DSA4 Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

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pimpfl
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Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

Ungelesener Beitrag von pimpfl » 09.09.2020 12:49



color=#008000

Wenn man einen Zauberstab eines getöteten Magiers hat, was könnte man damit anfangen (RAW 4.1)?

Ich hätte mal vermutet abgesehen davon, dass es als Stock immer noch eine magische Waffe und ggfs unzerbrechlich ist, nicht viel.

Wie seht ihr das?


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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 09.09.2020 12:57


Es ist RAW meines Wissens nach nicht geregelt, wie/wann die Bindung zu einem Stab aufgelöst wird. Ich gehe aber davon aus, dass der Stab - wenn der Magier tot ist - seine magische Kraft verliert. Entweder direkt oder zumindest nach und nach. Solange das noch nicht geschehen ist, kann er als magische Waffe benutzt werden.

Ansonsten kann der Stab - wenn er etwa aus einem besonderen Material ist - selbst als eigener Stab genutzt werden (wenn man seinen alten wechseln möchte) oder zu einem solchen Zweck verkauft werden.


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Nikodemus von Hohenstein
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Ungelesener Beitrag von Nikodemus von Hohenstein » 09.09.2020 12:58

pimpfl hat geschrieben:
09.09.2020 12:49


color=#008000

Wenn man einen Zauberstab eines getöteten Magiers hat, was könnte man damit anfangen (RAW 4.1)?

Ich hätte mal vermutet abgesehen davon, dass es als Stock immer noch eine magische Waffe und ggfs unzerbrechlich ist, nicht viel.

Wie seht ihr das?

Nicht Mal das.
Mit dem Tod des Magiers verliert der Stab seine magischen Eigenschaften nach [Zeit X] und ist nicht mehr aber auch nicht weniger als ein Schöner Stock.

Bist du selbst Magier und hast gerade keinen Stab kannst du den "Frei gewordenen" Stab jedoch für dich binden.
Da hat die Tatsache, dass der Stab nen Vorbesitzer hatte allerdings keinen weiteren Einfluss.
Krieger retten Prinzessinnen,
Magier Retten Zeitalter 🐍

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 09.09.2020 15:11

pimpfl hat geschrieben:
09.09.2020 12:49
Wenn man einen Zauberstab eines getöteten Magiers hat, was könnte man damit anfangen (RAW 4.1)?

Ich hätte mal vermutet abgesehen davon, dass es als Stock immer noch eine magische Waffe und ggfs unzerbrechlich ist, nicht viel.

Wie seht ihr das?
Das hängt sehr davon ab, wie ihr in eurer Gruppe mit RAW nicht geregelten Dingen umgeht...
Es steht nirgendwo, das der Stab, mit dem Tod des Magiers, seine Magie behält, noch das das er sie Verliert.
Was ist für eure Gruppe an dieser Stelle wichtiger?
Wenn ich deine Frage richtig Interpretiere, dann ist für euch Wichtiger das nirgendwo steht das er seine Magie verliert und somit, wie eigentlich jedes andere Artefakt auch, seine Magie behält. Der allgemeine Thenor ist, das er sie verliert... (warum genau auch immer)
Und in diesem Fall hast du schlicht Recht: Es ist ein magisches und schick an zu sehendes Stöckchen und erstmal nicht mehr.
Erstmal deswegen, weil er ja noch immer als Zauberstab zu erkennen ist und man seinen Träger deswegen leicht als Gildenmagier interpretieren kann. Ist man das aber nicht... kann einem das, je nach Spielweise, leicht eine Anklage wegen Hochstapelei einbringen.

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pimpfl
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Ungelesener Beitrag von pimpfl » 09.09.2020 16:41

ChaoGirDja hat geschrieben:
09.09.2020 15:11
pimpfl hat geschrieben:
09.09.2020 12:49
Wenn man einen Zauberstab eines getöteten Magiers hat, was könnte man damit anfangen (RAW 4.1)?

Ich hätte mal vermutet abgesehen davon, dass es als Stock immer noch eine magische Waffe und ggfs unzerbrechlich ist, nicht viel.

Wie seht ihr das?
Das hängt sehr davon ab, wie ihr in eurer Gruppe mit RAW nicht geregelten Dingen umgeht...
Es steht nirgendwo, das der Stab, mit dem Tod des Magiers, seine Magie behält, noch das das er sie Verliert.
Was ist für eure Gruppe an dieser Stelle wichtiger?
Wenn ich deine Frage richtig Interpretiere, dann ist für euch Wichtiger das nirgendwo steht das er seine Magie verliert und somit, wie eigentlich jedes andere Artefakt auch, seine Magie behält. Der allgemeine Thenor ist, das er sie verliert... (warum genau auch immer)
Und in diesem Fall hast du schlicht Recht: Es ist ein magisches und schick an zu sehendes Stöckchen und erstmal nicht mehr.
Erstmal deswegen, weil er ja noch immer als Zauberstab zu erkennen ist und man seinen Träger deswegen leicht als Gildenmagier interpretieren kann. Ist man das aber nicht... kann einem das, je nach Spielweise, leicht eine Anklage wegen Hochstapelei einbringen.

Erstmal geht's darum, dass ein fremder Magier nicht die ganzen Stabzauber des toten Magiers verwenden kann und auch nicht (durch blosse Bindung) reaktivieren kann. Das scheint ja so zu sein, wenn ich mir die Kommentare so durchlese, und sekundär ist ein magischer Wanderstock, mit dem man auf Mindergeister dreschen kann (oder generell Wesen die nur mit mag. Waffen verwundbar sind) ja auch kein Fehler. Da wüsste ich jedenfalls nicht wo RAW stehen würde, dass beim Tod eines Magiers der Stab seine Magie verliert.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 09.09.2020 17:12

pimpfl hat geschrieben:
09.09.2020 16:41
Erstmal geht's darum, dass ein fremder Magier nicht die ganzen Stabzauber des toten Magiers verwenden kann

Kann er nicht. Was man allerhöchstens erlauben kann ist, die Stabzauber per Analys zu entziffern, um sie evtl selbst lernen zu können. Wer da kreativ und gut im Analys ist, hätte bei mir durchaus did Chance, nen Stabzauber zu lernen.

pimpfl hat geschrieben:
09.09.2020 16:41
Da wüsste ich jedenfalls nicht wo RAW stehen würde, dass beim Tod eines Magiers der Stab seine Magie verliert.

Das steht auch nirgendwo. Der ganze Bereich ist nicht geregelt. Von daher macht, wie ihr meint. Wir spielen so, dass der Stab langsam seine Kraft verliert. Aber man kann genauso sagen, dass der Stab ewig weiter magisch ist - denn der 1pAsP, der bei der Bindung rein geflossen ist, verpufft nicht einfach so.


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Ungelesener Beitrag von WeZwanzig » 09.09.2020 17:27

Strippenzieher hat geschrieben:
09.09.2020 17:12
Das steht auch nirgendwo.

Nicht ganz, in dem DSA4.0 Magieregelwerk gab es dazu eine Regel (wenn ich es richtig im Kopf habe, war der Stab noch ein Jahr lang magisch, aber das müsste jemand anders überprüfen, hab die Box nicht). In WdZ hat es diese Passage nicht geschafft, da gibt es keine Regel zu, aber ich würde einfach die alte weiterverwenden. In DSA 5 verliert der Stab bereits 24 h nach dem Tod jegliche Magie. In einem aktuellen Roman soll die Protagonistin eine andere Magierin loswerden. Um zu beweisen, dass ihr Auftrag erfolgreich war zerbricht sie den Stab der Getöteten vor den Augen ihrer Auftraggeber.
DSA, trotz der Regeln, nicht wegen der Regeln

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Wolfio
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 09.09.2020 17:33

WeZwanzig hat geschrieben:
09.09.2020 17:27
Strippenzieher hat geschrieben:
09.09.2020 17:12
Das steht auch nirgendwo.

Nicht ganz, in dem DSA4.0 Magieregelwerk gab es dazu eine Regel (wenn ich es richtig im Kopf habe, war der Stab noch ein Jahr lang magisch, aber das müsste jemand anders überprüfen, hab die Box nicht). In WdZ hat es diese Passage nicht geschafft, da gibt es keine Regel zu, aber ich würde einfach die alte weiterverwenden. In DSA 5 verliert der Stab bereits 24 h nach dem Tod jegliche Magie. In einem aktuellen Roman soll die Protagonistin eine andere Magierin loswerden. Um zu beweisen, dass ihr Auftrag erfolgreich war zerbricht sie den Stab der Getöteten vor den Augen ihrer Auftraggeber.



Der Stab verliert auf jeden Fall seine Magie, da die Bindung erlischt.

Frage ist nur, nach welchem Zeitraum. Auch in WdZ glaube ich etwas von 1 Jahr gelesen zu haben.

Beleg für die erlischende Bindung ist der Schlangenstab.

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Strippenzieher
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 09.09.2020 17:41



Wolfio hat geschrieben:
09.09.2020 17:33
in dem DSA4.0 Magieregelwerk gab es dazu eine Regel
WeZwanzig hat geschrieben:
09.09.2020 17:27
In WdZ hat es diese Passage nicht geschafft

Richtig. Aber pimpfl hat ausdrücklich nach RAW 4.1 gefragt. Klar kann man die alte Regel weiter benutzen und wir spielen es auch so mit der Jahresregel. Aber RAW 4.1 gibt es keine Regel dazu, soweit ich weiß.


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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 09.09.2020 18:54

Wolfio hat geschrieben:
09.09.2020 17:33
Der Stab verliert auf jeden Fall seine Magie, da die Bindung erlischt.
Das steht so in DSA4.0 und in DSA5. Aber NICHT in DSA 4.1 (und auch nicht in DSA3 und älter).
Es gibt keine Stelle in einem DSa4.1-Werk das klar sagt, was mit dem Stab nach dem Tod passiert.
Und DSA4.1 ist die Regelungsgrundlage auf der pimpfl eine Antwort möchte.
Noch dazu hat er, oder sie, deutlich gemacht, das in ihrer Runde der Stab magisch bleibt (wie es zu Zeiten von DSA3 und älter, ja auch noch eindeutig war).
Über dieser Part zu Diskutieren, würde auch die Grenzen des KfKa WEIT sprengen.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 10.09.2020 07:19

ChaoGirDja hat geschrieben:
09.09.2020 18:54
Noch dazu hat er, oder sie, deutlich gemacht, das in ihrer Runde der Stab magisch bleibt (wie es zu Zeiten von DSA3 und älter, ja auch noch eindeutig war)


Dann die Frage: Gibt es irgendwo ne zentrale Sammelstelle für alte Magierstäbe?
Ich mein... das sind magische, unzerstörbare Waffen. Stäbe mit nur 1W6+1, aber immerhin magisch und unzerstörbar. "Oh, der Gegner holt Dämonen. Jungs, Kampfstäbe raus. Hier brauchen wir magische Waffen".

Zumindest für kleine Einheitenverbände wären solche Stäbe super.
Von Verwendung als unzerstörbare Riegel für Burgtore und sonstige Anwendungen mal abgesehen.

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Was kann man mit einem Magierstab anstellen?

Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 10.09.2020 20:15

Wolfio hat geschrieben:
10.09.2020 07:19
Dann die Frage: Gibt es irgendwo ne zentrale Sammelstelle für alte Magierstäbe?
Jaien...
In Kulsik (Afaik?) hat ein Hesindetempel eine Sammlung von Magierstäben, die auch stätig erweitert wird. Und zumindest in DSA3-Quelle wird auch sehr deutlich gesagt, das die allesamt Magisch sind (was zu Zeiten von DSA3 aber halt auch Regeltext war).
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Was kann man mit einem Magierstab anstellen?

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 10.09.2020 22:54

Dann muss der neue Träger des Schlangenstabes immer erst die alte Bindung lösen (lassen)?
Kann doch für das Material nicht gut sein, wenn es alle 50-60 Jahre mittels Destructibo grundgereinigt wird.

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 11.09.2020 07:21

Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
09.09.2020 12:58
Kann doch für das Material nicht gut sein, wenn es alle 50-60 Jahre mittels Destructibo grundgereinigt wird.
Warum sollte der Destructibo irgendeine Auswirkung auf die Struktur des Gegenstands haben? Der hat (seltsamerweise) nicht mal das Merkmal "Objekt", dh der Gegenstand wird vom Zauber komplett ignoriert. Es wird nur die astrale Festplatte formatiert

Edit: und das alles gilt ja auch nur unter der Prämisse, dass man die alte 4.0 Regel, dass Stäbe nach einiger Zeit die Magie verlieren, nicht nutzt. Das ist keineswegs Konsens (bei uns in der Gruppe verlieren sie auch die Magie nach 1 Jahr), vom TE aber als gesetzt gegeben.

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Ungelesener Beitrag von pimpfl » 11.09.2020 12:33

Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 07:21
Edit: und das alles gilt ja auch nur unter der Prämisse, dass man die alte 4.0 Regel, dass Stäbe nach einiger Zeit die Magie verlieren, nicht nutzt. Das ist keineswegs Konsens (bei uns in der Gruppe verlieren sie auch die Magie nach 1 Jahr), vom TE aber als gesetzt gegeben.
Äh, nein. Ich habe lediglich RAW 4.1 gesetzt.

Aber ja, ich bin auch der Meinung dass die 4.1 Regelbasis gut ist, es verlieren ja auch sonst keine magischen pAsP-Artefakte die Wirkung wenn der Erschaffer stirbt.

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 11.09.2020 12:47

pimpfl hat geschrieben:
11.09.2020 12:33
Äh, nein. Ich habe lediglich RAW 4.1 gesetzt.
Und deshalb schrieb ich:
Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 12:33
das alles gilt ja auch nur unter der Prämisse, dass man die alte 4.0 Regel,... nicht nutzt.
Das tun aber sehr viele Spieler. Wir auch. Aber über das Für und Wider muss man ja bei deiner Prämisse nicht streiten.
pimpfl hat geschrieben:
11.09.2020 12:33
es verlieren ja auch sonst keine magischen pAsP-Artefakte die Wirkung wenn der Erschaffer stirbt
Daher OT: Magierstäbe sind aber keine normalen Artefakte, sondern untrennbar mit dem Erschaffer verbunden. Er ist ja auch der einzige, der den Stab benutzen kann. Von daher gibt es schon Gründe, das bei Magierstäben anders zu handhaben, als bei anderen Artefakten.

/OT

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pimpfl
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Ungelesener Beitrag von pimpfl » 11.09.2020 14:54

Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 12:47
Von daher gibt es schon Gründe, das bei Magierstäben anders zu handhaben, als bei anderen Artefakten.
Unbestritten, ich habe nur einen Grund aufgezeigt der für das Gegenteil spricht, aber eh nicht behauptet dass es keinen Grund für die andere Lösung gibt (und letztendlich aber auch bekannterweise das p in pAsP für "permanent" steht). Wenn es RAW in 4.1 nicht geregelt ist, ists letztendlich eh der Spielrunde überlassen wie man das handhabt. Wobei das
In Kulsik (Afaik?) hat ein Hesindetempel eine Sammlung von Magierstäben, die auch stätig erweitert wird.
schon ein zusätzliches Argument für mich ist, (in meinen Runden) keine Beschränkung einzuführen.

Grund für den Thread war ja aber eigentlich, herauszufinden ob in 4.1 nicht irgendwo doch eine Regel versteckt ist (die ich nicht kenne).

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Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

Ungelesener Beitrag von Wolfio » 11.09.2020 16:54

Das können halt auch ehemalig magische Stäbe sein.


Wie gesagt: Allein als Magische Waffen (Kampfstäbe) würde doch jede Obrigkeit die Stäbe von toten Magiern einfordern. Spätestens seit der Borbarad-Krise.

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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 11.09.2020 17:31

Wolfio hat geschrieben:
10.09.2020 22:54
Kann doch für das Material nicht gut sein, wenn es alle 50-60 Jahre mittels Destructibo grundgereinigt wird.
Das setzt voraus, dass Ver- oder Entzauberungen profanes Material generell belasten. Weder sind mir dafür Hinweise bekannt, noch hielte ich das für eine sinnvolle Setzung. Im Gegenteil. Denn einerseits sind Ausnahmen (wie z.B. der Adamantium) ausdrücklich erwähnt. Und andererseits verhindern Verzauberungen durch ihre sekundär bewirkte Unzerstörbarkeit gerade ansonsten wirkenden Verschleiß.
Ein Stab, der also alle 30-50 Jahre (sagen wir: einmal pro Generation) ent- und wieder neuverzaubert würde, wäre in der überwiegenden Zeit unzerstörbar, also auch vor profanem Verschleiß gefeit. Nur in der vglw. kurzen Zeit zwischen Ent- und erneuter Verzauberung würde er normal verschleißen, was bei guter Lagerung/Pflege nichts bedeuten dürfte.

Was das Balancing (sowie die Hintergrund-Konformität) nach dem Ableben seines Erschaffers/Trägers magisch bleibender Stäbe betrifft, will ich folgenden Beitrag aufgreifen (der implizit mindestens eines der Problemfelder anspricht):
Wolfio hat geschrieben:
11.09.2020 16:54
Wie gesagt: Allein als Magische Waffen (Kampfstäbe) würde doch jede Obrigkeit die Stäbe von toten Magiern einfordern. Spätestens seit der Borbarad-Krise.
Magisch bleibende Stäbe sehe ich nicht als Problem an. Der pAsP ist ja nicht an die Lebensaura seines Trägers gebunden o.Ä., sondern bleibt gespeichert (soweit die regelseitige Herleitung, gegen die nichts in DSA4.1 spricht). Das ist zwar eine vglw. günstige Variante für eine magische Waffe (Adamantium beginnt bei 3 pAsP für einen normalen Magierstab und die Variante gibt es nur in der "Ach"-Variante; mit "Zauberklinge" landet man schon bei 5 pAsP), ist in seiner Effizienz (erstens: Flexibilität als Qualitätskriterium, zweitens: verfügbare Menge als Quantitätskriterium) höchst eingeschränkt: (1) Es handelt sich stets um (nur bedingt kampfgeeignete) Magierstäbe, nicht gerade die Wunschwaffe gegen Dämonen (starke Defensive, Entwaffnen-Bonus), geschweige denn Standardausrüstung der meisten Krieger, die das Teil dann nur abgeleitet benutzen könnten. (2) Geringer Output: Es gibt nur genau einen Stab pro Magier, während "Zauberklinge"-Waffe je nach verfügbaren/regenerierbaren pAsP unter vglw. viel geringerem Zeitaufwand (< ein Magierleben) geschaffen werden könnten (ohne dass es eine Zauberwaffen-Fabrik gäbe, nebenbei bemerkt).
Weder verändert es also (plausibel) die Hintergrundwelt, noch gewährt es Spielern plötzlich die günstige (und ansonsten mindestens gleichwertige) Alternative zu "Adamantium" oder "Zauberklinge".
Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 12:47
Daher OT: Magierstäbe sind aber keine normalen Artefakte, sondern untrennbar mit dem Erschaffer verbunden. Er ist ja auch der einzige, der den Stab benutzen kann. Von daher gibt es schon Gründe, das bei Magierstäben anders zu handhaben, als bei anderen Artefakten.
Den zweiten Satz würde ich abändern: Der Magier ist der einzige, der den Stab zu rituellen Zwecken benutzen kann. Nimmt ihn jemand anders in die Hand, behält der Stab grundsätzlich seine magische Wirkung (er verursacht mTP) und bleibt unzerstörbar. Und das sind auch genau die Eigenschaften, die - hier diskutiert - für andere nutzbar nach dem Tod des originären Stabschöpfers erhalten bleiben.
Faktisch dürften auch die gespeicherten Rituale nicht einfach so erlöschen. Diese (jedenfalls die meisten) sind aber ohnehin nicht via pAsP dauer-fixiert, sondern können vom Magier auf den Stab gesprochen und wieder gelöst werden, sodass ein Verlust nach einer gewissen Zeit plausibel wäre. Zumal niemand die Rituale nutzen kann.

Dass in Kuslik Magierstäbe archiviert werden, kann neben schlichten Archivierungszwecken auch der (theoretischen) individuellen Besonderheit jedes Magierstabes gelten. Die Dinger werden nicht in Massenproduktion gefertigt, sondern sind Unikate. Und nur weil wir wissen und abstrahieren können, dass dieses Holz und jenes Metall bei der Verarbeitung bestimmte - und durch die Spielhilfenbeschreibung begrenzte - Effekte bewirken, heißt das nicht, dass die aventurische Forschung dieses Kapitel auch für abgeschlossen erklärt hat. Mal ganz abgesehen von Fragen wie: Hat der Stab in der Hand eines anderen Trägers (durch diesen neu gebunden) eine andere Wirkung? Lassen sich besondere Maserungen im Holz oder Fertigungstechniken ausmachen, die sich auf die magische Nutzung des Stabes auswirken? Etc.

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Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 11.09.2020 17:46

Erinnert sich jemand an die grauen Stäbe von Perricum? Die Ordensmeister geben ihre Stäbe stets an die nächsten weiter und sie behalten ihre Fähigkeiten bzw. werden an den nächsten Meister "vererbt". Somit existiert zumindest der Präzedenzfall, dass die Magie nicht zwangsläufig erlöschen muss.
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Ungelesener Beitrag von Wolfio » 11.09.2020 18:09

Herr der Welt hat geschrieben:
11.09.2020 17:31
Das setzt voraus, dass Ver- oder Entzauberungen profanes Material generell belasten. Weder sind mir dafür Hinweise bekannt, noch hielte ich das für eine sinnvolle Setzung. Im Gegenteil. Denn einerseits sind Ausnahmen (wie z.B. der Adamantium) ausdrücklich erwähnt. Und andererseits verhindern Verzauberungen durch ihre sekundär bewirkte Unzerstörbarkeit gerade ansonsten wirkenden Verschleiß.
Gut, da mag ich mir die "Bindung" einfach deutlich tiefergehend als normale Verzauberung vorstellen.
Herr der Welt hat geschrieben:
11.09.2020 17:31
Weder verändert es also (plausibel) die Hintergrundwelt, noch gewährt es Spielern plötzlich die günstige (und ansonsten mindestens gleichwertige) Alternative zu "Adamantium" oder "Zauberklinge".
Auf kurze Sicht, ja.
Der Unterschied ist auf lange Sicht. Das Kaiserhaus hat z.B. 3 Hofzauberer. Alle 50 Jahre sind das also 3 magische Kampfstäbe für Notfälle. Dazu kommen die Stäbe der Magister der Reichsakademien, anderer Hofmagier, Magier in Diensten des Reiches, etc. Sagen wir mal alles in allem pro Generation 50 Stäbe. Die bleiben ewig magisch, was Adamantium und Zauberklinge so nicht hinbekommen. Es sammelt sich einfach an. Die können ja auch nicht "normal entsorgt" werden, sondern müssen davor extra Entzaubert werden, was pAsP kostet. Magierstäbe sind also quasi Sondermüll ;)

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Feuer!
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Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

Ungelesener Beitrag von Feuer! » 11.09.2020 18:31

Ein weiterer wichtiger Unterschied von Stäben (und anderen gebundenen Objektritualen) gegenüber anderen mit pAsP erschaffenen Artefakten: Ich kann jeweils nur genau einen Magierstab gleichzeitig gebunden haben, während ich beliebig viele andere Artefakte mit pAsP erschaffen kann.
Ich weiß gerade nicht mehr, ob man die bestehende Bindung erst durch Destructibo aufheben muss, bevor man einen neuen Stab binden kann, oder ob die erste Bindung mit Zeitpunkt der zweiten Bindung automatisch erlischt; falls zweiteres, wäre das ein Argument dafür, dass die Bindung auch durch Tod des bindenden Magiers erlöschen kann. Ist das irgendwo für 4.1 genau festgelegt? Ich konnte auf die Schnelle nichts dazu finden und weiß nicht mehr, ob wir das damals bei meiner Erzmagierin gehausregelt hatten oder tatsächlich eine Regelstelle dafür gefunden hatten, da sie nach der Basiliusprüfung einen neuen Stab hergestellt und gebunden hat.
Herr der Welt hat geschrieben:
11.09.2020 17:31
Faktisch dürften auch die gespeicherten Rituale nicht einfach so erlöschen. Diese (jedenfalls die meisten) sind aber ohnehin nicht via pAsP dauer-fixiert, sondern können vom Magier auf den Stab gesprochen und wieder gelöst werden, sodass ein Verlust nach einer gewissen Zeit plausibel wäre. Zumal niemand die Rituale nutzen kann.
Das trifft aber auch nur zu, solange kein Apport auf dem Stab liegt, da das Ritual den Gegenstand quasi "abschließt" und er danach nicht mehr verändert werden kann.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.09.2020 17:46
Erinnert sich jemand an die grauen Stäbe von Perricum? Die Ordensmeister geben ihre Stäbe stets an die nächsten weiter und sie behalten ihre Fähigkeiten bzw. werden an den nächsten Meister "vererbt". Somit existiert zumindest der Präzedenzfall, dass die Magie nicht zwangsläufig erlöschen muss.
Gibt es dazu eine Stelle zum Nachlesen? Denn eigentlich dürfte der nächste Ordensmeister (ich gehe mal davon aus, es handelt sich bei allen um GM) den Stab seines Vorgängers nicht verwenden können, ohne ihn neu an sich zu binden (und damit entsprechend doch auch alle anderen Stabzauber selber neu draufzusprechen), ansonsten würde das im direkten Gegensatz dazu stehen, dass ein Magierstab nur vom bindenden Magier genutzt werden kann ... Oder verstehe ich gerade die Situation falsch?

Leta
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Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

Ungelesener Beitrag von Leta » 11.09.2020 19:10

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.09.2020 17:46
Erinnert sich jemand an die grauen Stäbe von Perricum? Die Ordensmeister geben ihre Stäbe stets an die nächsten weiter und sie behalten ihre Fähigkeiten bzw. werden an den nächsten Meister "vererbt". Somit existiert zumindest der Präzedenzfall, dass die Magie nicht zwangsläufig erlöschen muss.
Es gibt keinerlei Probleme wenn die Stäbe hier keine "Magierstäbe" im Objektritual Sinne sind sondern mehr Standeszeichen sind. Wenn sie dann noch coole Artefakte sind "bringen" sie auch was. Mächtige (Merkmals-) Auxiliatoren oder sonstige Artefakte...
Feuer! hat geschrieben:
11.09.2020 18:31
Ich weiß gerade nicht mehr, ob man die bestehende Bindung erst durch Destructibo aufheben muss, bevor man einen neuen Stab binden kann, oder ob die erste Bindung mit Zeitpunkt der zweiten Bindung automatisch erlischt;
Nicht eindeutig festgelegt. Bleibt jeder Gruppe überlassen das selber zu regeln.

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Mikal Isleifson
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Was kann man mit dem Stab eines toten Magiers anstellen?

Ungelesener Beitrag von Mikal Isleifson » 11.09.2020 19:16

Das wäre dann "Orden und Bündnisse" Seite 136 - allerdings scheint es sich bei den 4 Rohalsstäben wirklich um etwas besonderes zu handeln. Stabzauber funktionieren nicht an ihnen und man kann sie nicht binden, sondern sie erwählen ihren Träger selber. Muss kein Widerspruch sein, wenn Rohal die gemacht hat - denn er ist ja nicht tot, also warum sollte die Magie dann dissipieren?! Klingt nach "ich erlaube euch, meine 4 Stäbe zu nutzen, WENN sie euch für würdig halten - sind aber immer noch meine."
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Leta
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Ungelesener Beitrag von Leta » 11.09.2020 19:56

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.09.2020 19:16
Klingt nach "ich erlaube euch, meine 4 Stäbe zu nutzen, WENN sie euch für würdig halten - sind aber immer noch meine."
Oder "Hier habt ihr 4 wirklich coole Artefakte".

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ChaoGirDja
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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 11.09.2020 20:59

Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 12:47
pimpfl hat geschrieben:
11.09.2020 12:33
es verlieren ja auch sonst keine magischen pAsP-Artefakte die Wirkung wenn der Erschaffer stirbt.
Daher OT: Magierstäbe sind aber keine normalen Artefakte, sondern untrennbar mit dem Erschaffer verbunden. Er ist ja auch der einzige, der den Stab benutzen kann. Von daher gibt es schon Gründe, das bei Magierstäben anders zu handhaben, als bei anderen Artefakten.
Dummerweise verliert aber auch kein anderes Traditions-Artefakt seine Magie, wenn sein Träger stirbt.
Im Falle der Knochenkeule ist sogar ausdrücklich eine Vererbung möglich und es hat sogar positive Auswirkungen. Während es bei den Kristallen der Kristos einfach nur ausdrücklich möglich ist (von der Dunklen Zeiten Boxen fangen wir erst garnicht an).
Woher genau die alten Regeln aus der 3er Zeit, und mit 5 ja auch wieder die neuen, Stammen, das Ausgerechnet der Magierstab als einziges (mit "?" für die 5er) Tratidionsartefakt seine Magie "nach Jahr und Tag" nach dem Ableben verliert... Ist und bleibt mir Unverständlich. Zumal es ja auch nicht von Beginn an in DSA so war...

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.09.2020 17:46
Erinnert sich jemand an die grauen Stäbe von Perricum? Die Ordensmeister geben ihre Stäbe stets an die nächsten weiter und sie behalten ihre Fähigkeiten bzw. werden an den nächsten Meister "vererbt". Somit existiert zumindest der Präzedenzfall, dass die Magie nicht zwangsläufig erlöschen muss.
Der Witz and er Sache ist hier "behalten ihre Fähigkeiten". Diese speziellen Stäbe scheinen mir ehrlich gesagt sehr viel eher "ganz normale" Artefakte zu sein. Artefakte von Rohal geschaffen...
Feuer! hat geschrieben:
11.09.2020 18:31
Ein weiterer wichtiger Unterschied von Stäben (und anderen gebundenen Objektritualen) gegenüber anderen mit pAsP erschaffenen Artefakten: Ich kann jeweils nur genau einen Magierstab gleichzeitig gebunden haben, während ich beliebig viele andere Artefakte mit pAsP erschaffen kann.
Stimmt nicht.
Von der Knochenkeule kann man auch nur eine haben.
(und bis grade eben meint ich auch, das dass auch für Kugel und Schale gilt... Aber iwi stimmt das wohl nicht)
Feuer! hat geschrieben:
11.09.2020 18:31
Ich weiß gerade nicht mehr, ob man die bestehende Bindung erst durch Destructibo aufheben muss, bevor man einen neuen Stab binden kann, oder ob die erste Bindung mit Zeitpunkt der zweiten Bindung automatisch erlischt;
Das ist RAW nicht geregelt.
Es heist einfach nur, das man nur zu einem Stab eine Bindung haben kann. Nicht mehr und nicht weniger.
In früheren Zeiten hieß es noch, das man alten Stab vorher zerstören, oder Entzaubern lassen, muss.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Auch ein leichter Legastheniker mit Kontroll-Prog. finden nicht alle.

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Feuer!
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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 11.09.2020 21:17

ChaoGirDja hat geschrieben:
11.09.2020 20:59
Feuer! hat geschrieben: ↑11.09.2020 18:31
Ein weiterer wichtiger Unterschied von Stäben (und anderen gebundenen Objektritualen) gegenüber anderen mit pAsP erschaffenen Artefakten: Ich kann jeweils nur genau einen Magierstab gleichzeitig gebunden haben, während ich beliebig viele andere Artefakte mit pAsP erschaffen kann.
Stimmt nicht.
Von der Knochenkeule kann man auch nur eine haben.
(und bis grade eben meint ich auch, das dass auch für Kugel und Schale gilt... Aber iwi stimmt das wohl nicht)
Ich habe die Objektrituale den normalen Artefakten gegenübergestellt; sorry, falls das nicht eindeutig war. Aber wie jetzt, Kugel und Schale kann man mehrere haben? Jetzt echt??? :ups:

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 11.09.2020 21:19

Hier wird ja doch heftig über die Grundsatzfrage diskutiert :6F:
ChaoGirDja hat geschrieben:
11.09.2020 20:59
Dummerweise verliert aber auch kein anderes Traditions-Artefakt seine Magie, wenn sein Träger stirbt.
Das Gegenteil ist der Fall:
WdZ 166 hat geschrieben: Die Knochenkeule ist das einzige magische Ritualinstrument, dessen Kräfte nach dem Tod seines Besitzers erhalten bleiben
Die Knochenkeule ist damit also nicht nur kein tauglicher Vergleich, sondern die sprichwörtliche Ausnahme zur Regel. Und hier muss ich mich jetzt selbst korrigieren: diese Textstelle - so versteckt sie ist - ist eine klare Regelstelle, wonach der Magierstab RAW 4.1 seine magischen Kräfte nach dem Tod des Besitzers verliert.

Und diese Regel wird auch trefflich durch die innerweltliche Logik gestützt: denn der Magierstab ist eben - wie die anderen Ritualinstrumente auch - kein normales pAsP Artefakt.
WdZ 109 hat geschrieben: Durch dieses Ritual [Anm: die Bindung] stellt der Magier ein geistiges Band zu seinem Zauberstab her
Nur er kann danach den Zauberstab benutzen. Und hier widerspreche ich auch @Herr der Welt
Herr der Welt hat geschrieben:
11.09.2020 17:31
Der Magier ist der einzige, der den Stab zu rituellen Zwecken benutzen kann
Die magischen Fähigkeiten des Traditionsartefakts, also sowohl dessen Weiterentwicklung durch Rituale, aber auch das Abrufen der darin verankerten Rituale (Zauberspeicher, Seil des Adepten etc. pp) können nur und ausschließlich vom Erschaffer benutzt werden. Jeder andere kann mit diesem Stab so viel anfangen wie ein Affe: er kann ihn aufnehmen und auf jemanden einprügeln. Von einem "benutzen" würde ich da nicht sprechen wollen.

Und auch die schiere Menge der herrenlosen Magierstäbe wäre tatsächlich ein Problem. Sagen wir mal - konservativ gerechnet - spucken alle Akademien und Lehrmeister zusammen 100 Gildenmagier pro Jahr aus. Pro Jahr versterben auch ähnlich viele. Dann sind nach 10 Jahren schon 1000 Magierstäbe vorhanden. Nach 100 Jahren 10.000. Nach 1.000 Jahren 100.000 - da müsste der Preis nach WdS und Arsenal bald nicht mehr "uvk." sondern "1 Silbertaler" sein - dann kann sich irgendwann auch Bauer Alrik nen Magierstab als Deichsel für den Wagen leisten. Der bricht wenigstens nicht. Und so gibt es wenigstens Verwendung für den Sondermüll (Danke @Wolfio - da musste ich sehr drüber lachen :lol: )

Edit: ne Null vergessen :oops:

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Ungelesener Beitrag von Feuer! » 11.09.2020 21:27

Okay, ich habe gerade selber nochmal im WdZ gesucht und bin dabei über folgende Stelle gestolpert, die jetzt aber wiederum der Stelle zu den Keulen zu widersprechen scheint:
WdZ 115 hat geschrieben:"Die großen Kessel der Hexenzirkel,
die unter anderem für die Herstellung der Hexensalbe
benutzt werden, sind sogar eine größere Variante dieser Hexenkessel.
Sie sind ungleich machtvoller, stehen aber niemals einer
einzelnen Hexe zur Verfügung und werden seit Generationen
von Hexe an Hexe weitervererbt."
So, wie es für mich klingt, sind diese großen Kessel ebenfalls gebundene Schalen der Alchimie, die aber den regulären Regeln zu Traditionsartefakten zu widersprechen scheinen, weil sie a) nur von mehreren Hexen gemeinsam genutzt werden können und b) offenbar weitervererbt werden können. Also entweder ist hier ein tatsächlicher Widerspruch zu S. 166, oder diese Stelle ist ungünstig formuliert und meint etwas anderes. :grübeln:

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Strippenzieher hat geschrieben:
11.09.2020 21:19
ChaoGirDja hat geschrieben:
11.09.2020 20:59
Dummerweise verliert aber auch kein anderes Traditions-Artefakt seine Magie, wenn sein Träger stirbt.
Das Gegenteil ist der Fall:
WdZ 166 hat geschrieben:Die Knochenkeule ist das einzige magische Ritualinstrument, dessen Kräfte nach dem Tod seines Besitzers erhalten bleiben
Steht aber auch nur da.
Und damit ist diese Aussage in meinen Augen idT Wertlos.
Wenn ich eine Kugel habe, gucke ich nicht bei der Knochenkeule ob die noch magisch ist wenn ich sterbe...
Diese Stelle sagt höchstens, das man das ursprünglich mal so angedachte hatte... Sich das ganze dann aber anders überlegt hat, aber die Änderung dort vergessen hat.
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