Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

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Olvir Albruch
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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 19.01.2009 20:20

Armleuchter die Assel hat geschrieben:sollte man da evtl. ab und zu mal erwähnen dass sich der Held in der Anwesenheit von Zerwas unwohl fühlt oder ähnliches ?
Das sollte mMn auch ohne Gefahreninstinkt schon fast der Fall sein...

Allerdings würde ich nie direkt betonen, dass es an Zerwas liegt. Sondern immer ganz allgemein beschreiben, dass sie ein mulmiges Gefühl im Bauch haben, so dass sie dies nicht direkt auf den Vampir zurückführen können.

MfG,
Olvir Albruch

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Der Gaukler und sein Äffchen
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Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 19.01.2009 22:26

Das ganze würde zu einer Grundsatzdiskussion führen, wie man den Gefahreninstinkt einsetzten möchte.

Du musst für dich erstmal klären, siehst du den Gefahreninstinkt wie Spideys Spinnensinn an oder ehr wie die Hellseherische Kraft, die einen davon abhält in ein Flugzeug zu steigen, dass dann hinterher abstürzt.

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Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 27.01.2009 20:35

Hi,

meine Spieler sind mit der letzten Session erfolgreich in Greifenfurt angekommen. Nun wird es demnächst daran gehen die Stadt zu befreien.
Doch zuvor würde ich gerne noch ein paar gemeine Szenen einfügen.
Habt ihr da Ideen für mich die ich einbauen könnte ? Es dürfen wirklich fiese Sachen dabei sein, ich werde meine Spieler nochmal genaustens interviewen wie weit ich gehen darf. (z.B. Tairachopfer, Auspeitschungen, Zwangsarbeit)

Allgemein kann ich auch fiese Szenen gebrauchen die während der Belagerung stattfinden. (Prügeleien um Nahrung, Hunde/Katzen werden rar etc.)

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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 28.01.2009 01:01

Naja, das besondere an den "neuen" Orks (also den "Besatzer-Orks") ist ja, dass sie im Gegensatz zu ihren früheren Gewohnheiten "die Kuh melken, nicht schlachten"....
D.h. dass die Besatzung eigentlich wesentlich weniger schlimm ist, als man erwartet hätte... (es gibt ja auch einige Bürger, die sich "arrangieren"...).

Also:
-Zwangsarbeit- ja, aber nur Kriegsgefangene, keine Bürger...
-Auspeitschen/andere Strafen- eher nicht, oder zumindest nicht willkürlich; die Orks sind die neuen Herren, und wer aufmuckt wird bestraft, wer aber kuscht nicht....
-Tairachopferungen- dafür wird ja nach dem "Heilig"tum gesucht, solange es nicht ausgegraben ist gibts auch keine Opfer (die von Zerwas getöteten Arbeiter werden allerdings von der Bevölkerung als solche interpretiert)

Heinrich
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Ungelesener Beitrag von Heinrich » 28.01.2009 07:53

Bei den Orks in Greifenfurt würde ich auch auf Grausamkeiten verzichten, die Orks sind keine schlechten Herrscher.
Hab dir Grausamkeiten der Orks in die Anreise gepackt um einfach beide Seiten der Orks zu beleuchten.

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Herzblut
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Ungelesener Beitrag von Herzblut » 28.01.2009 08:57

@schlimme Szenen ..

wie wärs wenn die Helden was mitbekommen von den orkischen Orgien ... wie sich die Freudenmädchen mit Drogen oder Alkohol abschießen bevor sie sich diesen "Tieren" hingeben.

Das hat meine Spieler zumindest mitgenommen ...

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Swit
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Swit » 17.04.2009 19:17

Nachdem Sartassa verschwunden ist, taucht sie da wieder auf und arbeitet mit der Heldengruppe zusammen oder erscheint sie erst wieder beim Sturm auf Greifenfurth.

Athax Erbe
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 23.04.2009 13:59

Eigentlich bleibt sie verschwunden, da sie ja im Grunde als tot gilt, und es insgesamt wirklich verdammt schwer wäre, eine Erklärung für ihre Abwesenheit zu finden, die das Misstrauen der Helden weit genug beruhigt, dass sie trotz der offensichtlichen Veränderungen (extreme Grausamkeit, tödliche Anfälligkeit gegen Sonnenlicht usw.) von einer Untersuchung absehen...

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Herzblut » 19.05.2009 09:12

sie tuacht ja schon vorher wieder auf ... sie metztelt doch die eine Familie nieder und tötet 1-2 Wachen bei der Nachtwache als sie von Zerwas endlich "Ausgang" erhält ;)

Heinrich
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Heinrich » 19.05.2009 11:13

dabei ist sie ja nicht als Sartessa zu erkennen

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Herzblut » 19.05.2009 11:15

man kann aber dahinterkommen das sie es ist... ansonste ntaucht sie eigentlich erst wieder auf wenn Zerwas mit den anderen Vampiren ausrückt um das Orklager zu überfallen.

Aber ob und wann sie auftaucht hängt natürlich im Endeffekt vom Meister ab, nicht von den Abenteuervorgaben ;)

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 14.07.2009 20:41

Meine Spieler haben inzwischen die namenlose Tage überlebt.
Ira von Seewiesen ist "heldenhaft" gestorben und die Helden wurden ausgeschickt
um die Dörfer in der nahen Umgegend zu untersuchen.
Im alten Abenteuer stand dies unter "Kommandounternehmen".
Da ich den Spielern möglichst große Freiheiten einräume und nicht per Meisterbefehl von A nach B schicke habe ich derzeit ein Problem mit dem Holzkonvoi. Die Spieler schätzen die Gefahr zu groß ein Holz zu schlagen.
Sie argumentieren damit dass mit dem Verlassen der Stadt vieler Bürger viele Häuser leerstehen und Materialien (Holz und Steine) dort genug vorhanden sind.
Wozu also einen risikoreichen Konvoi losschicken ?
Schlimm wird das ja sogar richtig wenn ich sie wirklich dazu "zwinge" und dann hinterher gemault wird. "Wir wußten dass der angegriffen wird, aber wir mußten ja machen was der Meister sagt."
Was mache ich am besten ?

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 14.07.2009 21:52

Lass es weg. Du musst diese Szene doch nicht einbauen. Wenn deine Spieler nicht losziehen wollen, dann halt nicht. Lass den Konvoi ohne die Helden losziehen und lass die Helden, dann die Szene von der anderen Seite erleben, nämlich, dass sie die Retter sind. Du solltest nur einen NSC sagen lassen:
"Ihr habt es gewusst, begnügt euch damit, dass ihr wisst, dass es falsch war. Aber tut um Alverans Willen nicht den Fehler und spielt euch als arrogante besserwisser auf, die sagen, Haben wir es euch nicht gesagt. Denn dann habt ihr eine ganze Stadt gegen euch!"
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Swit » 15.07.2009 09:53

Wenn du es aber so machst wie der Gaukler sagt, dann solltest du darauf achten dass nicht wieder der alle NPC's sind dumm Gedanke auf kommt.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Herzblut » 15.07.2009 19:20

ganz einfach .. Bauholz ist mangelware in der Stadt .. deshalb muss ein Konvoi los ...
MIT müssen sie ja nicht ... ;)

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 15.07.2009 19:45

Aber das Argument, die Häuser abreißen, die leer sind, und das Holz zu nutzten, ist echt mal nicht dumm.

Und wenn man dann noch die an der Mauer entlang nimmt und vielleicht noch einige Familien innerhalb Greifenfurts zwangsumsiedelt hat man zwischen Mauer und "Stadt" einen kahlen Reifen, in dem sich kein Feind, verstecken kann.
Oder aber man baut eine Scheise, in die man die Feinder locken kann und sie bei einem Eindringen in die Stadt lenken kann.
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 26.07.2009 13:50

Und wieder mal eine Frage an die Allgemeinheit.

Während des Unternehmens die umliegenden Weiler auf Überlebende und Lebensmittel abzugrasen sind die Helden auf Orks gestoßen. Es kam natürlich zum Kampf. In einem dieser Kämpfe
hat der Spieler-Zwerg einen Blutrausch-Anfall bekommen und mit zunehmender Zeit aus Mangel an Gegnern einen der Panzerreiter angegriffen der als Eskorte mitgeschickt wurde. Dieser stand immer in der Nähe des Zwergen und als alle Orks bekämpft waren und der Panzerreiter im Sichtfeld stand wurde eben dieser angegriffen und auch verletzt.

Im Prinzip muß das Konsequenzen nach sich ziehen, bloß welche ?
Da der Zwerg später völlig erschöpft zusammengebrochen ist habe ich drauf verzichtet ihn an Ort und Stelle zu richten aber der betroffene Panzerreiter hat sicherlich Recht auf Anklage.
Mehrere Faktoren erschweren das Ganze.
1. Lex Zwergia
2. Stadt ist unter Kriegsrecht
3. Der Panzerreiter könnte ein adliger sein. (war ein Noname NSC, kann, muß aber nicht)

Wie würdet ihr vorgehen ? Ich vermute Marcian muß direkt eine Entscheidung treffen. Kann er die Entscheidung bis nach dem Krieg aufheben ? Er will schließlich nicht einen seiner besten Agenten opfern wollen.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 26.07.2009 14:48

In Anbetracht der Tatsache, dass eben Krieg ist, wird er einen fähigen Kämpfer ganz sicher nicht einsperren oder sonstige Späße veranstalten, aber eine angemessene Bestrafung ist durchaus denkbar.
Sofern es denn zu einer Anklage kommt und der Reiter nicht sogar einsieht, dass der Zwerg das im Blutrausch gemacht hat und nicht Herr seiner Taten war. Dann könnte ihn nämlich vielleicht eher zu Buße oder ähnlicher Seelenheilkunde verpflichten...

MfG,
Olvir Albruch

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 30.07.2009 19:30

Wenn Du es etwas härter haben willst: Blutrausch wird wohl, gerade im Orkkrieg und gerade in Greifenfurt, als "orkisch" angesehen werden... vielleicht vermuten die Greifenfurter, dass der Zwerg unter einem Fluch der Orkgötzen steht... Falls keiner Deiner Spieler einen Geweihten spielt ist auch keiner in der Stadt, eine "Göttliche Läuterung" würde also auf der Basis ddes allgemeinen Aberglaubens durchgeführt... vermutlich ziemlich unangenehm...

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Ravendoza » 07.09.2010 16:51

Sooo... mal sehen ob sich in dem Thema noch was tut.

Ich werde demnächst (im Dezember) mit der Kampange beginnen. Habe gestern mal alle 16 Seiten in diesem Thread gelesen und mir einige Ideen geholt. Soweit so gut, ich hab die Romane gelesen, die relevanten Karten eingescannt und modifiziert bzw. neue Karten angelegt.
Die Heldengruppe ist traumhaft einfach, ein Boroni, ein Krieger mit Verpflichtungen zum Kaiserhaus, ein Bethaner Kampfmagier und zwei Söldner von denen einer einen Hass auf Orks hat. Hier sollten also kaum Probleme zu erwarten sein, für alle lässt sich ein stimmiger Einstieg finden, bzw. ergibt sich direkt aus dem Charakter und seinen Umständen.

Ich bin gerade dabei mir ein Bild über die Belagerung zu machen. Die Orks legen einen Belagerungsgürtel um die Stadt. Dazu blockieren sie vor allem die Straßen, bauen dort nach und nach eine immer stärkere Verteidigung auf und legen zwei Flusssperren an. Ausfälle werden somit immer schwieriger. So weit so gut.
  • Wo würdet ihr das Hauptlager der Orks ansiedeln?
    Im Osten der Stadt, da dort ja auch der Angriff auf die Schanze erfolgt?
    Oder doch eher Richtung Süden um einen Durchbruch Richtung Gareth unmöglich zu machen?
    Oder gibt es kein Hauptlager sondern vier oder fünf kleinere Lager alle mit ca. 200 - 300 Orks?
    Haben die Orks einen Tross dabei? (Wenn ja, wieviele Wagen, Sklaven etc. würde dieser umfassen?)
Ich würde nur mal gerne wissen wie ihr das aufgezogen habt!

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Der Gaukler und sein Äffchen
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 07.09.2010 17:14

[quote = "JdG Seite 32"]Ihr Hauptlager errichten die Orks ca. 500 Schritt vor der Schanze in der Ostmauer[/quote]
Über den Rest habe ich mir gar keine Gedanken gemacht. Die Orks waren da und fertig aus.


Was aber später zu Konflikten führen kann, ist dein Bethaner Kampfmagier.
Kommen doch Eolan und seine Magier dort her. Und es passt einfach, dass Eolan den Magier mit in seiner Gruppe haben will.
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Ravendoza » 07.09.2010 17:23

hehe... ja, ich muss ihn von der Schanze fernhalten, aber das sollte möglich sein. Er hat sich an der Akademie etwas unbeliebt gemacht. Eolan könnte ihn darum einfach nicht in seiner Nähe dulden. ("Jemand der die Akademie nicht in höchster Ehre hält möchte ich nicht in meiner Nähe haben. Eure Anwesenheit stört meine Konzentration. Geht mir aus den Augen.")
Eolan ist ja nicht gerade der netteste und mir ist es auch egal wenn die Helden ihn nicht leiden können.

Ah, und danke für den Hinweis mit der Entfernung, das war mir wohl entgangen. Ergibt auch Sinn, Rotzen schießen 500 Schritt weit... Ich muss das Abenteuer eh nochmal gut durchlesen, aber ich hab ja noch viel Zeit.
Zuletzt geändert von Ravendoza am 07.09.2010 17:27, insgesamt 2-mal geändert.

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Seelenspiegel
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Seelenspiegel » 13.09.2010 14:35

Sei gegrüßt,

ich hatte auch einen Bethaner Kampfmagier im JdG dabei und habe ihn, mit den anderen, auf den Turm gestellt. Seitdem ist er sehr, sehr hässlich... da das Schicksal ihm später noch mit einem rubinroten Auge zuzwinkern sollte, habe ich ihn das überleben lassen; auch wenn wir sonst eher realistisch spielen, fand ich in diesem Fall eine gewisse Epik unausweichlich; der "einzige Überlebende des Spezialtrupps..."

Mit den Lagern habe ich es so gehandhabt, dass es das große Hauptlager im Osten gab und vereinzelte Lager im Norden und Süden, die aber etwas wechselten. Ich habe das JdG als "Zermürbungsstrategie" ausgespielt und mal so getan, als wenn der Zwerg - der den Orks die Strategie aufdiktiert - jeden Schritt der Helden vorhersieht. Und so habe ich mit nächtlichem Rotzenfeuer, "viel zu leicht abgewehrten Angriffswellen", Kriegstrommeln, wechselnden Lagern, den "leeren Sichtwällen", Zerwas - der die Verunsicherung ausgenutzt hat, den brutalen Morden von Sartassa, die sich nicht zusammenreißen konnte, den politischen Stimmungen in der "zusammengezwungenen" Führungsebene (Marcian, die Patrizier des Hauses Brohm, der Schmied Darrag, die Amazon, die Helden [die bei mir NICHT OFFIZIELL als Marcians Handlanger bekannt waren]) und nicht zuletzt, das verängstigte Volk, das zu dummen (aber letztlich nachzuvollziehenden) Ideen neigte... auch wenn ich anfangs dachte: "Wie, bei den Niederhöllen, soll ich diesen langen Zeitraum über jeden Tag anders gestalten?", habe ich es letztich geschafft, eine enorme Spannung und Komplexität zu erzeugen. Allein die "allabendliche" Strategiebesprechung war jeden Tag ein neuer Spaß. Die Helden planen seit 4 Tagen und dann kommt plötzlich Darrag und sagt, "die Bürger sagen sowieso...", aus Prinzip haben die Brohms fast jeden Vorschlag Marcians "abgeschlagen" oder dessen Pläne sabotiert, um selbst als "glorreiche Retter" am Ende dazustehen. So viel Intrige, Spannung und Planung, habe ich sonst in keinem Abenteuer hinbekommen... als dann der "zweite Teil" kam, wo Zerwas enttarnt wird und plötzlich die ganzen Reisen beginnen, etc.; war zwar auch cool und wird immer noch gerne in einzelnen Szenen zitiert; aber die Vermutungen der Helden und ihre coolen Pläne, wie man "mal eben" eine ganze Stadt schützt; die anfangs fast naiv waren und ständig fehlschlugen, wurden mit der Zeit sehr detailliert (fast tabletopartig, berechneten sie dann die Wacheinteilungen an gewissen Stellen; den Abstand zur Stadtmauer wegen der Rotzengeschosse, etc.)...

Wenn du also mehr Fragen stellst in den nächsten Tagen und Wochen, kannst du von mir gerne Tipps und Erfahrungen erwarten; denn ich finde es lohnt sich sehr, diese Kampagne zu spielen; mit unglaublich viel Vorarbeit (Roman lesen ist Pflicht, die neue Spielhilfe zu den Orks, um gewisse Mängel etwas anzupassen oder gar auszuräumen).

Gruß
Seele

Ravendoza
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Ravendoza » 14.09.2010 16:20

Ich bin noch am Überlegen wie ich den Magier handhaben werde. Im Moment warte ich noch auf ein paar Hintergrundinformationen zum Charakter und seinen Problemen mit der Akademie. Ihn mit auf den Turm zu stellen ist aber auch eine Option... kommt drauf an wie das Abenteuer generell läuft, denke ich bereite mal verschiedene Optionen vor und schau dann was besser passt. Eolan fordert zwar alle Magiebegabten auf ihm zu helfen, aber Lancorian ist zum Beispiel auch nicht dabei. Weiterhin kann auch Marcian ein Machtwort sprechen oder der Char könnte es einfach nicht mitbekommen da er sich wo anders befindet.

Danke auch für die Informationen zur Führungsebene, denn hier liegt noch eines meiner Probleme, da ich noch nicht sicher bin wie ich diese aufziehen möchte.
Rein sollten meiner Meinung nach:
  • Marcian, Brohm Sen., Lysandra, Blautann, Lancorian, Eolan, Darrag, Zerwas und noch ein, zwei von der Bürgerwehr (Brohm Jun., Wisgolf...)
    2 Rittmeister, 2 Leutnants, 1 Bannerträger, die mit Blautann eintreffen
    Helden: Ich habe einen adligen Krieger dabei, der nach den Silkwiesen wahrscheinlich zum Rittmeister (zbV.) befördert wird; Weiterhin stellt der Boroni den einzigen Priester in der Stadt und sollte darum auch dabei sein. Die anderen kommen vielleicht über die Bürgerwehr mit rein oder eben nicht. Abwarten wie sich das entwickelt.
Macht insgesamt bis zu 17 Teilnehmer... kommt mir etwas viel vor, aber in den Romanen ist die Gruppe auch recht groß.
Die Brohms und Zerwas intrigieren und lassen Marcian schlecht aussehen. Die Helden werden sich natürlich nicht offen zu Marcian bekennen ("Das ist ein Befehl, damit das auch klar ist!")! Zusätzlich gibt es noch den "wankelmütigen Mob" mit all seinen Eigenschaften. Soweit so gut, freu mich vor allem auf den Mob! :D
Seelenspiegel hat geschrieben:"Wie, bei den Niederhöllen, soll ich diesen langen Zeitraum über jeden Tag anders gestalten?"
Ja, das frag ich mich auch. Schön das du es geschafft hast... Ich habe mal einen Zeitplan aufgestellt. Die Befreiung der Stadt wird wahrscheinlich bis Mitte Peraine abgeschlossen sein, je nachdem wann Sharraz Garthai die Stadt verlassen wird. Sorgen mache ich mir etwas über die Zeit danach sprich von Mitte Peraine bis Mitte Rahja. Immerhin sind das zwei Monate in denen kein Ork auftaucht und es auch noch nicht klar ist, dass kein Entsatz ankommen wird.

Frage1: Was passiert zwischen dem 15. Peraine und der Ankunft Blautanns (Mitte Rahja)?
Frage2: Verschwindet Sartassa schon vor der Belagerung?
Frage3: Was passiert, wenn der Magier sich Zerwas mal mit einem Odem anschaut?


Zu 3: Ich bin der Meinung, dass er nichts ungewöhnliches erkennen wird. Denn Zerwas ist an sich ja nicht magisch, er bezieht die Energie über das Schwert und wo das genau herkommt das kann man nicht so genau sagen. Also wenn überhaupt, dann sieht er einen Menschen mit einer magische Waffe. Aber da dies das uralte Henkersschwert der Stadt ist, kann er das ja auch begründen und offen zugeben (wenn er darauf angesprochen wird)

Danke schonmal für die Antworten! Ich denke ich werde in den nächsten Wochen und Monaten immer mal wieder mit ein paar Fragen ankommen... :)
Zuletzt geändert von Ravendoza am 22.09.2010 18:38, insgesamt 1-mal geändert.

Katharsis

Re:

Ungelesener Beitrag von Katharsis » 21.09.2010 19:22

Hallo zusammen!

Ich bereite gerade das Jahr des Greifen vor und hab hier schon die ein oder andere schöne Anregung erhalten.
Armleuchter die Assel hat geschrieben: Für die Schlacht auf den Silkwiesen habe ich mir was eigenes ausgedacht. Da wir mit Hexfeldern spielen habe ich 6 Szenarios entworfen die zu absolvieren sind. Die Szenarien sind an die originale Schlacht angelehnt. (Vorstoß, Flagge retten, Rückzug etc.)
Somit haben die Helden direkten Einfluß auf die Schlacht (wenn auch nur gering) und für beide Seiten ist die Schlacht vor allem fair.
Dieser Punkt interessiert mich besonders, da ich in eine ähnliche Richtung geplant hatte. Wie genau sahen denn deine Szenarien aus? Wie groß ist deine Platte und welche Beteiligten waren jeweils anwesend?

Beim Odem würde ich ebenfalls lediglich das Schwert magisch erscheinen lassen. Ich bin mit den Detailregeln über Vampire zwar nicht vertraut, aber im Zweifel müssten da irgendwelche Aura-Verhüllen Effekte sicherlich wirken.

Zu den anderen Fragen muss ich nochmal den Roman bemühen, ich kann mich gerade aber an keine relevanten Momente vor der Ankunft der Kürassiere erinnern die über die angespannte Stimmung aufgrund der ungewissen Rückkehr der Truppen Garthais hinaus gehen.

Sartassa verschwindet während der Belagerung, den genauen Zeitpunkt hab ich gerade nicht im Kopf, aber sie hilft glaub noch eine Weile bei der Ausbildung der Bogenschützen der Bürgerwehren.

Ravendoza
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Ravendoza » 22.09.2010 18:43

Stimmt, die Ungewissheit über die Rückkehr von Garthai gibt schon was her. Vielleicht motiviert sie das zu ein paar Erkundungstouren, vielleicht befreien sie auch schon ein paar Dörfer zusammen mit Lysandra. Zusammen mit den Morden kann ich da schon für Abwechslung sorgen denke ich.

Corran_Horn
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Corran_Horn » 27.09.2010 09:24

Hey Leute :)

Auch ich werde wohl nächste Sitzung mit der Kampagne beginnen und sauge gerade alles auf, was das Netz an Infos diesbezüglich zu bieten hat.

Bevor ich zu meinem eigentlichen Anliegen komme wollte ich mal auf gut Glück fragen, ob eventuell einer der (ehemaligen) Meister Szenarienideen/Zufallsereignisse/Karten/etc ausgearbeitet hat und mir diese eventuell zukommen lassen könnte :) (einfach an PNen) Bin noch ein recht frischer Meister und würd mich über jedwedige Unterstützung sehr freuen.

Aber nun zum Hauptthema:
Und zwar möchte ich die Schlacht auf den Silkwiesen so dynamisch wie möglich gestalten und dabei einen gewissen Zufallsfaktor reinbringen. Allerdings möchte ich nicht in Richtung Tabletop agieren.

Ausgedacht hab ich mir dabei 2 Zufallswürfe und würde euch um Feedback sowie Ergänzungen bitten:
1.) 2w6 Gegnerwürfel
Erklärung: Der Zufall soll bestimmen, mit welchem Gegner die Helden es zu tun bekommen
Wirkung:
2: kein Gegner (Held muss nächste KR nochmal würfeln, darf dafür diese Runde helfen oder sich orientieren)
3-5: Untoter/Leichnam
6-9: durchschnittlicher Zholochai
10: Elite Zholochai
11: Thordochai
12: Kriegshäuptling wird auf den Held aufmerksam (würde ich wohl nur bei Helden zulassen, die auch schon Aufmerksamkeit erregt haben)

Bedenken:
*) Können die Helden überhaupt auf die stärkeren Orks in ihrem Plänkerregiment treffen, bevor sie Brin zu Hilfe eilen/die Flagge holen oder ist dies zu unwahrscheinlich?
*) Ist die Streuung bei 2w6 zu Gefährlich für die Helden? oder ist ein 1w20 würf sinnvoller?

2.) Zufallskampfdynamikwürfel W20:
Erklärung: im Gegensatz zu klassischen Kämpfen, wo alles relativ geregelt abläuft herrscht in der Schlacht ein ziemliches Chaos. Die genauen Würfelpositionen hab ich noch nicht belegt, da eventuell mehr als 20 Optionen zusammenkommen. Gedacht war, dass dieser Wurf 1x pro KR verdeckt vom SL gemacht wird. Wen der Effekt betrifft bleibt trotzdem Meisterentscheid.

Wirkungsvorschläge:
*)Pfeilhagel
*)Passierschlag möglich
*)Passierschlag auf SC
*)Gegner stolpert in SC -> Körperbeherrschung um nicht 1 Aktion zu verlieren (falls um 5+ nicht geschafft liegt man)
*)Schamanenaction (Rabenaction mittels Herr der Tiere, Skelettarius, ...)
*)Kriegshäuptling wird auf einen Helden aufmerksam (Falls hier gewählt, dann würde ich ihn beim anderen Würfel herausnehmen)
*)Rauchschwaden brennen in den Augen (AT/PA +3)
*)Orkpony geht durch
*)Spieler hört etwas in seinem Rücken (50% Chance, dass es Gegner/Freund ist)
*)Katapult-Beschuss
*)Feldschertrupp stößt zu Helden
*) [insert input here]

Bedenken: Vorläufig noch keine, außer, dass es vermutlich noch schwieriger wird für mich als SL den Überblick zu bewahren :D

Vielen Dank schonmal
Corran

PS: Da ich mit einem Fähnrich in der Gruppe spiele, der wohl der Kommandant des Plänkertrupps wird... hat schon jemand an ein Moralsystem oder dergleichen gedacht? Damit ich ihn mit seinen Kriegskunstfertigkeiten auch mal fordern kann. (Spiel in letzter Zeit recht viel in der Total War-Reihe *g*)
Zuletzt geändert von Corran_Horn am 27.09.2010 09:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Ravendoza » 27.09.2010 18:43

Gegnerverteilung hatte ich mir wie folgt vorgestellt:
W20 Gegner
1 - 4 Kriegshund
5 - 10 Zholochai (durchschnittlicher Krieger)
11 - 14 Zholochai (Elitekrieger)
15 - 17 Tordochai
18 - 19 Kriegshäuptling
20 Orkschamane + Streitoger

Laut Abenteuer können die Helden auf jeden der Gegner treffen ich habe daher versucht die Häufigkeit auf den W20 umzulegen. Die 20 ist halt der Hammer...aber wer einen Patzer würfelt der hat es auch nicht besser verdient. Und zur Not bleibt auch noch die Flucht oder jemand kommt zur Hilfe!

Zu den Zufallswürfen:
  • *)Spieler hört etwas in seinem Rücken (50% Chance, dass es Gegner/Freund ist): Es ist eine Schlacht! Da würde ich das rauslassen, da es eh ein unglaubliches Chaos ist.
    Ich würde auch noch ein paar Ereignisse auf den Gegner beziehen, der kann ja genausogut von zufälligen Ereignissen "heimgesucht" werden.
Weitere Ereignisse:
  • Streitoger läuft Amok da sein Schamane getötet wurde und schlägt auf Freund und Feind ein (rette sich wer kann!).
    Ein reiterloses Pferd prescht durch die Menge (Ausweichen/Körperbeherrschung)
    Ein Magier/Geweihter greift zu Gunsten des Helden ein
    Ein hoher Offizier kämpft sich an die Seite des Helden und spornt ihn an (MU+1/AT+1 oder sowas)
    Ein orkischer Bannerträger kommt in Sicht (nächster Gegner? Ruhm und Ehre für die Eroberung des Banners!)
Die Idee find ich auf jeden Fall gut und werde sie übernehmen. Danke dafür! :D

Wegen der Karten etc. schick ich dir ein PN. Hab da ein paar Dinge gebastelt.

Tamrick
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Tamrick » 03.11.2010 23:14

da ich am Freitag mit JdG anfange und einiges aus diesem Beitrag einflechte möchte ich allen danken, die hier ihre Ideen publiziert haben.

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TarionAldgrimmson
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Errungenschaften

Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von TarionAldgrimmson » 20.11.2010 11:45

Hallo Tamrick.

Da unser übernächstes Abenteuer, welches ich dann leiten werde, auch das Jahr des Greifen ist, bin ich echt interessierte welche Ideen aus diesem Forum du bei euch Einfließen läßt!

Gruß Tarion

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