Umgang mit einem Geweihten

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Rüdiger Uh'huuht
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Rüdiger Uh'huuht » 21.09.2020 12:23

Den Zwölfen zum Gruße,

ich spiele/meistere seit genau einer Sitzung mit meiner Gruppe aus ebenfalls ziemlich unerfahrenen Mitspielern ein von mir selbst geschriebenes Abenteuer, welches in Greifenfurt spielt. In dieser Gruppe befindet sich ein Travia-Geweihter, der mich ehrlich gesagt vor ein kleines Problem stellt und ich gerne die Meinung von ein paar erfahreneren SpielerInnen diesbezüglich hören würde.

Wie geht die Umwelt, vor allem NPCs, mit einem Geweihten um? Mein Spieler geht davon aus, dass prinzipiell alle NPCs (dabei ist es egal, ob Travia gläubig oder einer anderen Gottheit zugewandt) ihn mit Respekt behandeln und ihm gegenüber immer freundlich gestimmt sein sollten. Ich jedoch habe mir das jedoch anders vorgestellt. Natürlich sollte er in der Regel nett und respektvoll behandelt werden aber es sollte doch kein Freifahrschein für ihn sein, nur weil er ein Geweihter ist, oder?!

Gerade in Greifenfurt, was meines Wissens nach vor allem Praios zugewandt ist, sollte er doch auch auf gewissen zwischenmenschliche Widrigkeiten stoßen. Er geht jedoch davon aus, dass er in jeder Gaststätte den roten Teppich ausgerollt bekommt und das schäbigste Gasthaus mit seiner Anwesenheit gleich in einem ganz anderen Lichte erstrahlt - etwas überspitzt formuliert natürlich.

Beispiel aus unserer ersten Sitzung:
Die Gruppe, bestehend aus dem angesprochenem Geweihten, einer Druidin und einem ziemlich alten Schmied kommt an die Tore Greifenfurts und werden von den Wachen etwas schnippig mit den Worten "Ist denn der Zirkus in der Stadt" begrüßt. Ich für meinen Teil finde, dass das ein durchaus angebrachter Satz des Wachpostens ist, da so eine Gruppe wahrscheinlich nicht alle Tage um Einlass in die Stadt bittet. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sieht er das anders und hat postwendend angemerkt, dass eine Stadtwache ihm gegenüber niemals so respektlos agieren würde.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir mit Eurem Wissen etwas auf die Sprünge helfen würdet.

Vielen Dank :)

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WeZwanzig
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 21.09.2020 12:51

Die vorherrschende Religion in Greifenfurt (und allgemein weiten Teilen Avneturiens) ist nicht Praios-Religion sondern die 12-göttliche Religion. Gerade die Geweihten aller 12 Hauptgötter haben überall das Recht auf Respekt und Ansehen. Natürlich wird eine Wache vielleicht Rondra mehr ehren als Travia, aber eine derartige Begrüßung für eine Geweihte würde bei entsprechender Beschwerde des Geweihten auf jeden Fall dafür sorgen, das die Wache mal von ihrem Chef ordentlich die Leviten gelesen bekommt.

Die 12 Kirchen sind in erster Linie eine Gemeinschaft, mit verschiedenen Aufgaben, keine Konkurenten. Für Beerdigungen ruft man wenn verfügbar den Boron-Geweihten, das neue Familienhaus wird vom Traviageweihten gesegnet und der Richter bittet den Praiosgeweihten um Beratung bei einem schwierigen Urteil. Natürlich bestehen die Kirchen auch nur aus Menschen und eine strenge Perainegewihte wird die lockere Lebensart der Tsageweihten nicht immer gutheißen, aber an sich bilden die 12 Hauptkirchen einen großen Verein.

Etwas anderes wäre es jetzt, wenn du ein Abenteur bei z.B. den Novadi spielen würdest, die mit ihrem Rastuhlla-Glauben einer nicht 12göttlichen Religion angehören. In Unau wäre eine derartiger Spruch der Wache möglich, in Greifenfurt hingegen weit weg von dem wie das offizielle Aventurien aussieht.
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Darjin
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Darjin » 21.09.2020 12:53

Also ich persönlich würde sowas erstmal weiterspielen wollen - als Geweihter sollte er ungebürdiges Verhalten auch durchaus anmahnen können wenn er es denn als solches empfindet. Das kann sehr lustiges, unterhaltsames Spiel (Interaktion mit der Umwelt) werden wenn beide Parteien entsprechend entspannt daran gehen. Vor allem da es durchaus auch Teil der Umwelt sein kann, dass der neue Grünschnabel in der Stadtgarde mit seiner neuen Verantwortung erstmal etwas überfordert ist und meint, ihm läge jetzt die Welt zu Füßen, weil er diese schicke Uniform trägt und eine Dienstwaffe hat (- manche Dinge werden sich nie ändern). Falls man länger in der Stadt verweilt kann ein solcherart bekanntes Gesicht auch gut als running gag immer wieder auftauchen ...

OT Diskussion würde ich auf eine spätere Pause (wenn's Essen kommt oder so) vertagen.

Ich persönlich finde es gar nicht so Zirkus, besonders wenn die Druidin nicht offen als solche erkenntlich sein sollte (was in Greifenfurt jetzt nicht die dümmste Idee ist). In der Gesellschaft von Traviageweihten reist bestimmt auch das ärmere/ältere Volk gerne, reduziert es doch deutlich die Gefahr von Herbergsbetreibern (oder Stadtwachen) gehänselt zu werden.
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
Michel de Montaigne (1533-1592)

Usch vüpndhä äß krohszattik vi mahnsche zisch ofenzischdlisch behmühn möhklißt uhnläsorliehsch ßuh chraypen & tahpey ahle Möhklischkaythn mohderna täschnohlogy iehknohrieren!

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Hesindian Fuxfell
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 21.09.2020 12:57

Also das müsste man mal ausklamüsern:

Als Göttin der Gastfreundschaft, des Herdfeuers, der Kochkunst und weiterer Aspekte sollte ein(e) Geweihte(r) dieser Göttin tatsächlich in jedem Gasthaus hoch angesehen sein und man sollte sich mehr als dringlich überlegen, das Etablissement zu verlassen, wenn dem nicht so ist.
Auch ansonsten ist Travia als Göttin von Familie, Heim, etc. in der gesamten Bevölkerung sehr angesehen und es wäre eher untypisch, es sich mit einer/m ihrer Geweihten zu dolle zu verscherzen.
Auf der anderen Seite sind Geweihte der Göttin auch oftmals (aber eben nicht immer) sehr volksnah und können mit einem flapsigen Unterton auch mal eher umgehen. Dadurch könnte eine mutige Wache diesen auch mal anschlagen. Aber wenn er feststellt, dass er auf einen strengeren Vertreter der Göttin getroffen ist, sich auch entsprechend entschuldigen.

Ich würde also empfehlen sich mal zusammenzusetzen und OT darüber zu sprechen, wie und warum das jeweilige Bild entstanden ist und sich dann auf eine gemeinsame Linie einigen.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
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Wizkatz
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Wizkatz » 21.09.2020 13:04

Ein Geweihter in Aventurien unterscheidet sich deutlich von einem (wandernden) Priester der echten Welt oder diverser anderer Fantasy-Universen. Ein aventurischer Geweihter lebt in einer Welt, in dem Alrik und Alrike klar ist, dass die Götter wirklich existieren und Einfluss auf die Welt nehmen können. Gleichzeitig sind Geweihte nicht einfach nur Dudes, die besonders doll zu Praios oder Travia beten, sondern Menschen, die nach langer Prüfung von diesen Göttern persönlich (!!!) für würdig befunden wurden, im Rahmen der Weihung deren Segen und Gebote in die Welt zu tragen. Das heißt auch ein schluddrig-schmutzig von der langen Straße kommender Traviageweihter ist von höheren Mächten berührt, und die Bevölkerung weiß das in Ländern, wo der Zwölfgötterlgaube vorherrscht auch. Der Normalbürger wird es sich schon zweimal überlegen, ob er dem verlängerten Arm einer der Götter, die ihn vor der Dunkelheit und dem Orkensturm bewahren, irgendeine Beleidigung an den Kopp knallt, weil er gerade einen schlechten Tag hat - so meine Sicht.

Der Geier
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Der Geier » 21.09.2020 13:23

Kommt stark auf die Gegend, das Verhalten des Geweihten und seine Gegenüber an.

Aus deinen Beispielen:

"alle NPCs (dabei ist es egal, ob Travia gläubig oder einer anderen Gottheit zugewandt) ihn mit Respekt behandeln und ihm gegenüber immer freundlich gestimmt sein sollten"

Die meisten zwölfgöttergläubigen Leute, die einen Traviageweihten als solchen erkennen, sollten ihn tatsächlich mit Respekt behandeln und ihm zuallermindest freundlich gegenübertreten. Auch wenn manche einen bestimmten Gott bevorzugen, so ist man doch üblicherweise zwölfgöttergläubig, was dann auch Travia mit einschließt. Grade Travia ist relativ wichtig für jeden, der Heim, Haus und Familie hat.

"Freifahrschein"

Das kommt drauf an, wofür. Während man bei einem Tagelöhner vielleicht davon ausgeht, daß er die Zeche prellen will, wenn er ohne zu zahlen die Gaststätte verläßt, geht man bei dem Geweihten wohl eher davon aus, daß er es nur "vergessen" hat oder grade wichtigere Umstände ihn davon abgehalten haben. Selbstverständlich erinnert man den Priester bei nächster Gelegenheit daran. Im Gegenzug legt man aber auch strengere Maßstäbe an ihn an. Wenn ein Tagelöhner etwas kaputtmacht, dann verprügelt man ihn und wirft ihn hinaus. Von einem Priester, grade der Travia, erwartet man in so einer Situation, daß er den Schaden bezahlt.

"Gerade in Greifenfurt, was meines Wissens nach vor allem Praios zugewandt ist"

Heißt ja nicht, daß Travia nicht verehrt wird in dieser Stadt. Im Gegenteil, Greifenfurt hat einen Traviatempel.

"dass er in jeder Gaststätte den roten Teppich ausgerollt bekommt"

Zumindest in meinem Aventurien halten die meisten Gasthäuser, die etwas auf sich halten, ein Zimmer für reisende Geweihte und Adlige vor. Während man bei Adligen dann erwartet, daß diese einen anständigen Preis für dieses bessere Zimmer zahlen, kriegen Priester dieses Zimmer manchmal sogar "kostenlos" im Austausch für einen Segen für das Haus. Wichtig dabei ist, daß der Geweihte tatsächlich als Geweihter auftritt und sich anständig benimmt.

"das schäbigste Gasthaus mit seiner Anwesenheit gleich in einem ganz anderen Lichte erstrahlt"

Naja, Gasthäuser stehen nunmal unter dem besonderen Schutz der Travia und bedürfen auch ihrem Schutz. Hätte ich als reisender Aventurier die Wahl, ob ich in einem Gasthaus speise, in dem auch ein Traviageweihter eingekehrt ist, dann würde ich eher das Gasthaus mit als ohne Geweihten wählen. Das heißt natürlich jetzt nicht, daß dem Traviageweihte eine Art Eintrittsgeld oder sonstige Vergünstigungen zusteht.

"Wachen etwas schnippig mit den Worten "Ist denn der Zirkus in der Stadt" begrüßt"

Als Wache sollte man einigermaßen vorsichtig sein, was man zu wem sagt. Stell dir vor, unter den Reisenden wäre ein Adliger gewesen? Bei einer bunten Truppe darf ein Wächter soetwas gerne sagen - sofern weder ein Priester oder ein Adliger drunter ist. Ein Tsageweihter würde soetwas vielleicht sogar als Kompliment sehen, aber als Traviageweihter kann man vermuten, daß der Wächter einfach nicht erkannt hat, wen er da vor sicht hat und unauffällig mal die Standessymbole ins Licht halten. Schon, um der Wache weitere Peinlichkeiten zu ersparen.
http://www.heldenbund.de - DSA-Spielerbörse, Heldenverwaltung, Gruppenforen etc.

Rüdiger Uh'huuht
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Rüdiger Uh'huuht » 21.09.2020 13:38

Wow, das ging fix. Vielen Dank für die schnellen und vor allem ausführlichen Antworten. Wie es scheint, lag ich mit meiner Einschätzung nicht richtig und werde das in den kommenden Runden auch korrigieren :)

Thargunitoth
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Thargunitoth » 21.09.2020 14:00

Ja, die Menschen sind dem Traviageweihten gegenüber freundlich eingestellt. Genauso wie gegenüber einem Adligen oder Ritter oder Krieger die Bevölkerung im Allgemeinen freundlich und höflich ist.

Das heißt aber ansonsten nicht unbedingt etwas. Es gibt keinen Freifahrtschein und je nach SO hat das auch seine Grenzen. Im höheren Stand wird man ihm trotzdem keine sonderliche Beachtung schenken, das ist auch wieder abhängig vom SO und dem Aussehen, Körperpflege usw.

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Seidoss-Anima von Seelenheil
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Seidoss-Anima von Seelenheil » 21.09.2020 15:35

Rüdiger Uh'huuht hat geschrieben:
21.09.2020 12:23
Den Zwölfen zum Gruße,

ich spiele/meistere seit genau einer Sitzung mit meiner Gruppe aus ebenfalls ziemlich unerfahrenen Mitspielern ein von mir selbst geschriebenes Abenteuer, welches in Greifenfurt spielt. In dieser Gruppe befindet sich ein Travia-Geweihter, der mich ehrlich gesagt vor ein kleines Problem stellt und ich gerne die Meinung von ein paar erfahreneren SpielerInnen diesbezüglich hören würde.

Wie geht die Umwelt, vor allem NPCs, mit einem Geweihten um? Mein Spieler geht davon aus, dass prinzipiell alle NPCs (dabei ist es egal, ob Travia gläubig oder einer anderen Gottheit zugewandt) ihn mit Respekt behandeln und ihm gegenüber immer freundlich gestimmt sein sollten. Ich jedoch habe mir das jedoch anders vorgestellt. Natürlich sollte er in der Regel nett und respektvoll behandelt werden aber es sollte doch kein Freifahrschein für ihn sein, nur weil er ein Geweihter ist, oder?!

Gerade in Greifenfurt, was meines Wissens nach vor allem Praios zugewandt ist, sollte er doch auch auf gewissen zwischenmenschliche Widrigkeiten stoßen. Er geht jedoch davon aus, dass er in jeder Gaststätte den roten Teppich ausgerollt bekommt und das schäbigste Gasthaus mit seiner Anwesenheit gleich in einem ganz anderen Lichte erstrahlt - etwas überspitzt formuliert natürlich.

Beispiel aus unserer ersten Sitzung:
Die Gruppe, bestehend aus dem angesprochenem Geweihten, einer Druidin und einem ziemlich alten Schmied kommt an die Tore Greifenfurts und werden von den Wachen etwas schnippig mit den Worten "Ist denn der Zirkus in der Stadt" begrüßt. Ich für meinen Teil finde, dass das ein durchaus angebrachter Satz des Wachpostens ist, da so eine Gruppe wahrscheinlich nicht alle Tage um Einlass in die Stadt bittet. Wie Ihr Euch sicher denken könnt, sieht er das anders und hat postwendend angemerkt, dass eine Stadtwache ihm gegenüber niemals so respektlos agieren würde.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mir mit Eurem Wissen etwas auf die Sprünge helfen würdet.

Vielen Dank :)
Siehe dazu bspw. Fürsten, Händler, Intriganten, S. 7 :"Da-
bei ist es wirklich angebracht, die gesellschaftliche Be-
deutung der aventurischen Priesterschaft zu betonen: `Eu-
er Gnaden' und 'Hochwürden' sind nicht nur leere Worte,
sondern Anreden, die den allgemeinen Respekt vor den
Götterdienern zum Ausdruck bringen. In den Jahrhunder-
ten haben die Sterblichen oftmals die Macht der Götter
erkennen können, und ein kleiner Abglanz von Götter-
furcht und -liebe fällt auch auf ihre Prediger und Kultdie-
ner auf Dere.
"

Und Wege der Götter, S. 22:"Die Geweihten der Zwölfgötter sind (neben ihrer hauptsächlichen
Funktion als persönlich von den Göttern auserwählte Verkünder und
Mittler zwischen Sterblichen und Göttern) Religionslehrer, Seelsor-
ger und Ratgeber. Gesellschaftlich werden sie als die direkten Stell-
vertreter der höchsten Mächte im ewigen Kampf gegen das Chaos,
das Böse und das Unrecht angesehen. Ihr Handeln sollte davon
bestimmt sein, doch dementsprechend müssen sie auch behandelt werden: Ein Geweihter der Zwölfgötter ist in Mittelaventurien in je-
dem Fall eine Respektsperson. Man mag einem einzelnen Geweihten
negativ gegenüberstehen oder sogar generell alle Angehörigen seiner
Kirche für Ausbeuter, Betrüger oder Spielverderber halten, offen zei-
gen wird ihnen das nur der größte Rüpel der Stadt – meist mit ent-
sprechenden Konsequenzen.
"

Fazit zur Zirkusanmerkung:

Normalerweise hätte sich dein Gardist absolut logisch verhalten.

Aber in Bezug auf Geweihte hat dein Spieler Recht.

Aber: Ein Geweihter, der sich mit einem Druiden rumtreibt?

Entweder ist der Geweihte verschroben, verhext(!) oder er will den Druiden im Praiosdempel abliefern - weiß doch jedes Kind, dass dieses götterfeindliche Pack die göttertreue Zivilisation meidet und lieber mit Eichhörnchen redet, statt bei einem guten Ferdoker in der Kneipe zu sitzen.
--------------------

Edit:
Der Geier hat geschrieben:
21.09.2020 13:23
und unauffällig mal die Standessymbole ins Licht halten. Schon, um der Wache weitere Peinlichkeiten zu ersparen
Ich stelle mir gerade vor, wie der Geweihte ala Drogendieler seinen Mantel öffnet und dem Gardisten die Wildgamzfeder in seinen Innentaschen präsentiert 😂
"Ich verachte niemanden. Mein Hass trifft jene, die verachten" - Bertolt Brecht.

"Richtet nicht, damit auch ihr nicht gerichtet werdet" - Jesus Christus.

Wir brauchen mehr (N)SCs wie Lata Hirschkind! >3

Bitte bleibt höflich in euren Kommentaren.

Ein Herz für Liebesbeziehungen zwischen SCs und das Anspielen romantischer Szenen. 💕

Alle Generierungsstile sind gleichwertig.

Hummelpilot
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Umgang mit einem Geweihten

Ungelesener Beitrag von Hummelpilot » 22.09.2020 10:51

Was nicht direkt was mit dem Thema zu tun hat hier aber noch nicht beleuchtet wurde: So etwas klärt man nicht IN der Szene sondern NACH der Szene. Sonst reißt man alle Beteiligten raus. Das ist etwas, dass der Spieler dringend lernen sollte. Es sei denn, alle bei euch haben kein Problem mit sowas.
In dem Fall wurde ja schon angedeutet, dass man sich als Geweihter dann bei dem Weibel des Gardisten beschweren könnte, oder dem Gardisten klar macht, dass er so sicher nicht zu einem Haussegen kommt. Hauptsache man bleibt in der Szene. Bei völlig absurden Schnitzern kann man das mal machen, aber das fängt erst bei Geweihten an die wissend mit Paktierern um die Häuser ziehen und ähnlichem.
Natürlich ist das etwas das man lernen muss, das wäre aber ein guter Aufhänger damit anzufangen :-)

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