A176.3 Auf Fuchspfoten (Orkengold)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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A176.3 Auf Fuchspfoten (Orkengold)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 03.05.2010 12:40

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion der Inhalte des Abenteuers A176.3 Auf Fuchspfoten von Muna Bering und Uli Lindner, das im März 2010 im Band A176 "Orkengold" unter der Redaktion von Daniel Simon Richter und Michael Masberg erschienen ist.

Unter folgenden Links kannst du die übrigen Abenteuer von Orkengold bewerten:
A176.1 Sternengoldrausch
A176.2 Hass ist ihr Gebet
A176.4 Moskitos, Orks und Straßenstaub
A176.5 Die Kinder Tarrakvashs
A176.6 Ein Turm aus Horn

Die gesamte Kampagne könnt ihr unter folgendem Link bewerten:
A176 Orkengold

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Nutzern teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

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Zuletzt geändert von Thallion am 10.05.2010 10:14, insgesamt 2-mal geändert.

Eisenbeiß
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Re: A176.3 Auf Fuchspfoten (Orkengold)

Ungelesener Beitrag von Eisenbeiß » 01.11.2010 14:17

"Auf Fuchspfoten" ist ein Abenteuer, von dem ich beim ersten Lesen überhaupt nicht begeistert war. Nachdem ich mich jedoch damit abgefunden hatte, dass das Abenteuer mit Puschinskes Intrige nur einen wirklich ausgearbeiteten Handlungsabschnitt besitzt und der Rest mir als SL selbst überlassen war, habe ich mit Hilfe der vorgeschlagenen Szenarien meinen eigenen Handlungsverlauf erdacht. Und eben diese Freiheit zur Plotgestaltung ist das beste Argument zum Leiten und Spielen dieses Abenteuers. Dem SL und (viel wichtiger) den Spielern werden keinerlei Steine in Form von fest vorgesehen "Trigger"-Ereignissen (als negatives Gegenbeispiel soll hier das in allen Belangen misslungene AdA herhalten) in den Weg gelegt, deren Auslösung nicht in den Händen der SCs liegt. Sämtliche Spuren, welche zum Zweck der Sternengabe führen können, können durch die Spieler mit ein bisschen Nachdenken selbst ergründet werden.

Zudem ist positiv hervorzuheben, dass ein Scheitern der Helden im Vorabenteuer nicht kategorisch mittels einen lahmen Plotkeule ausgeschlossen wird. Eine Niederlage im Vorabenteuer erfordert zwar gewisse Anpassungen seitens des SL, aber in dieser Hinsicht bekommt man Anti-Railroading in seiner besten Form geboten.

Wirklich negativ sind mir nach dem Leiten des Abenteuers nur zwei Dinge in Erinnerung geblieben:

Der Charakter der Eulenhexe (inklusive Harry-Potter-Portrait :-/) ist, sofern sie man in das Abenteuer einbaut, der Spannungstöter schlechthin. Wozu sollen die Helden mehrere Monate durch das Orkland ziehen, wenn die Dame mit ihrer Einschätzung der Sachlage (Mada ist zurückgekehrt) den Nagel auf den Kopf getroffen hat? Ich habe sie daher gestrichen und meinen selbst erdachten Dauerschurken/-Konkurrenten einige weitere Auftritte mit vergifteten Klingen, Kriegsbogenattentaten und Feuerbällen in belebten Straßen gegönnt. Zwar ist ein SC dabei den Weg alles Fleischlichen gegangen, aber dafür hat die Gruppe jetzt ein paar Erzfeinde, die diese Bezeichnung auch verdienen.

Viel schlimmer als der optionale Hexencharakter ist jedoch der literarische Komplettaussetzer des Abenteuerverfassers bei der Niederschrift der Prophezeiung. Auch wenn man sie damit verteidigen kann, dass sie nicht für menschliche Geister bestimmt ist und sich an einen fast halbgöttlichen Adressaten richtet, ist die Prophezeiung immer noch der unverständlichste und verschwurbelste Mist, den ich je in meiner DSA-Karriere vorgetragen habe. Selbst beim zehnten (!!!) Vorlesen im Laufe der Kampagne entzog sie sich vollständig dem Verständnis durch meine Gruppe, die sonst nicht zur begriffsstutzigen Sorte gehört. Ich hatte zwar vorher befürchtet, dass es womöglich einige Probleme und Missverständnisse damit geben könnte, aber aus Zeitgründen habe ich davon abgesehen, die Prophezeiung durch eine eigene Schöpfung zu ersetzen. Ein Fehler, den ich nicht noch ein mal wiederholen werde.

Ansonsten habe ich nichts am Abenteuer auszusetzen und vergebe daher 4 Punkte.
Zuletzt geändert von Eisenbeiß am 01.11.2010 14:37, insgesamt 4-mal geändert.

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Wurm
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Re: A176.3 Auf Fuchspfoten (Orkengold)

Ungelesener Beitrag von Wurm » 02.02.2016 09:09

"Auf Fuchspfoten" ist leider ein eher schwaches Abenteuer. Bei der fast völligen Abwesenheit einer Geschichte fängt es an und bei der wirren Präsentation hört es auf.
Der Plot ist schnell erzählt: Mächtiger Beherrschungsmagier will Helden ein Artefakt klauen. Dazu fällt ihm (dem Oberbeherrscher!) nichts besseres ein als eine Anklage zu inszenieren.
Die Helden müssen dann aus Lowangen fliehen, natürlich via Geheimgang, bla, bla, bla.

Die Geschichte ist alleine schon schwach. Das mag Geschmackssache sein aber dass sie sie so gut wie gar nicht in die Kampagne fügt ist ärger.
Dazu kommt, dass das Abenteuer furchtbar schlecht strukturiert ist. Zugekleistert mit allerlei Textblöcken, die bestenfalls wirr zusammenhängen fällt es schwer überhaupt zu erkennen, um was es denn gehen soll. Ich plädiere nicht gleich für Railroading aber Chaos ist auch kein Qualitätsmerkmal.

Kurz gesagt: "Auf Fuchspfoten" kann man sich sparen. Sowohl generell als auch in der Kampagne. 1 Stern.

Wurm

Macaldor
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A176.3 Auf Fuchspfoten (Orkengold)

Ungelesener Beitrag von Macaldor » 16.01.2018 20:31

Bei diesem Abschnitt handelt es sich um eines der schwächeren Abenteuer der Kampagne. Einzig Puschinske wird kompetent dargestellt und steht seit dem Vorgehen gegen unsere Helden auf der Rachsucht-Liste meines Charakters.
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