A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

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A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 30.08.2013 10:50

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im August 2013 erschienenen Abenteuers A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband) im Original von Bernhard Hennen und überarbeitet durch Johannes Heck, bestimmt.

Der Band ist eine überarbeitete Neuauflage von A46 Das Jahr des Greifen I und A56 Das Jahr des Greifen II.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Cifer » 31.08.2013 19:05

Nach erstem Durchlesen: Die Kampagne ist... durchwachsen.

Der Band ist aufgeteilt in sieben Kapitel.
In der Einleitung gibt es einen kurzen Überblick über die Kampagne, dann folgen Tipps zum Leitstil und zu den für die Kampagne geeigneten Helden.
Das erste Kapitel behandelt die Schlacht auf den Silkwiesen.
Im zweiten Kapitel dürfen die Helden direkt Greifenfurt von den Orks befreien und die Namenlosen Tage überstehen.
Im dritten Kapitel kommt es zur Belagerung durch die Orks.
Im vierten Kapitel werden abseits von Greifenfurt in einer Feenwelt und in Xorlosch Rätsel gelöst, bevor es zur Schlacht bei Ange und Breite kommt.
Und im fünften Kapitel werden dann schließlich der McGuffin gefunden und die letzten Kämpfe gefochten.

Die "Meisteranforderung: Hoch" ist im gesamten Band absolut wörtlich zu nehmen, denn diverse Szenen sind verständlicherweise eher im groben Ablauf skizziert und müssen vom SL weiter ausgearbeitet werden. Ebensolches erfordert eine größere Truppe an NSCs, von denen man einige im Prinzip nur mitschleppt, damit sie bis zu ihrem Tod den Spielern ans Herz gewachsen sind. Und schließlich gibt es diverse Szenen, in denen es sinnvoll wäre, wenn sich die Gruppe trennt.

Der Einstieg wurde im Vergleich zum Vorgänger etwas variabler gestaltet - die Rekrutierung in die leichten Plänkler ist zwar noch immer die am stärksten beleuchtete Variante, aber es wird auch darauf eingegangen, dass Helden mit höherem SO locker nen Offiziersposten abbekommen oder Spezialisten in eine andere Einheit gesteckt werden können. Nach der folgenden Schlacht auf den Silkwiesen, bei der sich die Charaktere hoffentlich auszeichnen, folgt dann die Rekrutierung durch die KGIA für die Befreiung Greifenfurts. Die Praioskirche kommt mir dabei stellenweise etwas zu slapstickartig rüber, wie auch am Ende der Kampagne davon ausgegangen wird, dass die Gruppe eher vor der Inquisition beschützt werden muss, als dass diese vielleicht irgendwie dankbar dafür oder beeindruckt davon ist, dass die Charaktere einen leibhaftigen Greifen auf einen Erzvampir gehetzt haben. Bestenfalls kommt die Kirche hier neutral rüber, wenn sie neben ihren Nachstellungen der Charaktere auch noch als Monsterschlächter agiert und gegen die Orks und eventuell mal Zerwas vorgeht. Wie war das mit der Sympathie, die man gerade aufbauen wollte?

Nach dem Einstieg werden drei Plots aufgebaut, die bis zum Ende Seite an Seite laufen und einander regelmäßig beeinflussen. Im Prinzip ein schönes Konzept, gerade weil es drei relativ verschiedene Plotarten (Kriegsplot, Kriminalplot, Mysterienplot) in einem Kampagnenband zusammenführt. Die Ereignisse werden dabei chronologisch aufbereitet und in der Reihenfolge des wahrscheinlichen Auftretens abgehandelt. Von der Freiheit schwebt man dabei immer zwischen Sandbox und Railroad - an einigen Stellen wird darauf eingegangen, was passiert, wenn die Helden irgendwas anders machen, bei anderen steht man komplett im Wald, wenn man nicht dem gelben Backsteinweg folgt und bei wieder anderen wird man geradezu mit Gewalt draufgehalten, wenn z.B. Luftaufklärung auf jeden Fall misslingen muss.

Der Kriegsplot ist der offensichtlichste: Die Orks wollen Greifenfurt, die Mittelreicher wollen Greifenfurt. Dabei geht es zunächst um die Organisation eines Aufstandes in Greifenfurt zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt, danach um die Befestigung der Stadt, dann um das Aushalten der Belagerung der Orks, in der man zwar immer mal wieder ein wenig Luft zum Atmen bekommt, aber am Ende doch extrem auf dem Zahnfleisch geht, wenn nach und nach Mauern und Häuser zerstört werden, Verbündete sterben, Vorräte zur Neige gehen und auch die Moral sinkt. Das Szenario, wie es hier dargestellt wird, ist definitiv kein Heile-Welt-DSA sondern erinnert von der schrittweisen Zermürbung eher an z.B. Battlestar Galactica (dessen Soundtrack ich stellenweise auch sehr dafür empfehlen würde).
Mit Sharraz wird hier ein sehr interessanter Chef der Orks gezeichnet, der als Tscharshai wesentlich pragmatischer an die Besatzung Greifenfurts herangeht als es beim Durchschnitts-Blut-und-Eingeweide-Ork der Fall wäre und dessen stellenweise mildes Handeln auch die auftretenden Moralprobleme innerhalb Greifenfurts erklärt - vielleicht wäre man ja unter orkischer Herrschaft tatsächlich besser dran als unter orkischer Belagerung...
Allgemein ist der Plot logisch aufgebaut, allein auf übernatürlicher Seite hapert es: Die mittelreichische Fraktion bekommt meist nicht mehr zustande als ein paar Ignifaxien, dafür scheinen die orkischen Schamanen ein anderes Regelwerk zu verwenden als das mir vorliegende, um selbst zu rocken und zu eben dieser arkanen Impotenz des Mittelreichs noch beizutragen - quasi-spruchzauberische schamanistische Antimagie? Permanentes Erkennen magischer Aktivität auf Sichtweite? Wo muss ich unterschreiben, damit mein Schamane sowas auch kann? (Thema unterschreiben: Freipfeile ohne Pakt sind auch so ne Sache...) Und hängt diese anscheinend beliebig große Anzahl Schamanen allesamt am Zaubertranktropf? Es wird ein wenig zu erklären versucht, dass das Mittelreich aktuell noch nicht an die megalomagische Kriegsführung gewöhnt ist, wie sie in der Borbaradkrise herrschen wird, aber... wieviele Akademien hat das Mittelreich? Sieben bis acht? Davon eine explizite Militärakademie und drei Antimagieschulen? Wozu bezahlt man die?
Ähnliches gilt übrigens für die Geweihtenschaft, wobei man da einerseits die Rechtfertigung hatte, dass die Orks praktisch alle Greifenfurter Geweihten getötet oder in die Sklaverei entführt haben, andererseits aber auch nicht weiter thematisiert, was das eigentlich bedeutet, wenn einer Gesellschaft mal komplett die Priesterschaft wegbricht: Keine Geburts- und Grabsegen mehr, kein seelsorgerischer Beistand, kein gar nichts.
Was ebenfalls komplett fehlt ist jeglicher simulatorischer Aspekt. Direkt nach der Befreiung Greifenfurts wird mindestens ein Teil der SCs in den Offiziersrat gesetzt, der nun die Militärregierung Greifenfurts darstellt. Der Rat wird desöfteren beleuchtet, wenn irgendwelche Maßnahmen notwendig werden, aber die Basis, auf der die Maßnahmen getroffen werden, bleibt undurchsichtig. Wenn also irgendwann gesagt wird "Die Lebensmittel werden knapp, wir müssen rationieren!" fehlt jeder Unterbau. Wieviel Lebensmittel existieren noch? Hätten wir vorher was tun können, um den Bestand aufzustocken oder Verluste zu vermeiden? Wenn wir rationieren, gibt es Möglichkeiten, die Auswirkungen auf die Moral zu mindern? So kann man im Prinzip nur nasebohrend am Tisch sitzen und "Joa... rationieren, nich? Klingt gut..." sagen. Hier hätte man gut ein Planspiel einfügen können - vielleicht schafft ja noch ein entsprechendes Fanprojekt Abhilfe.

Der Detektivplot dreht sich um den Henker/Erzvampir Zerwas, die von ihm verübten Morde und seine Enttarnung. Auf der positiven Seite kann man hier ein schönes Szenario spinnen, in dem die SCs und der Vampir einander umtänzeln und stets auf der Suche nach weiteren Indizien und Vorteilen sind. Dadurch, dass Zerwas seine Kräfte anfänglich in die Dienste der Greifenfurter stellt, wird er schnell zu einem extrem beliebten Mann, den man nicht einfach so anklagen kann. Zwischenzeitlich kommt es auch noch zum Bund mit dem Vampir. Hier gibt es leider zwei Probleme:
Erstens das entscheidende Indiz, die Prozessakte der Inquisition, die den guten Zerwas schon vor dreihundert Jahren "getötet" hat. Diese wäre für die praiostreuen Greifenfurter ein unanfechtbarer Beweis für die Untaten des Henkers. Oder eine anscheinend im Nachhinein angefertigte Kopie dieser Akte. Offenbar jedoch nicht das Wort eines anwesenden Inquisitors - vielleicht sollte er sich einen Schriftsteller besorgen um seine Anklage niederzuschreiben?
Zweitens ist Zerwas den Helden ordentlich überlegen. Wie ebenfalls im Abenteuer klargestellt wird, ist es extrem unwahrscheinlich, dass die Helden von seinen Verwundbarkeiten wissen, da der Großteil des aventurischen Wissens über Vampire erst im Lauf der 7G aufkommt. Bleibt das Problem: Zerwas entwickelt im Lauf der Kampagne eine sehr gute Motivation, die Helden umzulegen und hat dank seiner extremen Mobilität eigentlich kein Problem damit, jeden Helden, der sich im Laufe eines Vierteljahres von den anderen entfernt, abzupassen. Für eine Heldengruppe ist er je nach Kampferfahrung eine extrem harte Nuss (RS 8, Resistenz gegen allen Schaden, Regi II, MR 21 auch gegen Schaden), für einen einzelnen Helden ist er einfach nur tödlich. Hier fehlt ein Grund, warum der Spielleiter nicht jederzeit seine Dämonengestalt aus dem Himmel fallen und die Gruppe töten lässt.
A propos: Dass eine mehr als zwei Schritt große fliegende Dämonengestalt von allen unbemerkt bleibt, während sie desöfteren zwischen Greifenfurt und orkischem Heerlager hin- und hergondelt, will nicht so recht in den Kopf - hier sollte man dem guten vielleicht noch die obligatorische Fledermaus als etwas unauffälligere Form spendieren.

Der Mysterienplot behandelt den eigentlichen Grund für den Einfall der Orks: Gesucht wird der Tairach-Talisman Xarvlesh der Fleischreißer. Zunächst steht also ein wenig Quellenstudium an, um herauszufinden, was die Orks in Greifenfurt eigentlich wollen. Verkompliziert wird das ganze wie auch der Kriminalplot dadurch, dass der Archivar und sein Vorgänger Teile des Archivs an wohlhabendere Kreise verkauft haben, um beispielsweise einen eine Familie betreffenden Inquisitionsprozess aus der Historie zu tilgen - schöne Idee. Die Spur führt dann schließlich nach Saljeth, welches man nach einem Besuch in einer Feenwelt und Xorlosch als Greifenfurt wiedererkennt. Xorlosch ist dabei ganz nett aufgezogen, aber die heitere Feenwelt mit ihren Märchengesetzen ist im Vergleich zu dem Szenario der permanenten Bedrohung, wie man sie in Greifenfurt erlebt, ein zu krasser Genrewechsel. Darauf wird allerdings auch eingegangen, inklusive Hinweis, dass die ganze Episode auch weggelassen werden kann.
In einem Minidungeon findet man schließlich die Waffe. Hier gibt es dann einen Abzweig: Entweder die Gruppe schafft die Waffe selbst beiseite und schlägt sich mit den Nebeneffekten herum, die direkt aus dem Herrn der Ringe stammen könnten, oder ein NSC nimmt das Teil an sich. Überraschenderweise würde es dieser NSC sogar fast bis nach Donnerbach schaffen (ok, angepeilt war die Stadt des Lichts, aber man ist ja schon dankbar für kleinere Wunder), wo die Waffe dann dreizehn Jahre lang ruht, bevor der Aikar sie doch in die Finger kriegt - Yamesh-Aqam hat es nur auf elf Jahre Verwahrung gebracht.

Sollten die SCs beim Finale nicht gerade die Waffe aus der Stadt schaffen, steht noch der Endkampf gegen den Vampir an, der vermutlich darauf hinausläuft, dreimal ins ebenfalls gefundene mystische Horn zu tröten, um Scraan herbeizurufen, was der Vampir zu verhindern trachtet. Spannend daran: In der Tradition der guten alten DSA-Artefakte funktioniert das Horn nur ein einziges Mal und eigentlich gibt es im Belagerungsplot schon vorher eine Situation, in der alles verloren scheint und so ein Alveraniar ne klasse Sache wäre, um die Lage herumzureißen. Warum es zu diesem Zeitpunkt nicht verwendet wird, erfährt man leider nicht - hier würde ich empfehlen, noch eine "Mische mich nicht in Kämpfe unter Sterblichen ein"-Klausel bei Scraans Rede anzufügen.

Im Anhang finden sich noch die Werte der relevanten NSCs. Positiv ist hier zu nennen, dass man nicht vor hohen Werten zurückgeschreckt hat - ATwerte im Bereich von 18-20 finden sich recht häufig, die PA ist praktisch durchweg niedriger, was Kämpfe zumindest beschleunigt. Gut, den Orkkriegern hätte man vielleicht noch die Finte bei den SFs mitgeben können, aber wenn gesagt wird, dass ein erfahrener Ork durchaus drei Milizionären Paroli bieten kann, dann erscheint das keineswegs unrealistisch, auch wenn man für letztere leider keine Werte mitbekommt.
In dieser Hinsicht sollte auch erwähnt werden, dass ich die im Buch vertretene Ansicht, nicht jeder Held müsse kämpfen können, in diesem Abenteuer für eher verfehlt halte - gerade außerhalb von Greifenfurt gibt es Situationen, in denen man die Herausforderungen schon sehr entschärfen muss, damit Gruppen mit nur ein oder zwei Kämpfern nicht überfordert sind und auch sonst werden nichtkämpferische Gruppenmitglieder desöfteren mal ne halbe Runde aussetzen dürfen, wenn der Ork durch die Straßen marodiert oder ein Ausfall gewagt wird. Gar zu pazifistischen Gruppenmitgliedern würde ich hier zum Zweitcharakter raten - einer der zwischenzeitlich eintreffenden Kavalleristen könnte ganz passend sein.


Fazit: Die Kampagne macht einiges richtig und einiges... anders als ich es machen würde. Es fehlen mir noch an vielen Stellen Überlegungen, was die Helden an Handlungsalternativen haben könnten. Oftmals wird praktisch Romanhandlung beschrieben, in die sich die Helden als Rädchen im Kreislauf einfügen können, aber in keiner Weise behandelt, was passieren könnte, wenn man von den Schienen und Wünschen der NSCs abweicht. Dafür wird schön auf den Stimmungsaufbau und auf das in-Szene-setzen der NSCs eingegangen, besonders das Szenario der nach und nach verzweifelter werdenden belagerten Stadt kann man so gut aufbauen.
Summa Summarum gibt's von mir drei Punkte mit Tendenz zur vier. Für mehr hätte die notwendigerweise existente Handlungsfreiheit stärker unterfüttert, die Aktionen der NSCs stärker am Regelwerk orientiert und der eine oder andere Logikfehler vermieden werden müssen.


Und noch eine Anmerkung zum Schluss: Dass Kolon Tunneltreiber, der Belagerungsspezialist der Orks zum Abschuss freigegeben ist, stimmt so nicht - nach dem Jahr des Greifen taucht der noch in der Borbaradkrise auf und führt dort die Artillerie der Borbaradianer an. Wenn man am offiziellen Aventurien bleiben möchte, sollte man darauf achtgeben.

Leta
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Leta » 02.09.2013 21:01

Kolon Tunneltreiber war in der G7 bei uns ein Golem der von dem Geist von Kolon beseelt war.

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Dr. Arca
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Dr. Arca » 05.09.2013 18:09

Schönen Dank fürs spoilern - meine Gruppe weiß jetzt endlich, was als nächstes passieren wird, damit brauche ich keinen Spannungsbogen mehr aufbauen und das Rätsel um Greifenfurt und Saljeth ist jetzt auch keins mehr.

Eine Kritik schreiben ist eine Sache, aber in der Kritik sollten Spoiler wenigstens gekennzeichnet sein, bevor der komplette Inhalt verraten wird.

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Losan
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Losan » 05.09.2013 18:42

Pech würde ich sagen. In diesem Subforum müssen MIs nicht gesondert gekennzeichnet werden.Da nachzulesen und nicht erst seit Neustem so...
Angorax hat geschrieben:"Auch unpolitische Swafnirgeweihte zeigen sich an freien Walen interessiert..."
¯\_(ツ)_/¯

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Der Gaukler und sein Äffchen
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 05.09.2013 19:44

Da stellt sich mir die Frage wieso deine Spieler hier überhaupt lesen??

Ich bin noch am Lesen und vergleichen mit dem alten Abenteuer, aber ein großer Kritikpunkt ist die fehlende Greifenfurt Karte, die im ersten Abenteuer damals enthalten war. Und als Download habe ich die auch nicht gefunden. Sehr schade, denn die hat für viel Flair und eine gute Orientierung in der Stadt gesorgt. Sowohl für den Meister, aber vor allem auch für die Spieler. Sie konnten sich viele Notizen machen und Dinge eintragen, die für sie wichtig waren. Zum Glück habe ich noch das alte Abenteuer und somit die Karte!
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Dr. Arca » 05.09.2013 20:19

Das letzte Mal, als ich eine Kritik abgab, wurde diese nachträglich mit MI versehen wegen der Spoiler - wenn das inzwischen geändert wurde, schön. Ist nur an mir vorbeigegangen. An meinen Spielern anscheinend nicht.
Was auch immer.

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Cifer
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Cifer » 06.09.2013 13:55

@Der Gaukler
aber ein großer Kritikpunkt ist die fehlende Greifenfurt Karte, die im ersten Abenteuer damals enthalten war.
Schau mal in den Einband des Buches... :wink:
Aber ja, über einen Download zum Ausdrucken (oder im Copyshop ordentlich groß plotten lassen und dann auf den Spieltisch packen, um in der Gestalt Marcians zu verdeutlichen, wo "der Ork" gerade steht - oder im Spielzimmer an die Wand hängen) würde ich mich auch freuen. Jedesmal erst den Spielern das Buch rüberzureichen ist irgendwie albern.

@Dr Arca
Das tut mir leid für dich und deine Spieler, aber wie bereits angemerkt: Dass man in einer Kritik eines Abenteuers große Teile des Inhalts spoilert, ist IMO abzusehen - aus genau dem Grund halte ich mich auch wohlweißlich von allem fern, wo im entferntesten "Quanionsqueste" draufsteht. Großflächig den Weißpinsel anzusetzen erscheint mir für eine sinnvolle Diskussion eher kontraproduktiv.
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 06.09.2013 15:02

@Gaukler
Ich meine gehört zu haben, dass einige Handouts wohl (irgendwann...) zum Download bereit gestellt werden sollen. Allerdings weiß ich nicht, ob die Karte dabei ist und/oder ob ich im Urlaub gerade überhaupt noch auf dem Laufenden bin. ;)
Abgesehen davon lässt sich die Karte sicher auch aus dem PDF gut ausdrucken. Vll gibt es sie wie bei Al'Anfa ja gar irgendwann auch separat und hochaufgelöst?!

MfG,
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 06.09.2013 15:07

Was mir bei dem Abenteuer zuerst aufgefallen ist sind die Werte der NSC. Die sind zwar dieses Mal "gut" also hinreichend hoch, allerdings sind sie nicht richtig berechnet (mal wieder). Der Bethaner Magier z.B. hat definitiv zu hohe Kampfwerte für sein mögliches Waffen-Talent. Und auch bei Zerwas stimmen die Werte mWn nicht. Nun ja, Kleinigkeiten, aber ich hatte mich zuerst schon gefreut, dass da kompetente NSC um die Ecke kommen und dann schon wieder Fehler in den Werten *seufz*
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 06.09.2013 20:14

@Olvir

Einige gibt es auch, aber eben keine Greifenfurt Karte. Und die, die im Einband ist eben nicht so schön, wie die von damals.
Außerdem zeigt sie das heutige Greifenfurt!
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 07.09.2013 03:36

Der Gaukler und sein Äffchen hat geschrieben:Und die, die im Einband ist eben nicht so schön, wie die von damals.
Du meinst die, auf der "Gareth" stand?! :censored:
Ich weiß ganz ehrlich nicht, was es an dieser Karte auszusetzen gibt; die sieht toll aus! Und wieso sie nicht das JdG-Greifenfurt zeigen soll, erschließt sich mir auch nicht ganz...

MfG,
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 08.09.2013 00:18

Vergleich mal die Karte aus dem alten AB mit der Karte aus dem Einband des neuen ABs und wirf dann einen Blick ins Schild des Reiches.

Das wichtigste ist der Fluss, der neuerdings durch Greifenfurt durchfließt.
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 08.09.2013 03:13

Ich habe im Urlaub gerade nicht die nötigen Materialien da, um das ausführlich zu recherchieren. Ich gebe dir Recht; ich kann den Fluss/Bach innerhalb der Stadt auf älteren Karten im Internet auf die Schnelle auch nicht finden.

Allerdings bin ich auch nicht darüber im Bilde, ob dieser Bach erst in jüngerer Zeit angelegt wurde oder aber schon immer da war, diese Karte also quasi einen Retcon darstellt. Angesichts der daran gelegenen Gebäude (bspw. die Kelterei) macht das jedenfalls Sinn.

Womöglich wirkt sich dieses kleine Gewässer im Kampagnenverlauf der einen oder anderen Runde auf irgendeine Art und Weise aus - ich wüsste aber nicht, wieso das ein Problem darstellen sollte.

MfG,
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 08.09.2013 19:22

Hinzu kommt, dass die Teile der alten Stadtmauer völlig fehlen auf dem neuen Plan. Die Stadt ist auf dem neuen Plan wesentlich größer.
Die Stadtmauer im JdG schließt relativ bündig mit der Garnision ab.
In der Neuauflage liegt der nördliche Teil deutlich nördlicher als die Garnision.
Der Hafen wurde komplett umgestaltet. Und die Straßennamen fehlen.
In der Neuauflage wird einfach die selbe Karte wie im HdR genutzt.
Ich bin noch am Lesen, aber es kommen weitere Minuspunkte hinzu. Es wurde eben mal wieder nicht sauber gearbeitet.
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Tharamnos » 08.09.2013 19:33

Der Gaukler und sein Äffchen hat geschrieben:In der Neuauflage wird einfach die selbe Karte wie im HdR genutzt.
Du meinst SdR, oder? Das Original ist jetzt 20 Jahre her und damals wurden Städte noch mehr nach "Story" als nach "Stimmigkeit" generiert (Gareth mit 2 kleinen Flüssen). Inwiefern ist es jetzt also falsch diese Karte zu nehmen? Ergeben sich daraus Probleme für irgendwas? Wie hätte es sein sollen? Das ist mir nicht ganz klar, wie das für die Bewertung des Kampagnenbandes wichtig ist.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 09.09.2013 21:30

Also JdG spielt 1012 BF/19 Hal, Schild des Reiches ist aus 1030 BF/37 Hal.
Es ist doch schon ein wenig nachlässig wenn hier wirklich die aktuelle Karte verwendet wird. Da hätte man wenigstens die alte Karte etwas "tunen" können. (hab das aktuelle AB aber nicht, ich kann das nicht nachprüfen)
Demnächst bringen de dann ein AB in Gareth aus dem Jahr 19 Hal raus und packen die Karten von nach dem JdF dazu...

Übrigens habe ich das "Gareth" auf der alten Karte soweit verstanden, dass dies die Richtung darstellen soll.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 09.09.2013 21:45

Liegt Gareth nicht südlich??
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 10.09.2013 10:13

Südöstlich.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Armleuchter die Assel » 10.09.2013 19:11

Pro Tip of the Day: spin the map.
(ist aber verwirend, das stimmt)

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Der Gaukler und sein Äffchen » 12.09.2013 10:51

Ich will jetzt nicht die ganze Zeit auf der Karte herumreiten.
Dennoch:
Der Kampagnenband stellt eine Überarbeitung des alten Abenteuers da.
Das heißt, dass er sich auch an die alte Karte halten sollte. Ich gebe zu, dass ich noch nicht bei der Beschreibung Greifenfurts angelangt bin und diese somit noch nicht mit der Karte abgeglichen habe. Aber damals gab es die alte Stadtmauer, die in teilen noch vorhanden war und zumindest meine Gruppe hat sie damals wieder zugebaut. Anhand der Position auf der Karte und der Beschreibung im Text.
Es war eben auch übersichtlicher sich auf einer schwarz-weiß Karte Notizen zu machen, als auf einer bunten, die auch noch recht unübersichtlich ist.
Auch im Text wird auf den kleinen Fluss nicht eingegangen, wenn die Möglichkeiten aufgezählt werden, wie man in die Stadt kommt.
Um deine Frage zu beantworten: es ist wichtig bei der Bewertung, weil es die falsche Karte ist, die dann auch noch nichtmal als Handout existiert.
Also definitiv ein Punkt abzug, sobald meine Bewertung fertig ist!
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Wüstenfuchs » 17.09.2013 00:06

Nach den negativen Meinungen vielleicht wieder mal was Positives! 5 Punkte! Ich freue mich über die Überarbeitung des JdG. Es ist nunmehr deutlich einfacher zu meistern. Die fünf Punkte gebe ich trotz kleinerer Mängel. Solch ein Werk könnte man ruhig mal für "Der Löwe und der Rabe" herausbringen.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Cifer » 17.09.2013 11:51

@Wüstenfuchs
Kannst du kurz zusammenfassen, welche Punkte du anders siehst als sie z.B. in meiner Zusammenfassung genannt werden?
Freiheit aus Schmerz.
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Wüstenfuchs
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Wüstenfuchs » 20.09.2013 11:42

Einem zuweilen negativen Unterton möchte ich lediglich entgegentreten. Man merkt, dass das Buch merklich in Übersichtlichkeit und Regeln überarbeitet wurde. Allein beispielsweise das erste Kapitel ist deutlich länger, ausführlicher und variationsreicher. Die Schlacht auf den Silkwiesen in der alten Version ist ja mal ein Witz.

gralkor
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von gralkor » 02.10.2013 04:13

Es ist nur eine aufgewärmte alte (und damals schon miese, siehe meine Meinungen dazu) Kampagne.
Es fehlte der Mut, aus dem schwachen bis nicht vorhandenen logischen Kontent mit Inhalt und Logik zu füllen. Andererseits wäre es was ganz Neues, wenn NPC (sowohl Pro- als auch Antagonisten) sich logisch verhalten, ihre Fähigkeiten einsetzen oder zu ihren Aufgaben geeignete Fähigkeiten haben.
Ok, wenn das der Fall gewesen wäre, wäre der gesamte Orkensturm anders verlaufen...

Bleibt leider bei 1.

G.

Eisenbeiß
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Eisenbeiß » 02.10.2013 12:04

Das alte Problem bleibt bestehen: Es wird eine Sandbox suggeriert, die aber an den Kernpunkten brutal gerailroadet wird. Ich habe weder gegen das eine noch das andere etwas, aber hier läuft es einfach nicht zusammen. Was war eigentlich zuerst da? Die Romane und dann wurden die ABs dazu geschrieben oder anders herum? Mein Gefühl sagt mir ersteres. => 2 Punkte, weil es nicht so verabscheuenswert ist wie JdF Teil 2.

Tiyadan
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Tiyadan » 02.10.2013 12:38

Das Jahr des Greifen I: 1993
Das Jahr des Greifen II: 1994
Das Jahr des Greifen (Roman): 1995
Dazu war im Roman oft die Rede von (nicht näher beschriebenen) Agenten Marcians, die wohl zum Teil die Heldenrollen aus der Kampagne darstellen.

endos
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von endos » 02.10.2013 15:19

Der Sammelband der Romane mag erst 1995 erschienen sein, aber die drei Ursprungsromane erschienen zuerst, und die Abenteuer wurden dann nachgeliefert, um dies spielbar zu machen.

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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von Eisenbeiß » 02.10.2013 23:32

Nach einiger Überlegung ändere ich die Wertung auf einen Punkt. Die Kampagne ist der Startpunkt jener unrühmlichen Entwicklung, mit der DSA immer weiter in die Untiefen der dark & grim Grimdarkness abdriftete. Zumal wurde mit Zerwas der wahrscheinlich ätzendste (weil lächerlich OP, defacto unbesiegbar, vollkommen unsympathisch und gleichzeitig beschämend offensichtlich) NSC aller Zeiten eingeführt wurde.

Und danke für euren Faktencheck!

binabick
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Re: A197 Das Jahr des Greifen (Kampagnenband)

Ungelesener Beitrag von binabick » 21.03.2014 09:07

Das mit der Karte ist schon sehr ärgerlich:
1. Besonders das es laut Beschreibung beim Perainetempel eine weiteres Tor in der Nordmauer gibt!?!
2. In den alten Abs befindet sich der Tempel mitten in der Stadt an/in der "alten" Stadtmauer.
3. Leider sind die Gebäude 33-35 nicht auf der Karte markiert.
4. In der östlichen Bastion scheint jetzt auch Tor zu sein?!?

Grüße
Binabick

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