A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

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Thallion
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A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 09.11.2011 10:29

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im Oktober 2011 in der Anthologie "Maskenspiele und Kabale" erschienenen Abenteuers A184.2 Goldfieber von Gero Ebling, Stefan Reichardt und Torben Stretz vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Glgnfz
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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Glgnfz » 09.11.2011 17:12

Wie der Zufall es so will, habe ich auch das Abenteuer einer kurzen Kritik unterzogen. http://glgnfz.blogspot.com/2011/11/mask ... ieber.html

In Punkten würde ich da mal auf 3 gehen.
Moritz Mehlem

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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Keideran Labharion » 09.11.2011 18:28

Den 3 Punkten möchte ich mich anschließen.

Als ich das Abenteuer aufgeschlagen habe, hat es mich erst einmal total begeistert: Indiana Jones im Yaquirbruch, dazu noch die Möglichkeit, es mit verschiedenen Auftraggebern von drei Seiten anzugehen. Da träumt man als alter Alveraniar doch gleich von einem MPA. :ijw:

Leider ist der Aufbau nicht sehr gelungen (wobei die Embleme der drei Parteien vorbildlich sind), mitunter sind die Informationen etwas konfus verteilt und vielerlei musste ich zweimal lesen, um zu verstehen, worauf es hinausgehen sollte. Mitunter geht es mir zuviel hin und her, es wird entführt, entwendet und erneut gestohlen, dass man bald nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Ich stimme Moritz’ Kritik in seinem Blog zu, dass der Plan der Mordgruben an der gesetzten Stelle mich ebenfalls irritiert hat.

Das Finale verpufft für mich und lässt mich seltsam unbefriedigt zurück.

So hinterlässt mich die Lektüre mit gemischten Gefühlen. Alleine der Ansatz wäre mir 5 Punkte wert, so bleiben aber nur 3 Punkte übrig. Hier würde ich mir ein Einzelabenteuer wünschen, dass den Ansatz aufgreift und angemessen ausbreitet (inkl. einer Abhandlung darüber, wenn es man es wirklich mit drei Heldengruppen spielt).
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Glgnfz
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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Glgnfz » 10.11.2011 06:31

Keideran Labharion hat geschrieben: Hier würde ich mir ein Einzelabenteuer wünschen, dass den Ansatz aufgreift und angemessen ausbreitet (inkl. einer Abhandlung darüber, wenn es man es wirklich mit drei Heldengruppen spielt).

Den Vorschlag unterstütze ich! Oder ein kleines Zusatzdokument als PDF mit den Infos, die man dazu benötigt.
Moritz Mehlem

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Padrigo Merici
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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Padrigo Merici » 13.11.2011 21:41

Bei dem Abenteuer hat mich erst einmal die Startzusammenfassung angesprochen. Eine geheimnisvolle goldene Stadt, ein Erblindeter, ein Elfenschiff, Goldfieber, das sind Elemente, die ich sämtliche als "verheißungsvoll" empfinde, wenn man sich dem Abenteuer zum ersten Mal nähert.Hat mir also schon gleich einen guten EInstieg beschert.

Weiterhin sind mir manche Bilder beim ersten durchblättern gleich ins Auge gefallen. Ich mag fantastische Aspekte in Abenteurn und Zeichnungen wie das vom geheimnisvollen Kloster machen Lust auf mehr. Gut!

Mich stört es als Leser der Rezensionen oft, wenn zu viele Details der Handlung ausgepackt werden. Daher möchte ich mich auf ein paar Schlaglichter beschränken, beziehungswiese etwas "abstrakter" an die Sache herangehen. Gut ist der Mix aus verschiedenen Elementen. Dabei handelt es sich um verschiedene Rechercheteile, (oder recherchelastige Sequenzen). Dazu kommt eine Portion "Wildnis" (die Khom ^^). Auch eine Art Dungeon ist dabei. Ich finde, dass es gut ist, wenn auf diese Weise ein breites Abenteuer-"Spektrum" abgedeckt wird, denn so kommen verschiedenen Heldentypen zum Zug. Es ist nicht gut, wenn sich das sonst so zusammenballt und einzelne Spieler viel zu tun haben und andere weniger. Das habe ich manchmal schon erlebt.

Auch der Ansatz mit den verschiedenen Gruppierungen ist zu loben, da sich dadurch viele Möglichkeiten ergeben. Hiermit habe ich allerdings auch gleichzeitig die größten Schwierigkeiten, da ich der Meinung bin, dass dadurch viel Abenteuerhandlung sozusagen "verpufft", weil man sich ja letztlich für eine der drei Gruppierungen entscheiden wird. Vielleicht hätte man sich da auf zwei Gruppierungen beschränken sollen. Was ich ebenfalls nicht so gerne mag, ist die etwas kleinteilige Darstellung der Handlungen einzelner Personen im Fließtext. Ähnlich ist es auch mit den Raumbescheibungen, die sich manchmal ein bisschen in Details verlieren. Normalerweise führt das dann dazu, dass man (jedenfalls meiner Erfahrung nach ^^) im Fluss des Abenteuers, also während des Spiels, auf die Kleinigkeiten pfeift und frei improvisiert. Dann wäre aber der Text ja gar nicht nötig. Wo sich kleine Handlungsdetails im Text verbergen, besteht außerdem die Gefahr dass man das auf die Schnelle nicht gleich findet. Das ist alles im Abenteuer keine wirkliche Katastrophe, aber es ist mir ein bisschen ungut aufgefallen. Ein Beispiel: Erst säumen "Silberdisteln" und dann "Goldpinien den Weg" (S. 39). Das ist irgendwie eine von vielen seltsamen Füllinformation, denn ich müsste ja nun nachsehen, was Silberdisteln eigentlich sind und wie sich Goldpinien von Pinien unterscheiden, und ich denke, ob ich nachsehe oder nicht, es ist belanglos für das Abenteuer (jetzt interessiert es mich direkt, vielleicht sehe ich wirklich einmal nach, hehe). Ich will gar nicht lange darauf herumreiten, es soll nur ein Beispiel sein, ich meine nur, man hätte insgesamt ein bisschen meisterfreundlicher oder "brauchbarer" schreiben können.

Das kritisierte Finale sehe ich weniger schlimm. Es endet in meinen Augen mit einer Erkenntnis über die goldene Stadt. Es ist also ein etwas getragenes Ende nach einigen Strapazen. Die Sache mit der vision kann schon gut sein.

Insgesamt kann ich das Abenteuer für solide befinden und gut heißen. Mit der Wertung schwanke ich noch zwischen 3 und 4 Punkten. ^^

Pilger
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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Pilger » 19.09.2012 17:19

Mich würde interessieren, ob sich Goldfieber anbieten würde in Verbindung mit den Abenteuern "Die Goldene Stadt" oder "Die letzte Bastion" gespielt zu werden?

Ich suche nach Möglichkeiten eine Mini-Kampagne mit Focus auf der legendären "goldenen Stadt" des Praios innerhalb der Quanionsqueste zu spielen. Passt Goldfieber da?

Freue mich auf Hinweise. :-)

Inhalt ergänzt am 07.10.2012 20:28

Ok, es scheint als wäre meine Frage zu spezifisch. :-) Da ich immer noch überlege den Band zu kaufen formuliere ich sie mal um:
Wie genau endet das Abenteur? Welches Finale erwartet die Helden und welche Erkenntnisse über die goldene Stadt können gewonnen werden?

Danke schon mal im Voraus für die Antworten.
Zuletzt geändert von Pilger am 07.10.2012 20:28, insgesamt 1-mal geändert.

Benutzer 6710 gelöscht

Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Benutzer 6710 gelöscht » 12.10.2012 16:20

Pilger hat geschrieben:Mich würde interessieren, ob sich Goldfieber anbieten würde in Verbindung mit den Abenteuern "Die Goldene Stadt" oder "Die letzte Bastion" gespielt zu werden?

Ich suche nach Möglichkeiten eine Mini-Kampagne mit Focus auf der legendären "goldenen Stadt" des Praios innerhalb der Quanionsqueste zu spielen. Passt Goldfieber da?

Freue mich auf Hinweise. :-)

Inhalt ergänzt am 07.10.2012 20:28

Ok, es scheint als wäre meine Frage zu spezifisch. :-) Da ich immer noch überlege den Band zu kaufen formuliere ich sie mal um:
Wie genau endet das Abenteur? Welches Finale erwartet die Helden und welche Erkenntnisse über die goldene Stadt können gewonnen werden?

Danke schon mal im Voraus für die Antworten.
Hallo lieber Pilger,

leider sehe ich erst jetzt deinen Beitrag. Ich schreibe mal einfach meine Ideen hierzu auf.

- Goldfieber behandelt das Thema der "Goldenen Stadt" des Praios-Glaubens insofern, als dass die Helden u.a. auf Spuren einer verschollenen Expedition der Güldenländer stoßen, die die legendäre Stadt einst suchten. Dabei missinterpretierten sie Hinweise auf die Elementare Stadt des Erzes, Tie'Shianna, mit der Praios-Stadt und wurden schließlich in der Khom-Wüste durch Wüstenelfen getötet. Zwar finden die Helden die Überreste dieser Expedition, ein Betreten Tie'Shiannas, geschweige denn der eigentlichen "Goldenen Stadt" ist nicht vorgesehen. Es handelt sich in dieser Hinsicht also einfach um eine falsche Spur. Passend zur Quanionsqueste werden sie aber auch in Nordek mit einer alten Legende der Praios-Kirche (zu einem die Stadt suchenden Falken) konfrontiert und erleben einen "guten" Praios-Geweihten in der vom Krieg zerstörten Stadt Bomed.
- Das Abenteuer "Die Goldene Stadt" behandelt letztlich auch eine (falsche) Fährte zur heiligen Goldenen Stadt. Hier ist es so, dass die Helden in die Wüste Khom reisen und eine alte Siedlung der Shinthr namens A'Tharrzzss auffinden, einem Echsenvolk, das nicht Pyrdacor sondern Praios (Ppprrsss) verehrte und deshalb vom Gottdrachen (beinahe komplett) ausgelöscht wurde. Am Ort angekommen müssen sich die Helden einiger Handlanger (Al'Gorton ist mit von der Partie) der Großen Schlange von Maraskan erwehren.

Es gibt also zwischen diesen beiden Abenteuern durchaus thematische Überschneidungen. Außerdem wird sowohl in "Goldfieber" (hier nur das Finale) als auch in "Die Goldene Stadt" die Khom besucht, so dass es halbwegs räumlich passen dürfte. Ich würde sagen, dass es durchaus möglich ist, die Abenteuer zu verknüpfen, allerdings musst du dann schon etwas Aufwand betreiben. Vor allem brauchst du eine konkrete thematische Klammer (z.B. in Form eines Auftraggebers o.ä.) zwischen beiden Plots.

Zu "Die letzte Bastion" kann ich nichts sagen. Ich weiß nur, dass es um priesterkaiserliche Relikte in der Khom geht.

Gerne beantworte ich dir weitere Fragen (besonders zu Goldfieber :))

VG
Stefan

PS: A'Tharrzzss taucht auch noch mal am Rande im vierten Band der Drachenchronik auf ("Drachendämmerung"), da allerdings in der Globule von Zze Tha. Und in Zze Tha gibt es auch noch eine verschollene Legion der Priesterkaiser. Da Drachendämmerung sehr modular aufgebaut ist und es eine umfangreiche Beschreibung der Globule an sich, der Drakopole und der Mächtegruppen beinhaltet, wäre das vielleicht auch für dich interessant.
Zuletzt geändert von Benutzer 6710 gelöscht am 12.10.2012 16:21, insgesamt 1-mal geändert.

Pilger
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Re: A184.2 Goldfieber (Maskenspiele und Kabale)

Ungelesener Beitrag von Pilger » 16.10.2012 10:58

Super, vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich glaube, dass "Goldfieber" wunderbar für meine Zwecke passt. Erst Meisterinformationen: scheitern die Helden in "Goldfieber" auf der Suche nach der goldenen Stadt um dann etwas später im AB "Die goldene Stadt" schließlich auf selbige zu stoßen (oder bzw. auf das was sie evtl. dafür halten) und nachdem sie noch zuvor das Rätsel der "letzten Bastion" (duch Praios Willen) lösen mussten.

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