DSA5 Göttliche Strafen

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Rumpelfass
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Göttliche Strafen

Ungelesener Beitrag von Rumpelfass » 14.01.2021 13:14

Hallo allerseits,
meine Gruppe spielt gerade das Abenteuer ein Geist in Arraned (sehr zu empfehlen). Inhalt des Abenteuers sind die Katakomben des Dorfes unterhalb des Boron Tempels. In der Gruppe befindet sich eine sehr machthungrige und gierige Schwarzmagierin. Sie begutachtete die geschändeten Gräber und mopste sich ein aus ihrer Sicht magisch aussehendes Diadem von einem Toten. Es war von mir als Meister so hingestellt, um zu sehen wie weit sie geht - "Prüfung" bestanden :wink:
Nun frage ich mich inwiefern ich den Zorn (oder auch leichtes Ärgernis) der Götter als Konsequenz mit einfließen lassen kann. Ich nehme mal an, das Boron Geweihte Grabschänder von weitem nicht riechen können, aber vielleicht habt ihr Ideen dazu.
Ich freue mich auf kreative Ideen.

Taipan
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Ungelesener Beitrag von Taipan » 14.01.2021 13:35

In wie weit der Zorn der Götter unartige Aventurier befällt ist immer so eine Sache. Wenn man nicht das „Warum trifft das nicht alle Taschendiebe, Grabräuber, Wegelagerer...“-Fass aufmachen will würde ich von übernatürlichen Konsequenzen für so eine „Kleinigkeit“ absehen, und das Ganze wie einen „normalen“ Diebstahl behandeln. Wird der Diebstahl bemerkt? Versucht die Magierin den Gegenstand zu benutzen (wenn magisch) oder zu verkaufen? Beides ist nicht so ganz ungefährlich.
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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 14.01.2021 13:49

Für ein so läppisches Vergehen würde ich keine göttliche Strafe vergeben außer vielleicht ein paar fiesen Alpträumen, in denen die Magierin von Bishdariel und Golgari gehetzt wird, die sie für ihren Frevel verfluchen. Und da würde ich es bewusst offen lassen, ob die vielleicht einfach von ihrem schlechten Gewissen und nicht von Bishdariel selbst stammen. Sie hat ja weder die Leiche geschändet noch sie - Boron bewahre - zum Unleben erhoben, das war höchstens Diebstahl, bei dem nicht mal jemand zu Schaden kam. Wenn Boron schon bei so etwas eingreifen würde, müsste man sich fragen, warum die Brabaker Akademie überhaupt noch steht, wo man viel Schlimmeres mit den Toten anstellt.
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Baal Zephon
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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 14.01.2021 14:00

Ich schließe mich hier Taipan an, Göttliche Strafe für solche Kleinigkeiten wenn wo anders Erzfrevler Kinder ins Feuer stoßen ohne dass der Blitz einschlägt um sie zu grillen ist weit gefehlt, abgesehen davon dass es einige Abenteuer gibt in der das Kerntema Grabraub&Schändung unter dem Deckmantel der Archäologie ist, wo wenn man konsequent wäre dann die komplette Gruppe gestraft gehören würde.
Wenn du das Verhalten sanktionieren möchtest könntest du einen Ruhelosen Geist bringen der das Klimbim zurück möchte und die Magierin mit Alpträumen oder ähnlichen heimsucht. Könnte die Magierin dazu bewegen den Geisterbann zu lernen um das Ding zu exorzieren
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Rumpelfass
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Ungelesener Beitrag von Rumpelfass » 14.01.2021 14:54

Ich stimme euch zu, die Götter könnte nicht rasten wenn jedes Vergehen geahndet wird. Sie benutzt das Diadem auch mittlerweile. Zusätzlich hat sie auch wenig Skrupel sehr krumme Geschäfte mit den Plot zugehörigen Hexern einzugehen, die Menschenknochen als Zutat für ihr Gebräu nutzen. Bis auf die gut ausgespielten Konflikte innerhalb der Gruppe hat dies auf die restliche Spielwelt (noch) keine Konsequenzen. Diese müssen natürlich nicht negativ sein, schließlich soll das gute Rollenspiel belohnt werden (ein Alptraum wäre auch schon eine Belohnung, da dies dem Spieler zeigt, dass der Meister aufmerksam ist). Die Idee des Geisterbann als Konsequenz empfinde ich als sehr schön, das würde nochmal den Charakter unterstreichen, das sie nicht ihr Handeln überdenken sollte, sondern alles lästige ganz pragmatisch aus dem Weg räumt.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 14.01.2021 14:54

Ein paar Runden Alpträume mit verringer Regeneration. Inhalt der Träume sollte der Diebstahl sein ohne das direkt darauf hingewiesen wird, das es ein Boronfrevel war. Sondern eher, das das Ding irgendwie verflucht sei und am besten zurück gebracht werden sollte. Aber, da als Alptraum, sehr undeutlich machen.
Das Stockholm-Syndrom ist eine anerkannte Methode um neue Freundschaften zu schließen.

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Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 14.01.2021 15:39

Oder weltliche Konsequenzen? Ein Nachfahre der bestohlenen erkennt das Diadem und setzt der Magierin nun nach, um es zurückzuerlangen.

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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 15.01.2021 09:08

Ich glaube auch, dass die Götter nicht direkt eingreifen werden. Aber vielleicht verlieren bei Ihr Liturgien ihre Wirkung, da Frevler und bei einer Seelenprüfung würde dies auffallen. MMn wäre dies noch einmal etwas anderes, wenn die Gruft liturgisch geschützt wäre (so machbar). Die Sache mit dem ruhelosen Geist könnte gehen...aber warum sollte der aus Borons Hallen bzw. den Paradisen wiederkehrten? Das Prinzip des Todes ist Vergessen - was schert also ein altes Stück Metall? Der Geist muss also schon vorher dagewesen sein und was mit dem Diadem zu tun haben.

Ich würde es so machen: Mysterium von Kha sagt "Götter dürfen nicht direkt eingreifen". Wenn aber ihre derischen Vertreter etwas auch Karmales machen, dann gilt es.

Was mich zu einem interessanten Gedanken bringt: Unter den Erzdämonen sind ja auch gefallene Götter wie Charyptoroth dabei. Laut Kha dürfen die ja auch nicht direkt eingreifen. ABER: Fran/Hela Horas rief sie auf die Welt herab. Erstens: Wäre das dann der Persilschein gewesen, für die 12e, jetzt einzugreifen, weil sich die andere Seite auch nicht daran hält (Keine göttlichen Wesen auf Dere erlaubt). Wäre das Magnum Opus, sie zu rufen dann eine Theurgie? Und fällt Borbarad als Halbgott nicht unter das gleiche Verdikt? Immerhin kommunizieren die Götter da ja direkt mit Auserwählten Menschen oder beseelen sie (wie geschehen beim Anathema über Borbarad)..aber das ist philosophisches Hickhack. Der Gedanke kam trotzdem.
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.01.2021 09:17

@Mikal Isleifson

Ich kann dir nicht nicht ganz folgen... :dance:

Evtl. sollte man für diese Frage einen eigenen Thread aufmachen, denn für den TE ist es glaube ich weniger relevant, was mit Borbarad passiert ist und warum... ;)
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 15.01.2021 09:26

Also im Öffnungspost steht, dass die Gräber bereits entweiht waren, als die Gruppe sie gefunden hat. Es ist also wirklich nur Diebstahl und nicht mal wirklich Grabschändung.

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Rhonda Eilwind
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Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 15.01.2021 09:41

Hmmh - Ich weiß nicht.

Ok, das Grab zweimal entweihen geht nicht...

Aber wird Diebstahl No. 2 dadurch weniger schlimm, dass vorher jemand anders schon das Gleiche gemacht hat?
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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Mikal Isleifson
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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 15.01.2021 09:41

Selbst das mit dem Diebstahl ist fraglich. Wenn die Seele schon in Borons Hallen oder Paradies wohnt - welchen Bezug hat sie dann noch zu ihrer alten Existenz? Kann man Knochen beklauen? Kann eine Leiche Eigentum besitzen? Oder ist das ein menschliches Konstrukt?

Man könnte höchstens Pietätlosigkeit vorwerfen oder, wenn es ein in der Region gültiges Gesetz gibt, was Grabschändung bestraft, nach diesem handeln. Evtl. frevelhaftes Verhalten gemäß der Boronkirche mit Auswirkung auf die Seele, die geklaut hat. Dennoch denke ich, ein direktes Eingreifen der Götter wird es nicht geben.

Auch ein evtl. Geist muss schon vorher da sein. Und der kommt nicht so einfach zurück aus wo immer der nach dem Tod hingeht. Sonst bräuchte man keine Magie zur Geisterbeschwörung - Grabstein umwerfen reicht und wirkt im Gegensatz zum Nekropathia sogar bei Seelen in der Niederhölle/Alveran.

Ist ein schwieriges Konstrukt. Hätte das Grab einen dezidierten Wächter, der würde eingreifen.
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