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Borbaradianische Alchimie

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Galliad
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Borbaradianische Alchimie

Ungelesener Beitrag von Galliad » 05.01.2020 01:33

In der Alchimie kann man ja AsP in den Trank fließen lassen um seine Qualität zu verbessern. Könnte ein Kenner der verbotenen Pforten, der selbst kein Magier ist, aka ein Borbaradjünger, seine Lebenskraft im Verhältnis 2:1 nutzen um denselben Effekt zu erzielen? Würde funktionieren, wenn er seine Lebenskraft dabei in Astralenergie umwandelt.

Wenn nicht, vielleicht mit miesen Nebenwirkungen? Die profanen Alchimisten sind aus diesem einen Grund den magiebegabten sehr unterlegen.

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Strippenzieher
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Borbaradianische Alchimie

Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 05.01.2020 15:58

Ich glaube das geht RAW nicht. Der Borbaradianismus für Nichtzauberer ermöglicht es ja nicht, LeP in AsP umzuwandeln (die man dann in einem Trank stecken könnte), sondern gewährt nur die Fähigkeit Blutmagie. Hierzu WdZ 242:
Der Paktierer ist in der Lage,
Zauber mit Lebensenergie zu Speisen
Weil das Aufladen von Tränken aber AsP benötigt (WdA 19) und solche auch einem profanen Jünger Borbarads fehlen, geht das wohl nicht.
Galliad hat geschrieben:
05.01.2020 01:33
Die profanen Alchimisten sind aus diesem einen Grund den magiebegabten sehr unterlegen.
Ja - das ist (mal wieder) so. Ich hätte deshalb auch keine Probleme das in meiner Gruppe zuzulassen. Allerdings fehlt einem profanen Alchimisten immer noch die Schale der Alchemie (deren Weihe kostet ausdrücklich AsP UND LeP, davon jeweils etwas permanent - das würde ich nicht so einfach zulassen) und die macht das Aufladen mittels Chymische Hochzeit erst interessant

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Skalde
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Ungelesener Beitrag von Skalde » 05.01.2020 16:13

Ich würde es (auch wenns streng nach Regeln wohl nicht ginge) zulassen. Das wäre auch wieder etwas, was den Borbaradianismus so reizvoll für bestimmte Gruppen machen würde: Ein Alchimist, der voller Neid und Wut auf seine Kollegen blickt, die viel bessere Elixiere brauen können als er, sagt bestimmt nicht nein, wenn man ihm verspricht, dass er das bald auch kann.
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Ungelesener Beitrag von AngeliAter » 05.01.2020 16:48

Man könnte den Borbardismus dahingehend umarbeiten das es 2 Varianten gibt, zum einen die bekannte mit den Zaubern und dann als Alternative eine für Alchemisten die dann aber nicht die üblichen Borbardianerzauber wirken können.
Natürlich kann man diese noch nachträglich erlernen aber das wäre ein guter Preis um den Minderpakt dann zu einen richtigen umzuwandeln.
Der einfachste Weg, um auf die Party eines Obervampirs eingeladen zu werden, besteht darin, sich über seinen Akzent lustig zu machen.

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Rasputin
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 05.01.2020 18:14

Ich bin mir relativ sicher (aber nicht 100%), dass es eine Pflanze gibt, die man Tränken hinzu geben kann, die das Aufladen von Tränken mit Blut ermöglicht. Wahrscheinlich wieder so ein Alraunen Ding. Würde mir das mal angucken.

Ich würde aber das 2:1 nicht direkt zulassen. Borberadianer können nicht 2:1 umwandeln. Die Astrale Meditation wandelt auch bei denen nur 1:1 um. Das man Zauber mit Lebensenergie speisen kann, ist was ganz anderes und Teil der Repräsentation.
Schelme können ja auch nicht Tränke mit 30% weniger Astralenergie aufladen und Gildenmagier können nicht die Brauschwierigkeit halbieren und Hexen müssen dabei nicht auf dem Boden stehen.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 05.01.2020 18:28

Ich würde auch nicht eine extra Sub-Repräsentation da draus machen. Man kann die vorhandenen Regeln ja anpassen so weit wie nötig, aber belassen so weit wie möglich.

In diesem Fall würde ich auch dem profanen Alchemisten mit Borbaradianismus die SF Verbotene Pforten eröffnen (100 AP, nach WdZ 33). Damit könnte dann der eh schon Blutzauber affine Borbaradianer Asp aus seinem Blut (oder Fremdblut) generieren und in einen Trank fließen lassen. Die Regeln sind dann aber nicht 1:2, sondern wie sonst auch 1:1. Eine zusätzliche Selbstbeherrschungsprobe würde ich entfallen lassen (Borbaradianer sind eh gewohnt mit ihrer LE zu zaubern), weil es unkontrollierbarer ist kostet es aber zusätzlich 1W3 LeP zusätzlich (wie sonst auch bei den Verbotenen Pforten)

Edit: Korrektur

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 05.01.2020 18:32

Rasputin hat geschrieben:
05.01.2020 18:14
Ich bin mir relativ sicher (aber nicht 100%), dass es eine Pflanze gibt, die man Tränken hinzu geben kann, die das Aufladen von Tränken mit Blut ermöglicht.
WdA, S. 188 hat geschrieben: Da Hämatit ein Eisenerz ist, wirkt es auf astrale Manipulationen leicht hinderlich. (Alchimie: LeP statt AsP für Astrales Aufladen; ...)
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Witchblade
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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 05.01.2020 20:37

Rasputin hat geschrieben:
05.01.2020 18:14
Hexen müssen dabei nicht auf dem Boden stehen.
Auch wenn es bei Hexen die nicht meisterlich freifliegen/fliegen am ehesten Wahrscheinlich ist :D :lol:

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Ungelesener Beitrag von Hesindian Fuxfell » 06.01.2020 00:40

Rasputin hat geschrieben:
05.01.2020 18:32
Rasputin hat geschrieben:
05.01.2020 18:14
Ich bin mir relativ sicher (aber nicht 100%), dass es eine Pflanze gibt, die man Tränken hinzu geben kann, die das Aufladen von Tränken mit Blut ermöglicht.
WdA, S. 188 hat geschrieben: Da Hämatit ein Eisenerz ist, wirkt es auf astrale Manipulationen leicht hinderlich. (Alchimie: LeP statt AsP für Astrales Aufladen; ...)
Schön. Der geneigte nicht-magische Alcimist kann damit also sein zukünftiges Suppenhuhn erstmal in den Heiltrank ausbluten lassen, ehe er es zubereitet. Praktisch...
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Herr der Welt
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 06.01.2020 12:39

Tierisches Fremdblut wird in der Blutmagie allerdings auch nur mit 1/10 der LeP bedacht. Und einem Huhn würde ich eher weniger als 10 LeP zugestehen. Darüber hinaus muss der Blutstein auch beschafft werden, was bei regelmäßiger Verwendung (einie Angabe über die nötige Menge gibt es nicht; nur den Preis pro Stein) Verdacht erwecken könnte, ist doch weithin jede Zauberei mit Fremdblut verpönt.

Für die Verbotenen Pforten - und nichts anderes ist Borbaradianismus konzeptionell im Kern - gilt das nicht unbedingt. Spieltechnisch sehe ich kein Problem darin, dass Nicht-Zauberer-Alchimisten als Borbaradianer ihre primäre Kraftressource zu den gleichen Zwecken abschöpfen, wie es zauberische Alchimisten mit einer sekundären tun, die sie möglicherweise sogar ausschließlich dafür nutzen.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.01.2020 12:43

Ich würde bei einem Huhn auch 5/10 LeP aufrunden aber in der Tat nur das 1/10 Verhältnis erlauben.
Aber ist es nicht eine schöne Teambildene Maßnahme wenn jeder Mitglied der Truppe einen Tropfen Blut in die Heiltränke gibt? Für meinen Kor-Akoluthen wäre es das auf jeden Fall :ijw:

Ich würde übrigens nicht mal unbedingt davon ausgehen, dass der Stein sich verbraucht. Mir persönlich ist es eh schon zu nervig jede Zutat für Alchemie nach zu halten. Ich würde das eher als Werkzeug ansehen, welches sich nicht verbraucht.
Davon abgesehen sollte es Hämatit wie am Meer geben. So ein Kilo dürfte nichts kosten. Wenn es sich verbraucht würde ich von einem Skrupel pro Trank ausgehen.
Jeder vernünftige Alchemist wird sich auch aus einem Kilo Eisen den Rost selber "züchten" können.
Wikipedia hat geschrieben:Hämatit oder Blutstein, auch als Eisenglanz, Specularit, Roteisenstein und Roteisenerz bekannt, ist ein sehr häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide mit der Summenformel Fe2O3 und die häufigste natürlich auftretende Modifikation des Eisen-oxids.
Kleiner Tipp:
Wenn man von der Astralen Aufladung oder Meisterhandwerk Gebrauch machen möchte, sollte man die Regel benutzen, die es einem erlaubt mehrere Tränke (ich glaube bis 5 oder waren es 10?) mit nur einer Probe her zu stellen.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 06.01.2020 13:17

Rasputin hat geschrieben:
06.01.2020 12:43
Aber ist es nicht eine schöne Teambildene Maßnahme wenn jeder Mitglied der Truppe einen Tropfen Blut in die Heiltränke gibt? Für meinen Kor-Akoluthen wäre es das auf jeden Fall
Der Blutstein ermöglicht Blutmagie. D.h., dass abgesehen vom Einsatz eigenen Blutes ein Lebewesen dafür geopfert werden muss.
Rasputin hat geschrieben:
06.01.2020 12:43
Ich würde übrigens nicht mal unbedingt davon ausgehen, dass der Stein sich verbraucht. Mir persönlich ist es eh schon zu nervig jede Zutat für Alchemie nach zu halten. Ich würde das eher als Werkzeug ansehen, welches sich nicht verbraucht.
Davon abgesehen sollte es Hämatit wie am Meer geben. So ein Kilo dürfte nichts kosten.
Es ist gerade das Wesen der Alchimie, dass Effekte nicht einfach durch eine ominöse Arkankraft entstehen (auch wenn sie dadurch katalysiert werden können), sondern durch Wandlung spezifischer Stoffmischungen, die sich auf die eine oder andere Art aufbrauchen. Insofern würde ich schon davon ausgehen, dass sich auch Blutstein verbraucht. Der Preis wird mit 8 S angegeben.
Die Berücksichtigung alchimistischer Zutaten muss auch nicht kleinteilig abgehandelt werden. So ein Blutstein ist jedoch von universellem Wert, weil man damit jedes Elixier aufladen kann. Gleichzeitig ist die Methode als Blutmagie per se umstritten. Das kann man schon insofern im Spiel berücksichtigen, als dass der Nachschub plausibel diskret gesichert werden sollte.

Es kommt auch darauf an, wie man "LeP statt AsP für Astrales Aufladen" verstehen will, denn zur kursiv hervorgehobenen Tätigkeit heißt es (WdZ 62), dass (möglicherweise nur)"Zauberkundige mit einem TaW von jeweils min. 7 in Magiekunde und in Alchimie" dazu in der Lage seien (was immerhin Borbaradianer einschlösse). Übrigens heißt es dort auch: "Lässt nicht der Alchimist selbst Astralenergie einfließen, sondern ein anderer Zauberkundiger, sind die Kosten verdoppelt (bei einem Maximalbonus von 5 Punkten auf die Qualitätszahl)." Insofern der Blutstein lediglich die Quelle der Kraft, nicht aber die anderen Rahmenbedingungen ihres Einsatzes zum astralen Aufladen verändert, würde das wohl auch für den Einsatz von Fremdblut gelten (es sei denn, man betrachtet dieses als: vom Alchimisten kanalisiert im Sinne von "der Alchimist [lässt es] selbst [...] einfließen").

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.01.2020 13:21

Herr der Welt hat geschrieben:
06.01.2020 13:17
Der Blutstein ermöglicht Blutmagie. D.h., dass abgesehen vom Einsatz eigenen Blutes ein Lebewesen dafür geopfert werden muss.
Dem würde ich so nicht zustimmen. Bei Blutmagie muss das opfer auch nicht immer sterben. Wenn man einen Sangurit auflädt, stirbt man auch nicht immer. Ich würde nicht mal behaupten, dass es sich hierbei um Blutmagie im Sinne der SF Blutmagie handelt.
Sogar bei der Dämonenbeschwörung geben oft mehrere Magier ihr Blut in eine Schale und da sterben auch nicht alle.

Bei einem Ottagaldr stirbt auch nicht jeder Teilnehmer, obwohl es sich explizit um Blutmagie handelt.
Zuletzt geändert von Rasputin am 06.01.2020 13:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.01.2020 13:42

Skalde hat geschrieben:
05.01.2020 16:13
Davon abgesehen sollte es Hämatit wie am Meer geben.
Das ist inneraventurisch wohl auch so. Es kostet mit 8 S pro Stein (!) so viel wie gewöhnliches Salz. Auch wenn ich davon ausgehen würde, dass es sich verbraucht, sollte es kein Problem sein es in ausreichenden Mengen zu beschaffen ohne groß Verdacht zu erregen. Dafür ist es einfach nicht selten genug.

Bei Fremdblut würde ich auch die 1/10 Regel ansetzen, was das Aufladen von Tränken aber zu einer blutigen Sache macht. Um einen Qualitätsbonus von 5 zu bekommen (was jeder Alchimist mit dem Zurückhalten von 3 TaP übertrifft), braucht man 16 Asp, also 160 LeP in Tierblut :grübeln:. Die Möglichkeit sich über die Schale der Alchemie eine Reduktion zu erkaufen, steht profanen Alchemisten grds auch nicht offen.

Das zum Aufladen nötige Schlachten wird also sicher mehr Aufmerksamkeit erregen als das Hämatit an sich. Tränke mit Tierblut aufzuladen ist also kein so richtig praktischer Weg.

Umso reizvoller bleibt es deshalb, den Borbaradianismus zu erlernen. Denn wenn man denen die SF Verbotene Pforten zugesteht und eine eigene Aufladung entsprechend zulässt (s.o.) sieht die Sache schon gleich ganz anders aus.

Edit:
Ich hab nochmal nachgelesen. Blutmagie iSd WdZ 34, also das Opfern fremden frischen Blutes, dürfte auch mit dem Hämatit nicht zum Aufladen von Tränken geeignet sein. Nach WdZ 34 wirkt Blutmagie "nur im Rah-
men von Ritualen" und "Rituale sind alle Traditions- und Objektrituale, die auf den Seiten 106 bis 174 beschrieben sind, alle Schamanenrituale und alle Beschwörungszauber"

Die Zubereitung von Tränken gehört nicht dazu... Bleibt also dafür nur der Teil von Blutmagie, der eigene Lebenskraft - insb per Verbotene Pforten - einsetzt. Als eigene Lebenskraft würde ich dabei nur die des brauenden Alchimisten ansehen.
Zuletzt geändert von Strippenzieher am 06.01.2020 13:54, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.01.2020 13:46

Blut ist auch soweit ich weiß eine normale zutat in vielen Tränken. Braucht man Vampirblut oder Fledermausblut nicht für einige Tränke? Drachenblut ist auch möglich. Wer wird denn da gleich die Inquisition rufen wegen ein wenig Schweineblut?
WdA. S.199 hat geschrieben:Frisches Drachenblut ist kochend heiß und verleiht demjenigen, der es trinkt, ein bis drei KK-Punkte zusätzlich für 1W3 Stunden. Es ist deswegen Zutat zum Kraftelixier.
Vor allem Druiden und Schamanen dürften mit ihrem Opferdolch regelmäßig Baumdrachen für ein Kraftelixier opfern schätze ich.
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Ungelesener Beitrag von Herr der Welt » 06.01.2020 14:08

Rasputin hat geschrieben:
06.01.2020 13:21
Dem würde ich so nicht zustimmen. Bei Blutmagie muss das opfer auch nicht immer sterben. Wenn man einen Sangurit auflädt, stirbt man auch nicht immer. Ich würde nicht mal behaupten, dass es sich hierbei um Blutmagie im Sinne der SF Blutmagie handelt.
Da wäre die Frage, um welche Blutmagie (außer die in WdZ 34ff beschriebene) es denn gehen sollte. Das mit der Schale für gemeinsames Blut scheint eher Fluff zu sein. Und Ottagaldr ist eine explizite Ausnahme bzw. eigentlich ein anderer (Spezial-)Fall ("gewissermaßen eine blutmagische, erweiterte Variante eines UNITATIO").
Hilfreich ist der Verweis auf Sangurit, wo ausdrücklich vom "Beträufeln mit Blut" die Rede ist (was keine Lebensopferung impliziert) und der am ehesten als Analogie auf Blutstein herhalten kann. Letztlich ist die Beschreibung dort aber sehr knapp. Der einzige Verweis gilt allgemein der Blutmagie, nicht den Spezialfällen. Eindeutiger wird es offiziell nicht.
Strippenzieher hat geschrieben:
06.01.2020 13:42
Ich hab nochmal nachgelesen. Blutmagie iSd WdZ 34, also das Opfern fremden frischen Blutes, dürfte auch mit dem Hämatit nicht zum Aufladen von Tränken geeignet sein. Nach WdZ 34 wirkt Blutmagie "nur im Rah-
men von Ritualen" und "Rituale sind alle Traditions- und Objektrituale, die auf den Seiten 106 bis 174 beschrieben sind, alle Schamanenrituale und alle Beschwörungszauber"
So die allgemeine Regel, die Spezialregel zu Blutstein verweist aber auf die Blutmagie. Es gilt also allgemein jenes (nur Sprüche, Rituale und co.), speziell (für den Blutstein) aber dieses (auch: Tränke aufladen).

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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 06.01.2020 14:12

Herr der Welt hat geschrieben:
06.01.2020 12:39
Tierisches Fremdblut wird in der Blutmagie allerdings auch nur mit 1/10 der LeP bedacht. Und einem Huhn würde ich eher weniger als 10 LeP zugestehen. Darüber hinaus muss der Blutstein auch beschafft werden, was bei regelmäßiger Verwendung (einie Angabe über die nötige Menge gibt es nicht; nur den Preis pro Stein) Verdacht erwecken könnte, ist doch weithin jede Zauberei mit Fremdblut verpönt
Eh cool dann, hast du ihn gleich mit ein paar Litern Blut runterverdünnt. Schmeckt auch sicher geil und haltet voll lange. :D

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.01.2020 14:18

Da Alchemie explizit magisch ist und explizit nichts mit irdischer Chemie zu tun hat, würde ich davon ausgehen, dass die Tränke am Ende nicht nur die Summe ihrer Zutaten sind. Hast du dir mal die hälfte der Rezepte durch gelesen? Die bekommt doch keiner Runter.
Ich stelle mir das idR. so vor, dass es am Ende "Puff" macht und man einen Trank hat, der einfach eine Flüssigkeit ist, egal welche zutaten da drin sind.
Erst hat man 10L Blut im Kessel, dann macht es "Puff" und man hat 20ml konzentrierten Heiltrank.

Davon abgesehen, gehe ich nicht mal davon aus, dass man unbedingt das ganze Blut eines Opfers braucht um den Effekt zu erzielen. Ich stelle mir es komisch vor, wenn die Dämonenbeschwörer nochmal auf den Opferaltar klettern um auch bloß den letzten Tropfen Blut aus der Jungfrau zu schütteln oder die Leiche Aufrollen müssen wie eine Zahnpasta-Tube.
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.01.2020 14:24

Herr der Welt hat geschrieben:
06.01.2020 14:08
die Spezialregel zu Blutstein verweist aber auf die Blutmagie
Aber diese Regeln zur Blutmagie, auf die Verwiesen wird, unterscheiden zwischen dem Opfern von 1) Eigenblut und 2) Fremdblut.

Nur bei Fremdblut gilt nach meiner Lesart die Einschränkung auf Rituale:
Spieltechnisch gesehen handelt es sich bei der Magie des Blutes um rituelle Zauberei mit Hilfe fremder Lebensenergie. Wichtig ist hierbei, dass frisches Blut vergossen werden muss und dies nur im Rahmen von Ritualen Wirkung zeigt.
(Hervorhebung durch mich)

Man kann also gut argumentieren, dass Hämatit es nur ermöglicht eigene LE zum Aufladen zu nutzen, denn das ist nach den Regeln zur Blutmagie nicht eingeschränkt.

Aber so oder so ist das Aufladen wegen der 1/10 Beschränkung und den recht steil ansteigenden Astralkosten nicht sehr attraktiv

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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 06.01.2020 14:33

Rasputin hat geschrieben:
06.01.2020 14:18
Da Alchemie explizit magisch ist und explizit nichts mit irdischer Chemie zu tun hat
Warum gibt es dann "profane" und "magische" Alchemisten :D Natürlich entsteht eine Chemische Reaktion, dass ist das was Alchemie ist.
Und da Blut in X Rezepten drinnen ist, von was auch immer, geht es sicherlich um das Eisen und wenn da nichts passiert wär es seltsam.
Deswegen ja gerne machbar, aber es ist dann halt ein zusammengebrauter Trank und wird ausgewürfelt.

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Ungelesener Beitrag von Asandir » 06.01.2020 14:37

Hallo miteinander,

das mit dem Fluff, dass alle ihr Blut in eine Schale geben, um große Effekte zu verursachen würde ich gar nicht einfach beiseitewischen. Ich habe das immer so verstanden, dass alle Beteiligten ihr eigenes Blut opfern (was nicht den Tod zur Folge haben muss) - es müssen dann halt natürlich alle über die SF Blutmagie verfügen (bei einer Kultistengruppe z.B. aus Magiern oder Borbaradianern ist das ja einfach möglich). Löst sich das so sinnig auf?

Grüße
Christian

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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 06.01.2020 14:39

Asandir hat geschrieben:
06.01.2020 14:37
Hallo miteinander,

das mit dem Fluff, dass alle ihr Blut in eine Schale geben, um große Effekte zu verursachen würde ich gar nicht einfach beiseitewischen. Ich habe das immer so verstanden, dass alle Beteiligten ihr eigenes Blut opfern (was nicht den Tod zur Folge haben muss) - es müssen dann halt natürlich alle über die SF Blutmagie verfügen (bei einer Kultistengruppe z.B. aus Magiern oder Borbaradianern ist das ja einfach möglich). Löst sich das so sinnig auf?

Grüße
Christian
Die Form die du da meinst ist Ottagaldr und hat für mich nichts mit dem rituellen Opfern von Lebewesen zu tun.

Verbogene Pforten - Eigenblut
Blutmagie - Eigen und Fremdblut(nicht willig)

und Ottagaldr genau dazwischen.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 06.01.2020 16:44

Es wird sich auf diese Stelle bezogen:
WdZ. S.34 hat geschrieben:Es ist typisch für solche Beschwörungsrituale, dass jeder der Beteiligten von seinem Blut in eine Schale gibt, um dieses dann
im Rahmen des Zaubers zu verwenden. Eine solche Mischung von ‘gewöhnlicher’ und Blutmagie gilt als die gefährlichste, da sie enorme Kräfte freisetzen kann, die fast immer mit irgendeinem unkontrollierbaren Effekt verbunden sind.
Witchblade hat geschrieben:
06.01.2020 14:33
Warum gibt es dann "profane" und "magische" Alchemisten
Auch profane Alchemie ist anders. Schießpulver gibt es in Aventurien aus gutem Grund nicht. Und "Profane" Alchemie gibt es so auch nicht. Es gibt die "Alchemie aus dem Handgelenk" um z.B. Seife her zu stellen. Nach aventurischer "physik/ chemie" ist Seife aber genau so magisch oder profan wie ein Heiltrank.
Der unterschied zwischen einem magischen und profanen Alchemisten ist nur die Art der Herstellung aber auch ein 100% profaner Alchemist bekommt einen funktionierenden Heiltrank hin. Sogar Zauber können profan substituiert werden.
WdA. S.181 hat geschrieben:Die aventurische Magie, insbesondere die in diesem Buch geschilderte Artefaktherstellung und Alchimie, wird durch die Theorie der Sympathetik, auch bezeichnet als Affinität, Analogie oder Sympathie, bestimmt.
Also nichts mit Atomen, Elektronen und Molekülen.
WdA. S.24 hat geschrieben:Die in diesem Band vorgestellten Rezepte und Verfahren sind Teil eines Spiels und funktionieren irdisch seltenst oder (häufiger noch) keinesfalls und können sogar gravierende Konsequenzen vor allem gesundheitlicher Art haben. Umgekehrt gilt aber auch: Nur weil etwas irdisch funktioniert, muss es aventurisch noch lange nicht ebenfalls eine entsprechende Wirkung haben, und beim Ausprobieren irdischer Verfahren kann es aventurisch wieder gravierende, völlig andere Auswirkungen haben. Aus Holzkohle, Schwefel und Salpeter entsteht in Aventurien also nicht zwangsläufig Schießpulver.
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Denderajida_von_Tuzak
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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 06.01.2020 17:48

Ich würde grundsätzlich schon zulassen, dass es möglich wäre, mit der Kombination von Fremdblut und Hämatit bei Kenntnis von Blutmagie Tränke aufzuladen (im üblichen Verhältnis; nicht in dem 1:2, von dem nur borbaradianische Zaubersprüche profitieren); allerdings unter zwei Einschränkungen:

1. das Ganze bedeutet grundsätzlich eine veränderte Rezeptur mit zwei weiteren, erst mal für den eigentlichen Effekt nicht sinnvollen Ergänzungen - und der daraus folgenden Erhöhung der Brauschwierigkeit (die im Normalfall den Effekt einer potentiellen QS-Erhöhung auffressen wird)

2. Einsatz von Blutmagie zur Erstellung von Artefakten (und als solche betrachte ich hier auch Flüssigartefakte aka magische Tränke) führt zu einem erhöhten Risiko für Beseelung... wenn man damit leben kann, dass sich in einem von zehn oder zwanzig Tränken ein Geist oder Dämon einnistet (inklusive der sehr hässlichen Auswirkungen, wenn man diese schluckt), gut.

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