Auf dünnem Eis (Bote 112)

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Robak
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Auf dünnem Eis (Bote 112)

Ungelesener Beitrag von Robak » 12.04.2010 13:58

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im März 2005 im Aventurischen Boten 112 erschienenen Szenarios Auf dünnem Eis von Patrick Fritz vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Szenario gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Szenario kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Szenarios vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Szenario abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest, wie du abgestimmt hast.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Szenario als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Szenario in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Paglim
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Re: Auf dünnem Eis (Bote 112)

Ungelesener Beitrag von Paglim » 21.05.2012 12:27

Also wir haben das Szenario am WE beendet. Ich fande es sehr gut.
Wir haben mit einer reinen Thorwalergruppe gespielt und es hat mir als Meister die Möglichkeit geboten einerseits eine Rundreise durch Thorwal auszuspielen (verschiedene Traditionen pro Ortschaft) und andererseits die interessanten Persönlichkeiten Thorwals vorzustellen.
Meine Spieler waren ganz erstaunt wieviel Politik es auch in Thorwal gibt.

Leider sind die Spieler mit so vielen Namen relativ schlecht zu recht gekommen und konnten sich so wenig davon merken.

Gut das Finale musste noch ein wenig aufgepeppt werden. Generell war natürlich schon einiges an Arbeit aus dem Szenario ein AB zu stricken aber dafür ist es ja auch nur ein Szenario und mit den Reiseberichten aus dem Beleman waren jede Menge Anregungen vorhanden.

Ich vergebe fünf Punkte (wahrscheinlich aber auch nur, weil es mit der Thorwalergruppe so gut passte, bei Gruppen aus anderen Kulturen bin ich mir nicht sicher ob es auch so interessant ist bzw. es dann ein bischen zuviel des Thorwalschen ist).

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Cavia
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Re: Auf dünnem Eis (Bote 112)

Ungelesener Beitrag von Cavia » 23.05.2012 14:38

Vorsichtshalber: MI für das Szenario folgt!

Wir haben das Abenteuer mit unserer Thorwalerrunde (naja, nicht ganz - 3 Thorwaler und 2 nichtthorwalsche Magier) gespielt. Es schließt sehr schön an "Die dunkle Halle" und auch an den horasisch-thorwalschen Krieg an. (Wir haben mit dem Großteil der Helden auch "Die Stunde der Rache" aus dem Thorwal-Standard gespielt.)

Insofern war der politische Teil am Anfang nicht ganz so verwirrend, da uns eine große Anzahl der Ottajaskos und Hetleute schon bekannt war. War natürlich toll, die alten Freunde (und Feinde ;) ) mal wieder zu sehen. Unsere Helden haben es sogar geschafft, noch einige Ottajaskos mehr zu überreden, so dass wir am Ende mit fast 1000 Thorwalern gen Norden gefahren sind.

Ich weiß jetzt leider nicht, inwiefern alles, was bei uns passiert ist, auch so im Szenario steht.

Wir hatten z. B. in Olport einen sehr schönen Kampf gegen einen Vindscrapr (oder wie die sich schreiben :P). Ebenfalls toll war der Spielabend, als wir in Enqui waren, Iskir Ingibjarson sich an weitere Teile von seiner Prophezeiung erinnerte und wir dann daraufhin einen kurzen Trip zum Orakel der drei Klageweiber machten. Auch der Teil an der Dunklen Halle mit dem Segen des Efferdgeweihten etc. war super.
Wir hatten dann noch eine Begegnung mit einem Stamm Fjarninger, mit denen wir zusammen Mammuts gejagt haben. Das war auch sehr spaßig.

Weniger gut gefallen haben mir die langen Reisepassagen. Ich muss aber sagen, dass Reisen mir eh immer wenig Spaß machen. Unser SL hat sich viel Mühe gegeben, das Firunsmeer gut rüberzubringen und grade die Passage zwischen dem Firunsfinger und dem Yetiland spannend zu gestalten. Soweit ich weiß, kam das bei den anderen Spielern auch gut an, aber bei mir ist Reisen halt immer nicht so mein Fall.

Als wir dann am Ziel angekommen waren, hat mir gut gefallen, dass wir den Plan, wie der Angriff erfolgen soll, sehr frei gestalten konnten. Das hängt natürlich auch immer davon ab, welche Helden dabei sind - bei uns waren es u. a. halt ein Hetmann, der mit Jurga schon im Südmeer war und auch bei der Schlacht um die Dunkle Halle dabei war, ein in Thorwal ausgebildeter Krieger und ein Kampfmagier aus Bethana. Die wurden dann natürlich auch zum Kriegsrat gebeten.

Der Weg von der Küste zu den Eisnadeln wurde dann von den Helden samt deren halber Schiffsbesatzung, von Jurgas Leuten inkl. Jurga herself und noch 2 anderen Ottajaskos bestritten. Insgesamt also fast 250 Thorwaler, die alle noch nicht durch dämonisches Eis gewandert waren. Den 4 eiskundigen Helden (allen außer dem Horasier) fiel es also dann zu, die Truppe sicher durch das schwarze Eis zu führen. Dabei gab es einige schöne und spannenden Szenen.

Der Kampf gegen die Gloranier lief dann natürlich so gar nicht nach Plan - wie auch, wenn die erstens ungefähr doppelt so viel Paktierer, Dämonen und Gedöhns haben wie erwartet und zweitens auch noch von einem Verräter gewarnt werden...
Das war der einzige Punkt, der mich echt genervt hat - der unentdeckbare Verräter. Narf. Zugegeben, es hatte nachher eine halbwegs sinnvolle Begründung, aber trotzdem, sowas nervt mich. Der Kampf war dann trotzdem sehr spannend - am Ende waren alle schon dabei, den Rückzug anzutreten und drei Helden tobten noch allein zwischen den Paktierern rum. War knapp, aber sie haben es dann auch noch geschafft zu fliehen.

Der zweite Kampf war dann etwas weniger spannend, weil man diesmal geordnet angreifen konnte und auch etwa wusste, womit man rechnen muss. Vorher war der Rückzug zu den Höhlen in diesem "Schlammtal" auch noch ziemlich spannend, da wir noch verfolgt wurden.

Ich fand dann das "wir plündern jetzt nochmal schnell ne Stadt"-Ding, was dann irgendwie so an die eigentliche Handlung rangeklatscht wird, etwas seltsam. Meine Heldin und ein anderer Held haben sich da auch nicht mehr dran beteiligt und die Szene wurde dann auch schnell abgehandelt.

Im Großen und Ganzen war es ein schönes Szenario um die Thorwaler Geschichte weiter zu verfolgen, allerdings hatte es zwischendurch seine Längen und auch das Spielen in einer so großen Heerfahrt bietet meistens nicht so viel Platz für die Helden, wie es in kleineren Reisegruppen der Fall ist. Ferner fand ich den Verräter nicht doll und es hätten von mir aus auch noch ein paar mehr überraschende Wendungen und mehr Szenen für die Helden drin sein können.

Insgesamt 3 Punkte von mir.
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Jenseit des Horizonts - Charaktertagebuch.

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