VA25 Gefangen in der Gruft der Königin

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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VA25 Gefangen in der Gruft der Königin

Ungelesener Beitrag von Thallion » 24.05.2018 12:34

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im Mai 2018 erschienenen DSA5 Abenteuers VA25 Gefangen in der Gruft der Königin von Jeanette Marsteller bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Frostgeneral
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VA25 Gefangen in der Gruft der Königin

Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 19.07.2018 21:42

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Jareth
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VA25 Gefangen in der Gruft der Königin

Ungelesener Beitrag von Jareth » 21.07.2018 19:33

Also wir haben das Abenteuer vor kurzem gespielt und ich fand es vom Inhalt her sehr gut. Es fühlte sich nicht wie ein random Dungeon an sondern eben wie ein Teil Aventuriens mit aventurischer Geschichte. Das ist mir persönlich sehr wichtig, weil ich kein DnD spielen will sondern eben DSA und da gibt es leider einige Dungeonabenteuer die doch sehr willkürlich wirken und die man so auch einfach in jedes andere System hätte übertragen können. Dazu einige Infos über den jetzigen Zustand des befreiten Tobriens. Hat mir gut gefallen. Unsere SL hatte die entsprechenden Spielmaterialien wie zb die Karte und Rätsel auf Karton geklebt und ausgeschnitten, so dass wir das Dungeon selbst auch Stück für Stück vor uns liegen hatten, ohne dass da vorher was abgedeckt war oder ähnliches. Hat viel Spaß gemacht das Dungeon zu erkunden, auch mit den Panik-Regeln, die nochmal für n extra Kick gesorgt haben.

Soviel zum positiven Teil, der bei mir absolut überwiegt.

Nun zum negativen:
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Einige Illustrationen haben nicht ganz zu dem gepasst was sie zeigen sollen. So ist zb die versteinerte Kreatur aus dem siebten Zeitalter als eine Kreatur beschrieben, auf dem Bild sieht man aber klar, dass es viele sind. Ein ähnliches Problem bei der Statue die man auf dem Cover sieht. Die Beschreibung sagt: Drei Viecher die ineinander verschlungen sind. Das Rätsel geht von drei aus. Auf dem Bild sind es vier. Apropos Cover: Es kommt kein Skelett vor (ausser die SL hat das weggelassen), nur Mumien. Die waren zwar sehr cool und wirklich stark, aber war dann doch irgendwie enttäuscht, dass da kein Skelett drin war, wenns schon aufm Cover is.

Dann noch etwas: Im Abenteuer gibt es immer wieder Zauberglyphen der Alhani, diese sind wirklich cool und es wäre sehr interessant sich n Char zu erstellen der sich auf diese Dinger spezialisiert. Jetzt standen die auch alle schön als Regel mit den Asp Kosten drin. Nur keine AP Kosten, obwohl der Epilog andeutet, dass die Dinger bald von der Gildenmagierwelt aufgegriffen werden. Der Magier unserer Gruppe wollte die gefundenen Unterlagen sehr gerne studieren um sich nach und nach die Glyphen anzueignen. Schade dass da keine AP Kosten dabei standen.
Das beste am Abenteuer: Der 1000 Jahre alte Honig. Mein Tulamide hat sich den sofort unter den Nagel gerissen um erst mal n leckeren Tee zu kochen und den zu süßen :D

Alles in allem war es ein gutes Abenteuer. Aufgrund der kleineren Mängel kein sehr gutes, aber eben ein wirklich gutes.

Perceval
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VA25 Gefangen in der Gruft der Königin

Ungelesener Beitrag von Perceval » 28.09.2018 23:40

Vorneweg: Ich habe das Abenteuer mit meiner Gruppe zuletzt gespielt. Meine Sichtweise ist die des Spielleiters.

Sehr gut gefallen hat mir der erste Teil des Abenteuers, die Suche nach dem Grabmal. Der Einstieg ist schön gemacht, mehrere Startorte und unterschiedliche Auftraggeber und Motivationen werden vorgeschlagen. Die Suche nach der Abenteurerin ist sehr gut abgehandelt, die NPC wirken glaubhaft, haben eine eigene Motivation und mögliche Reaktionen auf das Verhalten der Helden werden angegeben. Geschichte und Spielmechanik passen gut zusammen, man kann diesen Teil aus dem Buch heraus leicht spielen. Hat mir sehr gut gefallen.

Das Grabmal selbst ist vom Hintergrund und dem Design des Dungeons sehr gut gemacht und glaubwürdig. Die Idee mit dem Rätselpfad als Prüfung ist jetzt zwar nicht originellste, aber passend und grundsätzlich auch gut umgesetzt. Die Rätsel sind überwiegend interessant und stimmig, lediglich das Rätsel im Prismenraum mit den verschiedenen aufleuchtenden Zauberzeichen kam bei uns nicht gut an. Zu abgedreht.

Der Grundgedanke des Rätselpfads hat dazu geführt, dass meine Spieler einen Großteil der gefundenen Schätze nicht einfach behalten, sondern in die richtigen Hände gegeben haben. Das hat mir sehr gut gefallen.

Graphisch ist das Abenteuer DSA5-typisch hochwertig.

Soweit, so gut.

Ein Grundgedanke des Abenteuers, die des Escaperooms, hat bei uns gar nicht funktioniert. In Realität entsteht ein wesentlicher Teil der Spannung durch den Zeitdruck. Das klappt hier leider nicht. Der Versuch, die Spannung alternativ über die Furcht- und Panikstufen zu emulieren, hat bei uns nicht im Ansatz funktioniert. Das war einfach nur nervig und ich habe es alsbald eingestellt.

Für ein Abenteuer, dass wesentlich auf Rätsel aufbaut, die man den Spielern vorlegen muss, sind die Handouts leider sehr mager. Schmerzlich habe ich eines für das Mosaik mit den fehlenden Platten vermisst. Und warum ist die Karte des Grabmals nicht nach Norden ausgerichtet?

Das Abenteuer kam bei meinen Spielern dem Vernehmen nach gut bis sehr gut an. Aus Spielleitersicht sind die Handouts zu bemängeln, und dass der Grundgedanke nicht wirklich zündet. Das war wiederum mit der Hauptgrund, warum ich das Abenteuer überhaupt geleitet habe. Es bleibt aber ein sehr guter und glaubwürdiger Dungeon.

Ergebnis: Gut.

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