Titel ehrenhalber für Magier (ehem. Gildenfremde-)

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Jyivindar
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Titel ehrenhalber für Magier (ehem. Gildenfremde-)

Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 05.09.2019 23:12

Hesinde zum Grüsse!

Herr Thorgrimmson- weiterlesen ist nicht ;-)


Gut. Es geht mir um einen Angehörigen der Weissmagier, präziser einem Magier thorwalscher Abstammung, der aber über Umwege in der Akademie Schwert und Stab zu Gareth gelandet ist.

Jetzt hat es sich aber im Rahmen der Phileasson Saga ergeben, dass er sich um die Graue Gilde sehr verdient gemacht hat und ich Ihm gerne einen kleinen Gefallen erweisen würde.
D.h. er soll einen Titel erhalten, den "viatoris" von der Akademie zu Thorwal, verliehenen von Cellyana von Khunchom, für die einige Aufträge erledigt wurden und in dessen "Dienst" er diese Reise bestreiten wird. Naja, so der Plan.

Wie würde ein solcher Titel dann komplett aussehen? Hat ein Weissmagier überhaupt Interesse daran einer Grauen Gilde einen Gefallen zu erweisen? Er ist ziemlich im Zwiespalt zwischen Abstammung und Ausbildung.
Noch der Form halber:
Thorgrimm Faenwulfson, Adeptus Minor der Akademie Schwert und Stab zu Gareth.

Würde das dann so aussehen:
Thorgrimm Faenwulfson, Adeptus viatoris Thorwalis, Adeptus Minor Schwert und Stab zu Gareth?

Vielen Dank schonmal!
Zuletzt geändert von Jyivindar am 23.09.2019 09:40, insgesamt 1-mal geändert.

Darjin
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Titel ehrenhalber für Gildenfremde Magier

Ungelesener Beitrag von Darjin » 06.09.2019 08:38

Also erstmal ist es imho ein Unterschied, welche Titel man hat (und theoretisch führen darf) und in was für einer Umgebung man welchen Titel führt. (man schaue nur nach Almada...)
Außerdem ist die "Schwert und Stab" so ziemlich die weißeste des weißesten der weißesten der weißesten der gutesteten und bestesten Magier überhaupt. Um den komischen Obermagierzwerg hatte man schon damals an der Backen.

Selbst wenn der Weißmagier dann nicht so überdoktriniert ist wie ich mir relativ junge und frisch vom Schleifer geprägte Magier dieser Schule (Magier? Die haben einen höheren Wert in Rechtskunde als in Magiekunde!) allgemein vorstelle würde er den Ehrentitel bestimmt nur in den seltensten Fällen erwähnen - die meisten normalos können eh nix damit anfangen und die meisten Gildenbrüder und -schwestern wären über diese Fremdgängerei irritiert - hat nicht mal ein Brabaker Magier über die Kollegen in Thorwal gesagt, dass das eigentlich eine schwarze Akademie ist, sie nur Pussies sind und sich nicht die Konfrontation mit der einheimischen Bevölkerung zutrauen und deshalb so tun als wären sie grau? Und als guter Garether Doppelweißmagier will man weder mit Schwarzmagiern noch mit Pussies etwas zu tun haben...

Ich würde eher schauen ob man als Magierakademie nicht irgendwelche Gildenübergreifende bzw. nicht Akademiespezifische Ehrungen für den Char anregen kann - oder ihn mit eher pragmatischen Dingen belohnen wie einem Crashkurs in "Magiekunde für echte Magier" oder Vergünstigungen für ein Zweitstudium belohnen kann... Bei letzterem könnte es da vermutlich wieder mit der Garether Schuler Reibereien geben wenn da ein gewisser Verdacht der Untreue aufkommt... - aber vielleicht will der gute ja auch eigentlich aus der weißen Gilde raus?
Im schlimmsten Falle müsste er dann sein Langschwert abgeben - aber die Thorwaler dürfen ja immerhin Kusliker Säbel führen, die sind eh viel schicker.... :-P Und er sollte sich bemühen das in geordneten Bahnen auf dem Dienstweg schriftlich mit Mitzeichnung und dem ganzen Behördenbla... gibt es eigentlich in der weißen Gilde Gleichstellungsbeauftrage für anderwärtig Indoktrinierte? Und politisch-moralisch Deckung der grauen Gilde/Schule in Punin(!) bzw. ggfs. religiöser Instanzen sollte man sich vielleicht auch vorher versichern bevor der kleine Obermagier austickt und einem in einer Laune die PdL auf den Hals hetzt wegen vermuteter Besessenheit oder ähnlichem....
„Man muß uns, glaube ich, nie so viel Verachtung zeigen, wie wir verdienen.“
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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.09.2019 08:47

Ob ein Weißmagier ein Interesse an einer solchen Ehrung hat... Es gibt da zwei Sachen: 1) hat der Charakter ein Interesse daran? Das kann wohl nur der Spieler entscheiden. Und 2) gibt es da Probleme mit der eigenen Gilde? Das kommt auf die Akademie (S&S ist natürlich schon hart), wie vernetzt der Magier in der Gilde ist (wer eh gut gelitten ist hat mit so was weniger Probleme), für was er die Ehrung bekommt und wie offensiv er die zur Schau stellt.

Zum Titel: mir ist nicht ganz klar, ob der "viatoris" als Ehrung besonderer Verdienste passt. Wenn es der aus WdZ 265 ist, dann wohl eher nicht. Denn hierbei handelt es sich um einen echten akademischen Grad, der ausdrückt, dass ein Magier mit fester Lehranstellung an einer anderen Akademie (also mindestens den akad. Grad Magister hat) auf Reisen ist und auch anderorts lehren kann. Einen "Adeptus viatoris" kann es deshalb schon nicht geben, weil eine (festangestellte) Lehrbefugnis hierfür Voraussetzung ist. Aber man kann z.B. an der Akademie Punin durchaus einen Kurs im "Nihilogravo" bei einem "Magister viatoris Festumiensis" belegen, also jemandem, der eigentlich in Festum lehrt, aber ein Forschungssemester in Punin macht und dort nebenbei Kurse gibt.

Aus demselben Grund dürfte auch ein Ehrentitel wie "Magister honoris causa" zu Problemen mit der weißen Gilde führen, weil hiermit - so lese ich das jedenfalls - auch eine Lehrbefugnis (an einer grauen Akadamie!) einher gehen würde.


Wenn es (nur) um eine Ehrung geht, könnte sich das "graue Einhorn" (Verdienste um das Ansehen der Zauberei, verliehen durch die graue Gilde) mit SO+1 anbieten oder - etwas weniger prachtvoll - das Pentagramm in Mindorium (wegen mutigem Kampf gegen Chaos und Dämonen). Das sind Auszeichnungen ohne akademische Voraussetzung und die dürften auch bei der weißen Gilde nicht auf Ablehnung stoßen (das Pentagramm in Mindorium wird auch von der weißen Gilde und der Hesindekirche verliehen). Dass man das "graue Einhorn" vielleicht nicht am Revers auf einem Konvent der weißen Gilde trägt ist eine andere Geschichte...

Verliehen werden diese Titel aber von der Gilde, das kann also die Akademie zu Thorwal nicht einfach so entscheiden. Sie kann aber einen Vorschlag unterbreiten und diesen nachdrücklich unterstützen.

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 06.09.2019 09:43

Die Akademie Thorwal selbst wird kein Problem damit haben einen Weißmagier aus dem Mittelreich zu ehren; man fühlt sich ja beiden Wegen (und der wissenschaftsfreiheit über die Gildenmagie hinaus) verpflichtet, und solange er nicht aus Nostria oder Al'Anfa kommt (oder einer anderen Nation, mit der man gerade im Krieg steht), ist das politisch auch nicht fragwürdig... fände es aber passend, wenn zeitgleich auch noch ein Lowanger Schwarzmagier oder ein Andergaster Druide geehrt würden (um das zu verdeutlichen)

Probleme sehe ich auch vor allem bei der Heimatakademie und der mittelreichischen Heeresleitung (und der eigenen, anscheinend eher vernachlässigten Prinzipientreue des S&Slers)... wobei Akademie und Reichserzmarschallsstab (und vielleicht die KGIA) den Magier eh schon in den Blick nehmen dürften, wenn sich rumspricht, dass er (ein dem 12G-Glauben und Praios im Besonderen verpflichteter Weißmagier und Reichsoffizier in Reserve) da in freundschaftlicher Weise mit zwielichtigen, reichsfremden, nur begrenzt zwölfgötterfürchtigen Elementen verkehrt; auf eine Ehrung kommt es dann auch nicht mehr an. Schwert abgeben lassen würde ich nicht - Gildenausschluss geht in dem Fall eher mit Purgation einher.

btw: S&S sitzt zu dem Zeitpunkt, zu dem ihr spielt, noch in Beilunk. Und den Ignisphäro dürfte er während der Phili (1007-1009 BF) noch nicht haben, da sich Drakonia erst 1011 offenbart.

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Jyivindar
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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 06.09.2019 10:07

Ja, die Erstellung des Chars wurde mit dem Halbwissen von vor 15/20 Jahren erstellt, aber mit dem Regelwerk der 5 ten Edition. Was noch reingespielt hat war, das der Spieler einen Thorwaler haben wollte, aber eben einen Kampfmagier. Er dachte halt mit dem Wissen von damals das andere Magier "nichts reissen" können und wollte nicht nur als Anhängsel mitlaufen. Das war jedenfalls der Grund warum es S&S wurde. Ja, er wird als Weissmagier gespielt und ja, er ist dabei sehr pflichtbewusst, gerade wenn es um Dämonen geht. Dank den bisherigen Reisen fast schon Fanatisch.
(Ergo.. soweit passt es ja). Er wuchs halt immer mehr in die Rolle hinein was wirklich schön war.
Auch ich als Meister müsste das erst begreifen.

Einige eurer Hinweise sind mir bekannt bzw. Hatte ich mir schon gedacht das dies zu Problemen führen wird.
Andere sind wirklich interessante Gedankenanregungen die ich gerne umsetzten will. Gerade der Aspekt mit den noch härter als angenommenen Doktrinen und dem Rang im Heer muss ich viel mehr Gewicht geben.

Ich entschuldige mich schon jetzt für die unangemessen kurze Antwort da ich die Tage nur am Handy tippen kann was sehr mühselig ist. Werde aber alles ausführlicher kommentieren. Danke schön aber nochmal. Super informativ.

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.09.2019 10:54

Wenn das Pentragramm in Mindorium von der Grauen Gilde verliehen wird, sehe ich da - was das angeht - keine Probleme. Gerade, wenn es sich um Verdienste im Kampf gegen die Dunkelheit handelt, dürften weder S&S noch die weiße Gilde etwas dagegen haben, auch wenn die Ehrung von der Grauen Gilde kommt. Weil die Entscheidung auch nicht in Thorwal getroffen wird dürfte das an sich auch nicht das große Problem sein.

Etwas anderes - und unabhängig von der Ehrung - ist tatsächlich der reine Umgang mit den "zwielichtigen" Elementen aus Thorwal. Vor allem, wenn er selber Thorwaler ist und man schon alleine deshalb berechtigte Zweifel an seiner Loyalität haben kann. Dieser (auch innerliche) Zwiespalt kann aber durchaus Anreiz für schönes Rollenspiel sein. Die super Idee, die Ehrung zusammen mit einem Schwarzmagier und einem Druiden durchzuführen, kann dem Helden vor Augen führen, mit welchen Leuten er es zu tun hat und seinen Ehrenkodex auf die Prüfung stellen. Verweigert er die Ehrung? Nimmt er sie an? Oder die KGIA fühlt ihm ein bisschen auf den Zahn - inkl. eines kleinen Loyalitäts-Beweises zum Nachteil von Thorwal bzw. deren Akademie. Vielleicht wird dadurch auch sein Außenseitertum (ein Thorwaler an der S&S?! - das muss doch schon in der Studienzeit zu heftiger Demütigung durch die standesgemäßen Miteleven geführt haben) noch stärker in den Vordergrund gerückt.

Wenn der Held aber mit etwas Halbwissen vor langer Zeit erstellt wurde, würde ich diesen Konflikt nicht auf die Spitze treiben, sondern versuchen ihn rollenspielerisch aufzulösen. Ein eigentlich prinzipientreuer Magier der S&S, der aus der weißen Gilde ausgestoßen und unehrenhaft aus der mittelreichischen Armee entlassen wurde, ist ziemlich schwierig zu spielen (es sei denn das reizt den Spieler - würde ich aber vorfühlen).

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Ungelesener Beitrag von Denderajida_von_Tuzak » 06.09.2019 11:18

Alternativ zu einem Titel wäre z.B. auch eine Ehrung als "geladener Redner" bei den Hesinde-Disputen, um bspw. wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Phili (über alte Elfenkulturen oder über das Wesen des großen Gegners...) vorzutragen. Ist was, was sonst eher namhaften Forschern oder Spektabilitäten zukommt. sollte insofern unproblematisch sein, als dass Saldor Foslarin da auch schon war... und daraus könnte dann z.B. noch eine Anfrage von Salamander_(Zeitschrift) oder Hesindespiegel resultieren, den entsprechenden Vortrag abdrucken zu dürfen... möglicherweise interessant, falls sich der SC Richtung Wissenschaft orientieren will...

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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 06.09.2019 12:33

Ja das Thema mit der Hin und Her Gerissenheit zwischen Mittelreich und Thorwal kommt immerwieder schön durch und er weiss immer nie so Recht wo er sich jetzt hin orientieren soll. Anfangs eher aus Unwissenheit, jetzt bewusst. Aufgewachsen tatsächlich im Mittelreich und er gibt vermutlich auch weniger auf die Schule wie die anderen Abgänger. Danke für den Hinweis mit der Schulzeit. Muss ich dem Spieler mal als Gedankenanstöße geben. Er ist aber dennoch sehr prinzipientreu und weicht davon auch wenig ab.
Hier werde ich aber ansetzten und mal mit ihm drüber diskutieren ob er nicht doch mehr den Hardliner geben will..Insofern er dies will.

Die meisten Punkte werden in Zukunft in eine Bannwaffe investiert und der entsprechende Umgang damit.
Zuvor hat er in seinem Abenteuerleben bisher mit dem Bezwingen von Chimärologen und Dämonenbeschwörer incl. einem "you shall not pass" Moment gegen einen ausgewachsenen Shruuf geglänzt. Besitzt eine erweiterte Einsicht in die Dämonenwelt durch Meisterliche Willenskraftprobe beim Recherchieren.
War in dem Zuge aber im Auftrag von Thorwal und der Akademie zu Thorwal unterwegs - das was ich jetzt gemerkt habe sehr hart an der Schmerzgrenze sein müsste. Blöd. Nuja da bin ich dann nicht so und winke das durch weil es hier um den Spielspass geht und nicht um 100% Rollenspiel. Dafür eben auch eine kleine Aufmerksamkeit.

Phileasson Saga soll erst anlaufen aber ich plane schon jetzt alles so gut wie möglich durch. Daher kann es durchaus sein, das ich Ihm hier tatsächlich einen KGIA Agenten hinterher schicken könnte :-) Auch dir Belohnung bzgl. Der
Hesindedispute gefällt mir sehr gut, fast besser als das Mindorium Pentagramm. Wobei das auch von der weissen Gilde kommen könnte, hat er doch ordentlich Bericht erstattet in Gareth.

Der Gedanke mit der Grauen Gilde kam einfach daher um seinen Thorwalerpart ein wenig aufzuwerten für die Reise. Sprich sobald klar wird das er aufbricht, könnte er nochmal zu Cellyana geladen werden um Ihr bei der Recherche bzgl. der Hochelfen zu helfen und somit eine Anstellung angeboten zu bekommen. Daher meine Idee mit dem Titel viatoris:

Gildenrang> viatoris
Ein Adeptus/Magus/Spectabilitas auf Reisen, zumeist fest an einer Akademie angestellt. Reisende Forscher der Aka. Punin zb "Magus viatoris Puniniensis".

Nach dem Start des Abenteuers und dem Beginn der Reise wird aber Zuwenig Zeit liegen damit die Weissen Gilde davon Wind bekommt. Daher bin ich auch auf die Graue ausgewichen.

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 06.09.2019 13:18

Wie gesagt passt der Titel "Viatoris" für diesen Fall eigentlich nicht. Denn der Held hat ja keine Festanstellung und noch nicht einmal die Lehrberechtigung an einer Institution.

Also wenn er vor der Abreise einen Auftrag der Akademie Thorwal bekommen soll würde sich am ehesten der Titel "Coauditorius i.s.m." (in specialite modi) anbieten. Das ist eine nur in der Forschung tätige Hilfskraft (Coauditorius) mit besonderem Auftrag (i.s.m.). Aber eine feste Anstellung - damit dürfte die Weiße Gilde und seine Heimatakademie ein ziemliches Problem haben. Und das Mittelreich auch.

Es könnte aber durchaus sein, dass die KGIA oder die weiße Gilde zu ungünstiger Gelegenheit auf ihr Vorrecht pochen und den Charakter so in ein Dilemma zwingen. Etwa, indem der Akademie Thorwal wichtige Informationen oder Gegenstände vorenthalten werden sollen oder so. Kann auf jeden Fall spannend werden. Damit der Spielspaß nicht leidet würde ich aber mit dem Spieler klären, wie er sich den Charakter vorstellt (vielleicht auch die Hintergrundgeschichte etwas ausgestalten) und ob er an so etwas grds. Spaß hat :6F:

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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 06.09.2019 18:04

Humm. Ich habe mir jetzt dazu ein paar Gedanken gemacht und würde tatsächlich eher eine Belobigung der weissen Gilde in Betracht ziehen. Oder ein Tadel. Au ja.. da muss ich mal in mich gehen. Zumindest ein längeres "Gespräch" scheint mir nicht verkehrt zu sein. Schönschön!

Bevor es losgeht wird die Gruppe noch einen Abstecher nach Gareth machen und dort die Namenlosen Nächte verbringen (Ja, das Orgien Abenteuer aus WdV) da Sie einen Alchimisten verfolgen und dort auf Hinweise über dessen Verbleib hoffen. Das Abenteuer meistere ich nicht, weiss aber grob worum es geht.
Allerdings habe ich noch 1-2h Meisterzeit vorher um alte Abenteuer abzuschließen.

Wäre es hier angebracht einen Bannstrahler mal vorbeischauen zu lassen oder einen Gildenbesuch einzufordern? Immerhin hatte er zuletzt mit dem Inquisitor persönlich während dem Wolf von Winhall zu tun. Davor noch viel mit den Thorwalern (ungeschriebene Die Dunkle Halle incl. Kampf gegen Glorana). Ist es denkbar eine Art Abgesandten aus ihm zu machen bzw. Einen Spezialauftrag zu erteilen? Noch ist er auch noch im Besitz (die Gruppe zumindest) eines alten Hochelfischen Artefakts ähnlich der Träne der Nurti für den Himmelsturm das in Khunchom analysiert wurde. Ja, wir kommen viel rum ;-)

Mann, ich freu mich richtig hier was schönes ausspielen zu können. Hat noch jemand einen Vorschlag in die Richtung?

Danke an alle für die Aufklärung zu den Hintergründen. Dsa5 hat hier doch arg viele Lücken und betrachtet weniger tief die Hintergründe. Und genau diese interessieren mich dann schon zu sehr um diese zu ignorieren. Gut, drauf pochen nicht unbedingt aber zumindest nah dran bleiben will ich versuchen. Muss unbedingt Hallen der Macht auftreiben.

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Ungelesener Beitrag von Gorbalad » 06.09.2019 19:16

Jyivindar hat geschrieben:
06.09.2019 18:04
Oder ein Tadel
Bei den weißen mMn gern auch beides. :lol:

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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 06.09.2019 19:40

Hahaha. Ja. Das dachte ich mir ;-)

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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 07.09.2019 19:37

Das mit der Auszeichnung durch eine Fremde Gilde werde ich im Hinterkopf behalten. Gerade das kleine Event bei dem ein Druide und ein Schwarzmagier ebenfalls geehrt werden finde ich sehr reizvoll. Wird umgesetzt, dauert aber noch.

Kurzfristig gibt es erstmal eine Art Rekapitulation der bisherigen Abenteuer und alles wird aber ins negative Licht gerückt.
Sprich beim "über den Greifenpass" wird ihm zur Last gelegt ein Artefakt nicht sofort vernichtet zu haben.
Nachdem er mit allem konfrontiert wurde und er hoffentlich eine Erklärung stammelt, werden aber einige Stapel Briefe mit Danksagungen gezückt und Beschreibung der positiven Aspekte der Arbeit.
In dem Fall ein Brief von einem Magister bzgl. Seiner Rettung von Magister Balthasar Balthusius, Überführung eines Mörders und Diebes incl. Ehrenbürgerschaft in Gratenfels, Bannen eines Dämons und Rettung einer Magierin, vereiteln von Plänen einer schwarzmagischen Hexe bei der Erschaffung von Praioslästerlichen Chimären usw."
Und so will ich das für jedes Abenteuer machen und ihm letzten Endes eben jenen Orden verleihen und dennoch unter scharfe Beobachtung stellen lassen. In wie fern das dann ausgespielt wird.. mal sehen.

Vielen Dank an alle. Sehr informativ!

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Ungelesener Beitrag von Galliad » 08.09.2019 00:49

was Ehrungen angeht, schau mal in Hallen Arkaner Macht.
Du könntest ihm einen Magister/Magus ad honorem verleihen. Oder ihn verfüht zur Magusprüfung zulassen.
Ansonsten könnte er auch einen Orden oder ähnliches erhalten. Es gibt ne ganze Reihe gildenmagischer Auszeichnungen. Schau mal in Hallen Arkaner Macht.

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Ungelesener Beitrag von Jyivindar » 23.09.2019 09:31

Kurze Info zum "was gabs denn?"

- eine sehr lange Anklage mit Verweis auf Briefe, Berichte usw.. (hust, Ansprache natürlich^^) ihro Spectabilität zu der er sich äussern musste (aber eigentlich nicht konnte :-) ), gab auch die ganze Zeit über Kontrolle in Form von "Blick in die Gedanken"
--> Das war eine Art Spielbericht und Zusammenfassung unserer bisherigen Abenteuer und nur die negativen Aspekte davon
Ergebnis: Spieler stammelt irgendwas, alle anderen schauen angespannt und nervös hin und her

- dann wurde ein weiterer Stapel enthüllt der min doppelt so hoch war, bestehend aus Briefen, Dankesschreiben, Spenden an die Gilde usw.usw. von fast allen NSC's und deren Verbündeten an die Weisse Gilde/SuS incl. einer 99 seitigen Erklärung eines Karawanenführers (Rafim - Staub u. Sterne :ijw: ) die aber erstmal mit Praiosgeweihten eingehend geprüft werden musste (wäre ja noch schöner) und Dankesbriefe aus dem Horasreich und Thorwal, Olport und Havena ...
--> wieder eine Art Spielbericht um die beliebtesten und unbeliebtesten NSC zusammen zu fassen, für ein wenig "ahhh ja stimmt" zu sorgen und die Stimmung aufzulockern

- harter Einschnitt mit erneuten Fragestellungen wie an seiner Stelle zu verfahren wäre (blablubb)
--> alle wieder angespannt

Ergebnis:
da ich ja die Entstehungsgeschichte des Chars kenne und die Hintergründe habe ich mal Praios' Gnade walten lassen, da auf der Haben-Seite doch teils unglaubliches stand (von Aufklärung simpler Diebstähle über die Rettung einer Akademie bis hin zu Schlachten-entscheidenden Einmischungen war alles dabei, auch die Beseitigung von Dämonen, verblendeten Hexen, Schwarzmagiern usw.)

- Adeptus Maior h.c
(wir spielen schon knappe 2 Jahre zusammen und sind irgendwo kurz vor meisterlich, da kann man das der Form halber schonmal machen, wäre eh an der Zeit gewesen)
- Spezialauftrag: i.s.m Schwert und Stab zu Gareth
Mit dem Auftrag "Schutz des Reiches durch Gefahren von Außen" .. während man "Außen" ist :-) Zudem wurde eindringlich gemahnt dass er weiterhin unter Beobachtung steht und ständig Bericht erstatten muss, am Besten dem Leiter persönlich (sozusagen der Freibrief und die Legitimation für uns/ihn weiterhin rumziehen zu dürfen ohne da auf Probleme zu stossen)

und die eigentliche Ehrung:
- Pentagramm in Mindorium für die oben erzählten Gründe

Kam super an, vielen Dank an alle für die Ideensammlung

Wenn mir jetzt nur noch jemand erklären könnte wie die korrekte Titulatur ist und ob meine brauchbar klingt, dann bin ich komplett zufrieden:

Adeptus Maior honoris causa VORNAME NACHNAME, in speciali modi Schwert und Stab zu Gareth

(oder soll ich da so pseudo Latein/Bosparano reinschmeissen ala "Gladius et Baculus Garethia" )

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Ungelesener Beitrag von Strippenzieher » 23.09.2019 13:56

Schön, dass es so gut geklappt hat :6F:

Den h.c. würde ich sogar fast weg lassen. Die genügende Reife scheint er ja zu haben. Ansonsten ja: Adeptus Maior Name iSm Akademie Schwert und Stab zu Gareth

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