Bestrafung eines Rondra Geweihten

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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OloEopia
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von OloEopia » 28.08.2017 17:49

Liebe Mitaventurier,
einer meiner Spieler hat mich letzte Woche vor eine ziemliche Herausforderung gestellt.

Folgende Situation:
Die Gruppe hat von der Rondrakirche den Auftrag bekommen einige Morde diskret aufzuklären.
Einer der Charaktere, ein Rondrageweihter, ist in den örtlichen Praiostempel gegangen um zu einem gewissen Thema Nachforschungen anzustellen (unheiliges /untotes Leben).
Ein bestätigter Patzer auf Klugheit später, wurde seine Identität als Rondrageweihter angezweifelt und er festgesetzt. Es wurde ausgemacht in den Rondratempel schicken zu lassen um jemanden zu hohlen der seine Identität bestätigt.
Als Zeichen des guten Willens hat man ihm seine Ausrüstung und Waffe gelassen.

Der Geweihte begann als er alleine gelassen wurde zu randalieren und ein paarmal auf die Tür einzuschlagen, welche zu seiner eigenen Überraschung tatsächlich nachgab. Er beschloss die Flucht zu wagen und am weg aus dem Tempel verletzte er eine Tempelwache fast tödlich bevor er sich ergab.

Jetzt stehe ich vor der Aufgabe die entsprechenden Nachwirkungen zu spielen.

Was ich mir bisher grob überlegt habe:
Der Geweihte wird auf jeden Fall von seiner Kirche ausgelöst um ihn selbst zu richten (die Auslöse wird natürlich 1:1 an den Helden als Bußgeld weitergegeben). In was für einer Größenordnung würdet ihr sie ansetzen? Ich hätte hier an 300-400 Dukaten gedacht.
Wie würdet ihr eine entsprechende Verhandlung aufsetzen? Als „Vorsitz“ hätte ich die Schwertschwester vom Lokalen Tempel (von dem der Charakter ja auch einen Auftrag hat) genommen.

Wer ist der Ankläger? Gibt es eine Verteidigung? Gibt es überhaupt eine Verhandlung oder bloß eine Anhörung und dann eine Verkündung der Strafe?
Was für eine Bestrafung (abgesehen von der Auslöse) könnte man hier wählen? Als nächstes Abenteuer ist die Suche nach einem alten Artefakt geplant, man könnte daraus eine Bußqueste gestalten. Was haltet ihr von der Idee?

Danke schonmal im vorraus für die Hilfe.
lg Olo

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Marty mcFly
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 28.08.2017 18:08

OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Ein bestätigter Patzer auf Klugheit später, wurde seine Identität als Rondrageweihter angezweifelt und er festgesetzt.
Wie, die Praiosgeweihten müssen eine Klugheitsprobe ablegen, um zu erkennen, dass er Rondrageweihter ist? Oder hat der Rondrageweihte proben müssen? Und wieso sollte das dann (in beiden Fällen) dazu führen, dass der Geweihte eingesperrt wird?
Die Reaktion des Rondrageweihten war dann natürlich auch ziemlich daneben, soweit ich das beurteilen kann. Hattest du ihm wenigstens eine KL oder Götter/Kulte Probe zugestanden, um darauf zu kommen, dass er sich falsch verhält?

Finde das ganze etwas seltsam und wäre deshalb auch vorsichtig mit Bestrafungen wie 300-400 Dukaten, die der Charakter dann in den nächsten ~10 Abenteuern abtreten darf, während seine Mithelden / Mitspieler sich fein mit neuer Ausrüstung eindecken könne..es sei denn, das ist üblich bei euch.

Faras Damion
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Faras Damion » 28.08.2017 18:18

Rollenspiel sollte allen Spielern (inklusive Spielleiter) maximalen Spaß bieten. Hat der Spieler Spaß an einer Bußqueste? Mindert es deinen Spielspaß oder den der Mitspieler, wenn die "Welt" nicht reagiert.

Was steckt hinter dieser Eskalation? Es klingt nicht nach immersiven Charakterspiel. Gab es ein Missverständnis zwischen deiner Beschreibung und dem Verständnis des Spielers? War der Spieler müde?

Die Antworten auf diese Fragen ist wichtig für eine gute Lösung.

Es ist alles möglich von "Die Sache ist nie passiert oder war nur ein Alptraum des Helden." bis zu "Der Held verliert Rondras Segen (also die Karmaenergie) und kann den nur wiedergewinnen mit 12 Praios- und Rondraheldentaten."

oder auch:
- Geldstrafe
- Nachteil: Schlechter Ruf
- Scheitern des Abenteuers
- undundund...

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Satinavian
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Satinavian » 28.08.2017 18:28

Dinge für dich als SL : Keine Attributsproben verlangen, lieber Fertigkeitsproben benutzen. Weiterhin auch bei Patzern nichrt die Glaubwürdigkeit strapazieren. (Oder hat der Spieler auch irgendwas gesagt, das absolut unpassend für Rondrianer ist und so Verdacht erweckt ?)


Für dich und den Spieler : Durchgehen was da gerade passiert ist und warum das total daneben war und wie man vielleicht hätte anders reagieren können. Kurzschlußreaktionen passieren gerade neuen Spielern und man sollte die Gelegenheit zum Lernen nutzen, nicht dazu, diese Peinlichkeit durch Strafen länger zu thematisieren als nötig.

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Na'rat
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 28.08.2017 19:23

@ OloEopia:

Willkommen im Forum. :P Einfache Antworten sind leider nicht so einfach. :grübeln:
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Wer ist der Ankläger?
Praios- und Rondrakirche.
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Gibt es eine Verteidigung?
Nö, warum denn?
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Gibt es überhaupt eine Verhandlung oder bloß eine Anhörung und dann eine Verkündung der Strafe?
Man stellt den Verbrecher, es gilt schuldig bis zum Beweis des Gegenteils, unter Hausarrest. Als Person von Stand hat er natürlich das Recht sich zu verteidigen und in Anwesenheit verurteilt zu werden. Naturgemäß gibt es also mindestens zwei Termine.
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Was für eine Bestrafung (abgesehen von der Auslöse) könnte man hier wählen?
Die Auslöse zahlt - wenn es überhaupt eine gibt - die Rondrakirche. Strafen sind immer so eine Sache, wer ist der Verbrecher, welche Freunden und Feinde hat er, welche Interessen haben Praiostempel und seine örtliche Vorgesetze? Wie spielbar soll der Charakter im Anschluss noch sein? Was hat der Verbrecher zu seiner Verteidigung vorzubringen? Was war die Erklärung des Spielers? Wie fanden die Mitspieler die Sache und wie wollen die diese Geschichte lösen?

Hier böte sich Ingame die schöne Möglichkeit an, den Rondrageweihten unter die Aufsicht eines Praiosgeweihten zu stellen, der dann darüber befindet ob eine Wohlverhaltensphase abgeschlossen ist. Regeltechnisch ist natürlich der Nachteil schlechter Ruf zu nennen.
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Als nächstes Abenteuer ist die Suche nach einem alten Artefakt geplant, man könnte daraus eine Bußqueste gestalten. Was haltet ihr von der Idee?
Wenig, wer kommt denn bitte auf die Idee, einem gemeingefährlichen Schläger Verantwortung zu übertragen?

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AngeliAter
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 28.08.2017 21:02

Bestrafung? Keine.
Die Praioskirche sollte besser die Füße still halten, ist eine endlose Blanage für die Praioten das ihre Menschenkenntnis nicht ausreichte um einen Geweihten zu erkennen.
"Was ohne Beleg behauptet werden kann, kann auch ohne Beleg verworfen werden."
Christopher Hitchens

Leta
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Leta » 28.08.2017 21:18

Die Vorsteher der beiden Tempel beraten sich und am Ende entschuldigen sich die beteiligten Praiosgeweihten beim Rondrageweihten für die falschen Verdächtigungen und der Rondrageweihte bei den Praiosgeweihten fürs Randalieren. Und alle haben ihr nach Außen ihr Gesicht gewahrt.

Der Rondrageweihte bekommt kurze Zeit später den Auftrag wegen des Artefakts. Nicht als Bestrafung aber um ihn erstmal aus dem Weg zu haben...

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Na'rat
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 28.08.2017 23:34

Es war ja nicht nur eine Lappalie, immerhin wurde jemand fast umgebracht. Dass müsste der Schläger schon mal sehr gut verkaufen, damit ein kleines Missverständnis damit aufgewogen wird. Da gehen sonst gründlich die Relationen verloren, da ein Missverständnis und hier ein Mordversuch.

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 28.08.2017 23:43

Na'rat hat geschrieben:
28.08.2017 23:34
da ein Missverständnis und hier ein Mordversuch.
Ich weiß nicht, ob ich einen Rondrageweihten mal eben so mit einem Mordversuch beschuldigen würde...
... war es ein Angriff aus dem Hinterhalt?
... ich will doch nur spielen!

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Na'rat
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 28.08.2017 23:50

Na ja, so als Gast des Tempels hat er eine Wache des Tempels scheinbar grundlos lebensgefährlich geletzt. Was soll es denn sonst gewesen sein, wen nicht ein Mordversuch? Dafür braucht man eine verdammt gute Erklärung - ingame wie outgame, bevor man die ganze Geschichte zu einem Missverständnis erklärt.

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Hesindian Fuxfell
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 28.08.2017 23:56

Also ich verstehe den Text oben eher so, dass der Ronnie grundlos gefangen gehalten und mit Waffengewalt am Verlassen des Tempels gehindert wurde. Das ist jetzt nicht ganz das, was ich Gast nennen würde.
Es mag klüger gewesen sein, die Dinge abzuwarten, aber ich sehe hier von Seiten des Ronnie trotzdem eher Selbstverteidigung als Mordabsicht.
Der dessen Name nicht getanzt werden darf.
wenn Tom Riddle an einer Waldorfschule gewesen wäre

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OloEopia
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von OloEopia » 29.08.2017 00:18

Hey danke für die vielen Antworten,
das es die einfache Antwort nicht gibt war mir schon bewusst.

Ich muss wohl zur Situation noch ein bisschen weiter ausholen. Der Klugheitswurf war eigentlich gedacht den Spieler daran zu erinnern das die Aufgabe war die Ermittlungen diskret zu führen. Ein Misstrauen ihm als Geweihten gegenüber ist dadurch zu Stande gekommen, dass es dem Praioten merkwürdig vor kam, dass ihm ein Rondrianer einfach so von der Leber weg von merkwürdigen Vorkommnissen in der Rondrakirche erzählt. War im Nachhinein gesehen nicht das beste umsetzen der Situation... aber nachher ist man immer schlauer.

Nach dem der Char festgesetzt war, war der Gedanke das Spielers (und dem Rest der Gruppe) ein wenig von der daraus entstehenden Blamage für die Rondrakirche abzulenken indem sich der Geweihte besessen/beeinflusst zeigt und wollte nach einem kurzen Randalieren eine Ohnmacht Mimen, die offene Tür war allerdings zu verlockend für ihn.
Am Weg hinaus ist er dann von mehreren Wachen verfolgt worden und eine hat sich ihm in den Weg gestellt die mit einem Sturmangriff aus dem Weg geschafft worden ist. Diesen einen Angriff hat die Wache dann fast nicht überlebt.

Wir haben am Spieltisch (sowohl während der Situation als auch danach) noch lange darüber geredet und diskutiert und der Spieler war sich definitiv darüber im klaren was er macht (auch eine Prinzipien treue Probe hatten wir, an Götter und Kulte habe ich in dem Moment leider nicht gedacht).

Man muss auch dazu sagen es handelt sich bei allen Beteiligten nicht um komplette Frischlinge (ich spiele seit 6 Jahren DSA, davon ca. 1-2 Jahre als Meister und mein Spieler ist seit weit mehr als 10 Jahre im Geschäft).

Zu unserem Spielstiel kann man sagen, dass wir eine eher lockere Gruppe sind was den Umgang mit innerweltlichen "Vorgaben" sind (unser Rondrianer ist zB. ein Zwerg...). Auf der Skala narratives Charakterspiel befinden wir uns meiner Meinung nach in der Mitte.

Ich möchte jedoch auch nicht wie von AngeliAter oder Leta vorgeschlagen die Situation einfach unter den Tisch kehren, sowohl der Spieler als auch der Charakter haben gewusst was sie tun und es gab fast einen Toten da bin ich Na'rats Meinung.

Der Charakter soll idealerweise weiterhin spielbar sein (der Charakter wird inzwischen seit knapp vier Jahre gespielt),

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Ahnherr derer von und zu Durenald
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 29.08.2017 00:51

ok, der Rondrianer war also nicht besonders Klug - das ist aber auch nicht sein Job, oder?
Die Tempelwache war auch nicht besonders schlau... sich einem stürmenden Ronni in den Weg zu stellen - ist auch nicht ihr Job.

Ok, der Ronni hat gesagt er wartet - aber wieso eingesperrt? Das ist unter seiner Würde! Und dann stellt er fest, daß die Wachen ihn nicht mal richtig einsperren - das ist schon fast beleidigend. Daß er sich im Zuge der Geschehnisse tatsächlich besinnt und nicht auch noch den Rest (Für Rondra!) niedermacht, verdient schon fast ein Lob.

Ich denke tatsächlich, daß es für beide Tempel eher peinlich ist, was gelaufen ist und man das ganze möglichst schnell bedecken wird.
Die Praioten werden den nächsten angezweifelten Ronni auch bitten zu warten, aber nicht mehr einsperren - nur noch beobachten. Und einen Eilboten zum Rondratempel schicken, damit der geweihte Ronni nicht ungebührlich lange warten muß.
Dem Rondrageweihten sollte das zwölfgöttliche Brevier unter die Nase gehalten werden, insbesondere das Kapitel Travia - wie verhalte ich mich in anderer Leute Häuser! - und ihm nahelegen, sich für sein rüpelhaftes Verhalten zu entschuldigen.
Daß fast einer umgekommen ist, dürfte eher unwichtig sein - immerhin ist es nicht passiert!
Wenn sich ein Roß losreißt, ein Karren wegrollt oder ein Ronni losstürmt - ständig kommen Leute bei Unfällen unter die Räder/Hufe/Sturmangriffe...

Ich denke das ist ein klassischer Fall von interner Regelung mir erhobenem Zeigefinger und strengem Blick.
Allerdings sollte sich jener Ronni besser eine Zeit lang nichts zu schulden kommen lassen...
... ich will doch nur spielen!

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Cherrie
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Cherrie » 29.08.2017 08:38

Verwechslung hin oder her, ein Rondrageweihter weiß (!), dass er eine Tempelwache die einfach nur ihren Dienst tut nicht einfach töten oder mit Tötungsabsicht angreifen darf. Punkt.
Er hat sich einfach zu ergeben und abzuwarten, bis es geklärt ist. Er hat alles Recht auf seiner Seite. Aber er hat NICHT das Recht jemanden zu töten, weil man ihm gerade doof gekommen ist.

Nimmt mich die Polizei als Verdächtigen fest (unschuldig natürlich, ich lief halt einfach mit Kapuzenpulli nachts in der falschen Gegend herum und nebenan fand ein Einbruch statt), dann darf ich ja auch nicht tiefbeleidigt die Knarre ziehen und auf der Polizeiwache herumfeuern, weil ich mir mal für 1h ungerecht behandelt vorkomme und die Polizisten sogar noch die Dreistigkeit haben, mich an der Flucht zu hindern...

Von daher: Ja, Strafe. Gerne auch zwei Strafen: Eine kleine für den Praios-Onkel der durch seine Fehleinschätzung alles ausgelöst hat (mündliche Entschuldigung, Bußgang, 10x geißeln usw.) und eine große für den Ronnie, der in meinen Augen gegen seine Werte verstoßen hat.

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Freibierbauch
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 29.08.2017 08:59

Man weiß ja nicht, ob es eine Tötungsabsicht gab. Ich bezweifle das sehr stark. Und gemordet wurde schon gar nicht.
Rondra ist die Göttin des Sturmes und des Kampfes und der Gute hat sich stürmisch freigekämpft. Gegen irgendwelche rondrianischen Werte hat er damit in meinen Augen nicht verstoßen. Soll er die Dreistigkeit lieber feige und mit gebeugtem Buckel hinnehmen oder ist Rondra neuerdings die Göttin der Bürokratie?
Vielleicht sollte er den Praiosgeweihten einsperren. Wenn dieser die offensichtliche Wahrheit so verkennt und so überzogen reagiert, dann muss er wohl ein falscher Priester sein. Der Praiot hätte sich lieber freuen sollen, dass man so praiotisch offen mit ihm redet anstatt die Wahrheit zu verschleiern. Da verkündet man einem Praiosgeweihten im Praiostempel offen und aufrichtig die praiosgefällige Wahrheit und wird dafür eingesperrt. Da wäre ich auch sauer.

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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Uklandor » 29.08.2017 09:11

Oder der Rondrianer kommt überraschend ohne Konsequenzen frei. Während sich noch alle Anwesenden wundern, wird aber die Hohepriesterin des Rondratempels gemeuchelt, die diese Freilassung mit ihrem Praiotenkonterpart ausgemauschelt hat, da beide Tempel seltsame Vorgänge vermuten und die Helden plus Rondrianer am Besten darüber Bescheid wissen.

Ein weiterer Mord wäre aufzuklären und er würde deutliche Hinweise liefern. Immerhin muss der Mörder zwischen dem Gespräch mit dem Praioten und der Tat mit der obersten Rondrianerin Kontakt gehabt haben und über ihre Verdächtigungen Bescheid gewußt haben. Das grenzt die Täterreihe ein und bringt für den Helden zudem die seelische Belastung, daß dieser Mord geschehen ist, gerade weil jemand ihn befreien und weiter ermitteln lassen wollte. Also ist der Mord irgendwie auch seine Schuld.

Und überhaupt:

"Rondrianer machen nichts heimlich!", sagte der Praiot.
"Das halte ich für eine Lüge!", sagte der Rondrianer.

( Ist mir grade so eingefallen, wäre aber nett für ein Streitgespräch )

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Cherrie
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Ungelesener Beitrag von Cherrie » 29.08.2017 09:14

Freibierbauch hat geschrieben:
29.08.2017 08:59
Da wäre ich auch sauer.
<-- ja, da wäre ich ebenfalls sauer. Aber nur weil ich sauer bin, versuche ich keine Leute totzuschlagen ;)
(und mit einem Sturmangriff auf jemanden zuzurennen gilt wohl als "Tod billigend in Kauf nehmen" oder so, genau das unterstelle ich dem Ronnie hier *g*)

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Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 29.08.2017 09:25

Ich denke man muss beim Einsatz des Sturmangriffs auch die rollenspielerische Situation bedenken.
Dass ausgerechnet dieses Manöver ausgeführt wurde kann auch eine rollenspielerische Entscheidung gewesen sein, die das Regelwerk nicht genügend unterstützt. Es gibt nunmal nicht das Manöver "Aus dem Weg rammen ohne großartig Schaden anzurichten aber mit meiner Waffe, damit ich nicht die Waffe vom Gegner direkt zu spüren bekomme." Da ist der Sturmangriff das nächstliegende und passt ja auch zur Situation. Ich nehme an das Primärziel war, die Wache aus dem Weg zu bekommen und nicht der ausgeteilte Schaden.
Wäre der Stumpfe Schlag nicht so unverschämt erschwert und für zweihändige Klingenwaffen, wie den Rondrakamm, sogar unmöglich, wäre dieser vielleicht verwendet worden.

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Ungelesener Beitrag von Cifer » 29.08.2017 10:31

Erstmal: Jup, der Ronni hat's verbockt. Hätte er nicht den Ausbruchsversuch gestartet, wäre das ganze höchstwahrscheinlich damit zuende gegangen, dass da eine massive Entschuldigung von Seiten der Praioskirche fällig gewesen und der zuständige Geweihte wegen der Blamage nach Yetiland versetzt worden wäre (eventuell nach einem Duell aufs erste Blut wegen der Ehrabschneidung). So hingegen ... dass da ein Beinahe-Mörder wegen seltsamen Verhaltens festgesetzt wurde - wen wundert's?
Freibierbauch hat geschrieben:
29.08.2017 09:25
Dass ausgerechnet dieses Manöver ausgeführt wurde kann auch eine rollenspielerische Entscheidung gewesen sein, die das Regelwerk nicht genügend unterstützt. Es gibt nunmal nicht das Manöver "Aus dem Weg rammen ohne großartig Schaden anzurichten aber mit meiner Waffe, damit ich nicht die Waffe vom Gegner direkt zu spüren bekomme." Da ist der Sturmangriff das nächstliegende und passt ja auch zur Situation. Ich nehme an das Primärziel war, die Wache aus dem Weg zu bekommen und nicht der ausgeteilte Schaden.
Das sehe ich deutlich anders. Der Sturmangriff ist tendenziell das Manöver mit dem zweithöchsten Schaden im ganzen Regelwerk. Niederwerfen wäre halbwegs okay, Betäubungsschlag besser, waffenlose Attacken in der Situation perfekt - aber Sturmangriff mit einem Rondrakamm ist schon das, was man macht, wenn man dem Gegner den Golgari-Freiflug bescheren will. Mehr Tötungsabsicht als "130 cm Stahl in Maximalgeschwindigkeit durch den Torso" gibt es selten.

(Und ja, auf Attributsproben sollte man eher verzichten oder sie mit 3W20 Median würfeln - sonst sind die Patzer einfach zu häufig.)
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 29.08.2017 10:42

Freibierbauch hat geschrieben:
29.08.2017 08:59
Gegen irgendwelche rondrianischen Werte hat er damit in meinen Augen nicht verstoßen.
Den Schutz der zwölfgöttlichen Kirche, den sich die Rondra-Kirche auf die Flagge geschrieben hat.

Gerade gegen einen Tempelgardisten muss man dann auch keinen Sturmangriff ibn meinen Augen auspacken, der hat sehr viel Rumms und andere Möglichkeiten des Weg frei machen bei weniger lethalem Schaden wurden schon genannt.

Das Schauspielen von Besessenheit wäre aber auch schon sehr nah an einer Lüge in meinen Augen. Wenn ein Ronnie einen Fehler macht, sollte er ehrenhaft und mutig genug sein, dazu einzustehen, statt etwas Falsches vorzugeben, um da rauszukommen.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

Unsere 7G ab AoE 1533,42 h (gekürztes SiZ & Siebenstreich) - beendet!

Firnblut
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Firnblut » 29.08.2017 11:11

Man könnte aber auch darauf plädieren, dass man sich bedroht gefühlt hat.

Die Situation ist doch:
Es gibt eine Mordserie innerhalb der Rondrakirche, also eine Bedrohung/Verschwörung aus der Geweihtenschaft/der Kirche heraus.
Der Rondrageweihte geht in den Praistempel und teilt sich einem Geweihten mit. Daraufhin wird er unter einem Vorwand (für mich ist unersichtlich, warum offene Aussprache der Wahrheit bei einem Praioten so starkes Misstrauen auslösen sollten) eingesperrt, also in eine höchst nachteilige Position gebracht.
Es könnte durchaus sein, dass die Bedrohung größer ist, als vermutet, also sich auch im Praiostempel eine Bedrohung befindet. Immerhin teilt man dort seine Bedenken mit und wird als erste Reaktion eingesperrt, und zwar für "so lange, wie wir brauchen, um eure Identität zu bestätigen".
Wer weiß, was da in Wahrheit bezweckt wird?
Bei einem Fluchtversuch wird dann gewaltsam Versucht den Rondrianer aufzuhalten. Warum? Es geht doch eigentlich keine akute Gefahr von ihm aus.

Für mich als Spieler des Rondrageweihten hätte das ganze verdammt gestunken und ich hätte auch versucht meinen Charakter aus der Situation herauszubekommen und zwar nicht durch Abwarten. Die Gefahr, dass man aus dem Weg geräumt werden soll, ist einfach zu hoch.

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Ungelesener Beitrag von Cifer » 29.08.2017 11:48

Firnblut hat geschrieben:
29.08.2017 11:11
Die Situation ist doch:
Es gibt eine Mordserie innerhalb der Rondrakirche, also eine Bedrohung/Verschwörung aus der Geweihtenschaft/der Kirche heraus.
Der Rondrageweihte geht in den Praistempel und teilt sich einem Geweihten mit. Daraufhin wird er unter einem Vorwand (für mich ist unersichtlich, warum offene Aussprache der Wahrheit bei einem Praioten so starkes Misstrauen auslösen sollten) eingesperrt, also in eine höchst nachteilige Position gebracht.
Es könnte durchaus sein, dass die Bedrohung größer ist, als vermutet, also sich auch im Praiostempel eine Bedrohung befindet. Immerhin teilt man dort seine Bedenken mit und wird als erste Reaktion eingesperrt, und zwar für "so lange, wie wir brauchen, um eure Identität zu bestätigen".
Wer weiß, was da in Wahrheit bezweckt wird?
Bei einem Fluchtversuch wird dann gewaltsam Versucht den Rondrianer aufzuhalten. Warum? Es geht doch eigentlich keine akute Gefahr von ihm aus.

Für mich als Spieler des Rondrageweihten hätte das ganze verdammt gestunken und ich hätte auch versucht meinen Charakter aus der Situation herauszubekommen und zwar nicht durch abwarten. Die Gefahr, dass man aus dem Weg geräumt werden soll, ist einfach zu hoch.
Der Haken ist: Diese Mordserie ist nicht das einzige, was gerade in der Stadt los ist. Vielleicht gibt es Taschendiebstähle. Vielleicht gibt es Räubereien. Vielleicht gibt es Hochstapelei - ein Schwerverbrechen, auf das potenziell die Todesstrafe steht. Und genau nach letzterem sieht es den Praioten aus. Die versuchen also, mit möglichst maximaler Wahrung des Rechts (der potenzielle Hochstapler wird festgesetzt, damit er nicht abhaut, Ornat und Waffe in den nächsten Busch schmeißt und sich über die nächste Stadtmauer absetzt) und minimalem Gesichtsverlust für alle Beteiligten (man gestattet dem potenziellen Rondrianer, Waffe und Rüstung anzubehalten, schließt ihn nur in ein Zimmer ein und hängt das nicht an die große Glocke, sondern fragt diskret im Rondratempel nach) diese Situation zu regeln.

Wie muss jetzt für den Rondrianer sich die Situation darstellen, um zu den Maßnahmen zu greifen? Er muss glauben, dass der halbe Praiostempel in einer Mordserie mit drinsteckt. Und dass die gleichzeitig blöde genug sind, ihn aus dem Weg räumen zu wollen, aber sich nicht die Sache leichter machen, indem sie ihm zumindest die Waffe abnehmen.
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Ungelesener Beitrag von Firnblut » 29.08.2017 11:56

Naja, wie kommt man denn als Praiosgeweihter darauf, dass der Typ kein Rondrageweihter ist? Weil er nicht lügt? Die Sache wird für mich nicht rund.

Es reicht ja schon, wenn ein Geweihter, der was zu sagen hat, involviert ist. Der beschuldigt dann den Rondrianer der Hochstapelei, alle anderen im Tempel führen nur noch Befehle aus. Dafür muss noch lange nicht der ganze Tempel drinstecken. Trotzdem ist die Situation potentiell bedrohlich.

Vielleicht gibt es diese Verbrechen. Eine Anklage wegen Hochstapelei kommt aber auch nicht "mal eben" rum. Da muss schon ein wirklich begründeter Verdacht bestehen. Eben weil es so ein schweres Verbrechen ist. Und dieser Verdacht ist für mich - aus Sicht des Rondrianers - eben absolut nicht nachzuvollziehen.

Der Rondrianer mag das zwar nicht so gesehen haben, aber es könnte durchaus die Betrachtung der Situation beeinflussen, wenn es darum geht ein Urteil oder eine Lösung zu finden.

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Ungelesener Beitrag von Cifer » 29.08.2017 12:16

Firnblut hat geschrieben:
29.08.2017 11:56
Naja, wie kommt man denn als Praiosgeweihter darauf, dass der Typ kein Rondrageweihter ist? Weil er nicht lügt? Die Sache wird für mich nicht rund.
Weil er sich verdächtig verhält (aka mit der KL-20 irgendwas blödes getan hat, was absolut nicht zu seiner Rolle passte). Kriminalistischer Sachverstand und so.
Firnblut hat geschrieben:
29.08.2017 11:56
Vielleicht gibt es diese Verbrechen. Eine Anklage wegen Hochstapelei kommt aber auch nicht "mal eben" rum. Da muss schon ein wirklich begründeter Verdacht bestehen. Eben weil es so ein schweres Verbrechen ist. Und dieser Verdacht ist für mich - aus Sicht des Rondrianers - eben absolut nicht nachzuvollziehen.
Richtig, deswegen war es eben auch keine Anklage, die im Zweifel beiden Tempeln massiv Gesichtsverlust beschert hätte, sondern ein informelles Festsetzen und eine Nachfrage auf dem kurzen Dienstweg. Vermutlich hätte sich das Ganze binnen einer Stunde geklärt gehabt.
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Freibierbauch » 29.08.2017 12:35

Cifer hat geschrieben:
29.08.2017 11:48
Und dass die gleichzeitig blöde genug sind, ihn aus dem Weg räumen zu wollen, aber sich nicht die Sache leichter machen, indem sie ihm zumindest die Waffe abnehmen.
Was hat das mit blöd zu tun. Was bringt ihm denn seine Waffe, wenn man ihn umbringen will? Entweder er trinkt das vergiftete Wasser oder er verdurstet. Sein Rondrakamm bringt ihm da wenig. Dass man ihm den Rondrakamm gelassen hat erhöht nur die Sympatie zu denen, die ihn festhalten, und damit die Wahrscheinlichkeit, dass er das Wasser trinkt. Würde ich den RG umbringen wollen, würde ich es ganz genauso machen.

Es ist auch immer noch ein bisschen die Frage, wie das Festhalten kommuniziert wurde. Wurde ihm die Sache in Ruhe erklärt und ihm versichert, dass das schnell geklärt ist oder wurde er eher wortlos gepackt, ihm die Anklage vorgetragen, ohne dass er sich verteidigen durfte und weggesperrt. Je nachdem hat der RG oder der Praiot den größeren Mist gebaut.

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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Cifer » 29.08.2017 12:39

Freibierbauch hat geschrieben:
29.08.2017 12:35
Was hat das mit blöd zu tun. Was bringt ihm denn seine Waffe, wenn man ihn umbringen will? Entweder er trinkt das vergiftete Wasser oder er verdurstet. Sein Rondrakamm bringt ihm da wenig. Dass man ihm den Rondrakamm gelassen hat erhöht nur die Sympatie zu denen, die ihn festhalten, und damit die Wahrscheinlichkeit, dass er das Wasser trinkt. Würde ich den RG umbringen wollen, würde ich es ganz genauso machen.
Sein Rondrakamm hat ihm in der gegebenen Situation offensichtlich gebracht, dass er beinahe eine Wache ermordet hat. Und Verdursten steht eher ab 2 Tagen an, also deutlich in der Zeit, wo sein Tempel und seine Mitstreiter schon mal Nachfragen angestellt hätten.
Freibierbauch hat geschrieben:
29.08.2017 12:35
Es ist auch immer noch ein bisschen die Frage, wie das Festhalten kommuniziert wurde. Wurde ihm die Sache in Ruhe erklärt und ihm versichert, dass das schnell geklärt ist oder wurde er eher wortlos gepackt, ihm die Anklage vorgetragen, ohne dass er sich verteidigen durfte und weggesperrt. Je nachdem hat der RG oder der Praiot den größeren Mist gebaut.
Nö, ab dem Punkt, wo der Rondrianer eine Tempelwache an den Rand des Todes geprügelt hat, ist klar, wer den Löwenanteil des Mistes zu verantworten hat.
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Zorni » 29.08.2017 12:46

OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Es wurde ausgemacht in den Rondratempel schicken zu lassen um jemanden zu hohlen der seine Identität bestätigt.
Sprich hier waren beide Seiten einverstanden.
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Als Zeichen des guten Willens hat man ihm seine Ausrüstung und Waffe gelassen.
Ebenso hier.
OloEopia hat geschrieben:
28.08.2017 17:49
Der Geweihte begann als er alleine gelassen wurde zu randalieren und ein paarmal auf die Tür einzuschlagen, welche zu seiner eigenen Überraschung tatsächlich nachgab. Er beschloss die Flucht zu wagen und am weg aus dem Tempel verletzte er eine Tempelwache fast tödlich bevor er sich ergab.
Ab hier wird es halt kriminell. In den Augen der Praioten dürfte alleine die versuchte Flucht einem Schuldeingeständnis gleichkommen. In den Augen seines Tempels dürfte er auch alles Andere als gut dar stehen. RG fliehen nicht.

Und schon gleich 3* greifen sie nicht zu solchen Mitteln gegen vermutlich nicht ausgebildete Krieger.
Hier den RG von irgendeiner Schuld loszusprechen ist in meinen Augen Irrsinn. Der RG ist ziemlich unwürdig und neben der Einigung der Tempel unter sich hinter verschlossenen Türen, würde ich den RG das auch für eine ganze Weile spüren lassen. Der angesprochene schlechte Ruf in der Region in bestimmten Kreisen ist eigentlich unumgänglich.
Eine ordentliche Bußqueste ohne Insignien (Also Rondrakamm etc) wäre hier wohl auch kein ungeeignetes Mittel.

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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 29.08.2017 14:03

Man sollte sich hier vor allem davor hüten, mit irdischem Rechtsverständnis an die Sache heran zu gehen.
Die Tempelwache ist kein Polizist, ggf. nicht mal von Stand und vermutlich bestenfalls Akolyth.
War der Ronnie beschuldigt? -> Ansonsten kann er gehen wann immer er will.
Hatte der Wächter die Waffe gezogen? Das könne als Angriff auf einen Geweihten gelten u.v.m.

Ich plädiere nach wie vor für die interne Regelung und daß man dem Ronni ggf. nochmal das Studium der Komplikationen der Kirchenpolitik gerade dieser beiden Kirchen nahelegt.
... ich will doch nur spielen!

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Cifer
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Cifer » 29.08.2017 14:36

@Ahnherr derer von und zu Durenald
Die Tempelwache ist völlig wurscht, die war zu dem Zeitpunkt ausführender Arm eines Praiosgeweihten, der den Rondrianer festgesetzt hat. Und es war ja gerade zu klären, ob der Rondrageweihte eben ein solcher ist.
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Bestrafung eines Rondra Geweihten

Ungelesener Beitrag von Ahnherr derer von und zu Durenald » 29.08.2017 14:47

Cifer hat geschrieben:
29.08.2017 14:36
@Ahnherr derer von und zu Durenald
Die Tempelwache ist völlig wurscht, die war zu dem Zeitpunkt ausführender Arm eines Praiosgeweihten, der den Rondrianer festgesetzt hat. Und es war ja gerade zu klären, ob der Rondrageweihte eben ein solcher ist.
Ja und nein.
Es macht (gerade in der aventurischen Standesgesellschaft) einen gewaltigen Unterschied, ob man lediglich um eine Bestätigung der Person ersucht (z.B. bevor man vertrauliche Daten preisgibt) oder ob man jemanden der Hochstapelei beschuldigt.
Insofern war der Ronni weder festgesetzt noch verhaftet - und damit frei.
... ich will doch nur spielen!

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