A33 Die Stadt des toten Herrschers

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.
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Fystanithil
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A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 16.07.2008 10:42

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des im September 1992 erschienenen DSA2 Abenteuers A33 "Die Stadt des toten Herrschers" von Gerd Tillmann bestimmt.

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Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Wie hat dir das Abenteuer "Die Stadt des toten Herrschers" gefallen?
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Niwor
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Ungelesener Beitrag von Niwor » 16.07.2008 13:36

Es ist schon eeewig her, dass ich das gespielt habe. Trotzdem habe ich das Abenteuer in guter Erinnerung. Das generelle Setting der Echsensuempfe ist ein interessanter Schauplatz - ich meine, er wird hier zum ersten Mal angespielt. Der Elf Friedenslied ist sowieso ein interessanter Charakter. Die Plotidee ist mutig und durchaus gelungen, die Helden sehen sich verschiedenen kreativ erdachten Herausforderungen gestellt.

Ich schwankte in der Bewertung lange zwischen drei und vier Punkten, aber ich denke, dass man aufgrund der Ideen und der angenehmen Spielsituation durchaus vier Punkte vergeben kann.

Ich bin gespannt, wieviele Male dem Abenteuer nun "Railroading" vorgeworfen wird und so getan wird, als sei dies ein generell ein verdammungswuerdiges Verbrechen, ohne, dass das Gesamtkonzept des Abenteuers und die Bedeutung dieses Begriffes beachtet wird.

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Caleya
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Ungelesener Beitrag von Caleya » 16.07.2008 13:54

Ich habe das Abenteuer einmal gemeistert und einmal gespielt... kann mich aber nicht mehr so richtig dran erinnern, außer dass ich beides Mal viel Spaß damit gehabt habe.

Die Grundidee des Abenteuers fand ich einfach klasse, und wir hatten viele lustige Szenen dadurch. Wie dann plötzlich alle im Körper meines 1,50-Gaukler-Persönchens steckten - einfach herrlich. :lol:

Der Dungeoncrawl-Teil war nicht gerade berauschend, aber ok, und der Teil in der Vergangenheit war, meine ich, etwas dünn. Ansonsten habe ich aber nicht viel zu meckern, von daher 4 Punkte.

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bluedragon7
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Ungelesener Beitrag von bluedragon7 » 16.07.2008 14:06

Hab es nie gespielt oder geleitet, nur mal vorbereitet im Rahmen einer Kampagne,..als Fan altaventurischer Geschichte gefiel mir das Setting und auch der gemeinsame Körper war ne nette Idee und die Hilfestellungen für den SL wirkten durchdacht, ich würd sagen gute 3-4 Punkte, da nehm ich zum Ausgleich zu Niwor mal 3

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Mysticus
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Ungelesener Beitrag von Mysticus » 16.07.2008 15:16

Gutes Abenteuer vor einem guten Hintergrund. Mir gefällt sowohl der Auftakt in Chag als auch der Weg durch die Sümpfe, die alte Echsenpyramide und natürlich auch die Story hinter dem Ganzen.

Zudem hat das Abenteuer die sehr gute Idee, einen Überhelden in Form aller Helden zu verwenden, also alle in einem Körper, was zu klasse Szenen führt.

4 Punkte vergebe ich dafür mal.

Mysticus

rillenmanni
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Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 16.07.2008 16:02

Ich vergebe jetzt noch nicht definitiv vier Punkte, da das Spielen des Abenteuers 13 Jahre her ist und die Erinnerungen extrem löchrig. Bevor ich aufs Knöpfchen drücke, möchte ich beizeiten noch einmal das Abenteuer durchlesen.

Meine Haupterinnerung: Wir hatten einen enormen Spaß. Grund ist die ungewöhnliche Spielidee, alle in einen Körper zu stecken. Bemerkenswert ist die Idee, weil ihre Umsetzung hervorragend funktioniert. Wir haben es also mit einem ungewöhnlichen Abenteuer zu tun, das zudem gut funktioniert. Und das ist schon einmal volle vier Punkte als Basis wert.

Ich vergebe ja nur höchst selten fünf Punkte, exakt einmal bisher, und zwar bei Jenseits des Lichts. Für meine fünf Punkte muß ein Abenteuer schon herausragend in Idee und Umsetzung sein. Nach der oben angekündigten Lektüre des hier behandelten Abenteuers werde ich dann für mich beurteilen können, wieviele Punkte das Abenteuer verdient:
  • 5 Punkte - "Nicht nur die die beschriebene Spielsituation ist herausragend, auch der Rest ist sehenswert bis super."
  • 4 Punkte - "Der Rest steht im Schatten der beschriebenen Spielsituation."
  • 3 Punkte - "Herrje! Der Rest ist ja schlecht!"

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 16.07.2008 17:58

Ein Abenteuer, das so voll dem vielbeschworenen "sense of wonder" wie nur wenige andere (spontan fallen mir nur "Fennflügel", "das Traumlabyrinth", "die letzte Bastion" und "die Kanäle von Grangor" ein...).
Die Anreise, bzw. den aufhänger, warum die Helden überhaupt in die Gegend ziehen, habe ich als etwas mau in Erinnerung, da das aber mMn der einzige , zudem sehr leicht zu korrigierende, Kritikpunkt ist, fällt er für meine Gesamtbewertung nicht ins Gewicht.

Den Teil, in dem die Helden durch die Sümpfe der Halbinsel streifen, fand ich schon ziemlich gut. Aber so richtig gehts ja erst mit dem betreten der Pyramide los: Generell finde ich Szenarien in denen man einen Ort in verschiedenen Zeiten erlebt sehr faszinierend, und dieses Konzept wurde hier sehr gut umgesetzt. (ZB.: dadurch, dass die Helden in der Gegenwart die Pyramide durch den Riss betreten, der sie in die echte Grabanlage führt, landen sie natürlich auch in der Vergangenheit in der echten Grabkammer, und können so die Geheimtür "von innen" finden. Dadurch kann die Geheimtür auch wirklich schwer zu finden sein (was realistisch ist), ohne den Helden damit den Weg zu verbauen...). Dabei hat mir vor allem auch der "Einblick" in das tägliche Leben der Echsen gefallen, also zB. die schlammgefüllten Räume mit den Hängemöbeln...

Die Idee, alle Helden in einen Körper zu stecken ist wirklich innovativ, und führte bei mir beide male (2 x gemeistert) zu sehr interessanten Szenen. Schön auch, dass der Autor klarstellt, das das mit dem einen Körper nur eine Option ist, und dass natürlich auch die Ganze Truppe in die Vergangenheit reisen kann. Beim ersten mal hatte isch tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, mich dann aber doch dagegen entschieden. Wie befürchtet gab es einige Reibereien bezüglich des Gemeinsamen Körpers, besonders Die Spielerin einer Hexe hatte doch arge Probleme damit, als der "Kollektivkörper" von der Mehrheit der "Bewohner" in eine heiße Liebesnacht mit der schönen Waldmenschen-Sklavin geführt wurde... Beim 2. mal hatten wir eine Hesindegeweihte in der Truppe, die (auch als Spielerin :wink: ) das ganze aus wissenschaftlicher Neugier selbst sehr gerne "erleben" wollte...
Die "Welt" in der Vergangenheit wird unter Berücksichtigung des zur Verfügung stehenden Platzes erfreulich detailliert beschrieben, die Informationen zur "politischen Lage", zur Kultur der Echsen, zum Leben der Menschen usw sind voll ausreichend um den Helden wirklich den Eindruck einer fremden, und sehr komplexen, Welt zu vermitteln, die sie zwar nur Bruchstückhaft erfahren können, die aber "dahinter" existiert. Gerade das halte ich bei Szenarien, die in irgendeinerweise andere Welten besuchen, für außerordentlich wichtig: Die Helden und die Spieler müssen das Gefühl haben, dass hier tatsächlich eine komplette funktionierende Welt existiert, nicht nur eine leblose Kulisse für eine kurze Heldentat...

Das zugrundeliegende Rätsel fand ich gut, es ist nur "ein Rätsel um des Rätsels wegen" wie mans ja des öfteren in Abenteuern hat, sondern tatsächlich auch logischer Teil der Geschichte. (Und das die "Hieroglyphen", wenn man ihre Bedeutung kennt, auch durchaus passen, ist sozusagen das Sahnehäubchen... :wink: )

Die Geschichte mit Atavar Friedenslied ist etwas delikat... Er ist unzweifelhaft einer der interessantesten Charaktere von DSA, und sein Auftauchen hier eine sehr gute Gelegenheit um ihn den Spielern/Helden "bekanntzumachen", allerdings erfordert sein Auftritt vom Meister einiges an Fingerspitzengefühl: Sein "Abgang" kann bei den Helden/Spielern zu einigem Unmut führen, da sie aus ihrer Sicht das Gefühl bekommen können, er habe sie in einer wirklich üblen Situation im Stich gelassen. Einer meiner Spieler hat ihm das echt übel genommen, was für mich ein wenig problematisch war, da ich Atavar für die G7 als eine Art Mentor für den 2. Gezeichneten vorgesehen hatte. Nun ist besagter Spieler mittlerweile aus beruflichen Gründen quer durch Deutschland nach München verschwunden, so dass ich Atavar in der (jetzt bereits seit ca 3 Jahren laufenden...) G7 bedenkenlos einsetzten kann, aber ich rate dennoch dazu dem eigentlich nicht sehr redseligen Atavar bei seinem Verschwinden etwas wie "Ich muß nun gehen. Meine weitere Anwesenheit hier würde zu einer Katastrophe führen. Ihr braucht meine Hilfe allerdings auch nicht länger, Ihr habt selbst alles, um diesen Fluch zu beenden. Eorla." in den Mund zu legen, um dieses Missstimmung garnicht erst aufkommen zu lassen...

Bleibt noch der Auftritt des "Todes"... zugegeben, eigentlich nicht sehr Aventurisch...
Da ich selbst, wie der Autor offenbar auch, großer Terry Pratchett Fan bin, hat mich diese Idee nicht gestört, ich verstehe aber durchaus, dass das nicht jedermanns Geschmack ist (und habe zugegebenermassen als Meister auch auf direkte Auftritte des Todes verzichtet...).
Da das Abenteuer aber in keinster Weise leidet, wenn man den "Tod" weglässt (ich selbst habe einmal Golgari auftreten lassen, und damit schöne Spekulationen über das Wesen der Götter ausgelöst, weil ja Boron dann wohl auch für die Echsen zuständig sein muß, oder aber Golgari ist der "Götterunabhängige Transport über das Nirgendmeer"... ; das war noch lange vor dem "weiteren Ausbau des Echsen-Pantheons", also noch bevor "V'sar" eingeführt wurde...) sehe ich das aber auch nicht als Kritikpunkt.

Fazit: volle 5 Punkte für eines der schönsten und faszinierendsten DSA Abenteuer.

Myr-Varnion
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Re: A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Myr-Varnion » 22.03.2010 09:53

Ich habe das Abenteuer letztes Wochenende mal wieder gemeistert. Es ist ein wirklich gutes Abenteuer. Das Thema Zeitreisenparadoxon wird sehr gut angespielt, gewürzt mit der wirklich innovativen Idee "Heldenfusion" und das ganze vor spannender Kulisse (die natürlich mit nun vorhandenen Wissen über Echsen aufgepeppt werden kann).

Ein wesentlicher Kritikpunkt ist natürlich, dass eine Schlüsselszene gesrciptet ist (nämlich die Störung des Rituals), anstatt zu diskutieren, auf welche Art das Ritual gestört werden kann.

Die Hinweise, wie mit dem Zeitparadoxon umgegangen werden kann, sind untauglich, da nach dem Motto es regelt sich alles wieder. Bei diesem Abenteuer müssen die Helden in die Verantwortung genommen werden - und Athavar muss sie zu Beginn auf ihre Verantwortung hinweisen. Wenn die Helden etwas verändern wollen, was in der Zukunft unverändert bleibt, müssen sie schon ins Grübeln kommen, ob sie sich das leisten können.

Bei mir waren die Helden bis zum Finale der Überzeugung, sie müssten die Störung des Rituals verhindern. Als es dann soweit war, bekamen sie dann aber doch Gewissensbisse. Was passiert, wenn das Ritual vollendet wird, und die Rolle, die sie in die Vergangenheit führte, aufgrunddessen nie existiert hat? Sie haben dann lieber das Ritual gestört (bzw. stören lassen) und in der Gegenwart alles berichtigt.

4 Punkte

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Eduardo Capense
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Re: A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Eduardo Capense » 22.03.2010 14:04

Die Stadt des toten Herrschers...

Schlicht und ergreifend: großartig! Eines der besten klassischen Abenteuer überhaupt! Ist zwar auch bei mir schon "etwas" länger her, aber ich kann mich noch genau an die Aha-Momente der Gruppe erinnern. Ein Abenteuer, das Spaß macht (gerade weil die guten Ideen auch wirklich funktionieren). Dazu passt die transportierte Stimmung in diesem wunderbar fremdartigen Setting.

Volle 5 Punkte von mir!
Buchstaben für den Buchstabengott - und Satzzeichen für seinen Thron!

Sineijdan ar Asjawell
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Re: A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Sineijdan ar Asjawell » 23.03.2010 22:45

Ich kann mich nur noch sehr wackelig an das Abenteuer erinnern, weil es wirklich schon ein zwergisches Alter besitzt. Drei Dinge fallen mir ein.

Erstens: Ich habe es immer beiseite gelegt, um etwas anderes zu spielen.
Zweitens: Die Selemer Sümpfe haben mich damals als kleinen Hosenscheißer doch tatsächlich derart hypnotisiert, zu Grübeleien angeregt und inspiriert, mein erstes eigenes Abenteuer zu schreiben (ob ich das noch irgendwo habe?).
Drittens: Viele coole Ideen weiß ich trotz der langen Zeit noch. Auf diese guten Erinnerungen - ob zutreffend oder im jugendlichen Wahn halluziniert :) - werde ich mich bei der Bewertung hauptsächlich beziehen und mal rückwirkend mit Nostalgiepunkten nicht knausern.

Highlights:

- Der komische Zeitreise - Elf Friedenslied. Super, dass Borbarad den dann gekillt hat. Hat mir echt gefallen, dass er noch einmal auftauchen durfte.
- Die Zeitreisestory an sich.
- Echsen!
- Pyramiden!
- Diese ganze Kiste mit dem gruseligen Begräbnis usw., super kreativ und spannend.
- Die methodischen Finessen: Alle Helden als ein Held, etc. Ich erinnere mich noch haargenau an die Stelle, bei der man "50 Abenteuerpunkte bekommt, wenn man im falschen Körper steckt und Sex hat, wegen der interessanten Erfahrung" - herrlich schräg, ein Traum.
- die tiefen Einsichten in die Echsenkultur, ihr Verhältnis zu den Sklaven (dass die Echsen den Menschen ein stilles Örtchen gewähren und der Hinweise, dass das sehr ungewöhnlich ist). Warum erinnert man sich an sowas?
- Das Oberhammer-Coverbild, saucool!

Ich würde das Abenteuer heutzutage sicherlich nicht mehr spielen und nehme an, dass ein paar gruselige Bunker oder railroadige Sequenzen großzügig vorhanden sind, aber hey, was soll der Geiz? Fünf Punkte auf den Tisch, als Hommage an die guten alten Zeiten.
Zuletzt geändert von Sineijdan ar Asjawell am 23.03.2010 22:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Alecto
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A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Alecto » 02.06.2018 17:20

"Die Stadt des toten Herrschers" ist ein Abenteuer das ich noch sehr gerne in Erinnerung habe, nicht zuletzt weil es einige kreative neue Ideen brachte.

Es handelte sich um eines der ersten Zeitreise-Abenteuer von DSA, welches leider in der Grundidee ein wenig einem Zeireise-Paradoxon aufsitzt. Die Selemer Sümpfe mit all den Hinterlassenschaften der Echsen sind sehr schön stimmungsvoll umgesetzt. Auch den Schrecken durch die Untoten kann man gut vermitteln. Als tolle Idee empfand ich auch die "alle Helden in einem Körper" Episode im Rahmen der Zeitreise. Das Abenteuer hat zwar eine vorgezeichnete rote Linie, lässt aber genügend Freiheiten zu dass das Railroading nicht überhandnimmt. Insbesondere für die Übersetzung des Pergamentes im Rahmen der Zeitreise wurden genügend Freiheiten eingebaut - Einen Königsweg gibt es zwar, aber das ist nicht der einzig mögliche. Den Elfen Avatar Friedenslied empfand ich zwar als mittelgroßes Brechmittel, was aber im Rahmen des Abenteuers akzeptabel war. Auch die Idee, dass die Übersetzung des Pergamentes nicht zum Selbstzweck geschieht, sondern sowohl die Untotenplage beendet als auch das Überleben der Helden sicherstellt ist IMHO ein gutes Konzept.

Im Großen und Ganzen hatten wir mit dem Abenteuer damals sehr viel Spaß. Ein Wiederspielwert besteht zwar nicht, aber das ist bei Kaufabenteuern ohnehin äußerst selten der Fall.

4/5 Punkte
Es wird alles gut! Mach dir keine Sorgen!

rillenmanni
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Errungenschaften

A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 02.06.2018 20:52

4 Punkte von mir.
Das Abenteuer ist herrlich erfrischend und sehr kurzweilig. Die Herangehensweise / Umsetzung ist so ganz anders als bspw beim Jüngling am Strang. Aber beweisführende Details habe ich heute, 10 Jahre, nachdem ich angekündigt hatte, vielleicht bald 4 Punkte zu vergeben (seht oben), schon wieder nicht mehr zur Hand.

Leta
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Errungenschaften

A33 Die Stadt des toten Herrschers

Ungelesener Beitrag von Leta » 03.06.2018 10:52

Wir haben das Abenteuer als Intermezzo in einer "Expeditionskampagne" gespielt. Drumherum gab es also noch ein anderes Abenteuer. So gab es keine Probleme mit "wie kommt man da hin oder Ähnlichem.


Wir hatten sehr viel Spaß mit dem "Alle in einem Körper" und auch die "Auflösung" war wirklich sehr gut gemacht.

Von mir bekommt das Abenteuer 4 Punkte für einen Uraltschinken der aber immer noch überraschend gut funktioniert.

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