Verteidigung von Gareth

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Magister Maron
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Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Magister Maron » 21.03.2009 20:41

Ich hab die Kampagne noch nicht gespielt, werde sie aber später mal meistern. Und da ist mir (neben anderen Ungereintheiten :wink: ) aufgefallen, dass Gareth seltsamerweise praktisch keine Verteidigungen gegen Galottas Angriff hat.

Wenn man bedenkt, dass das Reich bei der 3.Dämonenschlacht bereits Bekanntschaft mit dämonischen Gebilden gemacht hat und bei der "Nacht des brennenden Himmels" sogar schonmal durch eine kleinere Luftflotte angegriffen wurde, ist es imho schon sehr komisch, dass es da keinerlei geplante Verteidigungsstrategien oder Verteidigungsanlagen gibt (von den Ignifaxius-Adlern bei der neuen Residenz mal abgesehen).

Mir ist schon klar, dass gegen Galottas fliegende Festung kaum eine vorbereitete Verteidigung genügen kann, aber irgendwas sollte da doch vorhanden sein! Ich hab mir auch schon überlegt, ob sich das Fehlen solcher magischer Verteidigungsvorbereitung mit der Praioskirche erklären liesse (also dass diese den Schutz gegen Unheiliges Gezücht garantiert), aber das steht im Wiederspruch zur "Nacht des brennenden Himmels", wo die Praioskirche ja selbst gegen einen kleine dämonische Luftflotte nichts ausrichten konnte.


Meine Frage ist nun: Was soll ich eurer Ansicht nach tun? Soll ich das Fehlen solcher Verteidigungsvorbereitungen einfach ignorieren und den Spielern sagen "ist halt so"? Oder habt ihr Ideen für eine vorbereitete Verteidungsstrategie für Gareth? Wie könnte die aussehen, so dass sie einerseits glaubwürdig ist, andererseits aber zu schwach um der fliegenden Festung wirklich gefährlich werden zu können?

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Torben Bierwirth
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 21.03.2009 22:42

Gareth hat zwei weiße Akademien, darunter eine militärisch organisierte Reichsakademie- viel mehr magische Verteidigung kann sich eine Stadt eigentlich nicht wünschen.

Allerdings werden dort Offiziere fürs Heer ausgebildet, also gut möglich dass ein guter Teil nach Wehrheim abkommandiert wurde, der dort dann beim Independ... erm, Weltenbrand zerstreut und/oder kräftig ausgedünnt worden ist. Die in Gareth verbliebenen Reservisten, Lehrmeister, Scholaren etc. können sich dann an der Schlacht beteiligen.

Für Helden gibt es eigentlich mehr als genug Aktion in der Luft, am Boden nicht viel weniger- da stört es überhaupt nicht, wenn die Weißen auch mal ein wenig glänzen dürfen, und einen Straßenzug im Alleingang halten.

Magister Maron hat geschrieben:Ich hab mir auch schon überlegt, ob sich das Fehlen solcher magischer Verteidigungsvorbereitung mit der Praioskirche erklären liesse [...]
Davon würde ich abraten- die Praioskirche steht in der Kampagne eh schon richtig schlecht da, kein Grund auch noch der Buhmann für die Zerstörung halb Gareths zu werden, weil aus dogmatischem Stursinn magische Vorkehrungen zur Sicherung der Stadt verboten wurden...
Ausserdem gibt es mWn sogar Praiosakoluthen oder gar Geweihte, die an weißen Akademien unterrichten.

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.03.2009 00:51

Die Verteidigungsmaßnahmen in Gareth sind, wie so ziemlich jede Aktion von NSC's die auf Seiten der SC's stehen von aktutem Mangel an Verstand gekennzeichnet.

Bei mir, Wehrheim wurde gerade knapp überlebt, hat man, auch in hinblick auf die zurückliegenden Luftangriffe, Vorsorge getroffen. Sich darüber Gedanken gemacht wie man einem Luftangriff am besten entgegentritt.
Man hat gut bewachte Ritualplätze für fiese Unitatiomagie an wichtigen Zielen Tempeln, Kasernen, Palästen eingerichtet. Fleißig Artefakte produziert, und nicht diese dämlichen Feuerfalken - mit einem Artefakt zielen. :rolleyes:
Man hat auch geprobt wie man Magier, Geweihte und Soldaten am besten zusammen agieren lässt.

Nach Wehrheim ist die Lage aber so das niemand mit einer solch vernichteten Niederlage oder einem fliegenden Berg gerechnet hat, von den vorgesehenen Kräften nur ein Bruchteil verfügbar ist.

Da aber in Gareth jede Menge Magier und Geweihte am Start sind und der Gegner konventionell (mit gewöhnlichen Truppen) völlig unterlegen ist, die Baupläne der Festung vorhanden sind ist der Plan der.
Gareth als Deckung benutzend werden verschiedene Unitatiozirkel in der Flugbahn verteilt, die gegen die Teile der Festung vorgehen sollen welche die Festung im Limbus verankern, vorgemacht hat es bei mir eine Erzmagierin auf dem Schlachtfeld vor Wehrheim, welche die Geschwindigkeit der Festung auf langsame Schrittgeschwindigkeit reduziert hat - so das ein paar Tage mehr Zeit sind als im AB vorgesehen.
Parallel dazu wird großmaßstäbliche Elementarbeschwörung, mit Sondererlaubnis des Heliodans und der Reichsbehüterin, vorbereitet.

Die Reichsregentin war nach der Nachricht des Todes ihrer Tochter erstmal nicht ansprechbar. Also gab es, wegen Greifen und so, eine Privataudienz beim Heliodann.
Der hat mit sowas fiesen gerechnet aber auf das Beste gehofft, das Neujahrsorakel war ja verfluchtet eindeutig, und die Helden schon mal vorsichtig auf das Kommende vorbereitet. O-Ton: "Wir befinden uns in Zeiten des Umbruches, und es liegt an uns ob es zum gutem oder zum schlechtem sein wird."
Sein Plan um die um mit dem fliegenden Unheiligtum des Blakharaz, was spätestens mit Galottas Ansprache klar war, beizukommen ist folgender. Mit Araschar hat man eine gewaltige Waffe, einen praiosheiligen Fokus, schafft man diesen Fokus ins Unheiligtum kann man dieses mit der geballten Macht der Stadt des Lichts entschwören, was ziemlich drastische Folgen haben sollte.
Um da aber überhaupt erst rauf zu kommen wird man versuchen Greifen zur Hilfe zu rufen, gibt ja eine extra Litrugie dafür.
Raufschicken will man auch Freiwillige welche, die Baupläne nutzend, so viel Schaden wie möglich anrichten sollen, Dämonenbann und Schutzsegen können an der richtigen Stelle angewandt richtig fies sein.
Wobei auch hier der Heliodan darauf hingewiesen hat das ein antidämonischer Zauber dort, zu diesem Zweck, kaum praiosgefälliger sein kann, ist unserem Weißmagier, der nur die klischee Praioskriche kennengelernt hat, runtergegangen wie Öl.

Für unseren Angroschgeweihten suche ich noch ein Betätigungsfeld, schließlich betreiben die Zwerge schon seit Jahrtausenden Luftabwehr und gegen so ein Agrimothunheiligtum muss sich außer Katapulte bauen auch noch was tun lassen.
Die Zwergengemeinde Gareths hat er schon zu einem Gutteil mobil gemacht.

Den Adler gibt es in meinen Aventurien nicht aber trotzdem wird die Luftüberlegenheit des Feindes nicht ganz so hemmungslos sein, da man magische und karmale Flugabwehr hat - die aber auch Hauptziel des Angreifers sind, mit Dschinnen, Elementaren Meistern u.v.a. Greifen eine eigene schlagkräftige Luftwaffe hat.
Vielleicht schickt auch nur Apep ein wenig von seinem Gefolge, und sei es nur damit die im Falle einer Niederlage den Karfunkel Rhazazzors einzusammeln bzw. dann im Rahmen seiner Stellung in der Lehnsgesellschaft Forderungen stellen zu können oder weil er schlicht gemerkt hat um was es da geht.

Hat alles auch den Vorteil das die Helden alle sterben können und Gareth trotzdem gerettet wird, wenn sie es nur schaffen Araschar ins Zentrum der Festung zu bekommen. Die so oder so an einer gehörigen Ladung Praios verreckt.
Selbst wenn sie das nicht schaffen gibt es noch einen zweiten Versuch, wenn die Spieler in die Rolle eines der anderen Einsatzkommandos auf der Festung schlüpfen.
Und den Trupp überfallen der Galotta I. gerade die Überreste dieser verräterischen Eindrunglinge überbringen will, Araschar wieder erbeuten.

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Magister Maron
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Magister Maron » 22.03.2009 22:30

@ Torben:

2 Magierakademien sind nicht das gleiche wie von langer Hand geplante, gut durchdachte und fertig vorbereitete magische Verteidigungsanlagen, Bannzauber, etc ...

Wie gesagt: Ich hab mich vor allem gefragt ob die Machthaber in Gareth seid der Nacht des brennenden Himmels keinerlei Verteidigungsstrategie vorbereitet haben für den Fall, dass sich sowas wiederholen sollte (was ja doch recht wahrscheinlich war!).

Und was die Praioskirche betrifft, so meinte ich nicht nur, dass sie das Fehlen von magischen Verteidigungsanalagen erklären könnte, sondern auch, dass sie selbst durch karmale Macht vor hat Gareth gegen einen weiteren dämonischen Angriff aus der Luft zu schützen. Nur wird halt auch davon im Abenteuer nix erwähnt. Wenn ich mich richtig erinnere, spielt die gesamte Praiosgeweihtenschaft im Kampf gegen Galottas Luftarmada praktisch keine entscheidene Rolle. Die Greifen ja, aber nicht die Kirche selbst.


@ Na'rat:

Nette Ideen hast du da! :)

Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann gibt es bei dir auch keine bereits Monate/Jahre zuvor vorbereitete magische oder karmale Verteidigungsstrategien gegen einen erneuten Luftangriff, sondern es wir erst kurz vor dem Angriff auf die Schnelle eine solche entwickelt und aufgebaut. Oder hab ich dich da falsch verstanden?

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 22.03.2009 22:57

Magister Maron hat geschrieben: Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, dann gibt es bei dir auch keine bereits Monate/Jahre zuvor vorbereitete magische oder karmale Verteidigungsstrategien gegen einen erneuten Luftangriff, sondern es wir erst kurz vor dem Angriff auf die Schnelle eine solche entwickelt und aufgebaut. Oder hab ich dich da falsch verstanden?
Nein, man hat sich schon vorher Gedanken gemacht wie man einem ,gewöhnlichen' Luftangriff abwehren oder zumindest dessen Schäden begrenzen kann.
Nur gegen eine fliegende Stadt musste man improvisieren, gegen die scheint außer in Araschar oder unitatiogestüztem Limbus versiegeln kein Kraut gewachsen.
Der Einsatz Araschars gründet auf dem Neujahrsorakel und einer Botschaft Obarans, der den Helden TM aufgetragen hat es in die Finsternis die da kommen wird zu führen, das die Zeit der Saat gekommen sei und Galottas großkotziger Rede, welche die SC's auf der Festung lauschen sollen, die G. bei mir aber per Riesenhologramm/Illusion ans Volk gemacht hat.
Limbusversiegeln gründet auf der Idee Racalla von Horsen-Rabenmund, die noch auf dem Schlachtfeld demostriert hat was man damit anstellen kann, auch wenn die Erzmagierin dabei per Drudienrache ihr Leben verlor hat sie dem Reich damit eine ganze Woche Zeit erkauft.

Einen Teil der vorher zurecht gelegten Taktiken kann man aber übernehmen und durch ein ziemlich gewaltiges Aufgebot an Magiern ergänzen, so man es schafft diese zu motivieren.
Anschließend wird in meinen Aventurien Elementar Beschwörung im gesamten Mittelreich erlaubt und die Kirche wird sich überhaupt etwas gemässigter gegenüber Magiern verhalten.
Am Morgen der Schlacht wird es dann im Tempel der Sonne einen Praiosdienst für alle geben die freiwillig auf die Festung gehen, inklusive den Magiern, denen der Zutritt zum wichtigsten Praiostempel Aventuriens seit über einem Jahrtausend verwehrt war.
Zeiten des Umbruchs...

Mehr gibt Anregungne gibt es hier:

http://www.wolkenturm.de/index.php?page ... folder=jdf[

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Torben Bierwirth » 24.03.2009 18:10

Ich bin davon ausgegangen, dass die einzigen, die sich wirklich auf einen dämonischen Luftangriff (profane Verteidigungsmaßnahmen sind hier mal nicht berücksichtigt) vorbereiten konnten, die Weißen sind- z.B. Unitatiozirkel, die ja schon angesprochen wurden, eine solche Taktik halte ich für deutlich stimmungsvoller als den massiven bzw. prophylaktischen Einsatz von magischen Flak-Artefakten.


Na'rats Ansatz gefällt mir allerdings sogar besser als meine Ausarbeitung damals- da steckt viel Arbeit drinnen, und wirkt deutlich epischer als das, was das AB von sich aus bietet.

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Magister Maron
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Magister Maron » 24.03.2009 20:42

Torben Bierwirth hat geschrieben:Ich bin davon ausgegangen, dass die einzigen, die sich wirklich auf einen dämonischen Luftangriff (profane Verteidigungsmaßnahmen sind hier mal nicht berücksichtigt) vorbereiten konnten, die Weißen sind-
Und das finde ich ziemlich seltsam. Seid der Nacht des brennenden Himmels, wo der Obrigkeit von Gareth gezeigt wurde, dass die Stadt selbst gegen eine relativ kleine damonische Luftstreitmacht schutzlos ist, sind ja mehrere Jahre vergangen, so das sicher genügend Zeit für Vorbereitungen da gewesen wären. Doch komischerweise wurden praktisch keine von längerer Hand geplanten Verteidigunganlagen errichtet oder sonstige Abwehrvorbereitungen getroffen.

Das weckt mal wieder das ungute Gefühl, dass die gesamte Obrigkeit (egal ob Adel, Grossbürgertum oder auch die Magierakademien) mal wieder zu dumm dazu war.

Torben Bierwirth hat geschrieben: z.B. Unitatiozirkel, die ja schon angesprochen wurden, eine solche Taktik halte ich für deutlich stimmungsvoller als den massiven bzw. prophylaktischen Einsatz von magischen Flak-Artefakten.
Stimmungsvoller vieleicht (obwohl sich da sicher stimmungsvolle Verteidigungsoptionen ausdenken liessen), aber unlogisch oder ein Zeichen von aktuter Dummheit ist es halt trotzdem.

Torben Bierwirth hat geschrieben: Na'rats Ansatz gefällt mir allerdings sogar besser als meine Ausarbeitung damals- da steckt viel Arbeit drinnen, und wirkt deutlich epischer als das, was das AB von sich aus bietet.
Jo, Na'rat hat sich wirklich ein paar gute Ideen ausgedacht. Besser als dieses doofe 2-Komponenten Gift ist der Ansatz allemal. Besonders weil ein Erzdämon sich sicher nicht für das Gelingen seines Planen nur auf einen einzigen Paktierer (Galotta) verlassen würde. :wink:

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 24.03.2009 21:23

Magister Maron hat geschrieben:
Torben Bierwirth hat geschrieben:Ich bin davon ausgegangen, dass die einzigen, die sich wirklich auf einen dämonischen Luftangriff (profane Verteidigungsmaßnahmen sind hier mal nicht berücksichtigt) vorbereiten konnten, die Weißen sind-
Und das finde ich ziemlich seltsam. Seid der Nacht des brennenden Himmels, wo der Obrigkeit von Gareth gezeigt wurde, dass die Stadt selbst gegen eine relativ kleine damonische Luftstreitmacht schutzlos ist, sind ja mehrere Jahre vergangen, so das sicher genügend Zeit für Vorbereitungen da gewesen wären. Doch komischerweise wurden praktisch keine von längerer Hand geplanten Verteidigunganlagen errichtet oder sonstige Abwehrvorbereitungen getroffen.

Das weckt mal wieder das ungute Gefühl, dass die gesamte Obrigkeit (egal ob Adel, Grossbürgertum oder auch die Magierakademien) mal wieder zu dumm dazu war.

...

Stimmungsvoller vieleicht (obwohl sich da sicher stimmungsvolle Verteidigungsoptionen ausdenken liessen), aber unlogisch oder ein Zeichen von aktuter Dummheit ist es halt trotzdem.
Das zieht sich durch die gesamte Kampagne.
In Gareth setzt man bei mir sowohl auf Artefakte (auch karmale) als auch auf karmale/magische Zirkel.
Magister Maron hat geschrieben: Jo, Na'rat hat sich wirklich ein paar gute Ideen ausgedacht. Besser als dieses doofe 2-Komponenten Gift ist der Ansatz allemal.
Was angesichts der miesen Ausgangslage keine Kompliment ist. ;)
Bei mir, so wir je zu Ende spielen werden, wird Araschar die ganzen dämlichen Artefakte (den Taschenmesserstab, diverse Siegel) ersetzen, nicht einfach sinnfrei verschwinden, und zum Schluss entweder wieder entrückt oder das Kriegsschwert des Neuen Reiches, etwas was es zuletzt unter den Horaskaisern war, womit Rohaja bei mir sehr viel mehr Kaiserin wird als im offiziellen Aventurien.
Schlacht in den Wolken wird ein Shootout zwischen Blakharaz und Praios - vertreten durch den Boten der Lohe und den des Lichts, Aus der Asche weitgehend weggelassen und zum Schluss wird mit Araschar, das die Begegnung mit den Splitter nicht ganz so gut verkraftet, dem Schwarzen Drachen heimgeleuchtet.

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Magister Maron
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Magister Maron » 25.03.2009 00:34

Na'rat hat geschrieben:Was angesichts der miesen Ausgangslage keine Kompliment ist. ;)
:lol:

Es war aber als Kompliment gemeint. :wink:

Na'rat hat geschrieben: Schlacht in den Wolken wird ein Shootout zwischen Blakharaz und Praios - vertreten durch den Boten der Lohe und den des Lichts, Aus der Asche weitgehend weggelassen und zum Schluss wird mit Araschar, das die Begegnung mit den Splitter nicht ganz so gut verkraftet, dem Schwarzen Drachen heimgeleuchtet.
Der Kampf Blakharaz gegen Praios find ich eigentlich ne tolle Sache, aber irgendwie fehlt mir da noch der Aspekt Agrimoths, dessen Macht sich ja schliesslich in der gesamten Festung und im Weltenbrandritual manifestiert.

Und bezüglich Rhazazzor: Lässt du da die ganze Geschichte mit dem Stab des Vergessens weg?

Ich weiss, dass EIN Gott gegen EINEN Erzdämon sicher mehr als genug Stoff für ein episches Abenteuer bietet, und mehr als das die grosse Gefahr birgt das Abenteuer zu überladen. Aber andererseits verschwendet man bei einer totalen Konzentration auf Blakharaz/Praios dann die Tatsache, dass sich eine enorme Macht Agrimoths in der Festung manifestiert hat, und auch die Macht Thargunitoths, die sich in ihrem höchsten Paktierer Rhazazzor manifestiert.

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Skyvaheri
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Skyvaheri » 25.03.2009 09:13

Na'rat hat geschrieben:(...) und zum Schluss wird mit Araschar, das die Begegnung mit den Splitter nicht ganz so gut verkraftet, dem Schwarzen Drachen heimgeleuchtet.
you made my day... :-)

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.03.2009 12:46

Magister Maron hat geschrieben: Der Kampf Blakharaz gegen Praios find ich eigentlich ne tolle Sache, aber irgendwie fehlt mir da noch der Aspekt Agrimoths, dessen Macht sich ja schliesslich in der gesamten Festung und im Weltenbrandritual manifestiert.
Das wird weitgehend ignoriert, oder damit erklärt das Blakharaz schließlich den Niederhöllen vorsteht.
Schließlich ist die fliegende Stadt auch nur ein Vehikel für die Vernichtung der Stadt des Lichts und für das Samenkorn.
Magister Maron hat geschrieben: Und bezüglich Rhazazzor: Lässt du da die ganze Geschichte mit dem Stab des Vergessens weg?
Der fliegt ganz raus oder ich müsste mir die Mühe machen einige Sachen massiv umzuschreiben, erklären warum der tolle Stab einfach so kaputtgeht, warum er nicht gegen Rohajas Gedächnisverlust hilft, warum man damit nicht gegen den Seelensammler vorgeht, den dämlichen Plot um Grassberger müsste ich auch noch reinbasteln oder zumindest zu viel des unsäglich schlechten Plots von Aus der Asche.
Magister Maron hat geschrieben:Thargunitoths, die sich in ihrem höchsten Paktierer Rhazazzor manifestiert.
Endlose Zombiehorden und Schmalspurhorror (den was an Thargunitoth so schrecklich sein soll ist nach Jahren der Schwarzen Lande schrecklich gewöhnlich) kann ich meine Spieler bzw. deren Charaktere nicht ködern.
Rache, Geltungsbedürfnis lassen sich hingegen vielfältig ausschmücken.

Bei Thargunitoths vs. Praios geht es um Licht vs. Dunkelheit, außerdem mag ich Praios.

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Namaris
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Namaris » 25.03.2009 13:30

Na'rat wie schauts denn bei dir aus mit der Verwandlung von Greifen in Irrhalken durch Balphemor?

Ich fand das immer als einen schönen Aspekt von Licht vs. Lohe im Jahr des Feuers, der zeigt das nichts ohne Makel ist und der Keim der Verderbnis so er von Hass und Selbstsucht kultiviert wird sogar in Praios reinsten Wesen keimen und sie in ein Zerrbild ihrer selbst verwandeln kann.

Dafür muss man das Ganze vielleicht etwas mystisch-kosmologisch aufblasen, aber es würde mir besser gefallen, als die Verführung von Greifen durch Sphingen (bzw. eine Sphinx).

Oder lässt du auch diesen Aspekt lieber ganz weg?

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Na'rat
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.03.2009 13:58

Namaris hat geschrieben:Na'rat wie schauts denn bei dir aus mit der Verwandlung von Greifen in Irrhalken durch Balphemor?
Wird totgeschwiegen, noch mehr als im AB. Die Charaktere bekamen nur mit das Greifen verschwinden sollen, große fliegende Dinge den Nachthimmel bevölkern und wurden mit allerlei Gerüchten gefüttert, besonders angetan hatten es ihnen die verloschenen Kerzen im Praioskloster.
Einen Greif oder eine Sphinx haben die Charaktere erst in der Höhle gesehen.
Mit bekommen haben wie Obaran als Lichtfunken gen Himmel stieg, das die anderen Lichtfunken wohl auch Greifen waren, und halten ihn für tot.
Mir ging es darum den Charakteren und Spielern das Gefühl zu vermitteln das sie da in eine Sache reingeraten sind die Äonen alt ist.
Namaris hat geschrieben: Ich fand das immer als einen schönen Aspekt von Licht vs. Lohe im Jahr des Feuers, der zeigt das nichts ohne Makel ist und der Keim der Verderbnis so er von Hass und Selbstsucht kultiviert wird sogar in Praios reinsten Wesen keimen und sie in ein Zerrbild ihrer selbst verwandeln kann.
Mag sein, ich und später auch meine Spieler, fanden das haarsträubend, allein die Rätsel der Sphinx waren lächerlich einfach - mal ganz abgesehen davon das Weißmagier, Zwerg und zwei Krieger sich auf Hörweite an zwei verdammt mächtige Wesen ranschleichen müssen die sich dann auch noch in Garethi unterhalten, wurden von meinen Spielern im nu gelöst. Und ein Wesen das nach Zeitaltern zählt soll daran scheitern?
Man hätte die ganze Sache gehörig umstricken müssen, zumal ein Gutteil der Informationen für die Spieler ohnehin nicht zugänglich war.
Balphemor, Greif oder die Sphinx hatten weder Zeit noch Lust es den Charakteren zu erklären.
Namaris hat geschrieben: Dafür muss man das Ganze vielleicht etwas mystisch-kosmologisch aufblasen, aber es würde mir besser gefallen, als die Verführung von Greifen durch Sphingen (bzw. eine Sphinx).
Man müsste es gehörig umstricken und bekäme zwei Flatterviecher die sich mitten in der Nacht auf eine Lichtung in einer gänzlich unbekannten Sprache unterhalten und eines dann tot umfällt während das andere 2w20 Schaden austeilt.
Auch bin ich der Meinung das Charaktere zwar alles können aber nicht alles wissen müssen.
Zumal die Aktion auf Burg Gryphenstein ein weiterer Griff ins Klo vom Autor war, vgl. http://www.dsa4forum.de/viewtopic.php?f=31&t=12928
Zuletzt geändert von Na'rat am 25.03.2009 14:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Namaris » 25.03.2009 14:08

Nun, wenn es dir nicht gefällt (und der Rätsel Aspekt hat mir auch nicht gefallen) ist es natürlich sinnvoller es wegzulassen.

Aber den Konflikt auf Licht vs. Lohe zu verdichten hat mich angesprochen, würde ich es auch so gestalten dann würde ich wie ich oben schrieb auch diesen Aspekt mitreinbringen.
Sind ja unbestritten thematisch verwandt.

Ich fand nämlich diese Verwandlung als einen deutlichen Aspekte von LIcht vs. Lohe in SidW und fand es schade dass der Weg der mit der Verwandlung im Abenteuer eingeschlagen wird, dann gen Ende nicht konsequent weitergegangen wird.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.03.2009 14:26

Namaris hat geschrieben: Aber den Konflikt auf Licht vs. Lohe zu verdichten hat mich angesprochen, würde ich es auch so gestalten dann würde ich wie ich oben schrieb auch diesen Aspekt mitreinbringen.
Sind ja unbestritten thematisch verwandt.
Ja, aber die Charaktere können so oder so nur an der Oberfläche kratzen, werden ohnehin nicht verstehen was da abgeht.
Es gibt drei Parteien die an der Sache beteiligt sind, zwei (Sphinx und Paktierer) werden von Helden wohl eher vorbeugend erschlagen bzw. reden ohnehin nicht mit denen, und die dritte, die Greifen, haben auch ihren Stolz und auch nicht die Zeit vor den Menschen alles auszuwalzen.
Hätte man die Zeit und Gelegenheit sich durch die Archive der Praioskirche zu wühlen, ein paar Mystiker auszufragen bekäme man eine Ahnung.


Das da was sehr, sehr fieses (Greifen können ja im Prinzip nur durch etwas verletzt werden was ihnen diamentral entgegengesetzt ist) abgeht haben sie schon mitbekommen.

Greifen und CO sollten etwas seltenes sein, damit sie dann in über Gareth um so mehr rocken können.
Habe vor Emer vom Drachen fressen zu lassen woraufhin die Helden mit Araschar heiligen Zorn entfesseln zu lassen.
Einer von Rhazzazor Perldrachen implodiert in Zeitlupe in goldenem Licht während beim Chef selbst Licht unter den Schuppen hervorbricht und der sich lieber ganz schnell verpisst. Helden und Spieler können stolz auf sich sein während hinter ihnen Obaran, den die Helden nur schwach und ausgezerrt kennen, in all seiner alveranischen Pracht niedergeht.
Man darf raten wer den Schwarzen Drachen in die Flucht schlug, ein Alveranier, das Greifenschwert - das von Obaran schon als alte Freundin bezeichnet wurde und einen eigenen Willen besitzt, die Helden oder alle zusammen.
Obaran sagt was Salbungsvolles über Emer, das sie ein tapferes Menschenkind ist, und ruft dann dazu auf die Greifenreiter zu versammeln, man ziehe in die Schlacht die Mämmermordene.

Vor der Stadt des Lichts gibt es noch eine kleine Szene in denen der Heliodan offenkundig Anweisungen von Obaran erhält, Herofan, den die Helden aus einen vorherigen AB kennen, bietet an einige von ihnen zu tragen und dann zieht man mit der Gewissheit schon einem Heptarchen die Stirn geboten zu haben in die Schlacht.

In Runde zwei gegen Rhazzazor sind sie dann auf sich allein gestellt + Araschar (das seinem Träger inzwischen ermöglicht Magie wie durch die entsprechende Liturgie der Praioskirche wahrzunehmen) - ist halt ein Wunderschwert mit dem in meinen Aventurien die Horaskaiser schon Trolle, Tulamiden und andere Schrecken der Vorzeit niedergeworfen haben, wie genau die aussehen soll darüber bin ich mir noch nicht in klaren, bei unserer jetzigen Geschwindigkeit sind wir vielleicht in zwei Jahren (Familie, Studium, Arbeit und so) so weit.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 17.04.2009 18:58

Gestern mit dem Endspurt begonnnen, war eher durchwachsen. Die Charaktere haben gleich die Fliegende Festung als primäre Bedrohung ausgemacht, eine die alle Anstrengungen Gareth zu verteidigen vollkommen überflüssig machen kann.
Daher und weil die NSC's einen Plan hatten sind die SC's so gar nicht darauf angesprungen sich dem umfangreichsten Teil dieses Kapitels zu widmen und wie Weste es vorsieht weitere Handlangerdienste zu verrichten.
Was dazu geführt hat das ich die Vorbereitungen für die Verteidigung nur beschrieben habe (Spießbürger werden gedrillt, Schutzkreise erneuert, Artefakte aufgeladen, Elementare beschworen, viel gebetet usw.) während der Magier Pläne ersonnen, der Angroschgeweihte angroschgefällig war und der Ritter sich an der Ausbildung der Landwehr beteiligt hat.
Dexters, den die Charaktere auf Grund der von ihm angeordneten und gescheiterten Tempelschändung von Auraleth, Akten wurden mehr oder weniger ignoriert.
Der Rotkappenwillenstrunk zwar mitgenommen aber nicht für vollgenommen.
Galottas Haare haben die Magier in die Finger bekommen, damit fiese Umweltzauber, also solche die nicht direkt gegen G's Abwehr gehen ins Ziel bringen wollen.

Als besonders schwierig erwies sich der Kampf gegen den Schwarzen Drachen, Weste sollte man keinerlei Abenteuer mehr schreiben lassen, Rhazze als Naturgewalt darzustellen, dabei zu würfeln (wovon Weste abrät) und die Charaktere in einem Stück zu lassen (allein der Feueratem eine jahrtausende alten Kaiserdrachen tötet einen DSA4 Charakter) ist ziemlich unmöglich, erst recht wenn das dämliche AB KEINE Werte für den Gegner schlechthin liefert.
Unser Magier hat nur per Meistergnade überlebt und hat keine AsP mehr.

Nun habe ich eine Woche Zeit mir ein Dungeons fürs Galotta-UfO zu überlegen.


Danach werde ich wohl erstmal die Schnauze voll haben und mir nicht auch noch das Falkenhagenepos und die Rabenmundsoap geben wollen.

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Veldran
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Veldran » 18.04.2009 01:24

Das klingt alles etwas negativ. Aber ich wäre sehr daran interessiert wie du die Luftschlacht ausgestaltest hast, weil ich da etwas bedenken habe, dass die wirklich gut rüber kommt.

Danke im voraus.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 18.04.2009 15:41

Ja, war einer der Tiefpunkte bisher und ich bin mit mir selbst unzufrieden, war fast so grottig wie die Schlacht um Wehrheim.
DSA ist einfach nicht auf Massenkämpfe ausgelegt, schon gar nicht das JdF.

Ich stand aber auch vor der Wahl die NSC's völlig unfähig darzustellen, die Feuerfalken und der Adler haben anschließend nur für Erheiterung bei den Spielern gesorgt, oder so ein halb halb zu machen.

Den Luftkampf sehe ich mittlerweile sehr kritisch, auf den Rücken eines Greifen ist man eine kleine Armee, zumindest habe ich bereits einen Greifen so dargestellt das der die Schlacht um den Arvepass mitentschieden hat als der heiligen Zorn entfesselt hat und jetzt habe ich sieben von den Viechern.
Dabei aber nur einen wirklichen Kämpfer, einen Magier - der mit seinen Kräften haushalten wird - und einen Zwerg.
Wird wohl darauf hinauslaufen ein paar Irrhalkenreitern Werte zu verpassen und die Sache auszuwürfeln. Vielleicht noch die ein oder andere Enteraktion für den Zwerg und ein wenig magische Analyse für den Magier.

Die Fortifex Schutzschilde lasse ich übrigens weg.

Das UfO selbst finde ich nicht gar so schwer, ein Großteil der Besatzung ist in oder über Gareth, so das kaum mit wirklichen Widerstand zu rechnen ist, zumal wir einen wirlich begabten Antimagier am Start der mit dem Dämonenbann in einer Stadt aus Unelementen richtig, richtig rocken kann und einen Angroschgeweihten, dessen Schutzsegen nochmal reinhaut. Außerdem wird der Stoßtrupp der SC's nicht der einzige auf dem UfO sein.
Gibt also ein paar Orientierungsproben, ein paar neuralgische Punkte des UfOs zu zerstören, ein paar Wachdämonen, Bauarbeiter, Gefangene - die man jeweils auf ihre Bewacher hetzen kann.
Haben die Helden dann eine Schneise der Verwüstung durch das UfO geschlagen dürften sie sich mit einem oder mehreren Alarmtrupps der Irrhalkengarde (gepanzerte Penner, Paktier, pervertierte Dschinne, Däomen) auseinandersetzen.
Entweder schaffen sie es sich an denen vorbei zu prügeln oder sie werden in den Thronraum geschafft.

Im Thronraum dann macht Dexter einen auf loyalen Diener, ob er das wirklich ist will ich noch nicht festlegen während die Leibgarde G's einen direkten Angriff erschweren sollte.
Galotta suhlt sich derweil umgeben von seinen Höflingen in seiner Herrlichkeit, hält lange Monologe, hetzt per Imperavi den Zwerg (der die niedrigste MR hat) auf den Krieger, wird daran scheitern den MR 21 Antimagier zu verzaubern und dafür dessen Stab kaputt machen, kurz all seine Macht demonstrieren.

Dann schlagen die Magier mit Galottas Haaren zu, der Thornraum wird in Dunkelheit getaucht - wobei der Krieger mit Araschar noch was erkennen kann, die Schwerkraft aufgehoben und ein saftiger Dämonenbann reingeschickt.
Galotta schickt einige seiner Wächter fort, befiehlt ihnen die Störenfriede auszuschalten während Araschar aufzudrehen beginnt.

Geplant ist ein Sturmlauf, vorbei an den verbliebenden Wächter, um Galotta das Greifenschwert in den Leib zu rammen.
Wird das geschafft haben fährt G. schreidend in die Niederhöllen während das UfO abzuschmieren beginnt.
Scheitert der Sturmlauf erklingt von Gareth her ein Choral, der erst Araschar, dann Galotta, dann den Thronraum in goldenes Licht taucht und das UfO an einer Ladung Praios verreckt.

So ungefähr jedenfalls.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.04.2009 12:39

Also wenn ich hier lese was du zum besten gibst, Na'rat, dann kann ich dir nur raten das nächste Mal wenn du ein AB liest das dir nicht gefällt das nicht zu spielen. Dein Text klingt unmotiviert und polemisch-reißerisch. Scheint als wenn du dich wirklich durch das AB quälen musstest und keinen Spaß daran hattest. MMn ein absolutes No-Go für erfüllende Spieleabende. Aber vielleicht bist du ja ein guter Schauspieler und wenn deine Spieler das hier lesen werden sie wenigstens zu würdigen wissen welches Märtyrium du mit dem Meistern von SidW auf dich genommen hast.

Ich sehe ebenfalls sehr viele Schwachpunkte an dem Abenteuer, aber der Plot im allgemeinen bietet sehr sehr viel Potenzial. Man muss es nur zu nutzen wissen. Galotta als ein vielschichtiger und vor allem mächtiger Gegenspieler der im Zentrum seiner Macht besiegt werden muss, Rhazzazor als uralter Drache mit fast halbgöttlicher oder erzdämonischer Macht. Das bietet Stoff für einen gewaltigen Epos. Man muss nur eben bei beiden Seiten aus dem regeltechnischen vollen schöpfen. Und nicht mit Umweltzauberei über Haare die Regeln so brechen wie es gewisse Autoren mit dem passierbaren Armatrutz^^

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 20.04.2009 12:57

Hast Du, außer Allgemeinplätzen, auch was zum Thema beizutragen?

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Sumaro
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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Sumaro » 20.04.2009 16:14

Ich weiß jetzt nicht was Allgemeinplätze sind, aber ich nehme mal an du willst hören wie ich die Verteidigung organisiert habe.

Also bei mir gab es fliegende Schiffe auf Heldenseite, mächtige Karmalartefakte und ziemlich heftige Wetter- und Dschinnenmagie. Erstere und letztere wurden von Melwyn ausgetüftelt, zusammen mit einigen tulamidischen Spezialisten. Die Karmalartefakte wurden von der Praios- und Hesindekirche hergestellt. Dazu gab es eine Menge antimagische Artefakte die aus den Kammern der beiden Weißmagierakademien kamen. Sowas wie Artefakte mit Zonen die den Limbus versiegeln, Dämonenbanne und gestapelte Bannmagie. Sehr praktisch waren auch die Zonen mit Bewegung stören gegen die Dämonen und die fliegenden Schiffe des Feindes.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Cattivo von Aravanadi » 20.04.2009 17:12

Sumaro hat geschrieben:Sehr praktisch waren auch die Zonen mit Bewegung stören gegen die Dämonen und die fliegenden Schiffe des Feindes.
Die sind dann abgestürtzt und liegen nun dumm in der Gegend rum?
Du warst das also.... :censored:

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 24.04.2009 20:26

So, bei der letzten Sitzung den Fokus wieder weit mehr auf die SC's gelegt.
Die Panthergarde verfluchend, immerhin haben die angeblich so coolen Jungs und Mädels gerade wieder einen ihrer Schutzbefohlenen verloren, ist man durch Gareth zur Stadt des Lichts.
Gareth selbst wurde fast verlassen darstellt, nur ein paar Spießbürger und Botenreiter waren unterwegs. Dabei immer wieder aussschnittsweise das Geschehen am Himmel geschrieben.
Bei der Stadt des Lichts, thronte ein lebender Greif neben denen aus Stein auf der Mauer.
Während die Sonnenlegion eine eher fatalistische "Yes we can!" Stimmung verbreitet haben wurde vor dem überdimensionierten Arsenal der Legion einem Greifen ein Sattel angelegt während ein weiterer den Himmel beobachtete.
Dabei wurden die Charaktere nochmal mit allen Mitteln der Kunst aufgerüstet (am wichtigsten Pläne der Festung und ein Kommunikationsartefakt um die Bemühungen zu koordinieren.
Herofan, den Charakteren schon bekannt, schaute sich den neuen Magier ganz genau an. Es wurde versucht zu vermitteln das man einem Wesen gegenübersteht das Zeitalter gesehen hat.
Der Krieger bekam seinen eigenen Greifen, bekommen und durfte sich dafür aus dem Arsenal der Legion bedienen.
Die Beschreibung der Flugszenen aus dem Abenteuer sind ziemlich angekommen.
Die Greifen haben ihren eigenen Charakter bekommen, Herofan eher ruhig und bedächtig, Obaran erhaben und der des Kriegers wild und stürmisch.
Man hat Gargylen aus der Luft gefischt, einen Lanzengang mit einem Karakilim gewagt und nach dem ersten Schlagabtausch hat sich dann auch die garether Verteidigung eingechaltet.
Gab ein paar schöne Szenen als die Greifen richtig aufgedreht haben und ein paar Luftfahrzeug runter geholt haben, wobei der Magier durch die Ausschaltung eines Landungsschiffes den Bodycount anführt.
Ein Gutteil des Abends wurde darauf verwendet die die Charaktere zu Dritt eines der Luftschiffe entern.
Unser Krieger, mit Araschar in der Faust hat richtig gerockt, die meisten Schergen wollten gar nicht gegen ihn kämpfen während sich andere mit einem Greifen auseinandersetzen mussten.
Zwerg und Magier sind mit Greif durch die Bordwand gebrochen und haben dann angefangen das Schiff zu entern.
Die meisten Schergen haben es dabei vorgezogen sich nicht mit den Typen anzulegen die gerade ein kleines Blutbad angerichtet haben.
Ganz klassisch hat man dann die Kommandantin des Schiffes und ihren Magier hochzunehmen, klassisch halt.
Schluss gemacht haben wir dann an der Stelle als man sich auf die innere Außenverteidigung der Festung gestürzt hat.

Ist alles in allem sehr viel besser gelaufen als beim letzten Mal, die Zeit war im nu um.
Durch den Fokus auf die SC's ging natürlich ein wenig der Blick aufs große Ganze verloren, was ich aber in einer Schlacht für durchaus legitim halte.

Nächstes Mal wird noch ausgeführt wie der Gong der Stadt des Lichts alleine die Feinde verwirrt, wie ein Rondrianer allein ein ganzes Banner Feinde in Schach hält, wie hier und da Dschinne die Verteidiger nach oben tragen und allein das Erscheinen eines Greifens die Kampfmoral der Verteidiger erhöht.

Der Kampf mit den Irrhalken wird ausgewürfelt, die Vorteile der Dämonen beschränken sich auf ihre Zahl, Regeneration und darauf das sie eigentlich nicht fliegen.
Die Greifen sind dafür schneller (höhere G), wendiger (höhere INI) und teilen mehr aus (praiosgeweihte TP).
Dazu kommen noch die Paktierer auf den Irrhalken und die Greifenreiter.
Könnte interessant werden.
Geplant ist das nach längerem hin und her Obaran einen Teil der Irrhalken auf sich zieht damit die Stoßtrupps auf die Festung gelangen werden.

Der Rest wie gehabt.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 24.04.2009 23:37

Hallo!
Nun habe ich eine Woche Zeit mir ein Dungeons fürs Galotta-UfO zu überlegen.
Meine Helden sind jetzt gerade in Wehrheim fertig (gemacht worden), daher beschäftige ich micht auch gerade damit....
Ich bin auch der Meinung, daß die Helden nicht die einzigen sein werden die auf dem Ufo landen, und deinem Post entnehme ich daß es soetwas wie eine koordinierte Kommandoaktion gibt (mehrere Kampfgruppen mit unterschiedlichen Zielen).
Als Weg für die Helden könnte man sich an der Yol-Grumak beschreibung aus den 1000 Augen orientieren: Vagabundierende Dämonen, ein Trupp Söldner, einige Golems die irgendetwas reparieren, oder auch Hindernisse auftauchen lassen (eine Wand erklettern, eine Spalte überqueren, etc).
Oder auch was du in deinem Post beschrieben hast.
Das UfO selbst finde ich nicht gar so schwer, ein Großteil der Besatzung ist in oder über Gareth, so das kaum mit wirklichen Widerstand zu rechnen ist, zumal wir einen wirlich begabten Antimagier am Start der mit dem Dämonenbann in einer Stadt aus Unelementen richtig, richtig rocken kann und einen Angroschgeweihten, dessen Schutzsegen nochmal reinhaut. Außerdem wird der Stoßtrupp der SC's nicht der einzige auf dem UfO sein.
Gibt also ein paar Orientierungsproben, ein paar neuralgische Punkte des UfOs zu zerstören, ein paar Wachdämonen, Bauarbeiter, Gefangene - die man jeweils auf ihre Bewacher hetzen kann.
Haben die Helden dann eine Schneise der Verwüstung durch das UfO geschlagen dürften sie sich mit einem oder mehreren Alarmtrupps der Irrhalkengarde (gepanzerte Penner, Paktier, pervertierte Dschinne, Däomen) auseinandersetzen.
Entweder schaffen sie es sich an denen vorbei zu prügeln oder sie werden in den Thronraum geschafft.
Wobei diese Konfrontation auch "kurz vor" dem Thronsaal geschehen (oder in kleinen Scharmützeln dahinführen) kann und so etwas mehr dynamik in das geschehen kommt (nicht nur "wir gehen da hin und nieten die um" sondern auch "fliehen in diese Richtung, orientieren, abbiegen, falsch abbiegen, evtl ein paar Redshirts (befreite Arbeiter) mitschicken die sich zur not opfern)
Die Aktion läuft also von "wir haben die Initiative" zu "wir reagieren" aus dem Ruder, sodaß zwischendrin etwas abwechslung da ist.

Zusatz:
Araschar oder der Ring der Flammen könnten eine (wieauchimmergeartete) Wirkung auf die Festung haben (sei es daß Spalte Aufbrechen, eisen knirscht, evtl die Wand in einer Sackgasse brüchig wird etc)

Zum Finale:
Ich glaube meine Spieler würden protestieren wenn sie die "Rostbirne" selber töten dürften, daher werde ich wohl die "Ladung Praios" verwenden und dazu noch etwas Ingerimm und Sphingenzweifel mischen.
Danach werde ich wohl erstmal die Schnauze voll haben und mir nicht auch noch das Falkenhagenepos und die Rabenmundsoap geben wollen.
Wir machen erstmal strategische Pause (andere Helden, anderer Meister;Königsmacher)
Vom zweiten Teil werde ich vermutlich nur die Almada-Episode Drinlassen, vorher dürfen sie entweder im Kosch den Alagrimm bekämpfen oder in Rommilys gegen Asmodeus verlieren und die Frohe kunde nach aussen bringen daß die Friedensstadt noch steht.
Vom dritten band habe ich grob vor: Rettung Rohajas, Vereitelung von Rhazzazors Plänen. Keine Rabenmundgeschichte, kein Warunk, kein Hal, etc etc. Die Helden sollen sich nur auf das Wesentliche konzentrieren, weniger ist mehr.

Danke schonmal im Voraus für weitere Spielberichte!

viel Erfolg

Battlegonzo

PS.: Das JdF hat soviel Potential, warum wurde es nur so mangelhaft umgesetzt sodaß man so viel selbst machen muss?

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 25.04.2009 16:00

Battlegonzo hat geschrieben:Wobei diese Konfrontation auch "kurz vor" dem Thronsaal geschehen (oder in kleinen Scharmützeln dahinführen) kann und so etwas mehr dynamik in das geschehen kommt (nicht nur "wir gehen da hin und nieten die um" sondern auch "fliehen in diese Richtung, orientieren, abbiegen, falsch abbiegen, evtl ein paar Redshirts (befreite Arbeiter) mitschicken die sich zur not opfern)
Die Aktion läuft also von "wir haben die Initiative" zu "wir reagieren" aus dem Ruder, sodaß zwischendrin etwas abwechslung da ist.
Das ist eine Idee, mit den meisten Standardschergen haben die Helden nur ein Problem wenn sie in massiver Überzahl auflaufen, angesichts der Umstände eher unwahrscheinlich, hauen die Kämpfer dann ihre Gegner mit Wuchtschlägen +10 zu Klump überlegt sich auch die Überzahl ob sie sich wirklich mit denen anlegen will.
Stück für Stück werden die Gegner härter und laufen irgendwann dann nicht mehr weg.

Schafft der Magier mit der Karte dann die Orientierungsproben nicht haben die Jungs ein richtiges Problem.
Battlegonzo hat geschrieben: Zusatz:
Araschar oder der Ring der Flammen könnten eine (wieauchimmergeartete) Wirkung auf die Festung haben (sei es daß Spalte Aufbrechen, eisen knirscht, evtl die Wand in einer Sackgasse brüchig wird etc)
Den Ring der Flammen habe ich weggelassen, der ist zu unmotivert. Araschar hat auch genug Verstand mit seinen Kräften hauszuhalten, wenn der Krieger damit aber durch die dämonische Wand will sollte das aber kein Problem sein.
Für so was setze ich aber eher auf unseren Angroschgeweihten, mit Hammer und Laterne.
Battlegonzo hat geschrieben: Zum Finale:
Ich glaube meine Spieler würden protestieren wenn sie die "Rostbirne" selber töten dürften, daher werde ich wohl die "Ladung Praios" verwenden und dazu noch etwas Ingerimm und Sphingenzweifel mischen.
Warum würden sie protestieren? Bei uns stünden grob 30.000 AP Gegen Galotta, und zwar in Form eines wirklich begabten Antimagiers (MR so um die 20) und eines Kriegers mit einem göttlichen Talisman.
Einfach wird es nicht aber in der Kombination von Talisman, gescheiterter Beherrschung von Magier und Krieger, Stadt des Lichts und fieser Ritualmagie sollte es klappen.

Sorgen bereitet mir eher wie ich den Splitter elegant aus dem Verkehr ziehe.
Battlegonzo hat geschrieben:
Danach werde ich wohl erstmal die Schnauze voll haben und mir nicht auch noch das Falkenhagenepos und die Rabenmundsoap geben wollen.
Wir machen erstmal strategische Pause (andere Helden, anderer Meister;Königsmacher)
Vom zweiten Teil werde ich vermutlich nur die Almada-Episode Drinlassen, vorher dürfen sie entweder im Kosch den Alagrimm bekämpfen oder in Rommilys gegen Asmodeus verlieren und die Frohe kunde nach aussen bringen daß die Friedensstadt noch steht.
Vom dritten band habe ich grob vor: Rettung Rohajas, Vereitelung von Rhazzazors Plänen. Keine Rabenmundgeschichte, kein Warunk, kein Hal, etc etc. Die Helden sollen sich nur auf das Wesentliche konzentrieren, weniger ist mehr.
Der Plan ist einem der Spieler SidW zum lesen zu geben und dann zu entscheiden ob wir den weit schlechteren zweiten Teil auch noch spielen wollen.
Wenn nicht fliegt Teil zwei komplett raus - gerade der Detektivplot in Punin ist was für Hirntote, und die Helden machen sich gleich auf die Suche nach Rohaja.
Warunk, Hal usw. würden auch rausfliegen, das Belagerungsgedöns wird nach Auraleth verlegt, auch um der Licht vs. Finsternis Sache treu zu bleiben und weil die Spieler die Burg schon aus einer Einbruchsaktion kennen.
Answin bleibt aber, rechne fest damit das die gegenwärtigen SC's dem die Gefolgschaft verweigern werden.
Battlegonzo hat geschrieben: PS.: Das JdF hat soviel Potential, warum wurde es nur so mangelhaft umgesetzt sodaß man so viel selbst machen muss?
It's not a Bug it's a feature! :devil:

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 26.04.2009 01:25

Hi,
Das ist eine Idee, mit den meisten Standardschergen haben die Helden nur ein Problem wenn sie in massiver Überzahl auflaufen, angesichts der Umstände eher unwahrscheinlich, hauen die Kämpfer dann ihre Gegner mit Wuchtschlägen +10 zu Klump überlegt sich auch die Überzahl ob sie sich wirklich mit denen anlegen will.
Stück für Stück werden die Gegner härter und laufen irgendwann dann nicht mehr weg.
Dann gib den Schergen fiese Tricks mit auf den Weg (beispielsweise einen Magier der auch mal den Protectionis kann, einen Armbrustschützen mit "Pfeil des Elements", oder einfach einen "Hinterhalt" sprich eine ungünstigst mögliche Ausgangssituation), oder setz sie unter Zeitdruck, indem du das Magnum Opus anlaufen läßt während die HElden das mitbekommen.
Sorgen bereitet mir eher wie ich den Splitter elegant aus dem Verkehr ziehe.
Der Splitter ist bei mir auch ein größeres PRoblem.
Ich weiß nicht wo ich es gelesen habe (mag im Wolkenturm gewesen sein) aber ich gebe es mal wieder:
Die Festung kann nur zusammenhalten wenn Galotta den Splitter kontrolliert und dessen Kraft auf die Festung bündelt.

Für dein Problem ergäbe sich folgendes:
Man könnte das so interpretieren daß die Kraft des Splitters zur Zeit gebunden ist (Festung; MAgnum Opus) und gleichzeitig aber eine Kontrollübergabe auf Leonardo (z.B. durch sein Auftreten bei dem er die Heshtotimgarde mitnimmt) initiieren. Dies könnte die Helden dann im Folgenden darauf stoßen daß da etwas nicht stimmt, sie werden sich vermutlich im ersten moment nicht wundern warum der Splitter nichts tut, wenn man ihn nur Räumlich von Galotta entfernt - das könnte z.B. Dexter machen)
gerade der Detektivplot in Punin ist was für Hirntote, und die Helden machen sich gleich auf die Suche nach Rohaja.
Ich wollte die Sache etwas mytischer aufziehen (Traumbilder, daraufhin Reise nach Punin, dann nur der Seelenreisenteil ohne Detektivplot)
Ich lege dir ans Herz mal über die Botenszenarien Blutzoll oder Rettet die Kronerben nachzudenken, die könnten die Lücke des zweiten Bandes füllen.
Außer Leomar vom Berg der wirklich auf Answins Seite kämpfen muss (sonst funktioniert das mit dem Geächteten nicht mehr) sollten die NSCs wirklich nicht sinnlos zu Answin überlaufen und wieder zurück und überhaupt.

Greetz Battlegonzo

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 27.04.2009 15:17

Leo's Auftritt habe ich vor komplett wegzulassen.

Sich mit einem Morddämonen um den Hals bei dem Typen der das Kommando über den Dämonen hat zu melden und ihm zu sagen das man ihn verraten hat ist schlicht dumm.
Vielleicht baue ich ihn in Galottas Gefolge ein, wo er komische Apparaturen bedient. Mit den luschigen Heshtoht wird Araschar allein fertig (ein einfacher Schutzsegen reicht).
Das niemanden Leo's im großen Stil betriebender Verrat aufgefallen sein soll halte ich für unglaubwürdig.

Der Splitter, im Moment habe ich den Gedanken das sich das Ding einfach in den Boden frisst, so den Helden entgeht oder, da ich die Wildermark eigentlich komplett in die SL verlegen will und in meinen Aventurien das Schwert der Schwerter, Weidener und Tobrier vor Warunk stehen das Ding komplett verschwinden zu lassen.
Der zweite Teil des mittelreichischen Planes den Feind tief ins eigene Gebiet zu lassen ihn dann zu vernichten und gleichzeitig gegen des Basis vorzugehen hat nämlich ganz gut geklappt. Jetzt muss der Feind nur noch vernichtet werden.

Runter kommen die Helden indem sie beim langsamen Absturz sich zu einem Hanger durchschlagen und ein Fluggerät kapern. Alternativ bis zum Rand des UfO und von da per Paralysis runter.
Kann aber auch gut sein das die damit zufrieden sind Galotta zur Strecke gebracht zu haben.

Das mit dem Protections ist übrigens eine feine Idee, miss nur überlegen wo man den einbauen kann. Ein solcher Art geschützter Dämon ist wohl zu fies, der bringt die Helden entweder um oder fällt den Hammerschlagnutzern zum Opfer.

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Battlegonzo » 28.04.2009 11:48

Das mit dem Protections ist übrigens eine feine Idee, miss nur überlegen wo man den einbauen kann. Ein solcher Art geschützter Dämon ist wohl zu fies, der bringt die Helden entweder um oder fällt den Hammerschlagnutzern zum Opfer.
Naja, der Dämon wird ja "nur" gegen den Pentagramma geschützt, nicht gegen magische, geweihte oder profane Angriffe.
Was man machen kann ist beispielsweise einen Kampfzauber damit schützen (z.B. in einer Falle wie einem Türschloss mit Kulminatio-Sicherung) oder einen Pfeil des Elements damit belegen, sodaß er sowohl Gardianum als auch Fortifex durchschlägt (wobei noch zu klären ist ob das mit dem Fortifex geht, da bin ich mir gerade nicht so sicher, ob der Pfeil nicht eine "nichtelementare" Komponente hat).

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Drognar » 28.04.2009 11:51

Haben Dämonen gegen Magische Angriffszauber nicht eh meist ne hammer RS?

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Re: Verteidigung von Gareth

Ungelesener Beitrag von Na'rat » 28.04.2009 12:40

Battlegonzo hat geschrieben:
Das mit dem Protections ist übrigens eine feine Idee, miss nur überlegen wo man den einbauen kann. Ein solcher Art geschützter Dämon ist wohl zu fies, der bringt die Helden entweder um oder fällt den Hammerschlagnutzern zum Opfer.
Naja, der Dämon wird ja "nur" gegen den Pentagramma geschützt, nicht gegen magische, geweihte oder profane Angriffe.
Was man machen kann ist beispielsweise einen Kampfzauber damit schützen (z.B. in einer Falle wie einem Türschloss mit Kulminatio-Sicherung) oder einen Pfeil des Elements damit belegen, sodaß er sowohl Gardianum als auch Fortifex durchschlägt (wobei noch zu klären ist ob das mit dem Fortifex geht, da bin ich mir gerade nicht so sicher, ob der Pfeil nicht eine "nichtelementare" Komponente hat).
Wie ich es mir dachte, Dämonenentschwörung dauert im Kampfschlicht zu lange.

Magische Türschlösser hatten wir auf dem geenterten Luftschiff. Sinnesschärfeprobe geschafft, die Zauberzeichen bemerkt, Schergen gegriffen und dagegen gestoßen, Fall ausgelöst. Da man sich aber nicht sicher war ob das alles war hat der Magier einen Garidianum gezaubert, kaum war der Zauber fertig hat der Krieger mit Araschar in der Faust die Tür eingetreten und der Zauber am Wunderschwert verpufft ist.
Fazit, solche Fallen taugen nur wenn sie wirklich, wirklich fies sind, sich nicht direkt gegen den Träger von Araschar richten, also eine Flächenversion des Brenne oder so.
Muss mir die Zauber des Magiers aber noch mal anschauen, der ist schon mal daran gescheitert einen Salander oder Dunkelheit aufzuheben.

Zauber bei denen man sich die Mühe macht das sie den Gardianum knacken sollten gleichzeitig so stark sein das sie das vom Gardianum geschützte Ziel töten.
Die Idee ist aber schick. Da außerdem Ersatzcharaktere am Start sind...
Drognar hat geschrieben: Haben Dämonen gegen Magische Angriffszauber nicht eh meist ne hammer RS?
Meistens.

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