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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

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Finubar
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Finubar » 03.09.2016 02:56

Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach Anregungen für meinen zweiten DSA Charakter und wollte dabei euch um Hilfe bitten:

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
2. Warum? Was war das besondere?
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?

Vielen Dank :)

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Twix
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Twix » 03.09.2016 03:05

1)Al Anfanischer Utulu Schwarzmagier und neugieriger freundlicher Freidenker im hohen Norden mit gesteigerten Bedürfnis nicht "Schwarz (von der Hautfarbe)" zu sein. Führte dazu, dass er nach 2 gescheiterten Transmutare zur Hautfarbenveränderung, dann als der "Goldene" bekannt wurde, da er ständig einen Aureolus auf sich wirkte.

2)Die Diskussionen in der Gruppe bei der ich meine Frau kennenlernte, die RL Theologin und Meisterin.

3)Nüx

4)Loyal, freundlich, Neugierig fragend (manchmal vielleicht etwas zu weit´), gelegentlich tollpatschig, vermittelnd indem er stets immer allen UNfug die diese unlizensierte verdeckt operierende Hexe anstellte auf seine Kappe nahm. Wer wars? Der SChwarzmagier... Natürlich....

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Toras Kerkill
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Toras Kerkill » 04.09.2016 02:30

1) Waldmenschen Luft und Wasser Elementarist aus einer eigenen Magierakademie. Mein derzeitig gespielter Held und mittlerweile 12k AP stark. Der Lehrmeister ist ebenfalls einer meiner ehemaligen Helden der Sklaven im Süden in die Freiheit kauft und diese in Prem ausbildet. ( Warum Prem? Lange Geschichte. Hat den 2. Teil der Philleasson mitgemacht. Selbst nen Sklavenhintergrund. Wurde in Al Anfa ausgebildet und ist abgehauen. Mehr dazu würde den Rahmen sprengen). Anfangs mit gebundenem Luftdschinn unterwegs dem die Freiheit in einem für den Dschinn heiligen Ort geschenkt wurde. Besonders Stolz bin ich auf das Vollenduriun Schwert welches eine persönliche "Leihgabe" von der Inquisition ist und bei dem sich Da Vanya persönlich als Leumund für einen Dispens bemüht hat. Nach einigen persönlichen Erfahrungen macht er Jagd auf alles was mit Paktierern, Dämonologie, Borbaradiaismus und Nekromantie zu tun hat. Wird vom ODL ( mittlerweile Mitglied) und oft genug der Inquisition unterstützt.

2) Das kann ich nicht mal sagen. Der Held ist spielerisch für mich halt einfach eine runde Sache und hat eine schöne Entwicklung hingelegt. Anfangs ein recht gesellschaftlich untauglicher Magus mit dem glauben an Kamaluq für den Elementare nicht Elementare sondern Naturgeister des fernen Dschungels waren die ihn begleiten und der in einem elementaren Ort der Luft beinahe seine Mission vergessen hat. Mittlerweile das Gesellschaftliche Standbein der Gruppe in weltlichen Belangen mit dem Adel, anderen Magierinstitutionen und der Kirche (abgesehen der Boronkirche. Dafür haben wir die Golgaritin). Auch fand er mittlerweile zum 12g Glauben, allen vorran tatsächlich Praios (pflegt guten und freundschaftlichen Kontakt zu Da Vanya und Ucurian Jago. War aber nen echt hartes Stück Arbeit :D ). Eine Entwicklung die nun über 2 Offgame Jahre geht und mir extrem viel Spaß macht.

3) Gibt mit Sicherheit etwas. Sind aber wenn nur Kleinigkeiten.

4) Anfangs für nen arroganten Spinner gehalten der kein Verständnis für die 12g Kirche aufbringen konnte. Jedoch von Grundauf extrem ehrlich, was bei vielen sauer aufstoßen konnte. Aufgeschlossener als es den Anschein machte und extrem neugierig wenns um das Unbekannte geht. Einige schöne Momente gab es mit der Golgaritin wegen der Unterschiedlichen Weltbilder vom Totenreich. In Kämpfen am Anfang nur als Axxel Flipper belächelt. Wie gesagt, Mittlerweile, zusammen mit der Golgaritin, der Kopf und das Sprachrohr der Gruppe. Sehr geschätzt aufgrund der extremen Sprachenvielfalt. Vom Angroschgeweihtem der Gruppe mittlerweile zum "Ehrenzwerg" ernannt worden.


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Xexixo
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Xexixo » 04.09.2016 14:38

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
R: Waldelf
K: Elfische Siedlung: Waldelfische Siedlung (Donnerbach)
P: Waldelfischer Kämpfer // Spätweihe: Aves
AP: 23.000
2. Warum? Was war das besondere?
Ich hatte unglaublichen Spaß mit der Entwicklung des Charakters. Zu Anfang eher der Außenseiter der Gruppe und ein Sonderling, der bedrohlich nahe am Abgrund zur Ketzerei wandert. Als Albino dazu jedoch auffällig und obendrein weltfremd. Wurde von der Gruppe aber stets, trotz einiger Konflikte, mitgezogen und angeleitet wie Aventurien funktioniert. Nach und nach wurde so aus einem eher raubtierhaften Kämpfer und Waldläufer ein sozial integrierter Charakter mit breit gefächerten Interessen. Natur und Handwerk rückten in seinen Fokus und so war er vor allem auf Reisen außerhalb der Städte ein wichtiger Teil der Gruppe. Und nach und nach erkannte er, dass die Verehrung der Götter nicht grundlegend falsch ist. Schließlich entdeckte er seinen Lebensinhalt in der Reise selbst und ließ sich wieder nach einigen tausend Meilen der Reise Aves weihen...
Für mich war es diese Entwicklung sehr spannend, da ich selbst nicht immer wusste was der Charakter wohl als nächstes macht oder wird. Letztlich halte ich es sogar für eine gelungene Möglichkeit einen Elf götterfürchtig zu spielen.
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nicht viel. Vielleicht die eine oder andere Eskapade auslassen, aber ansonsten eigentlich nichts. Zwischendurch war ich am zweifeln ob die Weihe richtig ist, oder ob es sich lohnt noch die druidische Repräsentation zu lernen oder ob es nicht sinnvoller wäre den kämpferischen Talentbaum weiter auszubauen... aber insgesamt bin ich zur Erkenntnis gekommen, dass alles so passt!
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Am Anfang war er der lästige Anhang, der mehr Ärger als Nutzen brachte. Konnte nur in wenigen Momenten glänzen und der Gruppe helfen. Entwickelte sich dann von der heimtückischen Tötungsmaschine zum Universaltalent. Handwerklich und in der Natur versiert, eine Vielzahl von Sprachen sprechend und in nahezu allen wissenschaftlichen Bereichen mit Grundkenntnissen gesegnet. Kämpferisch fiel er dafür zurück und auch magisch konnte er sich nur selten einbringen. Meistens in nur in Bereichen, die er auch schon profan abdeckte. Als er dann die Erkenntnis hatte zum Avesglauben zu konvertieren wurde er zu mehr als einem vollwertigen Gruppenmitglied, sondern sogar zum Führer einer jeden Reise. In den Städten oder bei Kontakt mit Adligen führte weiter der Praiot das Wort, im Kampf hatte der Krieger das Kommando, in Sachen Magie je nach Fachgebiet einer der beiden Magier - aber immer stand nun der Elf als Berater zur Verfügung mit speziellem Wissen.

Finubar
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Finubar » 04.09.2016 16:39

Vielen Dank für eure bisherigen Eindrücke!

@ Twix: "Und wer wars?! Der Schwarzmagier natürlich!" Wow das klingt für mich nach echt gutem Rollenspiel und einer immer wieder toll greifbaren Persönlichkeit des Charakters. Kompliment! Nach genau solchen Momenten und Wesenszügen suche ich hier.

@ Kerkill: Hat sich die Sprachenvielfalt für dich ausgezahlt?! Es klingt ja so. M.E. verwenden die meisten Helden darauf ja wenig AP. In welchen Situationen war dies besonders nützlich?

@ Xexixo: Ich trage mich auch mit dem Gedanken einen Elfen zu spielen. Daher ganz wichtige Fragen für mich: Wie war es für dich einen Elfen zu spielen? Brauchtest du dafür tatsächlich viel DSA Erfahrung oder fiel es dir schwer den Elfen rollenspieltechnisch richtig darzustellen (Stichwort badoc). Ein Spieleleiter meinte mal zu mir, dass man sich bei ihm nicht unbedingt einen Gefallen zun würde, wenn man einen Elfen generiert, weil dieser eben an allen Ecken und Enden anecken und auffallen würde. Also zusammenfassend: Wie war so die allgemeine Spielbarkeit sowohl im Hinblick auf die Gruppe als auch auf die sonstige Umwelt? Bin sehr gespannt!

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Toras Kerkill
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Toras Kerkill » 04.09.2016 17:18

Ja die Sprachvielfalt hat sich bislang extrem ausgezahlt. Wir sind mit der Gruppe nicht regional beschränkt sondern Reisen, aktuell im Zuge der g7, durch ganz Aventurien. Es benötigt allerdings auch eine Gruppe die da mitspielt. Wir haben die Regel, dass alle die der aktuell gesprochenen Sprache nicht mächtig sind wirklich nur Bahnhof verstehen und strikt zwischen OT und IT trennen müssen. Klappt ganz gut. Und es gab bislang nicht eine Sprache und Schrift auf dem Heldenbogen die nicht zum Einsatz kam.

Besondere Situationen waren z.B in den Tulamidenlanden wo ich mich mit einem Magus auf Ur Tulamidya unterhalten hab da der Rest der Gruppe von dem Inhalt nichts wissen sollte/musste. Oder alte Schriften von Dämonologen oder anderweitigen Gestalten wo der SL dann manchmal recht überrascht war dass ich dies entziffern kann.




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Nijoba
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Nijoba » 04.09.2016 22:57

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Hm, eigentlich sind es drei, aber ich wähle mal meine almadanische Söldnerin Terrenia Montaneri, da ich sie am Tisch am häufigsten spiele (und das ist schon selten genug).
2. Warum? Was war das besondere?
Die Geschichte und eigene Motivation des Charakters. Terrenia Montaneri ist ein Deckname, die Figur ist wegen diverser Vorkommnisse erst aus dem Rondranoviziat und dann aus der Kriegerausbildung geflogen. Nach Hause zurückkehren ist nicht, die Schande wäre zu gross, also schlägt sie sich als Söldnerin durch und ist irgendwann an der Heldengruppe hängen geblieben.
Ihr Ziel ist es, sich so sehr vor Rondra auszuzeichnen, dass sie doch noch einmal der Weihe würdig ist.
Leider entfernt der Heldenalltag sie gewöhnlich immer weiter von diesem Ziel, eine gewisse Kurzsichtigkeit in Bezug auf ihre Entscheidungen tut das ihre dazu. Vielleicht wird sie ja irgendwann mal erwachsener und kommt dann ihrem Ziel näher. :)
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Die Vorgeschichte war zwar in Chat und Forum ausgespielt - rückblickend würde ich dort aber zurückstecken und Übertreibungen streichen.
Im laufenden Heldenleben finde ich bisher nichts, das wirklich zu ändern wäre.
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Durchaus kooperativ bis hin zum Mittragen zweifelhafter Entscheidungen - der Erstkontakt mit der Gruppe war lebensrettend für Terrenia (Nein, es ging nur ums Erfrieren bzw. Nicht-Erfrieren), so schnell vergisst sie das nicht.

Gaudi
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Gaudi » 05.09.2016 08:21

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Al'Anfaner Seekriegmagier aus dem Volke der Waldmenschen (mit zusätzlich 1.500 AP generiert). Als Sklave ausgebildet worden, fünf Jahre auf einem Handelsschiff eines reichen Fanas seinen "Dienst" verrichtet und dann bei einem Schiffbruch abgehauen. Jetzt streift er durch die nördlicheren Gefilde auf der Suche nach seiner Bestimmung und auf der Flucht vor seinem ehemaligen Herrn.

2. Warum? Was war das besondere?
Da er bislang keine wirkliche Wahl gehabt hat, wie sein Leben verlaufen soll, ist er extrem flexibel, was die Entwicklung angeht. Ich persönlich finde es reizvoll einen Charakter zu haben, der zwar eine gewisse Grundausbildung hat und nicht als wehrloses Brötchen in sein Abenteuerleben startet. Aber gleichzeitig kann man mit der Hintergrundgeschichte auch vertreten, wenn er eigentlich gar kein Magier sein möchte und sich eher in den profanen Talenten entwickelt.

Mittlerweile hat er Gefallen am Weg gefunden, den die Jünger Phexens im geheimen verfolgen. Das habe ich mir zwar ursprünglich nicht zum Ziel gesetzt (da ging es eher in Richtung wandernder Lehrer, ist aber ehrlich gesagt recht reizvoll. Informationen sammeln. Sich selbst aus dem Mittelpunkt heraushalten (soweit das als dunkelhäutiger Magier im Mittelreich geht) und im Hintergrund die Fäden ziehen.

Natürlich ist das kein Konzept für Powergamer oder Leute, die mit stark optimierten Charakteren spielen wollen.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nichts. Aber es wäre extrem spannend zu erfahren, wie die Entwicklung des Charakters gelaufen wäre, wenn ich andere Abenteuer gespielt hätte.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Durch seine Erfahrungen in der Universität Al'Anfas, in denen er als faktischer Sklave stets ein Außenseiter war, ist er eher zurückhaltend und beobachtend. Er fügt sich gut in die Gruppe ein und hat keine Schwierigkeiten auch mal "niedere" Tätigkeiten zu übernehmen. Da er Autoritäten gegenüber ein Problem hat, sind Konflikte vorprogrammiert, falls jemand sich unmissverständlich als Chef aufführt. Bisher ist das aber noch nicht vorgekommen.



PS: Noch lieber als meinen Magier spiele ich den Schelm. Aber das ist stets eine Wanderung am Rande des (Nerven-) Zusammenbruchs der Gruppe, da er im Bezug auf das Abenteuer komplett destruktiv unterwegs ist. D.h. Während deine Gruppe die Story vorantreibt, spielst du mit den Befindlichkeiten der handelnden Charaktere.

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hexe
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von hexe » 05.09.2016 08:57

Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Zur Zeit habe ich sehr viel Spaß mit einem Derwisch. Keine besondere Geschichte - einer von vielen Waisen aus dem Khômkrieg: Tulamide/Novadi/Derwisch. Hintergrund viel zu früh in irgendwelche Schlachten gegen die Echsen verwickelt. Interessiert sich deshalb sehr für die Geschichte und Kultur der Achaz - Kenne den Feind.

Zur Zeit ist einer seiner Pläne aus einem Praiostempel 'Alchemie der Sonne' zu stehlen. Weil man ihm erzählt hat, dass dort drin steht wie man Bannstaub herstellt, das gut gehen Magie wirkt - auch gegen altechsische.


Warum? Was war das besondere?
Er ist nicht jähzornig, dass ist für einen Novadi etwas besonderes. Für mich ist es der erste Cross-Gender-Charakter (als Cross-Gender-Charakter muss er natürlich gut aussehen :rolleyes: ).
Sein Verhalten gegenüber Frauen ist 'besonders' - für ihn normal. Weltfremd (Frauen) auszuspielen hat seinen Charme. Er kann kochen und nähen. Aber seine höchsten Talente sind Brettspiel und Trommeln.

Er ist der Typ, der mit Dromedar und Wüstenkleidung angeritten kommt und alle verwundert sind oder gar darüber lachen, wenn er behauptet er sei Musiker. Er sagt von sich weder Reiten noch Kämpfen zu können, obwohl das jeder Gharbistani erwartet und nein, er ist kein Beni Novad...


Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Bei ÜBs und Meisterhandwerken denkt man ständig darüber nach, aber sonst wenig.

Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Stets höflich und freundlich. Fast schon gütig. Schließlich kommt er sehr viele Vorurteile Novadis ab. Die Damen wollen ihm immer erklären, dass er im Unrecht ist, wissen dann aber auch keine Antwort darauf, was so schlimm an einem Gesetzt ist, dass besagt, dass man Frauen nicht sexuell nötigen solle.
In der Wüste entwickelt er eine gewisse Verantwortung, schließlich würde der Rest sonst jämmerlich verrecken...
Das nicht Vorhandensein des Jähzorn bepaart mit Meisterhandwerk Selbstbeherrschung verwirrt doch viele. Man kann ihn echt nicht reizen, obwohl er aussieht wie ein Novadi.
"Zulhamid ist aber gerade auch wieder Zucker!" - Lanzelind

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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Nijoba » 05.09.2016 12:23

hexe hat geschrieben:Das nicht Vorhandensein des Jähzorn gepaart mit Meisterhandwerk Selbstbeherrschung verwirrt doch viele. Man kann ihn echt nicht reizen, obwohl er aussieht wie ein Novadi.
Wie cool ist das denn! Meisterhandwerk Selbstbeherrschung.
Hexe, ich liebe deine Charaktere!

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hexe
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von hexe » 05.09.2016 12:30

(Da kann ich nichts dafür, Meisterhandwerk Selbstbeherrschung gab es automatisch... aber wird natürlich ausgeschlachtet. Braucht auch, wenn im Norden die Frauen alle halbnackt (ohne Geschichtsschleier) herumlaufen)
"Zulhamid ist aber gerade auch wieder Zucker!" - Lanzelind

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Djayan
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Djayan » 05.09.2016 14:48

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Ich hab nur zwei aktive Charaktere, weil ich meistens hinter dem Meisterschirm sitze. Viel Spaß habe ich mit meinem Magier Bosjew Bornsky:
R/K/P: Norbarde/ Bornland/ Magier aus der Halle des Quecksilbers zu Festum BgB Schreiber/ Kopist.
(Ich muss zugeben, dass der CH-Bonus des Norbarden ausschlaggebend für die Rassenwahl war.)

2. Warum? Was war das besondere?
Bosjew ist gewitzt (Herausragende KL + Gebildet) und stinkfaul. Er ist fettleibig, kleinwüchsig, kurzsichtig und findet Natur nur in ordentlichen Parks schön. Er zaubert nur, um sich das Leben zu erleichtern und komfortabel zu gestalten. Nach einem Zauberpatzer beim Pectetondo ist er jedoch komplett unbehaart.
Um nicht auf anstrengende Forschungsreisen gehen zu müssen, ist er Kopist in der Bibliothek seiner Heimatakademie geworden. Den ganzen Tag drin im Warmen sein und keine körperliche Arbeit verrichten müssen - ein Traum! Dummerweise hat er seine Bezahlung selbständig aufgebessert, indem er die zu kopierenden Zauber-Matrizen gleich für sich mit kopiert hat (regeltechnisch nur alle 10 möglichen zusätzlichen Zauberaktivierungen genutzt). Er wurde erwischt und rausgeworfen.
Jetzt ist er auf dem Weg in den Süden, um in Belhanka einen befreundeten Magier zu besuchen und hoffentlich eine Anstellung oder gar ein Zweitstudium an der Akademie der Geistreisen zu bekommen. Leider ist er vollkommen "draußen-untauglich" und beschwert sich am laufenden Band. Außerdem hat er keinen einzigen Kampfzauber. Nicht besser wird es, dass er seine bisherigen Abenteuer in Andergast erleben musste (das in dieser Gruppe SEHR schlammig und dreckig ist). Für jedes Bisschen Komfort haut er AsP raus und hat deswegen ständig zu wenig davon.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Die vielen Nachteile machen es manchmal schwer aber sie waren die Grundsteine des Charakter-Konzepts und standen von Anfang an fest. Ändern würde ich rückblickend höchstens die Rasse, weil der CH-Bonus so reizvoll war. Ein normaler Bornländer hätte es auch getan.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Bosjew ist ein Lebemann, der den Luxus liebt. Dabei ist er auch der Gruppe gegenüber herzlich und freigiebig, damit die anderen sehen, wie toll Luxus ist. Er versteht sich besonders gut mit dem zwergischen Schwertgesellen der immerhin auch einen guten Schluck Wein zu schätzen weiß. Die Thorwaler Kriegerin hat Angst vor seiner Magie, weswegen er sie immer wieder davon überzeugen will, wie GUT Madas Gabe doch ist; mit wenig bis ins Gegenteil umschlagendem Erfolg. Der grimmige gjalsker Waldläufer hat für die Freuden der Zivilisation wenig über und ist da auch beratungsresistent. Deswegen meidet Bosjew ihn. Außer er könnte Prügel beziehen: dann kommt ihm der Barbar gerade recht.
Mit der Avesgeweihten aus Almada hat er regelmäßig Streitgespräche.
Bosjew: "Schon wieder rum laufen?! Ich will nicht mehr rum laufen! Ich hab die Nase voll vom durch den Dreck rennen!"
Avesg.: "Ach komm schon. Der Weg ist das Ziel."
Bosjew: "Nee, nix da! Das Ziel ist das Ziel! Der Weg dahin ist nur anstrengend!"
Insgesamt macht er sehr viel Spaß, sorgt ab und zu für Lacher und ist sogar manchmal nützlich. :wink:

Edit: Rechtschreibung
Djayan ben Jikhbar ben Melahath ben Chadim ben Ismeth von Schwanheim zu Freymoor

Geweihter des Nasenlosen

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IngeriosRozon
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von IngeriosRozon » 09.10.2016 19:50

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ulfried von Nostria
Mittelländer/Nostria Stadt/ Söldner BGB Wundarzt

Ich bin hier wohl etwas plumper als die anderen. Bei mir ist es einfach ein Söldner BGB Wundarzt aus Nostria. Er war zuerst nur als Ersatzcharakter gedacht bis unser Gjalsker wieder vom Urlaub zurück ist, ist jetzt aber bereits seit 1 Jahr dabei und bildet die Frontlinie unserer Gruppe mit besagtem Gjalsker, bis ich mit diesem Charakter die Gruppe wechselte. Sie waren ein tolles Gespann was auch gerne mal für witzige Momente und so manche Schlägerei sorgte.

2. Warum? Was war das besondere?

Hauptsächlich weil meine Mitspieler und der Meister meinen das sie mich direkt als Ulfried sehen, da er ziemlich nach mir modeliert wurde und sie die Lustigen Situation mit Ihm und dem Gjalsker zusammen einfach lieben. Jedoch hält die Gruppe ihn vom Adel fern, speziell im Lieblichen Feld, da er mit adligen Männern die meinen Sie seien die Könige der Welt gar nicht kann, was ihn schon einmal fast an den Galgen gebracht hätte. Er durchlebt zwar Momentan eine Krise, da Söldnertrupp und Verlobte Tod sind, doch noch ist die Geschichte nicht zu Ende.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Eigentlich nur den Wechsel von meiner ersten zur zweiten Spielgruppe mit dem Charakter. Da wir zu viele Kämpfer in der Gruppe geworden sind, haben mein Waldelf und er die Gruppen gewechselt.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?

Zuerst recht raubeinig, aber nach längerem kennen lernen sehr fürsorglich und so ein wenig die Vaterfigur für die noch sehr jungen Helden. Er war auch zu beginn der "Nach dem Kampf Heiler" da die Weißmagierin unserer Gruppe meist zu verschwenderisch mit den AsP war. Schlussendlich hat es sich so ergeben das er die 2. älteste der Gruppe (vom Charakteralter her), eine Mittelländische Kriegerin heiraten wollte und sich auch verlobt haben. Leider stand das ganze unter einem sehr schlechten Stern... :cry:

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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 09.10.2016 20:06

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Esmalda al Azila Sulefsunya
Tulamidin/Mhanadistan/Säbeltänzerin, Akoluthin Rahjas

Eine recht naive und weltfremde Säbeltänzerin aus dem Kloster Erkenstein ist bisher immer noch mein absoluter Liebling. Mit ihrer naiven Art, dass "alle Menschen gut sind" muss man sie aber auch einfach lieb haben.

2. Warum? Was war das besondere?

Im Grunde ihre recht niedliche Naivität und Weltfremdheit. Am liebsten möchte sie die ganze Welt umarmen, glaubt sie doch wegen ihres Starken Glaubens an Rahja nur an das Gute im Menschen. Dazu kommt die Wildheit und Leidenschaft des südlichen Rahjaritus, dass sie doch das ein odere andere Mal in Schwierigkeiten bringt. (Mittelreicher mögen es nicht so, wenn man sie einfach umarmt oder nackt rumläuft)

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Fällt mir gerade nichts ein. ^^

4. Wie verhielt sie euer Char im Kontext zu eurer Gruppe?

Sie fügte sich bislang sehr harmonisch in jede Gruppe ein. Schon manche konnte sie Rahja etwas näher bringen. Meist nimmt sie aber doch die Rolle des kleinen Naivchens ein, das die anderen vor der Grausamkeit der Welt beschützen wollen, damit sie ihren Glauben an das Gute nicht verliert.
75% Method Actor, 71% Storyteller, ..., 17% Power Gamer

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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Madalena » 10.10.2016 12:44

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Saranya Fiovarez, eine Borongeweihte, Al'Anfaner Ritus, Dienerin Golgaris.

2. Warum? Was war das besondere?
Es ist schwer, das an was Objektivem festzumachen. Ich konnte mich einfach sehr gut in die Figur einfühlen und sie mit Leben füllen, hatte unglaublich Spaß dran das zu verkörpern, was ich verkörpern wollte - und sie hat gut in die Gruppe und die gespielten Abenteuer gepasst.

Wenn ich sie spielte, fühlte ich mich tatsächlich viel ruhiger und gelassener. Ich habe, wenn man mich ansprach, erst in Ruhe über meine Antwort nachgedacht - und selbstverständlich erwartet, dass das Gegenüber so geduldig ist zu warten. Ich habe auch schon mal die Mitspieler verblüfft, als ich scheinbar schlafend am Spieltisch saß, ruhig und mit geschlossenen Augen, aber tatsächlich die ganze Zeit zuhörte und dem Spiel folgte, und als sie mich ansprachen war ich sofort voll da.


3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Einzelheiten sicherlich, aber im Großen und Ganzen hat es genau gepasst.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Sie war sowas wie die unausgesprochene Anführerin. Sie hat sich eigentlich immer ziemlich zurück gehalten, und alle haben ihr eigenes Ding gemacht - aber wenn sie etwas sagte, haben das alle respektiert. Was natürlich auch dem Setting und der Gläubigkeit von Teilen der Gruppe geschuldet war.


Ich weiß nicht, ob der Charakter zu gut als Vorbild taugt. Da sollte doch letztlich jeder selbst das finden, was ihm oder ihr gefällt. Für mich war es einfach eine Figur, die perfekt passte, wo ich ein gutes Bild von vor Augen hatte und das auch am Spieltisch zu meiner Zufriedenheit umsetzen konnte. Schade, dass ich sie nicht mehr wirklich spielen kann.

paddel
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von paddel » 06.11.2016 13:38

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Söldner, Mittelreicher, Schweres Fußvolk

2. Warum? Was war das besondere?
Er war ein Anti-Held: Er hat oft gemurrt und sich wie ein Arschloch verhalten wenn es um Lohn oder Wertgegenstände ging (Das Geld kam Größtenteils einem Waisenhaus zu aus dem er auch kommt). Er konnte grausam sein doch sein cleveres handeln gepaart mit dem richtigen Werkzeug zum richtigen Zeitpunkt haben ihm eine Nische zwischen seinen hochmagischen oder optimierten Kampffokusierten Mitstreitern gegeben.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Töte nicht die Spielfigur der Freundin des Spielleiters, nur weil sie die Gruppe verraten hat: Würde es aber wieder tun

4. Wie verhielt sich euer Char im Kontext zu eurer Gruppe?
Er war unbeliebt in der Heldengruppe, aber am Spieltisch mochte jeder den Söldner. Dies ging soweit, dass eine Zeit lang die ganze Gruppe aus Söldnern bestand.

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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Eadee » 07.11.2016 14:22

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Valadur Swandason, thorwalscher Bordmagier und Schiffsbauer der Runajasko zu Olport (DSA 3.5 inzwischen auf 4.1 konvertiert aber seitdem nicht mehr gespielt)

2. Warum? Was war das besondere?
Der Kontrast zwischen dem Pragmatismus eines Olporter Magiers, seinem grenzenlosen Forscher/Entwickler-Drang und seinem Elfenartigem Harmoniebewusstsein.
In der bespielten Zeit hatte er eine ganze Reihe von Projekten die ihm in den Kopf kamen und die er entweder auch zuende brachte, oder mit größter Mühe von der Gruppe davon abgebracht wurde.

Beispiele (es sind Details ausgespart/umschrieben um keine MIs zu spoilern):
Der Drachenzahnarzt: Einst fand er heraus das ein Drache sich eigenartig/problematisch verhielt weil er ein übles Zahnprobleme hatte. Er hat nicht nur dem Drachen geholfen sich dem Zahn zu entledigen, sondern hat mit vollkommener selbstverständlichkeit seinen Geldbeutel geleert um aus den Dukaten einen Zahnersatz für den nun ausgeschlagenen Zahn zu fertigen. Nicht nur die Gruppe sondern auch der Drache war perplex von dieser Geste und hat dem Charakter ein wenig Eiselementare Magie gelehrt. Seit dieser Begegnung war er so fasziniert von der Sprache des Drachischen dass er begonnen hat mit dem Blick in die Gedanken und Gedankenbilder zu forschen um etwas vergleichbares zu entwickeln.
Aktueller Stand: in der Entwicklung

Der Swafnirmaran: Als man im Südmeer unterwegs war und ein schnelles wendiges Schiff für die kleine Gruppe brauchte schmiss er sämtliche Konzepte eines Drachenschiffes oder einfachen Segelbootes über Bord und entwickelte den zweirümpfigen Swafnirmaran, welcher natürlich durch seinen geringen Tiefgang den Ansprüchen genügte.
Aktueller Stand: abgeschlossen

Erlösung des Ranngar: Er hatte sich durch einen Zauberpatzer und Gedankenlosigkeit eine permanente magische Verbindung mit einem Charybiz-heiligtum eingehandelt, dummerweise kamen alle Einflüsterungen und Paktangebote in den unmöglichsten Situationen so das er jedes Mal das Angebot ausschlug weil er es nie in Erwägung zöge zu paktieren. Als er Wochen später dann in aller Ruhe versuchte die Herrin der Tiefen zu kontaktieren um herauszufinden ob ihre Göttlichkeit noch zu retten ist wurde er dabei von der Gruppe gehindert und nach langen Debatten doch davon überzeugt dass dies vielleicht nicht die beste Idee ist.
Aktueller Stand: abgebrochen

Elfenmagie und das Licht: Schon in Olport hatte er die Magie der Firnelfen studiert und mit ihnen zusammengelebt, doch während seinen Abenteuern (mit elfischem Begleiter) lernte er viel über die elfische Magie, vom elfischen Harmonieverständnis und eignete sich vieles davon an. Es ging so weit dass er von seinem Elfischen Begleiter zum Elf ehrenhalber ernannt wurde, da seine Einstellung harmonischer war als die von so manchem Elf. Im Rahmen dessen studierte er auch besonders intensiv den Flim Flam und versuchte alles über "das Licht" in Erfahrung zu bringen. Versuche "Licht" als wahres 7. Element aus dem die Elfen hervorgingen nachzuweisen schlugen bisher fehl. Es gelang jedoch bereits den FlimFlam derart zu modifizieren/fokussieren das er eine schädigende Wirkung, nicht unähnlich des Ignifaxius zeigte.
Aktueller Stand: in Arbeit, Elementare Transistion des Ignifaxius zum Lumifaxius noch nicht gelungen. Die Anrufung eines Dschinn des Lichtes vermutlich nur aufgrund zu geringen Ausgangsmaterials (wie kommt man an ein halbes Kilo Licht?) gescheitert (Flim Flam ZfW 24, Nachteil: Lichtwahn 3).

Der Unaufhaltsame: Er erhielt von einem Achaz die Warnung der Unaufhaltsame würde ihn zerschmettern bevor er seine Ziele alle erreicht habe und durch Rauschkraut eines Schamanen erhielt er auch Visionen in denen er immer wieder von einer Donnerechse niedergerannt wurde, egal wie standhaft er war und was er versuchte. Durch beobachtung dieser Tiere fand er schließlich heraus das nur die richtig großen Mammutbäume ihrem Ansturm standhalten konnten. Damit begann seine Suche nach der Möglichkeit sich langfristig in einen Baum zu verwandeln. Erst später wurde ihm klar das man ihn eigentlich davor gewarnt hatte dass er im Gegensatz zu den Elfen sehr schnell altert und daher seine recht elfische Lebenseinstellung ihm irgendwann zum Verhängnis werden wird, doch interessanterweise wäre auch dieses Problem gelöst wenn er die Gestalt eines Baumes annehmen könnte um wie dieser weit länger zu leben als ein Mensch. Auch von diesem Gedanken versuchten ihn die Gruppe abzubringen, immerhin wäre er als Baum wohl kaummehr zu irgendwas zu gebrauchen, doch all ihre Einwände schlug er aus, erklärte dem Elfen dass dieser ihn doch mittels Haselbusch in ein lebendes Schiff verwandeln könne, und sobald er herausgefunden habe wie er in Baumgestalt seine Zauberkraft weiter nutzen kann, könne er mit "mit dem Wind in Sternenhöh" sogar als fliegendes Schiff mit der Gruppe die Lande bereisen. In Kontakt bliebe man dann mittels "Gedankenbilder".
Aktueller Stand: aufgeschoben (bisher ist keine dauerhafte Verwandlung in einen Baum gelungen).

Soliddurum Kuppellied: Während dem Abenteuern fiel ihm die eigenart des Solidirit auf in eine Richtung unbegrenzte Lasten zu tragen und in die andere voll durchlässig zu sein. Er begann schließlich in Zusammenarbeit mit dem Auelf der Gruppe mit einer Synthese des Solidirit mit dem Gardianum. Durchlässigkeitsverhalten, Erscheinung und Stabilität wurden vom Solidirit, Kuppelform, Wirkungsdauer und Schutz als Zweck wurden vom Gardianum destiliert und im "Soliddurum Kuppellied" zusammengeführt. Für den Spottpreis von 49 AsP bietet der Soliddurum nun Platz für bis zu fünf elfische Bogenschützen die gegen jeden physischen Angriff gefeit sind, und ermöglicht jederzeit ein hinausfeuern oder eine Evakuierung der Kuppel. Eine Entwicklung in Gildenmagischer Repräsentation stand aufgrund der Verantwortungslosigkeit menschlicher Magier außer Frage.
Aktueller Stand: abgeschlossen

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nichts, absolut gar nichts.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Im allgemeinen war der Umgang sehr Kameradschaftlich, zu jedem einzelnen der Gruppe hatte er eine andere Beziehungsqualität, aber durchweg positiv.
Der Eindruck den mein Charakter auf die Gruppe gemacht hat ist vermutlich irgendwo zwischen "Das ist genial!" und "Oh we! Was hat er nun wieder angestellt?" anzusiedeln. Letzteres vor allem wenn er erneut an dem Versuch gescheitert ist einen Herrn eines Elements einen Wunsch abzuringen.
- Dem mittelreichische Seeoffizier brachte er vor allem Respekt entgegen, wenn es um Taktik ging war dieser der Spezialist und auch ein willkommener Anker um bei all den kuriosen Einfällen auf dem Boden zu bleiben.
- Mit dem Auelfen konnte man wunderbar musizieren, gemeinsam entspannen und sich über die Mysterien der Welt und der Magie austauschen.
- Mit dem Magietheoretiker aus Punin gab es einen sportlichen Wettstreit darüber wer der bessere Magier sei, logischerweise wurde dies an der Körperkraft bemessen, so dass beide wie blöde trainiert haben wenn keine Bücher zum studieren zur Hand waren. Doch die moralische Einstellung dieses Magiers führte dazu dass er von der Gesamtheit der Gildenmagier ein eher fragliches Bild entwickelt hat.
- Der Swafnirgeweihte der Gruppe hatte so manchmal seine den Helden zur Vernunft zu bringen, er ließ dabei jedoch selbst in den schlimmsten Fällennicht den Inquisitor sondern mehr den besorgten großen Bruder raushängen, so dass Valadur seinen Worten zumindest immer achtung schenkte und diese auch durchdachte und nicht als verblendeten Schwachsinn abtat.
Sads freindlich!
- Haindling "Bayern"

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Djayan
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Djayan » 18.11.2016 23:56

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Hier noch mein anderer Charakter und der Namensgeber meines Accounts: Djayan ben Jikhbar ben Melahath ben Chadim ben Ismeth (Ähnlichkeiten mit dem Film "Der 13. Krieger" sind rein zufällig! :wink:) ist ein Söldner mit novadischen Wurzeln. Er wurde noch nach DSA3-Regeln erstellt und wird auch immer noch mit den 3er-Regeln gespielt. Er war der erste Charakter, den ich länger als ein oder zwei Abenteuer gespielt habe. Seine Vorgeschichte beträgt ganze 9 A4-Seiten. Nie wieder habe ich eine so lange Vorgeschichte geschrieben! An irdischen Jahren hat er derer 15 oder 16 auf dem Buckel, er wurde irgendwann ~2000/2001 ausgewürfelt. Waren das noch Zeiten! :lol: Sein derisches Alter beträgt 29 Jahre.

2. Warum? Was war das besondere?
Djayan habe ich ursprünglich generiert, weil ich den Meisterposten zeitweise an andere Spieler der Gruppe vergeben habe und somit selber einen Charakter brauchte. Dann begann ich die Phileasson-Saga zu meistern und der Charakter lag für längere Zeit brach. Ich wurde dann eingeladen, in einer alten Runde aus der Schulzeit mitzuspielen und Djayan stieg damals mit Stufe 5 dort ein. Mittlerweile hat er Stufe 14 erreicht.
Besonders war für mich, dass ich damals viele Nach- und auch Vorteile eingebaut habe, die nur rollenspielerisch zur Geltung kamen. Mit DSA 4.1 haben diese plötzlich Namen und Regeln. (Alle Konvertierungsversuche waren aber bisher unbefriedigend.)
Er wurde aus seiner Sippe verstoßen (wie gefühlt jeder 2. Teenie-Charakter dessen Familie nicht gleich ganz ausgelöscht wurde ...) und die Ziernarben wurden ihm ausgebrannt (Nachteil Unansehnlich). Er ist mit seinem großen Shadif Rakshazar (Besonderer Besitz) durch die Wüste nach Unau gezogen um in der Karawanserei seiner beiden älteren Brüder auszuhelfen (Verbindungen). Von dort ist er nach Süden gezogen und wurde in Selem von einem älteren Novadi unter die Fittiche genommen und zum Söldner ausgebildet. Weil er (und ich damals) die Boronsichel toll fand (und wir beide wenig Ahnung hatten) hat er sich diese zugelegt. Nach der Ausbildung zog er an der Westküste Aventuriens gen Norden, fand dort schließlich seine erste Abenteurergruppe und blieb schließlich in Weiden hängen.
Dort hat er mehrere epische Kampagnen einer GROSSARTIGEN Meisterin erleben dürfen. Er wurde von zwei Vampiren gebissen, verwandelte sich aber nicht sondern alterte "nur" 18 Lebensjahre. Durch die Magierin der Gruppe lernte er Magie zu schätzen (besonders den Balsam) und überhaupt wurde sein Rastullah-Glauben auf eine harte Prüfung gestellt. Er wurde zum Ritter von Weiden geschlagen und konvertierte letztendlich zum Rondra-Glauben Meisterinformationen zu: "Kreise der Verdammnis": nachdem er vom Geisterschiff "Reichsforst", mit den Geistern von 72 Rondra-Geweihten an Bord, aus der Blutigen See gerettet wurde.
Aktuell hat er ein großes TSA-Wunder erleben dürfen und alle (Brand-)Narben verloren. Außerdem hat er wieder sein ursprüngliches Alter. 8-)
Djayan kann prima mit seinen 2 Khunchomern und seiner Bonronsichel kämpfen, außerdem gut Bogenschießen und ist ein sehr guter Reiter (TaW 17, für DSA3 fast das Maximum). Nur wenn es drauf ankommt, dann doch nicht. :rolleyes: Bei den vielen Patzern wäre wohl der Nachteil Tollpatsch angebracht.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Gar nichts. Djayan ist (natürlich) großartig!

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Djayan ist immer sehr loyal. Regelmäßig macht man sich über ihn lustig, weil er nicht, wie man von einem Novadi erwarten könnte, chauvinistisch ist. Er ist eigentlich total schüchtern und hat im Umgang mit Frauen zwei linke Hände. Der liebfelder Krieger (der "in jedem Kaff ne Andere" hat) zieht Djayan gerne damit auf. Aber Djayan arbeitet zwangsweise an sich, denn der Rest der Gruppe besteht aus Frauen (Magierin, Gauklerin und Streunerin). Außerdem ist noch ein NSC-Halbelf dabei; Ehemann der Magierin und ehemaliger SC der Meisterin (vom Krieger gerne als vierte Frau der Gruppe bezeichnet).
Ehre und Mut sind die Gebote, die Djayan aus dem Rastullah-Glauben mitgebracht hat und die ihm nach wie vor heilig sind; ebenso wie sein Pferd. Er verlässt die Gruppe nicht, auch wenn er das siffig-kalte weidener Wetter gründlich satt hat. Er lässt keine Gelegenheit aus, die Vorzüge der Wüste Khom anzupreisen und die Gruppe zu überreden, doch endlich mit ihm in den warmen Süden zu reisen. Leider bisher erfolglos.

Sollte Djayan irgendwann mal den Löffel abgeben, dann werde ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Pipi in den Augen haben. :cry:
Aber möge dieser Tag noch weit entfernt sein!
Djayan ben Jikhbar ben Melahath ben Chadim ben Ismeth von Schwanheim zu Freymoor

Geweihter des Nasenlosen

Luckynumber666
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Luckynumber666 » 24.01.2017 10:37

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Hagen Hellbrecht, Bannstahler im Dienste Praios. Rechte Hand des Praios Geweihten Luminor von Lichterneck

2. Warum? Was war das besondere?

Es hat unglaublich Spaß gemacht einen richtigen Fanatiker zu spielen und die Macht des Gesetzes auf seiner Seite zu haben. Als Leibwächter und Ausführende Gewalt eines noch fanatischeren Praios Geweihten.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Eigentlich kaum etwas, außer eine Hexe nicht mehr zu unterschätzen welche mich mit Blindheit geschlagen hat auch wenn es ihr das Leben nicht gerettet hat. Leider starb der Charakter mit seiner gesamten Gruppe in einem Hinterhalt von, bei uns sogenannten "Assassinen Ogern" die auf Grund Regelunkenntnis / Falscher Auslegung einen Gruppenkill verursachten.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?

Da wir eine Themengruppe aufgestellt hatten die sich um den schon genannten Praiosgeweihten gruppierte war das ein wirklich abwechslungsreiches Spiel. Welches uns ermöglichte auch Professionen zu bekleiden die sonst als "unspielbar" gelten. Ich fürchte nur unser Weißmagier hatte doch etwas zu sehr unter unseren Repressalien zu leiden. Ich würde allerdings jederzeit wieder mit dieser Gruppe losziehen wollen ^^

Außerdem bin ich unter anderem deswegen ein großer Fan von Themengruppen.

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Suilujian
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Suilujian » 15.03.2017 08:10

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Mein momentaner Held Halmar Hjalske. Ein Krieger(Prem) aus der reichen Premer Hjalske-Sippe, die das berühmte Premer Feuer herstellt. Die Gruppe bespielt Thorwal 1005 BF und wir sollten nur Leute aus der Gegend erstellen.

2. Warum? Was war das besondere?

Krieger sind meist strahlende Helden, die die Schwachen schützen, richtig? Na ja, Halmar hat zwar den Anspruch, genau das zu sein, aber er hat zu oft am familieneigenen Rübenschnaps genippt und dadurch Alkoholiker. Solange sein Alkoholvorrat ausreicht, ist er freundlich, aber wenn er seit einiger Zeit trocken ist, bricht schon auch mal sein Jähzorn durch. Halmar schwört aufs Familienrezept, was auch schon mal zu handfesten Schlägereien ausarten kann, wenn der fragliche Wirt ihm nur Waskirer anbieten kann. Haben diese Leute keinen Funken Lokalpatriotismus im Leib?...
Dazu kommt Halmars Hintergrund als Sohn einer Händlerfamilie. Er weiss, wie man Geschäfte macht und gute Verträge aufsetzt, und er versucht das zum Vorteil seiner Familie auch selbst durchzusetzen. Aber der viele Schnaps benebelt seine Rübe halt doch, und Halmar ist nicht der charmanteste Thorwaler aller Zeiten. Und so wechseln sich grandiose Feilschenerfolge mit katastrophalen Fehlschlägen ab.
Alles in allem ist Halmar ein grossspuriger, jovialer, aber nicht gerade sonderlich kluger Mann, dessen moralischer Anspruch an der Wirklichkeit seiner Schwächen grandios scheitert.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Den merkwürdigen Magier erschlagen, den wir im Bauch eines Schiffes aufgegabelt haben und der Halmars Bein... nun ja, gerade eben nicht geheilt hat. Und der später die gesamte Gruppe vor einem Kampf blendete (nein, das war kein Patzer...) Andererseits, als Spieler mag ich den Konflikt.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?

Halmar war lange Zeit der einzige Kämpfer der Gruppe und hat dementsprechend meist die Aufgabe übernommen, den Rest der Gruppe zu schützen. Er ist loyal, solange seine Familienangelegenheiten nicht in die Quere kommen.
Zum Godi, mit dem er schon am längsten unterwegs ist (die beiden Charaktere sind die einzigen, die seit Anfang der Runde in dieser Form dabei sind) hat er langsam Vertrauen gefasst. Zwar kümmert sich dieser Alb um so gefährliche Dinge wie Geister, mit denen Halmar so gar nichts zu tun haben will. Aber zumindest hat der Geisterseher seinen Wert oft genug bewiesen. Dem neu hinzu gekommenen Magier dagegen misstraut er, nachdem dieser seine Beinverletzung mit einem Auris Nasus mit hoher Realitätsdichte "heilte". Die Seesöldnerin ist eine von Halmars alten Freunden aus Prem - ihr kann man vertrauen, und einen über den Durst trinken und auch sonst gibt es kaum Reibungspunkte. Den berühmten Wundarzt der Truppe mag Halmar zwar, aber hält ihn für nicht ganz so gut wie seinen Ruf; ein Bein zu flicken kann ja nicht so schwer sein, dachte er sich immer. Und wenn der Heiler das hingekriegt hätte, hätte er ja auch nicht den Magier um Hilfe bitten müssen...

George713
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von George713 » 11.05.2017 12:22

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Sinozthras Flamatris. Männlicher Hexer BGB Gladiator, eigeboren. Tulamidischer Vater, Mutter war seine mächtige Vertraute (eine Boronsotter).

2. Warum? Was war das besondere?

Sinozthras wurde ständig vom Leben gef***t: Wuchs im Sumpf mit seiner Schwester auf, welche schließlich von einer Hexe ausgebildet werden sollte. Sinozthras wird dabei als Missgeburt verschmäht und die Tatsache, dass er aus einem Ei geschlüpft ist, geleugnet. Dann wird seine Schwester umgebracht und Sinozthras überredet die von Schuldgefühlen geplagte Meisterin seiner Schwester, ihn in den Künsten der Hexengemeinschaft zu lehren. Schließlich zieht er aus, um den Hexenjäger, der seine Schwester tötete, zu finden.
Auf seinen Reisen lernt er einen Gladiatorenmeister kennen, der das erste Mal so etwas wie Familie für Sinozthras ist. Doch der Gladiator wird dann von eben jenem Hexenjäger getötet...
Sinozthras hat irgendwann ein Nahtod-Erlebnis und sieht in einer Vision, wie seine Mutter (in Menschengestalt) neben einem Mann (seinem Vater) steht. Es gibt also seinen Vater und Sinozthras will natürlich mehr wissen.
Irgendwann landet Sinozthras in einer Globule und taucht 3 Jahre später wieder auf... nur um festzustellen, dass seine Mutter wieder ein Kind gezeugt hat und Sinozthras wieder eine kleine Schwester hat. Das freut ihn zwar sehr, aber er ist überfordert mit der kleinen. Gleichzeitig plagt ihn das Gefühl, dass seine Mutter in höherem Auftrag versucht, ein auserwähltes Kind zu zeugen. Sinozthras ist also austauschbar...

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Hexe BGB Gladiator hat enormes PG Potenzial, aber wenn man Waffenlose Talente steigert, wirft das enorm zurück...

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?

Sinozthras hat stets versucht, geheimzuhalten, dass er magisch begabt ist. Er war der unfreiwillige Gruppenanführer, da er selbst zu ungeduldig mit anderen Menschen ist. Regelmäßig hat er verschonte Feinde der Gruppe dann doch gemeuchelt.


Fazit: Figuren, die richtiges Pech im Leben haben, können toll zu spielen sein. Viel Lob geht dabei an meinen Meister, der sehr viel auf meinen (bzw. unsere) Helden eingegangen ist.

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Janko
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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Janko » 12.05.2017 16:37

Finubar hat geschrieben:1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
2. Warum? Was war das besondere?
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
  1. Thorwalerin, Magierin aus Riva
  2. Die Entwicklung vom Raufbold zur Magierin, die um Anerkennung und Respekt für sich selbst und die Thorwaler ringt.
    Sowie die stetige Reibung zwischen dem thorwalschen Glauben/der Lebensart und dem der Zwölfgöttergläubigen.
  3. Nichts.
  4. Sie ist der Typ, den man in einer dunklen Gasse hinter sich wissen möchte. Hat man allerdings einmal das Vertrauen verloren,
    dann wird es auch sehr schwer das zurück zu erlangen.
  1. Norbarde, vom Strauchdieb zum Meisterdieb und Händler
  2. Die Entwicklung von ganz unten nach oben, sowie von einem götterfürchtigen Mann zu einer fast verlorenen Seele und zurück ins Leben.
    Meist mit Drahtseilakten zwischen moralisch und gesetzeswidrig beschäftigt.
  3. Nichts.
  4. Undurchsichtig, aber doch loyal ..auch wenn die Gruppe sich dessen nicht immer bewusst war.
  1. Bornländerin, herausragend gutaussehende verschwiegene Schwester
  2. Ebenso die Entwicklung von einer arroganten, selbstgefälligen Person mit Hang zu jeglichen rahjagegälligen Genüssen zu einer Frau mit Prinzipien, die sich im Kampf gegen das Böse (grob umschrieben) engagiert.
    Maßgeblich vom AB Meisterinformationen: Sumus Blut beeinflusst, aber auch von einem unfreiwilligen Minderpakt und einer Freundin, die bewußt paktierte.
  3. Nichts.
  4. Hm, das geht eigentlich schon aus dem 2.
    hervor.
    Grundsätzlich macht sie am meisten Spaß in einer festen Gruppe, wo sie bereits Vertrauen gefasst hat und die Leute ihre Profession kennen.

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Re: Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von aRKANAK84 » 14.05.2017 12:47

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Mars aus Nhiran, maraskanischer Schwertgeselle. Er kam aufgrund verschiedener Geschehnisse innerhalb der Drachenchronik aus Maraskan ins Mittelland und unterstützte die Gruppe bei ihrer Aufgabe. Anfangs hatte er sich eher zurückgehalten und hat sich um 1-2 NPCs gekümmert und nach Abschluss der DC entwickelte er einen kleinen Heldenkomplex (aufgrund es Finales). Mittlerweile ist er bei einem Großteil der Entscheidungen der Dreh- und Angelpunkt und wurde für eine Aufgabe von Rohaja eingeladen. Mittlerweile hat er ca. 12k AP und vom Gefühl her fängt seine Geschichte/ Zeit erst an.
2. Warum? Was war das besondere?
Ich mag oft diese "Aschenputtel-Geschichten". Der Junge aus dem Dschungel, der sich in den Abenteuern alles selbst erarbeitet und sich dadurch einen guten Ruf aufgebaut hat und so anderen noch mehr helfen kann. Des Weiteren ist dieser Charakter ein absolut rundes Konzept für mich
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nicht viel, ich kann mit allen Entscheidungen (positiv wie negativ) gut leben.
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Er kam später dazu und musste erstmal seine Rolle finden (wobei das DC-Finale dabei sehr gut geholfen hat) und ist mittlerweile bei den meisten Mitgliedern sehr beliebt und bringt wichtige Beiträge, um die Gruppe weiterzubringen.

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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 28.03.2018 20:48

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Am meisten Spaß hatte und habe ich an meinem Forscher: Desiderius Findeisen.

2. Warum? Was war das besondere?
Als DSA 4 herauskam und plötzlich diese Flut an verschiedenen Charaktermöglichkeiten kam, stach mir die Profession Forscher (nach DSA 4.1 in Entdecker umbenannt) sofort in's Auge und vor eben diesem enstand sofort ein Bild: ein etwas spleeniger Typ, der in alten Ruinen herumkraucht, Sprachen beherrscht, die sonst keine Sau kennt und mit seinem Wissensdurst seine Mitreisenden zur Verzweiflung bringt :ijw: So etwas wie eine Mischung aus Heinrich Schliemann und Indiana Jones nur ohne das martialische Gehabe ;)

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nix! Der Charakter bot mir genau das, was ich mir vorgestellt hatte und noch vieles mehr.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Er ist derjenige, der die Gruppe zusammenhält und meist die Richtung vorgibt. Mittlerweile als Ausrichter großer Expeditionen mit den Mitspieler-Charakteren als erfahrenen Kern der ganzen Truppe.
Für die Freunde der kleinen Geschuppten: Von den kleinen Drachen
"I am 87% confident you will burst into flames." Kimiko Lockeweaver, Bayesian Empirimancer
"I do not help, Mr. Bogan. I oppose." Mathias Melchior, Dept. of Opposition

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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Rhonda Eilwind » 29.03.2018 00:32

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Gernot Tjalvasson, ein Thorwaler Schiffszimmermann, der irgendwann als Baron eines nicht kanonischen Kleinkönigreichs in den Drachensteinen endete

2. Warum? Was war das besondere?
Vermutlich, dass ich ihn mir selbst so nie ausgesucht hätte. :P Gernot war ursprünglich gar nicht mein Charakter. - Ich kam auf einer Con mit ein paar Spielerinnen ins Gespräch, die dringend Verstärkung suchten. Die hatten vor recht kurzer Zeit erst angefangen und sich mangels Mitspielern selbst eine ganze Gruppe von Charakteren erstellt, die sie zu zweit bespielten. Sie baten mich, einen zu übernehmen - damals den einzigen Mann in der Gruppe. Horrido. Ansonsten war der Mensch groß, stark, nicht der allerhellste und auch nicht besonders charismatisch.
Das war noch nach DSA2-Regeln.

Anfangs musste ich mich darum extrem zurücknehmen - was aber auch okay war, weil ich bei den unzählichen Charakteren, die in der Gruppe mitliefen, irgendwie nie den Durchblick hatte. :ijw: Die fuhren die beiden jedoch nach und nach zurück und es kamen noch weitere Mitspieler hinzu (u.a. zeitweise @flippah ), bis jeder wirklich im Normalfall nur einen Charakter spielte. Und weil das wirklich sonst komplett gegen meine Art gegangen wäre, habe ich dann nach und nach Klugheit auf wenigstens durchschnittlich gesteigert und Charisma auf sogar etwas drüber. (Bei der Umstellung auf DSA3 bekam er dann noch recht hohe INT-Werte mit auf den Weg. Damit ließ sich arbeiten.)

Anfangs fand ich es etwas ungewohnt, wirklich nur der "mach, bring, hol"-Typ zu sein, der von den anderen herumgescheucht wird und nix zu melden hat, außer wenn es darum geht, zu kämpfen oder irgendwas Schweres hochzuheben. Das ging nur, weil ich mir nach recht kurzer Zeit dachte, dass er insgesamt ein sehr positiver Mensch ist, der egal wem nichts übel nimmt, eigentlich meist gute Laune hat und halt ohne viel zu fragen gern im Team mit anpackt und tut, was nötig ist. So läuft es auf einem Schiff schließlich auch. Als Thorwaler war es ihm auch egal, "von Frauen herumgescheucht" zu werden, das machte für ihn schlicht keinen Unterschied zum generellen Herumgescheuchtwerden. ;)

Bis wir auf DSA3 umgestellt haben, hatte ich ein klares Bild von ihm, und er bekam einen recht hohen Neugier-Wert (er fand einfach andere Länder und Bräuche total spannend, ganz zu schweigen von Fremdworten) und auch eine recht hohe Intuition, um den bis dahin doch großen Anteil sehr kreativer Beiträge zu irgendwelchen Problemlösungen irgendwie zu rechtfertigen.

Ich neigte bis dahin eher dazu, tragische Helden (TM) zu spielen... :P - oder wenigstens welche, die sich wo durchschlagen oder durchwieseln mussten und dem Leben eher skeptisch begegneten. Ein sonniges Gemüt, das zumindest in Hinsicht auf seine physischen Fähigkeiten von keinerlei Selbstzweifeln geplagt war, hatte ich noch nicht gespielt und es hat unerwartet großen Spaß gemacht. :)

Auch einfach aus dem Bauch heraus zu handeln, nicht alles fünfmal zu überlegen und spontanen Eingebungen einfach ebenso spontan nachzugeben, war sehr vergnüglich und hat zu vielen lustigen (und selten haarsträubenden) Situationen am Spieltisch geführt.

Und dieser Charakter war auch in den Momenten für wirklich gutes Rollenspiel gut, wo man mit "nur positiv" eben nicht weiterkam.

Mir ging es ähnlich wie Madalena mit ihrer Golgaritin: Ich habe andere Entscheidungen mit diesem Charakter getroffen, als ich das sont getan hätte, weil die Voraussetzungen, mit denen er die Lage beurteilte, ganz andere waren. Und ich konnte ganz anders denken und handeln, als ich das wohl normalerweise getan hätte.

(Und das hat mich durchaus auch im RL ein bis drei Schritte weitergebracht, aber das nur nebenbei.)

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nix! - Ich hatte in der Anfangsphase vorübergehend echt an dem ganzen gezweifelt und gedacht, es sei keine gute Idee, offenbar den Charakter zu übernehmen, den die anderen am ehesten loswerden wollten. Aber langfristig hat's mir extrem viel Spielspaß bereitet. Er und ich sind quasi nicht nur zusammengewachsen, sondern auch zusammen gewachsen.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Anfangs war er quasi nur der Lastesel, Gewichtheber und Tank. Er war als solcher halt so mitgelaufen.
Das konnte so nicht bleiben (s.o.), und das hat dann quasi im Verlauf mehrere derischer und irdischer Jahre zu seiner Metamorphose geführt.

Er wurde, mit mir im Nacken, ziemlich schnell ein vollwertiges und geschätztes Mitglied im Team, und hat sich selbst auch stets als solches gesehen. Zumindest mit den beiden anderen Stammmitgliedern sah er sich als einer von dreien im Kernteam, und die Meinung der anderen beiden hätte er nie übergangen und holte im Zweifel immer erst ein, wenn es galt, eine gruppenrelevante Entscheidung zu treffen.

Allerdings wirkte er, wie sich irgendwann herausstellte, nach außen, etwa auch auf neu hinzugekommene Mitspieler/Scs, wie der eindeutige Anführer der Gruppe. Und das nicht nur wegen seiner Größe und weil ein Thorwaler immer auch anderweitig irgendwie herausragt.

Er war tatsächlich ein Mensch, der auf andere so wirkte, dass sie ihm gerne folgten. Aufrichtig, entscheidungsstark, eigentlich immer erstmal vom Positiven im Gegenüber ausgehend - nicht zu schlau, sodass es hätte herablassend oder beängstigend wirken können, eher manchmal etwas naiv, aber nie strunzdumm oder verantwortungslos... impulsiv, aber nicht jähzornig und bei wichtigen Entscheidungen, von denen auch die Belange andere abhingen, grundsätzlich bedächtig, weil es ja das Team/die Otta/die Schiffsbesatzung betrifft. keine Ahnung, wie das zustande gekommen ist. Ich hatte einfach Spaß, den so zu spielen, wie er vor meinem inneren Auge auftauchte oder sich anfühlte - und bei den anderen hinterließ er so definitiv einen starken Eindruck.

Die Meister griffen das durchaus auch auf - und die anderen Charaktere auch. Die schickten ihn dann in solchen Situationen gern mal vor. ;) Angst, dass er über ihren Kopf hinweg entscheidet, mussten sie keine haben, von daher war's kein Problem, ihn an die Front zu schicken, wenn sich abzeichnete, dass da jemand nur mit einem verhandeln oder sich auseinandersetzen will.

Am Ende war's der einzige meiner Charaktere, der sich je letztlich tatsächlich in einer echten und auch mit einer gewissen Verantwortung behafteten Führungsposition wiederfand (ohne das je angestrebt zu haben), als er als Offizier mit den Truppen seines Lehnsherrn zur Unterstützung des Mittelreichs in den Krieg gegen die Orks im (2.?) Orkentsturm zog - und der davor kein oder kein allzu großes Muffensausen bekam, sondern wie immer einfach mit anpackte und seinen Job machte. Ein bisschen wie eine freundliche Lokomotive.

Nee, der war schon gut. Ich erinnere mich immer noch gern an ihn und fand es schade, als die Runde nach Jahren wegen Familiengründung und Wohnortwechsel einschlief.

Alle anderen meiner Charaktere (etwa der von meinem Nick, mein erster DSA-Charakter, der für ein Gruppenabenteuer erstellt wurde) hatten auch ihre Meriten und Momente. Aber den meisten Spaß beim Spielen hatte ich definitiv mit dem Thorwaler, der eigentlich gar nicht meiner war. :)
Zuletzt geändert von Rhonda Eilwind am 29.03.2018 13:40, insgesamt 1-mal geändert.
... und auf ihrem Grabstein wird stehen: "Ich hab's dir ja gesagt!"

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chizuranjida
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von chizuranjida » 29.03.2018 04:02

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Schwer zu sagen. Professionen haben mir einige Spaß gemacht.

Vom Accountnamen her müsste ich Chizuranjida sagen, Theaterillusionistin aus Maraskan. ("Hallo, ich bin Chizuranjida von Meschuggyn. Ihr kennt mich noch aus Honinger Geschichten wie "Die Khoramsbestie und die 8 Geißlein", oder "Der Khabasflötenspieler von Harmlyn.")

Als Helden, den ich am längsten und auf die höchste Stufe gespielt habe, nehme ich aber den al'anfanischen Magier. Bei Privatlehrer ausgebildet (Araldo Khestofer, für die die den Khomkrieg kennen), ursprünglich als magischer Spion und Meuchler entworfen.
2. Warum? Was war das besondere?
Ich weiß es gar nicht so genau. Lange Zeit hätte ich ihn am liebsten ersetzt, weil er für den Khomkrieg eigentlich gar nicht ging, als al'anfanisch Borongläubiger. Er hatte eigentlich immer alles gegen sich. Selbst wenn er für den Kalifen Proviant einkaufen sollte kamen da ein Sekretär und en paar Bewaffnete mit damit er nicht bescheißt. (Vertrauen kann so aufbauend sein. ;-)
Mit der Erfahrung und den Anweisungen auf was er beim Spionieren achten musste kam die Kriegskunst, und mir/ihm gefällt es, ein bisschen zu planen, was man machen könnte. (*)
Für seine unsterbliche Seele ist es vermutlich gut, dass er als Ausländer überall nie ein hohes Kommando gekriegt hat und nicht machen kann was er will, obwohl es ihn/mich manchmal zur Weißglut getrieben hat in den Abenteuern um Borbarad. (*)

(*) Von Kindersoldaten bis zum "Tulamidentrunk" beim Proviant-Requirieren. Die Thorwalerin der Heldengruppe war sehr bestimmt darin, dass es nicht Thorwalertrunk heißen sollte. *Hust*
3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nie wieder einen Helden mit KL 9+ in Kriegsabenteuern. Klopps. Gruck.
4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu euerer Gruppe?
Benimm dich, Sklave! Gehorche! Töte!
(a) Boron, verzeih mir, nimm mich zu dir!
(b) Sollte das nicht klappen, Feqz, lass mich an dieser Sache verdienen!

(b) hat geklappt.

Edit: Jetzt mit Link zum Heldenbogen: chizuranjida @ Zeigt her eure Charakterbögen
Zuletzt geändert von chizuranjida am 05.06.2018 12:28, insgesamt 1-mal geändert.
"Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Al'Anfa wieder eins drauf kriegen wird."
- Alrik der Ältere

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Bluthandel
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Bluthandel » 01.04.2018 01:50

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Generell mag ich Magier bzw. magische begabte Professionen sehr gerne, da sie eine Vielzahl zusätzlicher Möglichkeiten bieten.
Ich mag das Magiesystem nach DSA (4) sehr gerne. Der Nachteil ist natürlich die steile Lernkurve, was mich aber eher motiviert denn abgeschreckt hat. Man kann so herrlich über den verschrobenen Magie-Nerdkram philosophieren, dass es eine Lust ist. Besonders gefallen hat mir die Profession des Dämonenbeschwörers: Man hatte, nachdem die Regeln endlich mehr oder weniger verinnerlicht waren, wirklich das Gefühl, zu einem relativ kleinen Kreis verschrobener Freaks zu gehören, die ein seltenes Studium hinter sich haben. Das System bietet hier sehr schön komplexe Strukturen des Hintergrundes ab - ich liebe das!

Es fällt mir allerdings schwer, meinen Favoriten zu wählen. Alle meine Charaktere haben mir Spaß gemacht, nur wenige waren etwas weniger spannend als die anderen. Seitdem ich erfahrener mit DSA bin, weiß ich schon vorher recht gut, was Laune macht. Insofern spiele ich alle aktuell aktiven Charaktere sehr gerne.
Ich gebe jetzt aber einfach mal den Charakter an, von dem ich lange Zeit der Ansicht war, es sei mein Lieblingschar: Cassia Gloriana Algunde, Magierin der Halle der Metamorphosen zu Kuslik, Incrementum Elenvina.
Hier steht sie in Gänze: Bluthandel @ Zeigt her eure Charakterbögen


2. Warum? Was war das Besondere?
Cassia war mein dritter Magierchar überhaupt und ebenso mein dritter Magier nach DSA4. Jedoch war sie mein erster Magier (nach einer SuSlerin und einem Mirhamer Lebenskünstler), bei dem ich wirklich wusste, was ich tat.
Ursprünglich basierte das Konzept auf rein gamistischen Überlegungen: Nach den Erfahrungen mit meiner SuSlerin in "Alptraum ohne Ende" wollte ich einen Magier, der möglichst immer zaubern kann, der nicht ständig out of Mana ist. In Folge dieser Grundüberlegung hatte ich außerdem mehrere Kombinationen von Akademien mit Erst- und Zweitstudium geprüft, denn es ging mir auch hier zunächst um eine effiziente Kombination: Mein Magier sollte schließlich diesmal so richtig was können und es galt, 5000 Start-AP so weise wie möglich zu investieren!

Zu Beginn war das Konzept Cassia als depressiver, kommunistisch angehauchter Halbelf vom Störrebrandt-Kolleg zu Riva, Incrementum Olport, angelegt. Ich hatte eine sehr umfangreiche, herzerwärmende Geschichte allein zur Beziehung seiner Eltern geschrieben. Die hat der Meister dann aber gnadenlos kaputtkritisiert und zwar genau an Punkten, die ich überhaupt nicht auf dem Schirm hatte... Wobei seine Kritik weitgehend berechtigt war, das musste ich mir zähneknirschend eingestehen. Also ging es zurück ans Reißbrett. Ich habe ohne Übertreibung insgesamt über 1 Jahr an dem Konzept gearbeitet, natürlich immer nur dann, wenn Zeit und Motivation da war. Dabei erwies sich die schließlich festgelegte gamistische Vorgabe (Kuslik->Elenvina) tatsächlich als immer produktiver für die Gestaltung des Charakters, je länger ich mich damit befasste. Es erwuchs ein Konzept, dessen initiale Faszination sich am Spieltisch noch weiter entfaltete. Cassia war mein erster Held, bei dem ich mehr Nachteile wählen wollte, als ich durfte - und der trotz harter Ecken und Kanten doch überaus gruppenkompatibel und psychologisch schlüssig konzipiert war. Das war in gewisser Weise ein entscheidender Durchbruch für mich: Seitdem hatte ich nie mehr Schwierigkeiten, passende Nachteile für meine Helden zu ersinnen, im Gegenteil. Auch hat mich dieser Charakter klar gegen diejenigen positioniert, die Werte und Regeln als etwas dem Rollenspiel eher Hinderliches begreifen (Hadmar z. B.? :p). Ich kann klar sagen: Für mich waren zumindest die Regelvorgaben von DSA4 seitdem immer wieder essentiell, weil überaus produktiv und inspirierend.

Cassia ist mir als Charakter gerade wegen ihrer Schwächen sehr sympatisch: Sie ist verwöhnt - buchstäblich von zu Hause aus -, dazu kommt der Nachteil "Glasknochen", eigentlich wäre sie aber lieber eine coole Sau. Entsprechend sucht sie sich ihre kleinen Fluchten, z. B. indem sie Bücher über wilde Tierarten und Schundromane liest, oder sich selbst "heimlich" einen Adlerschwinge Tigergestalt hinter verschlossenen Türen mühsam anlernt. Sie ist sozial problematisch, weil sie pedantisch Fehler anderer ankreidet und pedantisch klugscheisst, selbst wenn es die Spektabilität höchstselbst ist, doch gleichzeitig leidet sie hart unter ihren eigenen Fehlern und versucht akribisch, einen hohen moralischen Standard zu erfüllen. Dabei ist sie jedoch kein typischer Weißmagier-Kommisskopf: Sie hat eine sehr rohals- und hesindegefällige Einstellung, die sie, auch wenn man sie leicht als Hardlinerin fehleinschätzt, auch mit Grau- und sogar Schwarzmagiern den Austausch suchen lässt. Sie ist hier manchmal erfreulich und unerwartet phexisch und liegt ideologisch mit großen Teilen ihrer Gilde erstaunlich über Kreuz. Dennoch steht sie zu ihren Prinzipien und die sind klar "gut". Was nicht heisst, dass sie z. B. einen G. C. E. Galotta rein fachlich (und vielleicht auch darüber hinausgehend) schon leicht faszinierend findet... Sie ist ziemlich pazifistisch, aber, obwohl sie öfters schon geflennt hat, eben keine Heulsuse mehr.
Kurz: Ein weisser Char mit sehr erquicklichen grauen Sprenklern, am Ende des Tages aber eine echte Weißmaga, so, wie sie m. E. sein sollte. Ziemlich aufrecht und mit offenen Augen. :)
Sie ist außerdem vom Sprüchekanon her ziemlich gut für Undercover-Kommandomissionen geeignet, leider mangelt es an den körperlichen Voraussetzungen und Cassias Schneid ist auch ein ganz spezieller --- kurz: Solche Unternehmungen waren immer unterhaltsam mit diesem Char...


3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Nichts. Ich bin froh, dass sie zunächst in der 7G auf die harte Tour ins Abenteurerleben geworfen wurde. Ein bisschen vermisse ich diese Zeit, auch, wenn es mir viel Spaß macht, sie jetzt als gereiftere Magistra in "Rabenblut" zu spielen.


4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Am Anfang war es sehr problematisch; als verwöhnte Besserwisserin hatte sie mit dem Neersander und Andergaster Magus, dem Puniner Streuner und dem Söldner aus Weiden - allesamt sehr Reise- und Abenteuererfahren - einen schweren Stand. Glücklicherweise hatte ich sie auf mehreren Ebenen so motiviert, dass sie auf jeden Fall bei der Gruppe bleiben wollte, ja in diesem Abenteuer (zu Recht) ihre wirklich große Chance witterte, aus ihrem Leben (noch) das zu machen, was sie sich insgeheim irgendwie immer erträumt hatte. So blieb sie trotz aller Entbehrungen und Nörgeleien, trotz einer Art Kleinkrieg mit dem Andergaster (der sie kurioserweise überhaupt erst in die Gruppe gebracht hatte, indem er, um den immer latent konkurrierenden Neersander zu ärgern, ihr direkt alle Geheimnisse um die Wiederkehr des Sphärenschänders verriet), auf Gedeih und Verderb bei der Gruppe. Und wurde allmählich doch überraschend hilfreich (sie konnte ja immer zaubern, juhu, war auch magietheoretisch fit und sehr strebsam ;)) und reifte mit der Zeit zu einer Heldin. Diesen Prozess in der Gruppe zu erspielen war einfach klasse. :)
Meistere: Postapokalyptisches DSA; Weiden 645 BF
Spiele: A 159; A 186; A 196
Mehr DSA - deeper! Härter! Schneller! Meeeeehr!

Belvitas
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Belvitas » 04.06.2018 17:21

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Bisher war es wohl mein Zweiter Charakter. Ein Hochadliger Weißmagier aus Gareth. Ich mochte Magier schon immer sehr gerne, war aber am Anfang von der Komplexität des Themas etwas erschlagen und gerade als Anfänger war das furchterregend. Aber mittlerweile ist er mein Lieblingscharakter und wenn es darum geht neue Charaktere für neue Kampagnen oder Runden zu erstellen ist mein erster Impuls immer einen Klon dieses Charakters zu erstellen, einfach weil er so Spaß macht und so intuitiv für mich zu spielen ist.

Ach ja, mein Vargaz Olivier von Everett <3

2. Warum? Was war das Besondere?
Wie ich schon erwähnt habe, ist er sehr intuitiv zum spielen für mich. Ich bin von Haus aus eher der skeptische und sarkastische, aber manchmal auch sehr freche Typ und so ist Vargaz eben auch. Er ist mit dem Optimismus seiner zwei Weggefährten geschlagen und ich liebe es solche Situationen auszuspielen.
Auch, dass er am Anfang etwas abweisend scheint aber dann doch ein sehr netter Kerl ist find ich sehr schön. Ich mag solche (ja, fast schon klischeehafte) Kerle und so ist es ganz normal.
Mittlerweile hat die Gruppe aber schon einfach so viel erlebt und auch die ganze Gruppendynamik ist einfach sehr...einfach. Man fühlt sich dann wohl.
Auch dass keiner der Charaktere wirklich eine hunderprozentige reine Weste hat ist ganz schön.
Wie gesagt, er ist Weißmagier, verhält sich aber zu 90% nicht wirklich so. Außerdem (Vorsicht! Liebe Rollenspiel Polizei, bitte ab hier kurz weghören, da das nachfolgende nicht ganz Canon ist!) handelte die erste Kampagne davon, zu verhindern dass er ein unfreiwilliges Auge des Namenlosen wird, was nicht ganz so geklappt hat, wie unsere Gruppe das so wollte. Naja....

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Sicherlich einige misslungene Würfe und ihre Auswirkungen..... Meine Mitspieler haben mich inzwischen gezwungen einen selbstgeschriebenen Nachteil einzutragen: Treppenlaufen....
Aber im Ernst. Nichts. Wir alle mögen Vargaz wie er ist. Anstrengend und miesepetrig...hehe...

4.Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Eh, er ergänzt sie ganz schön? Seine zwei Begleiter sind sehr positive Charaktere, die sich sehr gerne auf alles stürtzen was auch nur nach einem lustigen Abenteuer klingt...(ich meine gut für die meisten Plots, aber echt ermüdend für Vargaz, der eigentlich nur irgendwo ankommen will und nicht einer netten Omma helfen möchte die Straße zu überqueren).
Getroffen haben die anderen ihn, als er nachts mitten in ihrem Lager mit der Hand in einem Beutel von ihnen stand. Das erste Abenteuer über haben sie ihn nur "Dieb" genannt.
Mittlerweile wird er von ihnen als jemanden gesehen, dem sie mal einfach die lustigen Seiten des Lebens näherbringen müssen und dessen Vernünftigen Aussagen sie unbedingt ignorieren sollten.
Aber sie vertrauen ihm und wollen ihn nie wieder hergeben. Und wenn es um einen Kampf geht ist ihre Motivation erstmals Vargaz in Sicherheit zu bringen.
Und er denkt, dass er auf sie aufpassen müsste, sonst würden sie ja schließlich gleich an der nächsten Kurve vor lauter Übermut draufgehen.


Momentan machen wir in der zweiten Kampagne gerade Pause und spielen mit anderen Charakteren. Die mag ich auch, aber ich vermisse ihn schon. Und ich möchte ihn gerne lange Zeit spielen, denn ich kann kaum erwarten welche Veränderungen er in Zukunft noch macht und wohin die Reise ihn und seine Gefährten noch bringt.

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Azazyel
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Azazyel » 05.06.2018 02:02

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?
Ich habe ab 2012 (übrigens bei @Bluthandel) mehrere Abenteuer mit einem horasischen Helden der Profession BGB Gelehrter (Historiker)/Entdecker - also bewusst einem Indiana Jones-Verschnitt - gespielt und hatte einen Heidenspaß.
Der Charakter ist ein typischer Held mit der Motivation anderen zu helfen, wenn sie in Not sind, spielt sich also sehr menschenfreundlich. Er ist zwar von niederem Adel, wenn es aber mal Schwierigkeiten mit der Obrigkeit gibt, kann er sich auch mit den kleinen Leuten identifizieren (Soziale Anpassungsfähigkeit).

2. Warum? Was war das besondere?
Er ist einfach kein schwieriger oder komplizierter Charakter und ich hatte oft das Gefühl, die Entscheidungen treffen zu dürfen, die ich selbst als Spieler treffen wollte. Seine Art ist mir also nicht fremd, ich kann mit ihm viel "aus dem Bauch heraus" spielen. Außerdem markiert er den Moment, an dem ich nach meiner Wahrnehmung vom DSA-Anfänger zu einem kompetenten, nicht mehr so stillen Spieler wurde, der einen Held mit reicher Vorgeschichte spielte, einen, der aufgrund seines Stadtadels auch mit Leuten von Stand gut kommunizieren konnte und oft das Sprachrohr der Gruppe bildete. Auch manche Entscheidungen trifft er automatisch, hört aber auch oft auf die Gruppe.
Besonders war gerade auch für die Mitspieler, dass er aufgrund seines Vorbilds Dr. Jones eigentlich ein ziemlicher Tausendsassa sein musste - da ist mir beim Erstellen nochmal sehr deutlich aufgefallen, wie sehr die Helden von der Kinoleinwand (James Bond, Indy,...) doch die perfekten Typen mit eben nur ein oder zwei kleinen Schwächen sind. Das lässt sich so in DSA nicht rüberbringen.
Aber irgendwie habe ich diese "übermenschliche" Vielseitigkeit dann fast immer rüberbringen können! Natürlich muss er sich in Geschichtswissen oder alten Sprachen von allen Helden am besten auskennen, aber auch eine Schlägerei, Klettern und Schwimmen, Säbelfechten und die obligatorische Peitsche hat er alles beherrscht. Halt nichts davon auf höchstem Niveau, ich habe noch nie einen Helden gespielt, der mit seinen Fähigkeiten so breit gestreut war. Das führte immer wieder dazu, dass er Proben abzulegen hatte, die er vom Anspruch her einfach schaffen musste, die aber teils auch erschwert waren und sein Wert war häufig nur mittelmäßig. Oft kam es so, dass er sowas nur um Haaresbreite geschafft hat. Aber das musste eben auch so sein.

Derzeit plant er übrigens eine Uthuria-Expedition, Aventurien ist zu gut erforscht für einen Entdeckertypen wie ihn.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?
Von Anfang an einen höheren Raufen-Wert. Da hat er gerade am Anfang noch zu sehr auf Stubenhocker gemacht, das hat nicht immer gepasst.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?
Er war oft der Entscheider und Macher, wo viele der anderen entweder sehr wildnislastig und zivilisationsfremd waren, ergo sich für die politischen Belange in den Städten nicht interessiert haben, oder eben abgehobene Magier, die unter ihren magietheoretischen Betrachtungen nichts wahrgenommen haben -- als ich Ende 2013 weggezogen bin, haben aber eine Ifirngeweihte und eine Einrecherin die Gruppenleitung übernommen und da doch eine wie ich finde schön pragmatische und zielstrebige Leitung reingebracht und das bis vor kurzem so durchgezogen. Das ging mal klar. :6F:
Jetzt (2018) ist die Gruppe offiziell beendet.

Mittlerweile hab ich ihn schon lange nicht mehr gespielt. Die Uthuria-Sache wär so langsam echt mal was.
Spielt: --
Meistert: Friedlos, Der Streuner soll sterben

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Sarturas
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Welcher Charakter hat euch am meisten Spaß gemacht?

Ungelesener Beitrag von Sarturas » 05.06.2018 12:50

1. Welcher Charakter, welche Profession hat euch am meisten Spaß gemacht?

Adeptus minor Azzan sal Raschat von der erwürdigen Akademie zu Fasar!!! (Tulamidischer Schwarzmagier;weicher Zweig)

Habe diesen Charakter von 2004-2006 gespielt und hatte mit diesem einen riesen Spass, war übrigens auch mein erster Magier den ich gespielt habe.
Ingame habe ich ihn immer mit leichtem Akzent gesprochen und auch etwas kulturfremd was das Mittelreich anging. Er hatte auch Speisegebot als Nachteil.

2. Warum? Was war das besondere?

Er war stolz ein Schwarzmagier zu sein und hat sich sein Gildensymbol auf die Stirn gesetzt, damit es auch jeder sehen konnte. Er war der Überzeugung den Ruf der schwarzen Gilde zu verbessern. Schließlich war nicht jeder Schwarzmagier gleich ein Dämonologe der die Weltherrschaft an sich reißen wollte. Innerhalb der Gruppe musste er sich erstmal das Vertrauen verdienen, aber das ging schnell. Er hatte eine leicht sardistische Ader. Er setzte sich für die Schwächeren ein und bestrafte die Obrigkeit wenn sie sich seiner Meinung nach zu arrogant verhielt. Dann aber setzte er sie zum Teil der Lächerlichkeit aus um sie wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen, was ihm auch das eine oder andere mal sehr viel ärger einbrachte.

3. Was würdet ihr ggf. rückblickend anders machen?

Eigentlich nichts, hat mir von Anfang an sehr viel Spass gemacht und das Charakterspiel am Tisch war auch immer lustig. Blicke immer noch mit einem grinsen zurück auf ihn.

4. Wie verhielt sich euer Lieblingscharakter im Kontext zu eurer Gruppe?

Meine Gruppe fand ihn immer lustig, nur seine Rachsucht und sein aufbrausendes Temperament hat den Mitspielern etwas angst gemacht, weil sie dann schon wussten, dass er bestimmt wieder jemand bestrafen wollte. Da innerhalb meiner Gruppe aber kein sozialfähiger Char war, habe ich meistens das Wort ergriffen wenn es um Manipulation ähhh ich meine Gespräche ging mit NSC´s. Im Kampf hat er sich im Hintergrund gehalten und in der Wildnis war er auf seine Gruppe stark angewiesen. In gesellschaftlichen Dingen konnte ihn aber niemand das Wasser reichen. Dafür hat man sich aber auch gut ergänzt.

Habe ihn bis Stufe 8 gespielt, aber danach bin ich umgezogen und der Char fristet sein dasein seitdem in einer Charaktermappe, die aber in meinem Regal liegt^^
"Nur weil wir alle DSA spielen, heißt es noch lange nicht, dass wir auch das selbe Spiel spielen!"

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