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A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 08.08.2011 14:02

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im August 2011 in der Anthologie "Grabräuber am Mhanadi" erschienenen Abenteuers A183.2 Begraben unter Staub von Miriam Connely vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Aelyn
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Aelyn » 20.08.2011 16:34

Ich fand das Abenteuer prima. Es war unterhaltsam, kurzweilig und hat interessante Infos zur tulamidischen Religion in früheren Zeiten vermittelt. Meine gute Meinung könnte aber auch daran liegen, dass mir Phex beim Spielen unfassbar hold war- laut Aussage des Meisters habe ich einige der langwierigen Suchereien komplett übersprungen ;) Am Ende war der Übeltäter ausgeschaltet und sonst niemand zu schaden gekommen, was offenbar auch nicht vorgesehen ist. Wenigstens wissen wir jetzt, woher mein Charakter den guten Ruf in Fasar hat, den er für ein später geplantes AB braucht :)

Sehr empfehlenswert!
Now that the warm fuzzy part is over we can get back to the ritual dismemberments. Oh wait, it's not Tuesday is it?

Sheijian
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Sheijian » 30.08.2011 13:35

Auch ein gutes Abenteuer aus dem Abenteuerband "Grabräuber am Mhanadi".
Ich fand den Einstieg in das Abenteuer nicht ganz so gelungen, das Gewölbe war dafür wieder sehr gut obwohl ich mir da irgend wie einen etwas umfangreichere Anlage gewünscht hätte. Falls man da als Spielleiter selber kreativ werden will steht einem das Abenteuer da aber nicht im Wege.
Ich gebe hier 4 Punkte.

Disaster
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Disaster » 30.08.2011 23:13

Ein schönes Abenteuer. Ich habe es als Testspielleiter (gibt es so eine Bezeichnung?) im letzten Jahr mehrfach gespielt. Hat eigentlich immer gut funktioniert und man konnte eine Menge herausholen, wenn man das Flair von Fasar noch ein wenig mehr anbezieht.

Ein kleiner Schwachpunkt mag das Dungeon an sich sein. Es ist logisch und "realistisch" aufgebaut, aber dafür etwas gradlinig.

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Tharex
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Tharex » 14.09.2011 17:48

Ich habe das AB jetzt erstmal nur als SL meiner Gruppe gelesen und für einen späteren Einsatz vorgemerkt.
Finde es schön und stimmungsvoll eine vergessene Kultstätte zu entdecken, daher 4 Punkte.
Einen Punkt Abzug gibt es von mir als passionierten Dämonologen aber doch:
Der Khelevathan ist doch nach allen vorliegenden Informationen und mit ziemlichster Sicherheit
ein einzigartiger Dämon (keine Mehrzahl bekannt).
Logikfehler: Wie kann er also 1000 Jahre an oder in dieser Statue gebunden gewesen sein,
wenn er doch jüngst in Oron bei der Erschaffung der Mannwidder aktiv war?
Sowas sollte schon irgendwie
in der Endbearbeitung auffallen, zumal wenn es um das Finale des Abenteuers geht.
Wo doch die Autorin schon selbst auf den TcD hinweist.

Tharex
Zuletzt geändert von Tharex am 01.01.2012 17:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Inanna
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Inanna » 30.12.2011 15:05

Ein nettes Abenteuer, ich kam auch ohne viel SL-Erfahrung gut damit zurecht, obwohl mich der Gedanke des freien Spiels in Fasar im Vorfeld ziemlich ins Schwitzen gebracht hat. Mit Phexens Hilfe hat es aber ganz gut funktioniert :) Zwei Kritikpunkte habe ich:

- Die Suche in Fasar und der Dungeon sind für mich nicht wirklich verknüpft, eigentlich bietet das Abentuer meines Erachtens keinen Grund für die Helden, in den Dungeon zu gehen. Aber sobald der Eingang entdeckt war, ließ sich niemand mehr aufhalten, egal ob es gute Gründe gab, da mal hineinzusehen :ijw:

- Das Ritual musste ich ordentlich umarbeiten, ein kleines Tänzchen ist für mich nicht gerade geeignet, um einen Belkelel-Dämon zum Leben zu erwecken.

Etwas schwierig ist auch, dass Khajid ben Farsid immer wieder als Karjid vorkommt, gerade für die am Cover genannten Einsteiger kann das zu Problemen führen.
LG,
Inanna
_________________
Die tut nix, die will nur spielen. Bildlink (kein SSL)

Jassafer al-Alam
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Jassafer al-Alam » 05.08.2013 11:24

Hallo zusammen,


ich habe das AB für eine Lowanger Themengruppe (Studiosi der Akademie der Vorformungen auf Maraskan-Exkursion) gemeistert und war insgesamt gesehen recht enttäuscht. Das AB bietet nicht sonderlich viel Auswahlmöglichkeiten in der Handlungsweise und täuscht ein freies Spiel in Fasar eher vor. Letztlich sieht es so aus, dass Person A Informationen über Person B besitzt, diese wiederum über Person C usw. Von den Kultisten war ich besonders enttäuscht - wenn so der Fasarer Teil der Schleierverschwörung aussieht, dann kannMeisterinformationen: DimionaD doch direkt aufgeben. Außerdem werden mir zu viele Klischees bedient - eine Hochzeit, bei der ein Mord passiert während die Helden durch den Schleiertanz abgelenkt sind. Dazu kommt noch, dass alle Kriminellen in den Tulamidenlanden scheinbar rote Haare haben müssen (vielleicht ist mir das auch nur deswegen so aufgefallen, da wir im Anschluss in Khunchom "Piratenblut" gespielt haben, wo eine rothaarige Frau Meisterinformationen: ins Museum einbricht und den Khunchomer stiehlt). Das AB legt gewissermaßen Schienen aus, denen die Helden nur nachgehen müssen - Abweichungen müssen vom Meister selbst ausgearbeitet werden.
Die Erforschung des Tempels wiederum war besser gelungen und die Spieler hatten auch mehr Freude an der Erforschung des Komplexes als am eigentlichen Abenteuer. Ich habe zwar noch nicht abgestimmt, aber alles in allem würde ich dem AB 3 Punkte geben, Tendenz eher weniger.

Viele Grüße,
Jassafer al-Alam

Cadrax Sohn des Cendrosch
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Cadrax Sohn des Cendrosch » 29.09.2013 11:11

Hallo,

Ich bin einer der Spieler, die das Abenteuer in der Gruppe meines Vorredners Jassafer miterlebt haben.

Das Abenteuer war für mich eine herbe Enttäuschung und strotzte nur so von vergeudetem Potenzial. Es begann damit, dass ich - ohne das Abenteuer zu kennen bzw. überhaupt von seiner Existenz zu wissen - schon zu Beginn der Hochzeit korrekt spekuliert habe, was während der Hochzeit geschieht - zu viele Klischees an einem Ort, wer ein paar tulamidische DSA-Abenteuer gespielt hat ist sich der Situation sofort bewusst - blöderweise kann der Meister aber nicht wirklich zulassen, dass Spieler, die begreifen, was gleich passieren wird, entsprechend handeln um eben das zu verhindern, sonst findet das Abenteuer nicht statt...
Das Abenteuer lenkt von Anfang an zuviel Aufmerksamkeit auf die Braut und ihren Schmuck, die Schleiertänzerin ist für jeden, der aus anderem Kontext den Anhang von Land der ersten Sonne gelesen hat (ich habe zu diesem Zeitpunkt parallel "Schleiertanz" gemeistert) so ziemlich sofort als das zu identifizieren, als dass sie sich dann herausstellt...
Neben der allgemeinen Vorhersehbarkeit sind die "Ermittlungen" erstaunlich eintönig - man marschiert eben von einem Ort zum Anderen bis man genug Informationen hat. Für die Spieler ist damit quasi keinerlei Anstrengung und Detektivarbeit verbunden.

Der Dungeon selbst ist tatsächlich etwas besser, gerade wenn man sich für alte Kulte interessiert. Es gibt immerhin ein paar interessante Tempelkomplexe und Gegenstände zu entdecken, auch wenn ich mich frage, warum und wieso es einen solchen unterirdischen, riesigen Tempelkomplex quasi außerhalb von Fasar überhaupt gibt, warum der so seltsam aufgebaut ist, und wer den gebaut hat. Problem für uns war, dass die sehr kampfschwache und lebenspunktarme Gruppe keine weitläufigen Erkundungen unternommen hat (aus Angst vor Fallen und Monstern) sondern zielstrebig weitergegangen ist. Sehr geärgert hat uns der Priestergeist, mit dem man offenbar überhaupt nicht kommunizieren kann. Das Finale selbst war eine große Enttäuschung - hier häufen sich die Fragezeichen: Ein einzigartiger, vielgehörnter Dämon soll hier die ganze Zeit gebunden gewesen sein? Und dann kann man ihn mit einem völlig nichtmagischen Tanz wecken? Wie dämlich ist dieser Großfürstensohn denn eigentlich? Warum ist diese Priesterin keine Paktiererin? Wirklich, dass ist schon die ganze Schleierverschwörung in Fasar? Enttäuschend.

Insgesamt neige ich dazu, dem Abenteuer nur einen Punkte zu geben, denke aber, dass diese Tendenz vor allem mit meiner persönlichen Enttäuschung über die Verwendung bzw. den Missbrauch einer Thematik zu tun hat, die so viel mehr Potenzial gehabt hätte und mit der ich mir wesentlich mehr Mühe gebe und auch für Fasar gegeben hätte, als dieses Abenteuer es tut. Fairer wären daher wohl 2 Punkte, die ich nun auch verteilen werde.

Viele Grüße,
Cadrax Sohn des Cendrosch

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Feuer!
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Re: A183.2 Begraben unter Staub (Grabräuber am Mhanadi)

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 31.03.2014 02:25

Ich habe am Samstag das Abenteuer gemeistert (mein Meister-Debut, aber mit erfahrener Gruppe) und es hat uns tatsächlich 14 Stunden lang gut bei Laune gehalten :) Gespielt haben wir mit einer Gauklertruppe, die für die Hochzeit engagiert wurde und vermutlich den eigentlich geplanten Ablauf etwas durcheinandergewirbelt hat, auch die Spurensuche verlief nicht ganz so schienenhaft, wie schon angesprochen wurde. Der Tempel war interessant aufgebaut und mit dem Spuk hatte ich als Meister so meinen Spaß (fliegende Säule gegen fliegenden Hexen-Waschzuber im Wettflug ...). Etwas irritiert-belustigt hatte mich die Tatsache, dass meine Truppe nach Zerstörung des Spuk-Amuletts doch beinahe den wertvollen Ankh-Anhänger liegen gelassen hatte (es könnte ja noch ein weiterer Spuk dran kleben) ^^

Punktabzüge gibt es dafür, dass ich mir als Meister an einigen Stellen mehr Informationen gewünscht hätte. Ein grober Stadtplan von Fasar wäre z. B. sehr hilfreich gewesen, da ich die Regionalspielhilfe nicht kenne und ich als Spieler bisher auch noch nie in Fasar war (Fasars Phextempel ist seit Samstag in einem heruntergekommenen Kellerloch angesiedelt ... sorry, Phex!). Auch die Khabla-Statue im Tempel konnte ich leider nicht beschreiben, da im Abenteuer außer dem Namen nichts dazu stand und ich keine Ahnung hatte, wer Khabla ist. Dann stellte sich mir die Frage: Wie, beim Namenlosen, soll eine Anfängertruppe die geweihten oder gesegneten Waffen erkennen, und warum sollten SC ihre eigenen Waffen sonst gegen diese platzierten Waffen austauschen? Sprich: Schön und gut, dass Hilfsmittel im Tempel platziert waren, aber ohne eine Möglichkeit, sie als solche zu erkennen, waren sie nutzlos. Und die Raumbeschreibungen waren manchmal auch etwas ... irreführend. Beschreibungstext erwähnt keine Treppe, auf der Karte ist sie aber eingezeichnet (und auch benötigt). Beschreibung beginnt mit einer Erzählung dessen, was war, und ich musste als Meister teilweise echt aufpassen, dass ich nicht aus Versehen "die Vergangenheit" beschreibe statt der Gegenwart, die die Charaktere wirklich vorfanden.

Der Endkampf war bei uns eher ein Versteck- und Fangenspiel, da wir keine kampfstarke Truppe sind, aber mit genug Kreativität ließ sich das "Problem" dann doch beseitigen.

Ich habe an einigen Stellen mögliche Kämpfe weggelassen und auch den Spuk etwas abgemildert (er hat z. B. nicht versucht, von jemandem Besitz zu ergreifen), damit der Spielspaß bestehen bleibt, außerdem sämtliche Hinweise auf eine mögliche weiterreichende Verschwörung weggelassen, da ein Teil der Gruppe gerade unter anderem Meister Schleiertanz spielt.

Fazit: Für unsere "Gurkentruppe" aus Gauklern, Hexen, Schelmen und Taugenichtsen war es mit ein paar kleineren Modifikationen und einer großen Prise Improvisation von Meisterseite ein gutes und kurzweiliges Abenteuer für einen (sehr langen) Spieltag, das ich nach nur einem knappen Tag Vorbereitungszeit gemeistert habe (Abenteuer Donnerstag von der Post geholt, Freitag gelesen, Samstag gemeistert). Wir hatten unseren Spaß! "Nur" drei Sterne aufgrund der oben genannten Dinge, aber wer als Meister improvisieren kann und nicht alles bierernst nimmt, dem kann ich Begraben unter Staub wärmstens empfehlen.

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