Ecliptifactus

Von A wie Astralpunkte bis Z wie Zauberer: Alles über magische Kräfte.
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Gerwulf_Treublatt
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 09:42

Guten Morgen allerseits.

Ich habe Fragen bzgl. des Ecliptifactus. Vorneweg, wir spielen mit den Regeln zur Obskuromantie, ergo besitzt der Ecliptifactus die Variante „Schattenarmee“.

Bin ich der Einzige, der da enormes Zerstörungspotential sieht?
Angenommen, der Magier beherrscht den Spruch auf einem soliden Wert von 18.
Die Variante „Schattenarmee“:
Schattenarmee (+3 pro zusätzlichem Schatten, ab ZfW 7 zwei Schatten, ab ZfW 10 drei Schatten usw.). Der Schatten des Magiers teilt sich in mehrere, entsprechend weniger dunkle Schattenkämpfer auf. ‚Stirbt‘ ein Schatten, verliert der Magier schlagartig 7 AsP, davon 1 pAsP. Die Schatten können sich bis zu 7 Schritt vom Magier entfernen. Diese Variante kostet 3 AsP pro Schatten plus 1 AsP pro Kampfrunde und pro Schatten.
Vier Schatten wären also recht zuverlässig gezaubert. Durch Zauberei nicht zu verletzen und bei moderaten Kampfwerten des Magiers auch ganz brauchbar im Nahkampf.
Wenn der Magier jetzt aber ziemlich gut im Nahkampf ist und den Spruch auch noch im Stab speichert, ist das dann nicht völlig broken?

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Ungelesener Beitrag von Leta » 27.12.2019 10:08

Das kostet auch 12 AsP und 4 AsP pro KR. Erscheint mir jetzt nicht ganz günstig. Und die Option 28AsP und 4 pAsP zu verlieren erscheinen mir auch relativ gefährlich.

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 10:24

Warum rechne ich mit 8 AsP pro Kampfrunde? :grübeln:
Dass man unter Umständen permanente AsP verliert, ist mir durchaus bewusst. Umgeht man die permanenten Kosten nicht durch den Stabspeicher? Ich habe jetzt gerade kein genaues Beispiel, meine mich aber daran erinnern zu können, dass es bei einem anderen Zauber auch so gehandhabt wird.

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Ungelesener Beitrag von Leta » 27.12.2019 10:30

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 10:24
Umgeht man die permanenten Kosten nicht durch den Stabspeicher?
Mit Sicherheit nicht. Eventuell würden die pAsP Kosten auch das Einspeichern komplett unterbinden.

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Ares
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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 10:33

Neben dem Risiko pAsP zu verlieren ist auch der Schattenverlust nicht ohne (was einen im Volksglauben als Namenlospaktierer kennzeichnet.

Rechne außerdem mal durch, was dich so ein Kampf kostet: 12 AsP für vier Schatten als Basis. dann noch 4 AsP pro Kampfrunde. Ein Vier Runden dauernder Kampf kostet dich schon 28 AsP insgesamt.
Zum selben Preis kannst du drei Gegner paralysieren oder 4 horriphobussiern

Also alles im Rahmen.

Natürlich hat der Ecliptifactus noch deutlich mehr Buffpotential der seine Effizienz nochmal deutlich steigern kann - aber das ist ja nichts schlimmes.

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 10:40

Leta hat geschrieben:
27.12.2019 10:30
Mit Sicherheit nicht. Eventuell würden die pAsP Kosten auch das Einspeichern komplett unterbinden.
Gut, das habe ich mir gedacht und würde ihn abschwächen. Im Stab speichern würde ich aber zulassen.
Ares hat geschrieben:
27.12.2019 10:33
Als Meister würde ich dagegen den Gardianum (Dämonenbann) voll wirken lassen
Machen wir auch so.

Könnte man mittels meisterlicher Zauberkontrolle einen einzelnen Schatten „beenden“ bevor er stirbt?

Ich frage das weil ich einen Magier habe, der den E. auf 20 und Schwerter auf 13(15) hat. Wenn der jetzt seine vier Schatten auf einen gegnerischen Magier jagt und im Hintergrund noch einen Limbus versiegeln wirkt, müsste der arme Tropf doch fürchterlich vermöbelt werden bevor er sich wegbeamen könnte. Oder übersehe ich in meinem Anflug von Euphorie etwas Entscheidendes?

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 10:51

Naja, du kannst deine Schatten nicht mehr als 3 Schritt von dir entfernt bewegen. Der Magier kann den Gardianum einsetzen um sich effektiv zu schützen und er kann auch ziemlich einfach alle möglichen anderen Tricks anwenden, die ein Magier hat um gegen mehrere Gegner zu bestehen (Selbstparalysis wäre effektiv um die Uhr deiner Schatten ablaufen zu lassen)
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 10:57

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 10:40
Naja, du kannst deine Schatten nicht mehr als 3 Schritt von dir entfernt bewegen.
Es sind 7 Schritt und man kann die Reichweite mittels Mod. erhöhen.
Außerdem haben vier Schatten einen ganz guten Schadensoutput.
So könnten die ja ohne Probleme umwandeln, Wuchtschläge ansagen und ggf. könnte man den Gardianum auch als unbewegtes Ziel sehen falls sich der Magier selbstparalysiert.
MMn hält das auch ein Dämonenschild nicht lange durch.
Und zur Not kann man den Magier fulmen.

Kurzer Einwurf: wer steuert einen Schatten eigentlich? Der Spieler? Der Meister? Zufallsaktionen weil dämonisch?

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 27.12.2019 11:10

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 09:42
Kurzer Einwurf: wer steuert einen Schatten eigentlich? Der Spieler? Der Meister? Zufallsaktionen weil dämonisch?
Ich denke der Spieler, weil er die Schatten ja kontrolliert (dafür muss der Zauberer ja AsP pro KR bezahlen). Deshalb hätte ich aber Probleme den Spruch im Stab zu erlauben, denn eigentlich wird der ja durch den Stab "gesprochen". Der kann aber weder etwas kontrollieren (dann also doch chaotischer Zufall, wobei der Stab kaum Angriffe gegen den eigenen Magier zulassen dürfte - gegen dessem Gefährten aber schon) noch Asp pro KR zahlen. Die KR-Asp müssten also meiner Meinung nach mit in dem Stab gespeichert werden (wenn man es überhaupt zulässt - das Argument mit pAsP finde ich beachtlich)
Zuletzt geändert von Strippenzieher am 27.12.2019 11:15, insgesamt 2-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 11:14

Der Schatten handelt eigenständig und unterstützt den Magier. Dementsprechend sollte der Meister sie als befreundete NPCs führen.
Was mir gerade auffällt: Die Schatten dürften ohne jede Ausrüstung erscheinen (Formzauber wirken nur auf den lebenden Körper).
Natürlich kann man ihnen Waffen in die Hand drücken, die sind aber nicht magisch.
Dementsprechend müssten die Schatten den Gardianum mit bloßen Fäusten attackieren.
7TP entsprechen einem Schildpunkt. Die Schatten dürften typischerweise 1+3,5 TP(A) anrichten, also 2,25 echte TP
Bei einem 15er AT Raufen und einem Magier der nicht mit seinem Gardianum still hält, können Sie das mit Geraden Ansagen zu einem Wuchtschlag +5 machen und so auf 4,75 echte TP mit einer 50% Trefferchance machen. Dazu eine umgewandelte AT mit nur 2,75 TP/2
Das ganze 4 mal pro Runde
(4,75+2,75)*4/2 = 15 TP pro Runde oder 2 Schildpunkte.
Alles in allem also ein Wert, den der gegnerische Magier mit seinem Gardinanum gut ab kann.
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 27.12.2019 11:18

Nach nochmaligen Lesen des LC schließe ich mich Ares an :oops: : der Schatten kämpft eigenständig, dh als befreundeter NPC (wobei wenn er aus dem Stab kommt trotzdem nur der Magier als Freund gelten dürfte - was hat der Stab mit den anderen Helden zu schaffen)

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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 11:35

Das Argument mit dem Stabspeicher lasse ich gelten, das klingt plausibel. So hab ich mir das auch gedacht - woher soll der Stab auch wissen wer Freund und Feind ist?

@Ares
Nun gut, da unterscheiden sich unsere Meinungen bezüglich der Beschreibung eines kämpfenden Schattens. Ich behaupte mal, dass mit „Kampfwerten“ des Magiers auch die gerade geführte Waffe gemeint ist. Hier in diesem Beispiel also ein Schwert.
Daher denke ich, dass ein belebter Schatten auch mit einem Schattenschwert kämpft, wobei das wohl eher als Ganzes zu sehen ist.
Sprich,verbessert geschmiedete Waffen zählen nicht, wohl aber eine Waffenspezialisierung.
Da weiter im Text auch von „Kampfmanövern“ die Rede ist, halte ich es für ganz schön abwegig hier mit einem boxenden Schatten zu argumentieren. ^^
Ich verstehe aber das Argument, schließe nicht diesem aber nicht an. Des Weiteren wirkt auch das Merkmal Dämonisch - für mich ein Zeichen, dass der sichtbare Schatten (also der mit Waffe) „belebt“ wird.

Dass ein Schatten vom Meister geführt wird, finde ich gut. Wird das aber nicht super nervig? Abgesehen davon, dass er ja quasi „gegen sich selbst spielen“ muss (für mich als Meister ungefähr so spannend wie zwei miteinander sprechende NPCs darzustellen..), bedeutet das einen nicht unerheblichen bürokratischen Mehraufwand.

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 11:49

@Gerwulf_Treublatt
Fair enough :)

Allerdings solltest du bei deiner Interpretation bedenken, dass du den Zauber damit enorm aufwertest: Du erschaffst vier magische Waffen, die in der Lage sind Resistenz gegen mundane Waffen zu überwinden. Und es hindert dich ja nichts daran, den Schatten eigene Waffen zur Verfügung zu stellen. (Zwei Schwerter in Rückenscheiden, eine am Gürtel)

Tatsächlich glaube ich, dass die effektivste Anwendung dieses Zaubers mit 2 Schatten erfolgt: 6 AsP +2 AsP/KR sind noch gut im Rahmen. Bei drei gegen einen, sollte immer einer in der Lage sein von Hinten anzugreifen (und damit auch die Meuchelregeln zur Anwendung bringen können.
Werden die zwei Schatten außerdem erschlagen, ist der Effekt nicht schlimmer als wenn man die Grundversion verliert.

Was das gegen sich selbst spielen angeht: Entweder lässt der Meister den Kampf im Hintergrund ablaufen, oder er drückt die Würfelei dem Spieler aufs Aufge, bestimmt aber, was die Schatten tun, bzw. was sie nicht tun (z.B. einen Gegner verschonen, der gefangen genommen werden sollte)
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 27.12.2019 11:50

Ares hat geschrieben:
27.12.2019 11:14
Was mir gerade auffällt: Die Schatten dürften ohne jede Ausrüstung erscheinen (Formzauber wirken nur auf den lebenden Körper).
Das haben wir noch nie so gespielt :ups:. ok - das ist kein Argument, deshalb versuche ich es mal:
Der Ecliptifactus wirkt grds auch auf Gegenstände und Ausrüstung, wie man aus der Schattensprung Variante sehen kann. Ich würde deshalb auch sagen, dass der Schatten den Schatten der in der Hand gehaltenen Waffe und den Schatten der angezogen Rüstung an hat. Jedenfalls beim Magierstab kann man sogar argumentieren, dass der quasi der verlängerte Arm des Magiers selbst ist - also auf jeden Fall zu seinem Schatten gehört.

Aber weil der Schatten nur die Schatten der Gegenstände hat, würde ich Vorteile wie erhöhten RS wegen Zauberzeichen oder Adamantium, erhöhter Schaden wegen Zauberklinge oder Adamantium etc nicht zulassen. Was hingegen gehen dürfte sind alle objektgebundenen Vorteile wie durch eine persönliche Waffe (auch deren Schatten hat die perfekte Länge für den Schatten des Magiers)

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 11:53

@Strippenzieher
Gutes Argument, allerdings beziehen wir uns hier nicht mehr auf die Grundversion, sondern auf die Version aus Stätten okkulter Geheimnisse. Hier ist Schattensprung ein eigener Zauber.
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 12:15

Allerdings solltest du bei deiner Interpretation bedenken, dass du den Zauber damit enorm aufwertest: Du erschaffst vier magische Waffen, die in der Lage sind Resistenz gegen mundane Waffen zu überwinden. Und es hindert dich ja nichts daran, den Schatten eigene Waffen zur Verfügung zu stellen. (Zwei Schwerter in Rückenscheiden, eine am Gürtel)
Naja wir gehen hier immerhin von einem Sonderfall aus. Mal ehrlich, wieviele Magier kämpfen im Nahkampf so gut, dass es auch einen effektiven Mehrwert bringt? Die meisten beschränken sich auf Hinhalten und Abwehren.
Mitnichten bezwecke ich das Führen von zwei Schwerten. Ehrlich gesagt würde ich dann sogar das von dir Vorgeschlagene verwenden: Die Schatten halten nichts in der Hand, ergo auch keine Waffe.
Und ein Magier mit beidhändigem Kampf 2? Well, chapeau. Dann ist dem wohl so. In solchen Fällen ist dann aber auch weniger der E. das Problem. ^^
Zwei Schatten halte ich auch für das Optimum, darüber wird riskant und teuer.

Abschließend werden wir es wohl so regeln.
- Ecliptifactus ist speicherbar, dann agieren die Schatten aber gegen alles und jeden außer dem Magier.
- Der Zauber kostet immer pAsP bei Verlust eines Schattens.
- Beim Zaubervorgang zählt das was der Magier in der Hand hält.
- Der Meister gibt das grobe Vorgehen der Schatten vor. Also in erster Linie wer wen angreift. Dabei gilt Folgendes: Zuerst wird die größte Bedrohung angegriffen, dann der nächstbeste Gegner, ansonsten die taktisch geschickteste Lösung (Überzahl usw.). Der Spieler würfelt dabei und sagt eventuelle Manöver an.

Jetzt nochmal folgende Frage: wäre es möglich, einen Schatten mittels (meisterlicher) Zauberkontrolle zu beenden, bevor er stirbt? Oder geht das nicht, weil man auch einen Teilschatten als ganzen Zauber zählen muss?

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 12:47

Das ist ein Missverständnis: Die drei Schwerter des Magiers sind für ihn und jeweils einen der Schatten - ansonsten aber ja: Ein Magier, der sich diesbezüglich fortgebildet hat (oder ein Borbaradianer/Minderpaktierer) könnte mit solchen Schatten zu einem sehr formidablen Gegner werden.

Zu deiner Frage: Ich glaube nicht, dass man den Zauber teilweise unterbrechen kann. Es ist aber auf jeden Fall sinnvoll den Zauber einzustellen bevor die Schatten draufgehen (oder gleich ein Artefakt zu erstellen, dass das Risiko trägt)
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 27.12.2019 13:20

@Ares
Guter Einwand. Ich würde es aber gleichwohl wie oben beschrieben handhaben bzw mindestens den Magierstab (falls er in der Hand gehalten wird) dem Schatten zugestehen

Edit:den Zauber teilweise einzustellen halte ich auch nicht für von den Regeln gedeckt. Hinzu kommt, dass der Magier natürlich nicht weiß wie viel Schaden der Schatten eingesteckt hat - das sollte also vom SL verdeckt gewürfelt und notiert werden
Zuletzt geändert von Strippenzieher am 27.12.2019 13:21, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 13:21

@Strippenzieher
Ja, der sollte sicher gehen - vielleicht sogar andere gebundene Waffen wie das Bannschwert.
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Ungelesener Beitrag von Gerwulf_Treublatt » 27.12.2019 17:57

Ares hat geschrieben:
27.12.2019 12:47
Die drei Schwerter des Magiers sind für ihn und jeweils einen der Schatten
Ah jetzt verstehe ich wie du das meinst. Du sagst also, dass die belebten Schatten soweit profan sind, dass sie reelle Waffen halten können.
Aber ist das dann nicht total heftig wenn man denen dann magische Schwerter mit (*füge beliebigen Buff ein*) verzaubert mitgibt?

Genau, Schatten einzeln beenden würde bei mir auch nicht gelten.
Und das mit dem Artefakt würde ich soweit mitgehen bis es darum geht, wen konkret die Schatten angreifen.
Und da auch ein Artefakt ohne zusätzliche Tricksereien nicht zwischen den Mithelden und Feinden unterscheiden kann, wäre das für mich auch sehr fragwürdig.

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 27.12.2019 19:50

Ares hat geschrieben:
27.12.2019 11:14
Was mir gerade auffällt: Die Schatten dürften ohne jede Ausrüstung erscheinen (Formzauber wirken nur auf den lebenden Körper).
Natürlich kann man ihnen Waffen in die Hand drücken, die sind aber nicht magisch.
Wtf?
Wie kommst du denn bitte jetzt dadrauf?
Der Schatten(!) des Magiers wird belebt. Diese Schatten enthält logischerweise alles was der Magier bei sich trägt (und einen Schatten wirft): Ergo auch die Waffen des Magier (In Regeln: Der Schatten hat die Kampfwerte(!) des Magiers, mit Abweichendem RS (ZfP*/3)).
Und ich sehe auch keine Stelle die sagt, das man dem Schatten irgendwas in die Hand drücken könnte...

Edit:
Ja, ihr habt recht...
WTF ist sicherlich kein guter Terminus :D
Entsprach allerdings ziemlich genau meinen Gedanken ^^;
Zuletzt geändert von ChaoGirDja am 27.12.2019 23:05, insgesamt 1-mal geändert.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 27.12.2019 21:01

Ich sehe das ja auch nicht so wie Ares, aber "wtf" ist kein besseres Argument als mein "das haben wir ja noch nie so gemacht" :P

Der Schatten des Magiers ist erstmal das: Der Schatten der Person. Ob darunter auch Gegenstände fallen ist Ansichtssache und kann man mühelos von "klar" (wie du) über "kommt drauf an" (nur besondere Gegenstände aka Stab und Bannschwert) bis "nein" (gibt halt auch noch den Schatten der Gegenstände, die sich mit der der Person überschneiden können aber was anders sind... pedantisch aber vertretbar) beantworten. Auch "Kampfwerte" umfasst meiner Lesart nach zwar AT/PA, Ausweichen etc, aber nicht die TP einer Waffe (und hey - darum geht es doch).

Und ja - dem Schatten was in die Hand zu drücken halte ich auch für nicht machbar. Aber die Einschränkung auf persönliche Gegenstände halte ich für 1) gut begründbar, 2) sinnvoll um den Zauber nicht noch stärker zu machen als er eh ist und 3) geeignet Diskussionen zu vermeiden, ob denn die extra TP des doppelt geflämmten und mit F-Waffenbalsam bepinselten Zwergendegens auch dem Schatten zugute kommen

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Ungelesener Beitrag von ChaoGirDja » 27.12.2019 23:13

Was ist an dem Zauber "nicht noch stärker" zu Machen?
Der übliche Magier ist keine hohen Kampfwerte, nicht sonderlich viele Kampf-SFs und für gewöhnlich jetzt auch nicht grade die hyper mega Waffe. Sondern halt ihren Stab...
Wobei mEn "klar" sein dürfte, das keine magischen/karmalen Waffeneigenschaften durch den Zauber kopiert werden. Die Waffenwerte sind also die "Basic"-Waffenwerte. Oder halt ganz einfach: Die Werte die der Magier auch benutzt.
Is am einfachsten und mEn auch am Sinnvollsten.
Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
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Ungelesener Beitrag von Ares » 27.12.2019 23:58

Meine Gründe sind relativ einfach:
In WdZ zum Merkmal Form steht:
"Form bedeutet ‘Verwandlung von Lebewesen (inklusive Pflanzen)’, also die Veränderung der körperlichen Form und / oder der inneren Struktur eines Lebewesens."

Die einzigen Zauber, die Ausrüstung berücksichtigen, sind die Leib der Elemente Formzauber, und dort ist die ausgedehnte Aura explizit als Variante genannt und sorgt nur dafür, dass sie nicht vom Zauber beschädigt wird oder den Zauberer behindert.

Der Ecliptifactus scheint explizit nicht Rüstung mitzuverwandeln - sein RS generiert sich aus den ZfP*
Damit fallen Rüstungsteile wie der Panzerarm weg, die auch als Waffe und vice versa verwendet werden können.

Betrachten wir den umgekehrten Fall, dass tatsächlich alle getragene Ausrüstung dem Schatten zur Verfügung steht:
Ist die Schwere Windenarmbrust ebenfalls gespannt dabei?
Super, statt Nachladen werden einfach zwei Schattenkopien gerufen. Die feuern und werden wieder entlassen.
Noch besser: Magier stellt sich bei Burgbelagerung neben den Skorpion und berührt in: Zack, zwei weitere Belagerungswaffen. Selbes Spiel mit dem Onager...

Und wer jetzt sagt: Das wird kein Meister erlauben - warum nicht? Ist doch auch die Waffe, die der Magier führt und die einen Schatten wirft. Wo liegt die Grenze bei der Ausrüstung?

Dass Schatten keine realen Waffen halten können sollen, erschließt sich mir hingegen nicht: Die Schattenkreatur kann mit ihren Gegnern normal interagieren und diese mit ihnen. Sie können entwaffnen und entwaffnet werden. Was passiert dann mit der Schattenwaffe?

Da ist es mMn einfacher die Schatten gleich unbewaffnet bzw. nur mit gebundenen Traditionsartefakten erscheinen zu lassen. Das ist konsistent mit den restlichen Formzaubern und braucht letztendlich weniger Meisterentscheidungen wenn die Spieler anfangen kreativ zu werden...
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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 28.12.2019 04:42

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 12:15
- Ecliptifactus ist speicherbar, dann agieren die Schatten aber gegen alles und jeden außer dem Magier.
Halt ich für ungerechtfertigt. In jeder Hinsicht auch bei Artefaktspeicherung. Der Zauberstab eines Magiers ist eine Erweiterung seines Astralgefäßes. Des Stab ist in fast jeder Hinsicht ein Körperteil/ Organ des Magiers. Deshalb gehen Berührung und Gesten auch mit dem Stab.
Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 12:15
- Der Meister gibt das grobe Vorgehen der Schatten vor.
Dann sollte ein Meister auch vorgeben, auf welches Ziel ein Ignisphäro fliegt oder wohin sich ein Flim Flam verabschiedet.
Magier haben Kontrolle über (A) Zauber.
Genau genommen verhalten sich die Schatten selbstständig, würden aber genau das machen, was der Magier macht, da sie quasi seine Klone (gleiche Eigenschaften) sind. Eigentlich sollte der Meister den Spieler immer fragen "Was würde dein Charakter in dieser Situation machen?" und dann sollte der Meister genau das machen, was der Spieler ihm sagt. Da kann der Spieler alle Schatten auch selber spielen.
Nur wenn ein Schatten deutlich andere Informationen als der Magier hat, sollte der Meister die Kontrolle übernehmen (etwas was eigentlich nie vorkommen sollte).
Solange der Magier lebt, hat er Kontrolle. Explizit erst wenn der Magier stirbt, wird der Schatten zu einer "seelenlosen Kampfmaschiene".
ChaoGirDja hat geschrieben:
27.12.2019 19:50
Und ich sehe auch keine Stelle die sagt, das man dem Schatten irgendwas in die Hand drücken könnte...
Es gibt eine Variante des Zaubers die nur dafür da ist, Dinge zu greifen und zu bewegen. Der Schatten ist ein physisches Objekt sonst wäre er immun gegen Schaden.

Eine Rüstung wirft keinen Schatten. Munition auch nicht. Waffen hingegen schon. Alles was einen Schatten wirft, wird mMn mit übernommen. Alles was am Körper getragen wird nicht. Die Schatten könnten sich eine Rüstung anziehen, ist auf Grund der dauer und AsP kosten aber nicht praktikabel.
Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.12.2019 12:15
Jetzt nochmal folgende Frage: wäre es möglich, einen Schatten mittels (meisterlicher) Zauberkontrolle zu beenden, bevor er stirbt? Oder geht das nicht, weil man auch einen Teilschatten als ganzen Zauber zählen muss?
Ist mMn nicht möglich. Der Magier kann den Zauber aber unterbrechen um seine Schatten zu retten. Flammenatem? Meisterliche Kontrolle aus, abwarten, wieder anschalten.

Hier ein Tipp für eine Hausregel:
Die Variante "Schattenkrähen" sollte zu "Schattenfledermäusen" werden. Der erspart eine Menge an gewürfel und ist genau so stark und um einiges stimmiger.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Witchblade » 28.12.2019 08:17

Rasputin hat geschrieben:
28.12.2019 04:42
ChaoGirDja hat geschrieben: ↑27.12.2019 19:50
Und ich sehe auch keine Stelle die sagt, das man dem Schatten irgendwas in die Hand drücken könnte...

Es gibt eine Variante des Zaubers die nur dafür da ist, Dinge zu greifen und zu bewegen. Der Schatten ist ein physisches Objekt sonst wäre er immun gegen Schaden.

Eine Rüstung wirft keinen Schatten. Munition auch nicht. Waffen hingegen schon. Alles was einen Schatten wirft, wird mMn mit übernommen. Alles was am Körper getragen wird nicht. Die Schatten könnten sich eine Rüstung anziehen, ist auf Grund der dauer und AsP kosten aber nicht praktikabel.
Quelle oder Gerücht

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 28.12.2019 08:55

Strippenzieher hat geschrieben:
27.12.2019 11:50
Der Zauberstab eines Magiers ist eine Erweiterung seines Astralgefäßes.
Nein. Der Stab hat ein eigenes Astralgefäß. Sonst könnte der Magier ja einfach auf das des Stabes zugreifen und müsste nicht umständlich fertige Zauber einspeichern.
Rasputin hat geschrieben:
28.12.2019 04:42
Genau genommen verhalten sich die Schatten selbstständig, würden aber genau das machen, was der Magier macht,
Auch nein. LC sagt ziemlich klar: Der Schatten wird mit Eigenleben gefüllt und eigenständig. Er wird - daher das Merkmal Dämonisch (!) - von einer fremden Kraft beseelt und kämpft an der Seite des Magiers.

Und jetzt zum Sonderfall Artefakt: Zaubernder ist hier erst einmal das Artefakt. Man kann jetzt überlegen, ob auch der Auslösende als derjenige gilt, an dessen Seite gekämpft wird (was ich beim Stab - auch aus den von dir genannten Gründen - auf jeden Fall bejahen würde). Aber das war es dann auch. Woher soll das Artefakt wissen, ob Alrik neben dir jetzt für oder gegen dich hantiert?!

Zum A-Argument: der Zauber wird beim Artefakt von diesem aufrecht erhalten. Dieses kontrolliert also - in eingeschränktem Umfang - die Schatten. Sie kämpfen also, wenn sie aus einem Artefakt kommen, chaotisch-dämonisch mit Eigenleben gegen alles außer dem Auslösenden, wobei es ok wäre sie zuerst gegen einen unmittelbaren Gegner des Auslösenden zu schicken. Steht der aber ohne Gegner hinten Stürzen sie sich auf wen auch immer

Edit: zur Stärke des Zaubers:
Der Ecliptifactus stellt - anders als der Duplicatus - echte Kämpfer bereit, die eine Überzahl Situation herstellen können, zusätzlich als Schreckgestalt wirken und je nach Situation 2x pro KR angreifen oder parieren können (mit Umwandeln per Stab sogar ab TaW 10 ohne Malus). Sie erleiden keine Wunden (!!), machen echten Schaden und können Manöver einsetzen. Vor allem Wuchtschkag ist billig zu bekommen und bietet sich an. Und wenn ein Schatten heftig getroffen wurde - einfach Zauber beenden.

Und das alles für lächerliche 5 Asp + 1 pro KR in der Standard LC Variante. Genau so viel wie der deutlich schwächere Radau :rolleyes:
Zuletzt geändert von Strippenzieher am 28.12.2019 09:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 28.12.2019 09:16

Witchblade hat geschrieben:
28.12.2019 08:17
Quelle oder Gerücht
https://www.ulisses-spiele.de/assets/do ... D_d01e.pdf
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Rasputin » 28.12.2019 09:19

Strippenzieher hat geschrieben:
28.12.2019 08:55
Auch nein. LC sagt ziemlich klar: Der Schatten wird mit Eigenleben gefüllt und eigenständig.
Widerspricht meinem Argument in keiner Weise. Die Schatten haben die gleichen Werte wie der Magier. Es geht hier um eigenen Willen und nicht körperliche Autonomie. Dein Zitat belegt nämlich nur diese.
Strippenzieher hat geschrieben:
28.12.2019 08:55
Sonst könnte der Magier ja einfach auf das des Stabes zugreifen und müsste nicht umständlich fertige Zauber einspeichern.
Der Magier kann einfach so auf das Gefäß des Stabes zugreifen. Das ganze ist der Zauberspeicher. Das zugreifen nennt sich "Aktivierungsprobe" und dauert eine Aktion. Die Mindestzeit für eine magische Handlung.
Es gibt einen Grund warum man den Stab die ganze Zeit festhalten muss (besonders bei (A) Zaubern). Ohne den Magier ist das Ding nur ein unzerstörbarer Stock.
Anscheinend kapiert ihr es alle nicht. Ich bin hier nicht mit euch eingesperrt, ihr seid hier mit mir eingesperrt!

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 28.12.2019 09:39

Rasputin hat geschrieben:
28.12.2019 09:19
Es geht hier um eigenen Willen
Dann sag doch mal woraus sich ergeben soll, dass der Schatten vom Magier kontrolliert wird. "Eigenständig handeln“ (!) und“ Eigenleben“ bedeuten für mich nämlich erst einmal autonomes Handeln, solange es nichts gibt, was etwas anderes sagt. Der eigene" Wille" bzw die Motivation des Schattens ist ja auch angegeben: an der Seite des Magiers zu kämpfen.
Das autonome Verhalten steht im übrigen auch in Einklang mit dem Merkmal Dämonisch.
Rasputin hat geschrieben:
28.12.2019 09:19
Der Magier kann einfach so auf das Gefäß des Stabes zugreifen
Der Magier kann im Stab gespeicherte Zauber aktivieren. Er kann aber nicht auf ein "Astralgefäß" des Stabes wie auf sein eigenes zurückgreifen und damit Zauber nach Belieben wirken. Eine solche Möglichkeit eines freien Astralspeichers kennt der Stab nämlich gerade nicht. Er wirkt insoweit wie ein ganz normales (temporäres) Artefakt, das ich auslösen muss.

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