A207 Schloss Strobanoff

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Grinder
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A207 Schloss Strobanoff

Ungelesener Beitrag von Grinder » 02.04.2021 14:24

Vielen Dank für dein Feedback! :6F:
Cem al Ehi hat geschrieben:
02.04.2021 10:50
Auch war für mich persönlich die Flexibilität des Abenteuers kein besonders großer Vorteil und ich hätte mir weniger Optionen und dafür mehr konkrete Situationen zwischen den Parteien gewünscht.
Wir haben uns damals bewusst für diese sehr offene, flexible Gestaltung entschieden. Dabei war ich es, der sich gegen die Aufnahme von Beispielszenen oder einem Beispielablauf ausgesprochen hat - ich wollte verhindern, dass der/ die SL sich an den Beispielen entlanghangelt, anstatt sich auf ihre eigenen Ideen im Spiel mit den zur Verfügung stehenden Optionen besinnt.
These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies.

Ho Lee Fuk
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A207 Schloss Strobanoff

Ungelesener Beitrag von Ho Lee Fuk » 08.04.2021 11:06

Disclaimer: Ich habe es nur als Spieler erlebt und nicht gelesen. Und bin nach Durchsicht des Forums erstaunt, was man wohl alles da rausholen kann. Meine Bewertung (2 Punkte) bezieht sich also rein auf mein Spielerlebnis.

Und ich hatte bei Schloss Strobanoff einen meiner frustrierensten DSA-Abende gehabt. Die Rätsel waren teilweise einfach zu schwer, die Meisterin musste uns dauernd helfen. Da ich ohnehin diese Rätselei schon seit den DSA-Kindertagen nicht mag, war ich nur genervt.

Der EInstieg ist nett, das Setting im Schloss anfangs auch. Aber dann haben wir von den anderen NSCs nichts mehr mitbekommen, außer, dass wir eine der Gruppen umgebracht haben. Warum die und nicht die anderen, wurde uns nicht ganz klar. Wo die dann waren, auch nicht. Irgenwann hat uns eine andere Gruppe bei einem Rätsel geholfen, kein Plan, warum und was dann aus denen wurde. Waren einfach nicht mehr präsent.

Letztlich war es ein zähes "ok, dann gehen wir halt noch in dieses Gebäude, was ist da jetzt wieder zu sehen?"

Mir hat es überhaupt keinen Spaß gemacht, aber ich kann nicht einschätzen, was davon Vorlage und was Umsetzung war.

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Thoronris
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A207 Schloss Strobanoff

Ungelesener Beitrag von Thoronris » 14.04.2021 10:40

Für mich war Schloss Strobanoff der Einstieg als SL, ich habe vorher nie eine Runde geleitet und meine Zeit als Spielerin ist inzwischen fast 10 Jahre her, und auch wenn wir damals wirklich viel gespielt haben, war meine generelle DSA Erfahrung entsprechend gering oder verschüttet.

Das Abenteuer hat mich angezogen, weil es unabhängig wirkte und ich ein Einstiegsabenteuer für die Gruppe wollte, um herauszufinden, ob die mich als SL mögen und ob ich SL-Sein mag. Im Nachhinein habe ich mir vermutlich ein zu komplexes Abenteuer für mich ausgesucht, denn ich fühlte mich an so ziemlich allen Stellen überfordert. Mir sind bei der Vorbereitung bestimmte Punkte, die schwierig werden könnten, nicht aufgefallen, und in der Spielsituation selbst war ich dann noch zu unerfahren, um angemessen reagieren zu können.
SpoilerShow
Einige Puzzle haben meine Spieler so sehr überfordert, dass nur noch Frustration und Verwirrung üblich war. Als sie am Ende alle Rätsel gelöst hatten, die sie zu dem Bild und dann dem Pavillon führen konnten, waren sie schon so sehr darauf eingeschossen, den Irrgarten zu erkunden (ohne den Rest der Rätsel anzuschauen), das ich das zugelassen habe, weil die Frustration zu hoch war, um sie noch weiter über den Rätselpfad jagen zu können.

Zusätzlich hatte ich die Draconiter als Quasi-Gegengruppe aufbauen wollen, und obwohl alle Spieler heftig über sie geschimpft haben, haben sie jeden einzelnen Schritt mit ihnen abgesprochen. So kam es auch, dass sie absolut nicht den Sarg aufmachen wollten, sondern stattdessen die Draconiter geholt haben, damit sie das tun. Auch dass einer der Spieler unbemerkt vom Rest eine Handvoll Blaubasalt eingesteckt hat, was dann unserer Hexe (von der die anderen Spieler nicht wissen, dass es eine ist) mächtig Kopfzerbrechen bereitet hat, war eine super seltsame Situation. Zum Glück konnten die anderen Helden den Charakter später überreden, dass Blaubasalt am Körper nicht die klügste Idee ist...

Ich hatte bereits im Abenteuer das Erwachen angeteasert und nutze das nun immer wieder, um die Theaterritter-Kampagne anzuteasern. So lässt es sich zumindest im Nachgang gut in die Welt einfügen und bekommt mehr Bedeutung.
Ich gebe dem Abenteuer 3 Punkte, weil es viel Potential hat und ich meine eigene Überforderung eher auf Unerfahrenheit zurückführe. Da ich jedoch unabhängig von meiner Erfahrung einige der Rätsel für zu schwierig und damit frustrierend halte, kann ich dem AB nicht gute Punkte geben.

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Azazyel
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A207 Schloss Strobanoff

Ungelesener Beitrag von Azazyel » 03.05.2021 00:12

Ein großartiges Abenteuer, welches wir vorhin zu Ende spielen konnten.

Nachdem ich bisher den einzigen Meister für die Runde gestellt hatte, konnte ich hier mal meine Frau zum Meistern animieren, die eine Weile nichts mehr geleitet hatte, und das hat sich als goldrichtig erwiesen. Hatten eine Menge Spaß. Mit den Rätseln kamen wir klar, wobei ich nicht sicher bin, inwieweit sie sich da ans Abenteuer gehalten hat. Die Vigenere-Verschlüsselung danach noch um eins zu verschieben haben wir geschafft. Ist also machbar. Zu dem Zeitpunkt war ein Mitspieler aber auch schon auf dem Trip "wie ich das Abenteuer bisher einschätze, ist das jetzt doppelt verschlüsselt, weil einfach wär zu einfach" und so war's dann ja auch.
Zuvor hatten wir von den 6 Hinweisen aber nur 5 gefunden, sodass wir eine Art Lückentext auffüllen mussten. Und beim Spiegel sagte die Meisterin, hätte es auf das Losungswort keinen Hinweis gegeben, sodass sie selbst einen einbaute. Also, zu leicht fanden wir es sicherlich auch nicht.

Und wie oben schon jemand schrieb, das Abenteuer schafft Sachen, die man einer "simplen Schatzsuche" nicht zutraut. Das Finale mit den Untoten wurde bei uns richtig emotional, nachdem erst mein Held wiederbelebt werden musste, nachdem wir uns Ghulshev gestellt hatten, und wir dann noch Sharanbel informieren mussten, dass er seinen gesamten Glauben sozusagen "überlebt" hatte :( Wir haben uns als Gruppe dafür entschieden, ihn und den Körper Ghulshevs nach Norburg zu fahren zu den dortigen Marbiden, weil wir dachten, wo er Boron ja sehr skeptisch gegenüberstand, könnte er mit den Marbiden mehr anfangen. Und dann fuhren wir bei den Marbiden vor und er sagte glasklar, dass das doch auch nur der Rabenkult sei. Da standen wir und mussten ihm erklären, wie krass er einfach aus der Zeit gefallen war... :cry: die Meisterin hat ihn dann Erlösung finden lassen, nachdem wir ihm versichern mussten, seine Aufgabe zu übernehmen. Sie sagte später, dass das wohl eher eine eigene Ergänzung war.

Eindeutige 5 Punkte. Eins der besten Abenteuer überhaupt.
Meistert: Blutige Hatz; Die Seelen der Magier (A10); Der Zorn des Satuul (AvJb 1036)

Spielt: Al'Anfa-Gruppe

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