieler- und Charakterwissen funktioniert meines Wissens nach eigentlich anders.

(Persönlich legst du in dieser Analogie dann übrigens noch eine Schüppe drauf und beschuldigst ihn, überhaupt auf die Idee gekommen zu sein jemanden zu Fragen, der sich mit Pferden auskennst. :lol: )


3) Und dann beschuldigst du mich in deinem nächsten Post, ihm (wohl deinem Wortlaut nach eher aus Dummheit als aus Böswilligkeit) Meisterinformationen gegeben zu haben, die zu erfahren er kein Recht hat (Was ich geantwort habe, wenn du dir die Mühe machst den Post mal wertfrei zu lesen, waren wie oben erwähnt zwei sehr allgemeine Beispiele zum Konzept Seelentier ohne Bezug zur Kampagne, plus ein Verweis an seinen Spielleiter). Nebenbei nutzt du dann noch die Gelegenheit den Threadersteller als Jammerer zu bezeichnen, der nur nicht mit seinem Zeichen zufrieden ist. Ist das in deinen Augen eine angemessene Art mit oder über Menschen zu reden, die du gar nicht kennst?


Ganz ehrlich: Das soll in keinster Weise irgendeine Art Kreuzug sein. (Wobei mir die Tatsache, daß du eine einzelne, gegen dich gerichtete Antwort in einem Thread als Kreuzzug gegen dich empfindest, durchaus einiges sagt; sowohl zu deiner Selbst- wie Fremdwahrnehmung.)

Fakt ist schlicht und ergreifend, daß mir deine erste Antwort bereits beim erstmaligen Lesen auf Grund des Tons unangenehm aufgefallen ist (auch wenn ich da noch davon ausging, daß du den Threadersteller kennst und eine bereits vorher geführte Diskussion fortsetzt).
Spätestens seit deiner zweiten Antwort weiß ich, daß dem nicht so ist. Und ich frage mich, wie bereits oben erwähnt nur noch, woher du die Autorität zu haben glaubst, einen solchen Ton im Thread eines dir unbekannten Menschen in einem öffentlichen Forum anzuschlagen, noch dazu obwohl der Threadersteller dich als Spielleiter explizit nicht angesprochen hat.

Meine Reaktion war dementsprechend sicher nicht nett, inhaltlich allerdings vollkommen zutreffend. Kreuzzüge sehen anders aus. :wink:


Ich hoffe, damit ist klar genug dargestellt, wie ich zu der (in meinen Augen gerechtfertigten) Reaktion komme und was mir an deinen Antworten übel aufstößt. Weitere Beschwerden im Sinne des Threads bitte per PN. Vorrausgesetzt du hast den Threadersteller nicht sowieso schon dauerhaft verschreckt.


@ Threadthema: Ergänzend zu meinem obigen Hinweis betreffend Seelentierbeispiele in den NPC-Bänden kommen natürlich (wie bereits in unserer abschweifenden Diskussion erwähnt) die Beschreibung des Zaubers "Seelentier erkennen" im Liber Cantiones, in dem das Grundkonzept wie auch die kulturellen Einschränkungen beschrieben werden (ebenfalls mit einigen Beispielen), sowie die (durchaus spielerfreundlichen) Angaben zum Wesen der Elfen und wie diese den Kontakt zum eigenen Seelentier anstreben (z.B. in "Aus Licht und Traum", S.37).

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Rhonda Eilwind
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 29.11.2017 09:59

@B.O.B @Skyvaheri

"Kreuzzug" - "Dummheit" - "Böswilligkeit"? - Wie seid ihr denn hier drauf?

Das ist ja fast genauso sachlich und einer Diskussion förderlich, wie die hier im Forum auch verbreitete Angewohnheit, einen Mitschreiber der "Lüge" oder (wie @Skyvaheri soeben der "Unterstellung") zu bezichtigen, wo es sich für jeden anderen offensichtlich um ein Missverständnis handelt.

"Du hast mich falsch verstanden" tut's wohl nicht? - Oder gar: "Wenn das so auf dich gewirkt hat, tut's mir leid, das war nicht meine Absicht. Was ich sagen wollte, war..." - (Echt jetzt, es könnte oft so einfach sein. ;) )

@Skyvaheri

Du hast ja versucht, darzulegen, was deine Intention beim Erstellen des ersten Posts war, und ich gebe dir Recht, dass letztlich der Spielleiter der erste Ansprechpartner des Spielers bei Problemen sein sollte.

Möglicherweise war er das ja auch, aber seine Erklärungsversuche (die auch mE wirklich Basisinformationen betreffen) bringen den Spieler nicht weiter?

Und vielleicht liest du deinen Beitrag mal aus Spielersicht - und das möglichst wertfrei und ohne vorgefertigten Film im Kopf - um evtl. nachvollziehen zu können, warum das, was du im ersten Beitrag geschrieben hast, nicht sachlich, sondern schon befremdlich unfreundlich herüberkam - oder, neutraler gesagt, zumindest so aufgefasst werden konnte.

@Acenoid

Hier gab es vor Kurzem mal eine generelle Diskussion zum Seelentier-Konzept, m.E. ebenfalls mit ein paar Links.

Seelentier für Charakter x die dritte

Zum Prohezeien kann ich dir nichts sagen - da bin ich eher bei @Skyvaheri - Ich füchte, es liegt nicht an dir oder der Fragestellung, wenn die Prophezeiungen kryptisch sind, sondern am Spielleiter und - möglicherweise - seinem Grundkonzept.

Da kann man als Spieler mE nix "richtig" oder "falsch" machen, das man irgendwo nachlesen könnte. Oder in anderen Worten:Du musst mit dem SL klären, wie er sich das vorstellt und wie er meint, das "richtiges" Prohezeien auszusehen hätte.

Das ist aber vielleicht auch eine Grundsatzfrage. Ich finde es grundsätzlich (aus beiden Blickwinkeln) sinnvoll und fair, dem Spieler Wissen, über das sein Charakter unzweifelhaft verfügt, der Spieler aber nicht (und bei inneraventurischen Vorstellungen über die Bedeutung von Seelentieren ist das mE der Fall), auch zur Verfügung zu stellen bzw. ohne Weiteres zugänglich zu machen.

Denn Trennung von Spieler- und Charakterwissen (und demzufolge Spieler- und Charakterverhalten) gilt auch für Spielleiter.

Das einzige Mal in fast 20 Jahren, dass ich tatsächlich einem SL quasi mit der nackten Kehrseite ins Gesicht gesprungen bin, war, als ich in einem neuen System mit einem neuen Charakter und einer mir unbekannten Waffe (mit der der Charakter aber laut Werten unzweifelhaft umgehen konnte) beim ersten Versuch der Benutzung angeblich kritischen Schaden bekam, weil man, wie mir der SL mit süffisantem Grinsen mitteilte, das Teil "so" nicht bedient und dann eben "das" passiert, weil so ein "kapitaler Bedienfehler" reiner Selbstmord ist.

Sagen wir es so: Diese Auffassung vom Umgang mit Spieler- und Charakterwissen finde ich höchst problematisch.

[Edit: Und es ist nach meiner Reaktion auch nicht dabei geblieben. Wir haben uns dann gütlich geeinigt. Ich als Spielerin bekam eine Grundeinweisung ins Gerät und durfte dann noch einmal entscheiden, wie ich handele.]

Bleibt es dabei, ist das aus Erfahrung eher dazu angeraten, beiden Seiten nur Ärger zu machen.

(Gern passiert so etwas übrigens auch, wenn Spieltermine weit auseinanderliegen und der Spieler bestimmte Setzungen vergessen hat, die seinem Charakter, für den das Ganze erst 2 Stunden zurückliegt, ohne Zweifel noch präsent sein dürften.)

Ich habe soetwas (in DSA 3) in der Regel über dezente Hinweise bzw. Proben auf passende Talente geregelt - mit Auf- oder Abschlägen, je nachdem, ob es sich bei der Information eher um Basiswissen ("Weiß jeder, der schonmal mit einem Langbogen umgegangen ist!") oder Superspezialkenntnisse geht.

(Übrigens habe ich es als Spieler genauso gehalten, wenn ich nicht wusste, ob mein Charakter eine bestimmte inneraventurische Sache weiß oder nicht, die mir persönlich sofort in den Kopf gekommen ist, als ich Umstand X hörte. - Im Zweifel habe ich den SL gefragt: "Kann ich wissen, dass..." - und dann kam entweder: "Würfel mal auf... 'Gassenwissen/Götter und Kulte/Geographie/'", oder auch mal ganz klar "Nein!"

Aber vielleicht ist das für jemanden anders schon "mogeln" und unzulässiges Einbringen von Meisterwissen?

Wie seht ihr das?
Zuletzt geändert von Rhonda Eilwind am 29.11.2017 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 29.11.2017 11:44

Wir (=die Teilnehmer dieses Forums) hören hier immer wieder (unabhängig von der G7) von Problemen in Spielrunden. Zwischen einzelnen Spielern oder zwischen Spielern und Spielleiter. 90% dieser Probleme sind rückführbar auf Kommunikationsprobleme zwischen den Menschen outgame und ggf. unterschiedliche Vorlieben was man beim Rollenspielen möchte (Spielstiele). Das einzige was da hilft ist Reden, Reden, Reden: Outgame und die Probleme ansprechen, genau eingrenzen und einen Kompromiss finden. Rollenspiel ist ein Gruppenspiel und jeder hat sein Recht auf Spielspaß. - Und diese Diskussion haben wir hier gefühlt jedes halbe Jahr mit jemandem der sinngemäß postet: "Help in meiner Runde klappt es nicht!"

Ja, das Seelentier Erkennen des zweiten Zeichens ist gleich oder ähnlich dem Zauber. Vielleicht aber auch nicht und das 2. Zeichen hat noch mehr Aspekte als dieses Seelentier Erkennen. In meinee G7 gab es bspw. keine Gabe Prohezeihen (u.a. weil die 2. Gezeichnete eine Geweite war, die das als Liturgie hatte). Für mich sind alle diese Aspekte Meisterinformationen, da wir vorab nicht wissen, was der Spieler davon schon erfahren hat - und was nicht - auch wenn die Gruppe schon in BB ist. Daher will ich das nicht mit dem betroffenen Spieler diskutieren.

Prophezeien ist mMn eine sehr undefinierte Gabe (oder Liturgie). Manche Gruppen/Spieler finden das super - andere hassen es (bspw. meine Spieler). Da kann man mMn gar keine Ratschläge geben, wie man etwas interpretieren soll, ohne dass man mit dem SL gesprochen hat. Denn diese Tipps helfen dem Spieler ggf. einfach nicht, wenn der SL nach wie vor Seelentier und Prophezeiungen anders interpretiert - was wir nicht wissen, wenn wir nicht mit ihm sprechen...
Das habe ich mit harten Worten eingefordert - damit die Message ankommt und nicht doch eine Diskussion losbricht. :wink:

Nehmen wir mal das Thema "Seelentier erkennen". Nun kann man dem Spieler sagen: "NSC hat einen Hund". Nun soll der Spieler interpretieren was das bedeutet. Ist der NSC "ein Beschützer"? "ein Meschen-Freund" etc. Man kann auf dieser Ebene spielen und der Spieler kann mit der Gabe wenig anfangen. Man kann es adaptieren und sagen: "Du erkennst einen Hund, Deine Menschenkenntnis-Proben (o.ä.) auf diesen NSC sind nun um 5 TaP erleichtert". Dann ist es genau so mystisch/kryptisch, aber der Spieler hat einen gamistischen Vorteil von dem Zeichen. Diesen Vorteil hat er schon - das hat er klar geschrieben. Wie also soll man dem Spieler mit etwas helfen, was überall genau so "nebulös" beschrieben ist, wie es dem Spieler präsentiert wurde?

Der SL präsentiert die Spielwelt und legt fest "wie sie funktioniert". Wenn @Acenoid das Gefühl hat, sein Zeichen sei unnütz, dann ist das ggf. richtig - vielleicht sind die großen Momente des Zeichen aber auch noch nicht gekommen! Vielleicht ist der SL unbedarft und weiß nicht, wie man dem Zeichen (und dem Spieler) solche Momente schafft.
Vielleicht waren meine Worte zu hart, vielleicht zu sarkastisch (kann ich auch), in der Sache glaube ich nach wie vor, wir helfen @Acenoid eher, wenn wir mit seinem SL diskutieren, als wenn jemand ihm erklärt, wie der Zauber Seelentier erkennen by book funktioniert - das kann er selbst nachlesen, hat er vielleicht schon getan bzw. nutzt ihm am Ende nichts, da es meines Wissen keine offizielle Tabelle gibt, in der eine Zuordnung zwischen Tier und Eigenschaften vorgenommen wird. Auch nicht in dem Fluff-Text aus LuT. Ich möchte fast wetten, dass dieser Text Acenoid auch nicht wirklich weiter bringt bei der Frage: "Was bringt mir mein Zeichen?".

@Rhonda Eilwind Ich bin absolut bei Dir, dass Spieler über das Wissen verfügen müssen, das ihre Charaktere haben. Dein Beispiel mit der Waffe ist ein NoGo. Ich empfinde das sogar als extrem spielstörend, wenn man als SL einem Spieler immer (wieder) erklären muss, was sein Charakter weiß oder kann.
Ein G7-Zeichen "zu empfangen" ist jedoch nichts, wo der Char üblicherweise "sofort" 100% Kenntnis darüber hat, wie es funktioniert, was es alles kann, etc. sondern etwas, das man im Spiel ingame ggf. erst herausfinden muss.

Wir wissen ja nichtmal, ob der betroffene Char überhaupt ein Elf ist und deswegen dieses Elfenwissen hat... Zudem war Acenoid seit seinem 1. Post gar nicht mehr hier... ;-)

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Rhonda Eilwind hat geschrieben:
29.11.2017 09:59
Ich habe soetwas (in DSA 3) in der Regel über dezente Hinweise bzw. Proben auf passende Talente geregelt - mit Auf- oder Abschlägen, je nachdem, ob es sich bei der Information eher um Basiswissen (weiß jeder, der schonmal mit einem Langbogen umgegangen ist) oder Superspezialkenntnisse geht.

(Übrigens als Spieler genauso, wenn ich nicht wusste, ob mein Charakter eine bestimmte inneraventurische Sache weiß oder nicht, die mir persönlich sofort in den Kopf gekommen ist, als ich Umstand X hörte.)

Aber vielleicht ist das für jemanden anders schon "mogeln" und unzulässiges Einbringen von Meisterwissen?

Wie seht ihr das?
Seh ich genauso. Deshalb ja mein Verweis auf Kulturkunde/Wissenstalente des Charakters, um Seelentiere einordnen zu können, wenn der Spieler nicht weiß, woran er ist.
Skyvaheri hat geschrieben:
29.11.2017 11:44
Nun kann man dem Spieler sagen: "NSC hat einen Hund". Nun soll der Spieler interpretieren was das bedeutet. Ist der NSC "ein Beschützer"? "ein Meschen-Freund" etc. Man kann auf dieser Ebene spielen und der Spieler kann mit der Gabe wenig anfangen. Man kann es adaptieren und sagen: "Du erkennst einen Hund, Deine Menschenkenntnis-Proben (o.ä.) auf diesen NSC sind nun um 5 TaP erleichtert". Dann ist es genau so mystisch/kryptisch, aber der Spieler hat einen gamistischen Vorteil von dem Zeichen.
Hier scheinen wir einfach vollkommen unterschiedlicher Meinung zu sein. Ausgehend von "Du erkennst einen Hund, weißt aber damit nichts anzufangen" das Verständnis zu entwickeln, daß Menschen in ihrem Wesen durch ein Seelentier dargestellt werden können, wie dieses Seelentier zu Stande kommt, ob es sich vielleicht beeinflussen/verändern läßt... All diese Dinge sind durchaus mystisch/krytisch und es Wert nach und nach erspielt zu werden und der Teil hat in meinen Runden immer wirklich Spaß gemacht.

Aber der "gamistische Vorteil" fällt nicht einfach vom Himmel. Eine Erleichterung auf Menschenkenntnis wegen des erkannten Seelentiers ist ein spielmechanischer Ausdruck dafür, daß der Charakter dieses Seelentier zumindest soweit korrekt interpretieren kann, daß ihm das Verständnis der Person leichter fällt. An dieser Stelle dem Spieler die selben Informationen vorzuenthalten ist nicht mystisch, sondern im besten Fall Fehlkommunikation, im schlimmsten Fall Spielergängelung.

Und genau weil ich selbstverständlich nicht davon ausgegangen bin, daß sein Spielleiter da böswillig irgendwas zurückhält, hab ich ihm Beispiele dafür genannt, wie man ein Seelentier interpretieren kann und hab ihn darauf hingewiesen nach welchen Informationen er seinen Spielleiter fragen kann (Kulturkunde/Wissenstalente für den Charakter und Beispiellisten mit Seelentieren für den Spieler).

Zumindest weiß ich jetzt aber, aus welcher Ecke deine Ideen kommen und kann erahnen, daß du die G7 wohl das erste Mal gespielt/geleitet hast, als das Konzept Seelentier ganz frisch durch die Kampagne selber eingeführt wurde und wolltest dem Spieler dies bewahren; nicht wie heutzutage, wo wir auf ein Jahrzehnt NPC-Beschreibungen mit Angabe des jeweiligen Seelentiers zurückblicken können.

Für den (von mir als recht unwahrscheinlich betrachteten) Fall, daß der Spieler hier einen Verständnisbonus für seinen Charakter bekommen hat aber genau dieses Verständnis für sich selbst noch "erspielen" sollte, war das dann in der Tat mein Fehler.

Andwari
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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Andwari » 29.11.2017 17:07

*** Achtung, nur Meta-Blabla, kein Topic-bezogener Inhalt***

@Skyvaheri
Meine erste Reaktion auf Dein Posting war auch - "he, was reitet den denn gerade?"

Dieses Unterforum ist für Leute die hier nur unregelmäßig reinschauen nicht als "SL-only" gekennzeichnet, sondern wie alle Unterforen gar nicht gekennzeichnet - wer soll woher wissen, dass das der exklusive Spielplatz ist?

Es geht hier um Abenteuer, klar. Daraus eine automatische SL-Schutzzone abzuleiten ist für mich nicht ganz nachvollziehbar - und der TE schreibt nicht gerade wie ein 13-Jähriger der schnell ein paar Infos abgreifen will, sondern wie jemand, der sich sogar der Spoiler-verbergen-Funktion usw. bewusst ist. Was ist denn mit mir, ich bin sowohl SL als auch Spieler, evtl. sogar in thematisch ähnlichen Kampagnen - soll ich jetzt nirgends mehr schreiben weil überall falsch? Dem SL immer "höhere Ziele" zu unterstellen und den Spielern Unwissenheit ... typische DSA-Angewohnheit, da hat Kiesow ganze Arbeit geleistet. He, ich leihe mir z.T. Abenteuer von einem Mitspieler um die dann zu eSeLn mit dem als Spieler.

Wie das in der jeweiligen Gruppe gehandhabt wird, können wir nicht kontrollieren - und nur weil jemand sich hier "SL" nennt, muss das ja nicht wahr sein. Ich will das gar nicht beurteilen müssen und nicht durch unsinnige Schranken dann Forenschreiber-Klassen erzeugen, die ich nicht kontrollieren kann.

Wer anständig fragt, soll mMn eine Antwort kriegen - ob das ins Gruppengeschehen passt, kann man vorsichtig abchecken aber ist grundsätzlich deren Problem.

B.O.B. hat auch jetzt nicht die mega-Spoiler geliefert, sondern ziemlich neutral und kaum plotbezogen was zu Seelentieren geschrieben. Die Info "Seelentier" unterstellt nun mal irgendeinen Kontext - darauf ist B.O.B. als erster eingegangen, die ersten drei Antworten helfen da wenig.

/rant

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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 29.11.2017 18:41

@@B.O.B. (Seltsam, bei Deinem Nick, gibt es kein "Auto-Mention") Natürlich habe ich gelesen, dass @Acenoid geschrieben hat, dass er nach DSA5 Crunch-Vorteile von seinem Zeichen hat, aber keine Ahnung hat warum und wie er das Mystisch deuten soll. Natürlich hilft es auf den ersten Blick, wenn er nun weiß: "Du siehst einen Hund als Seelentier, also hat derjenige vielleicht einen Beschützer-Instinkt." Bringt ihm (oder seiner Gruppe) das dann wirklich Vorteile? Vielleicht, vermutlich aber nicht, denn es ist in der Tat mMn ein schwächerer Aspekt des Zeichens und man braucht dafür einen Spieler, der so was mag und gerne ausspielt.
Daher mein Hinweis ganz im 1. Post, dass man über die Zeichenvergabe an sich sprechen muss. Denn vielleicht hat der SL das Zeichen ja an einen unpassenden Spieler vergeben - ist aber halt nichts, was man mit dem Spieler diskutieren sollte, sonst gibt es vielleicht noch mehr Unfrieden.

Ich habe die G7 als DSA3-Eisenbahnfahrt gespielt, bei der man wenig reißen konnte und hatte das Glück sie zu leiten, als DSA4 neu heraus kam, so dass viele neue Regelaspekte als "Überraschungen" und langfristige Motivation (wie bspw. bestimmte Sonderfertigkeiten) für die Spieler präsentiert werden konnten. Die Seeletiere gab es durchaus schon, wurden in der Runde aber vorher nie groß thematisiert.

@Andwari Ich weiß ja nicht wie Du leitest, aber üblicherweise überlege ich mir wie ich die Spieler anspreche und ihnen individuell nach ihren Vorlieben was bieten kann - und nein, das binde ich ihnen nicht vorher auf die Nase. Genausowenig wie die Details ders ABs, das ich leiten werde. Wenn Du das mit "höheren Zielen" meinst, dann ja ist der SL wissend und der Spieler unwissend. Das hat nichts mit Kiesow zu tun, sondern mit Unterhaltung.

Das erste Mal "Mord im Orient-Express" schauen ist schließlich auch spannender als das zweite Mal... ;-)

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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Zorni » 29.11.2017 18:44

Nachricht der Moderation

Leute, hört bitte damit auf. Dieses Forum ist nicht explizit für SL gedacht. Alle Fragen sind legitim, solange sie das eigentliche Thema, die G7 beachten
Wenn es jemand anders sieht, ist das sein gutes Recht. Antworten sollten aber immer mit der Frage zu tun haben und nicht mit Gepflogenheiten anderer Gruppen oder was auch immer an Themenfremden noch so aufpoppt, also bitte BTT!

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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 29.11.2017 22:41

Skyvaheri hat geschrieben:
29.11.2017 11:44
@Rhonda Eilwind Ich bin absolut bei Dir, dass Spieler über das Wissen verfügen müssen, das ihre Charaktere haben. Dein Beispiel mit der Waffe ist ein NoGo. Ich empfinde das sogar als extrem spielstörend, wenn man als SL einem Spieler immer (wieder) erklären muss, was sein Charakter weiß oder kann.
Na, dann ist gut.

@Zornbold

Ich wollte gar nichts themenfremdes aufmachen - nur wenn hier mehrere Diskutanden unterschiedlicher Ansicht sind, kann man wunderbar aneinander vorbeireden, weil alle ganz selbstverständlich meinen, jeder macht es so wie sie selbst.
Ein G7-Zeichen "zu empfangen" ist jedoch nichts, wo der Char üblicherweise "sofort" 100% Kenntnis darüber hat, wie es funktioniert, was es alles kann, etc. sondern etwas, das man im Spiel ingame ggf. erst herausfinden muss.
Okay, den Einwand bzw. Hinweis kann ich nachvollziehen.

(Wir sind nie bis zur G7 gekommen.)

Allerdings las es sich für mich ebenfalls so, als habe der Spieler das Zeichen bzw. die Gabe schon länger und langsam das verzweifelte Gefühl, er müsse mehr darüber wissen, als er es tut, und das würde irgendwie von ihm erwartet.
B.O.B. hat geschrieben:
29.11.2017 15:28
Aber der "gamistische Vorteil" fällt nicht einfach vom Himmel. Eine Erleichterung auf Menschenkenntnis wegen des erkannten Seelentiers ist ein spielmechanischer Ausdruck dafür, daß der Charakter dieses Seelentier zumindest soweit korrekt interpretieren kann, daß ihm das Verständnis der Person leichter fällt. An dieser Stelle dem Spieler die selben Informationen vorzuenthalten ist nicht mystisch, sondern im besten Fall Fehlkommunikation, im schlimmsten Fall Spielergängelung.
Möglicherweise liegt da schon die Wurzel des Problems. Wenn der Spielleiter sehr "gamistisch" denkt, ist er möglicherweise der Auffassung, mit der Info: "Du erkennst die Seelentiere. Das gibt dir x Punkte Vorteil da und da" ist es an Erklärungeng etan, weil das Mystische eher nicht so seines ist.

Genau so hätte es in meiner alten AD&D-Runde aussehen können. R.E. stellt eine Fluff-Frage ("Wie wirkt denn dieses Artefakt auf mich, wenn ich mich in einen Huxmichbrunz verwandele?"), und bekommt ein paar Zahlenwerte und Würfelmodi als Antwort. -R.E. bedankt sich und stellt die Frage nochmal, weil sie eignetlich eher wissen wollte, wie der Charakter sich dabei fühlt, und die anderen Spieler sehen sich ratlos an, denn sie haben die Antwort doch schon gegeben. "Und wie sehe ich aus?" - "Ja, also, deine Klauen machen 2 W + 6 TP und du hast einen Stärkebonus!"
:???:

Da können dann beide Seiten ohne böse Absicht gepflegt ins Leere laufen.

Andwari hat geschrieben:
29.11.2017 17:07
Dieses Unterforum ist für Leute die hier nur unregelmäßig reinschauen nicht als "SL-only" gekennzeichnet, sondern wie alle Unterforen gar nicht gekennzeichnet - wer soll woher wissen, dass das der exklusive Spielplatz ist?
Ah, gut - ich dachte schon, ich hätte da was überlesen.
Skyvaheri hat geschrieben:
29.11.2017 18:41
siehst einen Hund als Seelentier, also hat derjenige vielleicht einen Beschützer-Instinkt." Bringt ihm (oder seiner Gruppe) das dann wirklich Vorteile?
Ich denke, ihm könnte das insofern Vorteile bringen, als er sich als Spieler in seiner Rolle sicherer fühlt. Und nicht mehr das Gefühl hat, dass er da eine "Gabe" hat, die ihm irgendwie "Punkte" bringt, ohne dass er auch nur ein bisschen versteht, woher die kommen und wie die sich zusammensetzen.

"Du siehst einen Hund. Wenn du jetzt mit dem Mann reden willst, ist deine Menschenkenntnisprobe um 5 erleichtert" ist eigentlich relativ nichtssagend.

"Du siehst einen Hund. Du weißt: Hunde führen selten ganz vorn, können aber starke, loyale Gefolgsleute sein - im Süden gelten sie als "kriecherisch" und "unterwürfig", auch als listig und feige, während Nordleute oft viel von ihren Hunden (v.a. Jagdhunden) halten. Aber ob mutig und loyal, ressourcenaggressiv, listig oder feige oder gar faules Schoßhündchen - in die Enge getrieben kann jeder Hund gefährlich werden." - Wäre so ein Beispiel, wo man nach der Information "Hund" (im Zusammenspiel mit dem Eindruck als Mensch) ein besseres Gefühl dafür hat, was diese Person für ein Mensch sein könnte - und auch eine Ahnung davon, wo die 5 Punkte Erleichterung auf Menschenkenntnis herrühren könnten.

Denn man würfelt dann nicht einfach, man "kennt" die Person besser.

Ob das eine Verbesserung ist, hängt natürlich vom jeweiligen Spieler ab.

Dem einen reicht das Würfeln. Er denkt streng in Werten, mehr braucht er zum Spielen nicht.
Und wer anders kann nicht "spielen", wenn es nur um's Würfeln geht.

[Kurzes OT zu meinen AD&D-Mitspielern: Die haben glaube ich DSA-ähnlichen Fluff erst durch jahrelanges geduldiges Ertragen meines Mitspielens kennengelernt und fanden das anfangs beinahe ebenso strange wie ich deren Werte-Fixierung. Aber man gewöhnt sich an allem... :ijw: ]
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 30.11.2017 01:00

@Rhonda Eilwind Es gibt ja keine feste Regel, wie der SL den frisch Gezeichneten über sein Zeichen informiert. Gibt er ihm alle Infos auf einmal, gibt er gar keine Infos und der Gezeichnete muss alles im Spiel herausfinden. Legt er mehr Wert auf Fluff oder Werte? Jeder macht das nach seinem Gusto. Ich persönlich hätte immer einen Handout pro Zeichen vorbereitet, in dem einiges drinstand, anderes aber erst später ans Licht kam.

Wie das bei Acenoid läuft können wir nur ahnen. Er schreibt, dass er sie in BB sind. Das Zeichen gibt es am Ende von UG. Wir wissen aber weder welche ABs dazwischen gespielt wurden (mit GM oder ohne), noch wie viel Spielzeit dafür aufgewendet wurde. Daher kann man meiner Meinung nicht sagen, ob das Zeichen schon "vollständig" bekannt ist oder nicht. Gemäß den Original-Büchern sind fast keine (!) Szenen in der Kampagne, die die größte Gabe des Zeichens aktiv anspielen. - Die muss man als SL selbst dazubauen. Soweit ich mich erinnere wurden in die Überarbeitung einige Szenen dafür eingebaut.
Laut dem Tag spielt die Runde unter DSA5 - wir wissen aber auch nicht, auf welcher Basis (Original-Bände oder Überarbeitung).

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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 30.11.2017 01:51

@Skyvaheri

Ja, das ist richtig - das wissen wir alles nicht.

Aber es ist immerhin nicht völlig undenkbar, dass das dem Spieler Vorteile bringen würde. - Hast aber auch da Recht: Auch das hängt vom Spieler und der Gruppe ab!
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Ungelesener Beitrag von Dingens » 30.11.2017 12:58

Eine kleine Offtopic-Meinung, bevor ich zum Thema komme:

Spoiler-Tags sollen Spieler schützen, nicht Meister. Ich weiß nicht, wie @Skyvaheri seine Gruppe kontrolliert hat, aber meine Erfahrung ist, dass ein Spieler, der Spoiler finden WILL, problemlos an alle "offiziellen" Informationen kommen kann. Es finden sich mit ein wenig Suchen alle DSA-Publikationen zum Kauf oder (legal und illegal gratis) zum Download, dazu Wiki, Foren, Let's Plays, alles einmal googlen entfernt. Es ist nicht an uns, jemandem vorzuschreiben, welche Informationen er bekommen darf. Wenn hier jemand eine konkrete Frage stellt, beantworte ich sie oder lasse es bleiben. MI versehe ich mit entsprechenden Warnungen, damit ein unabsichtliches Spoilern verhindert wird - absichtliches Spoilern kann und will ich nicht verhindern, das muss der Spieler mit seinem SL ausdiskutieren.

Wenn der TE hier einfach nur die MI zu seinem Zeichen bekommen wollte, hätte er sie per Suchfunktion in diesem Forum vermutlich komplett finden können. Wollte er aber nicht, hat stattdessen einen eigenen Beitrag aufgemacht und um spielertaugliche Hinweise und Erfahrungen gebeten. Dein unnötiges Gatekeeping @Skyvaheri hat ihn vermutlich hier rausgejagt, und ihm die Möglichkeit genommen mithilfe anderer Foristen mehr Spaß an seinem Charakter zu finden. Schade.

On-topic:

Falls @Acenoid hier entgegen meiner Befürchtungen doch noch liest:
  • Zum Seelentier empfehle ich tatsächlich die bereits empfohlene Lektüre der NPC-Bände. Im Prinzip ermöglicht es dir die Kenntnis des Seelentiers, deinen Gegenüber besser einzuschätzen und entsprechend auch geschickter mit ihm interagieren zu können. Ein Löwe ist wohl stolz und eher leicht reizbar, man sollte also vielleicht seinem Ego schmeicheln und blöde Kommentare unterlassen. Bei einem Fuchs erwarte ich eventuell hingegen eher mal Hinterlist. Diese Vorteile können einfache regeltechnische Boni sein, beispielsweise auf Überreden, schöner ist es natürlich, wenn du diese Erkenntnisse rollenspielerisch in dein Handeln einbaust und mit den Meisterpersonen entsprechend anders interagierst. Falls dein Meister nicht drauf anspricht, rede mit ihm und sag ihm, was du versuchst.
  • Prophezeien ist eine ganz schwierige Gratwanderung zwischen "sprengt jeden Plot" und nutzlos. Ich würde nicht erwarten, dass du ständig konkrete Informationen über bevorstehende Ereignisse bekommst, das würde dir und allen anderen dauerhaft vermutlich auch den Spaß nehmen. Schön ist natürlich, wenn du in die nebulösen Infos, die du stattdessen erhältst, tatsächlich etwas hineininterpretieren kannst - allermindestens im Nachhinein. Wenn du das Gefühl hast, du bekommst aber immer nur Murks vorgesetzt, der deine Gabe wertlos macht, würde ich das einfach mal direkt ansprechen. Vielleicht lässt sich da ein besserer Kompromiss finden.
  • Zuletzt: Die ganz großen Stunden deines Zeichens kommen noch :cookie:
Gruß

Acenoid
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Ein paar Fragen zu den Fähigkeiten des 2ten Gezeichneten

Ungelesener Beitrag von Acenoid » 04.12.2017 22:27

Hallo!

Entschuldigt die späte Antwort. Vielen Dank für die vielen Posts! Ich habe mir alles durchgelesen und werde auf jeden Fall einmal:
- meinen SL ansprechen und Ihn nach seinem Eindruck fragen und mal prüfen, wie das Zeichen besser ausgespielt und gedeuetet werden kann.
- Ich werde mir auf jedenfall den LC und das LuT anschauen.
- Danach ist der andere Thread dran
- Danke auch für die Tipps bei der Deutung der Seelentiere

Natürlich bin ich ausschließlich an Spieler Infos interessiert und möchte mich nicht spoilern lassen oder MI's abgreifen. Ich habe hier halt gepostet, weil es ein Unterforum zu der Kampagne gewesen ist. Andere Beiträge habe ich ehrlich gesagt gar nicht großartig gesucht, eben weil ich nicht außversehen etwas falsches lesen möchte.

Mein SL ist ein alter Hase und leitet finde m.E. sehr gut, ich muss ihn noch einmal daraufhin ansprechen. Vielleicht bekomme ich ja noch den ein oder anderen Hinweis von ihm. Was ich halt vermeiden wollte, ist das ich mit einer eigenen Deutung - die ja evtl komplett an der Meinung des SL's vorbei gehen könnte - aus dem Vorteil einen Nachteil mache, weil ich eben dem NPC Attribute zugeschrieben habe die er gar nicht hat. Die Idee mehr auf die NPCs einzugehen werde ich aber mal versuchen zu beherzigen. Mein verweltlichter Elf ist auch nicht unzufrieden mit seinem 2ten Zeichen, ich habe halt nur das Gefühl nicht genug daraus zu machen.

In Sachen prophezeien, sollte ich vielleicht einfach nur mal mitteilen das ich es regelmässig versuche und wenn es eine interessante Vision ecetera gibt, soll sich der Spielleiter melden.

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