JdF Finale

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Ghorio
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JdF Finale

Ungelesener Beitrag von Ghorio » 13.12.2007 18:15

Hallo Allerseits,

ich komme langsam als Meister zum Finale. Wenn ich dieses aber als Meister lese, dann bin ich total frustiert das sich das halbe Mittelreich am Ende gegenseitig zerfleischt. Wie das auf meine Helden wirken wird möchte ich mir gar nicht ausdenken.

Wie lief das Finale bei euch ? Was habt ihr verändert oder wie sind eure Helden mit dem Geschehen umgegangen ?

Danke im Vorraus

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 16.12.2007 14:44

Mhhh, das post-JdF Aventurien das ich als Spieler erlebt habe ist ein anderes als das offizielle.
Rohaja kommt zum Schluss um einiges fähiger und der Adel um Längen weniger selbst süchtig rüber.
Zoff in Albernia gibt es aber das ist eine Sache zwischen Jast und Invher, den das Restreich weitgehend ignoriert.
Selindian hat sich in Almada an die Macht geputscht und gilt bei uns eindeutig als böse besetzt.
Darpariten existiert noch nur im Moment unter Kirchenverwaltung, die Rabenmunds konnten es mal wieder nicht lassen, auch die sonstigen kaiserliche Privilegien sind noch weitgehend gültig, Reisekaisertum gibt es zum Beispiel nicht.
Selindian und die Nordmärker/Albernia lässt die Kaiserin, die diesen Titel bei uns auch verdient, machen während sie sich ganz darauf konzentriert die Niederhöllen auf Dere und die Orken in die Schranken zu weisen, ein prima Betätigungsfeld für überlebende JdF-Charaktere.
Brin ist das Vorbild, erst die äußeren Feinde niederringen und dann die Inneren, und nicht Raul.

Das unser SL das so gedreht hat lag wohl daran das der Reichskongress in Aus der Asche gar nicht gut angekommen ist. Beinahe wörtliche Ansage eines SC's zu den versammelten Größen des Kongress: "Gareth brennt, das Reich leigt in Trümmer und die Mächtigen des Reiches denken nur an ihre Pfründe statt ihre göttergegebene Pflicht zu tun."
Gab reihenweiße schäumende Fürsten, Feindschaften, Duellforderungen aber auch einige die ein einsehen hatten während die Helden von Gareth weitergezogen sind zu retten was zu retten ist.
Da diese Einzelkämpferstimmung nicht so gut ankam hat unserer SL einiges an Zeit und Mühe investiert.


Wie ich es selbst mache werde ich wohl davon abhängig machen wie gut das politsche Geschachere ankommt.
Wenn das Geschachere gut ankommt habe ich aber vor klare Fronten zu schaffen, z.B. indem ich die Kirchenfürsten ein Machtwort sprechen lasse. Selindian werde ich dann wohl gar nicht erst einbauen, jedenfalls nicht als ernsthafter Anwärter auf irgendwas wichtiges. Ein Fürst aus Alamada der eine Novadi heiratet hat mindestens halb Almada gegen sich, zu wenig um Kaiser zu werden, erst recht wenn die Kirchen da nicht mitmachen.

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Tibot
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Ungelesener Beitrag von Tibot » 08.07.2008 15:34

Also wir haben das JdF nun auch endlich zu Ende gebracht und jetzt würde ich nach dem Finale gerne mal von euch wissen:

Wie soll denn eine Heldengruppe auch nur halbwegs überzeugt mit Rohaja in die Schlacht gegen Answin reiten??

Den Helden dürfte zu diesem Zeitpunkt ja wohl ziemlich klar sein, dass ohne sie Razzazor nicht aufzuhalten ist.
Weshalb sollte man dann also sein Leben und damit wohl auch das Schicksal des Mittelreiches in einer sinnlosen Schlacht aufs Spiel setzen?
Selbst der Ausgang der Schlacht hat ja für die Razzazor Problematik noch nicht mal eine allzu große Bedeutung. Answin würde sich als Sieger am Ende schließlich genau so gegen den schwarzen Drachen stellen wie Rohaja.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 08.07.2008 21:15

Tibot hat geschrieben:Also wir haben das JdF nun auch endlich zu Ende gebracht und jetzt würde ich nach dem Finale gerne mal von euch wissen:

Wie soll denn eine Heldengruppe auch nur halbwegs überzeugt mit Rohaja in die Schlacht gegen Answin reiten??
Answin ist ein mehrfacher Reichsverräter, Orkenfreund, Lügner und Verräter den man schon vor Jahren Golgari hätte überantworten sollen.
Sein schönes Gerede davon das er dem Reich nur helfen will war nur Lug und Betrug.
Gründe genug ihn tot sehen zu wollen, meine ich.

Am besten tötet man Answin vor der Schlacht oder legt ihn endlich in Ketten, schont Leben.

Oder sie überzeugen Answin, wie auch immer sich Rohajas Gnade zu unterwerfen. Rohaja kann hier mal nicht das Kind sein welches das AB vorsieht.
Oder mein einigst sich auf einen (faulen) Kompromiss, gegen Waffenhilfe bekommt der Reichsverräter und seine Gefolgsleute Amnestie.

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Tibot
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Ungelesener Beitrag von Tibot » 09.07.2008 13:28

Mir ist schon klar, weshalb Answin eher nicht der gute Typ ist und man natürlich Rohaja unterstützen sollte.

ABER die Frage Answin oder Rohaja ist nun mal in der Situation Ende 1028 BF nicht gerade die entscheidende!

Ich weiß jetzt natürlich nicht, in wie weit unser Meister gewisse Dinge anders als offiziell uns hat erleben lassen, aber unsere Gruppe ist seit der Schlacht in den Wolken ständig genötigt worden "Dem Reich" in allen möglichen dummen Ränkespielen und Schicksalsmomenten beizustehen, nur damit dieses Reich sich bis zum Tag der Abrechnung durch den Schwarzen Drachen sich selbst bekriegen kann!

Und bitte sagt mir nicht, dass den Helden der Kampagne nicht völlig klar sein muss, dass das Reich im Kampf gegen Razzazor praktisch kaum eine Rolle spielen wird.
Es macht sich während der ganzen Zeit ja auch kaum einer der NSC mal Gedanken um dieses Problem! Weshalb nicht? Razzazor war doch schonmal da gewesen und konnte nur durch ein Wunder zurückgewiesen werden. Hat Boron etwa nach der SidW das Tuch des Vergessens über das Mittelreich gelegt? War es vielleicht sogar der Schwarze Drache selbst?
Was ist zum Beispiel die Begründung dafür, dass sich keine einzige Magiergilde, keine Akademie, keine Kirche, niemand der Ahnung hätte, sich mal offensiv mit der Beseitigung oder wenigstens mit dem Aufhalten Razzazors auseinandersetzt? Es werden auch keine großen und mächtigen Artefakte herbeigeholt, die es in den Schatzkammern Gareths und Punins ja so reichhaltig geben soll.

Vielleicht sieht das Abenteuer ja aber auch einfach keine Nicht-Kurzsichtig-Praiotisch-Patriotischen-Mittelreicher vor. Vielleicht darf man einfach keinen Helden spielen, der ein paar Tage in die Zukunft denken kann und der weiss, dass es ziemlich gleich ist, ob nun die nächsten hundert Jahre ein schlechter oder ein guter Kaiser regiert, im Vergleich dazu was der Schwarze Drache bedeuten würde.

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Na'rat
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Ungelesener Beitrag von Na'rat » 09.07.2008 14:22

Tibot hat geschrieben:Mir ist schon klar, weshalb Answin eher nicht der gute Typ ist und man natürlich Rohaja unterstützen sollte.

ABER die Frage Answin oder Rohaja ist nun mal in der Situation Ende 1028 BF nicht gerade die entscheidende!
Einfache Rechnung, welcher der beiden Kandidaten hat das Reich schon mal verraten, ist schon aus moralischen Gründen nicht Träger des Kaiserheils?

Den anderen Kandidaten aus dem Verkehr ziehen und geeint dem Drachen die Stirn bieten.
Tibot hat geschrieben: Es macht sich während der ganzen Zeit ja auch kaum einer der NSC mal Gedanken um dieses Problem! Weshalb nicht? Razzazor war doch schonmal da gewesen und konnte nur durch ein Wunder zurückgewiesen werden. Hat Boron etwa nach der SidW das Tuch des Vergessens über das Mittelreich gelegt? War es vielleicht sogar der Schwarze Drache selbst?
Was ist zum Beispiel die Begründung dafür, dass sich keine einzige Magiergilde, keine Akademie, keine Kirche, niemand der Ahnung hätte, sich mal offensiv mit der Beseitigung oder wenigstens mit dem Aufhalten Razzazors auseinandersetzt? Es werden auch keine großen und mächtigen Artefakte herbeigeholt, die es in den Schatzkammern Gareths und Punins ja so reichhaltig geben soll.
Ein Problem der gesamten Kampagne.

Willst du wissen was das AB vorsieht?

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