Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

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Alam
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Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Alam » 26.08.2015 01:43

Hi

Tatsächlich drängte sich mir die Frage auf, als ich versuchte mehr über Satuaria herauszufinden und dabei auch die myranischen Götterwelt durchging.

Dort wird gesagt (oder besser myranisch gemutmaßt), dass Parania ein alter Name für die Göttin Zatura sei. Die Liturgien der Zatu-Kirche, ebenso Aufgaben, entsprechen eigentlich 1:1 der Peraine-Kirche, von heiligen Tieren/Pflanzen ganz zu schweigen.
Auch das Symbol Zaturas ist dem Peraines Ähre-Symbol mehr als ähnlich und bildet auch einen Übergang zum Satuaria-Symbol.

Auch wenn die Zwei als unabhängige Gottheiten im Index genannt werden und teils unterschiedliche Aspekte habe, scheinen sie sich in kultisch-kirchlicher Form recht ähnlich (fast schon identisch)

Auch ein weiterer Korrelation ist mir in diesem Zusammenhang aufgefallen:
Und zwar eine Konstellation zwischen Levthan-Brazoragh-Peraine-Satuaria.

Bis auf eine Ausnahme, dem narinischen Trias (Satuaria-Peraine-Levthan), findet man sonst in eigentlich allen kulturellen Pantheons nicht maritimer-echsischer Herkunft, immer wenn ein Vertreter des männlichen Fruchtbarkeitsgötter auftaucht (gemeint sowohl Levthan als auch Brazoragh),kommt stets nur eine der Fruchtbarkeitsgöttinnen vor.

(Auch interessant in diesem Zusammenhang: die liturgische Übereinstimmung Levthans-Brazoraghs)

Interessant ist auch im hexischen Glauben, so man von einem einheitlichen sprechen kann, dass Satuaria als jüngstes Kind Sumus bezeichnet wird, die auch das Erbe Sumus trägt. In diesem Zusammenhang hat Satuaria eine Unscharfe Abgrenzung zu Tsa, mit der sie auch Tsatuara synkretisiert wird.
Im myranischen findet sich bei Tsa auch der Hinweis, dass manche sie als die wiedergeborene Sumu ansehen.

Beiläufig sei noch der Name Saturias selbst erwähnt: nicht zufällig scheint es, hat er doch Ähnlichkeit mit dem römischen Gott der Aussaat Saturn.

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Twix
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Twix » 26.08.2015 04:31

Ich behaupte.
Du machst dir mir Gedanken als die Autoren.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Zyrrashijn » 26.08.2015 07:36

Wenn ich mich nicht irre, hast vor lauter Gedanken machen sogar vergessen, die eigentliche Frage zu stellen?
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hexe
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von hexe » 26.08.2015 09:31

Der Satu-Glaube auf Era'Sumu beinhaltet auch rahjanische Aspekte und ihre Zauberpriesterinnen sind fähig Sprüche aus der Domäne der Begierde zu wirken. In meiner Vorstellung ist Satuaria, die Teeny-Satu - wir tanzen nackt ums Feuer, entdecken unsere Weiblichkeit, genießen das Leben! Satu hingegen hat das alles hinter sich und kümmert sich jetzt mütterlicher um das wichtigere Zeug. ;)
"Zulhamid ist aber gerade auch wieder Zucker!" - Lanzelind

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Alam
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassende Göttin

Ungelesener Beitrag von Alam » 26.08.2015 11:33

@Zyrrashijn
Tatsache! Ich hatte den Titel umbenannt (mit Rechtschreibfehler :P ).
Die Frage sollte lauten: "Gibt es Satuaria oder ist sie gar Peraine?"

@hexe
Ich finde die Satuaria Verehrung der aventurischen Hexen, ist eigentlich eher ein Levthanskult als ein Satukult. Er scheint mir deutlich von der Verehrungsweise der myranischen Faune geprägt.

Nova
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Nova » 27.08.2015 17:30

Hah. In der Tat habe ich das auch schon bemerkt. Aber ich ziehe da eine ganz andere Interpretation.

Meine Meinung ist, dass die Zatura-Kirche in Myranor in Wirklichkeit eine Stealth-Peraine-Kirche ist. Peraine lacht sich ins Fäustchen weil die ganzen Gebete und so weiter zu ihr gehen, anstatt zu Satuaria. Hat ihr vielleicht Phex ein bisschen geholfen ;)

Das Imperium versucht sich ja an einer "Interpretatio Imperia" (oder so - Varana und Kohorten mögen falsche Latein-Grammatik verbessern ;) ), also die Angleichung aller Lokalgötter an die acht Götter der Oktade, soweit dies geht, um eine großtmögliche staatstragende "Vereinheitlichung" religiöser Praktiken hin zu bekommen. Nun ist es aber so, dass der erasumische Satu-Glaube völlig anders als die Zatura-Kirche ist. Irgendwas ist hier langfristig bei der Interpretatio Imperia schief gelaufen. Und ich denke es läuft daraus hinaus, dass die karma-spendede Entität hinter der Zatura-Kirche Peraine ist.

Satuaria gibt es eindeutig als eigene Gottheit, aber ihre Verehrung kommt eigentlich fast immer mit a) einer starken Geschlechtertrennung und b) einer starken Betonung von Gefühlen. Gerade der Satu-Glaube ist dafür eigentlich der Goldstandard. Selbst bei den Amaunir, also einen nichtmenschlichen Volk, wird SaToRi mehrheitlich von weiblichen Priestern betreut.

Die Zatura-Kirche hat nichts davon, dafür aber die typische perainische Vereinigung der Aspekte Ackerbau und Heilung. Also, meine Konklusion: An Satuaria selbst ist nichts schwer zu erfassendes, Satuaria ist schlichtweg nicht die karma-spendede Entität hinter der Zatura-Kirche, sondern Peraine.

Infernal Acid
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 28.08.2015 16:53

Meiner Meinung nach wird bei DSA bewusst Überschneidungen diverser Götter und Kulte zelebriert. Über mehrer Kulturen und Zeitalter hinweg verwischen die Götter und ändern sich stets. Hinzu kommen noch die erzdämonischen Spiegelbilder, die sich direkt den Zwölfe zuordnen lassen (eigentlich atypisch für eine als "chaotisch" beschriebene 7. Sphäre).
Da keine der Religionen per se als richtig/falsch eingestuft werden kann, weil gerade in Myranor alle Götter Karma verteilen, ist vermutlich schlicht das Götterverständnis der Aventurier falsch. Es gibt evtl. nicht DIE GÖTTIN PERAINE, welche auf exakt eine Weise agiert, sondern eine anders geartete Wesenheit, die in diversen Formen und Kombinationen in Erscheinung tritt.

Übersetzt: man kann Satuaria durchaus als Kombination von Peraine und Tsa sehen, die Aspekte und Verehrungsformen sind sich ähnlich genug. Es lässt sich ja nichtmal ausschliessen, dass evtl. alle drei die selbe Wesenheit sind.

Nachtrag:
Das ganze hat auch eine Parallele zu unserer Welt: Islam, Judentum und Christentum verehren alle einen wahren Gott. Basieren dabei sogar in weiten Teilen auf den selben Quellen. Aber unter den extremeren Vertretern dieser Religionen ist es undenkbar, dass man einfach denselben Gott auf unterschiedliche Weise anbetet. D.h. dass in Aventurien es durchaus eine Ur-Satuaria gegeben haben könnte, aber in der Zwischenzeit sieben neue Religionen daraus entstanden sind. Was aber, wenn es der Göttin selbst gar nicht wichtig ist, unter welchem Namen und unter welchem ihrer Aspekte man sie nun verhert?

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von WhatsTheTea » 28.08.2015 20:20

Infernal Acid hat geschrieben: Übersetzt: man kann Satuaria durchaus als Kombination von Peraine und Tsa sehen, die Aspekte und Verehrungsformen sind sich ähnlich genug. Es lässt sich ja nichtmal ausschliessen, dass evtl. alle drei die selbe Wesenheit sind.
Interessant. Aber wie erklärst du dir dann, dass diese Gottheiten auch in den entsprechenden Regel- und Hintergrundquellen als getrennte Entitäten behandelt werden? Selbst in der noch recht frischen Historia Aventurica werden Tsa, Peraine und Satuaria als definitiv eigenständige Gottheiten gelistet (Wobei Tsa und Satuaria ursprünglich eine Gottheit waren und sich dann aufspaleten). Dass sich ihre Zuständigkeiten überschneiden ist allerdings sowohl von der Redaktion als auch von den Göttinnen gewollt.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 28.08.2015 20:45

Ich habe die Historica Aventurica glaubs nicht gelesen (Ein Kollege besitzt um einiges mehr Bücher als ich). Die DSA(Myranor)-Publikationen, die ich gelesen habe, sind aber meist nicht abschließend beim mythischen Hintergrund (oft mit Anekdoten und Ingame-Recherchen durchzogen), die Abenteuer gehen sogar oft soweit, dass einmal fixiertes in Frage gestellt wird.

Ist es bei der Historica Aventurica so, dass einem quasi Los selbst die Welt erklärt, weshalb auch alles mit Garantie richtig und unumstößlich ist, oder eher wieder so, dass es die Quintessenz einer Ansammlung von (teils magischen) Ingame-Recherchen darstellen soll?

Die Autoren sind natürlich frei ihre Vorstellungen durchzusetzen, aber ich mochte eigentlich die religiösen Widersprüche in den Publikationen immer, die nie effektiv aufgelöst wurden nach "Religion X hat absolut recht und alle anderen sind Ungläubige".

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von WhatsTheTea » 28.08.2015 21:22

Infernal Acid hat geschrieben:
Ist es bei der Historica Aventurica so, dass einem quasi Los selbst die Welt erklärt, weshalb auch alles mit Garantie richtig und unumstößlich ist, oder eher wieder so, dass es die Quintessenz einer Ansammlung von (teils magischen) Ingame-Recherchen darstellen soll?
Die Historia wird zum Teil aus der Perspektive der Riesin Chalwen geschrieben. Es gibt aber auch viel "Meistertext" der als korrekt betrachtet werden kann. Dazu gehört auch eine Liste mit Göttern die existieren. Diese Liste ist aber - wie könnte es anders sein - als nicht VOLLSTÄNDIG deklariert. Es bleibt also noch Raum für mehr :lol:

Und Widersprüche wird es auch in Zukunft bei DSA geben. Da bin ich mir ziemlich sicher :P

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von enyalius » 29.08.2015 00:26

Ich glaube nach momentaner Quellenlage ist gesetzt, dass Satuaria, Peraine. Rahja und Tsa unterschiedliche Götter sind (Dunkle Zeiten Box, Myranische Götter, Historia Aventurica) wobei, wie oben schon erwähnt, eine Urgötting Tsatuaria sich anscheinend in Satuaria und Tsa aufspaltete (wie man sowas auch immer verstehen muss).

Daher gibt es wahrscheinlich eher eine sehr enge Überschneidung zwischen Tsa und Satuaria. (was sich ja auch z.B. im Ei Symbol Wiederspiegelt).

Aber natürlich sind die vier Götter sich in manchen Aspekten sehr ähnlich und werden auch teils synkretistisch angebetet, aber es gibt auch große Unterschiede.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 29.08.2015 12:20

Ich mag die sehr ausführliche, sich immer wieder überschneidende Mythologie Aventuriens. Die Götter sind nicht einfach mächtige Individuen, denen man überall begegnen kann, sondern nur Manifestationen von Kräften, die auch immer etwas unerklärlich bleiben. Mir gefällt das und macht auch den Reiz Aventuriens aus.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von WhatsTheTea » 29.08.2015 15:01

Infernal Acid hat geschrieben:Ich mag die sehr ausführliche, sich immer wieder überschneidende Mythologie Aventuriens. Die Götter sind nicht einfach mächtige Individuen, denen man überall begegnen kann, sondern nur Manifestationen von Kräften, die auch immer etwas unerklärlich bleiben. Mir gefällt das und macht auch den Reiz Aventuriens aus.
Mir gefällt das auch sehr gut, auch wenn ich manchmal quieken könnte, wenn sich innerhalb einer Regeledition in verschiedenen Werken Angaben zu den gleichen Göttern widersprechen oder unterscheiden (z.B. bei Aspekten).

Ich persönlich bekomme manchmal den Eindruck, dass es sich bei den Göttern eher um hochintelligente Energieblobs handelt, die fast schon wie Süchtige nach ihrem Seelen-Kick streben. :lol:

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 29.08.2015 15:09

Das aventurische Götterverständnis ist aber laut aller Setzungen zur Gottidentität recht klar erkennbar . In der Lithurgie " Gottesmerkmal " mindestens unmisverständlich.
Das könnte ja in Myranor verwirrter sein. Aber eigentlich sollte nach bisherigen aventurischen Liturgien ein alveranischer Gott sich klar erkennbar machen.
In Myranor sind ja einige Priester weniger Religiös ? Aber langfristig sollte der Gott eigentlich klar sein.

Ja, Satuaria ist in Aventurien nicht die dienende Tochter Sumus sondern mehr die Rebellin einer Subkultursekte in einer etwas phexischen Richtung.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von enyalius » 29.08.2015 15:12

Infernal Acid hat geschrieben:Ich mag die sehr ausführliche, sich immer wieder überschneidende Mythologie Aventuriens. Die Götter sind nicht einfach mächtige Individuen, denen man überall begegnen kann, sondern nur Manifestationen von Kräften, die auch immer etwas unerklärlich bleiben. Mir gefällt das und macht auch den Reiz Aventuriens aus.
Ich finde auch, dass das DSA (Myranor und Aventurien und hoffentlich auch Uthuria) ausmacht.

Ich mag die derischen Religionen und Mythologien ingame und outgame und finde cool, das sie auch Raum für Spekulationen, Synkretismen und auch mal falsche Anbetungen bzw Auslegungen lassen.

Ich freue mich, wenn die Redaktion mal ab und zu etwas offenbart oder richtig stellt, aber ich kann auch sehr damit leben, manche Dinge der Spekulation zu überlassen.
So kommt es einer "richtigen" Relgion schon sehr nahe.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von enyalius » 29.08.2015 15:21

Ostengar hat geschrieben:Das aventurische Götterverständnis ist aber laut aller Setzungen zur Gottidentität recht klar erkennbar . In der Lithurgie " Gottesmerkmal " mindestens unmisverständlich.
Das könnte ja in Myranor verwirrter sein. Aber eigentlich sollte nach bisherigen aventurischen Liturgien ein alveranischer Gott sich klar erkennbar machen.
In Myranor sind ja einige Priester weniger Religiös ? Aber langfristig sollte der Gott eigentlich klar sein.

Ja, Satuaria ist in Aventurien nicht die dienende Tochter Sumus sondern mehr die Rebellin einer Subkultursekte in einer etwas phexischen Richtung.
Bei den (momentanen) alveranischen 12 Göttern ist das meißte klar geregelt, aber wenn man schon in andere, nichtmenschliche Kulturen schaut, wird es dann schwammig: Ist Gravesh der gleiche Gott wie Ingerimm, sind He´Szint und Hesine identisch? Sowas muss dann ab und zu einfach von der Redaktion fest gelegt werden.

Bei anderen Göttern wird es dann aber auch in Aventurien sehr schnell spekulativ: Rastullah ist da das beste Beispiel. Da war die Richtigstellung in der Historia sehr gut.

Und bis zur Historia war nicht klar, ob Tsa und Satuaria unterschiedliche Götter sind. Jetzt wissen wir, sie sind es, entstammen aber einen "urzellkern" oder so :wink:

Zeitweise wusste man auch gar nicht, ob Satuaria überhaupt eine Göttin ist oder nur eine "vergöttlichte" Sterbliche.

Und wie die einzelnen Hexen, Satuaria sehen, ist dann auch von Zirkel zu Zirkel und Schwestenschaft zu Schwersternschaft sehr flexibel.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 29.08.2015 15:36

Und die Götter waren stets eigene primordiale Personen. Nur die Götterkinder genannten sind eben Abkömlinge. Das galt eigentlich schon als definitive Tatsache aus primordialen Quellen.
Zu Myranor hatt man sich keinen Gefallen getan die Götter statt nur variabel auch noch in den Merkmalen untereinander zu mischen.
Das paßt eben nicht zu Götterpersonen die mehr als Themen sind.
Andere Namen vielleicht, aber wieso den eines Kollegen ?

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 29.08.2015 15:48

Doch, seit DSA1/2 sind die Herkunft der Götter schon wie gesagt kosmologisch verbindlich beschrieben.
Ja H'Szint und Hesinde sind seit jeher identisch.
Rastullah war auch da schon ein Gigant der von den Trollen angebetet wurde.
Satuaria war immer eine Primordiale, keine Sterbliche wie manche Vergöttlichte. Ist in den Mythologien und Folgetexten eigentlich durchweg klar erkennbar. Wieso sollen die noch wieder extra falsch sein ?

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von enyalius » 29.08.2015 17:29

Ostengar hat geschrieben:Doch, seit DSA1/2 sind die Herkunft der Götter schon wie gesagt kosmologisch verbindlich beschrieben.
Ja H'Szint und Hesinde sind seit jeher identisch.
Rastullah war auch da schon ein Gigant der von den Trollen angebetet wurde.
Satuaria war immer eine Primordiale, keine Sterbliche wie manche Vergöttlichte. Ist in den Mythologien und Folgetexten eigentlich durchweg klar erkennbar. Wieso sollen die noch wieder extra falsch sein ?
Wenn das alles so klar war (ist), dann wundert man sich über die vielen, manchmal sehr emotional geführten Debatten in diversen Foren und auf Cons - auch gerade über das Wesen einzelner Götter und der Götter insgesammt.

Gerade Rastullah war lange sehr schwammig gehalten: Das er identisch ist mit Raschtul wurde zwar immer nahe gelegt, aber erst seit Historia für alle Leser klar und deutlich niedergeschrieben. (siehe auch noch die Informationen zu Rastullah in "Raschtuls Atem")

Es gibt noch viel mehr Beispiele:

Z.B. die Himmelswölfe: Ein Gott, meherer Götter? Einzelne Himmelswölfe vielleicht identisch mit anderen Göttern?
Erst die Historia hat da wieder ein bisschen mehr Klarheit gebracht.

Auch, wenn z.B. lange für einzelne Götter das echsische Gegenüber fest stand, hat erst die Liste in "Myranische Götter" das für manche engültig fest gesetzt.

(und ingame ist das den meisten Aventuriern nicht klar, bzw es gilt vielen als Ketzerei)

Zu der Ursprungsfrage über Satuaria:
Hier ist das auch nicht so klar immer gewesen. Spätestens seit Historia wissen wir eben, Tsa und Satuaria zwei Göttinnen mit einer gemeinsamen Urform Tsatuaria.
Den Aventuriern ist das nicht klar. Manche Hexen beten (laut Quellen) auch Tsa und Satuaria gemeinsam als Tsatuaria an z.B.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 29.08.2015 22:43

Eine Tsatsuaria ist eine willkürliche Neuerfindung ( die fast allem widerspricht ( und ich ignoriere ). Tsa und Satuaria sind seit jeher zwei Personen. (Siehe die lange Aufzählung eigener Merkmale und Story in Diskusionen dazu ) Mit diesem komischen Synkretismus werden schon ganz klar beschriebene Götter wieder unnötig verwirrt und verzerrt. Geklärt mußte da garnichts werden, einige haben aber scheinbar eigene Fantasien die sie den uralten, für sie langweiligen Setzungen aufstülpen wollen.
Seit die " Götter des schwarzen Auges" von 94' ist das nunmal schon beschrieben.
Zu den Gigantenkriegen ist von Raschtul die Rede " der größte der Giganten. Der Vater von hunderttausend Trollen. " Rondra schlug ihn nieder. Ingerimm, Efferd, Firun, Peraine standen übrigends noch auf Seiten der ebenbürtigen aber irdischeren Giganten.

H'Szint ( etwas abweichend Göttin des Wandels ) ist laut "Die Wüste Khom" von 90' Hesinde:
" Es braucht wenig Phantasie, aber einigen Mut, um sich zu vegegenwärtigen , um welche von uns allen geliebte Göttin es sich hierbei nur handeln kannn....doch die Identität ist unverkennbar " .
Es gibt so einige Verwischungen aber dan doch ganz klare Schwerpunkte die man echt nicht nochmal neu verwirren und splitten muß.
Die Himmelswölfe haben doch seit jeher schon verschiedene Namen, einige wurden doch schon individuell Beschrieben.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von WhatsTheTea » 30.08.2015 00:01

Ostengar hat geschrieben:Eine Tsatsuaria ist eine willkürliche Neuerfindung ( die fast allem widerspricht ( und ich ignoriere ). Tsa und Satuaria sind seit jeher zwei Personen. (Siehe die lange Aufzählung eigener Merkmale und Story in Diskusionen dazu ) Mit diesem komischen Synkretismus werden schon ganz klar beschriebene Götter wieder unnötig verwirrt und verzerrt. Geklärt mußte da garnichts werden, einige haben aber scheinbar eigene Fantasien die sie den uralten, für sie langweiligen Setzungen aufstülpen wollen.
Seit die " Götter des schwarzen Auges" von 94' ist das nunmal schon beschrieben.
Zu den Gigantenkriegen ist von Raschtul die Rede " der größte der Giganten. Der Vater von hunderttausend Trollen. " Rondra schlug ihn nieder. Ingerimm, Efferd, Firun, Peraine standen übrigends noch auf Seiten der ebenbürtigen aber irdischeren Giganten.

H'Szint ( etwas abweichend Göttin des Wandels ) ist laut "Die Wüste Khom" von 90' Hesinde:
" Es braucht wenig Phantasie, aber einigen Mut, um sich zu vegegenwärtigen , um welche von uns allen geliebte Göttin es sich hierbei nur handeln kannn....doch die Identität ist unverkennbar " .
Es gibt so einige Verwischungen aber dan doch ganz klare Schwerpunkte die man echt nicht nochmal neu verwirren und splitten muß.
Die Himmelswölfe haben doch seit jeher schon verschiedene Namen, einige wurden doch schon individuell Beschrieben.
Dir ist aber schon klar, dass seit den 90er Jahren etwas Zeit vergangen ist und einige Hintergrunddetails immer mal wieder geändert und angepasst wurden? Aber du hast Recht was die meisten deiner Beispiele betrifft. Nur ist nach aktueller Setzung der Ursprung von Tsa und Satuaria eine Ursprungsgöttin.

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Advocatus Diaboli
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 30.08.2015 02:08

Schöner Thread. Erinnert mich daran, dass ich die HA unbedingt noch lesen wollte. :)

Ich denke, Satuaria wirkt auf viele schwer zu erfassen, weil sie in Aventurien eben keine karmalspendende Gottheit, ja eine Gottheit ohne Kirche aber mit Anhängern ist. Hexen verehren sie, beten sie meist auch an - aber es gibt da niemanden, der mit heiligen Texten wedelt und auslegt, wie da nun was im Sinne Satuarias sei.

Und Hexen sind ja beliebte Chars. Um sie spielen zu können, ließt man ihre Beschreibung im WdZ, nicht aber unbedingt, was im WdG oder andernortes zu Satuaria noch steht. Das WdZ aber verzichtet nicht nur auf eine klare Beschreibung Satuarias, sondern fordert die Spieler geradezu auf, sich ihren ganz eigenen persönlichen Satauriaglauben zu basteln, inklusiver Anregungen wie der "Tsatuaria". So entstanden im Laufe der Zeit ganz viele Bilder Satuarias, die sich mal mehr, mal weniger überschnitten. Offizielle Infos blieben dagegen lange aus.
-> Viele Bilder ergibt Gesamtbild der schwer erfassbaren Göttin

Ich persönlich finde das übrigens herrlich. :D
Meine Hexe ist schon viele Monaten mit einem Hexer liiert und beide haben völlig verschiedene Vorstellungen von Satuaria. Macht nix, sie haben nie drüber geredet. xD Man gewöhnt sich an, über sowas zu schweigen, wenn dafür der Scheiterhaufen winkt.

Er sieht die Zwölfe als einzelne Aspekte Satuarias, quasi als Herrin des Lebens.

Sie lässt die Zwölfe Götter sein, setzt aber Satuaria mit Rahja gleich. Sie hat von ihrer Ausbilderin, wie diese von ihrer usw., übernommen, dass der gesamte Rahja-Kult inkl. der Geweihten zwar Satuaria anbete, die Göttin aber nicht richtig verstünde. :D Rahja bilde zwar die Leidenschaft der Göttin ab, die unwissenden Gläubigen sähen aber nicht, dass Satuaria auch Herrin der dunklen Leidenschaften (Rache z.B.) sei - aber dieses Wissen würde die Mehrheit ja auch nicht verkraften. Nur Satuarias Auserwählte (Hexen, aber eben auch nicht alle davon), seien durch strenge Auslese und strenge Ausbildung irgendwann reif für diese Wahrheit. Darum hätten ja Geweihte durchaus besondere Gaben durch die Göttin erhalten, Hexen aber ja viel bessere Gaben.

Uns ist beiden klar, dass beides den Regeln nach totaler Käse ist. Ich finde aber, dass das kein Problem sein sollte. Glaube ist Glaubenssache. Unser SL hat uns aber oft angekündigt, wir würden unsere falschen Überzeugungen nicht behalten können, weil wir es irgendwas besser wissen werde. So a la "In den Regeln steht X und mit einem hohen TaW in Götter/Kulte weiß man das auch." Ich fände das extrem schade, wenn es mal so kommt. Und auch bescheuert. Als ob es trotz aller karmalen Götterbeweise und der Gabe Proephezeien nicht trotzdem genug Diskussionen drum gäbe, was das alles zu bedeuten hat - auch unter den schlausten Köpfen Aventuriens. :/ Praios war/ist auch Gott der Magie. Aventurische Praioten hassen Magie trotzdem...

Njoa. Der Satuariaglaube in Aventurien ist jedenalls einer der wenigen Bereiche, wo man als Spieler seine religiösen Vorstellungen ganz fantasievoll selbst gestalten kann. Vllt. sogar der einzige?
Man sollte bloß nicht aufhören, zu spekulieren, wer/wie/was/etc. sie ist bzw. eben sein könnte - auch wenn offizielle Texte da bereits klare Aussagen zu getroffen haben. :)
( o _
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 30.08.2015 04:30

Ich weiß nicht was an Satuarias Profil so schwer zu erfassen ist. Rache ist eigentlich kein Teil der Lehre Satuarias aber Manche mag die Spielräume und Selbstverteidigung und speziell die Fluchzauber so auslegen. Es gibt natürlich Auslegungsspielräume, auch frevlerische.
Aber wer die Göttin ist grenzt sich zu anderen Göttern durch die Komunikation mit dem Gott schon klar ab. Das meinte ich zu dem irreführenden Synkretismus speziell bei Myranor. Ein Gott kann man auslegen aber man verwechselt ihn nicht mit anderen.
Man könnte ein munteres 'Geweihte klauen' möglich machen aber das veralbert den Aufwand der Liturgien und die Würde eines Gottes.
Es gab sowas mal in den "vergessenen Reichen" wo eine Göttin mal für eine Andere verschollene die Priester versorgte oder ein Gott bei Vernichtung eines anderen dessen Thema übernimmt.
Aber die Götter geben sich eigentlich klar zu erkennen und lügen da nicht.

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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 30.08.2015 05:02

Eigentlich sollten sich die Götter seit den 90ern eben nicht verändert haben. Ich habe nicht alle neueren Werke, aber das und alle Aussagen aus den Forendiskusionen ergaben bisher ein stimmiges Bild der Grundsetzungen.
Erst diese HA scheint das Unterminieren zu wollen, was stilloser Retcon wäre und überhaupt nicht hilfreich.
Und da Tsa nirgends als Mutter oder sie erhebende Göttin von Satuaria, oder umgekehrt beschrieben ist, haben sie da auch nix miteinander zu tun.
Sorry, aber da sind zumindest diese Götter schlicht schon lange erklärt.

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Advocatus Diaboli
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Advocatus Diaboli » 30.08.2015 06:43

Ostengar hat geschrieben:Rache ist eigentlich kein Teil der Lehre Satuarias aber Manche mag die Spielräume und Selbstverteidigung und speziell die Fluchzauber so auslegen.
Jop.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:Uns ist beiden klar, dass beides den Regeln nach totaler Käse ist. Ich finde aber, dass das kein Problem sein sollte. Glaube ist Glaubenssache.
Was die Kernfrage zum "schwer erfassbar?" angeht... könnte man sich vllt. darauf einigen: Nach Regelwerken nicht schwerer als andere, ermutigt aber zu wechselhafter Ausgestaltung... oder so.
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Ostengar
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 30.08.2015 08:30

Eine Mischung aus Peraine und Rahja trifft Wesen und Lehre Satuarias eigentlich schon ganz gut. Das Phexische betrifft dan noch eher die Lebensweise der Hexen.

Infernal Acid
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Infernal Acid » 30.08.2015 10:31

Ich persönlich sehe die aventurischen Götter nicht einfach als Personen.
Sie laufen ja nicht rum in Aventurien und man geht auch nicht einfach mal in Alveran vorbei. Meist kommunizieren sie in schwer verständlicher (=mythischer) Art mit den Geweihten (die sind dann entrückt), manchmal (=legendär) erscheint sogar ein Avatar der Götter (z.B. 2. Dämonenschlacht, oder?). Aber auch dieser Avatar ist nicht der Gott. Wird der Avatar von einem Erzdämonen erschlagen, ist das schmerzhaft, aber vernichtet den Gott nicht.
Typisch Fantasie sind die Götter und Geschichten dazu vom griechischen Pantheon inspiriert, aber die Alveraner sind für mich etwas weniger "Götter-Menschen" (Götter = wie mächtige Menschen), als bei den griechischen Mythen.
Das erklärt für mich auch, warum Götter bei einem Schisma in ihrer Kirche nicht eingreifen und einfach alles klar stellen (ein allmächtiger Mensch würde das nämlich tun).

PS: Ich mag mich erinnern, im Zusammenhang mit der Dunkle Zeiten Box was gelesen zu haben, dass es mal Geweihte der Satuaria gegeben hat, die aber samt und sonders vom Namenlosen korrumpiert wurden. Weshalb nur der Magierarm ihres Kultes überlebt hat.

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enyalius
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von enyalius » 30.08.2015 11:29

Natürlich verändert sich auch in DSA das Götterbild mit der Zeit.
Die Grundlage blieb über all die Jahre gleich (12. Götter und viele "andere" Götter), aber die Details wurden erweitert.
z.B. aus Marbo, einer Tochter Borons, wurde eine alte (etwas unheimliche) Göttin Umm Ghulshach oder aus Golgari, Bishadariel und Nirraven drei alte Todesgötter, von dem einer zu einem Dämon wurde.

Das ist das schöne an DSA, auch die Mytholgie wird schrittweise erweitert.
Die Tsatuaria Idee wurde immer mal wieder in einzelnen Publikationen erwähnt.

Satuaria ist nicht schwerer zu fassen als alle andere Götter. Götter / das Göttliche an sich sind auch in DSA schwer zu fassen, das macht ja vielleicht das Göttliche aus.

Auch die Zwölfe, die in den alten Publikation (DSA 3) oft ziemlich starr beschrieben waren, haben sich über die Zeit geändert. Am besten beschrieben für Praios in der Quanionsqueste, oder das Fasarer Pantheon.

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WhatsTheTea
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von WhatsTheTea » 30.08.2015 13:40

enyalius hat geschrieben:Natürlich verändert sich auch in DSA das Götterbild mit der Zeit.
Die Grundlage blieb über all die Jahre gleich (12. Götter und viele "andere" Götter), aber die Details wurden erweitert.
z.B. aus Marbo, einer Tochter Borons, wurde eine alte (etwas unheimliche) Göttin Umm Ghulshach oder aus Golgari, Bishadariel und Nirraven drei alte Todesgötter, von dem einer zu einem Dämon wurde.

Das ist das schöne an DSA, auch die Mytholgie wird schrittweise erweitert.
Die Tsatuaria Idee wurde immer mal wieder in einzelnen Publikationen erwähnt.

Satuaria ist nicht schwerer zu fassen als alle andere Götter. Götter / das Göttliche an sich sind auch in DSA schwer zu fassen, das macht ja vielleicht das Göttliche aus.
Diese Erweiterung des Hintergrunds zum Pantheon und anderen Gottheiten fand ja u.a. auch durch die zunehmende Ausgestaltung Myranors statt die wiederum mit aventurischen Hintergründen in Einklang gebracht wurde. Ich empfinde das nicht als unangebrachten Retcon, sondern eher als Bereicherung und professionell.

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Ostengar
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Re: Satuaria, eine schwer zu erfassede Göttin

Ungelesener Beitrag von Ostengar » 30.08.2015 14:22

Die Götter haben schon ein Komunikationsproblem und auch ein abstrakteres Bewustsein in ihrer Gesamtheit. Irdisch 'vermenschlichen' sie wohl etwas mehr wie diverse Avatargeschichten erzählen.
Und das ist eben der Punkt das da schon einiges erzählt wurde und das schon dazugehört. Wird das ignoriert ist das eben willkürlicher Retcon ( woher kommt eigentlich das Wort ? ).
Marbo ist demnach eben genau so eine vergöttlichte Irdische. Da ist die Mythologie eben eigentlich schon Richtungsweisend gewesen. Sie kann auch woanders einen anderen Namen haben. Ganz fremde Götter sind sonst kein Teil der Wirkungssphäre Borons. Gut, sie könnte sich ihm ja angeschlossen haben aber die Geschichte sagte eben etwas anderes.
Tsatuaria wurde erst seit kurzem so erwähnt und bleibt Retcon.
Myranor ist eben garnicht zu Aventurien abgestimmt.

Ja, der Namenlose kann eine Verweltlichung von Hexen durch Dezimierung oder Korumpierung verstärkt haben wie er woanders auch einfach zerstörerisch gegen ihn wirksame Gruppen intrigiert hatt.

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