A70 Unter dem Adlerbanner

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

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Fystanithil
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A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 12.12.2007 14:48

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des 1996 erschienenen DSA3 Abenteuers A70 "Unter dem Adlerbanner" von Niels Gaul u.a. bestimmt.

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'Unter dem Adlerbanner' ist der erste Teil der 'Aarenstein Kampagne', die in A73 'Shafirs Schwur' fortgesetzt wird.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten. Hier gelangst Du zur Übersicht über alle anderen bisher durchgeführten Bewertungen.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Wie hat dir das Abenteuer "Unter dem Adlerbanner" gefallen?
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Mysticus
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Ungelesener Beitrag von Mysticus » 12.12.2007 15:59

Das Horasreich-Abenteuer überhaupt, gut gelungen, allerdings auch sehr viel Railroading. Beim ersten Mal als Spieler stieg ich nicht wirklich durch, habe mir dann als Spielleiter vorgenommen, dass meinen Helden/Spielern das nicht passieren soll und kleine Kärtchen für die NSCs gemacht, mit Querverbindungen usw. - das fanden die so gut, dass das Horasreich dadurch viel an Attraktivität gewonnen hat.

Für die Stufen ist das Abenteuer etwas heftig, auch die politischen Verwicklungen sind nicht ganz nachvollziehbar, teilweise hat Niels Gaul da etwas übertrieben, deswegen nur 4 Punkte.

Mysticus

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Carragen
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Ungelesener Beitrag von Carragen » 12.12.2007 16:45

Die Railroading-Vorwürfe kann ich nicht verstehen. Vor allem das Vorgehen im Schloss ist doch vollkommen frei.

Jedenfalls eines der besten Abenteuer, die ich je geleitet habe. Perfektes horasisches Flair!

Warum Saya allerdings lieber einen Gargyle zum Leben erweckt, als einfach (und wahrscheinlich billiger) die Brücke komplett zu zerstören frag ich mcih heute noch.

Von mir 5 Punkte!

erthay
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Ungelesener Beitrag von erthay » 12.12.2007 18:29

Zusammen mit Shafirs Schwur (das unbedingt nicht viel später danach gespielt werden sollte) eine brilliante und sehr stimmungsvolle Kampagne. Da kommt das Horasreich so richtig rüber, ohne dass es unnötig überzeichnet wirkt. Also von mir volle Punktzahl - eine klare Emfpehlung.

Niwor
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Ungelesener Beitrag von Niwor » 13.12.2007 11:50

Ein schoenes Abenteuer (4 Punkte), das, gemeinsam mit Shafis Schwur, eine bedeutende Etappe zur Erschliessung des Horasreiches mit seinem charakteristischen Flair und seinen bedeutenden Personen darstellte. Ich finde, dass mehr Wert auf Flair als auf Handlung gelegt wurde - zu recht, denn hier ist es wahrhaft gelungen.

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Ungelesener Beitrag von Mythraelis » 13.12.2007 12:10

5 Punkte

Nach dem Jahr des Greifen die zweite Kampagne, die ich leitete. Da lief es mit Musik und Spannungsmomenten schon wesentlich besser (aus meiner Sicht). Meine Spieler hatten sich eigentlich nie beschwert. Damals hatte ich begonnen, vor der Kampagne einen Filmeabend zu machen, da liefen dann halt die klassischen Zorro und D'Artagnan (Edit: Danke Kerstin für die Richtigschreibung) -Filme. Das war zur Einstimmung nicht verkehrt.

Auch wenn wir damals von Borbarad und so weiter nichts wussten/kannten, hat es allen extrem viel Spass gemacht. Fehlende Hintergrundinfos wurden großzügig umgearbeitet.
So wie dort, stell ich mir das Horasreich vor.
Zuletzt geändert von Namaris am 29.07.2009 12:17, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 13.12.2007 18:51

Der Einzige Kritikpunkt den ich anbringen kann, ist der, dass der wirklich schöne Einstieg eigentlich kaum mit Horasischen Helden zu spielen ist, man aber ansonsten natürlich in der Kampagne mit Horasiern dem meißten Spass hat...

Ist aber trotzdem ne tolle Kampagne, gibt von mir verdiente 4 Punkte

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 04.12.2008 09:56

Habe die Aarensteinkampagne 2x geleitet; beide Male hat es super geklappt. Großes Kino, Stimmungsvolles Horasflair, 5 Sterne

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Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 10.12.2008 10:54

Den Einstieg fand' ich etwas holprig, aber das Abenteuer selbst sehr gut, gut gemeinte 3,5 Punkte - um es vom 2ten Teil abzugrenzen - gerundet ergibt das allerdings 4.

Minual
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Ungelesener Beitrag von Minual » 18.12.2008 14:15

Zusammen mir Shafirs Schwur eines der besten ABs, die ich je gespielt habe.

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Ungelesener Beitrag von Gilion Dämmerschwinge » 26.12.2008 21:26

schönes AB, 4 Punkte von mir ;)

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Cattivo von Aravanadi
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 16.11.2009 15:50

Vorweg: gute 3
aber trotzdem eine 3

Ich habe das AB als Spieler erlebt. Und konnte als Spieler die Tiefen, die manchen hier zu einer 5 veranlasst haben, leider nicht nachempfinden. Möglicherweise gibt es Verbindungen und MI, die mir als Spieler entgangen sind.
Aber so war es für mich zu viel Railroading. Und zu wenig Charakterrollenspiel.

Den zweiten Teil - Swafnir´s Schwur - kenne ich noch nicht.

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rillenmanni
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von rillenmanni » 16.11.2009 18:54

Shafir! Shafirs Schwur! Die Dingens hat doch keinen Wal geheiratet!

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Mysticus » 17.11.2009 00:07

Da bekommt der Ausruf der Thorwaler eine ganz neue Bedeutung: "Wal, da bläst er!" Ich weiß auch nicht, was für Die Dingens, wie sich rillenmanni ausdrückt, besser ist: Swafnir vs. Shafir... au weia...

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Orpheus » 16.12.2009 20:03

Also ich finde das Abenteur alles andere als überragend.
Es ist nur eine nette Geschichte!
Denn das Railroading des ABs ist für mich zu extrem, da die Spieler nur dem Geschehen folgen können, wenn Sie den Hintergrund der G7 kennen.
Also wirklich in der Lage sind zu begreifen, was da im "Hintergrund"
wirklich passiert, und dementsprechend von alleine dem Weg folgen.

Das Horasflair bekommt man mMn nur rüber, wenn die Spieler das Horasreich kennen,
und die Spieler 1.) die Möglichkeit haben, einen Char aus dem Gebiet zu nehmen
und 2.) die Spieler Lust haben auf Intrige!
Punkt 1 ist nicht (oder nur stark eingeschränkt) gegeben, weil der Meister
diesem Spieler nicht die Geschichte des Dom Piros auftischen kann.
Ich habe es versucht, und merkte wie ich mich auf dem Glatteis befand,
und der Spieler im nachhinein merkte, daß ich angeschwidelt habe.
In der Form, daß ich wichtige Details ihm nicht erzählt habe, die sein
Char aber wissen "müsste"!
Punkt 2 ist für eine G7 einfach nicht durchziehbar.
Die Bedrohung des Staates geht einfach verloren!

Trotzdem eine 3, denn man kann mit viel Arbeit etwas draus machen.

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Arlisin
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Arlisin » 10.02.2010 01:21

Tja mir ist das AB eher in schlechter Erinnerung.
Sehr linear und die Gegner waren zu stark (hab ich so in Erinnerung vllt. auch Meisterschuld.
2 Punkte

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Drognar
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Drognar » 10.02.2010 02:36

War die erste Kampanje die ich gespielt habe und der Spielleiter hat es auch super umgesetzt. Wir haben es damals beim Zelten unter Bäumen gespielt, da kommt Rollenspiel erst richtig gut.

Jo das AB hat einige Schwächen, aber das Railroading hat mich nicht wirklich gestöhrt. Die meisten Handlungen greifen so in einander das viele Helden denke ich ohnehin den beschriebenem Weg folgen.

Das man auf dem Schloss und und in der Ruine recht frei agieren kann hat für eine nette Abwechslung gesorgt und stets frischen Wind in die Sache gebracht.

Ich halte es auch für unproblematisch das AB mit Horashelden zu spielen, die Geschichte um die es sich dreht sollte ohnehin nicht jedermann bekannt sein und selbst dann kann man sie durch Gerüchte und Tratsch so verzerren das nicht jedem gleich klar ist das man einnem Hochstapler aufsitzt.

Vor allem begeister haben mich einige Originelle ideen:
Die Wächterkaimane, Das ausspielen der Feindparteien gegeneinander, den Mantel und Degen Regeln,
oder die Belohnung in Form des Bildes, fand ich einfach klasse

Achja auserdem geht das AB im Gegensatz zu vielen Nachfolgern oft auf die Möglichkeiten von Magie an heiklen Stellen ein, oder gibt sogar an was passiert wenn die Helden sich entscheiden die Gefangen und Kaiserloyale Kapitanya der Gardisten zu befreien, auch das sucht man sonst oft vergebens.

Also Spielleiter finde ich habt man das Gefühl nie alleine gelassen zu werden und auf alles vorbereitet zu sein was die Helden auffahren.

Ob das AB zu schwer ist? Naja kann man sich drüber streiten, es ist halt eher so das um die Ecke denken einen oft einfacher zum Ziel bringt als brutale Gewalt. Finde ich auch sehr gut, da man hier eher selten das Gefühl hat es mit unfähigen Trotteln zu tun zu haben sondern eben mit Leuten die es drauf haben.

Das man die gesammtintriege kaumm durchschauen kann halte ich auch nicht für ein Manko, ja ich finde es sogar mal ganz erfrischend wenn die Helden mal nicht alles Lösen können sondern eher in einem Nebenstrang Arbeiten ohne gleich das große und ganze zu sprengen.

Von mir kriegt das AB 4 Punkte und eigentlich nur keine 5 da einmal mehr die pösen pösen Praioten dargestellt werden und man aus unerfindlichen gründen Krokodielchimären einsetzt anstelle von Maru.

Werde das AB wohl bald mit einer KGIA/G7 nebengruppe leiten und hoffe es ebenso gut hinzukriegen wie ich es in Erinnerung habe.

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Magister Ursus
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Magister Ursus » 10.02.2010 08:04

Fand das Abenteuer sehr mäßig. Total absehbare Storyline und wir hätten sie beinahe gesprengt. Leider wurde mein Vorschlag nicht angenommen das Siegel zu klauen und, auf den Verdacht hin, das wir in ein Ränkespiel geraten sind, es einfach an die Horas-Palast zu senden mit der Notiz "Fröhliche Grüße aus dem Mittelreich, wir armen Gäste dieses Landes wurden von X gebeten das Siegel von Y zu stehlen, oh edle Kaiserin, möget Ihr in Eurer Weisheit den wahren Besitzer kennen".

Was gar nicht ging, war die Darstellung des Balls (Thorwaler im Haikostüm?!), die Bebilderung war grottig und wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird von den Helden erwartet, dass sie erst auf der Jagd zuschlagen. Nur, sie wissen nix vorab von der Jagd (wird ja erst später verkündet) und sie ist am letzten Tag. Wer plant denn bitte einen Diebstahl erst vor Ort und wartet bis zum letzten Zeitpunkt? Wir haben vorher zugeschlagen und wurden dann - trotz Eilritt - sofort gefunden und ins Kittchen gerailroadet. Weil natürlich die Herren von der Wache (von uns eingeschläfert) nach dem Aufwachen total schnell wussten wo wir hinritten...

Kein Spaß gehabt. 1 Punkt.
sapere aude
liber et infractus
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 10.02.2010 10:34

Magister Ursus hat geschrieben:Wir haben vorher zugeschlagen und wurden dann - trotz Eilritt - sofort gefunden und ins Kittchen gerailroadet. Weil natürlich die Herren von der Wache (von uns eingeschläfert) nach dem Aufwachen total schnell wussten wo wir hinritten...
Wann wir zugeschlagen haben, weiß ich nicht mehr.
Aber wir sind
  • teilweise durch einen Fluss gegangen
  • dann mit einem Fuhrwagen per Anhalter gefahren
  • haben in Vinsalt übernachtet
  • und sind anschließend überland geritten, haben den Auftraggeber gefunden, mit ihm diniert und noch übernachtet.
Um anschließend mal eben so gefunden und verhaftet zu werden.
Das war einer der Railroading Punkte, die mich an dem AB schlicht gestört haben.

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Drognar
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Drognar » 10.02.2010 18:28

Wenn Man bedenkt das Helden eigentlich alle Möglichen und unmöglichen Fluchtwege von Schurken erfolgreich verfolgen sehe ich das eigentlich nicht so eng. Mal davon abgesehen das im Intreganten Horasreich wohl immer mit einem Spitzel zu rechnen ist der über die Ereignisse bescheid weis, aber klar man kann sich durchaus dran stören.
Man sollte hierbei aber vielleicht noch bedenken aus welcher Zeit das AB stammt und das es keine Überarbeitung erfahren hat.

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Grinder
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Grinder » 11.02.2010 11:42

Drognar hat geschrieben: Man sollte hierbei aber vielleicht noch bedenken aus welcher Zeit das AB stammt und das es keine Überarbeitung erfahren hat.
Ich denke nicht, dass "es ist halt ein altes AB" eine Entschuldigung für Unlogik, Railraoding und ähnlichen Scheiß darstellt.
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Carragen » 11.02.2010 12:05

Ich kann die Beschwerden nicht verstehen. Gut, man kann es Railroading nennen, wenn zwei Ereignisse, die Gefangennahme der Helden und ein Teil des Aarensteins fällt nicht in die Hände der Helden, stattfinden muss. Allerdings muss der Diebstahl bestimmt nicht während der Jagd passieren, sondern kann nach Aktionen der Helden gut auch davor oder danach stattfinden.

Und warum sollten die Helden auch nicht gefunden werden. Sie fliehen vor den höchsten Mitgliedern des Adlerordens, welche auch noch nach einem halben Tagesritt in Vinsalt sind und dort auf alle magischen Mittel zurückgreifen können, die sich vor der Horaskaiserin verheimlichen lassen.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Drognar » 11.02.2010 18:34

@Grinder:
Ich denke das man damals einfach andere Ansprüche an ein AB hatte als heute und das sollte man durchaus berücksichtigen.

Wenn man sich heute alte Filme aus dem Beginn der TVzeit ansieht werden die wenigsten den heutigen ansprüchen gerecht, dennoch kann man wohl nicht einfach sagen das sie scheise sind.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Tycho » 12.02.2010 11:20

Ich hab 4 Punkte gegeben, das Abenteuer ist ein weiten teilen echt gut, allerdings trüben die Railroading Punkte das ganze Bild.

Der Aufhänger ist mMn ziemlich schlecht, denn Horasier sollten Phenos Geschichte kennen und vor allem das Reichssiegel erkennen, wenn sie es stehlen. Weiterhin ist es irgendwie arg unglaubwürdig, dass man die Hochverräter einfach mal so laufen lässt, um den Diebstahl wieder gut zu machen...

Aber danach ist es eigentlich echt gut und auch die Passage im Schloss ist nett. Immerhin werden da ja auch mehrere Möglichkeiten beschrieben und es besteht keinesfalls ein Zwang, während der Jagd zuzuschlagen.

Im Kombination mit Shafirs Schwur ist es auf jedenfall ein schöne Kampagne.

cya
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Carragen » 12.02.2010 11:31

Ein kleiner Einwand: Man stiehlt nicht das Reichssiegel, sondern das Geheime Reichssiegel. So vermute ich nicht, dass die typischen Abenteurer, wenn sie auch aus dem Horasrecih kommen, dieses erkennen.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 12.02.2010 11:46

So wie ich die Geschichte verstanden habe, ist dies das wichtigste Siegel des Reiches. Ein Siegel hat die Eigenschaft bzw. den Sinn gesehen und erkannt zu werden. Je wichtiger das Siegel ist, desto wichtiger ist diese Funktion.

Daher dürfte "Geheim" hier nicht im Sinne von "Geheimnis", d.h. unbekannt und unerkannt, zu verstehen sein. Sondern, ähnlich wie bei der Bezeichnung Geheimrat auf ein herausgehobenes Vertrauen abstellen.

Aber gleichwohl dürften weder normale Horasier noch landesfremde Normalbürger Siegel sicher erkennen und in ihrer Bedeutung zuordnen können. Dafür wären Proben auf Staatskunst o.ä. wohl angebracht.

Tycho
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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Tycho » 12.02.2010 13:27

Ich hab das Abenteuer jetzt lange nicht mehr in der Hand gehabt, aber ich meine mich zu erinnern, dass es das Große Reichssiegel ist, mit dem eben Staatsverträge usw. gesiegelt werden. Also etwas das ein gebildeter Horasier (aber auch ein kundiger Mittelreicher) erkennen sollte. Ein Horaier sollte auch die Geschehnisse um Dom Phenos miterlebt haben und vermutlich auch Bilder von ihm kennen (natürlich einige Jahre alt usw., aber trotzdem).

Wobei da kann man das sicherlich noch so drehen, dass alles klappt.

Aber das die Helden nach der Gefangennahme einfach entlassen werden, weil sie ja zu doof waren zu erkennen, dass sie gerade was dummes tun, ist in meinen Augen eben wirklich lächerlich. Warum sollte man ein so wichtige Aufgabe in die Hände von (vermutlich) Ausländern und Verbrechern geben. Das ist schon irgendwie sehr konstruiert.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 12.02.2010 13:58

Tycho hat geschrieben:Ich meine mich zu erinnern, dass es das Große Reichssiegel ist, mit dem eben Staatsverträge usw. gesiegelt werden. Also etwas das ein gebildeter Horasier (aber auch ein kundiger Mittelreicher) erkennen sollte.
Woher sollte ein "normal" gebildeter Bürger das Siegel, dass auf Staatsverträgen angebracht wird, kennen? Dazu müsste man einmal einen Staatsvertrag gesehen haben. Wie viele Staatsverträge hast Du bereits gesehen? Ich habe noch keinen gesehen. Ich weiß nicht, wie die Siegel aussehen, die heute auf Staatsverträgen aufgebracht werden.

Der Kenntnisstand ~mittelalterlicher Aventurier dürfte in diesem Punkt nicht eben besser sein. Außer denjenigen, die von Profession her oder aufgrund der Werte auf Heraldik oder Staatskunst dieses Wissen eben haben.
Tycho hat geschrieben:Ein Horaier sollte vermutlich auch Bilder von ihm kennen (natürlich einige Jahre alt usw., aber trotzdem).
Woher?

Man kann das Bild nicht in der Zeitung sehen.
Es gibt keine/kaum bebilderten Bücher.
Und etwaige Ölbilder hängen auch nicht öffentlich rum.

In vergangenen Gesellschaften dürfte es eher die Ausnahme als die Regel gewesen sein, sich von den Herrschenden "ein Bild machen" zu können. Für Rom und die Germanen - hier als Vergleich eigentlich zu alt - habe ich mal gelesen, dass die Germanen und die Gallier es geradezu als Zauberei ansahen, den Herrscher aus Rom sehen zu können. Indem dieser sich als Statue oder Büste aufstellen lies.

In meinem Aventurien ist Wissen ein rares Gut.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Drognar » 12.02.2010 14:06

Ich dneke eigentlich auch das das wissen über das ausehen des Staatssiegels, zumindest des genauen aussehens, grobe Vorstellungen werden wohl existieren, eher dem Hochadel und den Diplomaten vorbehalten ist.

Wie Cattivo von Aravanadi sagt, selbst heutzutage ist es kein allgemeingut zu wissen wie die Dinger aussehen und in Aventurien gibt es kein WWW mit Google.

Mit den Bildern sehe ich das ähnlich. Die einzige Möglichkeit sind wohl Streckbriefe und die werden vermutlich nur an bestimmten Orten aushängen und dürften schnell als veraltet gelten, mal davon abgesehen das sie wohl nicht sonderlich genau sind. Achja mit etwas Verkleidung wohl nur den Misstrauischsten Gestalten klar wird das da was nicht stimmt. Aber zumindest meine Helden wittern nicht bei jeder Person die ihnen gegenüber sitzt gleich gefärbte Haare.

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Re: A70 Unter dem Adlerbanner

Ungelesener Beitrag von Robak » 12.02.2010 14:56

Dass wir das Abenteuer gespielt haben ist sehr sehr lange her. An Details kann ich mich kaum noch erinnern. Ich weiß aber, dass ich sowohl den Betrug durch den Auftraggeber als auch den Savonarola-Verschnitt ärgerlich fand.

Insbesondere den Betrug durch den Auftraggeber sehe ich kritisch. In der Regel sind die meisten Spieler bereit bei der Abenteuermotivation ihrer Charaktere das ein oder andere Auge zu zu drücken damit diese am Abenteuer teilnehmen können. Ein solches Verhalten ist eigentlich auch wünschenswert da man ja eigentlich Abenteuer spielen will und nicht Ewigkeiten mit der Herstellung einer Charaktermotivationj verbringen möchte. Abenteuer bei denen die Spieler und ihre Helden auf Kreuz gelegt werden führen nun dazu, dass die Spieler bei den nächsten Abenteuern deutlich kritischer werden. Insofern führen Abenteuer wie "Unter dem Adlerbanner" dazu, dass sich Spieler und Helden nicht mehr so einfach in Abenteuer einbauen lassen. Darin sehe ich einen großen Nachteil.
Letztlich war ich sehr froh das Abenteuer nicht mit meinem hochstufigen in Kuslik ansässigen Magier sondern nur mit dessen Sidekick gespielt zu haben. Die Charakter hätte sich schließlich nirgends mehr sehen lassen.

Gruß Robak

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