A203 Namenlose Nacht

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

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Pack_master
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Pack_master » 27.10.2015 10:25

Tja, in den Händen von jemandem, der nicht dem Namenlosen anhängt bzw. in seinem Sinne handelt (Unterwanderung der Ordnung, Unterdrückung der Schwachen) ist sie nicht geweiht, so einfach ist das. Wenn sie temporär geweiht ist fällt die Weihe augenblicklich ab sobald sie ein "Ungläubiger" benutzt, ist sie permanent geweiht wird die Weihe unterdrückt/ausgesetzt, bis sie jemand "Würdiges" führt.

Die ganz normalen Regeln für geweihte Gegenstände.

Fokus auf "Benutzen", also Einsatz im Kampf. Geweihte Gegenstände (der Gegengottheit) sind ja beliebte Opfergaben bei Dämonen, die werden nur eingesammelt und dann geopfert bzw. in unheiligen Ritualen genutzt während die Weihe "noch" wirkt. Heißt, bei der ersten "unsachgemäßen" Benutzung eines "Ungläubigen" würde die Wiehe abfallen/unterdrückt werden.


Kurz.... wertlos für normale Helden, bei Kenntnis der Weihe brav im nächsten Tempel zur Vernichtung abgeben.

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Fridolin
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Fridolin » 27.10.2015 18:44

ok, alles klar. Und dieser namenlose Waffenfluch (III), verschwindet der auch automatisch, wenn sich der Träger nicht an die NL-Prinzipien hält?
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Pack_master
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Pack_master » 27.10.2015 20:44

Keine Ahnung was das für eine Liturgie ist - wir haben eine NL-Kampagne, deshalb "dürfen" wir uns solches Wissen nicht aneignen als Spieler.

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Cifer
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Cifer » 30.10.2015 17:05

Dabei sollte man allerdings anmerken, dass die exakten Bedingungen zum Weiheverlust unklar sind - reicht es aus, nicht aktiv für die Gottheit zu handeln oder muss man tatsächlich gegen sie wirken? Spätestens wenn man aktiv Kulte des Namenlosen aushebt, hat es sich mit der Weihe natürlich erledigt.

Der Waffenfluch hat übrigens eine Dauer von LkP* Monaten und ist nicht vom Verhalten des Trägers abhängig - allerdings wird man sich damit sicherlich Visionen einfangen, die einem erklären, dass es nach dieser Zeitspanne nicht mit den tollen Wirkungen der Waffe vorbei sein muss...
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Denderan Marajain
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 20.01.2016 07:31

Ist die Verjüngung Alaras eigentlich Kanon?

lowfyr
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von lowfyr » 20.01.2016 12:44

Denderan Marajain hat geschrieben:Ist die Verjüngung Alaras eigentlich Kanon?
Ja, das sie bis jetzt zwei Immortalis empfangen hat und auf der Suche nach einer permanenteren Lösung ist(vor allem ohne die Forderungen Nahemas, ist Kanon und wird auch regelmäßig in ihrer Beschreibung erwähnt.

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Denderan Marajain
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 20.01.2016 12:45

lowfyr hat geschrieben:
Denderan Marajain hat geschrieben:Ist die Verjüngung Alaras eigentlich Kanon?
Ja, das sie bis jetzt zwei Immortalis empfangen hat und auf der Suche nach einer permanenteren Lösung ist(vor allem ohne die Forderungen Nahemas, ist Kanon und wird auch regelmäßig in ihrer Beschreibung erwähnt.
Also hat man jetzt quasi wieder eine 35 Jährige Ex-Kaiserin?

lowfyr
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von lowfyr » 21.01.2016 08:11

Denderan Marajain hat geschrieben: Also hat man jetzt quasi wieder eine 35 Jährige Ex-Kaiserin?
Ja, sie hat sich für ihr wahres Alter sehr gut gehalten. Als Erklärung für ihr Umfeld wird wohl die gesunde aventurische Luft herhalten müssen. Ich glaube nicht das sie die Verjüngungszauber an die große Glocke hängt. Die Leute halten jemanden aber auch so schnell für einen Paktierer^^

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Twix
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Twix » 21.01.2016 12:29

und die dutzenden Alchemisten, Magier und co die sie beschäftigt um sie jung zu halten.

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Fridolin
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Fridolin » 16.04.2016 14:18

Ich habe das Abenteuer inzwischen geleitet und bin echt begeistert.

Outgame-Spielzeit waren zwei Spieltage à 10h bei uns.

Beim Wasserdschinn Invino ist ein hochstufiger Held leider hops gegangen :cry:
Isegrein wurde von den Helden umzingelnd und mit profanen Waffen über zig Kampfrudnen totgeknüppelt (trotz Regeneration und alledem). Ich habe für Isegrein aber auch echt scheiße gewürfelt. Kann passieren.

Ich habe 5p vergeben. Es ist zwar nicht perfekt, aber ich denke bei einer 5er-Bewertungsskala darf man die 5p nicht nur an völlig perfekte Sachen vergeben.Ansonsten würde sie nie gewählt werden.
Auf einer 10er-Bewertungsskala hätte ich 9p gegeben.

Falls ihr Fragen habt: her damit.
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Roleplayer

Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Roleplayer » 23.08.2016 21:30

Auf ein DSA-Abenteuer im Badehaus hatte ich eigentlich mit Spannung gewartet, und dann das! Die Idee, als Hintergrund eine üble Orgie zu veranstalten, ist nicht schlecht gedacht, auch der Aufhänger, die entführte Tochter wiederzufinden, geht in Ordnung. Aber der Hauptplot um Kaiser Bardo ist wieder arg bemüht, um DSA-Hintergrundgeschichte für ein Abenteuer fruchtbar zu machen. Ein Gehörnter, der die Thermen für seine Zwecke nutzt, um sich Frischfleisch zu sichern, potentielle Anhänger verführt - wofür die moralischen Verwerfungen anlässlich der Orgie ja beste Voraussetzungen bieten -, ansonsten aus dem Verborgenen zuschlägt und ein paar seiner Anhänger unter die Gäste mischt, hätte mir deutlich besser gefallen. Weil der Hauptplot bei mir ziemlich schlecht wegkommt, gibt es nur 2 Punkte.

Schrax, Sohn des Schrock
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Schrax, Sohn des Schrock » 29.08.2016 23:16

Servus zusammen,

wir haben das Abenteuer letzte Woche abgeschlossen. Von mir als Meister gibts 5 Sterne und wenn ich die Autoren mal treffe geb ich ihnen dazu noch ein Bier aus :)

Die verschiedenen Handlungsstränge bieten für jeden Helden etliche Anknüpfungspunkte, die man entweder die Helden suchen lassen kann oder bei Bedarf einfach damit nach den Helden werfen kann. Das ist sehr stark ausgearbeitet. Darüber hinaus kann man je nach Spielrunde ein paar Leute gefahrlos weglassen bzw. nur als große Partymasse darstellen, dann ist der Aufwand mit 200 Leuten auch nicht mehr so groß.

Anfangs waren meine Helden total fixiert auf die Suche nach Selinde Korninger und haben die "anderen Dinge", sprich eine verwirrte Frau die von innen die Mauer abschreitet, den Güllner der Rattenfallen aufstellt, den immer zu Unzeiten erscheinenen Spukgeist, etc.. als dramaturgisches Meisterblabla abgetan. Diese Narren!!
Ich konnte das Tempo am Spieltisch permanent hochhalten, die Helden nach Belieben verprügeln (z.B. beim Kampf Isegrein-Levaska gleich 3 Stück im Wasser verkrötenschlagen), wieder aufpäppeln lassen von Alara Paligan ("dafür schuldet ihr mir einen Gefallen, noch bevor die Feier zuende ist"), wieder runterprügeln vom Gargoyl - großartiger Auftritt mit gerrrrrolltem "Korrrrrrningerrrr!!", eine permanente Achterbahnfahrt und wir finden: so muss DSA sein.

Die Rätselkette habe ich verkürzt, nach der Dschungelnacht das Tempo nochmal angezogen, einen dramatischen Kampf mit dem längst enttarnten Vampir geliefert, dann wollten die Helden Gerbelstein als "Chef" zur Rede stellen, der prompt vor ihren Augen zu Staub zerfällt - und dann ein unmoralisches Angebot von Bardo, das wahre Helden mit der Wurfaxt beantworten.

..und am Ende, so 2 Minuten nach dem Abenteuer sagt der Spieler des Söldners ziemlich ehrfurchtsvoll so: "ich hab über die ganzen Zufälle nachgedacht und diese ganzen Trottel, die hier über die Party stolpern... und es ergibt alles Sinn!"
perfekt gelaufen :)


Losgelöst von meiner Runde halte ich das Abenteuer auch so für großartig. Insbesondere die Präsentation des Schurken (Bardo), der direkt vor den Augen der Helden seine Agenda umsetzt ohne dass es jemand rafft, das ist bockstark! Ich hatte das Abenteuer gedruckt und den Plan zum Umblättern sowie die wichtigsten Personen und das Cover vor den Meisterschirm geklebt, damit die Spieler den Überblick behalten. Denke drucken ist wichtig, damit man an 4 Stellen gleichzeitig blättern kann und das große Bilde von Korninger hat sehr geholfen dass die Spieler immer wieder Selinde suchen wollte - das kleine Bild von Bardo wurde kaum beachtet :)

pitjow
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von pitjow » 11.09.2016 13:30

Geniales Abenteuer, das wieder mal die Latte höher hängt und zeigt was mit Innovation und Fantasie in Aventurien alles möglich ist. Herr Finn und Herr Weste verdienen weitere 5 Sterne!

Wir haben es in 3 Abenden durchgespielt (ich als Spieler) und hatten dabei prächtig Spass xD Ein durch und durch ausgewogenes Abenteuer das alles beinhaltet um abwechslungsreich und spannend zu sein: Von Detektiv-, Interaktion-, Kampf-, Dungeon- bis Horror/Mystic-Elemente. Keine Ahnung ob es etwas "überladen" oder zu modular aufgebaut ist, gelesen hab ichs nicht, aber unser Meister hat was super knackiges daraus gebastelt. Kann es nur weiterempfehlen!

Hier eine kurze, gedichtete Zusammenfassung:
viewtopic.php?f=154&t=43721

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Thallion
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Re: A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Thallion » 31.05.2017 16:50

https://vierheldenundeinschelm.blogspot ... n-den.html
Das Fazit

In meiner gesamten Zeit als Meister (seit über 25 Jahren) kann ich mich an kein Abenteuer erinnern, auf das ich mich so gefreut habe, und dessen spektakulären Ende ich so entgegengefiebert habe. Trotz eines anfänglich eher gemächlichen (oder langweiligen?) Einstiegs war auch meine Spielertruppe sehr engagiert dabei und konnte sich an den gebotenen Rätselketten schön austoben. Als dann die Handlung endlich in Schwung kam, beginnt die lange Einarbeitung sich auszuzahlen, denn alle Puzzlestücke ergeben dann eine komplexe Handlung mit tollen Aha-Momenten. Ob es nun das beste Abenteuer war, dass ich jemals gespielt habe, vermag ich nicht zu sagen - aber es ist sicherlich ganz vorne mit dabei! Es war mitreißend, lustig, überraschend, anders, und selten fühlte ich mich von einem Abenteuerband so gut in meiner Aufgabe unterstützt.

Aber machen wir uns nichts vor: Die Orgie in den Thermen ist nichts für Einsteiger, und fordert dem Meister so einiges ab. Eine gründliche Lektüre der umfangreichen Texte ist zwingend erforderlich, und selbst dann kann man von Zeit zu Zeit die Übersicht über mehr als 50 Räume und 200 Meisterpersonen verlieren. Wer sich aber auf diese Herausforderung einlässt, wird mit einem der schönsten und denkwürdigsten Abenteuer der letzten Jahre belohnt. Wer hätte gedacht, dass man in den Namenlosen Tagen soviel Spaß haben könnte!

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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Nepolemo ya Dolvaran » 19.12.2017 01:10

Ich hätte eine Frage zu den angesammelten Jahren im Juvinarium. Wenn ich mich nicht total verlesen habe, dann sind im Juvinarium doch niemals genug Lebensjahre angesammelt, um eine fünfköpfige Heldengruppe wieder auf Ihr Ursprungsalter zu verjüngen - max. 120, bei ner Heldenalterung pro Held von so 50-60 Jahren.
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Cifer
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Cifer » 20.12.2017 00:34

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
19.12.2017 01:10
Ich hätte eine Frage zu den angesammelten Jahren im Juvinarium. Wenn ich mich nicht total verlesen habe, dann sind im Juvinarium doch niemals genug Lebensjahre angesammelt, um eine fünfköpfige Heldengruppe wieder auf Ihr Ursprungsalter zu verjüngen - max. 120, bei ner Heldenalterung pro Held von so 50-60 Jahren.
Ja, darauf geht das Abenteuer auf S. 82 ein, samt Lösungsvorschlägen, falls die Gruppe nicht deutlich gealtert weiterspielen will. Grundlegend wandelt der "Jungbrunnen" die Jahre nur im Verhältnis 5:1 um - 10:1 für die "abgefüllten" Jahre für spätere Verwendung.
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Barukosch » 03.01.2018 00:30

Das Abenteuer ist ganz großes Kino! So viele originelle Ideen, Handlungsstränge, Wendungen und Charaktere innerhalb der drei aristotelischen Einheiten - das hat Spielern und Spielleiter sehr, sehr viel Spaß gemacht. Dank & Lob & Anerkennung an die Autoren!

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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Tiger » 01.06.2018 15:23

Ich habe das Abenteuer als Spieler erlebt und vergebe 5 Punkte. Natürlich kann man als Spieler - der das Abenteuer auch im nachhinein nicht gelesen hat - wenig darüber sagen, ob dies hauptsächlich dem Meister oder dem Abenteuer zuzuschreiben ist. Ich kann aber sagen, dass mir die Geschichte und das Setting gefallen haben. Die Ereignisse waren aus meiner Sicht logisch nachvollziehbar, herausfordend, spaßig und beeinflussbar. Für ein Abenteuer sind das lauter gute Eigenschaften. :)
Schade, dass man es nicht mehrmals spielen kann, da es sich in großen Teilen um einen Detektivplot handelt. In jedem Fall 5 Punkte meinerseits. :6F:
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Frostgeneral » 30.08.2018 09:48

Geht hier zwar um die Neuauflage für DSA 5,
die unterscheidet sich aber trotz 70 Seiten mehr eher dadurch, dass es viele Bilder gibt im neuen Layout

Bild

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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von ledaeth » 13.03.2019 16:29

Ein großartiges Abenteuer, das beim Lesen so viel Spaß macht, dass die 5 Sterne getrost schon vor dem Spielen vergeben werden können.
Inzwischen meistere ich es auch und der Eindruck hat sich bestätigt (wir sind noch nicht ganz durch).

Es ist viel zu lesen und nicht ganz leicht, den Überblick über die verschiedenen Handlungsstränge und NPCs zu behalten, aber das Abenteuer ist hervorragend strukturiert, textlich super geschrieben und inhaltlich äußerst umfassend.
Das Setting ist dementsprechend zwar etwas überladen, aber gut nachvollziehbar, stimmungsvoll und sehr launig zu spielen (Wortspielvorlagen im Minutentakt).


Meine handvoll Kupfermünzen zum oben angesprochenen Problem:
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
19.12.2017 01:10
Ich hätte eine Frage zu den angesammelten Jahren im Juvinarium. Wenn ich mich nicht total verlesen habe, dann sind im Juvinarium doch niemals genug Lebensjahre angesammelt, um eine fünfköpfige Heldengruppe wieder auf Ihr Ursprungsalter zu verjüngen - max. 120, bei ner Heldenalterung pro Held von so 50-60 Jahren.
Kommt drauf an, wie schnell sie das Rätsel lösen. Vielleicht wurden die Rätselspuren frühzeitig entdeckt und direkt nach der ersten Alterung gelöst. Wenn die Helden dann noch perfekt würfeln, sind sie um grade mal 3 Jahre gealtert, das ist zu verschmerzen.
Natürlich kann man von diesem Idealfall nicht ausgehen, aber es wäre denkbar. Es hilft, als Meister frühzeitig Spuren zu streuen.

Zusätzlich würde ich das Verhältnis auf 2:1 für frisches Sikaryan abmildern. (Hat eben außergewöhnlich gut geklappt, dieses Mal. :ijw: )

Den Rest klärt folgende kleine Rechnung, die leider MEISTERINFORMATIONEN enthält:
SpoilerShow
Ursprünglich werden 13 Leute angezapft.
- Zurbaran zählt nicht, der zahlt nix ein und kriegt auch nix zurück.
- Die arme vergiftete Söldnerin kriegt auch nix zurück und hat zumindest ein bisschen was eingezahlt.
- Der Vampir wird hoffentlich ausgeschaltet und erhält ebenfalls kein Elixier.
--> Bleiben 10 Personen, die ihr eigenes Sikaryan eingezahlt haben und die doppelte Menge zurück brauchen.
(Ich gehe jetzt mal von HELDEN aus, die ehrenhafterweise dafür sorgen, dass das auch allen ermöglicht wird, statt das Elixier bspw. Alara in den Rachen zu schütten, um die Connections zum Kaiserhaus zu stärken.)
Wie kommen wir aus dieser Zwickmühle raus?
Mit dem Vampir! Jedes Opfer, das er in seiner Not aussaugt, "spendet" seine Lebenskraft zusätzlich zu den "Auserwählten"!
Wenn 10 Personen im Schnitt um je 10 Jahre altern, sind das zusammen 100 Jahre, 200 wegen der 2:1-Umwandlung. Bei einer angenommenen Lebenserwartung von noch 70 Jahren pro Opfer, entspricht das 3 auszusaugenden Jungmenschen in der Zeit nach der ersten Alterung.
Für die nächste Stufe entsprechend weitere 200 Jahre, aber da hat er ja dann auch ne halbe Stunde mehr Zeit für. 3 Säuglinge in einer halben Stunde sind nicht mal besonders viel. :lol:
Es ist also durchaus machbar. Zumal wenn noch Reste aus früheren Aktionen rumliegen und gefunden werden.
Denn wie ein sehr weiser Mann einmal sagte: „Da, wo du hingehst, da bist du dann.“

Aussprachehilfe zu "ledaeth": [​liːdai:θ]

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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 13.03.2019 17:08

Also meine Helden haben Alara jede Menge Lebenszeit geschenkt bzw gegen Verbindungen eingetauscht, während Travian Korninger leider sterben musste. Ich war ehrlich überrascht von soviel Skrupellosigkeit. :lol:

Heldi
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Heldi » 17.10.2019 22:35

Kann mir jemand beschreiben, welche beiden Plotstränge in der DSA-5-Version hinzugekommen sind?

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Thorgrimm_Faenwulfson
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 19.10.2019 14:15

Hi Heldi,
kurz zusammengefasst, die beiden neuen Stränge sind
SpoilerShow
- einmal die Rahjageweihten, die Belkelelgefällige Umtriebe suchen und evtl korrumpiert werden
- und Khelbara und Saria, die versuchen die Identität einer Dämonin aufzudecken
Wenn du genauere Infos haben möchtest, gib einfach Bescheid...
Das wohl, bei Swafnir!

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Ungelesener Beitrag von RoiFirdayon » 09.11.2019 19:34

Erlebt als Spieler, und ich fand es erheblich überladen (Entführung, Hexen, Vampire, Diebe, ein unerkannt in Gareth lebender Ex-Kaiser und ein magischer Jungbrunnen). Die Orgie mit den Sidekicks bis zum Start des "eigentlichen" Abenteuers war aber ziemlich amüsant. Insgesamt 3 Punkte.
"Glaubst Du, dass wir diese Scheiße überleben?"
"Ja - damit wir die nächste Scheiße nicht verpassen."

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Jyivindar
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 01.12.2019 13:20

Dauer: ca 30h, bietet locker Stoff für 60h.

Bewertung aus Spielersicht
Vorab: Der beste Grund WdV gefundet zu haben.
Ein Berg interessanter Charaktere, unzählige Handlungsstränge, viele "oh-ha" Momente, viele Verstrickungen und stellenweise viel Ratlosigkeit welches Event jetzt mit was zusammen hängt bis plötzlich eine erleuchtende Szene geschieht.

Ein ungewöhnliches Setting, das mal die Helden abseits des bekannten Heldenlebens herausfordert. Ein Spass sich Verkleidungen herauszusuchen (Magier als Hesthot, Hexe als Thalionmel, Söldner als lasziver Pirat, Geweihter als Auspeitscher ^^) und die ersten "Eroberungen" zu machen. Nicht nur in diese Richtung kann sich jeder austoben sondern Trinken, Völlerei, Glücksspiel, Theater und Gaukeleinlagen laden die Spieler ein auch mal so etwas auszuspielen.

Habe volle Punktzahl gegeben, weil das Buch so viele Ideen bietet die man einfließen lassen kann, viele Themen sehr in die Tiefe gehen, man halb Aventurien trifft und die Besetzung richtig hochkarätig ist. Spielspass war vorhanden von der ersten bis zur letzten Minute.

Größte Stärke des Abenteuers: Wie alles zusammenfindet. Toll.
SpoilerShow
Der Handlungsstrang mit Hexe/Vampir war schick, wobei ich immernoch herausfinden muss, wie sie diese Barriere erschafft hat ^^. Die Silbermünze im Mund, die auftauchende Kröte, Fledermäuse und Dunkelheit im Firunsbecken und Rätselhafte Morde. Stark.
Oder die Dämonin.. eine der einprägsamsten Szenen ist so entstanden und bei mir hängen geblieben als ein Mitspieler nach dem Maul geschlagen hat.
Das Altern der Spieler war ebenfalls eine schöne Sache und ja Auslöser für das ganze Chaos.
Das mir dem Mädchenhändlern war auch nicht schlecht, aber meiner Meinung nach der eher schwächere Handlungsstrang, hat zwar etwas Tiefe, aber eben nicht sooo überraschend.
Special Effects des Meisters den ich hier einbringen MUSS:
SpoilerShow
Ich weiss nicht wie er darauf gekommen ist, aber er hat ein Praios Vademecum genommen, Seite 68 "Platz für Notizen" mit durchsichtigem Fluoreszierendem Edding bekritzelt und den nächsten Rätselschritt hineingeschrieben. Das Licht des Magus war eine UV-Taschenlampe die tatsächlich die Schrift sichtbar gemacht hat--> boah :-)
praios_hilft.png
SpoilerShow
eine 1h Riesen-Sanduhr, die ständig durchgerieselt ist und mit jedem drehen wurden die Auswirkungen der Alterung höher. Sorgte für stellenweise Panik und eine umgeworfene Dose.
Überladen? Jein.
Es sind so viele klasse Ideen, mit so viel Potential drin und die Ingame Zeit würde aber nichteinmal die Hälfte zulassen. Vieles müsste synchron geschehen, wobei man ja gar nicht überall gleichzeitig sein kann. Und das ist so schade, denn es gibt so viel zu entdecken..
Hier muss man vermutlich viel streichen um es vernünftig unterkriegen zu können und sich die geeignetsten Szenen für die eigene Gruppe herauspicken.. (habe eben etwas nachgeblättert nach der Sitzung). Dann geht es auch.

kleine Anekdote:
Verpasste Gelegenheit bei uns Licht in die Sache zu bringen.
Begegnung mit Endgegner, er erklärt wie und was er gemacht hat und hat noch nicht mal die ersten Sätze gesprochen, da fliegen schon die Zauber und es wird "auuff Ihhhhnnn!!!" geschriehen. Er kommt noch nicht mal dazu den Rest seines Planes zu erklären. Tja, doof. :-)
Wurden aber gnädigerweise noch aufgeklärt :-P

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Thorgrimm_Faenwulfson
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Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 01.12.2019 15:14

Das Abenteuer ist definitiv eines meiner bisherigen Highlights!

Für die Spieler sehr abwechslungsreich durch das Setting (eine Therme in der eine Orgie stattfindet). Das fängt mit der Wahl des Kostüms oder der Verkleidung an, zieht sich dann über die zahlreichen und sehr unterschiedlichen Gäste weiter, die alle ihre eigene Motivation haben, die Festivität zu besuchen. Vom neugierigen Mädel über die professionellen Huren und Lustknaben, A-,B- und C-Promis, über die Säufer und Kartenspieler, hier ist von allem etwas dabei. Und ganz nebenbei noch die verschiedenen Plotstränge, die auf Grund der ganzen anderen Möglichkeiten manchmal fast in Vergessenheit geraten können, es aber dennoch in sich haben (3 von den 5 Geschehnissen sind meiner Meinung nach richtig toll ausgearbeitet, spannend und in sich verwoben.

Für den Meister (wie mich) ist das Abenteuer richtig harte Arbeit, dass intensiver Vorbereitung bedarf. Angefangen bei den ca 200 Orgienbesuchern mit ihren Kostümen und Eigenarten, weiterführend über das "wer-mit-wem?" und "warum?" und hört bei der Therme mit den vielen Räumen und Parkanlage auf. Für die NPC hab ich tatsächlich ne vierseiteige Excelliste gemacht, die ich hinten an den Meisterschirm gepinnt hatte, um zumindest etwas den Überblick zu behalten.
Für die einzelnen Events in dieser großen Sandbox hab ich mir Moderationskarten mit den wichtigsten Infos gemacht und muss sagen, ich bin mit dem System recht gut gefahren. Ich hab die Events dann noch eingeteilt in "heldenbezogen" und allgemein, also welcher Held am besten zu welchem Ereignis passt und welche Ereignisse egal wem passieren. Wobei ich den Eindruck hatte, dass meine Helden gegen Ende mit der Frequenz der Events etwas überfordert waren, aber da überschlagen sich die Ereignisse aus den Plotsträngen einfach.
SpoilerShow
Den Zeitdruck wegen der Alterung habe ich via Sanduhr visualisiert, was zusätzlich Dramatik ins Ende gebracht hat.
Lange Rede kurzer Sinn, tolles Szenario, tolle Möglichkeiten, tolle(r) Plot(s) deshalb von mir nur eine Konsequenz: 5 Punkte

P.S.: Ich bin echt froh, mir die Arbeit gemacht zu haben und dieses Abenteuer gemeistert zu haben!
Wer Fragen dazu hat, darf sich, wie immer, gern an mich wenden!!

P.P.S.: Das Abenteuer ist meiner Meinung nach auch ohne all den Sex gut spielen, wobei es ziemlich sicher ein bisschen Flair verlieren wird.
Das wohl, bei Swafnir!

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 04.03.2020 20:34

Rasputin hat geschrieben:
04.03.2020 20:28
Mein Charakter nach dem Abenteuer "Namenlose Nacht" und seine Meinung zum Adel:
Namenlose NachtShow
3reqr5.jpg
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Thorgrimm_Faenwulfson
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Thorgrimm_Faenwulfson » 05.03.2020 22:20

Genau was Jyivindar gesagt hat :ijw:
Das wohl, bei Swafnir!

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Madalena
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A203 Namenlose Nacht

Ungelesener Beitrag von Madalena » 27.03.2020 10:38

Drei Sterne von mir.

Da steckt eine Menge drin, aber so wie es geschrieben steht, spielt es sich sehr holprig.

Es ist zwar sehr mühevoll ausgearbeitet, und gibt dem Meister viele Details an die Hand, auch für unterschiedliche Eventualitäten gewappnet zu sein. Allerdings ist das Problem, wie von anderen bereits wiederholt bemerkt: Viel zu viel Plot für zu wenig Zeit.

Ich habe die Plots während des laufenden Abenteuers nochmals zusammengestrichen. Früher anfangen oder das Abenteuer länger strecken halte ich ebenfalls für nicht besonders empfehlenswert, jedenfalls wenn man wie vorgesehen mit der Kaisergrotte als Bottleneck spielt, wo alle (oder zumindest die meisten) anwesend sein müssen. Denn zumindest meine Helden haben pflichtbewusst ihren eigentlichen Auftrag in den Mittelpunkt gestellt, wo sie ganz notgedrungen allerdings erstmal an der kurzen Leine gehalten werden mussten. Das noch länger hinziehen wäre der Stimmung vermutlich nicht zuträglich gewesen. Das Problem lässt sich natürlich beheben, wenn man einen anderen Weg findet, die Helden ins Ritual hinein zu ziehen.

Wie ebenfalls schon von einem Vorredner bemerkt, fand ich die Orientierung im Abenteuerband nicht immer super einfach, ich musste viel während dessen blättern.

Was mir noch so am Rande aufgefallen ist: Ein Gargyl (RS 6!) gegen unbewaffnete und ungerüstete Helden kann sich unvermutet als fast unüberwindbarer Gegner entpuppen! Zum Glück waren die Motive der Kreatur ja recht harmlos, so dass er es bei einem ordentlichen Treffer belassen hat.

Den Kernplot und den Hauptschurken finde ich absolut großartig. Gleichzeitig irgendwie absehbar und kaum versteckt, und trotzdem sieht man es so nicht kommen. Zumindest bei uns nicht.

Was das Anspielen der Sexparty betrifft: Finde ich alles unproblematisch. Wie genau man damit umgehen will, da gibt es verschiedene Herangehensweisen, das Abenteuer konzentriert sich auf die humoristische. Die in vielen Fällen wohl tatsächlich der kleinste gemeinsame Nenner ist. Wer es anders handhaben will, wird aber selbst die Ressourcen dafür in der Hand haben. Für meinen Teil habe ich die Veranstaltung einen kleinen Hauch queerer gestaltet, und die Teile der Feier, die nicht safe/Sand/consensual sind in die abgegrenzten Räume verlagert, wo die Allgemeinheit nix davon mitbekommt. Ich gehe mal davon aus, dass der Durchschnittsaventurier der mal ordentlich feiern will trotzdem keine Lust drauf hat, dass rings um ihn herum Vergewaltigungen und andere Ekligkeiten stattfinden. Klar, ein paar Exzessive gibt es (gerade an diesen Tagen), das gehört ebenfalls zu dem Plot dazu. Aber eben nicht dort, wo es jederfrau sehen kann. De facto stand der Teil aber eh sehr im Hintergrund. Vögelnde Menschen waren das Setting, aber die Helden hatten mehr als genug anderes zu tun als die Lustbarkeiten in ihren (Un)Tiefen auszuloten. Auch Talafeyars Queste der Rahjagefälligkeit hatte bei dem übervollen Fahrplan schlicht keinen Platz mehr, thematisiert zu werden.

Fazit: Eine ganz wunderbare Fundgrube spannender Ideen zum Selberbasteln. Aber eben leider im vorgesehenen Format nicht so super gut spielbar.

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