Gefühlstote, mordende Gruppe

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Mindergeist
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Gefühlstote, mordende Gruppe

Ungelesener Beitrag von Mindergeist » 10.10.2017 18:07

Tjorse hat geschrieben:
10.10.2017 17:00
Wirklich interessieren würde mich, was denn aus der Sache geworden ist... habt ihr drüber gesprochen? Ist Wahrnehmung von SL und Spielern die gleiche oder eine andere?
Da hier seit fast einer Woche vom SL kein Kommentar mehr kommt, würde ich einfach mal vermuten, dass die Wahrnehmung der Gruppe sich von seiner ziemlich unterschieden hat :rolleyes:

Nico211
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Gefühlstote, mordende Gruppe

Ungelesener Beitrag von Nico211 » 19.12.2018 16:08

Andwari hat geschrieben:
03.10.2017 23:13
Dass Noums Gruppe Angst hat, finanziell zu kurz zu kommen ist denke ich nachvollziehbar.

Der Bronnjar alleine in seiner Waldhütte stirbt ganz klar "unbemerkt" - seine Story stirbt mit ihm - die Spieler hatten vmtl. wenig Gelegenheit, seine Sorgen und Beweggründe kennenzulernen, der tauchte nur als Gegner auf und ging gleich in knüppelschwingende Konfrontation. Wo keine Dorfbevölkerung ist, kann die sich bei dem Radau auch nicht zusammenrotten und den Spielern ein weniger blutrünstiges Verhalten aufnötigen.
=> Die Info, dass er vom Erzbösewicht zu der Tat genötigt wurde, hätte man noch in Form von Schuldscheinen, Mahnungen und einem schriftlichen "Angebot" nachreichen können. Dann ist es auch nachvollziehbar, dass der Pleitekandidat nix hat.

In der Gruppe fehlt es etwas an Vertrauen zwischen Spielern und Spielleiter - die sind sich nicht sicher, was der andere eigentlich beabsichtigt (das kann spannend sein, aber eben auch verunsichern) und der SL hat Angst, dass die Spieler auf seine Story nicht "richtig" einsteigen. Die Spieler können aber gerade als Anfänger kaum wissen, was als "richtig" gedacht war - und der SL liefert eher schwache Hinweise.
Der nächtliche "Knüppel" würde vllt. von erfahreneren Spielern direkt als Hinweis verstanden, dass es eben nicht um Totschlag sondern um Gefangennahme geht und dass der Gegner auch unvorbereitet agiert (sonst hätte er Schlafgift, Helfer usw.). Würde der Gegner schon Sack und Fesselseil mitbringen, steigt die Chance gewaltig, dass er selbst das erst mal überlebt und plaudern darf.

Wenn Abenteurer trotz anderer Möglichkeiten weiterhin Goldzähne, blutige Ringe mit z.T. noch Finger dran, Haushaltswaren und die Kleidung von Bauer Alrik verhökern wollen, sollte man sie auch mit "normalen" Personen aus der Gesellschaft konfrontieren: Mehr Leute (Hehler usw.) wissen von der Täterschaft der Spielercharaktäre. Gegner kriegen die Info, dass da was passiert ist. Selbst wenn sich hinterher das Abenteuer löst, bleibt ein Makel an der Gruppe - denn wo die sind, gibt es zerstückelte Leichen.
=> Dafür muss die "Rest-Welt" allerdings vorhanden sein und auch Auswirkungen haben, die man nicht einfach mit dem Felsspalter umhauen kann - wobei dafür eigentlich schon ein Dutzend Dörfler reichen sollten.

Joaa, grundsätzlich klar, mal absprechen, wie man sich das Spiel grundsätzlich Vorstellt.
Klarmachen, nein, das ist nicht Diablo, ihr könnt keine 200 Kerzenständer tragen!
Handlungen ingame, haben ingame auch folgen!

Wenn das alles so gewollt ist von den Spielern, sind Sie gesucht. Das muss Ihnen auch gar nicht bewusst sein oder bewusst gemacht werden, das merken die schon wenn die ersten Kopfgeldjäger Hinterhalte legen. Diese würde ich dann auch gnadenlos ausspielen, solche Leute machen das regelmäßig und die Kundschaft wehrhaft..

Tatort: Haus brennt, irgendwer geht dem wohl nach (guck mal, hinten bei alten ... da brennt es!) oder irgendwann kommt mal wer vorbei.. Haus abgebrannt, verstümmelter Körper (Hund tot? Überfressen? Weg?), Hauseinrichtung komplett geplündert. Idealerweise Pferde gestohlen!

Also zum nächsten Dorf und die Obrigkeit informiert. Kopfgeld, die Kopfgeldjäger (oder Brojaren,Verwandte) werden losziehen... Spuren verfolgen (Blut im schnee ist hilfreich, spuren vollbepackter Raubmörder halten länger und sind auffälliger), in den umliegenden Dörfern oder den (nach der Fährte) naheliegenden Dörfern Fragen...eventuell haben die Verfolger Jagdhunde.. Magier/Elf/Jäger wäre auch blöd, als Verfolger..

“ja, vor vier Tagen kam eine auffällige Truppe durch das Dorf... Die wirkten schon als ob Sie vor
Kurzem einen Kampf hinter sich hatten, Waffen waren blank geputzt, aber an der Kleidung waren noch Blutspuren.. so was fällt auf... die haben keinen Tempel besucht! Sehr ominös!!”

Eine solche Gruppe begeht ja weiter Taten... weitere Verfolger, Spuren, meist überall auffälliges verhalten, steigende Kopfgelder. Dann geht es die Instanzen hoch.. Herr Markgraf/Herzog, da zieht/zog eine Mörderbande raubend und Brandschatzend durchs Land! Wer schützt unsere armen Untertanen?!?! Ein alter Brojar wurde in seiner Hütte schändlich und Skrupellos geschlachtet! Es muss ein Exempel statuiert werden..

Thargunitoth
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Gefühlstote, mordende Gruppe

Ungelesener Beitrag von Thargunitoth » 05.01.2019 23:33

Ihr solltet wirklich mal klären was ihr spielen wollt. Krieger sind für solche Tötungsaktionen einfach schlecht geeignet, weil sie Prinzipientreue haben und das was die Spieler da machen jeder Art von Ehre widerspricht.

Aber wenn ihr das geklärt hat, dann können sie auch Mörder und Räuber spielen, die von den Guten gejagt werden. Das hat auch seinen Reiz, man kann eine Räubergruppe aufbauen und marodierend durchs Land ziehen. Dann können sie noch Piraten werden und die Meere unsicher machen. Vieles ist möglich, man braucht nur Fantasie.

Für die meisten Kaufabenteuer ist eine solche Gruppe aber unbrauchbar, außer du tauschst die Rollen und sie unterstützen den Bösewicht gegen die Guten. Doch solche Aktionen sind normalerweise mit erheblicher Mehrarbeit verbunden.
RIP: Katalonienthread :-(

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Mike_Black
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Gefühlstote, mordende Gruppe

Ungelesener Beitrag von Mike_Black » 07.01.2019 16:28

@Nico211
Wie kommst Du darauf, diesen Thread nach mehr als einen Jahr wieder zu aktivieren?
(Ernst gemeinte Frage und Warnung an alle anderen fleißigen Schreiber).

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Gefühlstote, mordende Gruppe

Ungelesener Beitrag von Eadee » 08.01.2019 12:02

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