Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

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Mescalor
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Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

Ungelesener Beitrag von Mescalor » 09.05.2021 11:19

Hallo zusammen,

ich brauche mal wieder die Schwarmintelligenz des Forums :)

Meine Heldengruppe (zwei Gildenmagier, ein Geweihter des Nandus) befindet sich während den Namenlosen Tagen in Donnerbach. Sie sind der Spur eines hochrangigen Geweihten des Namenlosen (4. Grad) gefolgt und haben ihren Gegenspieler in Donnerbach schließlich eingeholt. Zwar wissen sie nicht das er ein Geweihter des Namenlosen ist, wohl aber das dieser vermutlich ein horasischer Graf ist und die Morde an zwei Geweihten des Firun sowie das Auftreten unheiliger Kreaturen im Neunaugensee auf sein Konto gehen.

Nun wollen sie ihren Gegenspieler mit Hilfe der Obrigkeit festsetzen. Sie planen, die Akademie zu Donnerbach und den Tempel der Rondra zu Hilfe zu holen und ihren Gegenspieler in der Nacht auf den Dritten Namenlosen in seinem Hotelzimmer festnehmen zu lassen.

Wie sollte die Akademie und speziell der Tempel der Rondra reagieren? Welche rechtliche Handhabe haben diese Einrichtungen überhaupt? Ist das Mal des Frevlers an einem Geweihten des Namenlosen überhaupt zu erkennen? Das Wort des Nandus-Geweihten (Held) sollte zumindest Gewicht haben...

Und falls es zu einer versuchten Festnahme kommt: Was könnte der namenlose Geweihte dagegen tun? Immerhin ist die Macht seines Gottes stark in diesen Tagen... Den ersten Menschen der in das Zimmer stürmt mit "Des Einen Bezaubernder Sphärenklang" übernehmen (2 Aktionen) und dann mit dem gerufenen Grakvaloth entkommen? Für das weitere Abenteuer wäre es netter wenn der Geweihte entkommt, ein Muss ist es aber nicht. Ich will es den Helden aber weder zu einfach machen noch sollen sie das Gefühl haben sie hatten keine Chance den Gegner zu fassen.

Ideen und Meinungen sind gerne gesehen :)
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Taipan
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Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

Ungelesener Beitrag von Taipan » 09.05.2021 12:20

Haben die Helden irgendwelche Beweise? Oder wenigstens einen hochrangigen Leumund? Nandus nicht unbedingt ein besonders einflussreicher Kult erst recht nicht außerhalb des Horasreiches und wenn es darauf hinausläuft dürfte das Wort eines Grafen wesentlich mehr wiegen als das eines Nandusgeweihten. Es ist nicht zufällig einer der Gildenmagier adelig und von einer weißen Reichsakademie? :censored:

Wenn man die Geweihten überzeugen kann ist die Rondrakirche wahrscheinlich ein guter Ansprechpartner die haben „Bekämpfung dämonischer/namenloser Umtriebe“ als Aufgabe, bei der Akademie bin ich da nicht so sicher. Ich kann mir zwar vorstellen, dass die örtliche Magierakademie ab und an um „Amtshilfe“ ersucht wird, aber das sollte dann von den entsprechenden Stellen kommen, nicht von irgendwelchen ortsfremden Magiern und Priester von irgendeinem Nischenkult.
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Skalde
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Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

Ungelesener Beitrag von Skalde » 09.05.2021 15:17

Schöne Idee. Der gute Mann ist nicht zufällig Sephirim Isyahadan?
Mescalor hat geschrieben:
09.05.2021 11:19
Welche rechtliche Handhabe haben diese Einrichtungen überhaupt?
Die Akademie hat nur sehr begrenzte Handhabe und als Heil- und Verständigungsakademie auch kaum die geeigneten Mittel, um so ein Schwergewicht festzusetzen. Der Tempel hingegen - nun, Aldare VIII. Donnerhall ist nicht nur die oberste Geweihte des Tempels, sondern auch weltliche Herrscherin über das Fürstentum. Ihr Wort ist Gesetz, wenn deine Gruppe sie auf ihre Seite ziehen kann, habt ihr sehr große Aussicht auf Erfolg, da sie im Zweifel alle waffenfähigen Donnerbacher einberufen kann.
Mescalor hat geschrieben:
09.05.2021 11:19
Das Wort des Nandus-Geweihten (Held) sollte zumindest Gewicht haben...
Nandus-Weihe hin oder her: Deine Helden sollten schon schwerwiegende Beweise oder Verdachtsmomente vorlegen können, um eine Festnahme zu erwirken. Auch wenn die Rondrianer in den Namenlosen Tagen bestimmt Rondrakamm bei Fuß auf jede kleine Bedrohung lauern, werden sie doch sehr sicher gehen wollen, bevor sie mit der ungerechtfertigten Verhaftung eines Hochadeligen einen diplomatischen Zwischenfall auslösen.
Mescalor hat geschrieben:
09.05.2021 11:19
Ist das Mal des Frevlers an einem Geweihten des Namenlosen überhaupt zu erkennen?
Ein Geweihter des 4. Grades hat seine Seele geopfert, das sollte bei der Seelenprüfung schon auffallen. Allerdings könnte der Geweihte sich mit der Liturgie Seelenschatten getarnt haben und dadurch als völlig normaler Mensch (oder sogar Geweihter einer anderen Gottheit) erscheinen. Wenn du willst, könnte er sich festnehmen lassen, um bereitwillig eine Untersuchung über sich ergehen zu lassen und den Tempel anschließend als freier Mann zu verlassen. ("Nein, bitte Ehrwürden, ich akzeptiere Eure Entschuldigung. Ich verstehe, dass Ihr sichergehen musstet, gerade in den namenlosen Tagen, und ich bin froh, dass wir dieses Missverständnis aus dem Weg räumen konnten.") Danach stehen die Helden dann plötzlich ohne Unterstützung da. ("Verschwindet! Wenn Ihr es noch einmal wagen solltet, Seine Hochwohlgeboren eines Verbrechens zu bezichtigen, lasse ich Euch aus der Stadt werfen, und es ist mir gleich, dass es die namenlosen Tage sind! Seine Seele ist rein wie die eines neugeborenen Kindes, und Ihr habt offensichtlich zu oft dem Regenbogenstaub zugesprochen!") Um den Helden einen Teilerfolg zu gönnen, könntest du ja festlegen, dass die kurzfristige Festnahme zumindest seinen Plan für dieses Jahr vereitelt hat.

Mescalor hat geschrieben:
09.05.2021 11:19
Und falls es zu einer versuchten Festnahme kommt: Was könnte der namenlose Geweihte dagegen tun?
Eine spektakuläre Flucht per Grakvaloth würde ich den Geweihten nur antreten lassen, wenn das Gelingen eines äußerst wichtigen Plans auf dem Spiel steht und die Situation keinen Aufschub, auch nicht ein paar Stunden, duldet. Immerhin würde damit ziemlich sicher seine Tarnung auffliegen und als enttarnter Erzgeweihter des Namenlosen gibt es kaum einen Ort, an dem er sich verstecken kann. Deutlich passender wäre es, wenn er sich (siehe oben) abführen lässt, um sich anschließend mittels Seelenschatten (siehe oben), Namenloses Vergessen oder Des Einen bezaubernder Sphärenklang aus der Affäre zu ziehen - möglichst so, dass kein Verdacht auf ihm selbst zurückbleibt.
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Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

Ungelesener Beitrag von Mescalor » 09.05.2021 16:00

Ja, zufälligerweise dieser Liebfelder :)

Wirkliche handfeste Beweise haben die Helden nicht, allerdings ist Donnerbach zumindest in Aufruhr da erst wenige Stunden zuvor nie gesehene Kreaturen aus dem Neunaugensee die Stadt angegriffen haben. Also quasi Kriegszustand. Siehe (G7-MI):
SpoilerShow
https://de.wiki-aventurica.de/wiki/Rohe ... ss/Chronik - ich habe das 1-2 Jahre vorgezogen.
Der Gildenmagier hat immerhin mit einem Penetritzel gesehen wie der Horasier auf seinem Zimmer eine Lamifaar füttert, im Gasthaus nebenan hat der Zwergenheld die Mietlinge des Grafen bei reichlich Bier ausgefragt und hat zumindest Andeutungen auf den Mord an zwei Geweihten des Firun in der Schwarzen Sichel bekommen.

Eigentlich gefällt mir aber die Idee mit dem freiwillig Verhaften lassen ganz gut. Der Horasier ist zufällig mit seiner Frau unterwegs (ebenfalls eine niedere Geweihte des Namenlosen, siehe Wiki), vielleicht lassen sich ja beide festsetzen und letztendlich wird die Frau alleine beschuldigt und sich somit für den Horasier und das größere Ganze (siehe unten) opfern. Der Horasier ist dann fein raus und zwar hinter den Helden, aber entsprechend rachsüchtiger...

Hintergrund dieses Abenteuers - irgendwie verwurschtelte MI zum Omegatherion:
SpoilerShow
Der Horasier vermutet, dass die Teile des Omegatherions, auf ganz Dere verstreut (er denkt natürlich an 13 Teile), zugleich das Tridekarion darstellen. Zwei kleine Stücke des Omegatherions hat er schon, eines davon aus dem Neunaugensee. Mit allen dreizehn Teilen, so hofft er, lässt sich der Name des Namenlosen rekonstruieren. Dass das Omegatherion und der Namenlose zusammenhängen muss nicht stimmen, manche Quellen lassen aber zumindest schönen Spielraum dafür.

Die Helden wurden ursprünglich von Thomeg Atherion losgeschickt um Hinweisen auf das Omegatherion nachzugehen und sind über Warunk und die Schwarze Sichel (Hängender Gletscher, hier ist ein Teilleib begraben und hier wurden die Geweihten des Firun ermordet) letztendlich im Neunaugensee gelandet. Dort haben sie mit Hilfe Pandlarils das Aufwachen der Kreatur verhindert, genauer gesagt haben sie vom Horasier geweckte Schwarzfeen niedergemacht, die dass Bannlied der Holden störten. Das versuchte Aufwecken der Kreatur hat parallel auch den Angriff auf Donnerbach bewirkt. Ab der Schwarzen Sichel wussten sie, dass eine andere Gruppe vor ihnen nichts Gutes im Schilde führt und haben mit einem Luftdschinn die Strecke Sichel - Weiden stark abgekürzt.
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Namenloser Geweihter in Donnerbach - Was können die Helden tun?

Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 09.05.2021 19:59

Die Beweislage scheint ja mehr als dünn zu sein. Da läuft man leicht Gefahr, dass dieser namenlose Graf den Spieß umdreht und die Helden beschuldigt, ihn zu verfolgen, um ihm eines ihrer Verbrechen anzuhängen. Dann lässt er noch seine Handlanger als Zeugen aussagen, wie sie gesehen haben, wie die Helden die Firun-Geweihten töteten.
Was machen die Helden denn dann? Immerhin ist er ein Graf und sein Wort hat Gewicht.

Besser wäre es, wenn die Helden den Grafen bei seiner nächsten Untat erwischen können oder wenn sie ihn so provozieren, dass er sich verrät.

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