Aggressive Peraineorden -- Stimmigkeit?

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.

Sollte die Perainekirche einen Ritterorden zur Rückeroberung Anchopals haben?

Ja, ohne Einschränkungen
16
14%
Jein, nicht gründen aber unterstützen
22
20%
Jein, nur dulden
20
18%
Nein, Waffengewalt darf nur der Verteidigung dienen
42
38%
Nein, jedwede Form von Gewalt gegen Andere ist unvereinbar mit dem Perainglauben
11
10%
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 111

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adrmlch
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Aggressive Peraineorden -- Stimmigkeit?

Ungelesener Beitrag von adrmlch » 04.12.2011 14:41

Bericht Tempelworkshop hat geschrieben: Peraine: Es werden die drei Tempel in Anchopal beschrieben, es soll Stoff für Intrigen geben, der Hl. Hain wird beschrieben werden sowie die Situation unter den novadischen Besatzern; es wird einen Ritterorden geben, der sich der Rückeroberung verschrieben hat, dabei wird auch ein Rückeroberungsversuch thematisiert (Stichwort: Zug der Ibisse)
Weil es grade woanders ziemlich diskutiert wird, wollte ich mal die Meinung dieses Forums hören.

Aggressive Ritterorden der Perainekirche, ja oder nein?

Edit: Um der schweigenden Mehrheit auch eine Möglichkeit zu geben sich zu melden jetzt auch mit Umfrage.
Zuletzt geändert von Robak am 06.12.2011 22:09, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 14:56

Halte ich wenig von, die Perainekirche sei eine der friedfertigsten überhaupt und legt sich jetzt auch noch einen Waffenarm zu, also ob das was besonderes wäre. Inzwischen ist die Liste der Kirche ohne Kriegerorden ja kürzer als umgekehrt. Gleich festzuschreiben das der Versuch scheitern muss ist auch noch so eine Sache.

Passender wären hier die Rondrakirche, jetzt nachdem jeder Ronnie machen kann was er will - nachdem der Krieg gegen die Erben Borbarads verloren gegeben wurde und Rondra keine Kriegsgöttin mehr ist, oder die Praioskirche - deren Neuorientierung ja auch anders als Friede Freude Eierkuchen aussehen kann und soll. Gerade in einem Land das von magischen Ungläubigen bedrängt wird könnte ich mir regen Zulauf vorstellen.
Da aber ein, erneutes, Versagen der zwölfgöttlichen Kräfte bereits feststeht ist es nur gut das die Perainekirche mit so einem Vorhaben scheitert.

Positiv, das man überhaupt mal religiöse Spannungen thematisiert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Feyamius » 04.12.2011 14:56

Ich sehe die Perainekirche sowieso nicht als pazifistische Baumkuschler (das ist die Tsakirche), sondern als diejenigen, die handfest anpacken und die Lösung von Missständen praktisch angehen. Und wenn man da halt jemand zu vermöbeln muss, dann ist das eben so. Die Kollegen können den dann ja wieder zusammenflicken, wenn man zu feste zugehauen haben sollte.

Von daher: Ja, ein kämpferischer Perainegeweihter, der einige Gefolgsleute unter sich versammelt mit einer bestimmten Aufgabe (nämlich immerhin, den heiligen Hain zu befreien! das sollte dabei auch nicht außer Acht gelassen werden), ist kein Problem. Ganz im Gegenteil, es ist eine schöne, klischeesprengende Facette der Perainekirche.


Bye, Feyamius.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 15:04

:rolleyes:

Ich zitiere mal aus dem WdG S. 123:
"Gebote, Verbote, Ideale
Hilfe: Leiste jeder Kreatur Hilfe, wenn sie diese benötigt."

Dabei ist es natürlich höchst perainegefällig überhaupt erst dafür zu sorgen das jemand Hilfe benötigt, denn nur dann kann man wirklich perainegefällig sein.

WdG S. 120:
"Weltbild: Säet und erntet, wachst und gedeiht!"
Wachsen, säen, gedeihen verträgt sich da natürlich auch gut mit Krieg. Erstmal alles abfackeln und dann auf den Dünger von Asche und Leichen das Feld bestellen.

ebd.:
"Ziele der Kirche:
Ausrottung von Seuchen, Errichtung fruchtbarer Landwirtschaft in Öden, Gedeihen und Wachstum durch Arbeit sichern"
Auch Wachstum durch Arbeit sichern passt prima zu Krieg, schafft dieser doch Abreitsplätze und trifft nie die Falschen. :censored:
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.12.2011 15:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 04.12.2011 15:25

Es findet sich doch gewiss jemand, der die Bekämpfung der Restheptarchien als 'Ausrottung von Seuchen' definieren kann. Und Öden zur 'Errichtung fruchtbarer Landwirtschaft in Öden' finden sich in den Schattenlanden wohl auch so einige. Irgendwo werden die sicher auch noch WMDs versteckt haben.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von adrmlch » 04.12.2011 15:28

Naja, es gibt schon einen Unterschied zwischen "nicht pazifistisch" und "aktiv Leute vermöbeln".
Waffengewalt zum Schutz der Gläubigen ist ganz sicher kein Problem, ohne große Not einen Erstschlag zu führen schon.

Des Weiteren sei auch nochmals darauf hingewiesen, das sämtliche Waffentalente und Kriegskunst in der "Mirakel - " Spalte Peraines zu finden sind. So wie sie also in WdG beschrieben ist, kann sie einen Angriffskrieg nicht wirklich gut heißen.

@Gorbalad: Um die Heptarchien/ Schwarzen Lande geht es hier ja nicht, sondern um die Rückeroberung Anchopals von den Novadis.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 04.12.2011 15:31

Hmm. Ok, das ist was anderes. Sorry :)

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 04.12.2011 15:46

Huhu,

wichtig ist zu erwähnen, dass es sich hier nicht um einen kirchlichen Orden wie Drakoniter etc. handelt, sondern es sich mehr um eine Gruppe perainegläubiger Menschen haben, die einen der heiligen Orte ihrer Göttin in den Klauen der Heiden sehen.

Unabhängig davon ist man in Anchopal sicher nicht begeistert, dass Herr Phraisop einfach mal das Zentrum der Kirche nach Ilsur verlegt hat; außerdem kümmert sich ja Phraisop bereits um die Baustelle Schattenlande...

just sayin'

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 15:51

Sturmfelz hat geschrieben: wichtig ist zu erwähnen, dass es sich hier nicht um einen kirchlichen Orden wie Drakoniter etc. handelt, sondern es sich mehr um eine Gruppe perainegläubiger Menschen haben, die einen der heiligen Orte ihrer Göttin in den Klauen der Heiden sehen.
Damit sind sie wohl ziemlich allein. Aus zwei Gründen, Religiöse Unterschiede haben bisher bei DSA noch nie zu wirklich was geführt und man tritt damit diverse grundlegende Lehren der Perainekirche mit Füßen.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 04.12.2011 16:06

naja gerade in Bezug auf die Novadis gäbe es da ja schon ein einschlägiges Beispiel (Khomkrieg), die gesamte Priesterkaiserzeit war eine Zeit der religiösen Verfolgung durch die Praioskirche Andersgläubiger, in den dunklen Zeiten haben wir ebenfalls einige solcher Beispiele, zum Beispiel den Konflikt der Kriegskirchen, sucht man nach einem Beispiel in jüngerer Zeit, könnte man den Konflikt der zwölfgöttlichen Kirchen mit Naturkulten und Feenverehrung anführen, oder den Konflikt der Praioskirche mit dem Splitterorden unter Lechmin, der ja im aktuellen Boten wieder thematisiert wird.

Was die Glaubensprinzipien der Perainekirche betrifft, es gibt genug, menschliche, Gründe, warum auch ein perainegläubiger Mensch mit der Waffe gegen seine Besatzer vorgehen könnte, selbst wenn er Priester ist, und was sagt uns, dass da nicht gar einer der Erzdämonen seine Finger im Spiel hat, wenn man mal davon ausgeht, dass Neid etc. Sachen sind, die die Macht der Erzdämonen befeuern.

just sayin'

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 16:15

Interessanterweise stammen alle deine Beispiele aus einer Vergangenheit die Jahrzehnte, Jahrhunderte oder Jahrtausende zurückliegt oder sind ein interner Konflikt einer hoffnungslos zersplitterten Kirche sind.
Ich gehe vom gegenwärtigen Aventurien aus, da überwiegen die Beispiel religiöser Toleranz/Ignoranz seitens des Zwölfgötterglaubens deutlich. Da ausgerechnet eine Kirche wie die der Peraine damit brechen soll halte ich für gänzlich unpassend.
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.12.2011 16:19, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Varana » 04.12.2011 16:17

Passend wäre es, wenn die Perainegläubigen in Anchopal den Möchtegernkreuzritter postwendend wieder zum Tor rausjagen - wenn sie ihn überhaupt reinlassen.
Und sich in Ilsur beschweren, daß so ein Idiot den ordnungsgemäßen Ablauf der Pilgerfahrten gefährden darf und dazu noch den Namen der Kirche benutzt.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 16:22

Um noch was aus einem wenig beachteten Regelwerk beizusteuern:
"Toleranz gegenüber Andersgläubigen: sehr groß (aufgrund der Verpflichtung, jeder Kreatur zu helfen), dabei missionarisch [...]"
WdG S. 120
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.12.2011 16:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 04.12.2011 16:25

joa, kann sein, ich fands eigentlich nen ganz schönes Setting, was es so in der Art noch nich gibt. Marc hat das im Workshop ganz schön presentiert, und wenn der Band so wird, wie es da klang, wird das seit längeren Mal wieder ne ziemlich gute Spielhilfe.

@ Varana ich glaube eher, dass man in Anchopal ziemlich angefressen ist, dass Ilsur einem den Platz als erste Stadt der Peraine streitig macht und eventuell dafür sogar die Wickelköppe verantwortlich macht.
Was ja ebenfalls ein Grund ist, den Rittersleuten nicht zu sagen 'haut ab'. Ob sich der weltliche Rittersmann/frau was vom Priester in Sachen Kriegsführung sagen lässt und sei er noch so gläubig, steht wohl auch uf einem anderen Blatt :wink:


naja und es handelt sich ja jetzt nicht um die ganze Kirche, die hier zum Kreuzzug aufruft.

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Zuletzt geändert von Sturmfelz am 04.12.2011 16:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 16:32

Nur um, angebliche, Gläubige, welche gegen die Lehren und den Willen der Kirche handeln. Das übliche eben.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 04.12.2011 16:40

hm also so etwas wie den Willen der Kirche gibt es wohl eher nicht, das wird wohl eher der Wille einzelner Priester sein, oder der Phraisops, wenn mensch es so möchte, die die überlieferten Gebote auf die eine oder andere Art und Weise auslegen; und dazu gehört sicherlich auch, ob sich die Gebote der Göttin auch auf Ketzer erstrecken oder nicht, zusätzlich gibt es gerade in Tulamidistan sowas wie eine Kirche der zwölf eher nicht.

Grüße Sturmfelz
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Varana » 04.12.2011 17:06

Sturmfelz hat geschrieben:@ Varana ich glaube eher, dass man in Anchopal ziemlich angefressen ist, dass Ilsur einem den Platz als erste Stadt der Peraine streitig macht und eventuell dafür sogar die Wickelköppe verantwortlich macht.
Was ja ebenfalls ein Grund ist, den Rittersleuten nicht zu sagen 'haut ab'. Ob sich der weltliche Rittersmann/frau was vom Priester in Sachen Kriegsführung sagen lässt und sei er noch so gläubig, steht wohl auch uf einem anderen Blatt :wink:
Vielleicht sind sie das. Das ändert aber nichts daran, daß sie mit einem stümperhaften Versuch einiger Lokaladliger und Möchtegernheroen nur verlieren können. Entweder Hasrabal wird richtig besiegt und Anchopal wieder aranisch, und das ist nicht abzusehen, oder man läßt alles, wie es ist, weil es einigermaßen funktioniert. Besser als Krieg allemal.

Nun, wenn sich die Ritter nichts sagen lassen, dann alarmiert man rechtzeitig Hasrabal, verbündet sich mit der gorischen Garnison und schlägt die Ritter gemeinsam zurück - ja, gemeinsam mit den Ungläubigen. Besser als Krieg allemal.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Sturmfelz » 04.12.2011 17:18

Wäre durchaus eine mögliche Entwicklung des Plots, warum nicht: eine Gruppe Lokaladeliger hat es sich in den Kopf gesetzt, auf eigene Faust das heilige Anchopal zu befreien, da weder der/die Anführer/in der Truppe, die sich hochtrabend die Ibisritter nennen, allerdings kein großer Kriegsfürst ist, jedoch ein ganz besonderer Sturkopf, ist es nun an den Helden zusammen mit der Perainekirche Anchopals ein allzu großes Blutbad zu verhindern.

Daumen hoch für so ein Szenario. :wink:

Grüße Sturmfelz
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 04.12.2011 22:52

Weil es dafür eine völlige Fehlauslegung des Peraineglaubens bräuchte, in einer Region wo dieser angeblich von Bedeutung ist. Wer soll denn alles beim Religionsunterricht gepennt haben? Welche örtlicher Perainegeweihter hat darin versagt dem Idioten gehörig den Kopf zu waschen? Welche anderen Kirchen haben darin versagt dem Idioten gegenüber ihren immensen politischen Einfluss auszuüben?
Zuletzt geändert von Na'rat am 04.12.2011 22:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Grinder » 05.12.2011 00:01

Stimmt, Perainegläubige dürfen sich ja nicht wehren bzw. wehrhaft sein - oder ist Pazifimus gar kein Kernpunkt des Peraineglaubens außerhalb von Na'raturien?
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 05.12.2011 00:50

Ich habe wo geschrieben das sich Zwölfgöttergläubige, die besonders Peraine anhängen, nicht wehren dürfen? Ich habe wo geschrieben das Pazifismus ein Kernpunkt dieser sei? Mit Zitat bitte. Soll heißen, unterlasse dies in Zukunft bitte.

Aber selbst ohne ein entsprechendes Zitat sollten die Unterschiede zwischen sich nicht wehren und einem Eroberungskrieg offensichtlich sein. Wenn nicht, erübrigt sich jede Diskussion. Einer Diskussion bei der die Fans eines kriegerischen Peraineglaubens ruhig mal gegen obige Zitat aus dem Regelwerk argumentieren könnten, vorzugsweise nicht mit radikalen Abweichlertum von den Lehren der Kirche und auf Grundlage des Regelwerks.
Zuletzt geändert von Na'rat am 05.12.2011 00:55, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Robak » 05.12.2011 14:33

Ich finde auch, dass ein agressiver Rückeroberungsritterorden nicht zur Perainekirche passt.
Die Kirche ist Grundsätzlich eher gegen Kriege. Ausnahmen mag es gegen Borbarad geben, der ja explizit die Götter durch die Erzdämonen ersetzte und die Verseuchung ganzer Landstriche aktiv betrieb.
Hasrabal eignet sich hier aber kaum als entsprechend drastisches Feindbild der Perainekirche. Er hat den Peraineglauben nicht verboten sondern gibt sich als toleranter Herrscher Anchopals.
Bei einem eher rondranahen Orden könnte ich mir Hasrabal durchaus als Feindbild vorstellen, aber für Peraine passt das nicht.
Vor allem ist es höchst Peraineungefällig bewaffnete Konflikte vom Zaun zu brechen. Gerade der von Na'rat schon herausgearbeitete Unterschied zwischen dem "sich wehren" und einem Angriff ist hier besonders wichtig.

Ich würde "Freiheit für die Heiligen Städten! Kampf den Ungläubig!" eher bei Rondra, Praios, Boron, Firun und vielleicht auch Travia passend finden, doch gerade Peraine seht den Wert des Lebens an sich deutlich über den Wert der Freiheit.

Gruß Robak

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 05.12.2011 14:40

Ich verstehe die Aufregung ehrlich gesagt nicht...

Es geht hier ja nicht darum, dass sich die gesamte Peraine-Geweihtenschaft die Mistgabeln schnappt und nach Anchopal marschiert. Sondern lediglich darum, dass sich eine kleine Gruppe gebildet hat, die im Namen Peraines deren Heiligtümer zurück erobern möchte.

Nicht alles, wo PER draufsteht, muss von der Göttin oder auch nur der Kirchenführung abgesegnet sein - ein paar Separatisten im (vermeintlich) perainegefälligen Kampf für das Gute gefallen mir.

MfG,
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Varana » 05.12.2011 14:58

Dann sollte das aber auch deutlich zum Ausdruck kommen, daß es sich um eine Sekte handelt.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 05.12.2011 15:08

Laut Sturmfelz auf der vorherigen Seite handelt es sich "nicht um einen kirchlichen Orden".

MfG,
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 05.12.2011 16:40

Varana hat geschrieben:Dann sollte das aber auch deutlich zum Ausdruck kommen, daß es sich um eine Sekte handelt.
Also nur das übliche Gedöns, ein paar Radikale die querschießen.
Olvir Albruch hat geschrieben:Laut Sturmfelz auf der vorherigen Seite handelt es sich "nicht um einen kirchlichen Orden".
Was ziemlich egal ist, wenn die im Namen der Kirche, der Göttin, handeln können und damit durchkommen. Man tritt ungestraft die Grundsätze des Glaubens mit Füßen, noch einen Bannstrahl oder einen Ardariten Orden braucht Aventurien nicht wirklich.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 05.12.2011 18:12

Na'rat hat geschrieben:Was ziemlich egal ist, wenn die im Namen der Kirche, der Göttin, handeln können und damit durchkommen. Man tritt ungestraft die Grundsätze des Glaubens mit Füßen, noch einen Bannstrahl oder einen Ardariten Orden braucht Aventurien nicht wirklich.
Naja, komm mal runter. Wir sprechen hier nicht davon, dass Praioten zur Revolution aufrufen oder Tsa-Geweihte zu Pogromen aufrufen, sondern nur davon, dass Anhänger der Peraine militant werden.

Auch die Kirche wird da gerne drüber hinweg sehen, wenn man dafür seine Heiligtümer zurück bekommt. Da lässt man schon mal 5 gerade sein, drückt ein Auge zu und lässt den Zweck die Mittel heiligen.

Bist du nicht der vehemente Verfechter eines grauen Aventuriens?

MfG,
Olvir Albruch
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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von adrmlch » 05.12.2011 18:20

Das ist auch mehr oder weniger die einzige Möglichkeit die ich sehe, dass die da mitspielen.
Schließlich steht Peraine auch für Pragmatismus und in jeder Kirche gibt es Gläubige die verschieden Aspekte ihrer Gottheit unterschiedlich wichtig nehmen.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 05.12.2011 18:29

Olvir Albruch hat geschrieben: Naja, komm mal runter.
Okay, bis Argumente - außer: "Wäre doch toll!" - kommen bin ich aus der ,Diskussion' raus. Vorzugsweise natürlich solche Argumente die mehrfache Verstöße gegen Lehre und Glaubenspraxis rechtfertigen.

Und nein, die Autoren fahren auf die Devise ab das der Zwecke die Mittel heilige, das Ergebnis ist vollständige Beliebigkeit.
Zuletzt geändert von Na'rat am 05.12.2011 18:30, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Zwischen Eulen und Eichen: Joschs Con-Nachlese – Teile I

Ungelesener Beitrag von Grinder » 05.12.2011 18:33

Olvir Albruch hat geschrieben:
Na'rat hat geschrieben:Was ziemlich egal ist, wenn die im Namen der Kirche, der Göttin, handeln können und damit durchkommen. Man tritt ungestraft die Grundsätze des Glaubens mit Füßen, noch einen Bannstrahl oder einen Ardariten Orden braucht Aventurien nicht wirklich.
Naja, komm mal runter. Wir sprechen hier nicht davon, dass Praioten zur Revolution aufrufen oder Tsa-Geweihte zu Pogromen aufrufen, sondern nur davon, dass Anhänger der Peraine militant werden.

Auch die Kirche wird da gerne drüber hinweg sehen, wenn man dafür seine Heiligtümer zurück bekommt. Da lässt man schon mal 5 gerade sein, drückt ein Auge zu und lässt den Zweck die Mittel heiligen.
Und ich dachte immer, dass sich Geweihte und Gläubige wie willenlose Roboter stur an die Prinzipien ihrer Gottheit halten müssen?
Ich finde die Idee gut, dass der "Orden" nicht von der Kirche legitimiert ist, aber geduldet wird.
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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