Neuling sucht Hilfe für das erste Abenteuer :)

Du bist neu in Spielwelt oder Forum und findest dich nicht zurecht? Hier wird dir geholfen!
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DarkG4m3r
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Neuling sucht Hilfe für das erste Abenteuer :)

Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 28.09.2020 16:04

Den Zwölfen zum Gruße! :)
Ich habe einige Fragen zum Thema DSA, ich bin ganz neu und frisch in diesem Gebiet. Meine Freunde und ich planen gerade einen ersten Spieleabend, zumindest wird gerade rumgefragt wer lust und laune besitzt.
Nun meine Frage:
Was kann man uns Neulingen so empfehlen? Also sprich: was sollen wir kaufen, was sollen wir lesen damit der erste Abend gelingen kann.
Ich werde vielleicht Spielmeister bzw möchte ich das probieren aber ich habe leider ein wenig Angst davor Fehler zu machen und nicht so gut improvisieren zu können.
Ich habe zwar einige DSA Runden auf Youtube angesehen, aber daraus wird man nicht ganz schlau. Definitv ist das ich mir das Regelwerk zulegen werde, das Durchbeisen werde und dann ein Einsteigerabenteuer leiten werde. Irgendwie zumindest. Hat jemand Tipps bzw Seiten mit Tipps für mich/uns? :)
Und vielleicht einige Empfehlung für Einsteigerabenteuer?
Für die Charaktererstellung werden wir selbstrechnende Fragebögen benutzen da es uns sonst zu Kompliziert wird.

Ich hoffe ich bekomme einige gute Ratschläge. Ich freue mich auf den ersten Spieleabend und hoffe das es nicht der letze sein wird. :D

Vielen Dank inzwischen!

Grüße aus Italien! ;)

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X76
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Neuling sucht Hilfe für das erste Abenteuer :)

Ungelesener Beitrag von X76 » 28.09.2020 16:21

DarkG4m3r hat geschrieben:
28.09.2020 16:04
ich bin ganz neu und frisch in diesem Gebiet. Meine Freunde und ich planen gerade einen ersten Spieleabend, zumindest wird gerade rumgefragt wer lust und laune besitzt.
Du musst überhaupt kein Geld ausgeben, denn für den ersten Start ins Hobby gibt es eine offizielle, kostenlose Einsteigerhilfe!

https://www.ulisses-spiele.de/assets/do ... regeln.pdf

Das kleine Heftchen enthält alles, was Du für einen gelungenen ersten Abend brauchst. Du findest darin nicht nur die wichtigsten Regeln, sondern auch Spiel fertige Helden, ein erstes Abenteuer sowie eine kurze Beschreibung der Spielwelt.

Mehr brauchst Du für den ersten Spielabend ganz sicher nicht!

Der Schnellstarter ist viel kompakter als das Regelwerk: schneller vorbereitet, schneller losgespielt.

Erfahrungsgemäß verbringt man sonst den ersten Abend nämlich nur mit langweiliger Heldenerstellung und Neulinge werden förmlich erschlagen! Geht schon, aber muss schließlich nicht sein!

Der Schnellstarter legt den Grundstock, auf den das Regelwerk aufbaut. Was ihr dabei lernt, ist also nicht "verschwendet".

Lade Dir das Heft herunter und lies Dich ein. Das Heft ist wirklich gut gemacht, aber auftauchende Fragen können wir Dir hier natürlich gerne beantworten.

Der Kauf des Regelwerkes und ggf. eines Anfängerabenteuers ist dann Schritt zwei, wenn der erste Abend ein Erfolg war.

Grundsätzlich darfst Du sowohl als Spieler, als auch Spielleiter Fehler machen und auch den erfahrensten Leitern unterlaufen hin und wieder grobe Patzer. Es ist ein Spiel, das man gemeinsam spielt (nicht gegeneinander) und Fehler sind nicht schlimm! Wichtig ist nur eines: Hab Spaß und stellt nicht zu hohe Ansprüche an Euch selbst. Man lernt im wahrsten Sinne des Wortes Spielend dazu!

DarkG4m3r
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Neuling sucht Hilfe für das erste Abenteuer :)

Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 28.09.2020 16:28

Hallo!
Danke für diese erste hilfreiche Antwort. Ich werde es mir heute Abend mal ausdrucken und durchlesen. Habs überflogen und sieht echt ganz gut aus!
Vielen vielen Dank!
Gibt es sonst noch Tipps für weitere Abende? Oder sollen wirs erstmal so probieren und dann weiterschauen?

Grüße. :)

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milamber81
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Ungelesener Beitrag von milamber81 » 28.09.2020 17:55

:grübeln:
Schwierig, generell etwas zu sagen. Naja, abgesehen vielleicht von "habt Spaß".
Klingt vielleicht etwas blöd, aber es ist nunmal so, dass es mehrere Arten gibt, Rollenspiel zu betreiben. (Und keine davon ist falsch, sofern ihr als Gruppe dabei Spaß habt.) Spieler sind unterschiedlich, indem auf was sie Wert legen. Meister genauso. Dem einen gefällt dies, der andere legt Wert auf das... Das bedeutet, dass ihr erstmal euren eigenen Geschmack bzw. einen gemeinsamen Nenner finden müsst.
Auf jeden Fall solltet ihr euch am Anfang nicht zu sehr unter Druck setzen. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen, dass gilt auch für Spielleiter und Spieler. Der Ansatz, erstmal ne Proberunde zu spielen ist in meinen Augen schonmal nicht schlecht. Da kann man schauen, wie es den Teilnehmern so gefällt und ob dir der Meistermantel taugt. Weiterführend würde ich aber doch zu eigenen Charakteren raten, sofern ihr dem Hobby treu bleiben wollt. Aber selbst das ist Geschmackssache. Mir wäre es für die Immersion wichtig. Der Butt-Kicker wird das vermutlich als unnötiges herumgebastele sehen, sofern er am Anfang nen Kamfchar abbekommen hat. Heutzutage spiele ich sehr gerne Kampagnen oder Pseudokampagnen, bei denen die Charaktere gleich bleiben und sich über die Zeit Freund- und Feindschaften mit Spieler- und Nichtspielercharakteren entwickeln können. Früher setzten wir uns am Spieltermin hin und jeder hat den Char aus der Samlung geholt, auf den er gerade Lust hatte. Unabhängig davon, wieviel Sinn sein Vorhandensein am Startplatz des Abenteuers ingame machte. War halt einfach ein anderes Spiel damals...
Nicht besser oder schlechter, anders. Und das ist genau der Punkt, weswegen ich so ganz allgemeine Fragen für schwierig zu beantworten halte.
Ansonsten lag dem Computerspiel Drakensang das Basisregelwerk für die 4er Edition bei, falls es nicht DSA5 sein soll. Allerdings dürfte es mittlerweile recht an's Geld gehen, sich 4er Material zu beschaffen (meist Mondpreise bei Ebay), so dass aus der Perspektive klar zum 5er und der genannten Einsteigerhilfe zu raten ist. Auch ist es wohl fraglich, ob jemand von euch ein mittlerweile 12 Jahre altes PC-RPG zuhause herum liegen hat...
Krieg ist nur die Fortsetzung der Staatspolitik mit anderen Mitteln.

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 28.09.2020 18:59

DarkG4m3r hat geschrieben:
28.09.2020 16:04
Und vielleicht einige Empfehlung für Einsteigerabenteuer?
Frag vielleicht mal deine Mitspieler, was sie gerne hätten. Es gibt Detektiv-Geschichten, Dungeon-Crawls, Entdecker-Abenteuer und noch viel mehr. Verständigt euch also am besten auf etwas, von dem ihr glaubt, dass alle Spaß daran haben werden. Und DSA hat eine sehr aktive Community, die mit großer Begeisterung selbst Abenteuer schreibt und hochlädt. Sowohl hier im Forum als auch im Orkenspalter wirst du viele Abenteuer für fast jede Regeledition und jeden Erfahrungsgrad finden.
DarkG4m3r hat geschrieben:
28.09.2020 16:04
Ich werde vielleicht Spielmeister bzw möchte ich das probieren aber ich habe leider ein wenig Angst davor Fehler zu machen und nicht so gut improvisieren zu können.
Hab keine Angst, Fehler zu machen. Das gehört dazu. Lass dir Feedback von der Gruppe geben, was sie gut und was sie weniger gut fand, dann kannst du es beim nächsten Mal besser machen. Fehler machen ist nicht schlimm, es wäre nur schlimm, nicht aus ihnen zu lernen. Und ans Improvisieren muss man sich einfach gewöhnen. Tipp: Überleg dir nicht nur, wie der unmittelbare Ort der Handlung aussieht, sondern mach dir auch Notizen über die Umgebung. Wenn einer deiner Spieler dann entscheidet, dass sein Held sich in der Umgebung umsieht, kommst du nicht ins schwimmen, sondern kannst ihm eine lebendige Beschreibung der Spielwelt liefern. Und mach dir eine kleine Tabelle mit Zufallsereignissen - ganz banale Sachen wie eine Schlägerei zwischen zwei Betrunkenen, eine vorbeireitende Ritterin oder ein Prediger auf einem Fass. Wenn es eine Detektivgeschichte ist, können die Helden vielleicht von manchen dieser NSC sogar etwas plotrelevantes erfahren. All das macht deine Spielwelt abwechslungsreicher und gibt den Spielern das Gefühl, tatsächlich in eine andere Welt einzutauchen.
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Myratel
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Ungelesener Beitrag von Myratel » 28.09.2020 19:12

Hallo,

Ich glaub der Vorschlag von X76 ist eh schon sehr gut.
Wenn ihr keinen Erfahrenen Spieler, der euch einführt zur Verfügung habt, würd ich fürs erste von selbsterstellten Chars abraten, weil da ist doch schon einiges an Regelkenntnis und zumindest das Grundregelwerk notwendig.

Wenn euch das Einführungsabenteuer, das euch vorausssichtlich einen Abend beschäftigen wird, gefallen hat, dann gibts vermutlich 2 sinnvolle Optionen:
1. Das Geheimnis des Drachenritters, das ist die Einsteigerbox, Nachteil es ist für 4 vorgefertigte Charaktere ausgelegt.
2. Das Grundregelwerk + Almanach + ein passendes Heldenwerk Abenteuer, da würdet ihr dann selber Chars basteln können.

Das Geheimnis des Drachenritters hat mir beim Lesen recht gut gefallen, gespielt habe ich allerdings noch nicht. Ich werds vermutlich für eine erfahrene Gruppe und DSA 4.1 adaptieren. Es sind auch für jeden Char ein Soloabenteuer enthalten, die mehr oder minder den Charakterhintergrund beleuchten. Für das Geheimnis des Drachenritters wird man wohl einige Abende brauchen.

Das Grundregelwerk + der Almanach reichen dann für einen vollständigen Einstieg mit eigenen Charakteren. Zusätzlich brauchts natürlich Abenteuer.
Aber dazu solltet ihr zuerst mal gespielt haben, um dann eine bessere Vorstellung zu haben, was euch gefällt, welche Gegend, welche Art von Abenteuer, usw.

Von der 4ten Edition würd ich eher abraten, obwohl ich sie selber noch spiele, außer euch reichen digitale Regelwerke, weil die Bücher sind schwer zu bekommen.

lg Myratel
Yngvar:
Yngvar ist 18, knapp über 2m groß, hat rotblondes Haar und braue Augen.
Gekleidet ist er wie ein typischer Thorwaler, blau, weiß gestreifte Hose, Leinenhemd, jetzt im Winter eine Weste aus Fell. Am Gürtel hängt eine Skraja.
Dass Yngvar Magier ist, ist nicht ganz offensichtlich. Sein Magiersiegel könnte eine einfache Tätowierung sein und sein kurzer Magierstab ist auch unauffällig.

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 28.09.2020 19:54

@Myratel Ich bin ein ziemlich großer Fan von digitalen Regelbüchern - allein schon, weil man mehrere davon bequem auf Tablet, Handy oder USB-Stick zum Spieleabend mitbringen kann. Aber das ist natürlich auch Geschmacksache, und ein schön illustriertes Hardcover sich auch einfach besser im Regal.
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Janko
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Ungelesener Beitrag von Janko » 28.09.2020 20:13

Die Einsteigerbox "Das Geheimnis des Drachenreiters" ist vermutlich eine gute Sache um Schritt für Schritt die Regeln (DSA5) kennenzulernen.
Dort sind vier Solo-Abenteuer dabei, damit die Charaktere ein bisschen Hintergrundstory bekommen und die Spieler sachte an die Spielmechaniken und Proben herangeführt werden. Außerdem zwei Gruppen-Abenteuer, vorgefertigte Charaktere, Würfel und Hintergrundmaterial zu der bespielten Gegend.
Ob die ABs selbst zu empfehlen sind, das kann ich dir allerdings nicht sagen. :oops:

Wollt ihr DSA4 oder 5 (oder etwas ganz Anderes?) spielen?

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Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 28.09.2020 20:57

Guten Abend!
Erstmal vielen Dank für die vielen guten und weiterhelfenden Antworten, bin ein wenig überwältigt! :heart:
Ich habe das "Schnellregelwerk" mal in der Gruppe gezeigt und die zeigen sich begeistert für das.:)
Wie es dann effektiv weitergeht, ob wir die Box kaufen oder sonst was dann machen wir das aber das sehen wir erst. :D

Vielen Dank! :)

Grüße aus dem kalten Italien. :D

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Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 29.09.2020 08:40

Hallo!
Wir beabsichtigen DSA5 zu spielen, da ich gelesen habe das sie mit DSA5 das ganze ein wenig entschlackt haben und für Einsteiger ziemlich Einsteigerfreundlich gemacht haben.
Oder wie seht ihr das? Ich denke das wir mit DSA5 am meisten Spaß haben werden. :D

Grüße. :)

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Ungelesener Beitrag von Eloquent Erlenfold » 29.09.2020 09:31

Hallöle,
ich würde sagen: Einsteigen sollte man wenn es keine klaren Gründe für DSA 4 gibt, mit DSA 5.

Als DSA 5 Neueinsteiger (der aber DSA 4 mittlerweile auch ganz gut kennt) kann ich nur ganz klar zu DSA 5 raten. Und als jemand der seinen gesamten Freundeskreis mit DSA "infiziert" hat, kann ich auch nur sagen, dass DSA 5 sich sehr gut fürs einsteigen eignet.
Das Geheimnis des Drachenritters ist nach allem was ich gehört habe eine sehr hervorragende Box die nach dem learning by doing Prinzip die Helden an die Regeln heranführt.

Nach dem ersten Einsteigen kann ich auch immer die Heldenwerksabenteuer empfehlen, die sind als PDF sehr billig und gehen mit wenig Aufwand zu leiten. Da lernt man ein bisschen die spezielle Region kennen. Ich würde aber vorher Rezensionen von bspw. Engors Dereblick lesen. Manche Heldenwerke richten sich nämlich an Veteranen.


LG Elo
1. Auf Svellttal auf zum Streite
der Feind bedroht das Land
so tretet ihm entgegen
geschlossen Hand in Hand.

(...)

11. Nie werden wir uns beugen
stolz heben wir den Blick
auf Svellttal auf zum Siege
wir weichen nicht zurück.

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Ungelesener Beitrag von X76 » 29.09.2020 12:11

DarkG4m3r hat geschrieben:
29.09.2020 08:40
Wir beabsichtigen DSA5 zu spielen, da ich gelesen habe das sie mit DSA5 das ganze ein wenig entschlackt haben und für Einsteiger ziemlich Einsteigerfreundlich gemacht haben.
Oder wie seht ihr das? Ich denke das wir mit DSA5 am meisten Spaß haben werden. :D
Es ist Einsteiger freundlicher als DSA 4 (nicht zuletzt, weil man mit weniger Büchern mehr Anfangen kann bzw. nicht ganz so viel kaufen [z.B. Magiebuch, Zauberbuch etc.] muss, bis man vernünftig spielen kann; das alle Regeln http://ulisses-regelwiki.de/ für DSA 5 von Ulisses kostenlos zur Verfügung gestellt werden [ohne Erläuterungen! dafür braucht man ggf. das Buch] ist sicher auch ein Punkt), aber inzwischen leider ein wenigstens genauso unübersichtliches und gewaltiges Gesamtwerk (und es wächst im Gegensatz zu DSA 4 weiter!).

Obwohl wir DSA 5 spielen, habe ich längst den Überblick über die Regeln verloren. Schlimm? Nein, denn man muss zum Glück nicht alles nutzen, sondern nur die Dinge, die man wirklich für sein gelungenes Rollenspiel braucht und das ist bei uns sehr wenig Material.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.09.2020 09:31
ich würde sagen: Einsteigen sollte man wenn es keine klaren Gründe für DSA 4 gibt, mit DSA 5.
Dem stimme ich voll und ganz zu.

@
DarkG4m3r hat geschrieben:
29.09.2020 08:40
Oder wie seht ihr das? Ich denke das wir mit DSA5 am meisten Spaß haben werden. :D
Das kann Dir niemand beantworten, nicht einmal Du selbst. Zunächst müsst ihr erst einmal erproben, ob P&P Rollenspiel überhaupt etwas für Euch ist. Dann gilt es sich mit DSA vertrauter zu machen und selbst zu erfahren, warum es in Deutschland so beliebt ist. Erst dann lohnt es sich (vielleicht!) mal über den Tellerrand zu blicken und sich mal nach alternativen RPGs (z.B. andere RPG Welten, andere Zeit [SciFi], unsere Welt [real oder in Fantasy Abwandlungen]) um zu sehen.

Erst mit etwas Erfahrung könnt ihr herausfinden, was Euch besonders gut gefällt und eines ist sicher: Für jede Spielweise und jeden Wunsch gibt es ein passendes RPG System. Aber dafür muss man schon wissen, was man sucht. :wink:

Für den Einstieg liegst Du mMn mit DSA 5 absolut richtig. Denn es ist neu, toll aufgemacht, entwickelt sich ständig weiter und hat eine relativ große und sehr aktive Fanbasis. Beste Bedingungen, um einmal begeisterter Rollenspieler zu werden!

Mein Einstieg war überigens ebenfalls mit DSA (aber noch DSA 2) und damals war DSA nicht besonders Einsteiger freundlich. Im Lauf der Jahre kamen neue RPGs und wurden wieder fallen gelassen. Einzig DSA ist als Konstante geblieben. Was an DSA so bindet, wirst Du vielleicht bald selbst herausfinden.

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Ungelesener Beitrag von DarkG4m3r » 29.09.2020 15:25

Hallo!
Vielen Dank für eure Antworten. Ich weiß nicht welches Abenteuer oder Set wir als erstes angehen werden, das werden wir dann so entscheiden! :)
Ich habe noch eine Frage:
Wie bereite ich am besten ein Abenteuer vor? Damit es immer ein wenig spannend bleibt und kein Leerlauf herrscht. Wie geht ihr da vor? Oder habt ihr eine Lektüre für mich zum lesen? Ich habe davor schon ein wenig Angst und auch die Länge eines Abenteuers. Den Rest sooooooooolllte ich hinbekommen. :D

Aber schonmal vielen Dank an die Community hier!

Grüße aus italien. :)

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Ungelesener Beitrag von Janko » 29.09.2020 15:40

Im Bereich Novizen & Eleven wirst du einiges an Hilfe finden, u. a. hier. :6F:
Btw. ... - ich verschiebe das Thema mal dorthin.

Leerlauf ist nur dann gefährlich wenn deine Spieler noch nicht wissen was sie tun können und dürfen.
Finde als Meister heraus was ihnen Spaß bereitet. Haben sie Spaß am bekämpfen von Gegnern? Wollen sie mystische Geschehnisse erforschen? Wissen sie sich bei Wildnis-Abenteuern unterwegs zu beschäftigen? Sollte man die Reisen vielleicht kurz und erzählerisch abhandeln?
Kennen sich deine Spieler schon? Das selbe gilt ebenso für die Charaktere, die sie spielen. Denn während den ersten gemeinsamen Lagerwachen oder Abenden in den Schänken bietet sich das Kennenlernen ganz gut an. :6F:

Wenn du als Meister merkst, dass die Spieler sich langweilen, dann spielst du einfach das nächste Geschehen an bzw. lässt einen NSC oder ein Handout auftauchen.

Hummelpilot
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Ungelesener Beitrag von Hummelpilot » 29.09.2020 15:56

DarkG4m3r hat geschrieben:
29.09.2020 15:25
Wie bereite ich am besten ein Abenteuer vor? Damit es immer ein wenig spannend bleibt und kein Leerlauf herrscht.
Wichtigster Hinweis, der hier glaube ich noch nicht gefallen ist: Kein Abenteuerplot überlebt die Begegnung mit den Spielern! Spieler werden immer wieder auf Ideen kommen auf die du alleine nicht kommst, deswegen ist für mich der Hauptteil der Abenteuervorbereitung mit eine Übersicht über die Orte und Personen zu verschaffen und die in eine Verbindung zu bringen (quasi ne Mindmap). Dazu dann noch kleinere Begegnungen (Gasthäuser, Reisende, wilde Tiere je nach Abenteuerort und Handlung) die ich frei platzieren kann um die Spieler erstmal zu beschäftigen um mir nebenbei Gedanken zu machen wie ich die Spieler sanft wieder auf den Pfad des Abenteuers bringe, oder halt was völlig neues Stricke. Das resultiert in 5-6 Seiten mit Notizen, aber da ist jeder anders. Manche kommen mit wenig Notizen aus, andere schreiben ganze Bücher.

Und Leerlauf wird eher nicht aufkommen, ihr spielt ja nicht in Echtzeit. Wenn die Spieler mit einer Szene fertig sind und nurnoch auf dem hingeworfenen Knochen lustlos rumkauen kommt halt der Schnitt zur nächsten Szene bzw. die Frage was sie jetzt vorhaben zu tun. Wenn da nix kommt weißt du, dass die Hinweise auf den Plot nicht ausreichend waren und du da entweder am Tisch nen Tipp gibst was man machen könnte (möglichst Allgemein) oder (schöner) einen NPC auftauchen lässt, der nochmal einen kleinen Schubs gibt.
Am Anfang ist es sehr viel ausprobieren was denn Spaß macht, sobald du das weißt, kannst du dann auch Abenteuer gezielt für eure Gruppe vorbereiten.

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Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 29.09.2020 18:13

Hallo und willkommen!

Vielleicht magst du auch in älteren Threads in diesem Forum stöbern, ob du da schon brauchbare Tipps findest? Du bist ja nicht der erste Neueinsteiger in DSA.

Ich habe leider gerade nicht viel Zeit; spontan sind mir diese nicht allzu alten Threads aufgefallen:

Tipps/Dinge auf die man beim spielen der/der Meister*in achten sollte
Neuling und ratlos. Hilfe?
Grundsätzlicher Spielablauf - Gruppe völlig ohne PnP-Erfahrung - Hilfe bei Schnellstartregeln
DSA-Neulingsgruppe sucht Einstiegshilfe
Aller Anfang ist schwer.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Ungelesener Beitrag von X76 » 29.09.2020 22:40

DarkG4m3r hat geschrieben:
29.09.2020 15:25
Wie bereite ich am besten ein Abenteuer vor?
Die einfache Antwort: "So wie Du damit am besten zurechtkommst".

Manche SL machen sich umfassende Gedanken (wie z.B. Hummelpilot das beschreibt), ich arbeite hingegen am liebsten mit knappen Stichpunkten, aber ich fertige mir immer eine NSC Liste (ich hasse es, wenn ich die aus irgendeinem Fließtext suchen muss oder viel blättern muss) mit Anreden, wichtigen Details etc. an. Spontan hinzu erfundene NSC kommen dann auch auf das Blatt. :wink:

Da gibt es weder richtig noch falsch oder besser und schlechter. Alle Vorbereitung dient nur dazu, einem das Leiten zu erleichtern. Manche SL lesen sich auch nur das Abenteuer als Vorbereitung durch.

Mein Tipp "nur nicht zu viel Anspruch" gilt auch hier. Nur nicht zu viel Aufwand für den ersten Abend betreiben und wenn wirklich etwas in Stottern gerät (sei es eine Regel, die einem gerade nicht einfällt oder man irgendwo mit der Story einen Hänger hat), ist das kein Drama und niemand reißt Dir den Kopf ab. Meiner Meinung nach ist "ich gehe da mit Spaß und ohne Stress ran" die beste Herangehensweise.

Verbesserungen kann man für den nächsten Spieltermin immer noch vornehmen.

Ich habe schon häufig Anfänger ins Rollenspielhobby gebracht und kann Dir eines aus Erfahrung sagen:

Es wird immer chaotisch und später ist man klüger als vorher. Egal wie viel schiefgeht oder hätte besser gemacht werden können, wenn der Abend mit "wir hatten eine tolle Zeit" endet, ist alles Bestens!

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Ungelesener Beitrag von Grakhvaloth » 29.09.2020 23:19

Um's Improvisieren kommt man eh nicht herum. Wenn der Plot den Helden 3 Lösungswege vorschlägt und dir noch ein weiterer Weg einfällt (weil du deine Pappenheimer kennst), dann sei nicht überrascht, wenn die Helden trotzdem etwas völlig Anderes machen. Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt und so. Aber das macht nichts, ist ja auch eine der Stärken von PnP gegenüber einem Computerrollenspiel: du hast eben nicht nur 3 Optionen, sondern unzählige. Du kannst dich nicht nur in die Burg schleichen, einen offenen Angriff starten oder die Wachen bestechen, sondern evtll noch etwas völlig anderes probieren.


Du hast einen epischen Endkampf geplant, aber deine Magier geben ihre gesamten Astralpunkte aus, um mit einer Kartoffel zu reden? Verdammt, das war nicht so geplant... (Und ich hab's genau so schon erlebt. :lol: )
Du hast einen plotrelevanten NSC ganz genau ausgearbeitet, mit Motivation, Familienhintergrund, Plänen, Zielen, Vergangenheit usw., aber deine Spieler interessieren sich nicht im Geringsten für ihn, sondern wollen lieber alles ganz genau über einen random eingebauten NPC-Wirt wissen? Verdammt, das war nicht so geplant...
Man sieht: als SL muss man mit ein bisschen Fatalismus rangehen. :ijw:

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