Rahjageweihter und Traviabund

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Assaltaro
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Rahjageweihter und Traviabund

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.08.2019 15:08

Ok mein Kenntnisstand war noch WdG, aber das Vademecum ist halt neuer und würde ich somit gelten lassen. Travia fehlt halt noch in meiner Sammlung
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Shirwan
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 20.08.2019 17:02

Ja, die Traviakirche scheint da wohl wirklich nichts dagegen zu haben. Das Vademecum ist da ja eindeutig(er).
Höflichkeit ist ein Kapital, das nicht den reich macht, der es empfängt, sondern den, der es ausgibt.

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 20.08.2019 17:17

Vermutlich wurde sich erstmals mim Vademecum wirklich Gedanken dazu gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass zu der Zeit als die Traviakirche erstmals beschrieben wurde, noch keiner groß daran gedacht hat.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 20.08.2019 18:47

Bzgl. "Tempel-Beischlaf": Die Diskussion hat es schon mehrfach gegeben, aber mir rollen sich bei dem Konzept immer die Zehennägel auf.

Natürlich sind Rahjanis meist sehr offen und sex-affin. Liegt wohl auf der Hand. Und ich denke auch, dass Geweihte manchmal Sex aus anderen Gründen haben als "nur", weil sie Lust darauf haben: Etwa aus didaktischen Gründen, oder um jemandem, der sich sehr schwer tut Zugang zur Ekstase zu ermöglichen (aka Mitleidsfick :censored:). Oder vielleicht sogar zu missionarischen Zwecken. Und natürlich aus kultischen Gründen.

Aber es gilt sicher keine Gleichung "im Tempel kriegst du für eine kleine Spende Sex".
  • Die Kirche wird sicher nicht den Prostitutionsmarkt mit Dumpingpreisen untergraben.

    Die Kirche wird auch nicht unterstützen wollen, dass man sich keine Mühe geben braucht, weil Sulvarion oder Roselinde schon die Beine breit machen.

    Ein Priester ist sicher nicht gezwungen, jemanden zu vögeln mit dem sie*er gar nicht möchte.

    Wenn jemand einfach nur Druck in den Beinkleidern hat, tut Rahjas Bodenpersonal sicher einen wertvolleren Dienst, wenn sie diese Person sanft auf die Ernsthaftigkeit ihrer Motive anspricht, in den Tempel zu gehen.
Das geht natürlich über die eigentliche Ausgangsfrage hinaus. Finde ich aber schon wichtig für die Frage, wie essentiell wechselnde Partner für das Priesteramt sind.

Ganz persönlich: Mir ist es egal, welche Setzungen es offiziell gibt. Für mich wird Sexpflicht nie in die Rahjakirche passen. Für mich wäre auch ein asexueller Geweihter potenziell stimmig.
Zuletzt geändert von Madalena am 20.08.2019 19:02, insgesamt 1-mal geändert.

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AngeliAter
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 20.08.2019 18:59

Sexpflicht für einen Rahjageweihten würde sich sowie mit Rahjas Einstellung "alles freiwillig" beißen. Aber gut, Rahja und Belkehel sollen ja nahe Geschwister sein und ein wenig Zwang kann ja nicht schaden oder sowas?
Der einfachste Weg, um auf die Party eines Obervampirs eingeladen zu werden, besteht darin, sich über seinen Akzent lustig zu machen.

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 20.08.2019 22:15

Horasischer Vagant hat geschrieben:
20.08.2019 08:02
ChaoGirDja hat geschrieben:
19.08.2019 21:01
Und außerdem: Wo steht bitte, das der Travi-Kult ein Problem mit "Sex ohne Fortpflanzungsabsicht" hat?
Das steht in Namenlose Nacht Seite 23.
Und dass Talafeyar Rahjakind einem Liebesspiel mit einer Heldin zustimmen würde auf Seite 31.
Pardong...
Aber das ist eine Tabelle mit der überschrift "Garether Ansichten zur Sexualität".
Was hat das bitte mit dem Travia-Kult zu tun?
Genau, nicht viel...
Passend dazu sagt auch Seite 22 "ein prüder Zweig der Travia-Kirche[...]". Eine klare Hervorhebung, das es eben nicht eine allgemeine Ansicht der Travia Kirche ist. Sondern eben nur der eines Zweiges dieser Kirche. Wie groß der ist, darüber wird nichts gesagt, zugegeben.
Leider finde ich jetzt auch auf Anhieb die Stelle nicht mehr in der klipp und klar gesagt wird, das sich Eheleute gerne miteinander Vergnügen dürfen wie es ihnen Passt. Solange es eben miteinander ist und nicht mit jemanden anderen.
(kann mir ja jemand beispringen?)
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chizuranjida
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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 20.08.2019 22:26

Assaltaro hat geschrieben:
20.08.2019 17:17
Vermutlich wurde sich erstmals mim Vademecum wirklich Gedanken dazu gemacht. Ich kann mir gut vorstellen, dass zu der Zeit als die Traviakirche erstmals beschrieben wurde, noch keiner groß daran gedacht hat.
Damals vielleicht nicht, aber in der Götterbox von DSA4 wurde klar gesagt, dass die Traviakirche nur die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau billigt. ZB auch nicht die Haremsehen der Tulamiden, aber auch nicht die Sippenehen der Norbarden, und ebenfalls nicht die gleichgeschlechtlichen Ehen, die es als DSA4 entstand meines Wissens ausschließlich auf Maraskan gab, dort als rein "privatrechtliche" Vereinbarung der Eheleute, ohne karmalen Segen.

Das ist meines Wissens im Einklang mit allem, was vorher zu Travias Lehren geschrieben wurde, vom ersten DSA2-Götterheft an. Es gab zu dem Zeitpunkt meines Wissens auch keine gleichgeschlechtliche Ehe unter NPCs außerhalb Maraskans irgendwo in Aventurien, obwohl es keinen besonderen Grund gab, dass andere Kirchen (Tsa oder Rhaja zB) sowas hätten ablehnen sollen.
(Oder: Wenn Amir Honak gesagt hätte: "Ich heirate jetzt den Irschan, bei Boron. Der Götterfürst billigt das.", wer hätte versucht, ihm das zu verbieten?)
Das Thema war aus irdischer Sicht noch nicht so präsent.

Die obige Setzung aus der DSA4-Götterbox zur Traviakirche war den Autoren des Travia-Vademecums nicht bekannt, oder nicht allen. Das ergibt sich so aus einer Diskussion hier in den Foren über diese Aprilscherz-Sex-Spielhilfe "Wege der Vereinigungen" oder wie sie heißt, wo sich jemand beteiligt hat, der daran (am Tra-Vademecum) mitgewirkt hat, wenn ich das richtig verstanden und mir richtig gemerkt habe.

Ich persönlich bin keine besondere Freundin von Retcon und finde außerdem, dass hier Konflikt- und Abenteuerpotential wegfällt, wenn die Traviakirche einfach mal so nichts gegen gleichgeschlechtliche Ehen hat und eigentlich auch nie so richtig hatte.
Lieber wäre mir eine Entwicklung, die damit hätte anfangen können, dass zB Tsa- oder Rahjageweihte in Städten mit Exilgemeinden von Maraskanern auf die Idee kommen: "Wenn die das können, warum wir nicht? Das ist doch was Tolles Neues und macht vielen Menschen Freude."
Von Khunchom (wo ja eh viele Ehen geschlossen werden, die die Traviakirche nicht billigt) und Al'Anfa aus, und auch Festum/Neu-Jergan*, könnte sich die gleichgeschlechtliche Hochzeit langsam ausbreiten. Aber die Traviakirche wäre die letzte, die da mitmachen würde.

*Thesia und Mirhiban könnten in einem Botenartikel endlich heiraten. Vor Rahja, nicht vor Travia. Und/oder, Abenteuerpotential: Was, wenn Mirhiban Thesia den Antrag macht, aber die hat jetzt eine andere? Nuja gut, vor Rahja geht das auch zu mehreren, aber wenn die Neue vielleicht Nivesin ist und nicht konvertieren mag?

Ein gleichgeschlechtliches Liebespaar aus Mittelaventurien könnte mit Heldenhilfe an die Ostküste oder nach Al'Anfa durchbrennen, um dort zu heiraten.

Die Probleme beim Erbrecht im Adel würden dagegen bestehen bleiben.


Aber der Zug ist nun abgefahren.

Ich finde auch die Lösung brauchbar, dass zwei Geweihte verschiedener Kirchen höherrangige Traviageweihte brauchen, um zu heiraten. Falls man denn unbedingt dieses Abenteuerelement retten muss, dass diese beiden da vor dem Hohen Paar heiraten. Aber ich kenne das Abenteuer nicht.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
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Rahjageweihter und Traviabund

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.08.2019 22:58

Also halten wir fest, alles geht, alles gefällt, alles kann. Scheint mir irgendwie lahm.
chizuranjida hat geschrieben:
20.08.2019 22:26
Ich persönlich bin keine besondere Freundin von Retcon und finde außerdem, dass hier Konflikt- und Abenteuerpotential wegfällt, wenn die Traviakirche einfach mal so nichts gegen gleichgeschlechtliche Ehen hat und eigentlich auch nie so richtig hatte.
Ulisses bemüht sich halt scheinbar um maximale politische Korrektheit, was dann schnell in einen farblosen Einheitsbrei abgleitet. Alles geht, alles kann, alles gefällt.
chizuranjida hat geschrieben:
20.08.2019 22:26
Ich finde auch die Lösung brauchbar, dass zwei Geweihte verschiedener Kirchen höherrangige Traviageweihte brauchen, um zu heiraten.
Auch nicht, der eine hat ein Lügengebot, muss alle, inklusive seines Göttergatten, anlügen, wenn es um ein recht zentrales Element seines Leben geht. Tempelvorsteher sind dann noch nicht mal sonderlich hoch im Rang, insbesondere in der Phexkirche, wo es ja zum guten Ton gehört, immer zu probieren womit man denn so durchkommt und niemand den Chef kennt. Bei der Rahjakirche ist der Chef auch mehr Partykönig als alles andere.
Da könnte man sich schon fragen, wie die beiden Kirchen es geschafft haben, gegen die Lehre der Traviakirche anzustinken. Eine Traviakirche, die bei so was ja keinerlei Widerstände erfahren würde, schon weil die adlige Elite schwer für dynamische Verbindungen sind, die bei Mann und Mann oder Frau und Frau irgendwie unmöglich sind.
Aber das ist ja auch kein Problem, wie die offen lesbische Nummer zwei in der horasischen Thronfolge zeigt. :grübeln:

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 21.08.2019 08:36

chizuranjida hat geschrieben:
20.08.2019 22:26
Es gab zu dem Zeitpunkt meines Wissens auch keine gleichgeschlechtliche Ehe unter NPCs außerhalb Maraskans irgendwo in Aventurien, obwohl es keinen besonderen Grund gab, dass andere Kirchen (Tsa oder Rhaja zB) sowas hätten ablehnen sollen.
Bei den Zahori stand zwischendurch mal irgendwo, dass diese unter Tsa und Rahja heiraten (bzw. Bünde auf Zeit eingehen), auch gleichgeschlechtlich. Hat es aber auch nicht in jede Publikation geschafft und stand mal als Zusatz drin und mal nicht, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht.

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Ungelesener Beitrag von ledaeth » 21.08.2019 09:38

chizuranjida hat geschrieben:
20.08.2019 22:26
Ich finde auch die Lösung brauchbar, dass zwei Geweihte verschiedener Kirchen höherrangige Traviageweihte brauchen, um zu heiraten. Falls man denn unbedingt dieses Abenteuerelement retten muss, dass diese beiden da vor dem Hohen Paar heiraten. Aber ich kenne das Abenteuer nicht.
Für das Abenteuer ("Namenlose Nacht") ist Talafeyars Hochzeit höchst irrelevant.
Er ist auf der Orgie, um über Rahjas Gebote zu wachen, d. h. allzu ausschweifende Levthans-Anbetungen zu unterbinden, und steht ansonsten als mögliche Bettbekanntschaft und hochrangiger Ansprechpartner der Helden zur Verfügung.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 21.08.2019 19:22

chizuranjida hat geschrieben:
20.08.2019 22:26
Ich persönlich bin keine besondere Freundin von Retcon und finde außerdem, dass hier Konflikt- und Abenteuerpotential wegfällt, wenn die Traviakirche einfach mal so nichts gegen gleichgeschlechtliche Ehen hat und eigentlich auch nie so richtig hatte.
Nja, das ist jetzt aber auch gleich eine sehr weitgehende Interpretation dessen, was dieses Büchlein zu dem Thema sagt.
Es stellt sehr hohe Hürden auf, die der gewillte Geweihte dem Paar abverlagen soll. Und dabei ist noch nicht mal die Hürde dabei, so einen Travia-Geweihten überhaupt zu finden.
Das Büchchelchen liest sich nämlich mEn durchaus so, das es davon nicht alt so viele gibt...
Das ganze ist mehr eine Option für diejenigen, die gerne dieses Element drin hätten. Schon alleine weil ja selbst das Auftreten eines solchen Paaren an sich schon Konfliktpotential schaft, das es vorher in der Form schlicht nicht gab (lass so ein paar mal auf diesen prüden Garether-Travia-Zweig treffen... oha...).
Vorausgesetzt natürlich, man lässt in seinen Aventurien nicht plötzlich gleichgeschlechtliche Ehepaar wie Pilze aus dem Boden schießen...
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 21.08.2019 19:53

Ich bin mir ehrlich gesagt sehr unschlüssig, was ich zu so einem politisch schwerwiegenden Eheschluss auf Seiten der Travia-Kirche halten soll.

Ich war eigentlich ganz glücklich damit, dass es nicht so genau definiert war. Auf der einen Seite finde ich Heteronormativität in einem dynastischen Ehe-Kontext nachvollziehbar. Und sehe in homophonen Elementen "bespielbaren Raum". Andererseits finde ich es aber auch gut, wenn die Homophobie je nach persönlichem Wunsch ganz oder teilweise runtergepegelt werden kann.

Wie immer gilt natürlich: Aventurien ist, was man daraus macht. Aber je klarer die offiziellen Setzungen, je fester im Hintergrund verankert, desto schwerer wird es, sie zu umgehen.

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.08.2019 20:34

Madalena hat geschrieben:
21.08.2019 19:53
Andererseits finde ich es aber auch gut, wenn die Homophobie je nach persönlichem Wunsch ganz oder teilweise runtergepegelt werden kann.
Nicht wirklich, die höchste Instanz der Traviakirche schließt die Ehe. Ungefähr so, wie wenn der Papst zwei Kerle traut. Da gibt ein keinen Deutungsspielraum mehr.
Alle die dagegen sind, sind naturgemäß Abweichler, Außenseiter, Ewiggestrige und überhaupt reaktionär. Zumal im sonst politisch korrekten Aventurien.

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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 21.08.2019 23:14

Ich tippe darauf, dass sich niemand wirklich Gedanken gemacht hat um die Situation und der ganze Kram eher ein Sturm im Wasserglas ist. Koboldgeschenk als Roman ist 18 Jahre alt, dass den niemand mehr so präsent hat und die Setzungen von damals heute als problematisch empfunden werden können, sollte nicht verwundern. Die meisten DSA-Autoren haben nicht die gesamte DSA-Geschichte vor Augen. Daher ändern NSC die ganze Zeit ihre Motive, ihre Handlungsweisen und ihre Agenden. Und Kirchen ihren Kurs. Ist nun mal so. Nennt man in DSA lebendige Geschichte.

Wieso es irgendwie dramatisch sein soll, dass man in seinem eigenen Aventurien Homosexualität so behandelt, wie es am Spieltisch die meiste Freude macht (also von gar nicht oder verteufeln bishin zu freier Liebe für alle) ist mir allerdings schleierhaft. DSA ist dabei ebenso willkürlich und inkonsequent wie bei allen anderen Dingen auch. Man sollte also einfach machen, was man für das richtige hält. Hintergründe? Das sind doch eher Richtlinien.
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 21.08.2019 23:19

Sumaro hat geschrieben:
21.08.2019 23:14
Wieso es irgendwie dramatisch sein soll, dass man in seinem eigenen Aventurien Homosexualität so behandelt, wie es am Spieltisch die meiste Freude macht (also von gar nicht oder verteufeln bishin zu freier Liebe für alle) ist mir allerdings schleierhaft.
Richtig, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.

Aber, in einer dermaßen dicht beschriebenen Spielwelt ist dies nur mit Nichtsetzungen - man schweigt absichtlich oder unabsichtlich das Thema tot, wischiwaschi Setzungen - die letztendlich gar nichts erklären - oder zu widersprüchlichen Setzungen möglich. Irgendjemanden stößt man also immer vor den Kopf.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 22.08.2019 00:22

Nicolo Bosvani hat geschrieben:
21.08.2019 08:36
Bei den Zahori stand zwischendurch mal irgendwo, dass diese unter Tsa und Rahja heiraten (bzw. Bünde auf Zeit eingehen), auch gleichgeschlechtlich.
Okay, das wusste ich jetzt nicht. Falls das damals schon so war müsste es in den Rahja-Text in "Götter&Dämonen" (DSA4-Götterbox) eingegangen sein, aber aktuell mag ich das nicht recherchieren.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 22.08.2019 01:18

Na'rat hat geschrieben:
21.08.2019 23:19
Richtig, jeder soll nach seiner Façon glücklich werden.

Aber, in einer dermaßen dicht beschriebenen Spielwelt ist dies nur mit Nichtsetzungen - man schweigt absichtlich oder unabsichtlich das Thema tot, wischiwaschi Setzungen - die letztendlich gar nichts erklären - oder zu widersprüchlichen Setzungen möglich. Irgendjemanden stößt man also immer vor den Kopf.
Ich mag flexible Setzungen, du nicht (korrigiere mich, wenn ich falsch interpretiere). Also ja, irgendwem passt es immer nicht.

Wo wir uns vermutlich einig sind: Heute hü, morgen hott, das ist merkwürdig. Aber das liegt natürlich am Impact der irdischen Entwicklung. Und es gibt auch die Spieler, die die neuen, LGBTIQ*-freundlicheren Setzungen zu schätzen wissen.

Was man aber natürlich sagen muss: Die bisherigen Setzungen zur homophoben Travia-Kirche standen lange Zeit sehr isoliert im Hintergrund Aventuriens, oder wurde darauf jemals etwas aufgebaut? Schon alleine dass jemand am Vademecum mitarbeitet ohne zu wissen, was diesbezüglich im WdG stand, finde ich zwar irritierend, spricht aber Bände.

Ist die Frage, ob nun eine gleichgeschlechtliche Ehe gesegnet von höchsttravianischer Stelle so weitreichend ist, dass es quasi nicht / nur schwerlich ignoriert werden kann - dazu kenne ich den aktuellen Kontext zu wenig.

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Ungelesener Beitrag von Nicolo Bosvani » 22.08.2019 08:49

Man könnte das natürlich auch alles mal ganz anders interpretieren: Wir fördern die Travia-Gesegneten Bünde zwischen diesen doch allzu frei Liebenden, um deren Liederlichkeit einzudämmen. Wenn die jetzt wild mit jedem herummachen anstatt mit ihrem Partner, dann sind sie wenigstens wirklich traviafrevelnde Eidbrecher anstatt keine Konsequenzen befürchten zu müssen. :censored:

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 22.08.2019 10:04

Sumaro hat geschrieben:
21.08.2019 23:14
Wieso es irgendwie dramatisch sein soll, dass man in seinem eigenen Aventurien Homosexualität so behandelt, wie es am Spieltisch die meiste Freude macht (also von gar nicht oder verteufeln bishin zu freier Liebe für alle) ist mir allerdings schleierhaft. DSA ist dabei ebenso willkürlich und inkonsequent wie bei allen anderen Dingen auch. Man sollte also einfach machen, was man für das richtige hält. Hintergründe? Das sind doch eher Richtlinien.
Ich denke, dass ist jedem klar, dass man es unterschiedlich handhaben kann. Vorallem wenn man weiß, dass man Spieler am Tisch hat denen die homofreundliche Spielwelt wichtig ist, mach ich das auch so. Ich finde es dennoch immer interessant, was die offizielle Setzung wäre (die hier scheinbar ständig wechselt), einfach weil es sonst oft zu Streitereien kommen kann, wenn man mal mit Neuen Leuten im Internet oder so spielt.

Wenn Spieler jetzt die Spielwelt wegen WdV und den Vademeci homofreundlich erwarten und der Meister es aber noch wegen WdG homophob darstellt, kann das sehr schnell die Spieler vor den Kopf stoßen.
Ich hatte dass so ähnlich nur mal, als ein SL eine mittelreichische Einheit nur aus Männer und fast frauenfeindlich dargestellt hat und auch nicht korrigieren wollte, als wir ihn darauf hingewiesen haben. Wir zwei Frauen haben den Few Shot dann abgebrochen. Und in seinem Fall gab es wohl nicht mal alte Bücher die seine Setzung unterstützen. Den Homosexuellen (oder jenen die es mal spielen wollen) könnte es dann nur genauso ergehen ohne es zu erwarten in der Spielwelt wie Dreck behandelt zu werden. Ist halt immer unschön.
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.08.2019 16:04

Assaltaro hat geschrieben:
22.08.2019 10:04
Den Homosexuellen (oder jenen die es mal spielen wollen) könnte es dann nur genauso ergehen ohne es zu erwarten in der Spielwelt wie Dreck behandelt zu werden.
Hier bitte mal zwischen Spielern und Charakteren trennen. Weiter gibt es doch wohl deutliche Nuancen zwischen völliger Gleichbehandlung und "wie Dreck" behandeln. Im Moment haben wir ja nur ersteres.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 22.08.2019 16:12

Ich meinte schon irgendwie beides, weil meine Erfahrung bisher zeigt, dass 90 % der homosexuellen SC auch von solchen Spielern gespielt werden (zumindest von denen ich es weiß). Ist ja auch nicht jedermans Sache IT andere Vorlieben zu spielen weil man nicht anecken will.

Und die völlige Gleichbehandlung gibt es ja auch nicht in allen Büchern (WdG) und ich glaube auch dass in WdV in der Tabelle die Travia Kirche dem wieder negativ gegenüber steht. Aktuell ist es halt ein "such dir aus welches Buch gilt"


Edit: Ok ich weiß jetzt was wirklich gemeint war. Natürlich mein ich in erster Linie die Charaktere. Mit den Spielern meinte ich eher, dass sich vielleicht keiner gern im Spiel mit der gleichen Ablehnung auseinandersetzt die er OT vielleicht noch abbekommt, auch wenn es da genau genommen "nur" den Charakter betrifft.
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 22.08.2019 18:52

Assaltaro hat geschrieben:
22.08.2019 16:12
[...]weil meine Erfahrung bisher zeigt, dass 90 % der homosexuellen SC auch von solchen Spielern gespielt werden (zumindest von denen ich es weiß).
Echt? Also ich kenne leider nur einen schwulen Spieler und der hat auch im Spiel einen Schwulen gespielt. Also grundsätzlich bin ich bei dir.
Dagegen kenne ich leider (!!!) eine sehr viel größere Anzahl an Männern die lesbische Frauen spielen.

Off Topic:
Während unser Schwuler eine echte Bereicherung war (und unglaublich lustig), war bei den "lesbischen" Männern leider immer Fremdschämen angesagt.
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 22.08.2019 19:00

chizuranjida hat geschrieben:
22.08.2019 00:22
Nicolo Bosvani hat geschrieben:
21.08.2019 08:36
Bei den Zahori stand zwischendurch mal irgendwo, dass diese unter Tsa und Rahja heiraten (bzw. Bünde auf Zeit eingehen), auch gleichgeschlechtlich.
Okay, das wusste ich jetzt nicht. Falls das damals schon so war müsste es in den Rahja-Text in "Götter&Dämonen" (DSA4-Götterbox) eingegangen sein, aber aktuell mag ich das nicht recherchieren.
Irgendwie sowas meine auch in der DSA4 Almada-Spielhilfe gelesen zu haben.
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Ungelesener Beitrag von Madalena » 22.08.2019 19:10

Mir persönlich wäre die sexuelle Orientierung ja echt wurscht, die könnte ich genauso gut auswürfeln. Aber da Geschlecht (das offiziell weitgehend egal sein sollte) für mich ein relevantes Kriterium ist, kann ich natürlich trotzdem nachvollziehen, wenn jemand wert darauf legt. (Und selbst wenn ich es nicht nachvollziehen könnte, wäre der Wunsch genauso legitim.)

Aber gerade wenn jemand selbst homosexuell ist, ist natürlich eine deutlich größere Chance dass er/sie einen homosexuellen Charakter NICHT spielt, um die unterschiedliche Behandlung durch die Hintergrundwelt zu thematisieren, sondern eben einfach stillschweigende Normalität wünscht.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 22.08.2019 19:18

Shirwan hat geschrieben:
22.08.2019 18:52
Echt? Also ich kenne leider nur einen schwulen Spieler und der hat auch im Spiel einen Schwulen gespielt. Also grundsätzlich bin ich bei dir.
Dagegen kenne ich leider (!!!) eine sehr viel größere Anzahl an Männern die lesbische Frauen spielen.
Also ich spiel auch als Frau lesbische Frauen, obwohl ich es OT nicht bin. Ich überleg mir das schon immer am Anfang welche sexuelle Orientierung meine SCs wohl haben.

Aber zurück zum Thema. Ich wollte einfach sagen, ich finde es nun nicht so schlimm, wenn Aventurien da jetzt zunehmend mehr Gleichbehandlung erfährt, weil ich auch den Wunsch verstehen kann IT nicht auf die gleichen Probleme zu stoßen wie OT. Wenn dagegen weiterhin Elfen, Zwerge, Orks etc diskriminiert werden, ist das eher eine Bereicherung, weil man OT keine Elfen diskriminieren kann (da es sie nicht gibt)
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Ungelesener Beitrag von Shirwan » 22.08.2019 20:05

Assaltaro hat geschrieben:
22.08.2019 19:18
Shirwan hat geschrieben:
22.08.2019 18:52
Echt? Also ich kenne leider nur einen schwulen Spieler und der hat auch im Spiel einen Schwulen gespielt. Also grundsätzlich bin ich bei dir.
Dagegen kenne ich leider (!!!) eine sehr viel größere Anzahl an Männern die lesbische Frauen spielen.
Also ich spiel auch als Frau lesbische Frauen, obwohl ich es OT nicht bin. Ich überleg mir das schon immer am Anfang welche sexuelle Orientierung meine SCs wohl haben.
Ich hab mich zuerst über deine scheinbar zusammenhanglose Antwort gewundert, bis ich bemerkte, dass der Fehler bei mir lag. Eigentich wollte ich Folgendes schreiben:

Dagegen kenne ich leider (!!!) eine sehr viel größere Anzahl an heterosexuellen Männern die lesbische Frauen spielen.

Und damit deiner Aussage widersprechen, dass die meisten IG Homosexuellen von OG Homosexuellen gespielt werden (zumindest in meinem SpielerInnenumfeld). Mir ging es gar nicht darum, dass IG Lesben häufiger von Männern gespielt werden (was absolut gesehen wahrscheinlich auch noch wahr ist). Aber jetzt wirklich wieder back to topic.
Höflichkeit ist ein Kapital, das nicht den reich macht, der es empfängt, sondern den, der es ausgibt.

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