A129 Aus der Asche

Hier können DSA-Abenteuer bewertet und bereits bewertete Abenteuer eingesehen werden.

Wie hat dir das Abenteuer "Aus der Asche" gefallen?

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38
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62
34%
 
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JR
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A129 Aus der Asche

Ungelesener Beitrag von JR » 14.03.2007 20:28

In diesem Thread kann man das Abenteuer "Aus der Asche", den zweiten Band der Kampagne zum "Jahr des Feuers" bewerten.

Bitte nur dann abstimmen, wenn du das Abenteuer als Spieler oder Spielleiter erlebt oder es zumindest gelesen hast!

Wenn dies nicht der Fall ist, dann stimme bitte nicht ab. Vielleicht spielt ihr das Abenteuer ja in einigen Monaten und du willst dann abstimmen, könntest es aber ja nicht mehr, wenn du schon abgestimmt hättest, ohne das Abenteuer zu kennen.

Bei eventuellen Statements zum Inhalt des Abenteuers die Beiträge bitte immer als MI kennzeichnen! Für ausführliche Diskussionen von "Aus der Asche" bitte aufs spezielle Forum zum Jahr des Feuers ausweichen.

Wie hat dir das Abenteuer "Aus der Asche" gefallen?
  • sehr gut (5 Sterne)
  • gut (4 Sterne)
  • zufrieden stellend (3 Sterne)
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Zuletzt geändert von JR am 06.09.2007 20:45, insgesamt 4-mal geändert.

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Doc Sternau
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Ungelesener Beitrag von Doc Sternau » 14.03.2007 20:50

Für ein bezahltes Abenteuer: Schlecht

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Rumpelstielzchen
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Ungelesener Beitrag von Rumpelstielzchen » 14.03.2007 21:04

Eindeutig nur zwei Sterne. Wo Schlacht in den Wolken mit einem Knaller anfing und auch der Spannungsbogen gut war, wirkt Aus der Asche teilweise langweilig. Die Helden hetzen von Gareth nach Elenvina, von dort nach Punin, um dann nach Albernia und wieder zurück zu reisen. Wo der Teil in Elenvina noch recht gelungen war (zumindest der Einbruch) wirkt der Albernia-Plott einfach fehl am Platze. Setzt diesen Maraskaner in eine Berghütte im Eisenwald oder Ambossgebirge. Dann kann man sich den Bürgerkrieg sparen.

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Ungelesener Beitrag von Denderan Marajain » 14.03.2007 22:08

Das Abenteuer ist schlecht. Es strotzt nur vor Fehler und wurde leider von einer Autorin verfasst die schon vor 10 Jahren in Pension hätte gehen sollen :(

Besonderse Coran Crassberger ist total verpfuscht :(

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Mysticus
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Ungelesener Beitrag von Mysticus » 14.03.2007 22:43

Leider ein Flop, wirklich schlecht. Ich bin sehr enttäuscht nach dem Auftakt ein solches Abenteuer in einer großen Kampagne zu versemmeln.

1 Stern.

Mysticus

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Sumaro
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Ungelesener Beitrag von Sumaro » 15.03.2007 08:42

Ein Stern, wirklich nicht schön.

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Ungelesener Beitrag von Zorni » 15.03.2007 08:42

Mit das Schlechteste was ich je als SL durchlitten habe.
Selbst Coran G., der cool ist, kann das nicht retten.

Daher leider nur 1 Punkt.

Gulmond
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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 15.03.2007 10:18

2 Punkte. Die Kapitel in Gareth und Punin sind soweit OK. Elenvina geht ja noch so, aber der albernische Bürgerkrieg war ein wirklich fetter Griff ins Klo.
Das passt von der Dramatik so gar nicht rein.

Satyr
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Ungelesener Beitrag von Satyr » 15.03.2007 11:31

Für den Satyr der beste Teil der Kampagne. Was bei Konkurrenz zu SIDW und den 1o1 Dummheiten auch wenig spektakulär ist. Das Abenteuer ist nicht gut, aber es ist besser als der Vorgänger (in fast jeder Hinsicht) und nicht so pathetisch wie der abschliessende Band.
Gut, über de Schwächen muß man nichts sagen. Es ist ein von vorne bis hinten durchgescriptetes Abenteuer, dass wenig bis keine Freiheiten läßt, aber es beinhaltet eine der intressantesten Stellen der Kampagnen (dfie Geistreise) und alleine dafür ist es dem Abenteuer ein wohlwollendes Nicken wert. 3 Punkte, da immerhin besser als SIDW.

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 15.03.2007 13:06

Ein Trauerspiel. 1 Punkt. Wenn ich hätte können, hätte ich 0 oder negative Punkte vergeben.

Für mich als Spieler (selbst mit grundsätzlich passendem Char) war es sehr unangehm zu spielen, trotz zweier guter SL's, die das Beste daraus machen wollten...

SidW hat mir trotz Gigantomanie deutlich besser gefallen, obwohl ich bspw. das Turnier gar nicht mitspielen konnte, dafür aber in Auraleth eine Sternstunde und am Ende eine Solomission hatte... ;)

Sky

Athax Erbe
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Ungelesener Beitrag von Athax Erbe » 15.03.2007 14:25

von mir gibst einen Punkt, und das auch nur weil 0 Punkte nicht wählbar war...

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Agrimoth
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Ungelesener Beitrag von Agrimoth » 15.03.2007 19:01

Ich habs gespielt, weiß nichts mehr von und es ist mir egal. Ich war mit 3 Sternen noch total nett. Ich fand das JdF sowieso kaum befriedigend.

Gruß Agri

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Ungelesener Beitrag von Endijian von Tuzak » 16.03.2007 00:02

Der schlechteste Teil der Kampagne. Das erste und letzte Kapitel sind jedoch mMn gut. Der Teil in Elenvina und vor allem in Albernia ist total daneben. Die Helden haben eigentlich besseres zu tun.
Aber bei mir reicht es noch zu knappen 3 Punkten.

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Robak
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Ungelesener Beitrag von Robak » 16.03.2007 00:05

Irgendwie tut mir die arme Frau Falkenhagen leid.
Aber das Abenteuer passt wirklich nur sehr schlecht in die Kampagne. Die Helden erwarten Gut vs. Böse und bekommen Politik und Bürgerkrieg.

Gruß Robak

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 16.03.2007 00:53

Jepp, ziemlicher Stilbruch im Vergleich zum ersten Teil, da konnte die Dramatik noch über einige Schwächen hinwegtäuschen/entschädigen diese fehlt im zweiten Teil fast völlig.

1 Punkt, nette Ideen an der falschen Stelle.

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Skyvaheri
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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 16.03.2007 08:55

Ohne dass ich zuviel verraten will, aber dass (nach Aussage unseres SL) die beiden Hauptchars Jast Gorsam und Selindian Hal im 3. Band praktisch keinerlei Auftritte mehr haben macht mMn den 2. Teil komplett überflüssig. Er taugt quasi wirklich nur noch dazu den Spielern klar zu machen, dass nun Selbstjustiz und Jeder-ist-sich-selbst-der-Nächste im Reich die Maßstäbe sind... das hätte man auch mit weniger Seiten machen können - oder den Helden zumindest von Anfang an eine gute Motivation auf der richtigen Seite gönnen können.

@Robak: Dein Mitleid mit Lena Falkenhagen ehrt Dich, aber mal ehrlich von einer Profi-Autorin (deren Stärken und Schwächen ja bekannt sind) erwarte ich in einer derart wichtigen Kampagne ein stimmiges AB und von Fanpro, dass diese Kampagne ausführlich testgespielt wird, da sie ja die wirklich wichtigen Weichen für den DSA-Rahmen der Spielewelt der Zukunft absteckt. Damit sollten solche Stilbrüche eigentlich erkannt werden - und beseitigt vor Erscheinen.

Sky

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Robak
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Ungelesener Beitrag von Robak » 16.03.2007 11:50

Als Einzelabenteuer wäre der Albernia Plot vielleicht noch gut gewesen, doch im Kontext der Kampagne passt dieser Plot einfach nicht.

Aber mal der Reihe nach.
  1. Das erste Kapitel passt noch ganz vernünftig in die Kampagne.
    Allerdings ist es alles andere als Fehlerfrei.
    • vorhersagbare überraschende Wendung
      Es krankt an vorhersagbaren überraschenden Wendungen. Wenn sie Spieler irgendwie vermuten, dass Meisterinformation: Leonardo mit dem Splitter abhaut und bemerken, dass ihre Helden dies nicht verhindern können, obwohl sie eigentlich dazu fähig währen, dann entsteht Frust.
      Der typische Fehler des bösen Railroadings.
    • Das Meisterinformation": Greifensiegel
      Dieses Objekt spielt für den Rest der Kampagne so gut wie keine Rolle. Dort wo man es gebrauchen könnteMeisterinformation zu "RdK": (Entzauberung der Steelen), da darf es nicht funktionieren, da sonst der Plot scheitert.
      Das Objekt ist also überflüssig. Man versucht nur krampfhaft ein Äquivalent zu den Zeichen der G7 zu schaffen.
    • Unangebrachte Vorwürfe gegenüber den Helden
      Das die MeisterinformationBorongeweihten den Helden Vorwürfe machen, dass Meisterinformation der Stab des Vergessens beschädigt ist, ist eine sehr schlechte Setzung und kann bei den Spielern die "Macht euren Scheiß doch alleine" Abwehrreaktion hervorrufen. Viel besser wäre es, wenn die Meisterinformation Borongeweihten einfach geschockt und traurig sind und die Helden um Hilfe bitten.
  2. Reichskongress
    Dieser Teil der Kampagne passt gerade noch in den Kontext der Kampagne. Allerdings ist der Kongress für die Helden relativ frustrierend, da sie nicht in der Lage sind viel zu bewirken. Meisterinformation Wahrscheinlich reisen die Helden an um das verbliebene Reich für den Kampf gegen die Aggressoren zu einen, doch dieses Zeil kann in Elenvina nicht erreicht werden.
    Problematisch ist das die Ereignisse dieses Kongresses wohl nicht unbedingt zum Spielstil der meisten Gruppen passen. Eine Politiksimulation ist nun mal nicht unbedingt etwas was alle gerne spielen.
    Die Helden können praktisch keinen Einfluss auf den Ausgang nehmen, was bei der generischen unpolitischen Heldengruppe zwar realistisch aber nur wenig Spielspassfördernd ist, doch wenn die Gruppe passenden SO und Fähigkeiten der Intrige mitbringt, dann ist es sehr zu bedauern, dass das Abenteure nicht auch eine Alternative mit mehr Handlungsfreiheit bietet. Zum Beispiel könnt man in Erwägung ziehen den ehemaligen Großfürsten von Almada zum Regenten zu machen. Da dieser Meisterinformationspäter sowieso stirbt und danach immer noch Jast zum Regenten werden könnte wäre die Abweichung vom offiziellen Aventurien nicht zu groß.

    Die zu erwartende Überraschung dieses Abenteuers ist, dass Meisterinformation das wichtige Artefakt, welches die Helden einem NSC übergeben, natürlich geklaut wird. Diese Setzung ist höchst ungünstig und man fragt sich warum man es nicht dem SL überlässt Meisterinformation den Helden selbst das Artefakt zu klauen. Inkompetente NSCs als Verbündete führen zur Frustration von Spielern und Helden und haben auch zur Folge, dass beide den Respekt vor Personen mit hohem SO verlieren.
    Noch schlimmer wird es dadurch, dass die Autorin Meisterinformation genau diese überraschende Wendung schon früher verwendet hat, so dass die Chance, dass die Spieler die Wendung sofort erraten sehr hoch ist.
  3. Albernia
    Dies ist der unpassendste Teil der Kampagne. Vielleicht für sich ein schönes Abenteuer für eine Gruppe Alberniatreuer Helden, doch vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die Heptarchen wirkt es als ob sich Kinder im Sandkasten streiten.
    Das Abenteuer geht davon aus, dass sich die Helden auf die Seite Meisterinformation Albernias schlagen. Leider wird nicht darauf eingegangen wie man diesen Teil spielen sollte, wenn die Helden neutral bleiben oder aber sich auf die Seite Meisterinformation des Reichsregenten stellen.
    Die von der Autorin an anderer Stelle getätigte Äußerung, die Helden könnten nicht neutral bleiben entbehrt einer Grundlage. Die Helden haben mit ihrer Queste um den Meisterinformation Stab des Vergessens und der Praioskirche zwei Institutionen die ihnen einen neutralen Status garantieren können.

    Hier sollte man sich als SL einfach die Freiheit nehmen das Abenteuer in großem Maße an die Gruppe anzupassen.
  4. Meisterinformation Grassberger

    Das von Boron geforderte Seelenopfer erscheint mir nicht zu einem Gott zu passen.
    Die Behauptung der Tod sei einer Gruppe von Helden kämpferisch gewachsen deckt sich nicht mit den DSA 4 Kampfregeln.
    Der geht-nicht Effekt bei Grassbergers Selbstmord erinnert an die Anfänge von DSA und ist brutalstes Railroading, vor allem da man es auch viel eleganter lösen könnte.
  5. Punin etc.
    Dieses Kapitel erscheint mir wieder recht gelungen zu sein und steht auch wieder in einem Zusammenhang mit dem Rest der Kampagne.
    Lediglich die Motivation von Meisterinformation Eslam erscheint bei genauerem Nachdenken etwas unzureichend, doch ein bisschen Selbstüberschätzung sind da ausreichen.
Besonders negativ fällt auf das die Verknüpfung von AdA und RdK praktisch nicht gegeben ist. Alle Personen die für AdA wichtig waren spielen in RdK keine Rolle, während die für RdK wichtigen Personen in AdA praktisch nicht vorkommen.

Der einzige NSC der in beiden eine gewisse Rolle spielt ist Meisterinformation zu "": Graf Orsino von Falkenhagen doch dessen Rolle ist in beiden Abenteuern eher gering.

Auch die Ereignisse und Entscheidungen in AdA sind für RdK verhältnismäßig irrelevant, wenn man von Meisterinformation der Wiederherstellung des Stabes des Vergessens absieht.

Fazit: Das Abenteuer hat schwerwiegende Mängel, doch sein größter Mangel ist, dass Teile nicht in die Kampagne passen.
Der Kampf gegen die Mächte der Finsterniss war das Thema von SidW und wird hier weitestgehend von Problemen der Mittelreichischen Innenpolitik verdrängt, was weder für Spieler noch für Helden besonders gelungen erscheint. Die Helden werden sich fragen, was machen wir eigentlich hier, sollten wir nicht da sein wo wir hingehören?

Deshalb von mir 2 von 5 Punkten.

Gruß Robak

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Feyamius
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Ungelesener Beitrag von Feyamius » 16.03.2007 13:53

Ich kenne das Abenteuer nicht, finde aber, dass die Behandlung von "Politik und Bürgerkrieg" auch wichtig sind... es werden eben alle Seiten beleuchtet.
Wie die Umsetzung ist, kann ich nicht sagen - ich stimme auch nicht ab.

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Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 16.03.2007 15:48

@Robak: Deiner Analyse kann ich nur zustimmen.

Allerdings konnte unser 1. SL dem zweiten Diebstahl dadurch die "Vorhersehbarkeit" nehmen, dass er statt dem offiziellen NSC seinen ehemaligen Char benutzt hat, der bei uns früher in der G7 gespielt hatte - und tatsächlich mittlerweile Marschall war... man haben wir ungläubig geschaut - und geschluckt als der plötzlich hinüber war...

@Drachi: Das war echt fies von Dir... der arme Rubald... von so einem Weichei abgestochen...

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Ungelesener Beitrag von Gulmond » 16.03.2007 16:24

Ich stimme Robaks Analyse auch zu.

Die meisten der Punkte lassen sich ja noch Problemlos beheben.

Die Kampagne leidet ja in keinster Weise darunter, wenn man die Elenvina- und Alberniaepisode auf das allernötigste zusammenstreicht.

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JR
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Ungelesener Beitrag von JR » 16.03.2007 19:59

Erstaunlicherweise steigt aber die Punktewertung so langsam aus dem Keller :???:

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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 16.03.2007 20:04

Nur finden immer noch fünfmal mehr Leute dieses AB schlecht (und einige von denen haben sich eine noch niedirgere Katgeorie gewünscht) als es Leute gibt die es sehr gut finden.
Wie repräsentativ knapp 40 Stimmen auch immer sein mögen. Dass das Über-AB, in der größten Kampange seit Borbarad so zwiespältig aufgenommen wird ist irgendwie schon bezeichnend.

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Ungelesener Beitrag von Mysticus » 09.09.2007 03:35

Wir sind jetzt mit AdA durch, der Teil mit der Geistreise war in Ordnung, aber es bleibt von meiner Seite immer noch bei einem Punkt. Das Detektivfinale war nämlich auch großer Murks, viel zu durchschaubar und auch total schlecht von Eslam geplant.

An Robak nochmal ein großes Dankeschön für die absolut treffende Analyse, das ist ein vorbildlicher Beitrag.

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Ungelesener Beitrag von Kara von Bethana » 09.09.2007 08:35

Bei uns ist das Abenteuer eigentlich gut gelaufen...

speziell der Reichstag in Elenvina lebt davon das die Personen dort gut dargestellt werden... entweder identifizieren sich die Spieler damit oder der Reichstag geht den Bach runter. Unser Meister hatte damit zum Glück wenig Probleme. :)

Heldi
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Ungelesener Beitrag von Heldi » 13.09.2007 11:37

Vorweg: Abenteuer wurde von mir nur gelesen. Es gibt 4 Punkte. Insbesondere die Teile in Elenvina und Albernia, sowie die Problematik um Grassberger haben mir gefallen.

Die Probleme dieses Abenteuer scheinen mir folgende zu sein.

1. AdA befriedigt in der Tat einen anderen Spielstil als der erste Teil der Kampagne und auch große Teile der dritten Bandes. Ich betone aber, dass das Problem aus meiner Sicht wirklich ein Spielstilproblem ist und nicht etwa -wie Robak anzudeuten scheint- der Kampagnenverlauf unrealistisch ist. Die Helden kämpfen an diese Stelle genauso für die im Mittelpunkt der Kampagne stehenden Ideale (Reich, Götter, Gerechtigkeit) wie in den anderen Teilen. Sie tun das nur auf andere Weise. Es ist mMn eher einer Kurzsichtigkeit von Spielern zuzuschreiben als der Dringlichkeit der Aufgabe, dass die Helden in Elenvina und Albernia in ganz andere Konflikte des JdF gelangen. Der Konvent zu Elenvina und der Konflikt in Albernia ist für die Zukunft des Reiches mindestens ebenso wichtig wie die Schlachten im Osten.

2. Railroading: Wenn wir ehrlich sind müssen wir uns zugestehen, dass eigentlich jede näher ausgearbeitet Kampagne (was HvC unf Blutige See ausnimmt) railroadet. Man denke nur an die 7G. Kritik brandet aber nicht auf, wenn einem die Road gefällt. Insofern ist dieser Kritikpunkt nur eine verdeckte Version von Themenkritik.

3. AdA ist in großen Teilen für ein Rollenspielbild geschrieben, bei dem ich (leider) nicht weiß, ob die Spielerschaft es wirklich haben will. Graue Konflikte scheinen mir leider unpopulärer zu sein als das ankämpfen gegen die ewige Dunkelheit. Ich kann mir das nur psychologisch durch irdische Defizite erklären, denn in unserem Leben fehlt zumeist ein klares Böse. Rollenspiel soll da wohl einfacher, idyllischer sein. Elenvina und Albernia sind Musterbeispiel für solche grauen Konfliktebenen bei denen der Spieler keine wirklich Meinung haben kann und sich vermutlich mehrmals fragt, ob sein Held die richtige Seite unterstützt. Wer diesen inneren Konflikt scheut, wird mit dem grauen Aventurien und diesen Teilen aus AdA nicht grün.

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Ungelesener Beitrag von Eisenbeiß » 13.09.2007 11:59

Ich habe den Fehler gemacht, diesen Teil der Kampagne zu leiten. Der erste Abschnitt in Gareth hat durchaus noch Spaß gemacht und auch der Reichskongreß sowie der Einbruch in die Festung des Herren vom Großen Fluss waren spielenswert. Grässlich, um nicht zu sagen unspielbar, waren hingegen die Episoden in Albernia und Almada. Das Finale war wieder etwas angenehmer, hatte bei uns jedoch das Problem, dass wir direkt zuvor ein anderes Abenteuer in der Totenwelt hinter uns gebracht hatten. Dadurch fiel ein großer Teil der bizarren Faszination dieses Abschnitts leider flach. Besagter Abschnitt fließt daher nicht in meine Wertung ein.

Mehr als einen Punkt hat es jedoch auch dann nicht verdient. Die ewig hirntoten NSCs und die mangelhafte Verknüpfung der Handlungsstränge haben mir beim Leiten den letzten Nerv geraubt. Dies hätte zwar durch eine Änderung der Handlung verhindert werden können, jedoch wollte ich den dritten Band als Spieler erleben und habe ihn daher nicht gelesen. Folglich konnten die Änderungen nicht zu gravierend sein, ohne die Kontinuität des Ganzen zu gefährden. So war ich gezwungen, dem Plot wirklich zu folgen. Um es auf den Punkt zu bringen: Wäre nicht die Hoffnung auf einen dritten Teil gewesen, hätte ich dieses Machwerk nicht mit der Kneifzange angefasst.

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Salix Lowanger
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Ungelesener Beitrag von Salix Lowanger » 18.09.2007 15:58

Ich würde am liebsten ebenfalls 0 Punkte vergeben.

Erster Kritikpunkt: Nach der Gigantomanie hätte ich ähnliches in AdA erwartet, entsprechend war ich erst verblüfft und dann enttäuscht, dass in der Richtung mal so gar nichts kam. Das hat Robak mit
Vielleicht für sich ein schönes Abenteuer für eine Gruppe Alberniatreuer Helden, doch vor dem Hintergrund der Bedrohung durch die Heptarchen wirkt es als ob sich Kinder im Sandkasten streiten.
sehr schön beschrieben.

Das die MeisterinformationBorongeweihten den Helden Vorwürfe machen, dass Meisterinformationder Stab des Vergessens beschädigt ist, ist eine sehr schlechte Setzung und kann bei den Spielern die "Macht euren Scheiß doch alleine" Abwehrreaktion hervorrufen.
Wäre bei uns auch fast passiert. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe diesen Teil nur mitgemacht, um unseren Golgariten bei dieser Queste nicht im Stich zu lassen. Eigentlich waren die übrigen Teile des Abenteuers für mich in dieser Hinsicht überflüssigen Drumherum. Auf die eigentliche Rahmenhandlung der Kampagne, nämlich den Kampf gegen die (bzw. im weiteren Verlauf den) Heptarchen, hatte der Kindergarten ohnehin keinen Einfluss.

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Ungelesener Beitrag von Heldi » 18.09.2007 16:17

Ich verstehe einfach nicht, wieso man meinen kann, dass die Guten wohl einträchtig Hand in Hand gemeinsam gegen ihre größten Gefahren ankämpfen ohne sich nur eine Sekunde lang von persönlichen Partikularinteressen beeinflussen zu lassen. Auch im Angesicht des Bösen verfolgen die Guten ihre jeweiligen Einzelinteressen. Und die sind durchaus verschieden von den Interessen eines abstrakten Guten. In Albernia und nach 10 Jahren permanenter Anwesenheit der 7. Sphäre sind Gareth, Wehrheim, Rommilys und die Trollpforte ziemlich, ziemlich weit weg. Jedenfalls, wenn die eigene Stadt gerade besetzt ist und die eigene Tochter von Mordmärkern vergewaltigt wurde.
Wer denkt denn da an die Trollpforte? Nur der Spieler, der sich nicht wirklich wirklich wirklich in Klein-Alrik aus Honingen hineinversetzt.

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Namaris
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Ungelesener Beitrag von Namaris » 18.09.2007 16:24

Ich denke das liegt daran, dass die Spieler/Leser in den NSC immer noch zu sehr Figuren und nicht Personen sehen.

Wenn man sich nämlich in die Lage einer Invehr oder eines Jast Gorsam hineinversetzt versteht man plötzlich dass persönlich bedeutsamer ist die eigenen Interessen zu vertreten, so man sie direkt bedroht sieht.
Verdrängung ist eine wichtige Menschliche Eigenschaft.
Ausserdem bestitzt kein Aventurier Einblick in die Setzungen die die Niederhöllen als das absolute Böse (das es wahrscheinlich ist ) festlegen.
Genauso haben wir auch nicht die letztliche Gewissheit (von außen) das Krieg/Gewalt böse sind, wir können uns da nur auf unsere persönlich-menschlichen Gefühle verlassen, was ein Gefühl der Sicherheit und Überzeugung wegnimmt.
Insbesondere Wenn durch aktivität Besitzstände bedroht wären.

Somit sind gerade die Verhaltensweisen der o.g. NSC menschlich und nachvollziehbar.
Somit können sie gar nicht dermaßen deplaziert sein, wie hier getan wird.
Denn schließlich sind DSA-Abenteuer immer Geschichten um Menschen in Aventurien.
Zuletzt geändert von Namaris am 18.09.2007 16:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Salix Lowanger
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Ungelesener Beitrag von Salix Lowanger » 18.09.2007 16:31

Ich denke das liegt daran, dass die Spieler/Leser in den NSC immer noch zu sehr Figuren und nicht Personen sehen.
Das, Namaris, liegt wahrscheinlich daran, dass DSA ein Heldenrollenspiel sein will. Von den Spielern wird Heldentum erwartet, nein verlangt. Speziell, wenn ich mir RdK angucke, dann frage ich mich, warum es von den Spielern erwartet wird, während den NSCs zugestanden wird, sich zwei Abenteuer lang im Sandkasten zu balgen.

Wenn man sich nämlich in die Lage einer Inverh oder eines Jast Gorsam hineinversetzt versteht man plötzlich dass persönlich bedeutsamer ist die eigenen Interessen zu vertreten, so man sie direkt bedroht sieht.
Wie zum Beispiel durch einen untoten Drachen Rhazzazor, der angekündigt hat, innerhalb eines Götterlaufs das gesamte Mittelreich zu vereinnahmen? Und der in der Schlacht um Wehrheim eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, dass er die Fähigkeiten und Ressourcen dazu hat? Sorry, aber eine größere Bedrohung kann ich mir auch aus Sicht von Jast Gorsam oder Inhver oder gar Selindian Hals nicht vorstellen (gerade SH sollte dafür Verständnis haben).

Ich stimme ja häufig mit dir überein, aber bei einer Kampagne, die darauf pocht, so episch wie die G7 zu sein, sollte ich eigentlich auch erwarten, dass diese Epik nicht durch die Eigeninteressen der NSCs kaputt gemacht wird.

Gruß,
Salix.

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