A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

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JR
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A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von JR » 05.06.2007 23:32

Dieser Thread ist zur Diskussion der Inhalte des Abenteuers "Jungfrau in Nöten" von Lena Falkenhagen bestimmt, erschienen im Band A126 "Drachenodem" im Jahr 2004.

Vielleicht hast du Erfahrungen mit dem Abenteuer gemacht, die du mit anderen Usern teilen möchtest, hast Tipps, Fragen oder Meinungen zu dem Abenteuer. Dieser Thread ist zur Sammlung dieser Informationen und Themen gedacht.

Darüber hinaus kann man in diesem Thread das Abenteuer auch bewerten, um so eine grobe Orientierungshilfe für andere Nutzer zu bieten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

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Satinavian
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Ungelesener Beitrag von Satinavian » 06.06.2007 10:44

Wunderbares Einsteiger-Abenteuer. Ich habe es schon mehrfach ohne Probleme geleitet. Es ist recht überaschend, aber die Rätsel sind nicht zu schwierig.

Es gibt auch kaum Anforderungen an die Fähigkeiten der Chars und ihre Vorgehensweise ist recht frei gehalten und kann je nach ihren Fähigkeiten und Vorlieben der Spieler unterschiedlich ausfallen.

So sollte ein Einsteigerabenteuer sein.

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Doc Sternau
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 06.06.2007 10:47

MMn das beste Abenteuer von Lena Falkenhagen. Volle Punktzahl.

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Robak
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Ungelesener Beitrag von Robak » 06.06.2007 10:58

4 von 5 Punkten

Ein gutes Abenteuer, das Überraschungen beinhaltet, die nicht ganz so vorhersehbar sind wie bei anderen Abenteuern.
Allerdings hat das Abenteuer auch einige fehlerhafte Angaben, die auch der Grund sind warum es von mir keine 5 Punkte erhält.

Das Abenteuer geht davon aus, dass sich sowohl die Helden als auch die gegnerische NSC Gruppe als Drachentöter sehen und planen es mit einem Kaiserdrachen aufzunehmen. Das ist für jeden Helden und Spieler, der schon mal einen Kaiserdrachen gesehen hat einfach eine ziemlich lächerliche Annahme.
Eine niedrigstufige Gruppe wird wohl nie auf die Idee kommen einen Kaiserdrachen auch nur entgegenzutreten. Gleichzeitig wird sie jede andere niedrigstufige NSC Truppe die dies tut als größenwahnsinnige Spinner abtun.
Meine Helden ließen sich nur schwer davon abbringen nach dem ersten auftreten des Kaiserdrachens nicht einfach das Weite zu suchen.
Deshalb empfehle ich den Kaiserdrachen durch einen Perldrachen zu ersetzen. Das tut der Logik der Story gut und macht auch die Drachentöter realistischer.

Außerdem sollte man die bekannten Manöver und Bewaffnung der NSC Drachentöter verändern. Im offiziellen Abenteuer wirkt sie nicht unbedingt auf den Kampf mit Drachen abgestimmt. Die SF sollten mehr in Richtung Wuchtschlag und darauf aufbauende Manöver sowie Auswichen umgeschichtet werden. Dazu empfiehlt sich ein stark AT-lastiger Kampfstil und eine schwere Bewaffnung zum Beispiel mit Andergaster oder Boronsichel. Auch die leichte Armbrust sollte man durch eine schwere ersetzten.

Gruß Robak

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Feyana
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Ungelesener Beitrag von Feyana » 06.06.2007 13:06

Ich fand es auch sehr gut. Hat spaß gemacht, war schön klein und niedlich.

Denke, dass meine Spieler auch Spaß hatten.

Eismann
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Ungelesener Beitrag von Eismann » 06.06.2007 13:27

Moin

War ganz knuffig, der Endgag aber von Anfang an vorhersehbar, eben WEIL es ein Kaiserdrache war, der da so aus dem Nichts hervor ploppte.
Aber trotzdem nett.
Unser SL hat uns dann noch ein bisschen was spendiert, da er einfach definiert hat, dass ein längst verendeter Höhlendrache in der Höhle bei den vier Nervdrachen liegt, durch den die erst auf die krude Idee gekommen sind.

Satyr
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Ungelesener Beitrag von Satyr » 06.06.2007 14:41

Konnte das Abenteuer nicht leiden. Arbeitete zu sehr auf der "Knuddel-Kuschel" Ebene, um dem Satyr was zu bieten.
Dieser hätte einfach die Drachen gekillt un d das Zerlegre zerstampft, in dem Bewußtsein, Aventurien dadurch zu ein em besseren Ort zu machen.

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Robak
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Ungelesener Beitrag von Robak » 06.06.2007 14:49

Es steht dem Satyr durchaus frei eine andere Lösung zu wählen. Das ist ja gerade das schöne an solch kleinen Abenteuern.
So könnte ein phexischer Charakter mit den Drachen gemeinsame Sache machen und schön weiter Geld erpressen.
Ein Magier könnte mit ihnen endlich eine Quelle für Drachentränen auftun.
Der Aufschneider kann sich hier zum Drachentöter krönen lassen.
Und der blutrünstige Trollzacker Rochaz ... kann hier endlich mal ungestraft beseelte Kreaturen die ihm nichts getan haben grausam zu Tode metzeln.

Gruß Robak

Fystanithil
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Ungelesener Beitrag von Fystanithil » 06.06.2007 15:02

4 Punkte von mir. Sich einem Kaiserdrachen entgegenzustellen erfordert zwar eigentlich deutlich mehr, als ein Einsteigerheld zu bieten hat, was tatsächlich ein Problem im Plot ist, aber welcher Einsteiegrheld kennt sich schon so gut mit Drachen aus, dass er das auf Anhieb bestimmen kann, abgesehen von Xorloscher Drachenjägern?

Satyr
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Ungelesener Beitrag von Satyr » 07.06.2007 10:32

Hey, der Satyr hat das Abenteuer nur als Spieler erlebt, mmuß aber klar sagen, dass er Abenteuer in denen Drachen als liebe kuschelige Wesen auftreten in aller Regel als unangemessen empfindet.
Zudem hat er den Eindruck, dass das Abenteuer ganz stark impliziert, dass man sich auf die Stelle der Drachen und gegen die Menschen/Zwerge stellt, und das hält der Satyr für eine komplett unrealistische Einstellung und ziemlich mieses Rollenspiel... nach dem Motto "Kindchenschema ist toll..."

Ist nicht die Art und Weise, in der der Satyr gerne spielt. Also so gar nicht.

Flo
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Ungelesener Beitrag von Flo » 07.06.2007 11:18

Ich muß gestehen, mir gefiel beim Durchlesen des Abenteuers selbiges auch nicht, insb. weil die Drachen ja letzten Endes die Bösen sind und somit eigentlich abgemurkst gehören. Aber auch andere Details finde ich nicht so prickelnd, z.B. die einfache Landfrau, die mal so eben ihre Gäste vergiftet. Alles in allem bin ich erstaunlicherweise halbwegs mit Satyr einer Meinung, es basiert viel zu sehr darauf, dass die Drachen halt "niedlich" und deshalb automatisch "die Guten" (TM) sind, obwohls in Wirklichkeit Räuber sind, die sich einen Dreck darum scheren, ob die Dörfler in Armut leben oder gar an Krankheit sterben (wir erinnern uns, magische Tränke werden auch gefordert).

Die Grundidee mag ja recht niedlich sein, aber irgendwie hätte man es besser plazieren und den Drachen nen anderen Aufhänger geben können, z.B. indem man sie in die Rolle der "Opfer" drückt, die von den Menschen aus Egoismus getötet werden und die sich nun nur so zu helfen wissen o.ä. Aber diese Verbindung aus "schuldig" und "niedlich" finde ich nicht so prickelnd.

Aber ich kenne auch mindestens eine Gruppe, der das Abenteuer recht gut gefallen hat :-) Da ich es persönlich noch nicht geleitet habe (wurde eben aus den obigen Grunden verworfen) und es auch nicht spielen werde, enthalte ich mich aber einer Punkt-Wertung :-)

Eismann
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Ungelesener Beitrag von Eismann » 07.06.2007 13:29

Moin

Wir haben zuerst die Drachen zusammen gestiefelt, um dann den vierten aus der Kneipe zurück zu holen, von daher hat da das Kindchenschema so gar nicht funktioniert. Lief aber trotzdem gut.

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Adanos
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Ungelesener Beitrag von Adanos » 07.06.2007 13:43

Ich hab selten ein so vorhersehbares Szenario erlebt. Dazu waren die NSCs auch nicht gerade so interessant. Unser Meister hat einen Drachen aber lustig geistesgestört dargestellt (keine Ahnung ob das so vorhergesehen war). Kuscheldrachen finde ich auch nicht so cool. 2 Punkte.

Tom-Bombadil
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Ungelesener Beitrag von Tom-Bombadil » 07.06.2007 13:51

Das mit dem Kindchenschema ist was für so Weichkekstruppen mit Elfen und ähnlichem Gesocks. Ich werde das als kleines Abenteuer am Rande meiner Zwergenkampange spielen. Ich kann mir recht gut vorstellen, wie das läuft: Zwerge sehen den Kaiserdrachen. Eine gelungene Probe auf 'Tierkunde(Drachen)' und auf 'Magiekunde(Drachenmagie)' später wissen sie, das es kein echter Kaiserdrache ist. Dann wird das Ungeziefer operativ (mit der Armbrust) aus der Welt gefegt und weiter geht die Reise. Für die SC hat das in etwa die Herausforderung von 'Pilze sammeln'. Aber meine Spieler mögen sowas eigentlich immer gerne (also wenn ein Abenteuer mal nicht nach Schema F abläuft). Ich finde die Idee in dem Abenteuer gut. Ist mal was neues. Deswegen werden wir's auf jedenfall spielen.

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Ungelesener Beitrag von Rumpelstielzchen » 07.06.2007 14:26

Mit den richtigen Charakteren machts spaß. Ich hatte damals einen tulamidischen Dieb gespielt, der Sympathie für das Vorgehen der Bande mitbrachte. Am Ende konnte man die Drachen davon überzeugen, das es sich nicht lohnt arme Dorfbewohner auszunehmen und das es in Fasar doch wesentlich lohnenswertere Ziele gibt, wenn man auf die Masche mit dem Kaiserdrachen verzichtet... Dann einigten wir uns noch darauf, demnächst gemeinsam ein Ding zu drehen. :lol:

Mir hats jedenfalls gefallen, wenn man allerdings diese Art von Abenteuern nicht mag, besser Finger davon.

Von mir gibts 4 Punkte.

Thelion
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Ungelesener Beitrag von Thelion » 06.07.2007 16:24

Von mir gabs 3 Punkte.

Die Geschichte war etwas vorhersehbar, gleich unsere erste Idee war letztlich auch die Lösung der Geschichte.

Die Drachen hat unser Meister aber nicht klein-knuffig gespielt sondern jedem einen geeigneten eigenen Charakter gegeben.
Der Kopf der Truppe war richtig fies-hinterhältig, einer anderer war ziemlich blöde (und hat sich am Ende auch verplappert, so daß wir ab dann endgültig wußten, woran wir waren).

So war die Interaktion mit den Drachen interessant, was gerade gut angekommen ist.

Minual
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Ungelesener Beitrag von Minual » 07.09.2007 12:22

Na ja ging so. Ich fand den Kaiserdrachen recht unglaubhaft. Daher habe ich ihn abgewandelt. Zum Schluss hat unser Dämonologe die echten Drachenjäger von nem Shruuf zerreißen lassen. Das hat dann zum Bruch zwischen ihm und der Elfe geführt...

Aber im Großen und ganzen ein durchführbares AB.

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Ungelesener Beitrag von Olvir Albruch » 07.09.2007 19:19

Puh, das ist auch schon wieder länger her, ich hab es als Spieler erlebt!
Hatte zwar auch relativ früh raus, dass das kein echter Kaiserdrache ist, aber fand es trotzdem recht gut.

Ich geb einfach mal 4, weil ich grad auch noch gut gelaunt bin.

MfG,
Olvir Albruch

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Trulla
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Ungelesener Beitrag von Trulla » 10.09.2007 08:25

Ich fand das AB recht ansprechend. Eines der wenigen "Neueren", die unsere Gruppe gespielt hat. Unglaubhaft war der Einstieg und die Motivation alle Mal. Auch unsere Gruppe hat die Neugier getrieben, dass da irgendetwas nicht stimmt.

Mit dem Drachenjäger hatte sich mein khunchomer Krieger ein Duell geliefert, wobei mein Held ihn mit einer bestätigten 1 von den Füssen holte. Sonst wäre dies wohl um einiges härter geworden...

4 Punkte!

Jenoolen
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Jenoolen » 26.11.2009 09:40

Mir hat dieses Abenteuer ziemlich gut gefallen, die Idee mit der Ganovendrachenbande fand ich göttlich. :-)

Einen Kaiserdrachen an den Anfang zu setzen, mag auf den ersten Blick too much sein, allerdings sollte man als Spieler doch so viel Vertrauen zu seinem SL haben, dass er die niedrigstufigen Helden nicht einfach abmetzeln will, oder? Wenn ich mich richtig erinnere sollen die Helden am Anfang doch aber auch nur den Tribut überbringen, heikel wird es ja erst an dem Punkt, als das Kind entführt wird.

Der Kuschelfaktor ist natürlich reine Geschmackssache, das Abenteuer hindert aber meines Wissens nicht daran, die Drachen wirklich böse aufzuziehen. Allerdings finde ich, dass das Abenteuer dann an Unterhaltungswert verliert. Bei uns kamen die niedlichen Drachen jedenfalls gut an, besonders der Partner des Drachenweibchens, der sein 'Perlzähnchen' wiederhaben wollte.

Überraschendes Highlight war bei uns u.a. auch, dass tatsächlich die Horasierin der Gruppe wegen einer zweideutigen Aussage fälschlicherweise für eine Jungfrau gehalten wurde und ebenfalls als Tributopfer dienen sollte. Da alle anderen Helden wegen des Schlaftrunks außer Gefecht gesetzt waren, musste dann ausgerechnet die Tsa-Geweihte die Übergabe aufhalten, sehr schön.

Insgesamt ein kurzweiliges Abenteuer für zwischendurch mit hohem Spaßfaktor. Nahe an 5 Punkten dran, aber die reserviere ich mir für die richtigen Highlights.
"Zu lieben, zu leiden, zu lernen,
kurz: zu leben - das ist unser Weg!"

Cachimba
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Cachimba » 07.08.2010 14:24

Das Abenteuer hat mir grundsätzlich gut gefallen. Meine Spieler haben anfangs natürlich ein wenig komisch geguckt, als ihnen klar wurde, dass sie es offenbar mit einem großen Drachen aufnehmen sollen. Die Darstellung der "Widersacher" fand ich druchaus in Ordnung und nicht etwa zu kuschel-rosa. Vier Punkte

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Shadow-chan
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Shadow-chan » 07.08.2010 16:44

An sich hat mir das Abenteuer gut gefallen, aber wir hatten bei uns in der Gruppe massiv das Problem, dass der Großteil der Charaktere eigentlich überhaupt nicht einsah, sich jetzt irgendwie mit einem Kaiserdrachen anzulegen. Man hatte schließlich den Auftrag, den Tribut vom einen Dorf ins andere zu bringen, die Sache war erledigt, sollen die sich doch um ihren eigenen Scheiß kümmern, ich meine, Kaiserdrache!

Mein Charakter war der einzige, der der Meinung war, man müsse den armen Dorfleuten doch helfen, vor allem dem armen kleinen Mädchen, man ist doch schließlich von den Göttern auserwählter Held (er hat Einbildungen :censored: ), man kann sich den Drachen ja wenigstens mal angucken etc. pp.
Aber wenn ich ganz ehrlich bin, begründete sich diese Haltung auch zu einem guten Teil auf der outgame-Überlegung "Das ist explizit ein Einsteiger-Abenteuer. Das kann nicht so gedacht sein, dass wir gegen einen Kaiserdrachen kämpfen, da muss es irgendeine sinnvolle Lösung geben."

Wenn ich mich recht entsinne, war die geplante Opferung des kleinen Mädchens der Anlass für die gesamte Gruppe, da dann doch einzuschreiten (hm, und wahrscheinlich hatte die Mutter Gold versprochen oder so...), aber ohne das wären wir weg gewesen.

Insofern muss ich sagen, wenn man mal wirklich rein von ingame Überlegungen aussieht, würden wohl eigentlich nur größenwahnsinnige und/oder selbstmordgefährdete Helden auf die Idee kommen, sich mit dem Drachen anzulegen...

Ich vergebe alles in allem mal drei Punkte.
Und wie immer hat Lexaja recht.

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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Salix Lowanger » 05.09.2010 15:30

Unsere Runde hat sich prächtig amüsiert. Wir wussten zwar, dass wir uns wohl kaum mit einem Kaiserdrachen anlegen können, aber wir dachten, dass wir vielleicht das Mädel rausholen können, wenn der große Palandur mit den beiden anderen Gruppen beschäftigt ist. Mein Outgame-Kommentar: Vielleicht ist der Drache danach satt. Außerdem war die Jungfrau ja gar nicht "bestellt", insofern rechneten wir uns Chancen aus, die Kleine noch retten zu können.

Die Auflösung des Ganzen hat uns dann ziemlich lachen lassen. Es war übrigens auch das AB mit dem Herbeirufungs- und Beherrschungspatzer.

Insgesamt hat es bei uns super funktioniert. 4 Punkte.
Terroristen sind NIEMALS Gläubige.Terroristen sind IMMER kranke Arschlöcher!
- Ralf Ruthe

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Skyvaheri
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 28.09.2010 16:10

Mein Fall war es nicht so ganz... ich steh' nicht so auf "Schelmen-" und Blödelabenteuer... auch wenn ich selber gerne Witze mache.

3 Sterne.

Sky
Alle Infos zu Sky's DSA-Runde gibt es hier:

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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Asleif23 » 07.01.2011 11:07

Ich hab das Abenteuer gestern in etwa 7 Stunden gemeistert (als das zweite in den letzten Jahren, für das ein einzelner Termin ausgereicht hat, was auch schon was Besonderes ist). Manche Szenen, NSCs und so weiter mussten etwas umgearbeitet werden, da im Original für meinen Geschmack untragbare Dinge drin sind;

VORSICHT, AB HIER MEISTERKOMMENTARE:

Beispiele:
- Der KAISERDRACHE, wobei von den Helden wie selbstverständlich ausgegangen wird, dass sie ihm natürlich hinterherreisen und ihn töten wollen. Reichlich naiv, für halbwegs intelligete Charaktere. Habe daraus einen Perldrachen gemacht.
- Die Wirtin, welche die Helden vergiftet, und dann noch versucht, ihnen das auf ihre Rechnung zu setzen. Geht's noch? Ich hatte zwei Novadi in der Gruppe, die nach dieser Aktion dann unter anderem den Dorfältesten (aus Versehen, aber immerhin) getötet haben, die Wirtin wäre auch dran gewesen, wenn sie nicht schnell das Weite gesucht hätte, und die Dörfler mussten sich schleunigst mit den Helden solidarisieren, damit es kein Gemetzel gibt.
- die 7 Zwerge mit ihrer Dalton-Optik und dem Vier-Mann-Drachentöter... sehr albern und hintergrundfern. Weg damit. Sind bei mir zwei reisende Drachentöter geworden - ernst, erfahren, und grad im richtigen Moment aufgetaucht, als die Helden schon geplant haben, die entführte Perlzahn mit Gewalt aus den Klauen der Söldner zu holen.

Was ich großzügig geändert habe, und was wesentlich mehr persönliches Engagement für die Gruppe bedeutet hat:
- Eine Mitheldin, blonde Mittelreicherin, wurde als Drachenopfer auserkoren. Shayla und Shila sind vollkommen ausgefallen und wären nur die Notlösung gewesen, wenn es mit dem Schlafgift nicht geklappt hätte. Die beiden Novadis waren fuchsteufelswild und hätten am liebsten das Dorf ausgelöscht. :ijw: Die Spielerin war dadurch zwar etwa 1 Stunde passiv, hat sich aber nach eigenen Angaben sehr gut unterhalten, als sie den anderen beiden in ihrer Rage zuschauen konnte.
- Der Dorfälteste Rohal ist den Helden effektiv ausgewichen und nur zweimal aufgetaucht, einmal auf dem Rückweg von der Tributzahlung, und dann bei dem missglückten Versuch der Helden, ihn als Geisel mitzunehmen. Die beiden jungen Kerle Nareb und Ismeth wurden von mir spontan zu Sympathieträgern ausgebaut, als eigentlich etwas welterfahrenere Reisende, die nur aktuell von ihrem Onkel Shefech, dem Schmied, im Dorf behalten wurden. Sie haben nach dem Verschwinden der Wirtin die Karawanserei übernommen und waren dann beim fingierten Endkampf mit Palandur die Hauptzeugen.
- Eine schöne Szene übrigens, der Endkampf, bei dem der Schaukämpfer der Gruppe ebenso wie die Reiterkriegerin ihr volles Poser-Potential ausspielen konnten. Ungeklärt im Abenteuer bleibt der Verbleib des Drachenleichnams (tiefe Schluchten und Klippen, in die er stürzen soll? Naja...), das die Helden mit den kleinen Drachen durch einen Steppenbrand und Knochenresten aus ihrer Höhle gelöst haben.
Aberwitz war bei seinem zweiten Auftritt als Statthalter schnell ein Hassobjekt, was sich aber radikal änderte, nachdem die Helden vergiftet wurden und der Schwindel mit Palandur aufkam. Man muss hier ein wenig Mühe in die Darstellung der Zwergdrachen investieren, der ewig schimpfende Aberwitz wurde aber schnell wirklich als niedlich empfunden, als er von "Perlzähnchen" erzählte.

Die NSCs sind alles in allem gut darstellbar, lediglich die Dörfler brauchen dringend etwas bessere Ausarbeitung, die Helden haben sonst spätestens nach der Gift-Aktion keine Motivation mehr, ihnen zu helfen. Bei mir lief das sehr spontan vor allem über Nareb und Ismeth.
Die Drachen sind so wie sie sind verwertbar, man sollte sich aber vielleicht ein kleines Zitat-Inventar an Beschimpfungen für Aberwitz anlegen.
Die Söldner sind ausreichend beschrieben, die Zwerge muss man mAn ersetzen, wenn man nicht seine Spieler verprellen will.

Alles in allem hat das Abenteuer gut funktioniert, man sollte sich aber genau überlegen, wie die eigene Gruppe auf die fragwürdige Gift-Aktion reagieren könnte, und muss dann evtl. schnell eine Lösung improvisieren, denn die Autorin geht offenbar davon aus, dass das für die Helden zum Alltag gehört und sie einfach drüber hinwegsehen, sobald das nächste Plotelement startet. Funktioniert bestenfalls bei einer sehr anspruchslosen Gruppe.

Alles in allem gebe ich 4 Sterne - das Abenteuer war für uns alle ein Erfolg, was aber nicht unbedingt an den Vorgaben lag. Einiges muss man abändern, anderes ersetzen, und für jede Gruppe ist das Szenario sicher nicht geeignet.

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Kalimdor
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Kalimdor » 26.01.2011 17:59

Es ist zwar schon ein bisschen her, aber das Abenteuer hat uns viel Spaß gemacht. Es war eine schöne Abwechslung (und die obigen Kommentare haben Recht: Ein bisschen zu niedlich angelegt war es definitiv :) ).

Disaster

Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Disaster » 27.01.2011 14:15

Ich mochte das AB auch. Wir hatten es als kurzes INtermezzo gespielt, in einer Runde, die durchaus auch mit Humor dieser Art umgehen kann.

Wir sind zwar etws von der eigentlichen Geschichte abgewichen, dass war allerdings nicht vorherzusehen und nicht die Schuld des AB. :)

Meisterinformationen: Ich glaube der falsche Magier hat den Spielern am besten gefallen, da er zwar ein schlimmer Poser war, aber irgendwie doch recht unterhaltsam.

Silbertau
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Silbertau » 06.10.2011 17:48

Dieses Abenteuer ist ein netter Heldensandkasten, hat aber auch einige Logikschwächen: 3 Sterne.


Warum möchte man eigentlich in einem Nachbardorf und nicht gleich in Komra, dem Hauptschauplatz, starten? Wäre dem so, wäre einige Fragen schon hinfällig: warum wollen die Helden überhaupt noch nach Auftauchen eines Kaiserdrachens nach Komra, weshalb sind sie so gut geeignet als Begleitschutz für den Tribut und was passiert noch alles auf der Tagesreise bis zum Ziel? Die Begegnung mit dem Drachen Palandur samt Gefolge hätte man auch einfach dort stattfinden lassen können. Hierbei bin ich übrigens der Meinung, dass Palandur ein Kaiserdrache und nichts geringeres sein muss, denn warum sollten die kleinen Drachen sich mit weniger als dem größten aller Drachen zufrieden geben?

Vom Dorf bekommt man lediglich ein Gasthaus und etwa sechs Einwohnern mit Namen beschrieben. Außerdem kam mir die Bevölkerung etwas zu sehr von den Drachen geschröpft vor. Man fragt sich, warum hier überhaupt noch Menschen wohnen. Gerade wenn man die Option sich auf die Seite der Drachen zu stellen favorisiert oder auch nur plausibel halten möchte, sollte man diese nicht das Dorf ausbluten lassen. Shayla als Sympatieträgerin zu etablieren empfand ich als schwierige Aufgabe. Dabei läuft man Gefahr letztendlich das Kind in der Not einzuführen, das man rettet, weil Helden eben Kinder in Not retten.
Die Drachenjäger sind gut beschrieben, wirken aber etwas fehlgeleitet. Bei mir gaben sie zwar groß an, den Drachen erschlagen zu wollen, waren aber eigentlich eher daran interessiert entweder dem Dorf durch Teilerfolge etwas Gold abzuringen oder einen Teil des Hortes zu stehlen. Immer noch tollkühn genug.

Die Helden einfach mal mit Gift außer Gefecht zu setzen, kam mir sehr unplausibel vor. Selbst wenn die Gruppe mit dem erklärten Ziel den Drachen töten zu wollen anreist und genug Eindruck schindet, dass man sie nicht gleich ob diesem Ziel aus dem Dorf wirft - was ist so schwer daran, sich einfach in der Nacht zum Tribut entlöhnen davonzustehlen? Die Entführung der kleinen Shayla ist ... merkwürdig und will mir nicht einleuchten. Soll anscheinend eine Verzweiflungstat sein, weil der Tribut zu hoch ist, als dass man ihn bezahlen kann. Dann stellt sich allerdings wieder die Frage, warum das Dorf noch bewohnt ist.

Eine Spurensuche soll ja relativ wenig bringen außer die Entdeckung des Horts, wozu man aber auch wenig andere Möglichkeiten geboten bekommt. Die neuankommenden Zwerge sind noch eine gute weitere Partei, sollten aber vielleicht etwas weniger lächerlich dargestellt werden. Bei mir war es einfach eine Art Erkundungstrupp geringerer Anzahl, die zunächst die Gerüchte um Drachenaktivität prüfen wollte.
Anschließend bekommt man noch einen Deal von den kleinen Drachen vorgeschlagen, die kleine Shayla gegen einen von den Drachenjägern gefangenen Funkeldrachen zu tauschen und kann hier noch irgendwo herausfinden, dass es in Wahrheit gar keinen Kaiserdrachen gibt.

Schlussendlich darf sich die Gruppe ihr eigenes Finale basteln, wobei im Text ein Theaterspektakel mit von den Kleindrachen gestellten Licht- und Soundeffekten favorisiert wird, bei dem die Helden Palandur heroisch bezwingen.


Fazit:
Leichte Kost für zwischendurch und gut als Einstiegsabenteuer zu gebrauchen.
Je nach Tatendrang der Spieler dümpelt man vor sich hin oder ist Ruckzuck fertig.
Irgendwie fehlt mir ein Handout: beispielsweise ein detailreich gezeichneter Palandur, ein Grundriss des Dorfes/Gasthauses oder nur eine grobe Übersichtskarte des Gebietes.

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Boris Skulkov
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Boris Skulkov » 05.08.2012 12:14

Also von mir gibts 3 solide Punkte. Nette Kost, wenn der Humorfunke rüberspringt, wirds ein lustiger Abend. Allerdings muss ich mich Robal voll und ganz anschließen: ein Kaiserdrache führt eher zu Heldenfluchtversuchen als irgendwelchen Drachentöterambitionen. Dadurch wird das Abenteuer für DSA-Veteranen (Spieler, nicht Helden wohlgemerkt) zu verdächtig: schnell mal einen Kaiserdrachen besiegen in einem Anthologieabenteuer...? Mmmh, da kann was nicht stimmen. Für unerfahrene Spieler kann das natürlich eine spannende Sache werden.

Im Zuge der Mhanadistankampagne gemeistert, und so hatten die Helden die Chance Komra über dieses Abenteuer zu "erobern".

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Pericolo
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Re: A126.1 Jungfrau in Nöten (Drachenodem)

Ungelesener Beitrag von Pericolo » 07.08.2012 17:25

Habe das Abenteuer als Meister erlebt und werde es gerne noch einmal meistern, vor allem auch mit nicht so ganz Einsteigerhelden, die haben dann auch Angst aber nicht zu viel um nicht in die Höhle des Drachen zu schleichen und ein Kind zu retten.

Meine Spieler damals haben ziemlich blöde geschaut als der Kaiserdrache (dessen echtheit keiner anzweifelte) über das Dorf rauschte und ein halbes Dach abdeckte (habe einem der Drachen einen Klickeradomms mitgegeben :ijw: )

Ach ja volle Punktzahl ich mag so Abenteuer und habe den Knuddelfaktor durch sehr gerissene Drachen und extrem unsympathische Konkurrenten rausgenommen.
Zuletzt geändert von Pericolo am 07.08.2012 17:27, insgesamt 1-mal geändert.
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