Was und wie war euer erstes Abenteuer

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Assaltaro
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 11:54

Ja das hab ich auch verpasst, ich hatte sehr lange keinen PC und bin daher ein Nintendo Kind. Rollenspiele hatte ich dafür leider sehr wenige, weil ich mir oft nur die Spiele leisten konnte vom Taschengeld, die im Spielebasar weiterverkauft wurden.

Aber ich mag auch keine richtigen Dungeon Crawls, der Zug durch das Nebelmoor hätte mich damals wohl wirklich abgeschreckt, wäre das als erstes Abenteuer gespielt worden. Denn in eine fremde Rolle schlüpfen hat jeder als Kind schon gemacht, wir hatten da viel Harry Potter gespielt und so hatte ich mir auch pnp direkt vorgestellt, nur eben diesmal mit Regeln und so und nicht das freeplay im Kinderzimmer.
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Overator » 15.05.2019 12:34

hexe hat geschrieben:
15.05.2019 11:29
Wie in Baldurs Gate? Kam zwischen Diablo1 und 2 raus (1998). Wir hatten vor 2000 schon auch Rollenspiele am Computer mit Charakterspielmöglichkeiten und so... ;)
Ein sehr geiles Spiel, auch der Multiplayer - zumindest bei BG II - taugte schon sehr gut.
Ich bin auch kein Fan von Dungeon Crawl aber hier und da gehört es dazu bzw. kann ganz gut passen^^
Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 11:54
der Zug durch das Nebelmoor hätte mich damals wohl wirklich abgeschreckt
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat. :censored:
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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 12:41

Overator hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat.
Ich hab es durchgelesen...und zur Seite gelegt. Für eine Aneinanderreihung von Kampfbegegnungen brauch ich kein offizielles Abenteuer, der Plot "Bringen einen Wagenzug sicher durch gefährliches Gebiet" ist halt meist das, was vielen als erstes Abenteuer einfällt und habe ich daher shcon in zig Abwandlungen erlebt, weil es sehr oft das ist, wenn jemand sich auf 20 min schnell ein Abenteuer ausdenken muss.

Mir wäre es halt zu viel Arbeit gewesen aus der Vorlage etwas meiner Meinung nach gutes zu machen, was nicht nur aus Kampf besteht.
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Ungelesener Beitrag von Overator » 15.05.2019 14:11

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 12:41
Overator hat geschrieben:
15.05.2019 12:34
Ich glaube als eines der ersten ABs hätte es mir auch getaugt, allerdings muss ich auch zugeben, dass ich es nur als Spieler kenne und demnach nicht weiß, wie stark der Meister das ganze damals abgewandelt hat.
Ich hab es durchgelesen...und zur Seite gelegt. Für eine Aneinanderreihung von Kampfbegegnungen brauch ich kein offizielles Abenteuer, der Plot "Bringen einen Wagenzug sicher durch gefährliches Gebiet" ist halt meist das, was vielen als erstes Abenteuer einfällt und habe ich daher shcon in zig Abwandlungen erlebt, weil es sehr oft das ist, wenn jemand sich auf 20 min schnell ein Abenteuer ausdenken muss.

Mir wäre es halt zu viel Arbeit gewesen aus der Vorlage etwas meiner Meinung nach gutes zu machen, was nicht nur aus Kampf besteht.
War in den paar Jahren in denen ich DSA nun spiele, witzigerweise das erste mal, dass wir einen Wagenzug begleitet/beschützt haben (iSe Plotaufhängers). Passte bei uns aber ohnehin, da ich einen Handwerker und der andere einen Sumpfführer gespielt haben.
So war da schon alleine einiges zu Tun, eine Brücke reparieren. Die Wagen in Schuss halten etc...
Die Kämpfe gingen bei uns, ich glaube wir hatten ein paar Moorleichen, ein Wildtier und einen finalen Kampf... der Wagenzug ging insgesamt drauf, weil wir uns zwischendrin absetzten :oops:
Deiner Beschreibung nach vermute ich aber, dass der Meister da einiges geändert oder zumindest die Kämpfe gekürzt hat.

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 15.05.2019 16:43

Overator hat geschrieben:
15.05.2019 08:59
Grundsätzliche stimme ich dir da zu, ich bin auch nicht per se ein Gegner von Dungeon Crawlern, wobei der Schwarze Keiler im speziellen storymäßig schon Lücken hat, die man mEn durchaus im Vorfeld beseitigen kann und sollte.
Weshalb sich für mich der klassische Dungeon Crawler "verbietet" ist folgendes, die Meisten die ich an DSA bislanh herangeführt habe, kannten unter Rollenspiel v.a. Diablo und Co, D1 - 3 ist bekanntlich Hack'n'slay, ergo Rollenspiel tendenziell = Hack'n'slay, diese "Meinung" befürchtete ich aber zu zementieren, würde ich als erstes einen Dungeon Crawler spielen und besonders der Keiler bestätigt das Bild auch noch etwas. Weil alle Bewaffneten im Grunde Gegner, also Schwertfutter, sind.
Ich mag da jetzt vllt auch zu pessimistisch sein aber deshalb wäre ein Dungeon Crawler bei mir eher mal als 3., 4. AB oder so drin und nicht als Einstieg. Klar im Alchemysten kann man auch Schnetzelmann und Söhne spielen aber der Einstieg ist tendenziell dialoglastiger, kann aber, wenn die Spieler sich damit schwer tun, auch gekürzt werden. Danach kommt dann von allem etwas.
Kurzum: Dungeon Crawler gehören für mich ebenfalls zum P'n'P aber könnten ein falsches Bild über die "Mechanik" vermitteln.

Das ist jetzt Ansichtssache - hier hängt es aber wie erwähnt auch davon ab, wie und wo man anfängt.

Als mein Bruder (der übrigens interessanterweise im Gegensatz zu mir relativ schnell wieder vom PnP-Hobby wegkam) damals theatralisch nach "Silvanas Beifreiung" davon vorschwärmte, wie sein Charakter eine Orkfamilie umgemoscht hatte, war ich erst mal etwas irritiert, aus zwei Gründen: 1. was ist an der Erfahrung so überwältigend, dass es extra erwähnenswert wäre? und 2. woher wusste er, dass es eine Familie war? - meine Referenzgröße dafür waren damals Computerspiele, wo die Mobs halt direkt kaputt waren und auch keine Familienverhältnisse untereinander pflegten, ob es sich um Roboter, Räuber oder kleine grüne Männchen handelte.
Und als er mir dann mit damals 9 Jahren oder so an mein erstes Abenteuer meisterte (wie erwähnt Nedime), war ich erst mal von dem Konzept als solches überwältigt: Für mich gab es nur symmetrische Brettspiele mit gleichgestellten Teilnehmern, wie Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel. Und bei solchen Spielen visualisierte ich auch nicht die Welt, sondern nahm das Setting halt als Spielbrett wahr.
Aber dass es auch ein Spielprinzip gibt, wo nur ein Teil der Mitspieler "spielt" und einer dann die Welt beschreibt und die dort vorkommenen Figuren führt, und dass man selber Handlungsfreiheit hat wie im echten Leben und die eigenen Entscheidungen zählen, weil besagter SL am laufenden Band fragt "was macht ihr?", und dass die Mitspieler nicht alle Klone mit identischen Fähigkeiten sind (wie bei Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel), sondern unterschiedliche Rollen spielen - das war faszinierend. Und diese Erfahrung machte ich wie gesagt auch in einem doch sehr schlichten Abenteuer wie Nedime.

Insofern sehe ich eine grundlegende Einführung per Dungeoncrawler jetzt nicht unbedingt als negativ an, aber wie erwähnt auch vor allem als Einführung, wenn jemand gar keine Erfahrung hat. Wenn jemand allerdings schon Hero's Quest kannte (das wie gesagt die meisten Eigenschaften eines "bare bones"-RPGs erfüllte), oder schon mit Roguelikes und Diabloklonen vertraut ist, ist die Ausgangssituation natürlich eine etwas andere. Und eine ganz andere, wenn er "echte" CRPGs wie Mass Effect oder Baldur's Gate gespielt hat, wo dein Charakter eine von dir bestimmte Persönlichkeit hat und die Welt auch nicht nur aus Loot-Pinatas und XP-Lieferanten besteht. Einem solchen "Neuling" kann man dann auch deutlich eingängiger das Spielprinzip klarmachen, indem man einfach sagt "so ähnlich wie Baldur's Gate, nur dass du anstatt mit NSCs zusammen mit anderen Leuten in einer Gruppe bist, keiner von euch ein Bhaalskind spielt, ich die Welt übernehme und ihr nicht durch die Grenzen eines Computerspiels limitiert werdet."

Zumal Dungeoncrawler ja auch relativ schnell langweilig werden - hier möchte ich auf meine jüngsten persönlichen Erfahrungen verweisen (siehe Signatur), als ich die ganzen DSA-Klassiker auf ihre "Ausschlachtbarkeit" für DSA heute abgeklopft hatte, und dabei zu meinem Kummer feststellen musste, dass ich von den ersten 20 Abenteuern der B-Reihe nur 2 oder 3 halbwegs empfehlen würde.

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 10:29
und in Witcher hing an deinen Taten schon recht früh ob eine gewisse Hexe tot ist oder lebt (würde mich da echt mal interessieren wie die Story weitergeht wenn sie stirbt. Die taucht ja später wieder auf, wenn sie das überlebt)
Keira Metz? (also falls du von Witcher 3 redest.)
Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 11:54
Denn in eine fremde Rolle schlüpfen hat jeder als Kind schon gemacht, wir hatten da viel Harry Potter gespielt und so hatte ich mir auch pnp direkt vorgestellt, nur eben diesmal mit Regeln und so und nicht das freeplay im Kinderzimmer.
Ich halte es schon für einen massiven Unterschied, deine Rolle selbst zu schreiben oder einfach nur eine vorgegebene Figur der Popkultur zu verkörpern.
Overator hat geschrieben:
15.05.2019 14:11
Nicht jede Vorlage lohnt zu überarbeiten, habe auch ein paar ABs die im Prinzip nur Ideensteinbrüche sind, aus den alten Havena-Anthologien bspw.
Die Havena-Anthologie sehe ich eigentlich als eines der besten Abenteuer der A-Reihe an, weil man hier das erste Mal das Gefühl hatte, nicht in einer etwas blutleeren, beliebigen Welt zu spielen, sondern es so etwas wie ein festes, verlässliches Setting mit einer Vielzahl an NSCs und eigenen Sozialstrukturen gab.
Zuletzt geändert von DnD-Flüchtling am 15.05.2019 17:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Assaltaro » 15.05.2019 16:58

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
15.05.2019 16:43
Keira Metz? (also falls du von Witcher 3 redest.)
Nein, ich rede von Witcher 1, für 3 brauche ich erstmal nen besseren Rechner.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
15.05.2019 16:43
Ich halte es schon für einen massiven Unterschied, deine Rolle selbst zu schreiben oder einfach nur eine vorgegebene Figur der Popkultur zu verkörpern.
Also wir waren teilweise schon andere Schüler als in den Büchern, nur eben in Hogwarts.

Bzgl Vorwissen: Ja ich habe bereits mit 6 Jahren oder so Hero Quest gespielt, weil mein älterer Cousin das hatte. Gut wirklich lesen was die Zauber oder so jetzt bringen war noch nicht, aber ingesamt ist das Spiel simpel genug für Kinder, wenn man einen ältern SL hat. Vielleicht kann ich deshalb klassischen Dungeon Crawls nichts abgewinnen, weil ich dann auch wieder Hero Quest spielen könnte, zumindest wenn dabei im DC auch noch das Charakterspiel auf der Strecke bleibt, was ich dabei halt schon erlebt habe.

Also alles in allem sollte man Anfänger vielleicht wirklich mit etwas Neuem "überraschen" oder halt ne Steigerung von dem vorher Bekannten. Ich meine man kann DSA sicher mit weniger Interaktion spielen als ein Witcher, aber das wäre halt gar nichts für mich. (Ich glaub aus dem Grund werbe ich grad eine Freundin so halb von DnD zu DSA ab, wobei das halt einfach stark an den verschiedenen Gruppen liegen wird. Anscheinend gibt es in ihrer DnD Runde kaum plotunrelevante Interaktionen unter den SCs)
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Ungelesener Beitrag von hexe » 15.05.2019 17:15

Ich frage Anfänger was sie sich erwarten? Was sie sich unter Rollenspiel vorstellen? Die Letzte hat gesagt: 'Also, früher als Kinder sind meine Freundin und ich durch den Wald gelaufen und haben uns vorgestellt, dass...'

Da brauche ich nicht mit Dungeon Crawl anfangen...

Die Kinder haben sich schon längst ihre eigenen Charaktere ausgesucht. Ist wie Vater, Mutter, Kind. nur Zauber, Elfen, Orkz. Oder eben spezieller Ninja, Prinzessin, Waldfee...

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Ungelesener Beitrag von DnD-Flüchtling » 15.05.2019 17:18

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 16:58
Nein, ich rede von Witcher 1, für 3 brauche ich erstmal nen besseren Rechner.
Du hast gerade mein aufrichtiges Mitgefühl, Witcher 3 lohnt sich ja alleine schon aufgrund der umwerfenden Bilder.
Interessanterweise ist W3 ein CRPG, das fast komplett ohne Dungeons auskommt, aber umso mehr "Events" hat, in denen das Spielprinzip aufgelockert und durch ein anderes ersetzt wird. zB eine wunderbare Szene, wo Geralt mit seinen Witcherkollegen einen Trinkspiel macht, sich alle hoffnungslos besaufen und dann buchstäblich betrunkene Anrufe starten.
Also alles in allem sollte man Anfänger vielleicht wirklich mit etwas Neuem "überraschen" oder halt ne Steigerung von dem vorher Bekannten.
Absolut. Hier ist halt die Frage, wie schnell du dich voran bewegen willst - ein normaler Dungeon Crawler unterscheidet sich ja nur dahingehend von Hero's Quest, dass das Spielsystem eines "echten" PnP komplizierter ist und dass die Struktur eine andere ist: Du bewegst dich nicht über das Brett, sondern bekommst die Umgebung geschildert, du haust nicht nur Monster, sondern kannst sie auch überraschen etc. Ich kann da durchaus nachvollziehen, wenn man sich unter diesen Umständen den Schritt dann gleich schenkt.
Ich meine man kann DSA sicher mit weniger Interaktion spielen als ein Witcher, aber das wäre halt gar nichts für mich. (Ich glaub aus dem Grund werbe ich grad eine Freundin so halb von DnD zu DSA ab, wobei das halt einfach stark an den verschiedenen Gruppen liegen wird. Anscheinend gibt es in ihrer DnD Runde kaum plotunrelevante Interaktionen unter den SCs)
Ich sage es mal so: In DnD ist der Powercreep und allgemein das Powergaming ein deutlich stärkeres Element als in DSA, du wirst da fürs Minmaxing deutlich stärker belohnt als fürs Charakterspiel, und so etwas wie Fluff-Skills gibt es nicht (ein Beispiel: Statt Tanzen, Singen und Musizieren gibt es nur das Talent "Perform", und die einzige Klasse, die es richtig steigern kann, ist der Barde, bei dem daran seine diversen spieltechnisch relevanten Klassenfertigkeiten hängen). Zudem sind die verschiedenen Settings deutlich weniger ausgefeilt und die Abenteuer sind halt das, was der Meister draus macht.

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Azazyel
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Ungelesener Beitrag von Azazyel » 18.05.2019 00:19

Mh, das allerallererste Mal, dass ich DSA gespielt hab war 2003. Ein Kumpel hat mich gefragt, ob ich mal mitspielen will und ich hab ja gesagt. Wir haben mir schnell einen liebfeldischen Schwertgesellen gebastelt und los gings! Sein kleiner Bruder hat an dem Tag das erste Mal gemeistert, der Plot war, dass wir auf einer einsamen Insel gestrandet waren. Wir haben mehrere Flöße gebaut, völlg zusammengeschustert und improvisiert, mit denen dann jedes Mal Schiffbruch erlitten und waren wieder auf der Insel. :???:
Wir durften zwar irgendwann von der Insel runter, aber ab da schien der SL nicht mehr so viel Plan zu haben. Heute denk ich mir, er hatte mit der Insel bestimmt noch was vor, sodass er uns nicht runter lassen wollte. Damals war mich nicht klar, warum wir immer wieder scheitern...

Das erste offizielle Abenteuer, das ich gespielt hab, war Albtraum ohne Ende. Als immer noch sehr frischer, unerfahrener Spieler weiß ich im Nachhinein, ich hätte vielleicht ein bisschen mehr davon gehabt, wenn ich die Götter und ihre Widersacher besser gekannt hätte, damals fiel mir zB nicht auf, dass Albträume und Untote zur selben Domäne gehören. Ich dachte eher, die Albträume wären rein für Atmosphäre und Einstimmung da.
Die Gruppe ging nach AoE allerdings auseinander, sodass ich den Rest der 7G nie gespielt hab. Mein zweites offizielles wurde dann Über den Greifenpass und damit war ich sehr zufrieden. Für neue Spieler wirklich sehr zu empfehlen.
Meistert: Friedlos (A196), Staub und Sterne (A29/168)

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Ungelesener Beitrag von Svalja » 23.05.2019 11:57

Ich werfe dann etwas verspätet auch Mal meinen Hut in den Ring:

In meinem ersten Abenteuer wollten einige Leute aus unterschiedlichen Gründen von Haben nach Elenvina - und wir alle trafen uns in Schattengrund, wo gerade ein ziemlicher Menschenauflauf war. Es stellte sich heraus, dass es nur einen Pass gab, an dem man hier den Windhag überqueren konnte, und der war mit einer Festung gesichert. Diese allerdings war von einer Gruppe Bösewichte eingenommen worden, die sich dort verschanzt hatten - mit Alrike von Schattengrund, der Nichte des Schwerts der Schwerter als Geisel. Daher konnten die Schattengrunder natürlich die Banditen nicht einfach angreifen und es brauchte ein paar clevere Helden, die die junge Dame (die ich verwirrterweise damals ständig als Prinzessin bezeichnet habe, immerhin war sie adlig und musste gerettet werden) da heraus holen, ohne dass ihr irgendwas Schlimmes passiert, sodass man dann gefahrlos die Festung zurückholen konnte.

Es war eine wilde Mischung von Helden, für mich mein Startcharakter und Erstkontakt mit DSA, die anderen hatten aber schon mehr Erfahrung.

Als ich in die Verlegenheit kam, für eine Runde Anfänger zu meistern, habe ich sehr bewusst einfach einen erfahrenen Spieler gefragt, ob er sich mit einem Startcharakter dazugesellen und mich unterstützen würde, das hat super geklappt.

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Ungelesener Beitrag von Ugo Baersgarjew » 24.05.2019 10:21

Wir hatten zu "Albtraum ohne ende" (DSA 4) einen blutigen Anfänger dabei. Der war total "Diabolo 2" gesteuert. Aber nach und nach haben wir das schon hinbekommen. Unser Meister hat öfter Situationen geschaffen bei denen er sich austoben konnte. Und mit dem nötigen Fingerspitzengefühl, hat ihn die Gruppe schon eingeflochten. Wir spielen streng nach "gesagt getan", wir gehen mit Heil- und Astral tränken sehr sparsam um und so lernt man recht schnell dazu wenn man als Krieger zu ungehobelt ist oder oder als Magier seine ASP maßlos verschleudert oder generell total unsinnige Aktionen auf biegen und brechen durchziehen möchte, das die Grenzen recht schnell erreicht sind.
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Ungelesener Beitrag von Koronus » 20.10.2019 23:44

Schwarzer KEiler 1 mit DSA 1 Regeln war das offiziell allererste. War dem Rest zu Oldschool mir aber hat es super gefallen.

Mein inoffiziell allererstes war mehr Rumblödeln in einer G7 Gruppe. Die Gruppe bestand aus lauter G7 Absolventen die zwar gelangweilt von ihren Charakteren waren aber nicht den Fortschritt aufgeben wollten weshalb sie beschlossen haben Neulinge einzuladen welche einen Neuling spielen der von ihnen ausgebildet wird und sie so in die DSA4.1 Regeln einzuführen. Es war wie das Basis D&D Soloabenteuer.
Um mir Kamp beizubringen haben die Spieler gefragt, ob hier irgendwo eine Orkbande herumlungert. Nach kurzem Fußmarsch
M: So ihr habt das Lager der Orkbande gefunden und dort befinden sich etwa 2 Dutzend Orks. Es ist chaotisch und die Wachen die sie haben wirken nicht gerade diszipliniert.
G1:Okay mal schauen ob wir sie umzingeln können und so nach und nach abschlachten können bis nur noch etwa ein halbes Dutzend übrig sind die wir unserem Neuling im Einzelkampf zum Sparring vorsetzen können.
M: Klingt gut. Wollt ihr überhaupt noch Würfeln oder lasst ihr euch Zeit?
G3 Letzteres. Wir wollen ja keine Zeit verschwenden.

Daraufhin wurden mir die gefangenen Orks mit Armig zum lernen der Kampfesregeln vorgeführt und die Gruppe hat mir so allerlei Situationen beschert wo mir einer oder mehrere der Spieler persönlich erklärt haben, wie das genau mit den Regeln für diese Situation funktioniert.
Fragt mich nicht wieso!
Ich habe auch keine Ahnung.
.___.
{o,o}
/)__)
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Ungelesener Beitrag von panda » 21.10.2019 14:35

Also als das erste Abenteuer was ich gespielt habe ( Gott ist das lange her) waren "die Attentäter". Die Spieler selber kannten den Titel natürlich nicht und ich fand das spielen echt super toll. Damals hab ich mich auch nach dem Abenteuer selber viel mehr mit DSA und Aventurien beschäftigt weil ich wissen wollte warum und weshalb das alles passieren sollte.

Ich persönlich finde das Abenteuer auch noch heute echt gut :6F:

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Ungelesener Beitrag von juppdersepp » 22.10.2019 11:45

Das war anno 93 das Jahr des Greifen. Es war mein erstes Mal ( :heart: schwelg, Träne rausdrück :heart: ) und während ich noch blutiger Anfänger war, hatte mein Meister hatte schon etwas Erfahrung. Wir waren nur zu zweit (war damals irgendwie total schwer an Mitspieler zu kommen) und ich habe dirket mehrere CHAR gespielt. Ich kannte Rollenspiel vom Computer her (Die Schicksalsklinge) und habe einfach die Helden genommen die ich da generiert hatte. Wenn mir das heut jemand erzählen würde, dass er so eine Rollenspielerkarriere beginnt würde ich die Hände überm Kopf zusammenschalgen. Aber witzigerweise hat das echt gut funktioniert und wir hatten beide enorm viel Spaß. Lag aber auch daran, dass ich schnell erkannt habe, dass Pen&Paper kein PC-Game ist und das es eigentlich viel cooler ist, wenn man nicht durch ein Programm gerailroaded wird. Das AB war natürlich ziemlich heftig, da, auch wenn ich mit 5 CHAR unterwegs war (Krieger, Magier, Elf, Zwerg und Thorwaler), ich natürlich immer noch alleine die Rätsel lösen musste, was mich oft vor ne gehörige Herausforderung gestellt hatte.
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Das Zerwas ein Vampir ist hab ich erst dann kapiert, als es zum Shodown mit ihm gekommen ist. Bis dahin hatte ich echt null Ahnung, dass der mein Gegenspieler ist. Hatte irgendwie immer eher eine Abneigung gegen Marcian. Wenn wir mit mehreren Spielern unterwegs gewesen wären, hätte man da auch schon eher drauf kommen können. Aber hat dem Spaß am Ende keinen Abbruch getan.
Alles in allem war das aber ne echt coole Erfahrung und da ich immer noch am Start bin (wenn auch heute meist als Spielleiter) haben wir alles richtig gemacht. Ich glaub ich möchte als Quitessens für mich festhalten, dass es weniger auf das AB ansich ankommt, sondern auf die Spieler. Wenn man da in etwa auf einer Wellenlänge liegt läufts eigentlich fast von allein. Daher finde ich es auch gut, wenn man zu Anfang die Gruppe eher klein hält, um sich erstmal etwas rantasten zu können, außerdem ist die Gefahr geringer, das einer die Gruppe sprengt.
"Ich habe den Sachsen das Angeln beigebracht, seitdem heissen sie Angelsachsen. Ich bin der König aller Angler. Ich bin Artus, Erfinder des Eukalyptusbonbons am Stiel. Der hier Geräusche macht heisst Petzi, wir durchreiten das Land Länge mal Breite mal Höhe um Gastritter zu finden, die an meinen Hof an Camelot kommen wollen."

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Rosencrantz
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Ungelesener Beitrag von Rosencrantz » 23.10.2019 07:17

Ich hatte mein erstes Mal irgendwann in der Oberstufe (ebenfalls *Träne rausdrück). Die lang bestehende Gruppe meines Onkels hatte sich nach gefühlt Jahrzehnten der Spielpause (DSA-Spieler der ersten Stunde) getroffen um eine Gruppe neu zu gründen. Nach ein paar Sessions kam er auf die Idee, dass ich möglicherweise an Pen & Paper interessiert sein könnte - wegen World of Warcraft, Neverwinter Nights, Baldurs Gate und was ich damals alles auf dem Rechner gespielt habe.

Auf der Hinfahrt auf meine Frage, was ich mir unter Pen & Paper denn vorzustellen habe, hat er erzählt, man könne im P&P ganz frei handeln - wenn er beispielsweise von Olport nach Thorwal reisen wolle, könnte sein Bordmagier einfach einen Dschinn beschwören und hinfliegen - und ich habe ihm im nachhinein gesagt, dass ich natürlich sofort verstanden hätte nach der brillanten Erklärung, worum es bei der ganzen Chose eigentlich geht.

Ich habe dann vor Ort aus Zeitgründen direkt einen der Archetypen aus dem damaligen 4.0 Heft (?) genommen - den Khunchomer Artefaktmagier - weil ich unbedingt einen Magier spielen wollte - oder einen Elfen, wovon mir aber alle abgeraten haben, was in der Retrospektive auch ganz gut so war (der Magier lebt übrigens immer noch, ich habe mit ihm das Jahr des Feuers absolviert und ihn nach fünf Jahren oder so dann irgendwann in den verdienten Ruhestand geschickt).

Das Abenteuer war damals 'Pfade des Lichts', das Szenario in der Sankta Boronia, in welchem ein Detektivplot zwischen den zwei Riten der Boronkirche im Fokus steht. Ich weiß noch dass der damalige Spielleiter mir in der Rolle des Tulamiden ziemlich zugesetzt hat . als 'Araber' stand ich direkt unter Generalverdacht und nach mehr als zehn Jahren die seitdem vergangen sind ist er meiner Meinung nach der Kulturellen Etikette von Aventurien nicht so ganz treu geblieben. Als ich mich mutig getraut habe (eine meiner ersten Spielsituationen) einen der NPCs zu denunzieren und zu beschuldigen, hat er mich (als Feuertaufe?) direkt in meinen ersten Kampf verwickelt, in dem ich natürlich total auf die Fresse bekommen habe - und mich im nachhinein über Zauberzeiten von mehr als einer Aktion aufgeregt habe - was bringt denn dann ein Magier? Wenn er nicht zaubern kann, wenn er angegriffen wird?

Wir hatten damals eine sehr heteregene Truppe und ich war direkt gezwungen den Intellektuellen zu mimen und manchmal die Wortführung zu übernehmen. Ich denke ich habe mich ganz gut in das System eingefunden. Damals habe ich mir direkt WdZ besorgt und das ganze Regelwerk gefühlt zehn mal durchgelesen und dann irgendwann angefangen direkt Regelverstöße zu monieren - weil unser Spielleiter eben mit V1, 2 und 3 aufgewachsen ist und nie eine große Liebe für die Regelwerke besaß. Das waren damals klasse Zeiten - und seitdem habe ich nie wieder mit DSA aufgehört. *schnüff

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Ungelesener Beitrag von knppel » 23.10.2019 14:06

Ein Frei erdachtes Abenteuer im wunderschönen Herzogtum Weiden. Muss so etwa siebzehn Jahre her sein.
Mein Charakter war als Knappe des freundlichen Herzogs Waldemar gesetzt -welcher flugs zu einem "Grafen von Festmauern" umtituliert wurde, als unser SL kurz später mit dem "Zerbrochenen Rad" durch war und sich herausstellte, das Herzog Waldemar von Weiden in der Post-Borbarad-Zeit aus hinlänglich bekannten Gründen keinen Knappen mehr hat- interressierte den Neuling kaum, aber macht aus heutiger Sicht gesehen sehr viel Sinn :ijw:


1022 BF.
Plotaufhänger waren Überfälle auf die lehenseigenen Viehweiden, mutmaßlich verübt vom Nachbar-Baron. Die Gruppe hat sich letzten Endes entschieden, den Detektiv-Part großteils zu überspringen, sich nicht lange mit der Suche nach Beweisen aufzuhalten, und stattdessen gleich die Lehensleute des Grafen zum "kriegszug" eingesammelt, um dem aufrührerischen Räuberbaron eins auf die Finger zu geben.
Abgesehen vom Verlust unseres Zwergensöldners Thorgrim hat das auch ganz gut geklappt (Bei einem Intermezzo in einer Hexenhütte beim Spähen im Wald haben wir eine verfluchte Waffe gefunden, er wollte sie dann auch ausprobieren, aber hatte leider weniger Selbstbeherrschung als mein Charakter, und ist dem Fluch erlegen. Erste Lektion zum Thema "Ohja, manchmal würfle ich verdeckt Sachen aus ohne euch das zu sagen, außer es wird relevant!" gelernt 8-) )

So hat der Rest der Truppe den Turm des Barons gemeinsam mit der Landwehr des Barons von Bimsstein und den Bauern Graf Waldemars geraidet, erfolgreich etwas Gold und ein Dutzend Rinder sichergestellt und sich die ersten Sporen verdient.

Der Elfen-Dieb Toggel musste als nächster dran glauben, hat sich doch herausgestellt das der Kerl überall in Weiden Steckbrieflich gesucht (III) wird wegen eines versuchten Einbruchs in die Löwenburg mit mehreren toten Wachen.
Hier konnte ich die Gruppe zum ersten mal so richtig überrasschen, als der Herr Siegfried, anstatt erwartungsgemäß dem "Gruppenmitglied" bei einer rasanten Flucht vor Bütteln zu assistieren, in Anbetracht der Sachlage lapidar meinte "Im Namen der Herzogin..." usw. :doppelvisier:
Und wenn er nicht gestorben ist, schmort er noch heute im Kerker.

Es hätte alles wunderbar friedlich ausgehen können, hätte nicht der Baron von und zu Bimsstein in maßloser Gier zu viel Beute für sich beansprucht. Nicht das wir Beuterechte gehabt hätten, darum ging es nicht- aber der Herr Baron, bitte schön, bringt zwei Gardisten und ein Dutzen Bauern mit, wo der Graf ein dutzen Bewaffnete Kämpfer und fast vierzig Bauern aufgeboten hat. Und dann die Hälfte der Rinder? Also alles was recht ist.

Beim Turnier zum zelebrieren des Sieges (und weil man das 13. Rind natürlich in der Mitte teilen und aufessen musste), hat sich dann die Gelegenheit ergeben es dem Baron zu zeigen. Hat allerdings besser geklappt als erhofft. Ansage zum zielen auf den Kopf, ich wollte ihm den Helm runterstoßen, so ganz elegant.
Was kam, war die Doppel-1, und das wars mit dem Baronskopf, auch wenn es nur eine Turnierlanze war :visierzum:
Das hat einigen Staub aufgewirbelt in der feinen Gesellschaft, auch wenn zugegeben im Nachhinein die Tochter, jetzt frischgebackene Baronin zu Bimsstein, sich sehr schnell damit abgefunden hat geerbt zu haben :lol:

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Marty mcFly
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Marty mcFly » 23.10.2019 15:55

Namenlose Dämmerung. Habe einen Gjalskerländer mit
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Spinnenangst
gespielt. :lol:
Im Laufe des Abenteuers (oder war es der 2. Teil? Wir haben die Kampagne nie ganz zu Ende gespielt, glaube ich) hat mein Charakter
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Bau einen Fuchs gerettet und dafür einen Speer von Phex erhalten. Ich glaube aber, der Speer konnte nichts Besonderes :grübeln: .

Berto
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Berto » 24.10.2019 22:45

Die örtliche Bibliothek hatte sowohl die Wege-Bände als auch eine überschaubare Auswahl an Abenteuern vorrätig - darunter auch mein erstes DSA-Abenteuer und überhaupt das erste Rollenspiel-Abenteuer, das ich je gespielt habe: Goldene Ketten.
Wir zogen mit Charakteren ins Abenteuer, die vollkommen ohne Regelkenntnis mit der Helden-Software erstellt wurden. Entsprechend befriedigend gestaltete sich der gamistische Teil des Spiels. :lol: So schlimm kann es aber nicht gewesen sein, ich erinnere mich immer noch gern an die ersten Abende und spiele ja doch immer noch Rollenspiel. :censored:
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Tau » 27.10.2019 11:50

Das war "Zauberwald" gefolgt von "Der Schwarze Turm".
Gerade ersteres passte kein Stück zum Helden, was aber seinerzeit vollkommen egal war.
Und meine Güte, hat das Spaß gemacht :-) Noch heute sind diese Abenteuer, das was für mich DSA bedeutet.

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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 27.10.2019 12:03

Mein erstes Abenteuer war Sylvanas Befreiung bzw. dieses Solo davor.
Da wir nur zu zweit waren habe ich den Gruppen-Teil alleine mit 5 (?) Helden bestritten. Danach kamen dann Wald ohne Wiederkehr, Wirtshaus zum Schwarzen Keiler und viele selbstgebaute Dungeons :wink:
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Paglim » 29.10.2019 08:35

Mein erstes Abenteuer war ebenfalls Sylvanas Befreiung.
Danach kam Elfenblut und das große Donnersturmrennen.
Darauf folgte dann die Phileasson Saga aber nur die letzten beiden Teile. Die gab es damals im Kaufhof, nur leider nicht die ersten beiden Teile.
Aber das war damals recht egal...

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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Arikha Madaiama » 08.11.2019 09:33

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
27.10.2019 12:03
Mein erstes Abenteuer war Sylvanas Befreiung bzw. dieses Solo davor.
[...] Danach kamen dann Wald ohne Wiederkehr, Wirtshaus zum Schwarzen Keiler und viele selbstgebaute Dungeons :wink:
Genau so war es bei mir auch. Zuerst dieses Solo mit dem Kobold im Zimmer eines Kapitäns(?), dann Sylvana's Befreiung als erstes 'richtige' Abenteuer. Dann Wald ohne Wiederkehr und Wirtshaus zum Schwarzen Keiler. Viel zu kaufen gab's ja noch nicht, daher haben wir dann eigentlich nur eigene Abenteuer gespielt.

Da das gesamte Konzept Rollenspiel damals für uns völlig neu war (es gab halt diese Abenteuerbücher wie Einsamer Wolf), und wir im zarten Alter von ~11 Jahren, waren die Abenteuer weder in der Ausgestaltung noch der Ausführung mit dem zu vergleichen was wir heute unter Rollenspiel verstehen. Wir sind dur's Dungeon, haben Monster gekillt, Schätze geraubt und Junfrauen gerettet.

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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 08.11.2019 15:25

@Arikha Madaiama
Halt ein: "Erschlag alles, was sich bewegt, und sack alles ein, was sich nicht bewegt!" :lol:
Das erste Abenteuer, das mit diesem Schema gebrochen hat, war "Der Strom des Verderbens": Das war für uns eine Art Offenbarung, die uns die Augen für eine ganz andere Spielweise öffnete.
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ungelesener Beitrag von Rogal von Dorn » 11.11.2019 13:38

Wohlan!

Ich erinnere mich noch recht gut an meine Anfänge, ich mochte Sagen und Märchen, Ritterfilme und Comics, und dann fingen einige meiner Freunde mit DSA an und ich wollte es auch probieren..neben einem Abenteurer war es mir damals einmal sogar gelungen gut genug für einen Zwerg zu würfeln..aber die irrten nur umher, hauten Räuber und verkauften deren Habe beim nächsten Dorf um dann wieder auf Räubersuche zu gehen.

Mein erstes "echtes" Abenteuer war dann als ich in eine DSA 3 Runde geladen wurde um mitzuspielen. Es ging wohl darum irgendeinen wiedergekehrten Schwarzmagier namens Borbarad zu rupfen oder so. Ich war ein Stufe 1 Krieger ohne Rüstung und als ich die Spielleiterin fragte ob mir eine Waffe zu stünde bekam ich ein rostiges Kurzschwert 1w+1 in die Hand. Es gab reichlich Schaden und viele schlimme Momente, Rüstung durfte ich nicht weil sonst wäre ich ja immun (durfte nichts mehr als Leder tragen und mir war nicht klar warum so viele Bilder in den Büchern Helden mit Kettenpanzer oder Ritterrüstung zeigten..) und bessere Waffen musste ich mir erkämpfen (wobei Leichenplündern verboten war und man als Krieger nicht um Belohnungen fragen durfte weil das unehrenhaft war angeblich..) und das behalten eben jener rechtfertigen weil wenn ich zu viel Schaden machen würde wären die Kämpfe ja zu schnell vorbei - doch die restliche Gruppe - allesamt hoch erfahrene Helden (Elf, Magier aus Punin, Hexe und Druidin - allesamt top ausgerüstet und mit mehr Wissen um die Welt und deren Regeln ausgestattet) waren sehr froh das ich bereitwillig (und dämlich naiv) jeden mir gereichten Trank kostete, jeden Gegner anstürmte und mich in jeden Pfeil stellte den die Abenteuer da so hergaben. Treudämlich, regelunkundig und keinen Tau von der Welt in der wir uns bewegten stolperte ich durch die halbe Borbaradkampagne, allerdings wurde diese nie fertig gespielt. Weitere Abenteuer folgten und trotz der vielen Niederlagen und Rückschläge war mein Interesse geweckt und meine Leidenschaft entfacht. Ich lernte mehr über die Welt und ihre Regeln. Ich begann selbst zu leiten um anderen Neulingen einen Einstieg wie mir er widerfahren war zu ersparen. Ich setzte mich mit Abenteuerstrukturierung, Heldenmotivationen, den 20 Fragen an de Helden und anderen Themen auseinander, besuchte Cons und Spielemessen, probierte jedes Regelsystem das mir in die Finger kam - kurzum ich wurde zu einem begeisterten Pen&Paper Spieler. :ijw:

Hätte damals auch leicht anders laufen können. Nicht jeder der vom Spielleiter verarscht und von der restlichen Gruppe als Meatshield verwendet wird sieht das als Herausforderung und versucht es selbst besser zu machen , das Ganze sein zu lassen wäre wohl die vernünftigere Reaktion gewesen. :lol:

Geprägt hats mich jedenfalls sehr - ich steh auf Regeln, die schützen einen vor Spielleiterwillkür. Ich steh auf Heldenentwicklung damit man nicht mehr so ein kleines Rädchen im Uhrwerk ist das nichts bewegen kann. Ich will das meine und auch andere Helden in ihrer Welt was bewegen und das unsere Geschichten an die von Film und Buch heranreichen, weil deswegen hab ich damit ja erst angefangen damals. Und wenn ich jetzt noch zurückblicke an Ulrik von Wolfenstein aus dem schönen Wehrheim wie er gelitten hat und sich geärgert hat, umfiel und wieder aufgerichtet wurde - so ist es doch schön das es mich zu einem so schönen Hobby geführt hat. :doppelvisier:
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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 11.11.2019 14:57

Willkommen im Forum!
Gut, dass deine ersten Erfahrungen dich nicht vergrault haben! :wink:
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Ungelesener Beitrag von Rogal von Dorn » 11.11.2019 15:09

Desiderius Findeisen hat geschrieben:
11.11.2019 14:57
Willkommen im Forum!
Gut, dass deine ersten Erfahrungen dich nicht vergrault haben! :wink:
Willkommen im Forum ist gut.. ich bin seit 2005 hier! Hab nur lange nicht mehr gepostet. :censored:
Rondra zum Gruße

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Ungelesener Beitrag von Desiderius Findeisen » 11.11.2019 15:12

:ijw:
Offensichtlich war eine Vorstellung nötig!
:ijw:
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