Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Thallion
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Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Thallion » 28.12.2009 10:12

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im März 1998 in der DSA3 Box "Rauhes Land im hohen Norden" erschienenen Abenteuers Der Drache von Udo Kaiser vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Abenteuer kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Abenteuers vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Abenteuer abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest wie du abgestimmt hast. Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Robak
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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Robak » 28.12.2009 21:23

Zufriedenstellen = 3 Punkte.
Ein Kaiserdrache hätte als Gegner mehr als dieses Abenteuer verdient.
Das Abenteuer gibt sich reichlich mühe es den Helden möglichst einfach zu machen einen Kaiserdrachen zu töten. Dass der Kaiserdrache im offiziellen Aventurien nicht wieder erwähnt wird, gehört auch nicht unbedingt zu den Qualitäten des Abenteuers.

Gruß Robak

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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Mysticus » 04.01.2010 17:04

Ich schließe mich Robak an, mit der richtigen Truppe macht das Spaß, aber besonders einfallsreich ist das Abenteuer nicht. Gerade noch 3 Punkte.

Mysticus

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Lythana
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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Lythana » 04.01.2010 18:44

Robak hat geschrieben:Dass der Kaiserdrache im offiziellen Aventurien nicht wieder erwähnt wird, gehört auch nicht unbedingt zu den Qualitäten des Abenteuers.

Gruß Robak
Das kann man aber doch dem Autor des Abenteuers kaum vorwerfen, sondern wenn jenen, die den Drachen hätten erwähnen müssen.

Ich habe das Abenteuer weiland gespielt, beim Autor selbst, und es war grandios und wir haben Blut und Wasser geschwitzt. Dass es ein Kaiserdrache sein musste, lag m.W. nicht zuletzt an den popeligen Werten, die DSA3-Drachen noch auszeichneten. Mancher weniger "hochgehängte" Drache wäre wohl eher eine Lachnummer für DSA3-Helden (ihr wisst schon, die mit den vielen Lebens- und Astralpunkten) gewesen.
Man sollte auch nicht vergessen, dass damals Drachen noch nicht den mythologischen Stellenwert hatten - von einigen wenigen Ausnahmen wie Pyrdacor und Shafir ausgenommen.

Will man es heute spielen, bedarf es natürlich einer Anpassung an den heutigen Stand des Hintergrunds (und selbstverständlich auch der Werte und regeltechnischen Möglichkeiten). Das kann und sollte man auch in einer Rezension erwähnen, man kann auch gerne zu dem Schluss machen, dass das für die heutige Spielbarkeit Abzüge bedeutet, aber dem Autoren kann man nicht vorwerfen, dass er sich nicht an Publikationen und Entwicklungen gehalten hat, die es damals noch gar nicht gab.

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Robak
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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Robak » 04.01.2010 19:39

Ich zweifele ja nicht daran, dass das Abenteuer Spaß machen kann. Aber ich denke, dass es einen Kaiserdrachen der Rohals Zeit noch miterlebt hat unter Wert verkauft. Dies geschieht indem das Abenteuer dafür sorgt, dass die Situation für die Helden optimal wird. (karmales Wunderschild, hexischer Feuerschutz, Mitkämpfer).

Hinzu kommt, dass das Abenteuer in weiteren Regionalspielhilfe kaum noch aufgegriffen wurde obwohl der Sieg über einen Kaiserdrachen ein höchst denkwürdiges Ereignis wäre und der Sieg über einen Höhlendrachen durch Festo von Aldyramon noch viele Hundert Jahre später als große Heldentat gewürdigt wird. Dies lässt die Vermutung zu, dass das Abenteuer zur heutigen Zeit nicht mehr unbedingt als echter Teil des DSA Kanons anzusehen ist.
Dass ein Abenteuer heute nicht mehr als Kanon gilt (oder die Zugehörigkeit zweifelhaft ist) ist für Freunde des offiziellen Aventurien durchaus ein negativer Punkt des Abenteuers.
...
Das kann und sollte man auch in einer Rezension erwähnen, man kann auch gerne zu dem Schluss machen, dass das für die heutige Spielbarkeit Abzüge bedeutet, aber dem Autoren kann man nicht vorwerfen, dass er sich nicht an Publikationen und Entwicklungen gehalten hat, die es damals noch gar nicht gab.
Genau die Abzüge für die heutige Spielbarkeit gebe ich dem Abenteuer in dieser Abenteuerbewertung. Genauso wie ich einem Abenteuer aus der DSA Frühzeit, dass mit dem heutigen Aventurien nicht mehr kompatibel ist, Abzüge gebe.

Gruß Robak

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Lythana
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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Lythana » 04.01.2010 20:31

Robak hat geschrieben:Ich zweifele ja nicht daran, dass das Abenteuer Spaß machen kann.
Unterstehe dich auch :wink:
Hinzu kommt, dass das Abenteuer in weiteren Regionalspielhilfe kaum noch aufgegriffen wurde obwohl der Sieg über einen Kaiserdrachen ein höchst denkwürdiges Ereignis wäre
Ja, aber dafür kann doch nun mal der Autor gar nichts und es schmälert weder den Spielspaß, noch würde er erhöht, wenn diese Nennungen später erfolgt wären. In unserem Aventurien sind die Helden sagenhafte Drachentöter und werden es immer bleiben. Auch wenn das nie in einer RSH zu lesen war.
Dies lässt die Vermutung zu, dass das Abenteuer zur heutigen Zeit nicht mehr unbedingt als echter Teil des DSA Kanons anzusehen ist.


Oder es lässt die Vermutung zu, dass nachfolgende Autoren mangelhaft recherchiert haben oder schlicht vergesslich waren ... :wink:
Wenn alles keine Gültigkeit mehr hätte, was irgendwann mal von späteren Autoren vergessen worden ist, wäre Aventurien deutlich lückenhafter. Kanon ist erst mal alles, sofern es nicht explizit aus dem Kanon entfernt wurde. Das wäre nicht die erste legendäre Tat, die sich dennoch in keiner späteren Publikation wiederfindet oder die bei Bedarf nachträglich aus dem Ärmel geschüttelt würde, obwohl man schon viel früher darüber hätte hören müssen.
Genau die Abzüge für die heutige Spielbarkeit gebe ich dem Abenteuer in dieser Abenteuerbewertung. Genauso wie ich einem Abenteuer aus der DSA Frühzeit, dass mit dem heutigen Aventurien nicht mehr kompatibel ist, Abzüge gebe.
Ich beklage ja auch erklärtermaßen nicht die Abzüge, sondern den Vorwurf an den Autoren, dass sein Werk von späteren Autoren nicht gebührend berücksichtigt worden ist und den - impliziten - Vorwurf, dass er sich nicht an Setzungen zur Drachenmythologie gehalten hat, die es damals noch gar nicht gab. Das aber ist doch nun wirklich Kappes, weil er für beides nichts kann. Es reichte also völlig für eine heutige Bewertung, darauf hinzuweisen, dass das Abenteuer nicht dem neuesten Standard entspricht und deshalb einer entsprechenden Überarbeitung bedarf, OHNE den Autor dafür in Haftung zu nehmen, als ob er es damals bereits besser hätte wissen müssen.
Zuletzt geändert von Lythana am 04.01.2010 20:59, insgesamt 1-mal geändert.

DomAnsvin
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Re: Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von DomAnsvin » 04.01.2010 21:01

Robak hat geschrieben:Hinzu kommt, dass das Abenteuer in weiteren Regionalspielhilfe kaum noch aufgegriffen wurde
"Kaum noch" stimmt tatsächlich eher als das vorherige "nicht", denn Brakador wird in LdsB zumindest erwähnt. Da sein Ende - wenn mich die Vor-Print-Dateiversion nicht in die Irre führt - im Abenteuer nicht zwingend ist, sondern Brakador auch ab einer bestimmten LE zu fliehen versuchen konnte, wird das in der RSH (wie diverse denkwürdige Taten von Heldengruppen) nicht weiter ausgeführt, sondern lediglich bei der Ortsbeschreibung von Drachenzwinge/Irberod der Sieg über ihn angerissen. Einzelheiten fallen der Unschärfe eines Abenteuerereignisses anheim. Das ist für einen uralten Kaiserdrachen dürftig, stimmt, aber das kann man - wie Lythana richtig sagt - dem Abenteuer selbst nicht anlasten (und, wie ich finde, der Spielhilfe auch nicht wirklich).

Gruß,
Ansvin

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Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Hina » 04.04.2019 17:29

Wir hatten damals wirklich grossen Spass mit diesem Abenteuer - eines der ersten, wenn ich mich recht entsinne. Was einen geradlinigen, aber dennoch epischen, klassischen Drache-bedroht-Dorf Plot anbelangt ist es meiner Meinung nach noch immer unuebertroffen. Wie schon angemerkt sollte es nach heutiger Vorstellung kein Kaiserdrache sein; oder wenn dann ein aus welchen Gruenden auch immer geschwaechter, der seine Chance zu entkommen auch nutzt. So ein Sieg waere immer noch denkwuerdig fuer Helden der angegebenen Erfahrung. Dieses Abenteuer ist im Uebrigen auch sehr gut universal einsetzbar. Sehr solide 3-4 Punkte; gute, wenn auch nicht ueberaus originelle, Arbeit.

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Baal Zephon
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Der Drache (Rauhes Land im hohen Norden)

Ungelesener Beitrag von Baal Zephon » 16.04.2019 09:10

Ich habe das Abenteuer gespielt und war wirklich gut unterhalten, ein großartiges Erlebnis. Ich habe trotzdem nur 2 Punkte vergeben.
Der Grund: Mein Spielleiter hat dieses Abenteuer massiv umgeschrieben, viele der klassischen Sachen die das Abenteuer ausmachen wie zB. das Verhalten des Drachen wurden nicht dargestellt einfach weil sie meinem SL zu bescheuert waren. Auch alle vom AB vorgeschlagenen Verstärkungen der Helden wurden zwar angeboten aber von uns Spielern (Ein Al'Anfaner Kampfmagier mit seiner Leibwächterin) vollkommen ignoriert da sie sogar innerweltlich zu abgedreht und zu weit hergeholt. Mag auch daran liegen dass wir wussten was ein Kaiserdrache ist und mit einer entsprechenden Einstellung daran gegangen sind.
Beim nachherigen lesen des Abenteuers habe ich mir laufend an den Kopf gegriffen... Es ist ein sehr einfaches grundsolides Szenario, der Handlungsort ist ansprechend beschrieben... aber alles was das Abenteuer wirklich ausmacht, macht einfach nur Kopfweh, die Lösungsansätze des Abenteuers waren mir sogar für DSA zu unrealistisch.
Ein Herz für Dämonen!

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