Szenario: Der neunte Korosan (Bote 102)

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Robak
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Szenario: Der neunte Korosan (Bote 102)

Ungelesener Beitrag von Robak » 07.09.2009 23:00

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im Juli 2003 im Aventurischen Boten 102 erschienenen Szenarios Der Neunte Korosan von Stefan Trautmann vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Szenario gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Szenario kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Szenarios vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Szenario abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest, wie du abgestimmt hast.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Szenario als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Szenario in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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PS: Hier gelangst du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.
Zuletzt geändert von StipenTreublatt am 24.01.2014 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link auf Wiki korrigiert

Heldi
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Re: Szenario: Der neunte Korosan (Bote 102)

Ungelesener Beitrag von Heldi » 14.12.2015 18:24

Dieses Szenario ist (mir) in der Papierform 3 Punkte wert.

Das fünfseitige Szenario stellt den Spielleiter wie alle Botenszenarien der alten zeit vor einige Ausgestaltungsherausforderungen. Gute Botenszenarien erzeugen beim Spielleiter dabei viele Ideen und erahnen zugleich die entscheidenden Szenen. Mit den Ideen kann der Spielleiter dann die Lücken füllen und um die beschriebenen Szenen herum das Szenario verankern.

I. Monita

1. Dieses Szenario verschwendet leider aus meiner Sicht eine Menge Platz auf kaum verwertbare Informationen. Die Idee der Diebesgruppe ist nett, aber doch sehr theoretisch. Die Personen sind - es liegt nahe: aufgrund der Position des (traurigerweise zwischenzeitlich verstorbenen) Autors im Briefspiel der Region - zu ausführlich dargestellt. Zu ausführlich, weil das Szenario eben insgesamt nur fünf Seiten beträgt. Die Personenbeschreibungen haben mMn in dieser Breite auch keinen entscheidenden Mehrwert. Keine Frage: Es sind spannende NSCs, aber man hätte sie auf weniger Platz ebenso anschaulicher beschreiben können, meine ich!

2. Schwachpunkte des Szenarios sind die undurchsichtige, zu spät auftretende und blasse Figur des Antagonisten. Das brachiale Auftreten von Eslam von Brendiltal hat wohl bei allen Spielern (unausgesprochen) für die Erwartung gesorgt, dass er hinter den Unruhen steckt. Es kann durchaus gefallen, dass mit diese Erwartung gebrochen wird. Aber dann sollte der Antagonist irgendwie bereits vorher auftauchen oder eine prominentere Funktion haben.

3. Etwas zu schwach bleibt das Abenteuer beim Erklären der mythologischen und karmalen Kraft, die die Rüstung ausübt. Warum werden davon nur (oder insbesondere) Nebachoten erfasst? Der Spielleiter muss hier kreativ werden, um die Wirkung auch für die Helden erlebbar zu machen.

II. Lob

1. Gut gefallen hat mir die durch das Abenteuer mögliche Einführung in die nebachotische Kultur und den seinerzeit seltenen Besuch Baburins, einer tollen aventurischen Stadt im Übergang von mittelreichischer zur tulamidischer Kultur. Das gelingt durch die historischen Rückbezüge, aber auch die Beschreibung nebachotischer Rüstung und Bewaffnung, die ihm Abenteuer naturgemäß eine zentrale Bedeutung hat.

2. Das Auftreten Eslams von Brendiltal hatte bei uns eine ganz eigene Wucht. Da muss man aufpassen. Manche Spieler mögen solch brachialen Figuren sehr ablehnend gegenüberstehen. Mir hat er als Figur gefallen.

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