Szenario: Des Königs letzte Reise (Bote 110)

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Robak
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Szenario: Des Königs letzte Reise (Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Robak » 27.04.2009 23:43

Dieser Thread ist zur Bewertung und Diskussion des im November 2004 im Aventurischen Boten 110 erschienenen Szenarios Des Königs letzte Reise von Christian Hellinger vorgesehen.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Szenario gemacht, die du mit anderen teilen möchtest, hast Tipps oder Fragen oder möchtest einfach nur allgemein deine Meinung zum Szenario kundtun oder deine Bewertung begründen. Der Thread ist deshalb auch zur Diskussion des Szenarios vorgesehen.
Solltest du einen ausführlicheren Kommentar zum Szenario abgeben, dann wäre es nett wenn du in diesem auch erwähnen würdest, wie du abgestimmt hast.

Ansonsten gilt:
Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Szenario als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!
Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Szenario in einigen Monaten und du möchtest dann abstimmen.

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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 27.04.2009 23:52

Ohne Frage: 5 Punkte!

Hab das Abenteuer 2007 in Bocholt unter Mysticus erlebt und war begeistert. Das Szenario ist stimmig, hat Flair und schickt mit Cuano einen der tollsten NSCs ever in Rente.
Das Ganze noch kombiniert mit Mystik um Siebenstreich herum, finde ich toll.
Das ist die Sorte Abenteuer, die ich mag. :)

Hab's dann auch einige Zeit später selber nochmal geleitet und auch da kam es gut an.

MfG,
Olvir Albruch

Disaster

Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Disaster » 28.04.2009 11:14

Ich schließe mich mal meinem Vorschreiber an.

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Auribiel
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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Auribiel » 28.04.2009 17:24

Ich habe es noch nicht gespielt und nicht gemeistert, nur angefangen es vorzubereiten. Ich hatte dabei noch Olvirs und Sir Nox Begeisterungsstürme im Ohr... und denke, dass es zum Guten Teil an Mystis Meistertalent lag, die das Abenteuer zu einem solchen Erlebnis werden ließen, denn ich konnte dem Abenteuerszenario besagte 5 Punkte nicht ansehen. Meine Bewertung nach der Vorbereitung daher leider nur 3 Punkte.

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Olvir Albruch
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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 28.04.2009 19:32

Welche Kritik hast du denn an dem Szenario?
Dafür, dass es nicht so lang ist, gibt es mMn mehr her als die meisten Anthologie-ABs...

MfG,
Olvir Albruch

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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Sarafin » 30.04.2009 01:03

Ich hab in derselben Runde wie Olvir gespielt und fand es auch einfach wunderbar.
Meine Heldin war ein großer Fan von all den "Helden der großen alten Zeit" und sie hat ziemlich geheult, als klar war, dass Cuano nicht wieder mit zurückkommt.
Ich finde wirklich keinen Punkt, der mich gestört hätte. Sehr schönes Szenario. :)
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~ Hanlon’s Razor

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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Shadow-chan » 30.04.2009 02:47

Also, ich hab ja nichtmal mitgespielt, sondern nur daneben gesessen und zugehört und fands auch schon ziemlich ziemlich gut :)
Da ich allerdings auch nicht alles mitgekriegt habe, stimme ich mal nicht ab... aber toll war's auf jeden Fall!

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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 30.04.2009 09:36

2 Punkte

Ein schöner Plot, der kurz umrissen wird aber sonst fehlt halt jede Ausarbeitung.
Das Ergebnis des Szenarios hängt also nur zu sehr geringen Teilen vom Abenteuer/Autor ab, sondern fast allein vom Können des Spielleiters.

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Carragen
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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Carragen » 30.04.2009 10:13

Die Ausarbeitung lässt wirklich zu wünschen übrig, vor allem, da der Spielleiter im ersten Teil, der Pilgerreise, recht alleine gelassen wird. Um da die richtige Stimmung aufkommen zu lassen ist es schon nötig, einiges an Vorarbeit hineinfließen zu lassen. Mir jedenfalls hat das Szenario da zu wenig geboten.
Zwei Probleme kamen bei dem Abenteuer bei mir auch auf.
1. Der Zyklop
Ein Zyklop war bei mir in der Runde einfach zu wenig und wäre, bei vier Helden plus den NSC-Begleitern in kürzester Zeit zu Klump gehauen worden. Da schlage ich vor, zwei von ihnen loszuschicken - außerdem sehen zwei Augen besser als eins! Zudem ist die Vorgeschlagene Waffenwahl mit einem Pailos vollkommen daneben. Wenn der Zyklop nur einmal trifft muss ein Held, selbst wenn sein Gegner keine SF eingesetzt hat, durch die 4.1 Wunden-Regelung um sein Wohl bangen. Ich würde daher empfehlen, ihm/ihnen einen Schmiedehammer zu geben. Und auch damit kann man, wie im Abenteuer angegeben, gut die NSCs reduzieren, denn trifft der Zyklop einmal mit einem Hammerschlag, kann er damit bequem jemanden zu Boron schicken.
2. Spurensuche in Donnerbach
Die Situation ist so, dass die alleine Heldengruppe auf Spurensuche geht, aber im Finale Cuano im Schlepptau hat. Ich kam da jedenfalls derbe ins Schlingern und konnte meine Gruppe nur dazu bringen, vor der Verfolgung noch den notweindigen NSC einzusammeln, indem ich sie darauf aufmerksam gemacht habe, dass sie zu Fuss kaum eine Chance haben, Reiter einzuholen. Ob das bei allen Gruppen funktioniert bezweifel ich und das Resultat könnte sein, das der Wächter Siebenstreichs bei seinem Dienstantritt gar nicht dabei ist.

Trotzdem ein schönes Szeanrio, dass mit einiger Vorbereitung (Pilgerfahrt, Spurensuche in Donnerbach) zu etwas großem werden kann.
Ich vergebe mal 3 Punkte.

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Re: Des Königs letzte Reise (AB110)

Ungelesener Beitrag von Auribiel » 30.04.2009 23:28

Olvir Albruch hat geschrieben:Welche Kritik hast du denn an dem Szenario?
Dafür, dass es nicht so lang ist, gibt es mMn mehr her als die meisten Anthologie-ABs...
Mich hat auf der einen Seite das enge Korsett gestört, dass aufgrund des Plots der Heldengruppe angelegt wird. Auf der anderen Seite wiederum aber waren entscheidende Stellen nur mit einigen Worten ausgestaltet, so dass man als SL wirklich weite Strecken allein ausarbeiten müsste.

Daher auch meine Vermutung, dass der gute Eindruck zu einem sehr großen Teil Mystis Meisterleistung (und deiner positiven Erinnerung daran, die du dann beim Leiten wiederum umgesetzt hast) geschuldet ist. Und nicht dem Abenteuer, da dieses in weiten Teilen nicht mehr als ein Szenario ist.

War mir einfach zu wenig für mehr als 3 Punkte.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 08.05.2009 11:38

Einzige Kritik bei mir ist der Zyklop, ein "unmotiviert" auftretender Gegner.
Habe dies beim Meistern so abgewandelt, daß unser Ronnie-SC ihn zum ehrenhaften Zweikampf um die Splitter fordert und mit Rondras Hilfe in eine Felsspalte stößt, so daß er (geläutert durch Ingerimms Gnade) im Finale als Deus ex Machina wieder eingreifen kann und auch Splitterträger wird.
Aber dank der geringen Abwandlungen die man vornehmen muss, des relativ geringen Aufwands sind und der Rückmeldung der Spieler, gibts trotzdem 5 Punkte für das Botenszenario!

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 08.05.2009 14:37

Warum denn unmotiviert?!
Auf Geheiß Ingerimms hin soll verhindert werden, dass die Splitter an die Schnitter fallen...
Und von einer Deus ex Machina im Finale halte ich gar nichts, nimmt total die Spannung und kann Spieler frustrieren, wenn die Gegner plötzlich von einem Zyklopen niedergemangelt werden.

MfG,
Olvir Albruch

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 11.05.2009 12:29

Unmotiviert in dem Sinne, daß er nicht genau weiß was er tun soll (sind die Helden die Bösen oder nicht) und daß er davon nicht abzubringen ist, außer durch sein ableben. Das fand ich ziemlich unbefriedigend und habe es geändert.
Deus ex machina im übrigen in dem Sinne, daß er einen in eine Felsspalte fallenden Helden auffängt und ihnen im Endkampf den Rücken freihält. (Vorher war der Plan, noch etwas in Reserve zu haben, schließlich können die Gegner ja nicht immer garnichts können, obwohl meine Helden alle inzwischen Stufe 15+ sind, ist der Angriff auf in Unterzahl evtl doch etwas gewagt.)

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 11.05.2009 15:18

Der Zyklop ist dort so ziemlich fehl am Platze - er dient lediglich dem Zweck einen unbekannten und mächtigen Gegenspieler einzubauen.
Ingerimm ist nicht völlig verblödet, dass er einem Zyklopen (der namensgebender Weise von den Zyklopeninseln kommt) aufträgt, quer durch Aventurien zu marschieren. Natürlich ist dieser wandernde Gigant nirgendwo jemandem aufgefallen (schon gar nicht der Schiffsbesatzung, die ihn erstmal aufs Festland gebracht haben muss) und niemand hat ihn für ein gefährliches Monstrum gehalten.
Warum Ingerimm nicht einer Handvoll Angrosch- oder Ingerimmgeweihten die Vision gegeben hat, die in der Region wesentlich besser zurecht kommen und auf sinnvollere Ressourcen zurückgreifen können (abgesehen davon, dass sie nicht das 'Monstrum'-Problem haben), kann jedenfalls nur mit Plot-Device erklärt werden. Ergo ist der Zyklop unmotiviert und auch noch unstimmig in der Gegend unterwegs.
Darüber hinaus verhält er sich wiedermal nach Marke 'Dummer NSC' - er greift halt an und lässt nicht mit sich reden und erst wenn er dann über den Yaquir geht, nuschelt er noch was Kryptisches, damit die Helden auch wissen, dass sie hier einen - dämlichen - Verbündeten umgebracht haben.

Dann nagelt einem das Abenteuer noch Verpflichtungen für Pandlaril ans Bein, weil anders ja kein Boot zu bekommen ist...

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Efferdan » 15.05.2009 16:24

Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für Euer Feedback. So etwas ist für einen Autor immer wichtig.

Ich möchte anmerken, dass dieses Szenario in der ursprünglichen Ausarbeitung dreimal so lange war (mindestens), aber leider auf Grund des Platzes gekürzt werden musste. Eigentlich wäre das Stoff für einen eigenen Band gewesen, aber das ließ die damalige Produktionsplanung zu JDF nicht zu... aber das ist ein anderes Thema.

Natürlich steht und fällt ein Szenario mit dem Spielleiter - denn dafür ist es ein Szenario, kein fertiges Abenteuer. Man kann auf so wenig Platz nicht alles ausarbeiten, leider.
Darum finde ich es aber schade, dass manche über Dinge meckern, die im Abenteuer erklärt sind (und sie offensichtlich überlesen haben).
Der Zyklop ist nämlich mitnichten über das Meer gekommen sondern einem Vulkan entstiegen. Und der Angriff auf die Gruppe rührte auch daher, dass er die Vision nicht richtig verstanden hat - wie das eben bei Visionen so ist.

Ich habe das Abenteuer übrigens selbst mehrmals geleitet - und auch bei hochstufigen Gruppen war der Zyklop - richtig eingesetzt - genug.
In einer Runde hatte ich übrigens einen Rondrageweihten dabei, der die Rolle des Anführers der Pilgertruppe übernommen hat - eine sehr schöne Variante.

Als Spieltip zu Cuanu sei gesagt, dass das Szenario sehr gut funktioniert, wenn man Cuanu zu anfang als gebrochenen Helden portraitiert, bei dem die Helden denken können, dass er sogar bereit ist die Gruppe zu opfern, bis er dann - nach den Ereignissen in Donnerbach - wieder auflebt und zum wahrhaften Anführer wird. Erfordert in wenig Fingerspitzengefühl, aber erzeugt bei den Helden durchaus ein ehrfürchtiges Flair, wenn aus dem alten Mann wieder der Held von einst wird.

Und was den Gefallen gegenüber Pandlaril angeht - ein findiger SL kann das einfach herausnehmen. Aber solch' eine Verpflichtung für die "Lady vom See" ist ein sehr klassisches Fantasy - Thema und bietet viel Stoff für weitere Abenteuer... Ist aber wohl Geschmackssache.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Auribiel » 16.05.2009 00:26

@Efferdan:

Finde das immer unbefriedigend, wenn gute Abenteuerideen so 'kastriert' werden. Mysticus hat es ja vorgemacht, dass man aus deiner Abenteueridee sehr viel herausholen kann. Doch in der Form wie es vorliegt ist es leider nur ein Szenario, kein richtiges Abenteuer.

Schade, dass man dir nicht den nötigen Platz für eine richtige Ausarbeitung anbieten konnte. :oops:

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 16.05.2009 23:43

Wobei man so wiederum mE nicht argumentieren darf, Auribiel. Aber durch diesen Einwand gelangen wir sogleich wieder in den Bereich der Grundsatzdiskussion, wie denn was zu bewerten sei: Wenn man die Maßstäbe für ein komplett ausgearbeitetes Abenteuer an Szenarios (und dazu gehören die ganzen Botenabenteuer) anlegt, dann haben diese Szenarios keine Chance auf eine gute Bewertung. (Gleiches gilt mE für Gruppenabenteuer / Soloabenteuer.) Statt dessen muß man angesichts eines Szenarios fragen: Was macht speziell ein Szenario zu einem gelungenen Szenario?

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Auribiel » 17.05.2009 00:16

rillenmanni hat geschrieben:Wobei man so wiederum mE nicht argumentieren darf, Auribiel. Aber durch diesen Einwand gelangen wir sogleich wieder in den Bereich der Grundsatzdiskussion, wie denn was zu bewerten sei: Wenn man die Maßstäbe für ein komplett ausgearbeitetes Abenteuer an Szenarios (und dazu gehören die ganzen Botenabenteuer) anlegt, dann haben diese Szenarios keine Chance auf eine gute Bewertung. (Gleiches gilt mE für Gruppenabenteuer / Soloabenteuer.) Statt dessen muß man angesichts eines Szenarios fragen: Was macht speziell ein Szenario zu einem gelungenen Szenario?

Ähm, nein...

...ich bewerte das, was vorliegt. Und wenn ich mit dem was vorliegt nicht vernünftig arbeiten kann ohne noch massenhaft selbst Arbeit darin zu investieren, dann ist das vorliegende, unabhängig davon, ob Szenario oder Abenteuer nicht wirklich hilfreich. Natürlich liegt es in der Sache eines Szenarios, dass es nicht so gut ausgearbeitet ist wie ein Abenteuer, aber auch hier gibt es Unterschiede, wieviel ich noch nachbereiten muss.
Und ich finde es bezeichnend, dass offenbar nur diejenigen gut beurteilt haben, die das Abenteuer unter Mysti gespielt haben. Hier wurde wohl mehr Mystis Meisterleistung als das Szenario selbst bewertet ;)
Das bestätigt meine eigene Meinung, dass man mit dem vorliegenden Szenario allein einfach nicht gut arbeiten kann.
Da gibt es andere Szenarios und Kurzabenteuer die mehr Hilfestellung geben.

Das ist natürlich ärgerlich für den Autor, dem es aufgrund mangelnden Platzes nicht möglich war seine sicher gute Idee richtig umzusetzen.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 18.05.2009 00:01

Mein Einwand war natürlich auch rein formaler Natur. Eine Verteidigung des Abenteuers/Szenarios schwebte mir dadurch nicht vor. (Tatsächlich finde ich "Des Königs letzte Reise" an sich nicht gelungen, habe aber noch nicht abgestimmt, weil ich nur noch den Eindruck in Erinnerung habe, nicht jedoch die Begründung dafür - jene wollte ich mir erst noch ein weiteres Mal anlesen.)
Da ich Auribiels Aussage (im positiven Sinne) diskussionswürdig finde - "Da gibt es andere Szenarios und Kurzabenteuer, die mehr Hilfestellung geben" - werde ich dazu mal eine gesonderte Diskussion aufmachen.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 18.05.2009 14:18

@Efferdan: Meine Bewertung kommt daher zustande, dass es bei den Bewertungen keine Unterscheidung zwischen den jeweiligen Abenteuertypen (im Sinne der Publikation) gibt. Entsprechend hat das Szenario immer das Problem, dass es sich dem Vorwurf der ungenügenden Ausarbeitung stellen muss. Das ist zwar doof für die Szenarios und den Autor desselben, stellt aber im Moment die einzige Möglichkeit dar, darauf hinzuweisen, dass der Abenteuer suchende Spielleiter hier eben noch sehr viel eigene Arbeit investieren muss.

Zum Zyklopen: Auch das er einem Vulkan entstiegen ist, ändert nicht viel daran, dass ich ihn in Weiden deutlich fehl am Platze finde. Ich mag auch das Thema der schwammigen und daher fehl verstandenen Vision nicht. Zumal Ingerimm auch genügend göttlichen Überblick besitzen sollte, mitzubekommen, dass Rondra offensichtlich auch gerade schon große Helden ausgeschickt hat, die Splitter in Sicherheit zu bringen. Man gewinnt so eher den Eindruck, dass bei den Zwölfen zum einen die linke Hand nicht weiß, was die rechte grad tut und sie zum anderen ein erhebliches Kommunikationsdefizit untereinander und zu ihren Gläubigen haben.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 18.05.2009 16:58

rillenmanni hat geschrieben:Wobei man so wiederum mE nicht argumentieren darf, Auribiel. Aber durch diesen Einwand gelangen wir sogleich wieder in den Bereich der Grundsatzdiskussion, wie denn was zu bewerten sei: Wenn man die Maßstäbe für ein komplett ausgearbeitetes Abenteuer an Szenarios (und dazu gehören die ganzen Botenabenteuer) anlegt, dann haben diese Szenarios keine Chance auf eine gute Bewertung. (Gleiches gilt mE für Gruppenabenteuer / Soloabenteuer.) Statt dessen muß man angesichts eines Szenarios fragen: Was macht speziell ein Szenario zu einem gelungenen Szenario?
Ähm, nein...

...ich bewerte das, was vorliegt. Und wenn ich mit dem was vorliegt nicht vernünftig arbeiten kann ohne noch massenhaft selbst Arbeit darin zu investieren, dann ist das vorliegende, unabhängig davon, ob Szenario oder Abenteuer nicht wirklich hilfreich. Natürlich liegt es in der Sache eines Szenarios, dass es nicht so gut ausgearbeitet ist wie ein Abenteuer, aber auch hier gibt es Unterschiede, wieviel ich noch nachbereiten muss. ...
Da gibt es andere Szenarios und Kurzabenteuer die mehr Hilfestellung geben.
Jeder legt seine eigenen Bewertungskriterien fest. Und ich finde, daß diese bei Kurzszenarios durchaus andere sind als bei Abenteuern. Bei einem 5 Seiten-Szenario ist die Abenteueridee und die grobe Ausarbeitung (Ort, NSCs, etc) das entscheidende, daß man die Feinarbeit selbst machen muss liegt in der Natur der Sache, deswegen heißt es Kurzszenario.
Bei einem Abenteuer ist viel mehr Platz, auch die Feinheiten (wie Atmosphärisches, Vorlesetexte, etc) auszubreiten, sowie die NSCs näher zu beschreiben, mehr Hintergründe aufzudecken etc.
Und in diesem Punkt bin ich positiv beeindruckt von "Des Königs letzte Reise" denn irgendwie hat es der Autor geschafft neben dem Plot (der zwar nicht perfekt gelungen ist) auch "Abenteuerhafte" Züge hineinzubringen.
Auribiel hat geschrieben:Und ich finde es bezeichnend, dass offenbar nur diejenigen gut beurteilt haben, die das Abenteuer unter Mysti gespielt haben.
Daher vergab ich 5 Punkte (auch ohne Mysticus zu kennen).
Eine Verteidigung des Abenteuers/Szenarios schwebte mir dadurch nicht vor.
Mir schon ;-)
Ich mag auch das Thema der schwammigen und daher fehl verstandenen Vision nicht. Zumal Ingerimm auch genügend göttlichen Überblick besitzen sollte, mitzubekommen, dass Rondra offensichtlich auch gerade schon große Helden ausgeschickt hat, die Splitter in Sicherheit zu bringen.
Ich finde das gerade reizvoll. Vermutlich ist es Ingerimm nämlich nicht recht daß die Schwertsplitter in die Gefahr gebracht werden, zu einem "pervertierten" Schwert geschmiedet zu werden. Diese Diskussion "fechten" die Götter in dem Moment aus, an dem die Gruppe und der Zyklop aufeinandertreffen. Und weil Rondra die besseren Argumente hat, gewinnt sie, aber der Zyklop sollte meiner Meinung nach eben nicht sterben sondern aus seinen Fehlern lernen (und evtl im Finale nochmal aus einer Erdspalte steigen, bei uns mit einem handlichen Schultermagier, der in selbige gestürzt war).
Da sowieso nicht alle Splitterträger feststehen kann man ihn ja auch zu einem solchen machen, so klingt das zwischen den Göttern etwas versöhnlicher.
Das ist zwar doof für die Szenarios und den Autor desselben, stellt aber im Moment die einzige Möglichkeit dar, darauf hinzuweisen, dass der Abenteuer suchende Spielleiter hier eben noch sehr viel eigene Arbeit investieren muss.
Die Frage ist doch viel mehr: lohnt es sich, die Arbeit hineinzustecken. Es ist viel einfacher aus einer schlecht ausgearbeiteten aber inhaltlich guten Story in ein gutes Abenteuer zu machen als aus einer gut ausgearbeiteten schlechten Geschichte.

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Mysticus » 19.05.2009 06:47

Eines der besten Szenarien überhaupt, sehr interessante Idee, einige mystische Elemente sind auch drin (Pandlaril sowie Pandlarin), dazu die Idee mit dem Zyklopen und eben Siebenstreich. Rundum gelungen, auch nicht zu wenig ausgearbeitet, das Abenteuer hat mehr Inhalt als einige Kaufabenteuer.

5 von 5 Punkten.

Mysticus

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Re: Des Königs letzte Reise (Aventurischer Bote 110)

Ungelesener Beitrag von Whyme » 19.05.2009 11:02

Mysticus hat geschrieben:Eines der besten Szenarien überhaupt, sehr interessante Idee, einige mystische Elemente sind auch drin (Pandlaril sowie Pandlarin), dazu die Idee mit dem Zyklopen und eben Siebenstreich. Rundum gelungen, auch nicht zu wenig ausgearbeitet, das Abenteuer hat mehr Inhalt als einige Kaufabenteuer.

5 von 5 Punkten.

Mysticus
Mehr kann man dazu nicht sagen.

LG
Whyme
Die zwei wichtigsten Tage in deinem Leben sind der, an dem du geboren wurdest
und der, an dem Du weißt, wofür.

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