Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

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Sumaro
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.08.2011 18:34

Seit wann ist eigentlich der Wechselkurs von GP zu AP 100? Ich dachte 50 AP sind 1 GP in der Regel.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Borinian » 25.08.2011 18:43

Das gibt es meines Wissens nach nur im Rahmen dieses Vorteils.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 25.08.2011 19:13

Sumaro hat geschrieben:Also die Begabung auf eine Eigenschaft ist mMn schon mehr als 20 GP wert. Von daher empfinde ich die hier vorgestellten Lieblinge der Götter als definitiv SEHR starken Tobak für 20 GP.
Aber das ist bei Eigeboren doch auch nicht anders?

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ChaoGirDja
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 25.08.2011 19:44

Milan hat geschrieben:[...]oder mit besonderem Wissen ausgestattet ist, ich denke irgendwie wird ein Gott das schon hinkriegen,[...]
Deine Meinung in allen ehren. Aber nach allem was wir nach offiziellen Hintergrund sagen können, bekommt er genau das eben nicht hin.
Denn sonst müsste der Heron keinen Kult aufbauen, in der Hoffung das irgendwann, irgendwer aus diesem Kult den Weg zum Gott findet. Könnte der Gott einfach mal eben so Wissen raus pauken, wüste bereits der Heron, wie man Weiht.
Das gilt natürlich auch für Propheten.
Nach allem was wir aus WdG aber sagen können, ist das Götter das eben nicht können...

Zu den Stigmatas... ich Glaube da hast du mich missverstanden.
Gemeint ist nicht unbedingt der Nachteil... Sondern erstmal generell ein Mahl, das eine Erkennbarkeit garantiert.
Ob das ganze dann zu einem Nachteil im Sinne dieses Nachteils wird... Ist Umgebungssache. Ein deutlich erkennbarer Liebling Rahjas hätte z.B. bei den Lowanger Duelisten nicht viel zu Lachen (da wäre die +3 auf die Geselschaftsfertigkeiten sogar noch zu schwach). In Belhanka jedoch, wäre die Situation genau umgedreht.
Um man also für so ein Stigmata GP haben will, oder gibt... Hängt damit in diesem Fall massiv an der Kampagne.

Und zu deinen Vorteilen:
Missverstehe mich nicht... Das sind nette Vortiele.
Aber mit dem LdG haben sie nichts gemein. Diese Vorteile würde ich, mit ein paar Änderungen (z.B.: generell Karma und auch ein paar weitere GP [so in etwa auf 30]) nutzen, wenn ich einen Propheten generieren will.
Denn das sind wirklich von der Gottheit gezeichnete, während Liebling der Götter eher unterschwellig Ausgelegt ist.

Inhalt ergänzt am 25.08.2011 19:45
Sumaro hat geschrieben:Also die Begabung auf eine Eigenschaft ist mMn schon mehr als 20 GP wert. Von daher empfinde ich die hier vorgestellten Lieblinge der Götter als definitiv SEHR starken Tobak für 20 GP.
Das ist aber ganz normaler Regeltext. :)

Inhalt ergänzt am 25.08.2011 19:48
Sumaro hat geschrieben:Seit wann ist eigentlich der Wechselkurs von GP zu AP 100? Ich dachte 50 AP sind 1 GP in der Regel.
Unterschiedlich ;)
Bei der Generierung sind es erstmal 1:50, bei Gebiletet 1:40 bei Nachteilen Wegkaufen 1:100...

Da der Vorteil LdG entweder 8 GP, oder 800 AP zu Verfügung stellt...*
Darf man hier sicherlich von 1:100 Ausgehen. Aber es ergibt auch Sinn zu sagen, das der normale Generierungs-Faktor gilt.

*Abros...
@Milan
Ich denke schon das dass als entweder/oder in MyGö gedacht ist. Denn immerhin steht da ein oder zwischen...
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 25.08.2011 20:09, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 25.08.2011 21:12

@ Chao & Theaitetos

Deswegen ist es noch lange nicht gut und richtig so. Auch Eigeboren ist zu billig. Begabung CH ist einfach mehr wert.

@ Borinian

Danke, also wieder eine Sonderregel.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 25.08.2011 21:27

Sumaro hat geschrieben:@ Chao & Theaitetos
Deswegen ist es noch lange nicht gut und richtig so. Auch Eigeboren ist zu billig. Begabung CH ist einfach mehr wert.
Meinungen gibt es viele ^^;
Aber lass es mich so sagen:
Sassi ist eigentlich immer sehr darauf bedacht, das die Kosten/Nutzen Relation einigermaßen im Lot ist. Und er hat an der Sache mitgearbeitet (soweit ich weiß).
Der Vorteil kostet 20 GP, davon laufen 8 in speziellere Vorteile. Von den 12 GP die bleiben fließen ein paar in eine Situations-Erleichterungen und ein paar in die Verbilligung der Spätweihe (von der nur was hat, der sie auch eingeht).
Bleiben ~10GP für die Spalte weniger.
Das ist in meinen Augen nun wirklich nicht zu wenig...

Kann man natürlich so sehen... Aber wirklich nachvollziehen kann ich das nicht.
Sumaro hat geschrieben:Danke, also wieder eine Sonderregel.
Nein ungeklärt bestenfalls.
Der Texte sagt, das man 8GP, oder 800AP, hat. Davon das man für GP SFs kaufen darf, steht dort nicht und auch nicht, das man GP in AP (um umgedreht) eintauschen darf und zu welchem Verhältnis.
Die 1:100 ist KEINE Regel! (und damit auch keine Sonderregel)
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 25.08.2011 21:36, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Theaitetos » 25.08.2011 21:29

Sumaro hat geschrieben:@ Chao & Theaitetos

Deswegen ist es noch lange nicht gut und richtig so. Auch Eigeboren ist zu billig. Begabung CH ist einfach mehr wert.
Das hat dann ja aber nichts mehr mit dem Thema zu tun, denn vorwerfen kann man das hier niemandem.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 00:54

@ Chao

Rein rechnerisch kommt man schon auf deutlich mehr als 10 GP Ersparnis wenn man ne Begabung in einer Eigenschaft hat. Gerade Begabung KK oder MU aber auch IN sind einfach rein mathematisch mehr Wert als 10 GP (umgerechnet ja 500 AP, die man mit den ersten 2-3 Steigerungen schon raus hat).

Aber gut, die Regeln sind nun mal so. Ich wollte es nur anmerken.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Borinian » 26.08.2011 10:06

@Sumaro: Wenn es so viel kosten würde, wie die Steigerungen, die man insgesamt vornimmt, wäre die Ersparnis gleich 0 und damit hätten wir keinen Vorteil. Und selbst mit 10000 AP haben die meisten Charaktere ihre Eigenschaften erst 2-3 Punkte hoch gesetzt.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 10:40

@ Borinian

Also zum einen spart mir Begabung in einer Eigenschaft 1800 AP im Bereich 14-21. Das sind effektiv 36 GP Ersparnis. Also wenn ich Begabung für die Eigenschaft auf 25 GP solo setze habe ich immer noch einen Gewinn von 9 GP im Endbereich (den man ja mit 1800 AP recht schnell in der betreffenden Eigenschaft erreichen kann) und zum anderen die Möglichkeit die Eigenschaft höher zu steigern als andere. Ich sehe da schon einen deutlichen Gewinn auch ohne das man Begabung Eigenschaft für 10 GP zugänglich macht.

Das die Helden mit 10k AP keine Eigenschaften gesteigert haben halte ich für eine Sache des Spielstils. Wer einen Waffenmeister haben will wird in dem Rahmen vermutlich ohne weitere mit einer 18er Eigenschaft und ein paar 16ern aufwarten können. Und wenn man schon so eine billige Eigenschaft hat, wird man die auch, weil es einfach unglaublich günstig ist, diese entsprechend hochsteigern.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 26.08.2011 12:06

@Sumaro
Vorteile heißen Vorteile, weil sie Vorteile bringen...
Wo wäre der Vorteil, wenn ich die AP-Ersparnis angenähert 1:1 in GP bezahlen müsste?
Dazu kommt, das grade bei den Eigenschaften das maximum idR nicht Ausgereizt wird, oder garnicht Ausgereizt werden kann (da Startwert nicht 14). Meistens wird bei 18 Schluss gemacht.
Dann wäre diese Begabung plötzlich ein Nachteil, weil ich was rein gepumpt habe, was sich garnicht Ausnutzten kann bzw. will (wobei letzteres nicht ganz so wichtig ist).

10 GP dafür Anzusetzen ist von daher voll und ganz in Ordnung. Es ist Vorteil und das soll es ach sein. Aber es zwingt einem nicht die Eigenschaft auch weit nach oben zu steigern, weil man sonst GP aus dem Fenster gekloppt hat. Ich kann auch beschließen, das mit 16 genügt... Oder 18. Ich kann aber auch auf die vollen gehen und die 21+ anvisieren.
Natürlich spüre ich den Vorteil immer stärker, je höher ich gehe... Aber ich muss nicht so hoch gehen, da sonst GP in den Wind geschossen wären.
(in dem Zusammenhang ist schon die Erleichterung der Spähtweihe ein Problem. Aber das sind alt so viele AP/GP. Die sind verschmerzbar)

Vorteile sind Vorteile und keine Zwangsjacken...

Das ist glaube ich etwas, was generell mal vergessen wird wenn über Vor- und Nachteile gesprochen wird.
Sie sollen einen gewissen Gegenwert in GP haben, natürlich. Aber Nachteile sollen mich im Spiel zu etwas zwingen, Vorteile sollten das aber nicht tun.
Und auch das muss bei der GP-Findung berücksichtigt werden.
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 26.08.2011 12:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Borinian » 26.08.2011 12:15

@Sumaro: das bezweifle ich ja gar nicht. Aber wenn wir damit anfangen, die Kosten für Vorteile zu diskutieren, landen wir irgendwann wieder bei solch absonderlichen Dingen wie Vollzauberer, die 20 GP kosten, von denen man 12 in Zauber stecken darf und die restlichen 8 teilen sich auf 6 AsP (6 GP), eine Repräsentation und eine Ritualkenntnis (letzteres kostet normalerweise 5 GP). Da haben wir 23 GP in 20 und da ist nicht mal die Repräsentation mit drin.
Von daher finde ich es eigentlich nicht schlecht, wenn profane Charaktere auch einen Vorteil erwerben können, der günstig ist und ihnen etwas mehr an die Hand gibt. Das Powerlevel mag dem ein oder anderen zu viel werden, aber die können es ja weglassen.
An sich hast du aber schon recht: die Ersparnis ist enorm, aber Eigeboren ist bei vielen Hexen ja schon Standard (zumindest bei Spielern). Warum nicht auch anderen sowas zulassen? Und da die Details hier beim Spielleiter liegen, kann man KK auch einfach nicht als die Leiteigenschaft bestimmen. Jeder Gott hat ja mehr als eine Facette, also geben wir dem Rondraliebling statt KK eben KO und schon sieht das ganze wieder anders aus.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 12:36

@ Borinian

Naja, die bessere Praxis wäre es einfach alle Kosten ohne Pakte etc. zu rechnen. Dann kostet Vollzauberer eben 20 GP nur für die Möglichkeit zu zaubern. Die Repräsentation kostet wieder 2000 AP usw.. Man kann das System problemlos so umstellen.

Es geht nicht ums Powerlevel. Eigeboren ist immer noch Meilen schlechter als der Vorteil Vollzauberer, aber man sollte versuchen den Vorteil wirklich auszurechnen und nicht einfach mal behaupten "Ach, es steigert eh niemand über 18, von daher brauche ich auch nur die Möglichkeiten bis dahin zu bedenken", wie Chao es tut.

Naja, der Rondraliebling wird MU als Eigenschaft haben, was ihm nicht soviel bringt wie KK aber immer noch genug. Man sollte eben einfach bedenken wieviel man einspart und was damit möglich wird. Immerhin erlaubt die hohe Basis-Eigenschaft dann auch sehr viel höhere TaW als sie anderen Charakteren mit ähnlichen AP wert sind.

Und eine Begabung in einer Eigenschaft die günstiger ist als eine Begabung in einem Talentbaum, aber effektiv mehr AP-Ersparnis bringt und gerade mal den Wert von zwei Waffenbegabungen mit sich bringt, das halte ich dann doch für ein wenig OP. Aber ja, offiziell ist es so. Ich meinte nur, dass man beim ausgestalten des Vorteils sich vielleicht Gedanken darüber machen will, dass dieser Vorteil irgendwie arg unbalanciert ist.

Ansonsten siehe Signatur. Man kann super alles bezahlen und damit ein faireres System haben ;)
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 26.08.2011 12:56

Ich will garkein faires System :wink:
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 13:04

@ blue

Als Magierspieler kann ich das sogar noch einigermaßen nachvollziehen, weil man nicht mehr soviel besser ist als alle anderen. Aber an und für sich ist bei einem Kaufsystem eine gewisse Balance durchaus sinnvoll und spielspaßfördernd. Es ist allerdings nicht so, dass man auf irgendwas wirklich verzichten müsste, nur weil man für tolle Fähigkeiten auch mal richtig was bezahlen muss. :wink:
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 26.08.2011 13:07

Sumaro hat geschrieben:Eigeboren ist immer noch Meilen schlechter als der Vorteil Vollzauberer, aber man sollte versuchen den Vorteil wirklich auszurechnen und nicht einfach mal behaupten "Ach, es steigert eh niemand über 18, von daher brauche ich auch nur die Möglichkeiten bis dahin zu bedenken", wie Chao es tut.
Da hast den springenden Punkt offenbar nciht gesehen...
Wo wäre der Vorteil im Vorteil "eine Eigenschaft eine Spalte billiger", wenn man das tut?
Der Vorteil soll AP sparen, was aber NICHT tut wenn ich die AP kosten 1:1 in GP gegen rechne! Dann ist das kein Vorteil mehr, sondern eine Zwangsjacke. Da ich dann Steigern "muss", um nicht umsonst in Vorleistung gegangen zu sein.
DAS ist aber nicht(!) der Sinn und Zweck eines Vorteiles! Das soll er nicht tun. Und zwar generell nicht tun.
Im Grunde hast du zwar recht, aber man darf nicht den Blick auf das Verlieren, was der Vorteil tun soll. Bei den magischen Vorteilen gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Inhalt und Kosten, sowie im Verhältnis untereinander und zu anderen Vorteilen. Aber diese Vorteile tun auch etwas anderes, als der Vorteil "eine Eigenschaft eine Spalte billiger". Sie sollen zusätzliche Dinge ermöglichen und nicht einfach nur Kosten sparen.
Bei Vorteile, die zusätzliche Elemente ins Spiel bringen, muss man genau darauf gucken was sie im Spiel anrichten und anhand dieses Effektes die GP bemessen*.
Bei Vorteilen die jedoch "nur" AP sparen sollen, funktioniert das nicht. Sie bringen kein zusätzliches Element ins Spiel ein... Hier muss ein anderer Maßstab gelten. Und der ist die Einsparung an AP (sagst du ja auch). Aber er ist die Einsparung(!) von AP und nicht die Vorauszahlung von AP! Das MUSS man bedenken, wenn man über so was spricht. Eine 1:1 Umsetzung verbietet sich dadurch nämlich bereits von alleine (eine Vorauszahlung ist kein(!) Vorteil). Ob der Faktor nun 1:2 oder 1:3 (was er in ungefähr in LdG ist) sein sollte, ist dann Geschmacksfrage. Ich finde es gut so wie es ist, du nicht.
Soweit ich mich entsinne, funktioniert Gutes/Eidetisches Gedächtnis genauso (das wurde auch zusammen gerechnet was man so erwartungsgemäß Einspart und was die GP-Kosten sind. Das Ergebnis war mWn ein ähnliches, wie jetzt auch bei LdG und der Eigenschaftsbegabung)

Und ein faires System bedenkt das obige. Ein Unfaires-System verlangt Vorauszahlungen.


*Wobei man das bei magischen Vorteilen von Natur aus nicht kann. Wie will man auch Fair den Effekt bewerten, das einer eine magische Begabung hat? Sobald er die hat, ist er eigentlich immer besser, als jeder andere. Das in diesem Geiste bewertet, macht einen solchen Vorteil unbezahlbar...
Was dann auch nciht Sinn und Zweck eines fairen Systems ist.
Ja die derzeitige Aufteilung ist nicht sonderlich Sinnvoll, da vor allem im Vollzauber mehr drin steckt als man Bezahlt. Das sollte mal korrigiert werden...
Aber im großen und ganzen sind die Kosten IO.
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 26.08.2011 13:11, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 13:24

@ Chao

Nein, ich glaube du hast den springenden Punkt nicht verstanden. Es geht nicht darum, dass der Vorteil sich nicht rechnet. Aber er sollte sich nicht gleich mit den ersten 500 AP rechnen, sondern durchaus eine langfristige Investition sein. Das sind Begabungen in der Regel. Eine Begabung auf ein Waffentalent rechnet sich auch nicht gleich in den ersten 2 Steigerungen raus sondern summiert sich. Dazu kommt die Möglichkeit deutlich höher zu steigern als andere dies können.

Eine Begabung CH die bei einem Eigenschaftswert von 19-20 auf einen Wert von +/- 0 kommt und danach eine Ersparnis produziert, die ist immer noch sehr lukrativ. Vor allem, das es nichts vergleichbares im System gibt. Das ist so wie gutes Gedächtnis. Für seine 12 GP ultimativ günstig, weil es eben nichts gleichwertiges für 12 GP gibt. Der Umstand, dass der Vorteil vom Kosten-Nutzen-Verhältnis alternativlos ist, macht ihn noch einmal deutlich attraktiver. Genauso ist es auch mit einer Eigenschaftsbegabung.

Schaut man sich andere Vorteile für 10 GP an, dann stellt sich die Frage inwiefern diese mit einer 10 GP Begabung auf eine Eigenschaft konkurrieren können. Gar nicht ist die Antwort. 10 GP sind Entfernungssinn, auch hier eine Vorauszahlung für 2 Punkte FK-Wert. 10 GP sind Schnelle Heilung II, +2 auf die Regeneration. Dagegen gibt es eben auch 12 GP Vorteile die alle relevanten Steigerungen von Magiebegabten und Geweihten um 25% verbilligen. Und du möchtest einen 10 GP-Vorteil der effektiv 50% Eigenschaftkosten spart und ein deutlich höheres Maximum der Eigenschaft ermöglicht? Und das fühlt sich für dich fair an? Rechnerisch gesehen ist es das nicht, aber auch vom Gefühl her, ist da 10 GP nicht ein bisschen wenig?

Na gut, ich wollte diese Diskussion nicht in dem Umfang hier lostreten. Sorry for Threadnapping. Ich denke allerdings, dass man solche Gedanken durchaus beim erstellen neuer Vorteile oder anpassen alter Vorteile bedenken könnte. ;)
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 26.08.2011 13:33

Sumaro hat geschrieben:...und ein deutlich höheres Maximum der Eigenschaft ermöglicht?
Steht das irgendwo? Im WdH steht lediglich etwas von der Verbilligung um eine Spalte und nix von einer Erhoehung des Maximalwertes
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 26.08.2011 13:45

Sumaro hat geschrieben:Eine Begabung CH die bei einem Eigenschaftswert von 19-20 auf einen Wert von +/- 0 kommt und danach eine Ersparnis produziert, die ist immer noch sehr lukrativ.
Nein, das ist sie nicht. Kein Stück ist sie das.
Denn das bedeutet, das ich diese Eigenschaft über 19-20 steigern MUSS um einen Nutzen daraus zu ziehen. Und anderes als bei Fertigkeiten kostet das "viele Hundert" [ich hab jetzt keine Lust das genau nach zu rechen] an AP, auch bei einer Spalte billiger. Die mir vor allem in den SFs fehlen und auch in Form von GP bei der Generierung fehlen.
Es ist NICHT Fair, jemanden zu zwingen eine teure Eigenschaft auf wirklich hohe Werte zu bringen, und seinen Charakter damit deutlich eingleisiger zu machen, nur damit sich ein Vorteil auch lohnt. Das ist nicht fair, das ist Arschig.

Man kann nicht einfach Fertigkeiten und Eigenschaften vergleichen...
Und das es Geschmacksfrage ist, ob das Spahrverhältniss nun 1:3 oder 1:2 ist, sagte ich ja schon [was ist es eigentlich bei den Fertigkeiten? Spähter mal nachrechnen].
Sumaro hat geschrieben:[...]und ein deutlich höheres Maximum der Eigenschaft ermöglicht?
Woher hast du den DAS?
Selbstverständlich kann die Eigenschaft dadurch NICHT höher Steigern als alle anderen... (aber wenn du davon ausgehst, ergibt zumindest dein "erst ab 19-20 ein Vorteil" Sinn)
Das Maximum bleibt absolut unverändert von dieser "Begabung", bei Start-Wert*1.5.
Wer mit 14 anfängt, kommt auf 21. Ende im Gelände...
Ein Wert, auf den in der Regel eine Eigenschaft nicht gebracht wird. Das ist viel zu teuer (und ist es auch, wenn man eine Spalte billiger Steigert. Man steigert vielleicht 1, oder 2, Zähler weiter. Aber dann ist das Kosten/Nutzen-Verhältnis idR auch nicht mehr Tragbar).
Sumaro hat geschrieben:echnerisch gesehen ist es das nicht, aber auch vom Gefühl her, ist da 10 GP nicht ein bisschen wenig?
Geschmacksfrage. 2 oder 3 GP mehr könnten es schon sein [auch 5, aber das wäre die absolute Grenze. 12GP wäre glatt 1:3, 15 1:2.5].
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 26.08.2011 13:48, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 14:19

@ blue

Nein, da hast du Recht. Das habe ich aus der Einzelbegabung genommen.

@ Chao

Ähm, wieso einseitig und arschig? Also zum einen ist das ja ein super Umgangston, zum anderen ist es falsch. Ich wähle mir den Liebling der Götter doch zu einem bestimmten Konzept. Ich wähle dabei eine bestimmte Eigenschaft, die in meinem Konzept eine übergeordnete Rolle spielt. Diese Eigenschaft kann dann sehr günstig (für 1800 AP) auf 21 gehoben werden, wodurch ich, wenn ich diese Eigenschaft nicht vergünstigt hätte, 1800 AP gespart habe. Diese AP kann ich, da ich sie nicht in meine Leiteigenschaft stecken muss/kann/darf gut benutzen um breiter zu steigern.
Zudem brauche ich auch nur die Hälfte des Zeitaufwandes den andere Leute benötigen um diese Eigenschaft zu steigern. Ich werde nicht gezwungen irgendwas zu steigern, damit es sich rechnet, ich wähle und steigere diese Eigenschaft, weil ich sie mir als Leitattribut ausgesucht habe und sie für mein Konzept eine prägende Rolle spielt. Dabei spare ich dann sogar noch exorbitant viele AP die ich in breite Fächerungen stecken kann.

Ergo, mir fehlen keine AP. Vor allem aus dem Grund nicht, dass ich ja zu Beginn zusätzlich zu einer Begabung im Netto-Wert von ca. 1200 AP (wenn man das Maximum nicht ausreizt) auch noch 800 weitere AP für Sonderfertigkeiten bekomme die zu meinem Konzept passen oder passende Vorteile. Ich muss also durch meine 20 GP die ich investiert habe nicht mal auf andere Vorteile wirklich verzichten, weil ich diese ebenfalls über das Paket mitkaufen kann. Aber damit nicht genug. Falls ich nun eine Spätweihe anstrebe spart mir der Vorteil noch einmal ordentlich AP die ich, wenn ich möchte, in eine breitere Streuung investieren kann. Ein Hesindeliebling Magier der eine Spätweihe anstrebt erhält beispielweise 1000 AP Gutschrift für die Spätweihe, ca 1200 AP Gutschrift aus der Begabung KL (für ihn aufgrund seiner SpoMods und Leiteigenschaft sehr wichtig, dazu in sehr vielen Zaubern enthalten), 8 GP für passende Vorteile oder 800 AP für schöne SF (hier könnte man vielleicht sogar das Gute Gedächtnis unterbringen mit geringer Zuzahlung), dazu sämtliche Liturgien verbilligt um 50%. Nehmen wir an, dass unser spätgeweihter Magier sich gerne Liturgien im Wert von 1000 AP leisten möchte spart er auch hier 500 AP ein. Für 20 GP (die andere in eine Begabung Talentgruppe stecken könnten) spart der Magier also ohne wirklich große Einschränkungen ca. 3500 (1000 durch Spätweihe + 1200 durch Begabugn KL + 800 für Sonderfertigkeiten + 500 für seine Liturgien) AP ein. Mit gutem Gedächtnis sogar noch mehr. Und das ganze für 20 GP. Ja, 20 GP sind für einen Magier auch schon ein Batzen, aber hey, es gibt quasi nichts besseres und selbst die Magierakademien mit 30 GP-Kosten können ohne Probleme noch einen 20 GP-Vorteil einbinden, in der Regel sogar noch mehr (30+ GP beim Ausreißen der 50 GP-Nachteile).

Besser kann man seine GP fast nicht anlegen.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 26.08.2011 15:26

Sumaro hat geschrieben:Also zum einen ist das ja ein super Umgangston, zum anderen ist es falsch.
Das mit dem Ton siehst du härter, als es gedacht ist...
Und Falsch... ist es ganz sicher nicht.
Die Erspahrnis durch eine Spalte ist zwar in diesem Bereichen groß, aber so groß, wie du es darzustellen versuchst, dann auch wieder nicht.
Und schon ganricht so groß, das man dafür auf andere, ebenso gut passende, Vorteile verzichtet...
Sumaro hat geschrieben:Ich werde nicht gezwungen irgendwas zu steigern, damit es sich rechnet, ich wähle und steigere diese Eigenschaft, weil ich sie mir als Leitattribut ausgesucht habe und sie für mein Konzept eine prägende Rolle spielt.
Etwas zu steigern, nicht. Richtig.
Aber bis wohin zu steigern sehr wohl. Wenn die Begabung sich erst aber 18 Zählern rechnet, dann MUSS ich die Eigenschaft auch auf diesen Wert+1 bringen. Ansonsten hätte ich die GPs besser in andere Vorteile gesteckt die mir auch wirklich was bringen, Anstelle in Vorleistung für etwas zu gehen das ich nicht nutzen will. Und von 14 bis 18 kostet auch eine Spalte weniger noch immer etliche hundert AP, die ich Ausgeben muss um vom Vorteil was zu haben. Und dabei wollte ich vielleicht doch nur bei 18 Steigern (weil das für mich ein akzeptable hoher Wert ist, da Werte über 20 noch immer als "übermenschlich" gelten)...
Das ist etwas, was ein Vorteil aber nciht darf! Er darf mich nicht zwingen, einen Wert weiter zu Steigern als ich eigentlich möchte, nur damit ich bei der Gen. keine GPs aus dem Fenster werfe!
Und genau deswegen, sollte in einem fairer System der Vorteil einer Eigenschafts-Begabung nicht erst bei 18, sondern schon bei 16, einsetzten. Wobei du mit 18 schon Merklich zurück gerudert bist. ^^
Und da sind die "500 AP", also 10 GP durchaus IO, auch wenn ich mit 15 auch noch leben könnte (das wären dann 750 AP).
Sumaro hat geschrieben:Vor allem aus dem Grund nicht, dass ich ja zu Beginn zusätzlich zu einer Begabung im Netto-Wert von ca. 1200 AP (wenn man das Maximum nicht ausreizt) auch noch 800 weitere AP für Sonderfertigkeiten bekomme die zu meinem Konzept passen oder passende Vorteile.
Die ich für GP ganz normal erkaufe, ohne Verbilligung oder dergleichen.
Zumindest so man die 10GP für die Begabung IO findet.
Sumaro hat geschrieben:Ich muss also durch meine 20 GP die ich investiert habe nicht mal auf andere Vorteile wirklich verzichten, weil ich diese ebenfalls über das Paket mitkaufen kann.
Wenn der SL das Wunschkonzert mit macht... ;)
Welche Vortiele/SFs in dem Ding drin sind, darüber entscheiden SL und Spieler gemeinsam. Das ist das Schöne an diesem Vorteil: Er kann genau das liefern, was man noch gerne hätte, er kann aber auch enthalten was man sonst unbedingt Kaufen würde. Aber einem natürlich dennoch etwas bringt, wenn auch in einer anderen Richtung als eigentlich wollte.
Sumaro hat geschrieben:Falls ich nun eine Spätweihe anstrebe spart mir der Vorteil noch einmal ordentlich AP die ich, wenn ich möchte, in eine breitere Streuung investieren kann.
Wenn er das anstrebt...
Zumindest bei Magiern ist das eher unüblich (sowohl aus Kosten/Nutzen Rechnung, als aus IG-Gründen. Letzteres zwar stärker in Myranor, als in Aventurien... aber gut).
P.S.: Zuzahlung ist nicht. 8 GP sind das Maximum, bis zu 13 können es sein, wenn man rasseuntypische Vorteile dazu wählt (denn dann darf der Vorteil bis zu 25 GP kosten).
Dein G.G. klappt also nicht (auch wenn durchaus passend für Hesinde wäre)
Sumaro hat geschrieben:Besser kann man seine GP fast nicht anlegen.
Zumindest in diesem einem Fall, jo.... (Und? Stört nicht weiter)
Vorausgesetzt es ist neben Magie rund LdG noch genügend Platz für GG.
Ohne ist die Kosten/Nutzen-Rechnung zwar für einen Geweihten-Magier günstiger, aber noch immer ungünstig.
Zuletzt geändert von Raskir am 06.09.2011 23:53, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 15:54

@ Chao

Also ich sehe wieder ein warum ich deine Beiträge üblicherweise nicht lese. Ich kann einen Steigerungsvorteil nicht unter der Prämisse erstellen, dass ich die Eigenschaft/das Talent/den zauber nur auf 16 steigere. So kann ich bei ganz auf meine Runden bezogenen Hausregeln argumentieren, aber nicht generell. Wer sagt denn, dass ich eine Eigenschaft nur bis 18 steigern will? Ich will die Eigenschaft auf 21 heben und habe damit einen enormen Netto-Gewinn. Ich kann die Regeln nicht auf der Basis einer freiwilligen Selbstbeschränkung beurteilen, denn diese liegt bei jeder Runde anders. Ich kann allerdings sehr gut den Nutzen beurteilen der bei Ausreizung des Vorteils entsteht und diesem dann entgegen kommen.

Magier und Geweihte profitieren von der Regelung am stärksten. Erstere weil sie sehr günstig eine weitere machtvolle Ressource freischalten können, zweitere, weil sie quasi ein Eidetisches Teilgedächtnis erhalten + Begabung Hauptattribut + weitere Vorteile und SF im Wert von 8 GP.

Die 20 investierten GP sind in jedem Fall besser angelegt als irgendwas sonst und das ist, gemessen an anderen Vorteilen nicht sinnvoll und auch nicht fair. Zudem gewinnt ein Streuner weit weniger durch die 20 GP als ein Gildenmagier oder gar Priester.

Deine 10 GP oder 15 GP-Rechnung für eine BEgabung Eigenschaft geht einfach nicht auf. Wenn ich netto 1800 AP sparen kann aber nur 750 AP investieren muss, dann habe ich einen gewaltigen Gewinn ohne große Investitionen (1800 AP in eine Eigenschaft investieren, die das Leitmotiv des Charakters ist, ist mMn kein Zwang und auch kein Schaden, außerdem wäre eine Eigenschaft von 20+ gerade bei einem Götterliebling, selbst wenn man es übermenschlich nennt am ehesten verständlich und vertretbar, nur eben nicht zu den Kosten).

Ich habe mich jetzt nur an Milans Ausführungen orientiert. Wenn Gutes Gedächtnis dank 13 GP-Ausnahme-Regel doch drin ist umso besser. Rechnerisch hingegen ist der Vorteil mit 20 GP schon viel zu günstig.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Borinian » 26.08.2011 16:04

@Sumaro: wie handhabt ihr denn den Vorteil in euren Hausregeln?

Vorschlag: 20 GP für profane, 30 GP für geweihte oder magische Charaktere. Parallel zum guten Gedächtnis, das übrigens auch wählbar ist, da es nur 7 GP kostet. Ist nur für Zauberer und Geweihte teurer.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 26.08.2011 16:17

@ Borinian

Bei uns wird alles mit AP bezahlt. Also wenn jemand eine Begabung Eigenschaft haben will kostet die 2500 AP (wir steigern von 0 an). Es gibt quasi keine Paket-Vergünstigungen mehr. Spätweihe u.ä. würde bei uns auch nicht verbilligt werden. Gutes Gedächtnis kostet bei uns bspw. 25 GP ergo 1250 AP. Bei uns gibt es Eigeboren so in der Form nicht mehr, man kann den Vorteil zwar so nennen aber man bezahlt eben das Konglomerat der Einzel-Vorteile. Also Begabung CH, Altersresi, machtvoller Vertrauter, Gutaussehend etc. wird einzeln beigekauft und kann dann, wenn man möchte, noch mit einem Eigeboren-Label versehen werden.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von zappod » 06.07.2012 13:41

Ich möchte die etwas abschweifende Diskussion gerne hinter mir lassen und auf den Kernpunkt zurückzukommen.

Hier mal eine Variante für Phex - was haltet ihr davon?

Fuchs-junges (Liebling des Phex) 24 GP
Einigen Kindern die am 24. Phex geboren werden, macht der Gott des Glücks dieses zum Geschenk. Sie erhalten den Vorteil Glück, außerdem können sie die Intuition um eine Spalte verbilligt steigern. Falls sie den Weg zu Phex finden, so sind für sie Spähtweihe, sowie alle Litugien des Phex verbilligt.

Wenn euch ein anderer guter Flux-Hintergrund einfällt, würde ich mich über eure Ideen freuen. Gerade bei Phex denke ich nicht das er es den Menschen aufbinden wird, wen er zu seinem Günstling erwählt. Ich denke aber das Glückspilze generell als von Phex besonders gesegnet gelten und ihnen von Phex Anhängern deshalb oft besondere Respekt entgegengebracht wird (berechtigt oder nicht) und würde so evtl. auch eventuelle gesellschaftliche Vorteile ab regeln.

Zu der zu stark oder nicht Diskussion - ich halte es für sehr stimmig, wenn der Gott ähnlich wie bei einem Geweihten bei der Karmaenergie, bei seinen Lieblingen in der Lage ist diesen bei Miss-gefallen vorübergehend oder lang zeitig den Hahn zu zu drehen. Das hieße, dass die durch Liebling des Gottes gewonnen Vorteile ausgesetzt werden würden.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 06.07.2012 16:38

Für 24 GP erhält der Charakter Glück (12 GP), einen stärkeren Effekt als gutes Gedächtnis (12GP) und zudem noch eine Begabung auf die Leiteigenschaft eines Geweihten.

Das erscheint mir definitiv überzogen. Ist es etwa in Mode, nicht nur im Rahmen von Professionen Vorteile zu verbauen, sondern Meta-Vorteile mit Effekten bestehender regeltechnischer Vorteile zu basteln, um GP zu sparen?
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von zappod » 06.07.2012 18:46

Also ich muss sagen das ich deinen Post ziemlich unangebracht halte. Dieser Thread war von Anfang an dazu gedacht, mögliche Varianten und Ideen des Vorteils Liebling der Gottheit zu diskutieren. Dieser Thread wurde dann zu einer Diskussion um die Frage, ob dieser Vorteil zu stark oder nicht ist entfremdet.
Ich habe ausdrücklich anfangs betont, dass ich auf diese Diskussion nicht wieder eingehen möchte, sondern Meinungen bezüglich einer Umsetzung auf Phex hören wollte.

Bei der Individuellen Anpassung auf einen Gott kann hierbei 8 GP in Vorteile (bis zu 5 zusätzliche GP sind möglich bei Verteuerung des Vorteils (+4 GP für Glück) oder aber bis zu 400/800 AP in Sonderfertigkeiten. Dazu eine Eigenschaft die Besonders vom Gott gesegnet wurde.

Ich halte sowohl, Glück als einen sehr passenden Vorteil für einen Liebling es Phex, als auch Intuition als ein passende Eigenschaft, wenn du denkst das eine andere Eigenschaft oder ein Anderer Vorteil passender wäre würde ich mich über Konstruktive Kritik freuen, wenn du etwas gegen den Vorteil Liebling der Gottheit hast, mach doch bitte einen eigenen Thread auf und diskutiere es da!

------------

Dazu muss ich sagen, dass ich gerade (eigentlich schon seit Monaten) einen neuen Charakter plane. Dieser wurde in jungen Jahren in Fasar zum Vollwaisen und überlebte auf der grausamen Fasarer Straße dann nur dank seiner schnellen Anpassungs (Soziale Anpassungsfähigkeit)-/ und Auffassungsgabe (Gutes Gedächtnis) und Phex der ihm mehr als einmal unter die Arme greifen musste (Glück) - sind übrigens alles Empfohlene Vorteile der Profession.
Der Charakter verspürt sein Glück auch selbst so als ob Phex eine schützende Hand über ihn hält und ist dementsprechend auch ein Frommer Phex Gläubiger.

Als ich dann den Vorteil Liebling der Gottheit las, fand ich sofort, dass es einfach perfekt zum Charakter passt und war für mich übrigens eine reine Fluff Entscheidung. Im übrigem wäre es wenn dann - 7 GP Gutes Gedächtnis (da weder Zauberer noch Geweihter) und ich halte Gutes Gedächtnis auch für weitaus besser - da es diverse Sonderfertigkeiten verbilligt - die ich mir früher oder später kaufen werde (Nadusgefälliges Wissen, Kulturkunden, Ortskenntnisse, evtl. Geländekunden) und Gutes Gedächtnis bei einer möglichen späteren Weihe neben den Litugien sogar die Litugiekenntnis verbilligt. Dazu kommt dann noch die Möglichkeit der KL Proben.

Trotz allem würde ich Sumaro recht geben, dass dieser Vorteil bei gewissen Charakteren - besonders Magie begabten schnell zu stark werden würde. Allerdings handelt es sich bei meinem Charakter weder um einen Viertel- noch Halb oder gar Vollzauberer mit einer 3 GP Profession.

So und nun habe ich eigentlich schon viel zu viele Worte über etwas verloren was ich eigentlich gar nicht diskutieren wollte.
Zuletzt geändert von zappod am 06.07.2012 18:51, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 07.07.2012 03:00

Wird ein"Vorschlag ausschließlich auf ein regeltechnisches Gerüst reduziert, gibt es nicht allzu viel mehr zu diskutieren. Extrem teure high-end Vorteile, die sich ausschließlich in hartem Crunch wie Steigerungsvorteilen äußern und strikte meisterliche Absprache erfordern, würde ich darüber hinaus nicht gerade als "Fluff" bezeichnen.
Wenn überwiegend die Werte bzw. deren größtmögliche Effektivität im Vordergrund stehen, würde ich ganz klar von Liebling der Gottheit abraten. Geweihte und im Augenmerk der Götter besonders hervorstehende Charaktere gehören meiner Ansicht nach in Hände von Spielern, die bereit sind, Verantwortung bzgl. auch des zu erwartenden, meisterlichen Mehraufwands zu tragen. Ob Du diese Antwort hören möchtest, steht auf einem anderen Blatt.

Interessant wäre auch die Frage nach der Aufstockung des Vorteils. Meines Wissens nach wird der Vorteil 5GP teurer, wenn Vorteile gewählt werden, die der gewählten Rasse natürlicherweise nicht zur Verfügung stehen.
Liebling der Götter hat geschrieben:[...]Des weiteren verfügt er entweder über besondere Vorteile im Wert von 8 GP (die durchaus nach Wahl des Spielleiters auch solche sein können, die seine Rasse eigentlich nicht besitzen kann - in diesem Falle können die Gesamtkosten des Vorteils auch maximal bis auf 25 GP aufgestockt werden[...]
Glück steht Menschen mWn allgemein zur Verfügung.

Was spricht gegen den einzelnen Kauf von gutem Gedächtnis, Glück und herausragender Intuition, wenns doch nur auf den Fluff ankommt? Für den Aventurier scheint ein Charakter mit entsprechenden Vorteilen durchaus von Phex gesegnet zu sein.
Liebling der Götter beinhaltet idR einen übergeordneten göttlichen Plan, wie sieht der aus, sind die Mitspieler/Meister bereit, bestenfalls die Rahmenhandlung mit tragen zu dürfen?
Zuletzt geändert von Torben Bierwirth am 07.07.2012 03:26, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von zappod » 07.07.2012 10:29

Ich finde es ja schon fast lustig, wie es hier nicht möglich scheint den Thread im eigentlichem Sinne zu gebrauchen. Ich werde jetzt mal bewusst nicht antworten - und hoffe das sich vielleicht doch noch Leute finden die den Thread im eigentlichem Sinne benutzen wollen.

Da ja anscheinend ein wahnsinniger Bedarf besteht, über das für und wieder des Vorteils Liebling der Gottheit zu diskutieren, mach doch einfach einen extra Thread auf und ich freue mich dir da meine Sichtweise mitzuteilen ;)

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Re: Varianten von Liebling der Gottheit/Eigeboren

Ungelesener Beitrag von Milan » 07.07.2012 11:48

Ein bißchen mehr Fluff wäre irgendwie schon ganz nett. Der Geburtstag am 24.Phex ist jetzt keine so aussergewöhnliche Begleiterscheinung einer Geburt um auf die besondere Gunst einer Gottheit schließen zu können.
Zwar ist es gerade bei Phex vorstellbar, daß er nicht zu deutlich ist aber irgendwas besonderes sollte meiner Meinung nach doch noch dazu.
Vielleicht ein deutliches fuchsförmiges Muttermal, oder das Kind wird noch am Geburtstag von einem Unbekannten "gestohlen" und ausgesetzt.

Glück und IN finde ich auf jeden Fall zu Phex passend und damit eine gute Wahl für Liebling der Gottheit.

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