Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Der Plot will es! Diskussionen und Anregungen zu offiziellen und inoffiziellen Abenteuern.
Krassling
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Verräter in Greifenfurt

Ungelesener Beitrag von Krassling » 16.07.2011 22:29

Es hilft vermutlich wenig, darauf hinzuweisen, dass die KGIA unter keinen Umständen Praios oder Rondra-Geweihte für diese Mission rekrutieren wird? Genausowenig wie Ex-Bannstrahler oder andere Fanatiker, insbesondere bekennende Dämokraten oder andere Leute in Frage kommen, die Probleme damit haben, Befehle zu befolgen? seufz

Ohne mich hier in der konkreten Situation engagieren zu wollen. Verweigerung von Marcians Befehlen oder Intrigieren gegen seine Person als Kommandant unter Kriegsrecht ist Hochverrat. Der Fall wird ja vorexerziert. Im Grunde genommen kommt nur Hinrichtung der Betreffenden in Frage. Eine Ausnahme erlaubt es Marcian ja, die Verräter auf der Schanze am Fluss einzukerkern, wo sie dann heldenhaft ihren Löffel abgegeben dürfen. Ein würdiges Ende für einen Helden.

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Zakkarus
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Zakkarus » 17.07.2011 00:24

Stimmt - so endete die Situation um die Schlachtung der Reitpferde, was einige Soldaten nciht gut fanden und unnett wurden - so jedenfalls im Roman (auch diese Szene fehlt im Abenteuer!).

loncaros
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 18.07.2011 01:27

Nein, diese Szene fehlt nicht, sie findet statt als die Helden sich gar nicht mehr in Greifenfurt aufhalten (Seite 385 in meinem 3-in-1 Romanband), da ist Blautann längst bei Leriella.

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Wurm
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Wurm » 01.08.2011 22:31

Ich plane demnächst das Abenteuer "Schatten der Vergangenheit" aus dem Wettbewerb Gänsekiel und Tastenschlag von 2007 zumindest in Teilen zu spielen. Dafür brauche ich noch einige Informationen aus dem "Jahr des Greifen":

- Ist am Ende bekannt in Greifenfurt wer Zerwas und seine alter Egos wirklich sind? Weiß das jeder oder nur Adel und Praioskirche?
- Ist das Henkersschwert und seine Kräfte bekannt?
- Lebt Zerwas am Ende noch offiziell oder vernichtet Scraan ihn?
- Wenn die Praioskirche erfährt, dass jemand nach dem schwarzen Schwert von "Zarwen dem Held" suchen lässt und dazu eine Belohnung aussetzte, was würden sie tun? Wir spielen 1030 BF.
Nichts, weil sie nicht weiß wer Zarwen ist? Selber danach suchen (lassen)? Sucher & Auftraggeber verhaften?

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 03.08.2011 18:28

1. Darrags Reaktion auf das Ende Zerwas kleiner Vampirtruppe ist ein deutliches Zeichen dass niemand in GF Zerwas mit einem Vampir in Verbindung bringt. Tatsächlich gibt es ja nicht mal Gerüchte über einen Vampir bis Zerwas verschwindet, das einzig Offensichtliche ist Zerwas offene Attacke auf Marcian auf dem Dach des Palas während die Flotte im Hylailer Feuer verbrennt. Dort ist er allerdings in Dämonengestalt unterwegs. Zerwas Pakt mit Marcian ist auch der Praioskirche nicht bekannt, immerhin ist es seine Beziehung zu der Hure die ihm schließlich zur Last gelegt wird. Ich gehe nicht davon aus, das irgendwer außer den Helden, von denen im Roman sowieso fast alle sterben, über Zerwas Identität Bescheid weiß.
2. Ich kenne keine einzige Stelle, in der das irgendwie angesprochen wird. Eine ausgiebige magische Untersuchung des Schwertes, die im Roman nicht stattfindet, dürfte die einzige Möglichkeit sein da etwas herauszufinden. Und das dürfte schon sehr schwierig werden. Zerwas spricht auch nur ein einziges Mal laut mit dem Schwert, und es ist relativ unwahrscheinlich dass ihn dabei jemand hören wird (Sartassas Ende), denn hoffentlich sind die Helden in dem Moment längst auf der Flucht vor seiner Rache.
3. Laut wiki ist gilt er manchmal als vernichtet, im Moment nicht (edit wars?). Gibt auch keine Quelle. Die beiden verschwinden in den Wolken und tauchen nicht mehr auf.
4. So wie ich das sehe, sind die einzigen Informationen die den Dämon der am Ende beim Inferno auf dem Fluss über Greifenfurt erscheint in irgend einer Weise mit diesen Namen verbinden die Dokumente, die die Helden im Band 1 finden können. Nur Marcian weiß noch von diesen Dokumenten, und sein Wissen gibt er ja nicht weiter.
Alles was die Praioskirche weiß ist was Anshelm herausfinden kann. Es gibt einen Dämon, der führte ein auffälliges, schwarzes Schwert. Dieser Dämon versuchte Prinz Brin zu töten und griff später Oberst Marcian an. Der Dämon verschwand im Kampf mit dem Greifen Scraan. Das ist wirklich alles da Marcian stirbt bevor er verhört werden kann.

Soweit der Kanon. Wenn die Heldengruppe natürlich bei Anshelm alles ausplaudert weil Marcian es sich mit ihnen völlig verscherzt hat durch seine Aktionen (das erwarte ich z.B. bei meiner Gruppe in diesem Durchlauf) weiß die Praioskirche alles. Wenn JDG in der Gruppe gespielt wurde ändert sich natürlich das Wissen der Praioskirche.



Mal eine Frage meinerseits, was finden eure Gruppen eigentlich gewöhnlich über Zerwas heraus?

Vergangenheit? Das Versteck im Turm? Die Beschaffenheit von Seulaslintan?

Über die Vergangenheit würde er nicht mit ihnen reden, das Versteck ist ja fast unmöglich zu entdecken (meine Gruppe weiß zwar, dass da etwas ist, kann aber niemanden davon überzeugen mal auf gut Glück zu springen) und das Schwert kriegt man ja eigentlich nicht in die Hände abgesehen vom Aufstand, wo noch gar kein Verdacht besteht.

Inhalt ergänzt am 04.08.2011 09:50

Heute morgen fiel mir plötzlich etwas ein, bezüglich Zerwas Versteck

Wie kommt man denn da wieder heraus? Im Abenteuer steht mal gar nichts dazu, im Roman monologiert Zerwas ja kurz dass es keinen offensichtlichen Ausgang gibt, sondern ein Rätsel zu lösen sei, damit die Tochter des Alchimisten sich erstmal an ihre neue Vampirexistenz gewöhnen darf bevor sie das Versteck verlässt um nicht gleich beim ersten Sonnenstrahl zu sterben.

hat da mal jemand was erarbeitet? Ich suche mich gerade dumm und dämlich nach guten mechanischen Rätseln, da vermutlich schon nächste Woche meine Gruppe sich in diesem Versteck selber einsperren wird. Alles was ich finde sind Worträtsel, die passen aber natürlich nicht.
Zuletzt geändert von loncaros am 04.08.2011 09:50, insgesamt 1-mal geändert.

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Fragen an einen Inquisitor

Ungelesener Beitrag von Krassling » 15.08.2011 17:29

Wurm hat geschrieben:Ich plane demnächst das Abenteuer "Schatten der Vergangenheit" aus dem
- Ist am Ende bekannt in Greifenfurt wer Zerwas und seine alter Egos wirklich sind? Weiß das jeder oder nur Adel und Praioskirche?
- Ist das Henkersschwert und seine Kräfte bekannt?
- Lebt Zerwas am Ende noch offiziell oder vernichtet Scraan ihn?
- Wenn die Praioskirche erfährt, dass jemand nach dem schwarzen Schwert von "Zarwen dem Held" suchen lässt und dazu eine Belohnung aussetzte, was würden sie tun? Wir spielen 1030 BF.
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- Niemand in Greifenfurt weiß um die Identität des Henkers. Nur die Inquisitoren und ehemalige Agenten Marcians haben davon Kenntnis.
- Das Henkersschwert ist bekannt, denn es blickt auf eine lange Geschichte in Greifenfurt zurück. Seine Kräfte sind natürlich unbekannt. Je nachdem, wie du es brauchst können natürlich kaum noch (lebende) Personen sich an die Geschehnisse und das Schwert im Detail erinnern.
- "Leben" ist ja sehr relativ. Das Ende ist bewusst offen gehalten. Es gibt in Unsterbliche Gier Andeutungen, dass der Erzvampir im Schlaf liegt. Ich persönlich würde Zerwas Ende als Sternchenmysterium einschätzen. Wenn du ihn brauchst, dann liegt er noch irgendwo in der Mark im ewigen Schlaf. Ist allerdings fraglich, welche Agenda er nun verfolgen sollte. Witzig wäre es ihn erneut als Henker in Greifenfurt zu platzieren. Vielleicht auf der Suche nach einem neuen Sinn für sein Dasein.
- "Die Praioskirche" würde gar nichts tun. Es kann allerdings passieren, dass besagte Inquisitoren davon Kenntnis erhalten und versuchen herauszufinden was dahinter steckt. Schließlich konnte das Ende des Vampirs nie abschließend geklärt werden. Auch die KGIA (gibt es die 1030 noch) könnte Agenten darauf ansetzen, um das unheilige Schwert zu beschlagnahmen, oder was man halt so mit machtvollen Artefakten des Bösen macht. Genausogut kann es auch sein, dass gar nichts passiert. Das entsprechende Wissen ist schließlich kaum verbreitet.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 15.08.2011 18:06

Die einzige Quelle, die der Praioskirche irgendwie offensteht ist der Prozess Ahrimans gegen den Schwertdämon, und das setzt natürlich voraus dass es in Gareth einen Bericht oder dergleichen gibt, wenn nicht sogar eine weitere Kopie der Prozessakte.

Andererseits muss hier auch erst mal der Bezug zu Zerwas gefunden werden. Das es sich bei Zerwas tatsächlich um den sehr alten Schwertdämon des Prozesses handelt wissen ja nur die Helden und Marcian. Wobei ich das der Inquisition schon zutrauen würde dass es Gelehrte gibt, die sich ausführlich mit besonderen Vampiren, und das war Zerwas ja ohne Zweifel, beschäftigen, vor allem da Ahrimans Prozess ja noch relativ junge Vergangenheit ist.

Das beantwortet natürlich nicht deine Frage 2 ob das Schwert als solches und seine Kräfte bekannt sind. Ich wage aber mal zu behaupten, dass wenn Ahriman auch nur irgendwelche Vermutungen hinsichtlich der Waffe gehabt hätte, diese garantiert nicht mit Zerwas zusammen unter dem Praiostempel verbuddelt worden wäre sondern schnurstracks mit zur Stadt des Lichtes genommen worden wäre.
Zuletzt geändert von loncaros am 15.08.2011 18:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Krassling » 15.08.2011 18:11

loncaros hat geschrieben: Heute morgen fiel mir plötzlich etwas ein, bezüglich Zerwas Versteck

Wie kommt man denn da wieder heraus? Im Abenteuer steht mal gar nichts dazu, im Roman monologiert Zerwas ja kurz dass es keinen offensichtlichen Ausgang gibt, sondern ein Rätsel zu lösen sei, damit die Tochter des Alchimisten sich erstmal an ihre neue Vampirexistenz gewöhnen darf bevor sie das Versteck verlässt um nicht gleich beim ersten Sonnenstrahl zu sterben.

hat da mal jemand was erarbeitet? Ich suche mich gerade dumm und dämlich nach guten mechanischen Rätseln, da vermutlich schon nächste Woche meine Gruppe sich in diesem Versteck selber einsperren wird. Alles was ich finde sind Worträtsel, die passen aber natürlich nicht.
Einfache Antwort: Da kommt man gar nicht wieder raus.
Etwas komplizierter: Man muss an der richtigen Stelle stehen, das Zauberwort kennen und die richtige Geste tun. "Doch dieses Geheimnis zu ergründen mochte Jahre dauern!"
Eventuell ist es denkbar, dass Zerwas irgendwo in den hunderten von Büchern einen Hinweis auf das Zauberwort und den Ausgang gegeben hat. Doch das zu finden dürfte die Helden vermutlich mehr Zeit kosten als sie haben. Ein einfaches Rätsel, das irgendwo in die Wand tätowiert ist kommt eher weniger in Frage. Zumal Zerwas kein Interesse haben dürfte es dort stehen zu lassen.
Sehr viel wahrscheinlicher ist es da schon, dass Zerwas zurückkommt und die Helden erschlägt (oder zu Vampiren macht). Der Erzvampir wird vermutlich alles daran setzen, das Geheimnis seines Verstecks zu wahren.

Wesentlich eleganter wäre es natürlich, wenn die Helden gar nicht erst in das Versteck gelangen, aber das hast du dir vermutlich auch schon überlegt.
Vielleicht hilft es den Helden, dass das Versteck zur unterirdischen Kultanlage von Saljeth gehört. Idealerweise könnten die Helden von hier aus in die Tunnelanlagen der Orks vordringen, aber vermutlich ist das zeitlich nicht passend.
Realistischerweise bedeutet die Höhle unter der Erde das Ende für deine Helden, aber große Magie oder Götterwirken (vielleicht ein Hinweis des schlafenden Scraan?) mögen ihnen auch hier aus der Patsche helfen.

Nebenbei, wie sind deine Helden auf das Versteck gekommen? Ich halte es für nahezu unfindbar.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 15.08.2011 19:20

Flächenodem im Turm zeigt, dass da was ist. Dann haben sie einfach einen Tagelöhner abgefüllt und über die Treppe gestoßen.

Es steht ja im Abenteuer recht explizit drin, wie man in den Turm kommen kann und welche Proben man dafür ablegen muss. Nur das Raus wurde halt wieder mal weggelassen, wie so vieles in dem Abenteuer.

Naja, das Zimmer erweist sich für meine Gruppe gerade als Todesfalle

"Hier ist auch nichts zu essen" - "das ist ZERWAS Zimmer, ich bin ganz froh dass hier nichts zu 'essen' ist!"
Zuletzt geändert von loncaros am 19.08.2011 00:17, insgesamt 2-mal geändert.

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Helden in Zerwas Versteck

Ungelesener Beitrag von Krassling » 21.08.2011 19:48

loncaros hat geschrieben:Flächenodem im Turm zeigt, dass da was ist. Dann haben sie einfach einen Tagelöhner abgefüllt und über die Treppe gestoßen.
Es steht ja im Abenteuer recht explizit drin, wie man in den Turm kommen kann und welche Proben man dafür ablegen muss. Nur das Raus wurde halt wieder mal weggelassen, wie so vieles in dem Abenteuer.
Naja, das Zimmer erweist sich für meine Gruppe gerade als Todesfalle
"Hier ist auch nichts zu essen" - "das ist ZERWAS Zimmer, ich bin ganz froh dass hier nichts zu 'essen' ist!"
ODEM aha. Naja ich würde das eher nicht erfolgreich sehen, aber wenn dir das in den Kram passt dann kannst du das natürlich zulassen.
Wie sieht denn dein Plan für den weiteren Verlauf aus? Bezweckst du irgendwas damit, dass die Helden das Versteck von Zerwas finden? Ich sehe das wie gesagt sehr kritisch, da Zerwas meiner Meinung nach eine starke Motivation hat die Helden zu töten, nachdem sie sein Versteck gefunden haben. Würde mich interessieren, wie du die Situation gelöst hast.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 22.08.2011 00:23

Zerwas handelt doch viel subtiler als das. Wenn die Helden das Versteck verlassen, wird Zerwas einfach die obersten zwei Stufen abbrechen. Dann wird der nächste, der versucht das Versteck zu betreten in die Tiefe stürzen.

Und warum sollte ein Odem nicht funktionieren? Das ganze ist doch zweifelsfrei magisch.

Das hat auch nichts mit Kram passen zu tun, wenn du einfach alles verhinderst weil es dir eben nicht in den Kram passt fängt imo schlechtes railroading an. Die Möglichkeit, den Raum zu entdecken ist ja sogar vorgesehen, sonst wären ja nicht ausführlich Proben im Abenteuer dazu angegeben.

Und der Zweck ist ganz einfach, man erschafft eine plastischere Spielwelt wenn man so etwas einbaut was ausgesprochen interessant und unheimlich ist, aber unterm Strich für den Plot völlig irrelevant.
Zuletzt geändert von loncaros am 22.08.2011 00:27, insgesamt 4-mal geändert.

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Bedeutung von Zerwas Geheimversteck

Ungelesener Beitrag von Krassling » 04.09.2011 18:26

loncaros hat geschrieben: Und warum sollte ein Odem nicht funktionieren? Das ganze ist doch zweifelsfrei magisch.

Und der Zweck ist ganz einfach, man erschafft eine plastischere Spielwelt wenn man so etwas einbaut was ausgesprochen interessant und unheimlich ist, aber unterm Strich für den Plot völlig irrelevant.
Magisch? Mhm, ich wüsste nicht, warum das zweifelsfrei feststehen sollte (würde persönlich eher andere Mächte am Werk vermuten) und auch nicht, warum jemand, der derart mächtige Magie wirkt nicht in der Lage sein sollte diese zu verhüllen. Nichtsdestotrotz kann das natürlich in deinem Aventurien zweifelsfrei magisch sein.
Ich wollte hier aber keine Diskussion über Spielstile vom Zaun brechen, sondern lediglich wissen, welches Interesse du gerade an diesem Element hast. Nehmen wir mal an man würde das Element entfernen, wäre das für dich kein dramatischer Verlust, denn dir stünden andere Elemente zur Erschaffung einer plastischen Spielwelt zur Verfügung. Es gibt andere Gründe die für das Versteck sprechen, mir fällt aber keiner ein, der eine Entdeckung durch die Helden bedingt.


Interessante Idee mit der abgebrochenen Stufe übrigens. Hört sich nach einer witzigen Szene an, wenn die Helden dann beweisen wollen, dass da eine Portal ist und auf der Nase landen. :lol:

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Jahr des Greifen (natürlich MI)

Ungelesener Beitrag von Mescalor » 04.10.2011 14:19

Hallo zusammen,

ich habe mir überlebt, um das Aufklären der Morde in Greifenfurt noch ein wenig verzwickter zu machen, noch einen Auftragsmörder einzubauen.

Etwa im Stil von Scheijian von Tarschoggyn, also ein Mitglied des Zweiten Fingers (oder auch einer vergleichbaren Meuchlervereinigung). Nur fällt mir auf Anhieb kein wirklich gutes Opfer in Greifenfurt ein - wer dort in der Stadt (um 1012 BF) hat mögliche Feinde, die auf die Idee kämen, einen (maraskanischen) Meuchler anzuheuern? Es sollte nicht unbedingt jemand wirklich Plot-relevantes sein (Marcian, etc.), denn das Opfer sollte am Besten, wie die anderen Opfer auch, bereits tot augefunden werden.

Für Ideen und Vorschläge wäre ich dankbar,

Viele Grüße
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Re: Jahr des Greifen (natürlich MI)

Ungelesener Beitrag von Black Dog » 04.10.2011 14:46

Also an potentiellen Opfern sollte es in Greifenfurt wirklich nicht mangeln. Und Helden die das Abenteuer noch nicht gelesen haben werden auch nicht bemerken ob nun Kneipwirt Alrik oder Händler Hans im AB vorgesehen sind oder nicht.

Und was den Mörder angeht... Sei kreativ. Welche Motivation könnte er haben?

- Er könnte es jemand anderem anhängen um selber nicht gefasst zu werden.
- Sie könnte ein glühender Vereher und vllt sogar Anhänger von Marcians Kult sein und versuchen die Arbeit ihres Meisters fortzuführen.
- Er oder Sie könnte einfach nur trunken von Macht sein.
- Ein Ork könnte sich aus der Festungsinsel herausgeschichen haben um nun die Moral zu untergraben.
- Ein Magier versucht Experimente mit Blut
- Ein Dämon (vllt sogar auch der, der im Apfelgarten herumspukt) könnte dafür verantwortlich sein, und den Helden dann einen Hinweis geben. Oder Marcian kommt auf die Helden zu weil er damit seine Chance wittert ungeschoren davonzukommen.

DIe Möglichkeiten sind endlos.

Gez.
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Mescalor » 08.10.2011 17:08

@Ravendoza

woher hast du denn den nicht mit ziffern beschrifteten Stadtplan von Greifenfurt? Wäre für Aufklärung dankbar :lol:
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Lahmer Goblin » 10.10.2011 15:14

Hallo zusammen,

ich leite gerade das Jahr des Greifen und stehe vor einem kleinen Problemchen. Vielleicht könnt Ihr mir ja einige Anregungen geben.

Achja, vorab: Kerstin, Patrick, Marc und Thomas (vor allem Du, Thomas!) - raus hier, und zwar subito! :wink:

Also. Vergagenen Samstag hat Gamba die Schanze an der Ostmauer in bekannter Manier eingerissen und die Bethaner Magier damit ausgeschaltet. Das lief alles soweit planmäßig, bis auf die Tatsache, daß unsere Gruppenmagierin (Beilunkerin), die sich außerhalb der Schanze aufhielt, ihrerseits einen der Belagerungstürme mit einem Ignisphaero schachmatt setzte. Zum einen ist damit ihre Tarnidentität dahin (gab vor eine einfache Schreiberin zu sein), was aber nicht weiter tragisch ist, das ist nun in erster Linie Sache der Magierin sich da rauszuwinden, ich lasse die ganze Angelegenheit mal auf mich zukommen. Weitaus schwerwiegender finde ich hingegen, daß Gamba nun wissen muß, daß er nicht wie geplant alle Magier der Stadt erwischt hat. Nun wäre Gamba m.M.n. nicht Gamba, wenn er es einfach dabei beließe. Und da fängt mein Problemchen an. Vielleicht habt Ihr ja einige Ideen:
Welche Mittel hat Gamba zur Verfügung, um unserer Magierin das Leben schwer zu machen? Und wie könnte er die anwenden? Die Freipfeile möchte ich eigentlich außen vor lassen, da ich die Magierin nicht einfach so umnieten will. Nein, gemein sollte es schon sein, aber auf alle Fälle sollte sie zumindest eine Chance haben.

Vorab schonmal danke! :)
Im Übrigen hätte ich gerne meine Krücke wieder...

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 10.10.2011 15:39

Gamba ist sich darüber auch so sehr wohl im Klaren, dass es noch weitere Magier in der Stadt geben muss. Mindestens Lancorian.

Andererseits überschlagen sich doch nach dem Sturm ohnehin die Ereignisse, oder? Die Orks stürmen die Stadt, schlagen sehr viele Bürger tot, mehrere Lagerhäuser gehen in Flammen auf die Lebensmittel beinhalteten, Zerwas große Vampiraktion usw.

Über Nacht ändert sich also die Lage von "Wir können die Stadt bestimmt bis zum Frühling halten" zu "wir stecken echt tief in der Scheiße" und die Helden gehen bald aus der Stadt heraus um nach Wehrheim zu entkommen und den Prinz darüber zu informieren dass er vor dem Frühling handeln muss. Denn der Gedankengang meiner Helden war so, dass es aus Entsatz vor dem Winter nichts mehr wird und deswegen der Prinz genau das geschickt hat, was man brauchen würde um den Winter zu überstehen, nämlich ne Menge Nahrung und 100 Belagerungsspezialisten.

Bei mir kam nur noch der Dämon im Apfelhain nach dem Sturm und zwei Wochen später (während der walking dead Phase unserer Dämonenfäulenden praktischerweise) entkamen die Helden in den Reichsfort. Dieser Zeitrahmen ist auch offiziell ungefähr vorgesehen, da Leriella ja ausdrücklich Dämonenfäule heilen kann und wenn der Held da schon im 5. oder 6. Stadium wäre wäre er wohl kaum reisefähig.

Wenn das nicht gilt solltest du aber bedenken dass Gamba nicht übermächtig ist. Der masssive Sturm hat ihn seine ganze Kraft gekostet, dann die Dämonenbeschwörung eines viergehörnten Dämons. Die Nagrachpfeile gehen sowieso nicht, da er ja nicht weiß wie sie heißt und auch der persönliche Gegenstand fehlt. Er hat außerdem nur noch vier, da stellt sich die Frage ob nicht schon welche reserviert sind.

Ein weniger mächter Dämon ist aber bestimmt drin :)
Zuletzt geändert von loncaros am 10.10.2011 15:43, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 10.10.2011 17:00

Ein paar druidische Herrschafts-Rituale könnte er vielleicht anbringen - mir persönlich gefällt aber die Idee viel besser, dem Magier (oder auch anderen wichtigen Persönlichkeiten) zwei Karmanthi auf den Hals zu hetzen.

Ich habe bereits am eigenen Leib erfahren, wie diese Dämonen die Helden wahrhaft in die Panik treiben können, wenn sie ihren Jagd- und Spieltrieb richtig ausleben! :devil:

MfG,
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 13.10.2011 06:39

Das Einzelverhör aller Helden durch Roderick in Wehrheim kann definitiv zu den absoluten Höhepunkten des Rollenspieljahres werden. Mir ist es gestern verdammt gut gelungen, meinten auch meine Spieler. Jeden Helden anders behandeln, soviele Infos rauskitzeln wie möglich, die schwächeren offen bedrohen, die unangreifbaren sehr freundlich behandeln, das hat dann als die Helden sich untereinander darüber wieder austauschen konnten zu einiger Verwirrung geführt.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Joker2002 » 02.12.2011 07:41

Hallo miteinander,

wollte mal nachfragen wie Ihr das Problem mit dem Austritt aus der Feenwelt gelöst habt.
Nach der Buch und Abenteuervorlage ist es ja so, dass einer der Helden gegen den Ritter auf der Brücke bis zum Tode kämpfen muss. Dabei sollte ja dann irgenein Ereignis eintreten dass die Helden nach Aventurien zurückbring.

Habt Ihr da einen Tipp für mich ?


Gruß

Joker2002

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Leta » 02.12.2011 08:14

Joker2002 hat geschrieben:Nach der Buch und Abenteuervorlage ist es ja so, dass einer der Helden gegen den Ritter auf der Brücke bis zum Tode kämpfen muss. Dabei sollte ja dann irgendein Ereignis eintreten dass die Helden nach Aventurien zurückbringt.
Es ist ewig her das ich das Abenteuer gespielt habe. Ich kann mich hier nicht wirklich an Probleme erinnern. Einfach die Brücke überqueren? Oder so wie sie hergekommen sind, auf der anderen Seite ist wieder ein Kreis aus Pilzen, drei mal drehen und Nurti rufen...

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von loncaros » 03.12.2011 16:36

Jemand muss Cromag besiegen, dann dürfen sie die Brücke passieren und gehen durch das Tor, das sie da hinbringt wo sie hinwollen, nach Aventurien zurück.

Das ganze Szenario ist allerdings selbst nach dem üblichen Maßstab des Abenteuers extrem schwach beschrieben, so dass du da eigentlich machen kannst was du willst.

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Eowíc » 12.12.2011 23:44

Einer der Helden muss gegen Cromag bestehen,um in Ornavalls Reich zu gelangen. Denn dort ist nach Andras und Linoschs Wissen ein Tor, welches zurück nach Aventurien führt. Wenn Cromag besiegt wird, verlangt Ornavalls Ritterehre den Helden zu helfen und diese sicher zum Tor zu führen. Dort könnte man natürlich noch nach Bedarf ein paar Szenen hinzu improvisieren. Meiner Meinung nach ist es relativ gut im Abenteuerheft beschrieben, besonders wenn man dazu die Romane gelesen hat ;)

Inhalt ergänzt am 13.12.2011 00:01

Ich hätte ein paar andere Fragen. Ich bin mit meiner Gruppe gerade im Monat Praios. Meine Gruppe besteht aus einem Zwergischen Söldner, einem Magier, einem Geoden, einem Schwertgesellen und einem Dieb. Da die Fünf bei der Befreiung der Stadt im wahrsten Sinne des Wortes Heldentaten vollbracht haben, bekam der Zwerg das Kommando über die Soldaten, die in den Kerkern der Garnision gefangen gehalten wurden. Auch in dem Roman steht das Marcian das Kommando über die Soldaten dem Sölder übergibt, welcher unter der KGIA nach Greifenfurt reiste. Der Zwerg hat den Rest der Gruppe zu Unteranführern gemacht. Garnicht mal so schlecht, da nun alle bei den Offiziersversammlungen teilnehmen dürfen. In den Tagen des Praios wurden den Helden mit ihren Trupp Soldaten und einigen Freischärlern aufgetragen das Dorf Breitenbruck in der Nähe von Greifenfurt einzunehmen, während die Kürassiere die anderen Dörfer befreien. Das war alles schön und gut. Das einzige Problem was ich hatte war die Umsetung der Kämpfe. Wie würdet ihr ein Scharmützel meistern ? Wie kann man feststellen das die helden und ihr Trupp gewinnen. Entscheidet ihr das als Meister oder würfelt ihr aus ? Im Aventurischen Arsenal stehen zwar regeln, doch finde ich diese schlecht ausgearbeitet und unausbalanciert. Wäre nett wenn ich ein paar Tipps und Anregungen von euch bekommen könnte ;)
Gruß Eowíc
Zuletzt geändert von Eowíc am 13.12.2011 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
There´s some good in this World, Mr. Frodo... and it´s worth fighting for!!

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Lahmer Goblin » 13.12.2011 11:46

Die Regeln aus dem Aventurischen Arsenal habe ich auch noch nie in der Praxis angewendet, weil sie mir viel zu sperrig erscheinen.
Wie groß soll das Scharmützel denn werden? Wie viele Greifenfurter, wie viele Orks, wer greift wen an und unter welchen Umständen (Hinterhalt, offener Kampf, Überraschungsangriff, etc.?)?
Im Übrigen hätte ich gerne meine Krücke wieder...

Eowíc
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Eowíc » 13.12.2011 13:09

Das Scharmützel soll in dem Dorf Breitenbruck stattfinden. Ich habe es als ein 300 Seelendorf mit einigen Gehöften,einer kleinen Dorftaverne, einer Mühle und einem Grobschmied dargestellt. Mehrere Felder an denen Wald angrenzt umgeben das Dorf, während ein kleiner Fluss, welcher am Dorf vorbei fließt, die Mühle antreibt. Eine kleine Holzpalisade ohne Wehrgang sichert das Dorf und hat einen nördlichen und einen südlichen Durchgang. Diese sind jedoch nicht mit Toren gesichert. Das Dorf hat eine Orkbesatzung von zwei dutzend Zholochai. Von denen sollen ein halbes dutzend Fernkämpfer sein. Die Orks fühlen sich vollkommen sicher, da sie mit keinem Angriff rechnen. Die meisten befinden sich in der Tarverne oder auf dem Hauptplatz des Dorfes und spielen in der prallen Sonne Würfelspiele. An den Toren steht jeweils eine Orkwache.Das Dorf muss noch vor Einbruch der Dämmerung eingenommen werden, damit die Helden rechtzeitig nach Greifenfurt zurückkehren können. Die Befreier bestehen aus den fünf Helden, dreißig Soldaten und zehn Bogenschützen der Freischärler. Die Helden planen einen Überraschungsangriff und wollen versuchen einen kleineren Trupp Soldaten zum nördlichen Tor zu schicken um die Orks abzulenken, während die restlichen durch das Südtor kommen sollen. Die Freischärler sollen, nachdem sie im Dorf sind, auf die Dächer Klettern und von dort aus die Orks unter Beschuß nehmen. Meiner Meinung ist das eine gute Taktik . Besonders wenn man noch bedenkt, dass wir in der Gruppe den Geoden und den Magier haben, welche zusätzlich Zauber wirken können. Dennoch sind viele Menschen den Kampfkünsten der Orks nicht gewachsen. Besonders der kleine Trupp Soldaten der als Ablenkungsmanöver dienen soll, wird schwer einstecken müssen. Problem bei der ganze Sache ist, wie ich feststelle wie viele von ihren Soldaten sterben. Ich möchte da so wenig wie möglich Meisterwillkür reinbringen ;)
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Lahmer Goblin » 13.12.2011 21:22

Hallo Eowíc,

bei solch einem doch recht kleinen Gefecht in einem wahrscheinlich nicht sonderlich übersichtlichen Dorf würde ich meine Aufmerksamkeit ausschließlich auf die Helden legen. Die Orks werden dieser (in der Tat sehr guten) Taktik zufolge wahrscheinlich - kaum daß sie von dem Ablenkungstrupp aufgeschreckt wurden - aus allen Orten im Dorf, wo auch immer sie gerade gewesen sind - in Richtung des Nordtors rennen. Wenn das Timing stimmt, stürmt der eigentliche Angriffstrupp das Südtor, noch bevor sich die Orks am Nordtor sammeln können. Was also heißt, daß man sich die Orks grüppchenweise und nur unzureichend gerüstet (Keine Zeit mehr Rüstung anzulegen oder nach dem Schild zu suchen, der hier irgendwo rumliegen muß) vorknöpfen kann. Die Helden werden wohl eher nicht auf die Dächer klettern, oder? Daher fechte die Kämpfe in den Straßen des Dorfes ganz normal aus, die Helden in einer Gruppe mit vielleicht noch drei, vier anderen Greifenfurter Soldaten gegen einen etwas etwa gleich großen Orktrupp. Die restlichen Greifenfurter haben sich in ungefähr ebenso große Gruppen aufgeteilt und bekämpfen (an anderen Stellen im Ort) die anderen ungefähr genauso großen Orkgruppen. Die Freischärler auf den Dächern können sich durch ein, zwei Schüsse bemerkbar machen, mit denen sie in den Kampf eingreifen. Bis die Helden mit ihrer Orkgruppe fertig sind, dürfte es auch den anderen Greifenfurtern gelungen sein ihre Gegner zu überwinden. Was nun die Verluste betrifft, orientiere Dich einfach ungefähr an dem was die Helden in ihrer unmittelbaren Umgebung vom Kampf so mitbekamen. Ich weiß natürlich nicht wie Deine Gruppe so drauf ist, aber ich wage einmal die Behauptung wenn Du nach dem Gefecht (bei dem meinetwegen einer der Greifenfurter NSC's vor den Augen der Helden fiel und einer der Helden selbst ordentlich was eingesteckt hat) einfach verkündest, daß trotz Eures Sieges leider dennoch sechs gute Seelen in Borons Hallen eingingen und weitere fünf ernsthafte Wunden hinnehmen mußten, wird Dir keiner irgend etwas von Meisterwillkür vorwerfen - und falls doch, sollte derjenige sich mal ernsthaft selbst hinterfragen für was es beim Rollenspiel eigentlich einen Meister gibt und ob es ihm Spaß machen würde, für so einen Spieler wie ihn zu meistern :wink:.

Das ist natürlich alles nur als Vorschlag gedacht und keinesfalls als Belehrung oder so (versteht sich eigtl. von selbst, kann aber nicht oft genug erwähnt werden). Falls es Dich interessiert wie in meiner JdG-Runde die Situation in Breitenbruck gelöst wurde, schreib mich einfach per PN an. Bin mir nämlich nicht sicher ob das die Mehrheit hier im Forum interessiert, und außerdem hat mein Profilierungszwang für heute schon Feierabend :ijw:

Auf jeden Fall hoffe ich Dir damit geholfen zu haben!
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Eowíc » 15.12.2011 09:34

Hallo, auch hier nochmal danke für deine Anregungen und Tipps Lahmer Goblin ;)
Ich beschäftige mich gerade noch mit einer weiteren Frage und wollte mal eure Meinungen hören. Meine Helden hatten die Idee einen Graben um Greifenfurt ziehen zu lassen und diesen eventuell mit dem Wasser der Breite zu füllen. Leider haben sie nur noch sieben Tage Zeit. Sie wissen zwar nicht, dass in einer Woche die Orks vor den Toren der Stadt stehen, wollen sich aber trotzdem beeilen. Meine Frage wäre hier, wie schnell ein recht nützlicher Burggraben um Greifenfurt gezogen werden kann und ob es möglich wäre diesen leicht mit Wasser zu füllen. Sind die Bodenverhältnisse geeignet ? Greifenfurts Mauern sind nach dem Maßstab im Ab ungefähr 900 Schritt lang. Es sollen ungefähr einhundert Frauen und Männer der Bürgerwehr am Graben arbeiten.
Lg Eowic
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Corran_Horn » 04.02.2012 19:11

Hallo :)

Nachdem meine Gruppe leider zersplittert ist bevor JdG noch richtig begonnen hat (Helden hatten am letzten Spielabend Greifenfurt eingenommen), würde ich gerne Versuchen die Kampagne experimentel zu retten. Bräuchte allerdings Feedback von erfahreneren Spielern/Meistern ob das überhaupt machbar ist. Von ehemals 7 Spielern sind noch 2 über+eventuell einem weiteren, der die Kampagne allerdings schonmal geleitet hat.

Disclaimer: Bernhard, Patrick nicht weiterlesen sonst kommt euch der Namenlose holen ;)

2 Experimentideen:
a) Die Spiele spielen jeweils 2 Agenten -> eine rechtschaffendere Agentengruppe (SuS-Maga+Fähnrich) + eine dünklere Agentengruppe (Scharlatan+Dieb oder so).
Vorteil: Marcian kann die Truppe auswählen, die am besten passt für die jeweilige Aufgabe und die SC müssen sich nicht verbiegen rp-technisch um die Kampagne spielen zu können. Später könnte man dann 2 Szenarienstränge spielen (Belagerung+Xorlosch oder so)
Nachteil: Schwer vorherzusehende Entwicklung, Enormer Meistermehraufwand und verlängerte Kampagnendauer, aufgrund dem beschränkten Umfeld eventuell schwierig

b) Der besagte 3. Spieler, der die Kampagne schonmal geleitet hat spielt Zerwas als SC *g*
Vorteil: Ein SC wird weniger schnell verdächtigt als ein NPC, die Kampagne wäre für den 3. Spieler eventuell wieder von Interesse aufgrund der neuen Perspektive und RP-technischen Herausforderung
Nachteil: Die Koordination Meister/Zerwasspieler muss sehr hoch sein, Irgendwann fällt Zerwas "weg" *g*, wie stellt man einen omnipotenten SC dar welcher eh alles zu können scheint ;)


Was haltet ihr von den beiden Ideen? Haltet ihr sie für machbar oder eher zu komplex? Gespielt würde in der ersten Zeit vermutlich über Skype, da ein Spieler noch im Ausland weilt... später dann wieder vor Ort am Spieltisch :)

mfg Andreas

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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 04.02.2012 19:32

a) Die Spiele spielen jeweils 2 Agenten -> eine rechtschaffendere Agentengruppe (SuS-Maga+Fähnrich) + eine dünklere Agentengruppe (Scharlatan+Dieb oder so).
Vorteil: Marcian kann die Truppe auswählen, die am besten passt für die jeweilige Aufgabe und die SC müssen sich nicht verbiegen rp-technisch um die Kampagne spielen zu können. Später könnte man dann 2 Szenarienstränge spielen (Belagerung+Xorlosch oder so)
In der Tat eignen sich zwei Gruppen gut zur Arbeitsteilung. Wenn du allerdings tatsächlich eine schwarz-weiß-Trennung der beiden Gruppen vornimmst, kann es über kurz oder lang zu Konflikten zwischen diesen beiden kommen. Was sich sonst auf Marcian kanalisiert, der das dank NSC-Power einfach aussitzt, kann dann böse enden...
b) Der besagte 3. Spieler, der die Kampagne schonmal geleitet hat spielt Zerwas als SC *g*
Vorteil: Ein SC wird weniger schnell verdächtigt als ein NPC, die Kampagne wäre für den 3. Spieler eventuell wieder von Interesse aufgrund der neuen Perspektive und RP-technischen Herausforderung
Nachteil: Die Koordination Meister/Zerwasspieler muss sehr hoch sein, Irgendwann fällt Zerwas "weg" *g*, wie stellt man einen omnipotenten SC dar welcher eh alles zu können scheint
Spielern, die ein Abenteuer schon kennen, einen NSC zum Spielen zu geben, halte ich oft für lohnenswert. Kann auch hier klappen. Dass Zerwas irgendwann wegfällt, ist halt Pech, aber dann wurden die anderen Spieler lange genug an der Nase herum geführt und es hat sich gelohnt. ;) Bekommt der Spieler dann halt einen anderen/neuen Charakter. Wenn ich mich nicht irre, geht es dann ja eh bald aus Greifenfurt raus, dann sollte das auch kein großes Problem sein.
Und Zerwas muss ja auch gar nicht allmächtig sein, sicherlich wird auch der NSC-Zerwas bisweilen so tun, als wäre er ein "ganz normaler Sterblicher". :P
Von daher einfach ganz normal Proben würfeln lassen und alles...müssen ja auch nicht die echten Werte auf dem Bogen stehen. Und insbesondere über Skype lässt sich das ja auch wunderbar verbiegen, da niemand die Würfelergebnisse kontrollieren kann. ;)

MfG,
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Re: Jahr des Greifen, natürlich MI ;)

Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 07.02.2012 02:58

zu a) von meiner Seite ein klares Ja. Habe selbst sehr gute Erfahrungen damit gemacht, zwei Helden pro Spieler im JdG führen zu lassen. Dabei ist die Abgrenzung "Licht und Schatten" nicht die einzige die man sinvoll verwenden kann: auch "Investigativ&Kämpferisch" oder "Magisch&Profan" machen sehr viel Sinn. Generell würde ich aber sogar dazu raten, dass die Gruppen nicht vollkommen unabhängig (und wie bei "Licht&Schatten" vielleicht sogar potentiell gegnerisch) sind, sondern sich prinzipiell auch nach Aufträgen mischen können, das erhöht die Flexibilität nochmal deutlich.

Auf jeden Fall würde ich es so gestalten, dass (wenn Du die Mission nach Xorlosch mit den Helden spielen willst) eine Gruppe die "Aussenmission" übernimmt, und die andere in der Stadt bleibt, damit du beide Entwicklungen den Spielern nahebringen kannst.

zu b) Zerwas wäre eine Möglichkeit (und die "unverdächtigkeit" eines Spielercharakters tatsächlich sehr pracktisch). Die andere Möglichkeit wäre Marcian selbst - erstens bleibt er bis zum Schluss dabei, zweitens hat er dann eine aktivere Rolle und drittens wird er so "präsenter" für die Spieler und seine Tragik vielleicht "erlebbarer".

Notfalls könnte man auch beide Varianten kombinieren, so dass der Spieler erst Zerwas spielt und nach dessen Enttarnung auf Marcian wechselt...

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