A155.1 Das Sibur-Gambit (Masken der Macht)

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A155.1 Das Sibur-Gambit (Masken der Macht)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 27.02.2013 11:40

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A155.1 Das Sibur-Gambit von Frank Wilco Bartels vorgesehen, das im März 2008 im Band A155 Masken der Macht, dem ersten Band der Königsmacher-Kampagne, erschienen ist.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Nutzern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

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Re: A155.1 Das Sibur-Gambit (Masken der Macht)

Ungelesener Beitrag von Robak » 11.08.2014 18:45

Schade, dass sich bisher noch niemand zu diesem Abenteuer geäußert hat.

Inzwischen haben wir auch dieses Teilabenteuer abgeschlossen.
Die Gruppe besteht aus einem (neu)adeligen Fedorino-Schwertgesellen, einem adeligen zyklopäischen Ifirn(spät)geweihten, einer adeligen Magierin aus Bethana, einer Belhankaner Tochter Satuarias (Seherin von Heute und Morgen), einem Grangorer Seeleutnant (früher Matrose) und meinem etwas rustikaleren adeligen Schwertgesellen durch den ich im letzten Abenteuer meinen Nandusgeweihten ersetzt habe.

Nach dem Wissen um die Ereignissen des Sibur-Gambit bin ich recht froh meinen Nandusgeweihten vor Beginn des Abenteuers durch den adeligen Schwertgesellen ersetzt zu haben.
Der Schwertgeselle konnte mit Freuden dem Untergang der Nandusrepublik hin arbeiten während der Nandusgeweihte daran wenig freude gehabt hätte. Andererseits hätte er auch an Nandusgeweihten die Praiostempel entweihen keine Freude gehabt. Gerade letzteres Verhalten dürfte den Stand der Kirche des Borbaradpapas auch an Orten stark beschädigen in denen noch nie jemand was von einem Ort namens Sibur gehört hat.

Das Abenteuer nahm bei uns zweieinhalb Spieltage ein, was mir in der Nachbetrachtung als etwas kurz vorkommt.

Der erste (halbe) Spieltag nahm weitestgehend die Auftragserteilung ein. (Suche nach zwei Frauen). Hier ist positiv zu erwähnen, dass den Helden eine Belohnung angeboten wird.
Außerdem erfolgte ein Teil der Anreise und eine Szene bei der man unschuldige Zivilisten vor den Übergriffen brutaler Schlächter retten konnte. Diese Szene ist für den weiteren Verlauf des Abenteuers sehr gut komponiert, da sie Sympathie für die Nandusrepublik weckt und den Helden Leumundszeugen verschafft, die in Sibur für sie sprechen können.

Die erste Hälfte des zweiten Spieltages wurde ebenfalls von der Anreise eingenommen.
Man erfährt in einem Dorf, dass alle jungen nach Sibur gegangen sind. Im anderen Dorf sind nur die jungen verblieben und haben eine Kollektivwirtschaft eingeführt. Beides vermittelt sehr passend die etwas krude Atmosphäre des Gesellschaftsexperimentes Sibur.

Nach der Ankunft folgt eine Szene der öffentlichen Ansprache in der wichtige NSCs vorgestellt werden und die Stimmung der Stadt genauer erläutert wird.
Durch Hinweis des SL kommen die SC zu dem Schluss, dass sie sich als erstes einen Fluchtweg aus Silas suchen müssen, da mit einer Belagerung zu rechnen ist. Man wählt dazu die Höllenpforte (die Müllhalde der Stadt) aus. Es folgen einige weitere kleinere "Stadtvorstellungsszenen".
Bei der Suche nach Janneke wissen Spieler/SC nicht so recht wie sie vorgehen sollen. Die gesuchte Person ist ein Profi im "unauffällig sein" und somit dürfte die Beschreibung die maqn hat nicht mehr zutreffen. Man beschließt das Problem offensiv anzugehen und sich intensiv mit der alten Beschreibung umzuhören um Janneke so zu aktivitäten zu veranlassen. Kein wirklich guter Plan aber was besseres viel uns in dem Moment nicht ein.

Der Dritte Spielabend beginnt mit weiteren "Wie die Stadt so ist"-Szenen. u.A. Arbeitseinsätze für die SC, offenlegen von Geheimnissen.
Es folgt ein Treffen mit dem letzten Adeligen Drugon von Radoleth. Dieser eröffnet Kampagnengeheimnisse die in Zusammenhang mit der zweiten gesuchten Frau stehen.
Am Nächsten Tag beginnt die Belagerung. Jetzt dürfen die Helden zur Druckerei um dort nach "Janneke" und "Frau 2" ausschau zu halten. Frau 2 ist rasch gefunden. Von ihr erfährt man dass Janneke da war. "Frau 2" erzählt dann weitere Kampagnengeheimnisse.
Am Abend erhalten die Helden Einladung zu einem Treffen sie gehen mit "Frau 2" dorthin und werden von Janneke angegriffen.
Nach dem Sieg flieht die Helden und engagieren sich weder für Siburs Untergang noch für sein Überleben.

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Ich tue mich schwer damit das Abenteuer zu bewerten.
Mir ging es gerade in Sibur zu schnell. Hier hätte ich mir etwas mehr Zeit gewünscht in der Stadt zu handeln.
Die Lösung der Aufhänger-Mission bestand hauptsächlich darin auf die Idee zu kommen zur Druckerei zu gehen und dort eine Frau passenden alters darauf anzuspreche ob eine andere Frau nach ihr gesucht habe. Das ging bei uns überraschend schnell. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass das deutlich länger dauern kann.

Ich werde diesmal auf eine Punktewertung verzichten.

Das Abenteuer fügt sich thematisch gut in den Kampagnenablauf ein und wirkt gut verknüpft. Im Gegensatz zu anderen Abenteuern sind auch die Kämpfe besser dosiert.

Es bestärkt mich aber in meinem Gefühl, dass sich mein Aventurien gerade in Fragen von Göttern und Kirchen von dem des Abenteuerautors unterscheidet, der sich primär an Oberitalien während der Renaissance orientiert.
Im Gegensatz zum Großteil der DSA Publikationen sind Geweihte in der Königsmacherkampagne nicht moralisch gut, worauf man als Spieler vorbereitet sein sollte.

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