DSA4 Weisheitssegen aufstufen

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Ugo Baersgarjew
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Weisheitssegen aufstufen

Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 01.12.2019 19:10

Den Zölfen zum Gruße,

"Praios! Allmächtiger Fürst der Götter! Stärke mich mit Weisheit, damit ich meinen Gefährten, bis zum Ende der Aufgabe, durch die göttliche Ordnug, mit Rat und Tat zur Seite stehen kann und selbst die verwirrensten Maßnahmen des Widersachers ( Iribar) mich nicht hinter das falsche licht führen mögen!"

Das wäre der Grund , welcher mMn als selbstlos zu verstehen ist, um dem göttlichen Auftrag voller Inbrunst Auszuführen. Dafür ist es völlig legitim den Weisheitssegen um die Wirkungsdauer zu erhöhen.

Der Weisheitssegen in LG 1 ist ein Stoßgebet von 15 Ak, und hat eine Wirkungsdauer vom LKP* Stunden

Nach dem diese durch Aufwertung rein um die Wirkungsdauer (also auf Grad 2 von LKP* Stunden auf LKP* Tage) erstmal aber schwächer wird (Auf LG 2 Wurf erschwert um 2 aber die Stärke bleibt bei LG 1), hilft die Maßnahme das man sich mehr Zeit lässt (aus 15 Aktionen Stossgebet ein Gebet um sich intensiver einzustimmen), diesen Nachteil auszugleichen. Wenn man das noch einmal Erhöht (auf LG 3) hat also die Liturgie die Länge einer Andacht, hält LKP* Wochen und hat auch die Wirkung einer Liturgie des 3ten Grades.

Wenn der Geweihte nun einen LKW von 12 (+7 durch Entrückung= LKW19) hat, regulär IN 15, und durch die Visionensuche auf eine Entrückung von min 65 kommt, daraufhin der Weisheitssegen LG 3 (wie oben beschrieben) hat, kommt wenn nichts daneben geht, auf einen IN-Wert von 15+12= 27,Wenn er nun mit diesem IN- WERT die Karmalqueste durchführt , bekommt der Geweihte 27(IN)/4+19/10= 7+2=9 Permanente Karmalpunkte zu seinem KE-Grundvorrad für 300 EP.

Regeltechnisch ist das mMn voll abgedeckt. Und IT ist das die absolut intensivste Vorbereitung um sich mit der göttlichen Wesenheit zu vereinen um den Willen deines Gottes auf Dere umzusetzen. Den der Geweihte ist der Verkörperte Willen und das Werkzeug seines Herren.

Jetzt kann man sicher darüber Streiten ob das nun aus Eigennützigen Motiven gemacht wird oder eben doch wie oben beschrieben. Ausschlaggebend ist hier zweifellos der Subjektive Tatbestand. Und ist es ein eigennütziges Motiv wenn mein seiner Gottheit nahe sein möchte?Das Ganze würde aber auch Zielgerichtet zu einem Hochfeiertag der Gottheit in einem Göttlichen Heiligtum Statt finden. Das kann die Rechnung oben sicher noch modifizieren?

Wie seht und bewertet ihr diese Angelegenheit?

schon mal Danke für Euer Feedback!

LG

Ugo Baersgarjew

PS: hab gerade jede Menge Fehler korrigiert, wer noch welche findet darf sie gerne behalten oder mit per Email schicken. Danke
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Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 01.12.2019 22:10

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
01.12.2019 19:10
Wenn der Geweihte nun einen LKW von 12 (+7 durch Entrückung= LKW19) hat, regulär IN 15, und durch die Visionensuche auf eine Entrückung von min 65 kommt, daraufhin der Weisheitssegen LG 3 (wie oben beschrieben) hat, kommt wenn nichts daneben geht, auf einen IN-Wert von 15+12= 27,Wenn er nun mit diesem IN- WERT die Karmalqueste durchführt , bekommt der Geweihte 27(IN)/4+19/10= 7+2=9 Permanente Karmalpunkte zu seinem KE-Grundvorrad für 300 EP.
Das war wohl mit ein Grund, weshalb der Weisheitssegen im LL erratiert wurde und nur SR hält, statt Stunden. Es ist damit nur möglich, auf maximal LkP* Stunden aufzustufen.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 01.12.2019 22:20

Wo steht denn, dass man die Ritualdauer erhöhen kann, um die Wirkungsdauer zu steigern?
Ich kenne nur WdG 250, wonach die Ritualdauer nur (einmal) verkürzt werden kann bzw. WdG 248, wonach jede Liturgie maximal um eine Stufe pro Kategorie verbessert werden kann (d.h. es wären maximal LkP Tage statt Stunden möglich). Wenn man Regeln diskutieren möchte, ist es ferner sinnvoll die entsprechenden Stellen im Regelwerk aus Gründen der Transparenz anzugeben.
Daher beurteile ich diese Auslegung aus (meines Erachtens) nicht regelkonform.
Darüber bewerte ich sie noch negativer, weil schon der grundlegende Weisheitssegen eine billige Möglichkeit war, um hunderte von AP (die man ansonsten in Eigenschaften investieren müsste) faktisch fast zu umgehen. Die Erratierung der Wirkungsdauer auf LkP SR nd somit die Begrenzung auf maximal auf LkP Stunden ist für eine Grad-I-Liturgie gerade noch angemessen. Die üblichen Exploiteffekt des DSA4-Liturgiesystems mit seinen linearen Kostensteigerungen bei potenzierten und additiven Effektverstärkungen sind natürlich ein hochgradig immanentes Problem, sodass man unter den zahlreichen einzelnen Liturgien nur die eine oder andere finden muss, bei der (natürlich) nicht jeder mögliche Ge-/Missbrauch bedacht wurde.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
01.12.2019 19:10
Wenn der Geweihte nun einen LKW von 12 (+7 durch Entrückung= LKW19) hat [...]
Der Bonus erleichtert Proben, erhöht aber nicht faktisch den LkW, sodass die LkP-abhängige Wirkungsstärke nicht dergestalt erhöht wird. Eine andere Lesart deckt sich nicht mit dem üblichen Verständnis von Bonus und Malus bei DSA (nämlich als Proben-Modifikatoren, während direkt erhöhte oder gesenkte Werte konkret angegeben werden).

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Ugo Baersgarjew
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 02.12.2019 09:34

@Herr der Welt:

Ok, mein WDG ist die Zweite Auflage von 2009. Die Errata haben wir bisher noch nie berücksichtigt da wir uns lieber klassisch mit die Bücher zur Hand nehmen. Aber das bezieht sich in diesem Zusammenhang ja nur auf die Wirkungsdauer.

1. Auf Seite 246 oben links steht: "1/10 der Entrückungspunkte, maximal jedoch 7, werden als Boni oder Mali ANGERECHNET. Der Geweihte erhält diesen Wert als Bonus in allen Talent und Gaben die seinem Gott gefällig sind (mit "Mirakel+" angegeben) sowie natürlich beim wirken weiterer Mirakel und Liturgien.

Für mich steht hier eindeutig fest das Entrückungsbonus TAW, LKW und Gaben so erhöht als wäre es vergleichsweise ein Mirakel, und selbs wenn mann sagt der LKW bleibt auf 12, werden die erworbenen Bonuspunkte wenn sie n7ch zum Ausgleich der Probenwürfe aufgebraucht werden, zum Ergebnis dazu gezählt (ANGERECHNET)

2. auf Seite 248, Veränderung von Liturgien, grauer Kasten unten rechts: Pro Veränderung wird der effektive LG um 1 erhöht, so das auch Liturgien höherer grade entstehen können. KARMALKOSTEN, PROBENZUSCHLÄGE und WIRKUNGSSTRÄRKE entnsprechen dem neuen Grad. zusätzlich ist für jede veränderung die Probe zusätzlich um 2 erschwert.
(was mMn bedeutet von LG 1 auf 2 nicht nur +2 sondern +2(regulär)+2zusatz) und für die nächste Aufstufung auf LG 3, +2(reguläre)+2(zusatz)+2(regulär)+2(zusatz))
Es steht nirgendwo beschrieben das die Ritualdauer NUR Verkürzt werden darf sonder das die Ritualdauer veränderbar ist. Das sagt mir das es auch nicht kategorisch ausgeschlossen ist.
Wenn man sich für etwas mehr Zeit nimmt um es besser, genauer und intensiver zu bearbeiten, kommt in der Regel stets ein besseres Ergebniss zum Vorschein. Mann kan auch sagen vorbereitung ist die halbe Miete. Wenn ich mir meine Arbeit vorbereite und Top organisiere, läuft alles so wie es sein, muss Das ist in meine Augen ein ganz normaler Vorgang.
Das Beispiel auf seite 250 mit Praiodan von Lichtbinge zeit jeden fals das die Stärke der Liturgie mit jeder Veränderung mit ansteigt.

Bei der rechnung in der eröfnung sind mit doch ein paar fehler bezüglich der häuftigkeit von einer Kategorie unterlaufen, aber im Hinblick auf eine erleichterung durch mehr Hingabe, möchte ich festhalten. Solange das keiner eindeutig wiederlegt.
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 02.12.2019 10:36

Ich habe mal gelesen, dass eine Veränderung der "Zauberdauer" einer Liturgie nicht die stärke, aber sehr wohl den Grad und die Kosten erhöht.
Ich weiß jetzt aber nicht ob explizit von einer Verringerung gesprochen wurde.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 09:34
Auf Seite 246 oben links steht: "1/10 der Entrückungspunkte, maximal jedoch 7, werden als Boni oder Mali ANGERECHNET. Der Geweihte erhält diesen Wert als Bonus in allen Talent und Gaben die seinem Gott gefällig sind (mit "Mirakel+" angegeben) sowie natürlich beim wirken weiterer Mirakel und Liturgien.
Auf Basis dieses Zitates würde ich zustimmen. Ich finde übrigens die Ansammlung von Entrückung zur Vorbereitung auf irgendetwas nicht schlimm, so wie es hier schon mal angemerkt wurde. Meiner Meinung nach ist genau dafür die Visionssuche da.
Herr der Welt hat geschrieben:
01.12.2019 22:20
Ich kenne nur WdG 250, wonach die Ritualdauer nur (einmal) verkürzt werden kann bzw. WdG 248, wonach jede Liturgie maximal um eine Stufe pro Kategorie verbessert werden kann (d.h. es wären maximal LkP Tage statt Stunden möglich).
Wenn ich mich nicht irre, wird mit jeder Aufstufung auch die Stärke einer Liturgie erhöht. Aus LkP-Stunden wird durch erhöhen der Wirkdauer nicht nur LkP-Tage sondern meiner Auffassung nach LkP+5 Tage (wenn man die alte Wirkdauer als Basis nimmt).
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 02.12.2019 12:19

Gab es nicht auch eine Regelung, dass man eine aufgestufte Liturgie wieder als neue Basisliturgie erlernen kann? Kostet halt Zeit und AP, aber so kann man dann doch wieder Weisheitssegen auf LkP* Wochen ausdehnen (dann halt als Grad4 Liturgie und man hat 3 Stufen Weisheitssegen gelernt, von denen man die zwei kleineren wahrscheinlich nie mehr nutzen wird...).
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 09:34
KARMALKOSTEN, PROBENZUSCHLÄGE und WIRKUNGSSTRÄRKE entsprechen dem neuen Grad.
Ja, die Wirkungsstärke erhöht sich mit jeder Modifikation, nicht jedoch die Wirkungsdauer, was du in deinem Eingangspost geschrieben hast. Das sind zwei verschiedene Werte.
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 02.12.2019 12:32

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
02.12.2019 12:19
Gab es nicht auch eine Regelung, dass man eine aufgestufte Liturgie wieder als neue Basisliturgie erlernen kann? Kostet halt Zeit und AP, aber so kann man dann doch wieder Weisheitssegen auf LkP* Wochen ausdehnen (dann halt als Grad4 Liturgie und man hat 3 Stufen Weisheitssegen gelernt, von denen man die zwei kleineren wahrscheinlich nie mehr nutzen wird...).
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 09:34
KARMALKOSTEN, PROBENZUSCHLÄGE und WIRKUNGSSTRÄRKE entsprechen dem neuen Grad.
Ja, die Wirkungsstärke erhöht sich mit jeder Modifikation, nicht jedoch die Wirkungsdauer, was du in deinem Eingangspost geschrieben hast. Das sind zwei verschiedene Werte.

Nein, den die Wirkungsdauer ist ein Kategorie die man die man durch aufstufung erhohen kann. Und die Wirkunsstärke steigt bei diese LG Erhöhung automatisch mit.
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Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 02.12.2019 13:33

Rasputin hat geschrieben:
01.12.2019 19:10
Ich habe mal gelesen, dass eine Veränderung der "Zauberdauer" einer Liturgie nicht die stärke, aber sehr wohl den Grad und die Kosten erhöht.
Ich weiß jetzt aber nicht ob explizit von einer Verringerung gesprochen wurde.
Aber wenn der Grad steigt, steigt auch die Wirkung.
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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 02.12.2019 13:45

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 12:32
Nein, den die Wirkungsdauer ist ein Kategorie die man die man durch aufstufung erhohen kann. Und die Wirkunsstärke steigt bei diese LG Erhöhung automatisch mit.
Genau das habe ich geschrieben.
Aber in deinem Eingangsposting hast du unter anderem die Wirkungsdauer mit der Änderung der Ausführungsdauer mit umgestuft. Zumindest las es sich so für mich... Das wäre halt falsch.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 02.12.2019 14:00

Rasputin hat geschrieben:
02.12.2019 10:36
Wenn ich mich nicht irre, wird mit jeder Aufstufung auch die Stärke einer Liturgie erhöht. Aus LkP-Stunden wird durch erhöhen der Wirkdauer nicht nur LkP-Tage sondern meiner Auffassung nach LkP+5 Tage (wenn man die alte Wirkdauer als Basis nimmt).
Wirkungsstärke (z.B. KL und IN +Lk/2, verteilt) und Wirkungsdauer (z.B. LkP SR) sind zwei verschiedene Dinge.
Bei der Aufstufung erhöht sich generell nur die Wirkungsstärke (z.B. auf LkP/2+5), nicht aber die Wirkungsdauer (sofern nicht genau diese durch die Aufstufung erhöht werden soll) bzw. nicht allgemein jeder LkP-abhängige Wert.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 09:34
1. Auf Seite 246 oben links steht: "1/10 der Entrückungspunkte, maximal jedoch 7, werden als Boni oder Mali ANGERECHNET. Der Geweihte erhält diesen Wert als Bonus in allen Talent und Gaben die seinem Gott gefällig sind (mit "Mirakel+" angegeben) sowie natürlich beim wirken weiterer Mirakel und Liturgien.
Bonus und Malus sind grundsätzlich Proben-Modifikatoren. Der Begriff "angerechnet" ändert an der Bedeutung nichts, weil natürlich der Bonus bei Proben (als Erleichterung) angerechnet wird. In aller Regel wird ausdrücklich angegeben, wenn ein TaW, eine Eigenschaft oder ein anderer Wert erhöht wird. Auch der letzte Teilsatz ("sowie natürlich beim wirken weiterer Mirakel und Liturgien") räumt das so ein, insofern "Mirakel und Liturgien" keine Werte sind; ansonsten stünde da, dass sich der LkW erhöht.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 09:34
Es steht nirgendwo beschrieben das die Ritualdauer NUR Verkürzt werden darf sonder das die Ritualdauer veränderbar ist.
Das steht auf S. 250 unter "Ritualdauer". Und wenn nichts anderes angebenen ist, dann kann eben nur genau dies an Liturgien verändert werden (denn darum geht es in dem Kapitel. Bzw. könnte man sagen: Die Ritualdauer darf gerne länger sein, bringt aber (offiziell) keinerlei Nutzen. Zeitlassen ist übrigens etwas, das in DSA nur in Ausnahmefällen eine Erleichterung bringt (z.B. beim Zaubern).

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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 02.12.2019 14:38

@Herr der Welt: Wenn ich deiner Interpretation folge wirdst du mir auch sicher sagen können wo steht das bei DSA wenn von einem Bonus gesprochen wird eigentlich eine Erleichterung gemeint ist. Warum steht denn aber nicht da das: Alle Entrückungspunkte bis max. 7 eine Erleichterung sind, oder noch besser, um Erschwernisse auszuglechen da sind ?
Das tut des aber nicht, ist aber für mein verständnis das wie du es interpretierst. Und das sehe ich einfach nicht so.

Im Bezug auf die Wirkungsdauer steht auf Seite 250 : "Es ist möglich die Ritualdauer zu senken. Jedoch nicht kleine als Stoßgebet.... ."
Indem Abschnitt wird aber nicht explizit erwähnt das eine Ritualdauer nicht erhöhnt werden kann. Davon steht hier nichts. Naturlich kann man jetzt sagen: "wurde nicht hingeschrieben und ist deshalb nicht regelkonform." Wo ich wiederum behaupte: hier treffen Theorie und Praxis mal wieder wie Felsen aufeinender und es wurde entweder bewusst weg gelassen, oder schlichtweg versgessen.
Denn eins ist mal sicher. Die Praxis zeigt doch das, wenn man gut vorbereitet ist, immer ein besseres Ergebnis herraus kommt, als wenn man mit den Fingern schnipst hofft das nichts vergessen wurde und alles gut geht.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 02.12.2019 17:04

"Bonus" oder "Malus" wird im Regelwerk vielfältig verwendet: Manchmal heißt es, dass ein Wert steigt oder sinkt, manchmal ist eine Erleichterung oder Erschwernis auf eine Probe damit gemeint. Oftmals ist dies zum eindeutigen Verständnis genauer ausgeführt. An der Stelle (WdG 246) ist es das nicht. Also schaut man, was anhand der Formulierung gemeint sein kann. Und "beim Wirken weiterer Mirakel und Liturgien" meint wahrscheinlicher eine Proben-Erleichterung als einen höheren LkW.
Es geht mir übrigens nicht darum, dich zu überzeugen und mögliche Varianten kaputt zu reden, wie man auf IN 27 kommen kann, um 9 pkaP für 300 AP zu erreichen (wenn man bei euch in der Gruppe dafür alle möglichen Regeltricks und gefällige Lesarten auspacken muss, ist das i.O.). Ich versuche nur sinnvolle Lesarten zu finden, die v.a. gewisse Regelprobleme (und der Weisheitssegen ist so ein Fall) nicht noch verstärken.
Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
02.12.2019 14:38
Denn eins ist mal sicher. Die Praxis zeigt doch das, wenn man gut vorbereitet ist, immer ein besseres Ergebnis herraus kommt, als wenn man mit den Fingern schnipst hofft das nichts vergessen wurde und alles gut geht.
Es gibt Regeln für "Sich Zeit lassen" (WdS 14). Nur glaube ich nicht, dass du die für Liturgien nutzen möchtest. Ansonsten gibt es nur ausdrücklich andere Regeln für das Zeitlassen beim Zaubern (und wiederum Spezialfälle wie den "Analys"). Offiziell kann man sich also für Liturgien Zeit nehmen und hat dann LkW-10 LkP ohne jede Probe.
Ich sage auch nicht, dass man für fehlende Regeln nicht auch Hausregeln hinzufügen kann. In einer Diskussion, in der offizielle Regeln diskutiert werden, ist das aber zu markieren. Dein Eingangsbeitrag erweckt den Anschein, als wäre es eine Regel, dass die Verlängerung der Ritualdauer um eine Kategorie die Wirkungsdauer um eine Kategorie verlängert. Dem ist aber mitnichten zu.
Zudem finde ich auch diese Hausregel sehr problematisch. Es verschlimmert das allgemeine Problem der DSA-Liturgien von explodierendem Nutzen bei moderater Zunahme von Erschwernissen und Kosten (z.B. doppelte Kosten, Erschwernis +4 --> zehnmal mehr Ziele sind betroffen bei fast immer mindestens ausgleichender Wirkungsstärke, oft einer höheren d.h. der Nutzen ist i.d.R. mehr als verfünffacht).

Wenn du von vornherein (am besten im Titel) klar gemacht hättest, dass du PG-Tipps suchst (wo es gar kein Problem gibt), wäre ebenfalls allen sehr geholfen. Dann schrieben hauptsächlich die Nutzer hier, die sich damit auskennen. Mein Ansinnen ist es aber, dass andere Nutzer, die den Thread lesen, der vermeintlich nur über das Aufstufen des Weisheitssegens informieren soll, über mögliche Irrtümer und meines Erachtens problematische Regelauslegungen oder -stellen ebenfalls informiert werden. Ich finde es vor dem Kontext aber gut, dass du deinen Eingangsbeitrag immer wieder überarbeitest.

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 02.12.2019 18:42

Wobei das Beispiel zu den Auswirkungen von Entrückung eindeutig von Veränderung des TaW spricht und nicht von Erleichterungen oder Erschwernissen. Also insofern ist Ugos Ansicht an der Stelle denke ich nicht falsch.
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 02.12.2019 22:51

Herr der Welt hat geschrieben:
02.12.2019 17:04
Und "beim Wirken weiterer Mirakel und Liturgien" meint wahrscheinlicher eine Proben-Erleichterung als einen höheren LkW.
Vielleicht soll damit auch darauf hingewiesen werden, dass dieser Bonus nicht für eine Visionsqueste gilt.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 03.12.2019 07:53

Da das Beispiel von einem erhöhten TaW ausgeht, gehe ich davon aus, dass das ganze auch analog für Liturgien und Mirakel gilt. Die Tatsache, dass Liturgien und Mirakel einzeln aufgeführt sind, ist für mich nur eine Spezifizierung. Ja, der RkW steigt nicht um bis 7. Jede Liturgie jedoch schon. Mit RkW kann man noch mehr machen als Liturgien und Mirakel. Diese Sachen bekommen keinen Bonus.
Ja das Wort "Bonus" ist nicht eindeutig verwendet. Es kann beides bedeuten. Das Beispiel gibt mir aber hinreichenden Grund davon aus zu gehen, dass die entsprechenden Einsatzmöglichkeiten einen erhöhten TaW bekommen und nicht nur eine Erleichterung.

Ich hatte mal eine ähnliche Diskussion hier im Forum zu Kurzbogen und 2 Schüssen pro KR. Da hat auch jemand die Regeln extra so ausgelegt, dass das Beispiel, welches extra für die in Frage stehende Situation geschrieben wurde seiner Auslegung widersprochen hat. Die Person meinte dann, dass seine Regelauslegung die einzig richtige wäre und das Beispiel ungültig wäre, da es ja den Regeln widersprechen würde und man es daher nicht beachten darf.
Wenn es für eine in Frage kommende Situation ein Beispiel gibt, dann gehe ich davon aus, dass das Beispiel aus gutem Grund da ist und es die korrekte Anwendung der Regeln beschreibt.
WdG. S. 246 hat geschrieben: Da Anderthalbhänder, sein hauptsächliches Nahkampftalent, zu den rondragefälligen Talenten zählt, steigt es, solange die Entrückung anhält, um 3 Punkte –
WdG. S. 246 hat geschrieben:Sein TaW Fährtensuchen sinkt durch die Entrückung um 3 Punkte.
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 03.12.2019 23:57

Der Beitrag von @Rasputin beweist mMn das Entrückungsbonus und -malus auf den TAW, LKW aufgerechnet oder abgezogen werden.

In meinem Eingangspost ging ich zum einen von meinem Buch aus in dem der Wiesheitssegen LKP* Stunden hält der jedoch durch die Errata auf LKP* SPR reduziert wurde. Das kippt natürlich das Tage lange herum rennen mit Hohen KL, IN und MR.
Ist jetzt für mich aufgeklärt.

Weiter hin ging ich davon aus das man die Einzelnen Kategoriern 3x Steigern kann. das hab ich falsch gelesen bzw. überlesen.
Ist jetz auch geklärt.

Und dann habe ich wohl aus gewohnheit Analog zu den SPOMTS der Magie. gedacht das eine Erleichterung durch mehr Zeitaufwand korrekt wäre.
Aber auch hier wurde ich eines besseren belehrt das werden wir in unserer Gruppe trotzdem Beibehalten, da es für unser Verständnis, einer Tugend (Wer sich anstrengt und sich intensiver vorbereitet soll auch etwas davon haben) entspricht.

Danke für eure Hilfe, das wir diesen Regelwust Zerlegen und aufklären konnten.
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.12.2019 11:23

Ugo Baersgarjew hat geschrieben:
03.12.2019 23:57
Der Beitrag von @Rasputin beweist mMn das Entrückungsbonus und -malus auf den TAW, LKW aufgerechnet oder abgezogen werden.
Das Beispiel besagt lediglich, dass nur spezifische Talente und Gaben, von den Modifikatoren aus Entrückung betroffen sind. Das ganze ist situativ: der effektive Talentwert steigt nur für die Dauer der Probe auf dieses spezifische Talent (angeben unter Mirakel+). Der LKW steigt dadurch nicht, auch nicht für die Dauer der Liturgie.
Entrückung wirkt analog zur Wirkung von Mirakeln, die ebenfalls explizit nicht den LKW oder RKW steigern. Das gibt das Beispiel auch nicht her, da ist nur von TaW die Rede und der ist nicht gleichzusetzen mit LkW.

Modifkatoren aus Entrückung bleiben situationsspezifische Modifikatoren für die Dauer einer speziellen Probe. Der Geweihte wird durch Entrückung nicht zum stammelnden Ghul, weil dauerhafte Entrückung seinen 'Sprachen-kennen-TaW' und sonstige Basistalente dauerhaft auf <4 runter drückt ;) Obwohl witzig wärs :-P

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.12.2019 11:56

Vasall hat geschrieben:
06.12.2019 11:23
Der Geweihte wird durch Entrückung nicht zum stammelnden Ghul, weil dauerhafte Entrückung seinen 'Sprachen-kennen-TaW' und sonstige Basistalente dauerhaft auf <4 runter drückt Obwohl witzig wärs
Ein richtig entrückter Geweihter spricht mMn meist auch nur 3-Wort-Sätze und diese auch nur, wenn es nötig ist oder passend. Boron gar nicht.
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Ungelesener Beitrag von Nightcrawler » 06.12.2019 12:24

Nicht so lange der überzeugen-Wert hoch geht und der hingegebungsvolle, entrückte Prediger zum Vorschein kommt, der zu den Massen spricht, Oder wenigstens jedem, der da ist. Pauschal sehe ich da zwingend keine wortfaulen Priester, im Gegenteil.
DAS *Avatar* ist ein Enduriumschwert. *g*

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.12.2019 12:28

In diesem Fall entspricht das Talent aber auch dem göttlichen Willen und kann sogar je nach Auslegung der Regeln den Bonus durch Entrückung bekommen.
Auch wenn ich mich größtenteils an die Mirakel+ / - Dichotomie halte, sehe ich das System nicht in Stein gemeißelt und bin bereit Ausnahmen zu gewähren.
So war bei mir als Meister "Hiebwaffen" ein Mirakel+ Talent für einen Golgariten in der Gruppe wenn es gegen Untote gerichtet wurde.

Singen ist auch Mirakel- bei Boron wenn ich mich nicht irre. Trotzdem wird auf Boron-Messen nach langer Stille, diese durch einen vom Priester angestimmten Choral gebrochen. Hier würde ich es ähnlich halten.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.12.2019 13:26

Rasputin hat geschrieben:
06.12.2019 11:56
Ein richtig entrückter Geweihter spricht mMn meist auch nur 3-Wort-Sätze und diese auch nur, wenn es nötig ist oder passend. Boron gar nicht.
Das dumme ist halt, dass ein Geweihter mit Sprachfähigkeiten wie ein zweijähriger auch keine Liturgien mehr Leiten kann oder keine Anweisungen, Befehle und Absprachen mehr hinbekommt.

Aber das ist auch nicht meine Auslegung. Bei mir kann der Geweihte durchaus auf seinen vollen TaW an Wortschatz und Artikulation zugreifen; nur wenn es zur probenwürdigen Situation kommt, kommt situationsbedingt der Abzug aus der Entrückung zum tragen.
Entrückung ist ja nur eine sehr spezielle Optionalregel die man gezielt einsetzen sollte. Ich bin da auch eher nachsichtig was die Auswirkung von Entrückung angeht.

Bei uns ist Entrückung aber auch etwas für Leute im sicheren Kloster oder zurückgezogen in der Einsiedelei. Ein entrückter Geweihter gehört nicht auf das Parkett eines großen Hoftages, in die Schatten einer Großstadt, oder auf den Stampflehm einer Schlacht, selbst für Rondra- oder Korgewehte ist das gefährlich. Durch die Abzüge auf die meisten Talentproben können entrückte Golgariten und Sonnenlegionäre bei strenger Auslegung z.B. nicht mehr kämpfen, geschweige denn sich auf dem Schlachtfeld orientieren; Rondra- und Korgeweihte sind nahezu wehrlos, sobald sie ihre Mirakel+ Waffen verlieren, sie können sich kaum noch mit dem Schild decken, oder verlieren einfach die Orientierung, etc...von den anderen Geweihten ganz zu schweigen;...entrückte Efferdgeweihte ohne Körperbeherrschung purzeln bei jedem Sturm über das Deck...

Nein, da sollte man schon vorsichtig mit sein, weil den paar Mirakel+Talenten halt alle anderen Talente mit Abzügen entgegen stehen. Dann lieber in kontrolliertem Umfeld meditieren und probenwürdige Situationen in denen der Entrückungs-Abzug greifen muss ganz aus dem Weg gehen und / oder Entrückung vor allem situativ "im Sinne der Gottheit" anwenden.

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 06.12.2019 13:42

Geweihte sind Respektsperson und Entrückung ist etwas Angenehmes, Bewundernswertes und Anzustrebendes. Geweihte, die wie auf Drogen durch die Gegend stolpern und nicht mehr klarkommen passen da schlecht zu.
Längerfristige Tätigkeiten, die etwas Konzentration erfordern, also so Alltagsdinge wie Kochen, Lesen oder Waffenpflege mögen eingeschränkt sein, aber die grundlegenden Fähigkeiten wie Laufen, Sprechen oder Essen sollten es nicht sein, damit Geweihte nicht zu Pflegefällen verkommen.

Vasall
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Ungelesener Beitrag von Vasall » 06.12.2019 13:52

Ja, das schon. Aber für "die Welt da draußen" taugen entrückte Geweihte eben offenbar auch nicht mehr:

WDG: S. 246 hat geschrieben:Rein rechnerisch ist es also durchaus möglich, sich auf einem sehr
hohen Niveau der Entrückung zu halten, wenn man sich in eine Einsiedelei
oder ein Kloster zurückzieht und dort seine Tage im meditativem
Gebet verbringt, um die Nähe seines Gottes noch intensiver zu
erleben. Für Spieler-Geweihte ist das kaum der richtige Weg – aber
so manche Mystiker haben sich dauerhaft oder zeitweilig für dieses
Leben entschieden.
Man wird also durchaus auch zum bewunderten, aber eben weltfremden und straßenuntauglichen Außenseiter.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 07.12.2019 09:50

Rasputin hat geschrieben:
06.12.2019 11:56
Vasall hat geschrieben:
06.12.2019 11:23
Der Geweihte wird durch Entrückung nicht zum stammelnden Ghul, weil dauerhafte Entrückung seinen 'Sprachen-kennen-TaW' und sonstige Basistalente dauerhaft auf <4 runter drückt Obwohl witzig wärs
Ein richtig entrückter Geweihter spricht mMn meist auch nur 3-Wort-Sätze und diese auch nur, wenn es nötig ist oder passend. Boron gar nicht.
In Anbetracht der Tatsache, dass doch arg viele Geweihte Bekehren/Überzeugen als Mirakel+ Talent haben und sich unter Entrückung zu den rethorisch geschicktesten Rednern entwickeln, würde ich auch davon absehen, ihnen die Sprachfähigkeit zu nehmen.

Aber Sprachen mit ihrn Sonderregeln zu Komplexität als Maximalwert, den verschiedenen Schwellenwerten für's Sprachverständnis und der Tatsache, dass man praktisch nie drauf probt (sondern auf Überreden, Überzeugen und schriftlicher Ausdruck) sind eh Sonderfälle, die besser als SF dargestellt würden.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 07.12.2019 10:00

Worauf ich hinaus wollte, ist, dass der Praios-Geweihte wohl eher nicht 30 min lang Kochrezepte mit den örtlichen Hausfrauen austauscht oder sich mit dem Barbier über die neuste Bartmode unterhält, wenn er mit 70 Entrückung durch die Gegend läuft.
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 07.12.2019 11:34

Außer er bemüht sich gerade damit die Entrückung abzubauen ;-)
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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 08.12.2019 20:22

Die Berechnungsformel für die Karmalqueste für 12 Gottgeweihte ist, IN/4+LKP*/10. Warum ist dies Formel den angegeben wenn sie entsprechene Umstände nicht beeinflussen können. Wenn ein Geweiter eine Intuition von 15 hat, und diesen Wert nicht verändert, wird sich erst eine veränderung des Ergebnisses ergeben wenn der LKW über 16 steigt. Wenn es den von den Autoren nicht gewollt wäre das sich der wert verändert, hätte man Pauschal 5 pKP vergeben können. Dann wäre das zweifelsfrei eine klar definierte Regel. ich Find das 5 pKP soweiso recht teuer sind, wenn man den Vergleich zu GP zieht welche 50 EP für einen GP entspricht. Und mMn sollten GP die teuerste Währung sein. Für mich ist es deshalb auch gewollt das man die Werte nach oben verbessert.

Wenn wir jetzt die Errata bezüglich der Wirkungdauer von einer SP ignorieren, und mit der Wrkungsdauer aus meinem WGD von 2009 arbeiten, kann die Wirkungsdauer auf LKP* Tage verändert werden, was wiederum für die zeit der Karmalqueste reichen kann. Somit ist mMn ein IntuitionsWert von LKP*+5 als Bonus zur Berechnung von der Karmalqueste genutzt werden.

Wenn wir jetzt die 70 Punkte Entückung welche sich in 7 Punkte bonus wie oben beschrieben widerspiegelt, beeinflusst dieser Bonen Weisheitssegen mit 7 Punkten und die Anschließende Karmalqueste ebenfalls mit 7 Punkte. welche zwangsläufig zu einm besseren ergebnis führen.
In der Würze liegt die Kraft!

Und würzen kann man auch durch reduzieren.

Grakhvaloth
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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 09.12.2019 08:57

...oder du fragst deinen Meister/deine Runde, ob du einfach mehr KaE haben darfst, weil du der Meinung bist, dass du zu wenig hast.

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