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DSA4 Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Von A wie Aves bis Z wie Zholvar: Alles über (mehr oder weniger) anbetungswürdige Kräfte, ihre Diener & Schergen.
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Dr. Zoidberg
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Dr. Zoidberg » 06.12.2018 10:56

Dämonen sind hart zu bekämpfen und haben neben dem Rüstungsschutz noch andere Defensiveoptionen. Regeltechnisch habe ich aber große Probleme bei DSA 4.1 zu sehen wie ich es alles verrechnen soll. Immunität gegen profane Waffen ist ja verständlich. Wenn jetzt eine leichte Empfindlichkeit gegen geweihte Waffen besteht...ist das 25%? 50% . eine Verwundbarkeit 100%. 200% schaden? und was ist der Unterschied dann bei zweifach und einfach geweihten Waffen?

m.f.g.
Dr. Zoidberg

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Tjorse
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Tjorse » 06.12.2018 11:33

Die immunität gegen profane Waffen hilft gegen geweihte (oder magische) Waffen überhaupt nicht, die würden also von alleine schonmal 100% schaden machen. Die Empfindlichkeit sorgt dafür, das die geweihten Waffen überhaupt etwas bringen, also die Weihe einen Effekt hat. Gegen einen profanen Gegner hat eine geweihte Waffe nämlich keinen besonderen Bonus, insbesondere auch nicht mehr Schaden. Ein Rondrainer verursacht mit seinem heiligen Kartoffelschäler keinen Zusatzschaden an Alrik Straßenräuber, ist aber in der Lage den 5-fach gehörnten Horni zu schädigen und das sogar deutlich besser, als es eine magische Waffe könnte.

Ob die Empfindlichkeit leicht, mittel oder schwer ist, konnte ich immer nur bezüglich entsprechendem Boden als interessant indentifizieren.

Bei geweihten Waffen gilt allgemein, das die Waffe gegen entsprechend empfindliche Wesen zusätzlichen Schaden (gTP) in Höhe von LkP*/2 der wirkenden Liturgie anrichtet. Ist eine Waffe verletztend, richtet sie doppelten Schaden an. Bei einer verletzenden geweihten Waffe werde auch die gTP verdoppelt.

Für den direkten Schaden über Zeit, den Dämonen durch gweihten Boden erhalten, gibt es eine Tabelle in WdZ. Allgemein kann man sagen, das eine einfache Weihe einem Dämon mit leichter Empfindlichkeit unbehagen bereitet, mehr nicht (1W6 SP / Stunde). Zweifach geweihter Boden ist schon schlechter, das wäre 1W6 SP/KR. Damit ist aber nicht gemeint, das der Schlag mit der zweifach geweihten Waffe direkt mal 1W6 SP zusätzlich macht... sondern das wird direkt durch die oben genannten gTP ausgedrückt.

Damit eine Waffe verletzend wirkt, muss man meines Wissens nach den wahren Namen des Dämon kennen, oder es muss ein entsprechendes Zauberzeichen auf der Waffe sein. Eventuell reicht auch die schwere Empfindlichkeit gegenüber der Gottheit, die der Weihe zugeordnet ist, da bin ich mir aber nicht sicher.

(Das sind die Informationen die ich mal aus WdS, WdZ, WdA und WdG zusammengetragen habe, wie ich sie verstanden habe)

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Xoltax
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Xoltax » 06.12.2018 12:30

Schau mal ob dir das hier hilft:

Verwundbarkeiten, Empfindlichkeiten usw.

Dr. Zoidberg
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Dr. Zoidberg » 06.12.2018 13:19

Danke für die Antworten. Hat alle Wissenslücken gefüllt die ich hatte :)

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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 06.12.2018 20:42

Tjorse hat geschrieben:
06.12.2018 11:33
Die Empfindlichkeit sorgt dafür, das die geweihten Waffen überhaupt etwas bringen, also die Weihe einen Effekt hat.
Die Empfindlichkeit bedeutet, dass das Objekt SP pro KR/SR/Std. Berührung verursacht, was bei einer Waffe mit geringerer Berührungsdauer nichts bringen dürfte (es sei, denn ein entsprechender Pfeil bleibt stecken o.Ä.). Das ist eher für Weihwasser, Weihrauch, etc., also für Dinge, die haften oder eine gewisse Dauer bestehen bleiben. Vgl. WdZ 232. Die Empfindlichkeiten werden durch ihren Status als niedere oder gehörnte Dämonen sowie ihre Zugehörigkeit zur Gegen- oder einer anderen Domäne bestimmt (WdZ).
Waffenschaden erhöht sich hingegen durch verletzende Wirkung. Nach WdZ 57 besteht eine solche nach passendem Gegendomänenprinzip (wodurch eine gesondert genannte Eigenschaft bei den jeweiligen Dämonen eigentlich nicht notwendig ist). D.h. in solchen Fällen wird der Schaden verdoppelt (also die SP). Dämonen sind also generell, unabhängig von irgendwelchen Empfindlichkeiten normal verletzbar durch magische oder geweihte Waffen, sofern keine entsprechenden Resistenzen oder Immunitäten vorliegen. Wann eine Verletzbarkeit vorleigt, ist durchaus strittig: nach WdZ 56f nur bei Grad-V-Objektweihe auf der Waffe. WdG erwähnt dergleichen (Verwundbarkeit bei Grad-V-Objektweihe bzw. im Allgemeinen) nichts, ebenso wenig kennt WdZ eine "zweifache Weihe". Wahrscheinlich wurde da aneinander vorbeigeschrieben. Nimmt man es wörtlich, bedarf es eben der Grad-V-Weihe. Sinngemäß dürfte aber die zweifache Weihe gemeint sein. Einfach geweihte Waffen würden in dem Sinne nicht verletzend wirken. Aber es muss jede Gruppe selbst entscheiden, wie sie das auszulegen gedenkt.

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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 06.12.2018 21:16

Herr der Welt hat geschrieben:
06.12.2018 20:42
(es sei, denn ein entsprechender Pfeil bleibt stecken o.Ä.).
Genau das hat meine Ifirn Geweihte schon öfter genutzt. Zum Glück ging der SL auch immer darauf ein, dass Pfeile auch leicht stecken bleiben. In den Regeln wird das ja glaub ich nie behandelt.
Wenn in einem abgegrenzten Raum gekämpft wird, lässt sich auch gut das ganze Zimmer Schutzsegnen, was auch mindestens eine einfache Weihe erzeugt.
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Tjorse » 06.12.2018 21:30

Wenn ein Pfeil eine Wunde verursacht, dürfte man davon ausgehen, das der Pfeil tief genug ins verderbte Fleisch eingedrungen ist, um stecken zu bleiben. Wie leicht der dann wieder raus geht, dürfte an der Pfeilspitze liegen. Jagdpfeile sind ja eher so gedacht, das man sie auch leicht wieder raus kriegt, während Kriegspfeile absichtlich Widerhaken haben, die dafür sorgen, das der Pfeil entweder stecken bleibt, oder sogar beim entfernen nochmal zusätzlichen Schaden verusacht. Da man bei dämonen auch keine Fairness einzuhalten braucht, wären auch Pfeile vorstellbar, die so gebaut sind, das sie zwar normale verschossen werden können, die Spitze aber nicht besonders gut mit dem Schaft verbunden ist, so das die Pfeilspitze ohne chirurgisches WErkzeug drinnen bleibt. Für den professionellen Dämonenjäger sollte das drin sein.

Da kann man sich dann noch drüber streiten, ob bei einem Dämon mit Regeneration der Pfeil automatisch rausgedrückt wird (Wolverine style) oder die Wunde sich um den eingedrungenen Körper herum schliesst (UNderworld Style). Im letzteren fall hätte der Dämon Spaß, wenn er durch die Weihe mehr Schaden frisst als er regenerieren kann.

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Herr der Welt
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Immunität, leichte Empfindlichkeit und Verwundbarkeit

Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 06.12.2018 22:25

Stecken bleiben laut Regeln (WdS 128) nur Pfeile mit Widerhaken (und auch nur auf die 5-6 auf dem W6-Schadenswurf). Jedenfalls scheinen diese nicht ohne Weiteres entfernt werden zu können (Proben bzw. Schaden beim Herausziehen). Andere sollten dies ohne Konsequenzen durch eine (freie) Aktion. Für den Kampf gegen Dämonen sollten Kriegspfeile als extrem billiges Mittel sehr leicht aufzutreiben sein. Fraglich auch, inwiefern bei geweihten Pfeilen der Passus gilt "Sie sind nicht wiederverwendbar" (wird nirgends expressis verbis aufgehoben).
Tjorse hat geschrieben:
06.12.2018 21:30
Da kann man sich dann noch drüber streiten, ob bei einem Dämon mit Regeneration der Pfeil automatisch rausgedrückt wird (Wolverine style) oder die Wunde sich um den eingedrungenen Körper herum schliesst (UNderworld Style).
Letzteres hielte ich für erwähnenswert. Ansonsten wird einfach Schaden gegen Regeneration pro Zeit aufgerechnet. Das ist sowieso nur bei SP/KR und somit entweder bei höchstens niederen Dämonen der Gegendomäne oder ab einer (nicht gerade günstigen) zweifachen Weihe relevant.

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