Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

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Assaltaro
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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 01.04.2019 17:05

Nachricht der Moderation - Eadee

Thema aus Lieblingsgottheiten ausgelagert wegen Off-Topic
Baal Zephon hat geschrieben:
01.04.2019 16:39
Ein ähnliches Problem hat Efferd, der ist halt da...
Efferd ist allerdings für die Seefahrervölker doch sehr wichtig (ausgenommen Thorwaler, weil die haben Swafnir). Also für Zyklopeninseln etc recht wichtig. Ich denke das Problem ist bei ihm auch eher, dass Seefahrt recht selten abenteuerrelevant ist und er daher farblos bleibt.
Bei Hesinde betone ich auch lieber Wissenschaft und Wissen im allgemeinen, Magie teilen sich einfach zu viele. Womit ich immer noch nicht recht klar komme ist Nandus von Hesinde abzutrennen, das gelingt bei Firun und Ifirn deutlich besser.
Baal Zephon hat geschrieben:
01.04.2019 16:39
Wen ich nicht leiden kann ist Rondra (Ehre um jeden Preis inklusive Selbstaufgabe... Puäh, wer hat da was davon ein toter Held ist immer noch tot)
Ja ob man Rondra Geweihte spielen kann hängt stark von Gruppe und SL ab und ich spiele sie auch nicht bei jedem SL. Sie funktionieren gut mit sehr heorischem und "gemäßigten" Stil was SC Tode betrifft, beim Hardcore Spiel funktionieren sie wirklich nicht.
Wenn ich mir manchmal bei Film- oder Buchfiguren überlege, dass sie gute Rondra Geweihte wären, klappt es ja auch nur weil der Autor das will. Würde der immer in Kämpfen würfeln, wären sie wohl auch schon tot. (Nur ist dann da Buch aus)
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Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 01.04.2019 17:56

Baal Zephon hat geschrieben:
01.04.2019 16:39
ein toter Held ist immer noch tot
Oder nimmt an der Seite Rondras an der Letzten Schlacht Teil.

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Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 02.04.2019 10:24

Leider ist das Jenseits Bild der Halbgötter nicht ausgearbeitet, nur zumindest bei mir nimmt sich auch Kor würdiger Streiter an, die nach dem Tod neben ihm in der Bresche stehen und Dämonen verprügeln dürfen. :wink:
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Ungelesener Beitrag von Timonidas » 02.04.2019 20:25

Baal Zephon hat geschrieben:
02.04.2019 10:24
Leider ist das Jenseits Bild der Halbgötter nicht ausgearbeitet, nur zumindest bei mir nimmt sich auch Kor würdiger Streiter an, die nach dem Tod neben ihm in der Bresche stehen und Dämonen verprügeln dürfen. :wink:
Vermutlich haben Halbgötter keine eigene Domäne im "Jenseits". Die Anhänger kämen in dem Fall einfach ins Reich der Toten wie die meisten oder sie werden in die Dokmäne eines nahestehenden Gottes aufgenommen.

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Ungelesener Beitrag von Nova » 02.04.2019 22:37

Baal Zephon hat geschrieben:
01.04.2019 16:39
Rondra (Ehre um jeden Preis inklusive Selbstaufgabe... Puäh, wer hat da was davon ein toter Held ist immer noch tot)
Das ist eine seltsame Kritik wenn man Kor vorzieht. Wie heißt es so schön in WdG? Es gibt kaum alte Kor-Geweihte. Die gehen alle noch viel schneller drauf als die Ronnies. Denn während Rondra lediglich Ehre verlangt, so verlangt Kor sich niemals zu schonen, immer zu bluten, sich immer an den Stärksten zu messe, und so weiter und so fort. Taktisches Abwarten ist noch viel weniger Kors als Rondras Sache.

Es gibt halt keinen Gott des einfachen Kampes und des einfachen Sieges. Alle Kriegsgötter fordern was von ihren Anhängern dass über nur den Sieg hinaus geht. Ein göttergefäliges "Alles für den Sieg!" gibt es rundweg nicht. Für so etwas ist dann die Gegenseite zuständig ;)

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Assaltaro
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 03.04.2019 00:43

Nur mal so Rondra hat Kriegskunst als Mirakel+ Talent. Die Rennen nicht einfach hirnlos nach vorne (auch wenn ich das von manchen SLs erlebt habe, hielt ich das für ne sehr schlechte Darstellung)
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 06:46

Nova hat geschrieben:
02.04.2019 22:37
Baal Zephon hat geschrieben:
01.04.2019 16:39
Rondra (Ehre um jeden Preis inklusive Selbstaufgabe... Puäh, wer hat da was davon ein toter Held ist immer noch tot)
Das ist eine seltsame Kritik wenn man Kor vorzieht. Wie heißt es so schön in WdG? Es gibt kaum alte Kor-Geweihte. Die gehen alle noch viel schneller drauf als die Ronnies. Denn während Rondra lediglich Ehre verlangt, so verlangt Kor sich niemals zu schonen, immer zu bluten, sich immer an den Stärksten zu messe, und so weiter und so fort. Taktisches Abwarten ist noch viel weniger Kors als Rondras Sache.

Es gibt halt keinen Gott des einfachen Kampes und des einfachen Sieges. Alle Kriegsgötter fordern was von ihren Anhängern dass über nur den Sieg hinaus geht. Ein göttergefäliges "Alles für den Sieg!" gibt es rundweg nicht. Für so etwas ist dann die Gegenseite zuständig ;)
Sowohl Kor als auch Rondra haben Selbstaufgabe als wichtigen Aspekt.
Auch hier unterscheide ich wieder zwischen dem "weltlichen" Kor und der "ehrenvollen" Rondra.
Kor-Anhänger sterben immer (möglichst) für etwas. Sie sterben für eine Schlacht und wollen den Sieg.
Rondra-Anhänger sterben eher aus Prinzip. Nicht um wirklich etwas in der Welt zu bewegen sondern eher um vor Rondra möglichst cool aus zu sehen.

Ein Anhänger Kors würde niemals sinnlos sterben sondern sich zurück ziehen (Kor-Anhänger ziehen sich explizit öfter zurück als welche von Rondra). Wenn aus dem Tod des Anhängers aber ein taktischer Vorteil entspringt, wird sich halt geopfert.
Assaltaro hat geschrieben:
01.04.2019 17:05
Wenn ich mir manchmal bei Film- oder Buchfiguren überlege, dass sie gute Rondra Geweihte wären, klappt es ja auch nur weil der Autor das will. Würde der immer in Kämpfen würfeln, wären sie wohl auch schon tot. (Nur ist dann da Buch aus)
Ich habe mir da schon oft Gedanken drüber gemacht und ich bin der Meinung, dass 99% aller Actionhelden eher Kor-Anhänger als Rondra-Anhänger wären. Der einzige Charakter den ich eindeutig Rondra zuordnen würde ist "Son Goku" aus "Dragonball".
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 07:22

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 06:46
[
Kor-Anhänger sterben immer (möglichst) für etwas. Sie sterben für eine Schlacht und wollen den Sieg.
Rondra-Anhänger sterben eher aus Prinzip. Nicht um wirklich etwas in der Welt zu bewegen sondern eher um vor Rondra möglichst cool aus zu sehen.
Ich würde das genau anders herum sehen.

Rondra-Geweihte sterben für eine gute Sache. Für den Schutz der Gläubigen (explizit ein eigener Aspekt bei Rondra) oder die Gerechtigkeit oder die Ehre. Es geht dabei eigentlich nie um den Kampf selbst, sondern um diese hehren Ideale, deren Idealausdruck halt der ehrenvolle Zweikampf ist.

Bei Kor geht es schon eher um den Kampf an sich. Rondra ist die Idealistin; Kor ist das Schlachtenschwein. Da ist es auch egal wobei es im Kampf überhaupt geht, solange es ein Guter Kampf war (oder man Gutes Geld hat bezahlt bekommen). Solange nur Blut fließt, sowohl das Blut des Gegners, als auch das eigene.

Kor-Geweihte suchen den blutigen Kampf ganz einfach weil der blutige Kampf an sich das Ideal Kors ist. Denen geht es absolut eher um den Kampf selbst, Rondra aber um ihre Ideale.

Und wie gesagt, letztendlich haben Rondrianer eine höhere Lebenserwartung als Kor-Geweihte. Weil letztere sich halt, wenn sie den Idealen ihres Gottes folgen wollen, sich in jede blutige Schlacht stürzen. Rückzug ist ein Zeichen von Schwäche. Und genau darum geht es ja bei Kor: Immer der Starke sein, sich immer den stärksten und blutigsten Herausforderungen stellen, etc etc.

Einfach nur den einfachsten Weg zum Sieg suchen, nun, das ist in der Tat das Versprechen Belhalhars.
Ich habe mir da schon oft Gedanken drüber gemacht und ich bin der Meinung, dass 99% aller Actionhelden eher Kor-Anhänger als Rondra-Anhänger wären. Der einzige Charakter den ich eindeutig Rondra zuordnen würde ist "Son Goku" aus "Dragonball".
Naja, es gibt ja noch andere Kriegsgötter. Alle verschlagenen Helden würden wohl under Phex fallen (Feqz als tulamidischer Gott des nächtlichen Kampfes - mithin des Guerilla-Kriegs). Die meisten Soldaten im modernen Sinn wohl under Shinxir (agieren im Truppenverband, Disziplin, Stratgie auf Armee-Ebene etc). Und Brazoragh und Kamluk gibt's ja auch noch.

Kor geht schon notwendig und zwingend mit einem gewissen Blutdurst, einer gewissen Brutalität, einher; dass sind in Filmen und Büchern eigentlich nur die Antihelden. Und ich denke aber schon dass die meisten Superhelden ganz klar quasi-rondrianisch agieren. Sich im Kampf selbst binden durch ehrencodices wie "niemals töten"? Den offenen Kampf suchen, und dabei Nichtbeteiligte schonen? Den Gegnern jedes Mal aufs neue ehrenvoll begegnen und Respekt erweisen, und sie nicht einfach umbringen? Ja, gerade Comic-Superhelden sind ja wohl eher Rondrianer.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 07:37

Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Bei Kor geht es schon eher um den Kampf an sich. Rondra ist die Idealistin; Kor ist das Schlachtenschwein. Da ist es auch egal wobei es im Kampf überhaupt geht, solange es ein Guter Kampf war (oder man Gutes Geld hat bezahlt bekommen). Solange nur Blut fließt, sowohl das Blut des Gegners, als auch das eigene.
Kor ist der Gott der Schlachten und des Sieges. Bei einer Schlacht geht es um den Sieg. Kor ist also Sieg².
Rondra ist die Göttin des Kampfes und des Duells. Solange das Duell ehrenvoll war, ist es egal wer gewinnt.
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Solange nur Blut fließt, sowohl das Blut des Gegners, als auch das eigene.
Das ist so nicht richtig. Man kann sich nicht einen Aspekt eines Gottes raus suchen und ihn so überzeichnen, dass er die anderen Aspekte ans Absurdum führt. Kor ist der Gott des Sieges und wer nicht siegreich ist, ist Kor nicht gefällig. Jemand der grundlos und nur aus Blutdurst stirbt, ist Xarfai-Paktierer und nicht Kor-Anhänger.

Ja, Kor mag Blut, sogar von beiden Seiten. Aber nur wenn das auch mit allen anderen Aspekten einher geht. Unter anderem Sieg, Worttreue und Wahrung des Ehrenkodex.
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Und wie gesagt, letztendlich haben Rondrianer eine höhere Lebenserwartung als Kor-Geweihte.
Wo steht das so?
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Rückzug ist ein Zeichen von Schwäche.
Falsch. Dafür hast du keinen Beleg. Rückzug ist ein Zeichen von Taktischem Verständnis. Kor ist der Gott, der den Kampf verliert um die Schlacht zu gewinnen (live to fight another day). Kor-Geweihte konkurrieren sogar direkt mit Nandus-Taktikern, da beide die gleiche Niesche besetzen können.
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Sich im Kampf selbst binden durch ehrencodices wie "niemals töten"?
Das hat nichts mit Rondra zu tun. Im Gegenteil.
Rondra-Anhänger sind die, die mit schwerer Kavallerie, Vollrüstung und Kriegslanze die Bauern mit Mistgabeln abschlachten und sich danach gegenseitig abklatschen wie geil ehrenhaft sie doch sind (weil solch ein Verhalten unter Rondra als Ehrenhaft gilt). Für Kor wäre das kein guter Kampf. Kor wäre der, der seine Rüstung auszieht und seine Seitenwaffe benutzt und dann sagt: "Jetzt hast du immerhin 1% Chance auf Sieg. :devil: "
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 07:22
Den offenen Kampf suchen, und dabei Nichtbeteiligte schonen?
Das ist auch Kor.

Nehmen wir mal Batman:
  • Batman foltert
  • Batman agiert aus dem Hinterhalt
  • Batman verschleiert seine Identität
  • Batman scheut den Kampf da, wo er nicht nötig ist
Alles Sachen die Rondra nicht mag. Nahezu kein Superheld Kämpft um des Duells wegen. Superhelden kämpfen fast immer für den Sieg und eine "größere" Sache. Das ist aber nicht Rondra! Rondra hat weder den Aspekt Sieg, noch den Aspekt "größere Sache". Ronda sucht das Duell um des Duells wegen. Nur um sich selbst zu messen.

Rondra:
Kampf, Ehre, ehrenvoller Zweikampf, Schutz Hilf- und Wehrloser, Tapferkeit, Verantwortung, Donner, Blitz, Sturm, Gewitter

Natürlich kann man jetzt was aus "Schutz Hilf- und Wehrloser" machen. Das gilt aber für Rondra nur sehr eingeschränkt und meist gegen finstere Mächte. Rondra-Anhänger mischen sich bei weltlichen Konflikten nicht so oft ein.


Und auch wenn mir hier immer wieder widersprochen wird:
Rondra ist weder die Göttin der Schlachten, noch die Göttin des Krieges. Schlachten und Krieg sind das Gegenteil von Rondra. Rondra hasst Krieg! Krieg und Schlachten sind aber die Sachen, die Änderung bewirken. Dumme Ehrenduelle sind hingegen perfekt um Menschen sinnlos zu töten.
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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 03.04.2019 08:13

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Rondra ist die Göttin des Kampfes und des Duells. Solange das Duell ehrenvoll war, ist es egal wer gewinnt.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Man kann sich nicht einen Aspekt eines Gottes raus suchen und ihn so überzeichnen, dass er die anderen Aspekte ans Absurdum führt.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Rondra sucht das Duell um des Duells wegen. Nur um sich selbst zu messen.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Kampf, Ehre, ehrenvoller Zweikampf, Schutz Hilf- und Wehrloser, Tapferkeit, Verantwortung, Donner, Blitz, Sturm, Gewitter

Natürlich kann man jetzt was aus "Schutz Hilf- und Wehrloser" machen. Das gilt aber für Rondra nur sehr eingeschränkt und meist gegen finstere Mächte.
Ich hab da ein bisschen gekürzt und hervorgehoben. Fällt Dir was auf?

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 08:20

Gorbalad hat geschrieben:
03.04.2019 08:13
Ich hab da ein bisschen gekürzt und hervorgehoben. Fällt Dir was auf?
Nein, mein Argument steht. Mein Argument ist: "Rondra ist nicht die Weltpolizei und nicht dafür da, die Andergaster vor den Nostrianern oder umgekehrt zu beschützen. Rondriander sind nicht dafür da sich generell den Verlieren an zu schließen weil das ja die Schwachen sind und sie werden auch ganz bestimmt nicht den starken Adligen nieder strecken der seinen schwachen Sklaven bestraft."

Schutz der Schwachen ist kein Aspekt Rondras. Was damit gemeint ist, ist "Schutz der Schwachen vor fiesem Gezücht" (also Orks, Novadis, Dämonen).

Man kann alle anderen Aspekte so überspitzt darstellen (und es wird auch so gemacht und verlangt) ohne der Regel "Schutz der Schwachen vor fiesem Gezücht" zu widersprechen.

Wenn du mir dieses Argument widerlegst, bin ich gewillt meine Meinung zu ändern:
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 08:20
Rondra ist nicht die Weltpolizei und nicht dafür da, die Andergaster vor den Nostrianern oder umgekehrt zu beschützen. Rondriander sind nicht dafür da sich generell den Verlieren an zu schließen weil das ja die Schwachen sind und sie werden auch ganz bestimmt nicht den starken Adligen nieder strecken der seinen schwachen Sklaven bestraft.
Rondra ist nicht die Weltpolizei. Superhelden schon.
Wenn man "Verantwortung" und "Schutz der Schwachen" (oder jeder anderen Gruppe) wörtlich nimmt und zusammen sieht, folgt daraus immer "Weltpolizei". Deshalb gibt es z.B. in Star Trek die oberste direktive die sowohl Verantwortung als auch Schutz der Schwachen verbietet.

Der rondrianische Ehrenkodex ist barbarisch und rückständig.
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Ungelesener Beitrag von Lokwai » 03.04.2019 09:29

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Nova hat geschrieben: ↑
03.04.2019 07:22
Sich im Kampf selbst binden durch ehrencodices wie "niemals töten"?

Das hat nichts mit Rondra zu tun. Im Gegenteil.
Rondra-Anhänger sind die, die mit schwerer Kavallerie, Vollrüstung und Kriegslanze die Bauern mit Mistgabeln abschlachten und sich danach gegenseitig abklatschen wie geil ehrenhaft sie doch sind (weil solch ein Verhalten unter Rondra als Ehrenhaft gilt). Für Kor wäre das kein guter Kampf. Kor wäre der, der seine Rüstung auszieht und seine Seitenwaffe benutzt und dann sagt: "Jetzt hast du immerhin 1% Chance auf Sieg. :devil: "
Ich kann deine Position zu Kor verstehen, spielte in der Vergangenheit selber einen.
Nur was du da schreibst stimmt so nicht, mag sein das es in einem AB so vorgefallen ist, aber auch im Rondra Vademecum steht das der Rondra angemesse Waffenwahl zu treffen hat (ein Rondrageweihter der mit der Lanze den Bauern niederreitet ist kein Rondrageweihter). Und dieses Niedermähen und dann abklatschen entstammt eher deiner subjektiven und leicht emotionalen angehauchten Argumentation (oder wie gesagt von einem AB/Roman-Autor).

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 03.04.2019 09:32

Rondra Vademecum hat geschrieben:Zweikampf Schlachten und Kriegskunst sind nur ein notwendiges Übel
in der Welt, allein das Duell ist der Inbegriff des Weltenlaufs. Rondra
ist nicht die Göttin des Krieges, sie ist die Göttin des Kampfes, des
Heldenmutes und der Ehre.
Taferkeit : Eine Geweihte weicht daher keinem Kampf aus. Allein Ehre
oder Gnade kann sie von einem Kampf abhalten.
Wahrung der Ehre: Jeder Herausforderung und jeder Beleidigung muss
entgegengetreten werden. Doch nicht jeder Gegner verdient das Duell
mit dem Schwert, sondern mancher nur eine Ohrfeige oder Stand­pauke.
Gnade: Schwächere und überwundene Gegner werden geschont.
Veteidigung des Glaubens: Jede Schmähung Rondras oder der Zwölfgötter
muss geahndet werden und Mitglieder der Zwölfgöttlichen Gemeinschaft müssen stets gegen Ungläubige (seien es Novadi, Waldmen­schen oder Dämonenpaktierer) verteidigt werden.
Säuberung der Welt von Übel: Die Geweihten Rondras sind das scharfe
Schwert der zwölfgöttlichen Gemeinschaft, das sich gegen alle dämo­nischen Mächte und Einflüsse stemmt und die Menschheit wie die
Welt vor Finsternis und Bedrohung schützt.
Schwertmeisterschaft: Jeder Knappe der Göttin soll danach streben, Krieger,
Söldner oder andere Kämpfer jederzeit mit dem Schwert bezwingen zu
können. In seiner Waffenfertigkeit soll er daher der Vollkommenheit
Rondras nacheifern.
Riterlchkeit: Rondra-Geweihte kämpfen nicht mit unrechten Waffen,
nicht hinterrücks, nicht von der Seite und nicht gegen Wehr- und Ah­nungslose.
Verantwortuung: Rondra-Geweihte neigen dazu, eher an selbst auferlegter
Verantwortung und Disziplin zu scheitern als maßvoll-beherrscht der
Welt ihren Gang zu lassen
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 08:20
Man kann alle anderen Aspekte so überspitzt darstellen (und es wird auch so gemacht und verlangt) ohne der Regel "Schutz der Schwachen vor fiesem Gezücht" zu widersprechen.
Ja und eben Ungläubigen. Es ist gut, dass die Rondra Kirche zwischen Andergast und Nostria nicht eingreift, denn da führen zwei 12 Göttergläubige Länder Krieg aus nem lang vergessenen Grund. Auf welche Seite soll sich die Kirche stellen? In Kriegen gegen die schwarzen Landen etc kämpfen sie ja gut mit.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Rondra-Anhänger sind die, die mit schwerer Kavallerie, Vollrüstung und Kriegslanze die Bauern mit Mistgabeln abschlachten und sich danach gegenseitig abklatschen wie geil ehrenhaft sie doch sind (weil solch ein Verhalten unter Rondra als Ehrenhaft gilt). Für Kor wäre das kein guter Kampf. Kor wäre der, der seine Rüstung auszieht und seine Seitenwaffe benutzt und dann sagt: "Jetzt hast du immerhin 1% Chance auf Sieg.
Also Rondrianer würden nicht mit einer Lanze gegen (fast) wehrlose Bauern reiten. Das fällt unter den Punkt Ritterlichkteit
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 06:46
Ein Anhänger Kors würde niemals sinnlos sterben sondern sich zurück ziehen (Kor-Anhänger ziehen sich explizit öfter zurück als welche von Rondra). Wenn aus dem Tod des Anhängers aber ein taktischer Vorteil entspringt, wird sich halt geopfert.
Abgesehen von den Honoren (wovon es seid Borbarad kaum mehr welche gibt) ziehen sich auch die Rondra Geweihten zurück wenn es aussichtslos ist. Außer sie können durch ihre Opferung, weil sie den Gegner noch ein wenig aufhalten können Unschuldige retten.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
atürlich kann man jetzt was aus "Schutz Hilf- und Wehrloser" machen. Das gilt aber für Rondra nur sehr eingeschränkt und meist gegen finstere Mächte. Rondra-Anhänger mischen sich bei weltlichen Konflikten nicht so oft ein.
Also bei Verantwortung steht, dass Rondra Geweihte einfach nicht beherrscht dem Lauf der Welt zugucken sondern eingreifen. Nur hat die Kirche mal beschlossen sich aus Kriegen zwischen Zwölfgöttergläubigen rauszuhalten (was auch Sinn macht) Sie haben einmal im Kampf Andergast Nostria eingegriffen und das über ein Duell zwischen nem andergastschen Ronni und nem Nostrischen um Leben zu schonen. Das hat den Königen auch nicht gepasst.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 17:43

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 07:37
Kor ist der Gott der Schlachten und des Sieges. Bei einer Schlacht geht es um den Sieg. Kor ist also Sieg².
Rondra ist die Göttin des Kampfes und des Duells. Solange das Duell ehrenvoll war, ist es egal wer gewinnt.
Aber genau das ist es doch. Letztendlich geht es auch Kor nur darum dass die Schlacht hart genug war, dass sich seine Leute nicht davon geschont haben, und das bei alle Seiten Blut geflossen ist. Wer gewinnt ist letztendlich auch Kor egal - und selbst seinen Anhängern, denn die sind ja oft Söldner.
Das ist so nicht richtig. Man kann sich nicht einen Aspekt eines Gottes raus suchen und ihn so überzeichnen, dass er die anderen Aspekte ans Absurdum führt. Kor ist der Gott des Sieges und wer nicht siegreich ist, ist Kor nicht gefällig. Jemand der grundlos und nur aus Blutdurst stirbt, ist Xarfai-Paktierer und nicht Kor-Anhänger.
Man kann sich nicht nur einen Aspekt heraus suchen? So wie "Sieg" etwa? Schauen wir uns doch mal an was die Wiki zu Kors Aspekten zu sagen hat, zusammen getragen aus mehreren Regelwerken (WdG, MyGö, DDZ-Box...):
Beute, Blut, Chimären, Eroberung, Furchtlosigkeit, Gefühlskälte, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Herausforderung, Kampflust, Kampfmagie, Kampfrausch, körperliche Stärke, Krieg, Sieg, Sold, Standhaftigkeit, Vertragstreue, Widerstandsfähigkeit, Worttreue, Wut/Zorn, Zerstörung
Das ist mehr als nur ein einzelner Aspekt! Das ist ein Topos der sich quer durch Kors Aspekte und Natur zieht.

Kor ist einer der Götter die der dämonischen Seite recht nahe stehen, zusammen mit (aber nicht ganz so schlimm wie) Levthan oder Arcansin. Bei der Erklärung des Unterschieds Arcansin/Blakharaz wurden sogar explizit Kor und Belhalhar als äquivalentes Beispiel genommen.

Du scheinst Kor als einen Kriegsgott aufzufassen, wo man schön befreit ist von Rondras Ehrengeboten. Also, Rondra minus Ehrengebote und schön pragmatisch zum Sieg. Aber genau das meinte ich: So etwas gibt es bei DSA nicht. Es gibt keinen Kriegsgott der, für Krieger bequem, einfach nur auf Sieg aus ist. Alle Kriegsgötter fordern etwas von ihren Anhängern, eine bestimmte Form der Einstellung und des Verhaltens. Für "einfach nur Sieg" ist Belhalhar zuständig.

Und genau da setzt dann der Unterschied zwischen Kor und Belhalhar an: Kor fordert dass sowohl das Blut der Schwächeren wie auch das eigene Blut vergossen wird. Das ist also ein Anspruch an den Geweihten. An Belhalhar wendet man sich, wenn man einfach nur den Sieg will und nur den Gegner bluten lassen will... Belhalhar ist der ultimative Kampfpragmatist.

Die Vorstellung die du im Kopf hast scheint eher in Richtung Shinxir zu gehen, aber selbst der hat Anforderungen wie ein idealtypischer Kämpfer auszusehen hat: Nur ein gesichtsloser Teil einer disziplinierten großen Masse, ein Rädchen der Maschine welche die Legion ist. Da kriegt man dann aber auch Strategie und Taktikieren und Pragmatismus!

Aber Kor, Kor will Blut.

Das ist es, was die Kriegsgötter unterscheidet - jede mit ihrer eigenen Vision des Kampfes:

Rondra: Kämpfe ehrenvoll und schütze die Schutzlosen!
Kor, Brazoragh: Sei hart zu dir selbst und überlebe die härtesten Anforderungen!
Shinxir: Sei diszipliniert und ordne dich der Masse unter!
Phex (ja. Ist ein Kampfgott.): Kämpfe heimlich und mit Stil!
Zerzal: Beende, wessen Zeit gekommen ist!

...Belhalhar: Scheißegal. Machn Pakt mit mir und ich werde dir den Sieg geben, ohne weitere Anforderungen.
Wo steht das so?
Hm, ich kanns in der Formulierung nicht mehr finden. Waren das noch die DSA4-Werke? Eh. In WdG steht: "Keine [Kirchlichen Persönlichkeiten] von bleibenden Einfluss, da der Gevatter des Todes die Geweihtenschaft gerne zu sich holt" und "[Des Kor-Geweihten] Einsatz ist das Leben, sein Gewinn der Sieg. Diesseitiges bedeutet ihm wenig, er lebt für den Kampf und ihn ihm. Auch Hoffnungen hegt er nicht, und sein Denken ist stets auf den Augenblick ausgerichtet." (S. 55) Überleben ist also keine Priorität, und die Geweihtenausfallrate hoch genug, dass es keine Geweihten von "bleibenden Einfluss" gibt.
Rückzug ist ein Zeichen von Taktischem Verständnis.
Aber Kor ist kein Gott des Taktischen Verständnis! Das meinte ich damit dass du ein falsches Kor-Bild hast. Fürs Taktieren und Strategie sind andere Götter da. Sicher, Kor hat kein Problem damit von wegen Ehre und so. Aber eigentlich hat er nur Verachtung für die Taktik-Nerds und will nur drauf hauen. Wie gesagt: Kor ist nicht einfach Kampfgott ohne Rondras Ehrengebote. Ist nicht der Gott der Kampfpragmatik.
Das hat nichts mit Rondra zu tun. Im Gegenteil.
Das ist idealtypisch Rondra: Der Ehrenkodex im Kampf. Sich selbst im Kampf beschränken. Einen gewissen Nachteil im Kampf hinnehmen, der Ehre willen. Und das können ganz unterschiedliche Dinge sein. Das amazonische Ideal der Kampfästhetik ist dabei ebenso Rondra-gefällig wie die ritterlichen Ideale der Ehre. Letztendlich geht es darum, dass man nicht alles nur für den Sieg tut.

Und von wegen die Bauern niedermähen - es ist Kors Gebot dass die Starken die Schwachen knechten sollen, und es gibt einige Kor-Anhänger die das Feld des Massakers von Mühlingen zu einem Wallfahrort gemacht haben. Das ist Kor.

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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 03.04.2019 18:37

Das Ideal von Kor wird von seinem auserwwählten Volk, den Marus verkörpert. Und dem ihnen inne wohnenden Blutrausch, welcher explizit SEIN Segen ist. Absolutes Gemetzel, ohne Zurückhaltung, ohne Schonung, ohne Rückzug, das ist, wofür Kor steht. Keine halben Sachen. Wer sich aufs Schlachtfeld begiebt, soll sein Blut für ihn vergießen.

Ich glaube aber, wir hatten das ganze schon mehrmals. So wie du, Rasputin, Kor interpretierst, verstehen die meisten anderen Leute eher Shinxir.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 19:30

Nova hat geschrieben:
03.04.2019 17:43
Man kann sich nicht nur einen Aspekt heraus suchen? So wie "Sieg" etwa? Schauen wir uns doch mal an was die Wiki zu Kors Aspekten zu sagen hat, zusammen getragen aus mehreren Regelwerken (WdG, MyGö, DDZ-Box...):

Beute, Blut, Chimären, Eroberung, Furchtlosigkeit, Gefühlskälte, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Herausforderung, Kampflust, Kampfmagie, Kampfrausch, körperliche Stärke, Krieg, Sieg, Sold, Standhaftigkeit, Vertragstreue, Widerstandsfähigkeit, Worttreue, Wut/Zorn, Zerstörung

Das ist mehr als nur ein einzelner Aspekt! Das ist ein Topos der sich quer durch Kors Aspekte und Natur zieht.
Diese Aspekte sind falsch oder missverständlich.
Die wirklichen Aspekte Kor sind:
Kampflust, Kampfrausch, Blut, Sieg (Aspekte des ‘Guten Kampfes’); Beute, Sold, Vertrags- und Worttreue (Aspekte des ‘Guten Goldes’)
Beute und Blut auf jeden Fall. Dem Gewinne steht Beute und Blut zu. Eroberung ist nicht direkt was für Kor aber doch sehr verwandt. Ich gebe zu, dass Eroberung ein Punkt für Kor sein kann, aber es ist wenn dann nur eine Erweiterung von Beute. Gemetzel ist einfach falsch. Wer auch immer das eingetragen hat, hat keine Ahnung. Gemetzel ist von Kor nicht viel näher als für Rondra. Kampfrausch ist auch nicht Blutrausch. Kor hasst Blutrausch, das ist eindeutig Xarfais Domäne. Zerstörung gilt nur für die Schlacht. Es ist die Aufgabe eine jeden Kor-Geweihten gegen Schändung und Brandschatzung vor zu gehen, wenn es sein muss, mit dem Richtschwert.
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 17:43
Aber Kor ist kein Gott des Taktischen Verständnis! Das meinte ich damit dass du ein falsches Kor-Bild hast. Fürs Taktieren und Strategie sind andere Götter da. Sicher, Kor hat kein Problem damit von wegen Ehre und so. Aber eigentlich hat er nur Verachtung für die Taktik-Nerds und will nur drauf hauen. Wie gesagt: Kor ist nicht einfach Kampfgott ohne Rondras Ehrengebote. Ist nicht der Gott der Kampfpragmatik.
Da liegst du falsch. Kor ist der Gott der Kampfpragmatik. Das wird in unzähligen Stellen so gesetzt. Zumindest verhalten seine Anhänger sich so.
Assaltaro hat geschrieben:
03.04.2019 09:32
Also Rondrianer würden nicht mit einer Lanze gegen (fast) wehrlose Bauern reiten. Das fällt unter den Punkt Ritterlichkteit
Ich bin mir ziemlich sicher, dass 80% aller Bauern als unfrei gelten und Ehrengesetze für sie nicht mehr gelten da sie als inhärent ehrenlos angesehenen werden.
Zuletzt geändert von Rasputin am 03.04.2019 19:43, insgesamt 2-mal geändert.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 03.04.2019 19:38

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 19:30
Assaltaro hat geschrieben: ↑03.04.2019 09:32
Also Rondrianer würden nicht mit einer Lanze gegen (fast) wehrlose Bauern reiten. Das fällt unter den Punkt Ritterlichkteit
Ich bin mir ziemlich sicher, dass 80% aller Bauern als unfrei gelten und Ehrengesetze für sie nicht mehr gelten
Ich bezog das auf das nicht gegen Wehrlose. Unausgebildete Bauern mit Mistgabeln gelten für einen Rondrianer wohl als Wehrlos.
Zudem in welcher Situation sollte die Rondra Kirche gegen Bauern ziehen, das kann ich mir maximal in der Rückeroberung der schwarzen Lande vorstellen. Dazu hab ich noch nichts gelesen.
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 19:40

Assaltaro hat geschrieben:
03.04.2019 19:38
Ich bezog das auf das nicht gegen Wehrlose. Unausgebildete Bauern mit Mistgabeln gelten für einen Rondrianer wohl als Wehrlos.
Was wenn diese Bauern von ihrem Herrn gezwungen werden in einer Schlacht zu kämpfen, in der die Rondrianer auch auftreten?
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 03.04.2019 19:46

@Rasputin Na dann schauen wir halt mal, was sich durch Quellen belegen lässt.
Ich finde da:
Ordnung ins Chaos S. 84 hat geschrieben:Krieg, Kampf, Eroberung, körperliche Stärke, Sieg, Worttreue, Furchtlosigkeit, Chimären, Gnadenlosigkeit, Blut, Zerstörung, Gefühlskälte, Wut/Zorn, Kampfmagie, Widerstandsfähigkeit, Herausforderung
WdG S. 54 hat geschrieben:Kampflust, Kampfrausch, Blut, Sieg (Aspekte des ‘Guten Kampfes’); Beute, Sold, Vertrags- und Worttreue (Aspekte des ‘Guten Goldes’)
Historia Aventurica S. 19 hat geschrieben:Wut, Krieg, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Standhaftigkeit
Ich finde da auf Kor keinen Aspekt, der nicht belegt ist.
Zuletzt geändert von Gorbalad am 03.04.2019 19:48, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 03.04.2019 19:46

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 19:40
Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 19:40

Assaltaro hat geschrieben: ↑03.04.2019 19:38
Ich bezog das auf das nicht gegen Wehrlose. Unausgebildete Bauern mit Mistgabeln gelten für einen Rondrianer wohl als Wehrlos.
Was wenn diese Bauern von ihrem Herrn gezwungen werden in einer Schlacht zu kämpfen, in der die Rondrianer auch auftreten?
Deshalb sagte ich maximal schwarze Lande. (ok oder Novadis und Orks)
Denn die Rondra Kirche hält sich aus sämtlichen Kriegen zwischen 12 Göttlichen Landen raus. Damit solche Situationen eben nicht vorkommen.
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Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 19:48

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 19:30
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 17:43
Man kann sich nicht nur einen Aspekt heraus suchen? So wie "Sieg" etwa? Schauen wir uns doch mal an was die Wiki zu Kors Aspekten zu sagen hat, zusammen getragen aus mehreren Regelwerken (WdG, MyGö, DDZ-Box...):

Beute, Blut, Chimären, Eroberung, Furchtlosigkeit, Gefühlskälte, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Herausforderung, Kampflust, Kampfmagie, Kampfrausch, körperliche Stärke, Krieg, Sieg, Sold, Standhaftigkeit, Vertragstreue, Widerstandsfähigkeit, Worttreue, Wut/Zorn, Zerstörung

Das ist mehr als nur ein einzelner Aspekt! Das ist ein Topos der sich quer durch Kors Aspekte und Natur zieht.
Diese Aspekte sind falsch oder missverständlich.
Die wirklichen Aspekte Kor sind:
Kampflust, Kampfrausch, Blut, Sieg (Aspekte des ‘Guten Kampfes’); Beute, Sold, Vertrags- und Worttreue (Aspekte des ‘Guten Goldes’)
Beute und Blut auf jeden Fall. Dem Gewinne steht Beute und Blut zu. Eroberung ist nicht direkt was für Kor aber doch sehr verwandt. Ich gebe zu, dass Eroberung ein Punkt für Kor sein kann, aber es ist wenn dann nur eine Erweiterung von Beute. Gemetzel ist einfach falsch. Wer auch immer das eingetragen hat, hat keine Ahnung. Gemetzel ist von Kor nicht viel näher als für Rondra. Kampfrausch ist auch nicht Blutrausch. Kor hasst Blutrausch, das ist eindeutig Xarfais Domäne. Zerstörung gilt nur für die Schlacht. Es ist die Aufgabe eine jeden Kor-Geweihten gegen Schändung und Brandschatzung vor zu gehen, wenn es sein muss, mit dem Richtschwert.
Nachdem ich jetzt die Aspektlisten bei WdG, MyGö und DDZ durchgegangen bin habe ich bei keiner der drei "Gemetzel" gefunden. Hrm. Also gut, zurück zu den Primärquellen selbst. Laut MyGö und DDZ (es ist ja immer noch die gleiche Entität, egal ob im modernen Aventurien, dem Aventurien vor 1500 Jahren oder Myranor), im Wortlaut gleich, sind die Aspekte:

"Krieg, Kampf, Eroberung, körperliche Stärke, Sieg, Worttreue, Furchtlosigkeit, Chimären, Gnadenlosigkeit, Blut, Zerstörung, Gefühlskälte, Wut/Zorn, Kampfmagie, Widerstandsfähigkeit, Herausforderung"

Wobei dies jeweils in regeltechnischen Out-of-universe-Segmenten steht, während WdG ja eher so die aventurische Sichtweite widergibt. Also kann man schon recht absolut sagen dies sind die objektiv wahren Aspekte Kors. Und Gnadenlosigkeit gehört dazu genauso wie Zerstörung und Eroberung. "Gemetzel" ist zwar kein eigener Aspekt des Kors, aber er reiht sich in die ganze Reihe ein. Kor ist die Kampfsau-Gottheit. Der einzige wirkliche Unterschied zu Belhalhar ist dass Kor immer noch Anforderungen an die eigenen Kämpfer stellt, dass auch deren Blut fließen muss, dass sie sich immer die stärksten Gegner raus suchen sollen, und sich nie schonen sollen - was sogar soweit geht, dass der EInsatz von Heilmitteln abgelehnt wird, wenn's nicht absolut kritisch für die Mission ist (WdG).

Kors Lehre ist gerade die Knechtung der Schwachen unter den Starken. Was schwach ist muss vergehen, nur was stark ist verdient es zu leben. Wie gesagt, selbst das Mühlinger Blutfeld ist für viele Kor-Anhänger eine Wallfahrtsstätte.

Das ist Kor. Nicht das seltsame Bild das du im Kopf zu haben scheinst und das, wie Satinavian ganz richtig sagte, irgendwie mehr Richtung Shinxir zu gehen scheint.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 03.04.2019 19:57

Gemetzel ist auch ein Aspekt Kors, steht in der (überarbeiteten) Historia:
Gorbalad hat geschrieben:
03.04.2019 19:46
Historia Aventurica S. 19 hat geschrieben:Wut, Krieg, Gemetzel, Gnadenlosigkeit, Standhaftigkeit

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Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 20:02

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 19:30
Da liegst du falsch. Kor ist der Gott der Kampfpragmatik. Das wird in unzähligen Stellen so gesetzt. Zumindest verhalten seine Anhänger sich so.
Ein Gott der Kampfpragmatik, der Heilung ablehnt. So, so. Nein, Kor ist der Berserker-Gott, der geht nur auf ganz andere Weise an der Pragmatik vorbei wie Rondra, das ist alles.
Assaltaro hat geschrieben:
03.04.2019 09:32
Also Rondrianer würden nicht mit einer Lanze gegen (fast) wehrlose Bauern reiten. Das fällt unter den Punkt Ritterlichkteit
Ich bin mir ziemlich sicher, dass 80% aller Bauern als unfrei gelten und Ehrengesetze für sie nicht mehr gelten da sie als inhärent ehrenlos angesehenen werden.
So funktioniert das nicht. Nach mittelreichischen Verständnis können Unfreie selbst keinerlei Ehre haben. Es ist ihnen also verboten, ihre Ehre zu verteidigen, denn sie haben ja qua definition keine. Aber erst einmal ist das ein mittelreichisch-gesellschaftliches Verständnis, und keine religiöse Setzung der Rondrakirche. Und zweitens heißt das nur dass sie selbst keine Ehre haben - ein Ritter der sie einfach niedertrampelt handelt aber trotzdem gegen die Ehrgebote. Da geht es ja um seine Ehre, nicht um die der Unfreien.

Was aber trotzdem vorkommen mag weil diese Ehrgebote im Kampf halt auch nicht immer eingehalten werden.
Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 19:40
Assaltaro hat geschrieben:
03.04.2019 19:38
Ich bezog das auf das nicht gegen Wehrlose. Unausgebildete Bauern mit Mistgabeln gelten für einen Rondrianer wohl als Wehrlos.
Was wenn diese Bauern von ihrem Herrn gezwungen werden in einer Schlacht zu kämpfen, in der die Rondrianer auch auftreten?
Dann verstößt aber der Herr ganz gewaltig gegen die gesellschaftliche Ordnung, denn die gesamte Ständordung beruht ja darauf dass die Unfreien unmündige "Schützling" des jeweiligen Landherren sind, quasi wie Kinder. Nur freie Bauern werden eingerufen, was dann durchaus auch ein stolzes Standesmerkmal jener Freibauern ist. Will heißen, in solch einen Fall werden sich die Rondrianer natürlich zur Wehr setzen, dann aber sicherlich auch für Maßnahmen gegen jenen Adeligen sorgen - und unter seines gleichen ist er nun wohl sowieso unten durch, denn die Gebote der Ehre verletzen, okay, das mag noch vorkommen, aber an der Ständeordnung hämmern? Da reagieren die Adeligen, leicht verständlicherweise, sehr verschnupft drauf.

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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 20:02

Naja, wenn man jetzt irgendwelche Aspekte aus irgendwelchen Regelwerken suchen muss, spricht das nicht gerade für eure Argumentation.
Die werke für Kor sind primär WdG und das Kor-Vademecum. Die Historia Aventurica habe ich nicht einmal gelesen. Ist das überhaupt DSA 4.1? Auch DDZ und MyGö werde ich erst mal ignorieren, da ich kein zugriff drauf habe und nicht in Myranor oder DDZ spiele.

Beide primären Regelwerke sagen, dass Kor das Gemetzel und den Blutrausch ablehnt, weil es gegen seine Natur ist. Kor hat das kalte Karfunkelherz welches (höchstens im Kampfrausch) kalt und ohne große Emotionen die Blutige tat vollzieht, die für den krieg notwendig ist.

Das Ideal nach dem es zu streben gilt, ist nicht der heißblütige Barbar, sondern der kalte Scharfrichter.
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 20:02
Ein Gott der Kampfpragmatik, der Heilung ablehnt.
Ein Gott der Kampfpragmatik, der Heilung ablehnt, wenn es nicht pragmatisch notwendig ist.
Ich habe es für dich verbessert :wink:

Außerdem will Kor die schwachen nicht töten, sondern nur unterjochen. Also nichts anderes als es die Adligen sowieso schon tun. Die starken sollen nur Herrschen.
Zuletzt geändert von Rasputin am 03.04.2019 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 20:09

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 20:02
Naja, wenn man jetzt irgendwelche Aspekte aus irgendwelchen Regelwerken suchen muss, spricht das nicht gerade für eure Argumentation.
Die werke für Kor sind primär WdG und das Kor-Vademecum. Die Historia Aventurica habe ich nicht einmal gelesen. Ist das überhaupt DSA 4.1? Auch DDZ und MyGö werde ich erst mal ignorieren, da ich kein zugriff drauf habe und nicht in Myranor oder DDZ spiele.
Es ist immer die gleichte Entität. Immer der gleiche Kor.

Und auch das WdG hat genug. Lobpreisung der Wildermark als "so soll Gesellschaft sein", Ablehnung der Heilmagie, ständige Bezeichnung als "der Gnadenlose", Notwendig sich explizit von Belhalhar abzugrenzen etc etc.

So wies für mich aussieht, wolltest du halt unbedingt einen pragmatichen Kriegsgott und hast da Kor in die Rolle reingequetscht ob es jetzt passt oder nicht. Aber Kor ist primär der Berserker-Gott.

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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 20:11

Nova hat geschrieben:
03.04.2019 20:09
So wies für mich aussieht, wolltest du halt unbedingt einen pragmatichen Kriegsgott und hast da Kor in die Rolle reingequetscht ob es jetzt passt oder nicht. Aber Kor ist primär der Berserker-Gott.
So wie es für mich aussieht, will du nur den berserkergott und ignorierst alles was dir nicht passt.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Nova » 03.04.2019 20:13

Rasputin hat geschrieben:
03.04.2019 20:11
Nova hat geschrieben:
03.04.2019 20:09
So wies für mich aussieht, wolltest du halt unbedingt einen pragmatichen Kriegsgott und hast da Kor in die Rolle reingequetscht ob es jetzt passt oder nicht. Aber Kor ist primär der Berserker-Gott.
So wie es für mich aussieht, will du nur den berserkergott und ignorierst alles was dir nicht passt.
Nö. Ich mag Kor gar nicht, gerade weil er ein Schlächter- und Berserkergott ist. Da gefällt mir Rondra mit ihren Idealen viel lieber.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 20:16

Ich könnte mir jetzt die Mühe machen und dir unzählige zitate bringen, die Kor weg von Berserker und hin zu "pragmatischer herzloser Cyborg" bringen, ich glaube aber es wäre die Mühe nicht wert, da deine Meinung anscheinend fest steht.
Zuletzt geändert von Rasputin am 04.04.2019 07:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 03.04.2019 20:30

Kor hat durch aus die Anlage für den Schlächter... Die ganzen Titel hat er ja nicht ohne Grund. Aber wie so oft hängt es davon ab welchen Aspekt ich wie betone.
Wenn ich bei Kor, so wie ich es zb. Sehe, den Sieg als obersten Aspekt wähle (oder evtl. auf Stufe 2 direkt unter Kampf) Dann kann ich frei nach dem Motto "Kämpfe für den Sieg, Siege für den Kampf" durch aus den zwar brutalen, doch auch effizient Pragmatischen Schlachtengott sehen der mir so zu sagt. Wäre eine Betonung auf das kalte Gnadenlose Karfunkelherz. Natürlich kann man das ganze auch so drehen dass da nur ein sinnloser Berserker herum kommt, wenn man das so möchte. Gibt ja auch genug die bei Rondra nur die Ehre Sehen (bei dieser viel zu häufigen Darstellung kommt mir immer was hoch, weshalb ich die Gottheit nicht mag) Oder man konzentriert sich auf Blitz, Donner und Tapferkeit, den Sturmgewaltigen Wind mit dem die Silberleuin ihre Feinde zerreißt um ihre Kinder zu schützen und hat was mMn. Interessanteres (Mir fällt Mal wieder auf dass ich die tulamidischen Ansichten interessanter finde als die der Güldenländer)

Ich verstehe ja auch nicht warum alle so gerne auf die Unterwerfung der Schwachen durch die starken hauen um das als verwerflich an zu Kreiden... Euch ist schon bewusst dass das in Weiten Teilen Aventuriens gängige gelebte Praxis ist und sich die wenigsten dran stören? Und ja, ein Ritter oder eine Baronin sind ihren Unfreien zum Schutz verpflichtet... Aber wo ist da ein Widerspruch zur knechtung oder Unterwerfung? Sie sind stark und schützen die die (zu) ihnen gehören damit die weiter für sie schuften.
Das führt weiter zu der Frage was Stärke ist, ich finde da ist Kampfkraft allein zu kurz gegriffen, da gehört für mich alles dazu wie man sein Ziel bezwingen kann. Weisheit, Urteilsvermögen, Charisma um mehr Leute zu sammeln die mit einem gemeinsam kämpfen sind für mich auch Arten von Stärke die im weiteren erlauben sein Ziel zu bezwingen wenn es anders nicht geht.

Können wir uns also eventuell einigen dass es mehr als einen möglichen und richtigen Blickwinkel gibt auf so was. Auf Novas Sicht hätte ich auch keinen Bock, aber ich verstehe wie er zu der Ansicht kommt.
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Rondra vs Kor - welche Geweihten sterben sinnloser?

Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.04.2019 20:34

@Baal Zephons Beitrag kann ich nicht mehr viel hinzu fügen. Ich wollte auch nie argumentieren, dass es unter Kor keine Berserker gibt. Ich bin aber der Meinung, dass sie die extreme Minderheit sind.
Ich verstehe auch, wie andere auf diese Ansicht kommen. Ich habe selber mal so gedacht, bis ich mich genauer mit Kor beschäftigt habe und dann habe ich gemerkt, dass meine alte Meinung falsch war.
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