A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
Antworten

Wie hat dir das Abenteuer "Drei Schwüre" gefallen?

sehr gut (5 Sterne)
1
7%
gut (4 Sterne)
5
36%
zufriedenstellend (3 Sterne)
5
36%
geht grad so (2 Sterne)
3
21%
schlecht (1 Stern)
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 14

Benutzeravatar
Thallion
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 2103
Registriert: 24.10.2007 08:41
Wohnort: Oberhausen
Geschlecht:

Auszeichnungen

Errungenschaften

A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 14.06.2011 09:23

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im Juni 2011 in der Anthologie "Feenstaub und Fabelwesen" erschienenen Abenteuers A182.1 Drei Schwüre von Muna Bering vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

Wie hat dir das Abenteuer "Drei Schwüre" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufriedenstellend (3 Sterne)
  • geht grad so (2 Sterne)
  • schlecht (1 Stern)
PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Andras Marwolaeth
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 514
Registriert: 04.03.2005 15:44
Wohnort: Brühl (bei Köln)

Auszeichnungen

Errungenschaften

Re: A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Andras Marwolaeth » 17.06.2011 08:47

Insgesamt liest sich das Abenteuer ganz schön. Leider geht das Abenteuer davon aus, dass die Helden die Prüfungen der drei Göttinnen bestehen. Für den Fall, dass dem nicht so ist, fehlen z.B. die Werte der fluchbewaffneten Hexe, die dann nämlich nicht schläft, sondern die Helden erwartet.

Benutzeravatar
Rhys ui Cadrach
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 2226
Registriert: 16.01.2008 22:38
Wohnort: Nordseeküste

Re: A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Rhys ui Cadrach » 31.07.2011 15:07

Ich habe das AB gestern als Spieler erleben dürfen und gebe 4 Punkte.

Grundsätzlich ein schönes und vor allem sehr stimmungsvolles Abenteuer. Leider mussten wir es an einem Abend durchbekommen. Daher ist es teilweise etwas kurz ausgefallen. Ansonsten hätten wir dieses Abenteuer auch auf zwei Abende ausdehnen können.

Was ich nicht so schön fand, war die Brechstange der Prüfung der drei Göttinnen. Da habe ich mich ein wenig überfahren gefühlt. Dies hat auch zu dem einen Punkt Abzug geführt.
Man darf die Dinge nicht immer nur anschieben. Man muss sie auch mal geschehen lassen. - Der kleine Bruder, S. Regener

Benutzeravatar
Cavia
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 3309
Registriert: 01.02.2010 19:52
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Re: A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Cavia » 08.08.2011 11:34

Ich hatte durchaus Spaß an dem Abenteuer, allerdings lag das eher an den Mitspielern und der Meisterin, die die NPCs ziemlich gut gespielt hat.

Ich muss dazu sagen, dass ich den Klappentext der Anthologie kenne und somit auch folgende Beschreibung des Abenteuers:
Drei Schwüre von Muna Bering führt ins unwirtliche Transysilien. Hier haben unter dem Einfluss der dämonischen Herrscher auch viele Märchen eine Wendung ins Düstere genommen – aber die Helden können dafür sorgen, dass dies nicht so bleibt!
Das kam mir in dem Abenteuer viel zu kurz. Die Märchen waren, bis auf vielleicht das erste, ganz und gar nicht düster und hätten auch in jeder anderen Ecke Aventuriens so erzählt werden können. Also, nicht falsch verstehen, die Märchen waren mMn nach gut geschrieben und wirklich sehr schön märchenhaft - aber eben nicht das, was ich mir unter einem düsteren transysilischen Märchen vorstelle.

Dann gab es noch weitere Punkte, die mich gestört haben. Wieso z. B. liegt das Dorf, in das man muss, tagelang entfernt im Wald, wenn auf dem Weg dorthin sowieso nichts passiert? Wieso kommt laut Abenteuer der auftraggebende Geweihte mit, wenn er ebenso gut zurückbleiben könnte (und man somit Spielleiter und Spielern einen mitzuschleppenden NSC erspart)?

Das Dorf Grauen mit der im Koma liegenden Tochter des Perainegeweihten sowie den Kindern, die die Nymphe retten wollen, etc., das war dann alles recht schön und die Biestinger-Frösche haben wir alle ins Herz geschlossen, vor allem natürlich Anders.

Aber das Abenteuer krankt am Ende dann leider daran, dass es die Helden eigentlich gar nicht wirklich braucht. Wenn man die drei Tiere gerettet hat (was wohl, so wie es beschrieben ist, jeder halbwegs gutherzige Held tut), kommen die einfach und erledigen die Arbeit. Als dieses Schwert hinter den Metalldornen weder mit Mechanik noch mit Magie noch sonstwie herauszukriegen war und dann ein Storch (!) durchs Fenster fliegt und das Ding mit seinem Schnabel (!!) da rauspult, dachte ich dann wirklich, das Abenteuer will mich veralbern.

Der Endkampf war dann wieder ganz nett, die Szene am Ende, in der Anders sich zurückverwandelt, wäre es auch gewesen, wenn das "du musst jetzt weinen, damit der Frosch sich zurückverwandelt" etwas weniger holzhammerartig rübergekommen wäre.

Ach ja, und dann taucht am Ende noch die verschollene Schwester des Auftraggebers tot im See auf. Was sie da macht und wie sie da hingekommen ist und was eigentlich mit den Goblins passiert ist, die angeblich in der Gegend sind - man weiß es nicht.

Insgesamt: Ich hatte durchaus Spaß an dem Abenteuer, die darin vorkommenden Märchen waren allesamt gut geschrieben, die Grundidee war auch nett, allerdings kamen a) die Besondernheiten von Transysilien nicht rüber und b) brauchte das Abenteuer die Helden eigentlich kaum, denn die meiste Arbeit wurde von den lustigen Tieren, den Biestingern und den Mädels ausm Dorf erledigt.

2 Punkte.
Because no one else here will save you.

Jenseit des Horizonts - Charaktertagebuch.

Iwan von Tschreklitsch
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 140
Registriert: 24.09.2009 23:19
Wohnort: Bochum

Auszeichnungen

Errungenschaften

Re: A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Iwan von Tschreklitsch » 20.09.2011 01:07

Habe es am Wochenende auf der Ratcon gespielt und nicht nochmal nachgelesen. Vermute auch, der Meister hat einiges verändert.
Trotzdem 4 Sterne, denn es beweist, dass man mit wenig Arbeit ein tolles Abenteuer daraus machen kann.

Es ist schon ein wenig für jüngeres Publikum gemacht, daher sind die allzu märchenhaften Elemente (märchenhaft heisst: es kommt ein guter Geist oder sonstwas vorbei, und hilft bei schweren Prüfungen, wenn man ihm nur vorher ebenfalls geholfen hat) für den durchschnittlichen DSA-Spieler schon etwas zu viel des Guten. Daher kein "sehr gut". Sehr gut aber natürlich für die richtige Zielgruppe.

Sehr gut fand ich, dass eine Geschichte in unterschiedlicher Gewandung daherkam und man schön langsam und mit einigen Ahas auf die wirklichen Hintergründe kam. Ein sehr nettes Abenteuer für ein bis drei Abende wenn man es auf die Gruppe etwas zuschneidet (da ich's nicht gelesen habe, ist das eine Theorie basierend auf unserem Spiel und den anderen Kommentaren hier).

Aber welche Anthologieabenteuer muss man nicht anpassen;)
Zuletzt geändert von Iwan von Tschreklitsch am 20.09.2011 01:09, insgesamt 2-mal geändert.

Celthan
Posts in diesem Topic: 1
Beiträge: 10
Registriert: 26.01.2010 13:28

Re: A182.1 Drei Schwüre (Feenstaub und Fabelwesen)

Ungelesener Beitrag von Celthan » 04.06.2012 08:29

Ein wirklich ganz tolles Abenteuer.
Sehr stimmungsvoll - und immer mit einem Augenzwinkern.
Einen Kritikpunkt habe ich allerdings: Wieso wirkte das Schwurschwert verletzend auf den Daimonid-Hecht? Der hatte doch mit der ganzen Geschichte eigentlich gar nichts zu tun (außer, dass er eben zufällig in den Tränensee geschwemmt wurde..) und das Schwert per se war eigentlich weder magisch noch geweiht...

Antworten